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„Ostbelgien Direkt“, das einzige wirklich unabhängige Medium in der DG, feiert seinen 14. Geburtstag

Illustration: KI-generiert mit ChatGPT (OpenAI)

„Ostbelgien Direkt“ feiert an diesem Donnerstag seinen 14. Geburtstag. Das Online-Magazin wollte von Beginn an einen wichtigen Beitrag zur Meinungsfreiheit in Ostbelgien leisten. Dass dies gelungen ist, zeigen unter anderem mehr als eine halbe Million freigeschalteter Leserkommentare seit dem 27. August 2012.

Meinungsfreiheit bedeutet nicht nur, dass Medien ihre eigene Meinung äußern können. Sie bedeutet auch, dass Leser zu Wort kommen, widersprechen, kritisieren, diskutieren und manchmal auch heftig miteinander streiten können.

Genau dafür wollte „Ostbelgien Direkt“ von Anfang an ein Forum bieten. Auch Meinungen, die unbequem sind oder nicht dem Mainstream entsprechen, sollen ihren Platz finden. Das ist vielleicht der wichtigste Beitrag, den OD in den vergangenen 14 Jahren zur öffentlichen Debatte in Ostbelgien geleistet hat.

Das Logo von „Ostbelgien Direkt“.

OD ist seit 14 Jahren das einzige wirklich unabhängige Medium in Ostbelgien: keine Dotation (der BRF erhält in diesem Jahr knapp 6,8 Millionen Euro), keine Pressehilfe (das Grenz-Echo erhält 347.000 Euro pro Jahr), keine Werbung und auch keine Buchkäufe.

Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie lang 14 Jahre sind, braucht man nur in Erinnerung zu rufen, was sich seit dem 27. August 2012 so alles getan hat.

2012 übernahm Aspire den damaligen Zweitligisten AS Eupen, der von 2016 bis 2024 erstklassig war, jetzt wieder zweitklassig ist und inzwischen von Qatar Sports Investments (QSI) übernommen wurde. 2012 wechselte Eden Hazard von OSC Lille zum FC Chelsea, später ging er zu Real Madrid. Philippe Gilbert wurde 2012 Straßen-Radweltmeister. Sowohl Hazard als auch Gilbert haben mittlerweile ihre sportliche Karriere beendet. Rallyefahrer Thierry Neuville ging vor 14 Jahren noch für Citroën an den Start.

Von der Covid-Pandemie und einem russischen Angriffskrieg waren wir noch lange entfernt. Kremlchef Wladimir Putin wurde 2012 vom Westen noch hofiert. Zwei Jahre später überfiel Russland die Krim, zehn Jahre später die Ukraine.

Auch nach 14 Jahren ist OD eine feste Größe in Ostbelgien – mit 11.000 bis 13.000 Seitenaufrufen pro Tag, 15.450 Followern auf Facebook und 1.380 Followern auf X.

Auf ein weiteres Jahr – und auf viele weitere Diskussionen! (cre)

54 Antworten auf “„Ostbelgien Direkt“, das einzige wirklich unabhängige Medium in der DG, feiert seinen 14. Geburtstag”

  1. Gärlinde

    Glückwunsch! Und bitte nicht nur weiter so, sondern noch härter. Zeige OD denen „da oben“, dass bals Schluss werden mus mit der Vetternwirtschaft und Kumpanei. Von den Faulenzenden, sich den Hintern breit Sitzenden, will ich gar nichterst schreiben. Weg damit.

    Wir sind Ostbelgien.!!!!!!!

  2. Na, dann mal der Wunsch: immer weiter so, und viele zufriedene Kunden dabei!?
    Das letzte Jahr war eines der erfolgreichsten, zumal und u a die Horrende Schuldenstand-Aufklärungsberichte! Dabei wurden dem Publikum im wahrsten Sinne des Wortes,mal die Augen geöffnet!?
    Die kunden haben es bis jetzt noch nicht verdaut! Der Wähler vergisst sowas nicht!
    Es wird schon krasse Folgen haben beim nächsten Urnengang.
    Den Verursachern wurden, und werden schwerste Vorwürfe gemacht!? Sie selber sehen es natürlich nur nicht all zu krass!?
    Aber diesmal wird es schon Grosse Folgen haben! Denn wer muss den „Platten wieder flicken“!
    Natürlich wir, das Volk!

  3. Eine halbe Million freigeschalteter Leserkommentare seit 2012.
    1/4 davon bestehend aus Beleidigungen und Unterstellungen, oder eventuell doch die Hälfte?
    Selbst die KI konnte es nicht genau sagen.
    Das kann und sollte man als Erfolg feiern! Wer die Ironie findet, darf sie natürlich gerne behalten.
    Mich würde es wundern, wenn dieser Kommentar ebenfalls „freigeschaltet“ wird.

