Die runderneuerte deutsche Nationalmannschaft mit Debütant Mika Baur als 1000. Nationalspieler hat Jürgen Klopp den ersehnten ersten Sieg als Bundestrainer beschert.
Premierentorschütze Tom Bischof (39. Minute) und der wie befreit wirbelnde Florian Wirtz (61.) sorgten beim mit viel Offensivmut erspielten 2:0 (1:0)-Erfolg gegen Serbien in München für die Tore.
Die nach dem Ergebnis-Dämpfer beim 0:1 gegen Griechenland schnell aufgekommenen Zweifel an einem schnellen Klopp-Effekt zum Neustart der DFB-Auswahl nach dem WM-Desaster sind durch den ersten Lichtblick wieder vertrieben – denn das System funktionierte im dritten Spiel zum ersten Mal so richtig. Für den 59-Jährigen war der Sieg vor 68.121 Zuschauern eine riesige Befreiung.

01.10.2026, Bayern, München: Bundestrainer Jürgen Klopp (Deutschland) reagiert am Spielfeldrand. Foto: Tom Weller/dpa
Nach dem Schichtwechsel zu seinem zweiten Kader ohne etablierte Kräfte wie Kapitän Joshua Kimmich oder Abwehrchef Jonathan Tah startete der DFB-Chefcoach mit einer komplett neuen Startelf. Besonders das junge Mittelfeld mit Bischof (21 Jahre), Wirtz (23) und Aleksandar Pavlovic (22) zeigte den Powerfußball Marke Klopp. Weiterer Pluspunkt: Erstmals seit sieben Länderspielen stand beim DFB-Debüt von Torwarthoffnung Jonas Urbig hinten wieder die Null.
Durch den Erfolg gegen das weiter punktlose Schlusslicht Serbien hat sich auch die Situation in der Nations League für die DFB-Elf wieder verbessert. Im Parallelspiel trennten sich Griechenland und die Niederlande 2:2. Am Sonntag geht es für die DFB-Auswahl zum Rückspiel nach Griechenland – dort hat Klopp noch eine Rechnung offen. (dpa/cre)