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Wie sicher sind Ostbelgien und die Grenzregion? Am 18.11. in Eupen Konferenz mit Quintin und Bouchez

Zusammenarbeit über Grenzen hinweg: Polizisten aus den Niederlanden, Deutschland und Belgien. Auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Deutschland und den Niederlanden in Sachen Sicherheit soll bei der Konferenz in Eupen zur Sprache kommen. Illustrationsbild: ChatGPT / OpenAI · KI-generiert, 2026 / Quelle: Polizei Aachen

Wie sicher ist Ostbelgien und welchen Herausforderungen muss sich eine Grenzregion stellen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt einer öffentlichen Konferenz am Mittwoch, 18. November 2026, um 19.30 Uhr im Alten Schlachthof in Eupen.

Auf Einladung der wallonischen Regionalabgeordneten Christine Mauel (MR) diskutieren der föderale Innen- und Sicherheitsminister Bernard Quintin und MR-Präsident Georges-Louis Bouchez über die Sicherheitslage und mögliche politische Antworten.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Polizeiarbeit vor Ort, Einbruchskriminalität, Drogenhandel, organisierte Kriminalität sowie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Deutschland und den Niederlanden.

Illustration: ChatGPT / OpenAI · KI-generiert, 2026

Auch die personellen und materiellen Ressourcen der Polizei, die Zusammenarbeit von Polizei, Justiz und Verwaltung sowie die Einsatzfähigkeit von Feuerwehr und Rettungsdiensten werden thematisiert.

„Wir wollen die Sicherheitslage in Ostbelgien weder dramatisieren noch die Sorgen der Menschen kleinreden“, sagt Christine Mauel. „Unsere Region ist vergleichsweise sicher, aber keine Insel. Wir müssen genau beobachten, was sich tatsächlich verändert und wo die zuständigen Stellen gemeinsam handeln müssen.“

Im Alltag geht es oft um konkrete Fragen: Wie schützt man Wohnhäuser vor Einbrüchen? Wie gehen Polizei und Gemeinden mit Drogenkonsum und Drogenhandel um? Wie bleibt der öffentliche Raum sicher? Und wie können lokale Unternehmen und ländliche Gemeinden besser geschützt werden? „Entscheidend ist, dass die zuständigen Stellen die Lage kennen, Hinweise ernst nehmen und ihre Aufgaben abgestimmt wahrnehmen“, so Mauel.

Einbruchskriminalität ist gerade in einer Grenzregion wie Ostbelgien ein großes Sicherheitsthema. Illustrationsfoto: Shutterstock

Manche Sicherheitsfragen lassen sich nicht allein innerhalb einer Gemeinde oder eines Landes beantworten. Kriminelle Netzwerke können grenzüberschreitend tätig sein; zugleich müssen Informationen zwischen unterschiedlichen Behörden und Rechtssystemen ausgetauscht werden. Ein Thema des Abends ist daher die Zusammenarbeit mit den Nachbarländern und innerhalb der Euregio: Wie schnell gelangen Hinweise an die zuständigen Stellen? Wer kann sie bewerten? Und wie wird aus einem Informationsaustausch eine konkrete Maßnahme zur Prävention oder Strafverfolgung?

Ziel der Konferenz ist es, die Herausforderungen einer Grenzregion sachlich zu beleuchten und darüber zu diskutieren, wie die Sicherheit der Bevölkerung langfristig gewährleistet werden kann. Im Anschluss haben die Besucher Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit den Gästen ins Gespräch zu kommen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Gleichwohl ist eine Anmeldung erforderlich, da die Zahl der Plätze auf 250 begrenzt ist.

Öffentliche Konferenz „Sicherheit in unserer Grenzregion“

  • Wann? Mittwoch, 18. November 2026, Einlass ab 19 Uhr, Beginn um 19.30 Uhr
  • Wo? Alter Schlachthof, Rotenbergplatz 19, 4700 Eupen
  • Wer? Bernard Quintin und Georges-Louis Bouchez
  • Anmeldung: https://mr.be/agenda/181126

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