    • Na Freddy, bist wohl einer der etwas an Missgunst leidet!? Jedenfalls ist OD Ein Medium mit Aufklärungs Absichten! Das können andere Ostbelgische Medien nicht so gut, darum erfand OD diese Nische.
      Gott sei dank, auch! Somit kommen hierbei Dinge ans Tageslicht, welche ansonsten nie so bekannt geworden wären. Super, dass der Mann von der Strasse, der kleine Bürger und Wähler, auch mal die Rückseiten der Medaillen kennen gelernt hat!
      Selbst Ihr Kommentar wurde Frei gestellt, wie Sie sehen!
      Was ist denn soviel!? Immerhin stehen hier u a Summen in extrem Hohen Zahlenbereich zu lesen!
      Ihre Ironie sind da Peanuts gegen!

    • Subjektiv

      „Freddy“, keiner zwingt Sie OD zu lesen, gibt es doch noch die Foren vom GE oder dem BRF (Ironie, die man nicht suchen muss). Ich mag dieses Forum und all die User mit Ihren unterschiedlichen, und manchmal auch krassen Meinungen, wenngleich ich sie nicht immer teile.
      Darum Daumen hoch für OD. 👍

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      Ja dann 🥂🍾 Glückwunsch !
      Und Danke, an das od-team.
      Es können in der heutigen Zeit,
      eigentlich nur noch mehr Leser werden .
      Solange der Satz erhalten bleibt:
      Für Vordenker, Nachdenker und Querdenker 😉

      • Fritte Martha

        „Spieglein, Spieglein, los gesteh‘, wer schrieb am häufigsten auf OD?“
        -„Dax, du schriebst so häufig, mein Werter, doch hinter den Bergen bei den Zwergen schrieb ein Hugo noch unbeschwerter.“

          • Alfons van Compernolle

            Nein DAX, OD zu verbieten , warum ??? , dass wàre ein gravierender Fehler!
            OD gehoert zur Belgischen Medienlandschaft , wie das Grenzecho , Gentenaar, Standaart etc. OD ist ein Bestandteil der Belgischen Medienkultur, ein erheblicher Bestandteil selbst. Es hat nur einen grav.Fehler , sollten die vielen Poser gemals ihren Namen nennen mùssen, was nur richtig und angebracht wàre, wùrden 90% der hier anwesenden POSER , nur noch vor dem Monitor laut fluchen, aber keine Tastatur mehr missbrauchen. OD hat diverse angemessene und unangemessene aber akzeptable Meinungen & Sichtweisen ausdruck gegeben, aber leider auch durch ihre Namenlosigkeit , sehrvielen Berufsfrostanten und noch einer erhebliche Anzahl querulativen Hirnakrobaten (LEIDER) ihr Medium Tùr & Tor geoeffnet.
            NEIN, OD verbieten, es ist zu einem wichtigen Bestandteil unserer Belgischen Medie nlandschaft geworden.

              • Alfons van Compernolle

                Willi Mùller : Dax muss mir nicht antworten, warum auch ???
                Ich habe meine Meinung bzw. Sichtweise welche ich zum Ausdruck bringe, auch wenn ich in Oost-Vlaanderen (GENT)lebe und sowie ein jeder
                hier und in anderen Medien seine Meinung / Ueberzeugung(en) beruhend auf persoenliche Erfahrungen àussert, tue ich das auch, wobei ein jeder (M&V) seinen eigenen Art & Weise der schriftlichen Kommunikation hat.

            • ..“Es hat nur einen grav.Fehler , sollten die vielen Poser gemals ihren Namen nennen mùssen, was nur richtig und angebracht wàre, wùrden 90% der hier anwesenden POSER ,…“

              Herr Cremer wäre mit dem Klammerbeutel gepudert, würde er daran etwas ändern.
              AvC kämpft gegen 90 %?
              Warum nennen Sie sich nicht THW-Oberingenieur?
              Aus die Maus?

              • Alfons van Compernolle

                Frage: gegen 90% von was , wieviele ?????? Und dann noch etwas, ich habe sehr gerne freiwillig Dienst getan im THW !! Und Sie Herr/Frau Frage, was haben Sie fùr die Gemeinschaft geleistet ?????
                Menschen helfen Menschen, dass ist etwas was ich von meinen Eltern gelernt habe.

                • Karli Dall

                  @Alfons van Compernolle

                  „Frage: gegen 90% von was , wieviele ?????? “
                  Mit der Prozentrechnung scheinen Sie Probleme zu haben.
                  Sie schreiben doch selbst, (Frage) „90% der hier anwesenden POSER ,…“

                  Tipp:
                  Zählen Sie einfach die anwesenden POSER, dann können Sie leicht feststellen, wie viel davon 90% sind..
                  oder 10 % nicht sind.
                  Wenn Sie Hilfe brauchen, melden Sie sich einfach nochmal.

