Im Wald von Fontainebleau kämpfen 400 Feuerwehrleute gegen ein Feuer, das bereits 800 Hektar zerstört hat. Löschflugzeuge und Evakuierungen prägen die Lage südlich von Paris. Der Wald von Fontainebleau, in dem sich das gleichnamige Schloss befindet, ist eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Westeuropas.
Im bekannten Wald von Fontainebleau südlich von Paris kämpfen rund 400 Feuerwehrleute gegen einen massiven Brand. Das am späten Sonntagnachmittag am Rande einer Autobahn ausgebrochene Feuer habe bereits 800 Hektar Wald zerstört und dehne sich weiter aus, teilte die Feuerwehr mit.
Am Morgen starteten zwei Löschflugzeuge zur Bekämpfung der Flammen, die in der Seine Wasser aufnehmen, wie es vom Departement Seine et Marne hieß. Der Brand könne absichtlich gelegt worden sein, sagte Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez bei einem Besuch vor Ort. Darauf deute eine Vielzahl von Brandherden in einem Umkreis von nur 1.000 Metern hin. Die Gendarmerie habe Ermittlungen wegen des Verdachts auf Brandstiftung aufgenommen.

13.07.2026, Frankreich, Fontainebleau: Bei Waldbränden im historischen Wald von Fontainebleau, etwa 60 km südlich von Paris steigen Rauchwolken in den Himmel. Foto: Emma Da Silva/AP/dpa
Mehr als 1.000 Anwohner und Touristen seien evakuiert worden, sagte der Bürgermeister der Ortschaft Le Vaudoué dem Sender BFMTV. Er sprach von „einer Flammenwand“, die sehr schnell vorrücke und die ersten Häuser am Ortsrand erreiche. Laut Regierungssprecherin Maud Bregeon handelt es sich um eine „außergewöhnliche Lage“, der Staat setze alle Mittel in Bewegung, um die Flammen zu bekämpfen. In der Nordhälfte Frankreichs sei man solche Waldbrände bisher nicht gewohnt gewesen.
Wegen des Brandes kommt es mitten in der Feriensaison zu starken Beeinträchtigungen auf der wichtigen Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke von Paris nach Lyon und weiter Richtung Süden, wie die Staatsbahn SNCF mitteilte. Die Löscharbeiten entlang der Bahnstrecke seien abgeschlossen, Techniker überprüften die Installationen der Bahn. Vom Nachmittag an sollten die TGV-Züge wieder planmäßig fahren. Die Autobahn A6 blieb unterdessen auf einem Abschnitt gesperrt.
Auch in anderen Teilen Frankreichs musste die Feuerwehr immer wieder zu Naturbränden ausrücken. Die bereits dritte Hitzewelle in diesem Jahr sorgt für große Trockenheit und hohe Temperaturen. Für 37 Departements verhängte der staatliche Wetterdienst Météo France zu Wochenbeginn angesichts der Hitze die höchste Warnstufe Rot.
meine Vermtung ist das das wieder ,euere auch.
# Ermitler / Nein, meine Vermutung ist es nicht.
Auch in der spanischen Region von Andalusien, soll die Brandursache nichts mit ihrer Vermutungen zu tun haben.
Angeblich war dort der Auslöser eine auf die zu trockene Vegetation gestürzte Stromleitung, die sich von einem Mast gelöst hatte.
Aber selbst dort sollte man abwarten, bis offizielle Meldung der Behörden die Brandursache bekannt geben.
https://www.deutschlandfunk.de/mehrere-todesopfer-des-waldbrands-in-andalusien-identifiziert-fuenf-auslaender-darunter-100.html
Eigentlich soll er gegen Brände ankämpfen, stattdessen machte er sich mit Benzin und Zünder am Reisig zu schaffen: Ein Mitglied der Feuerwehr hat seine Mitschuld an dem Waldbrand in der Nähe von Paris eingeräumt.
Gelesen bei spiegel.de
Hugo Egon Bernhard von Sinnen: Der angeblich für einen Brandherd verantwortliche Feuerwehrmann hat sein Geständnis zurückgezogen. Der andere Verdächtige hatte an anderer Stelle einen Zigarettenstummel weggeworfen. https://www.rtbf.be/article/incendies-en-foret-de-fontainebleau-le-combat-continue-contre-les-reprises-de-feux-macron-se-rendra-sur-place-ce-jeudi-11758178. Brüssel ist näher an Paris als Hamburg.
# WK / Okay danke für den Hinweis auf meinen Fehler. Hatte nur die Überschrift gelesen und wollte eigentlich keine Cookies 🍪 🍪 verteilen.
https://www.spiegel.de/panorama/frankreich-feuerwehrmann-gesteht-brandstiftung-im-wald-von-fontainebleau-bei-paris-a-334f05fc-9f6c-41d7-aeeb-945852686374