                  • Alfons van Compernolle

                    Herr Karl Dall : 90% von den Kommentatoren hier auf OD oder 90% von rund +/- 75000 Einwohner in Ost-Belgien ?
                    Aufgrund meiner Freunde in Eupen, ist mir sehrwohl bekannt, dass OD doch sehr sehr viel gelesen wird , teilweise auch ausserhalb OD und mitgelesen in LAKEN.
                    Ich sage es daher noch einmal „OD“ ist ein doch wichtiger Bestandteil der Belgischen Medienlandschaft und gehoert ganz sicher nicht wie und warum auch immer verboten.
                    Aber zur gelebten Demokratie gehoert auch offen , ehrlich und direkt seine Meinung und Sichtweisen zu verlautbaren.
                    Vor ungefàhr 4 oder 5 Jahren hat mir einmal ein Poser geantwortet, dass er gerne seinen Klarnamen nennen wùrde,
                    es sich aber nicht traut, weil in der DG jeder ein Jeden kennt und Repressionen seiner Nachbarn fùrchtet.
                    Ist das so in der DG ??? Wenn ja, dann mùssen erstrecht Klarnamen her um diesen Repressionisten das Handwerk zu legen. Ich bin weiterhin der Ueberzeugung, dass mit der
                    Klarnamennennung viele der auch hier anwesenden Frustanten mit der Maske der Namenlosigkeit , ihr Querulantentum gegen alles und jedes und so diverse verlogene und ersonnene Behauptungen verschwinden wùrden.
                    OD leistet guten Journalismus und es gibt hier auch gute
                    und ganz sicher aufrichtige Poser aber leider auch sehrviele Frustis, die nur so ihren Frust namanlos los werden koennen und auf der Strasse der freundliche , nette Nachbar ist!

  4. Eifel_er

    Hier wird noch lange nicht alles freigegeben. Wenn man Kritik gegen verschiedene Politiker postet – werden diese bewusst nicht freigegeben.
    Dies wird sicherlich einen Grund haben den OD auch nicht nennen wird

  5. Wohin führt das noch

    Tja liebe (Fritte) Martha,
    Dichten können Sie auch noch….
    Wobei der Passus “ schrieb ein Hugo noch unbeschwerter “ leicht abgeändert werden könnte in: “ schrieb ein….
    noch unbedarfter; das gilt aber auch für andere, wie etwa der “ Inschenioer“ AVC usw.😜

  6. OD war lange Zeit eine wirkliche Alternative – mittlerweile aber verkommen zu einer Ragebait-Plattform und Heimat einer Ansammlung von linken bis linksextremen Spinnern, die man lange Zeit bei anderen Sites vermutet hätte.

    Die Fülle an dpa Artikel, einem extrem ausgeprägten Trump-Hass-Fetischs sowie Ukraine-Propaganda sorgen dafür, dass man vollkommen im Mainstream angekommen ist.

    Immerhin: so gut wie alle Kommentare werden freigeschaltet, das stimmt. Ob das ein Qualitätsmerkmal ist, wage ich zu bezweifeln.

    Dennoch: irgendwo gut dass es euch gibt

    • @‘ Peter G.
      Spontan fallen mir nicht ganz so viele Linke ein, wie Sie hier andeuten.Ich dachte immer, es wären eher Rechte.
      Wie man sich irren kann.
      By the way, herzlichen Glückwunsch OD zum 14. Geburtstag.

      • Nee nee das sind permanent Linke die hier gegen links-grün versifften Mainstream bashen und poltern. Peter G hat den genauen Durchblick 🤦 immerhin gibt er indirekt zu bedenken, dass dieses Forum hier ein Sammelbecken von rechten Verschwörungsextremisten ist. Ob das so gewollt war? 🤦

  7. Der Alte

    Alles Gute zum Jahrestag Herr Cremer und noch ein langes Erscheinen! Das Forum ist wirklich Gold wert. Das zeigt sich daran, dass Mainstream-Systemanhaenger so allergisch darauf reagieren.

    • Veronika

      Alter Schwede! Geschäftsleben!? Geht es dabei etwa um „Glasfaser FIBER“, eine tolle Firma!? Bezuschusst von der DG mit einer sehr Grossen Summe, waren es nicht 40 Millionen?! Wenn man denn sieht was hier im Süden los ist mit den Leuten. Fast täglich werden die von denen schon mal geöffneten Gräben und Löcher wieder aufgeworfen!? Unter anderem hier auf der Strecke von Büllingen nach St Vith, über Amel zum Bspl, da gibt es oft sogar bis zu 3 Baustellen!? Da wurde der Bürgersteig in Amel sogar letztens zum zweiten male verlegt mit Tarmac, da die vor Monaten Getane Arbeit war wohl eher eine Buckelpiste gewesen !? Viele Leute beklagen sich auch für die Verspätungen der Hausanschlüsse, deren Daten würden nicht eingehalten!? Ist nun die DG der Auftraggeber, oder wer anders? Jedenfalls läuft hierbei nicht alles so wie es müsste?!

  8. Ich es gut aber habe schon gesehen das manche mehr schreiben konnen dann andern und das ist nicht richting, so wie man sagt “ la tête du client“. Jeden sollte die Wahrheit schreiben. Ich werde nie Lügen schreiben, nur die Wahrheit. Anders finde ich Ostbelgien direkt gut

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      # Veronika/ Wo läuft es noch, wie es müsste ?
      Denn technisch gesehen, ist das ganze Blödsinn.
      Man hätte sich beispielsweise den Aufriss vieler Nebenstraßen sparen können, wenn man am Anfang dieser Straßen, entweder das Funknetz durch ein Relais verstärkt, oder WLAN Verbindungen schafft, die gleichzeitig als Relais dienen.
      Frequenzen für Funkverbindungen zur Verfügung stellen, ist eigentlich kein Problem.
      die Frage lautet : Weshalb der Staat dafür, Unsummen kassieren darf ?
      Gehört auch die Luft die wir atmen, unseren Politikern ? Hoffentlich habe ich niemanden, auf eine Idee gebracht ;-)
      Der Fortschritt unserer Technik, erlaubtes aber wahrscheinlich, die Kabel wieder rauszureißen, ab dem Moment, wenn jeder seinen Glasfaseranschluss bezahlt hat, nur um uns zu nerven ;-)
      Ob wirklich jeder eine Internetverbindung braucht, die so schnell wie der Blitz ist ?
      wäre dann noch die andere Frage.
      Um unsere Infrastruktur zu schonen, hätte man wenigstens mehr über Satelliten zur klassischen Schüssel senden können, für die Fernseh Übertragung
      Eigentlich aber nur wenn man fähig wäre, Kriege zu beenden, entsteht im All auch kein Platzmangel, wegen den Satelliten, die für diesen Kriegsblödsinn genutzt werden.
      Letzten Endes dient aber auch das Glasfaserkabel im eigenen Haus, nicht nur dem Luxus, sondern auch der Spionage.

  9. Freddy Derwahl

    14jährig: OD kommt in die Pubertät. Eine aufklärende, kritische Zeit vor dem Erwachsenwerden. Doch war schon das jüngere Portal weder naiv noch ängstlich. Was man Dir lieber Ger, nur wünschen kann, ist sportliches Weitermachen, frische journalistische Luft und nicht umkippen wenn sich Versuchungen heranschleichen.

    • Nostradamus fragt

      Welchen „Club der Mehrheit“ meinten Sie, Herr Leo?

      Den parlamentarischen mit einer Paasch-Mehrheit in der ostbelgischen Bevölkerung?
      Dem sehr kleinen Club, freier ostbelgischer Journalisten?
      Den PEN-Club mit den ostbelgischen Literaten Derwahl und Kartheuser?
      Oder gar den sich abstrampelnden Club der KAS Eupen, die noch eine Mehrheit an Tabellenpunkte erhofft?
      Auch gibt es noch andere rotbeleuchtete“Clubs“ (der Ungeküssten), die sind aber weder ostbelgisch noch jugendfrei und haben mit dem 14jährigen OD nichts am Hut.
      Selbst die Kevelaer-Pilger bilden einen vereinigten tapferen Club, auch ohne Mehrheit.
      Der Club der Vennfreunde steht auf Botrange allein mit nassen Füßen.

      Geburtstagskind Gerard Cremer spielte schon als Chefredakteur in einem Verlagsclub, wurde da aber von einer nicht unbekannt gebliebenen „Polit-Presse-Clique“ aus Furcht vor seiner störenden Unabhängigkeit wie ein (Klein)staatsverräter kurzfristig rausgeclubt. Herr Kartheuser wurde beim Jäten im Kräutergarten honorarfrei frühpensioniert,

      Da geht es in Ostbelgien zu wie im Clubhaus der eiskalten Macher Trump, Putin und Infantino: die Wahrheit ist nicht mehrheitsfähig und jederzeit zu plündern.

  10. „Ostbelgien Direkt“, das einzige wirklich unabhängige Medium in der DG……Das sollte doch einige zum Nachdenken geben…..;-) Aber nein die meisten brauchen staatlich gefördertes betreutes Denken…

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