Die politische Situation um US-Präsident Donald Trump hat sich in jüngster Zeit weiter zugespitzt und wird zunehmend auch von außergewöhnlich scharfer Kritik aus den Reihen ehemaliger Sicherheitsverantwortlicher geprägt.
Besonders deutlich äußerte sich der frühere CIA-Direktor John Brennan, der Trump öffentlich als „eindeutig geisteskrank“ bezeichnete. Brennan verwies dabei auf Trumps Rhetorik im Zusammenhang mit dem Konflikt mit Iran, in dem der Präsident unter anderem mit der „Auslöschung der iranischen Zivilisation“ gedroht hatte.
09.02.2016, USA, Washington: Der ehemalige Chef des US-Geheimdienstes CIA, John Brennan, bei einer Anhörung im Senat. Foto: picture alliance / dpa
Aus Sicht des ehemaligen Geheimdienstchefs stellt ein solches Verhalten ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Brennan argumentierte, dass Trump aufgrund seiner Unberechenbarkeit nicht länger als Oberbefehlshaber der Streitkräfte tragbar sei und insbesondere keinen Zugriff mehr auf das amerikanische Atomwaffenarsenal haben dürfe. In diesem Zusammenhang brachte er den 25. Verfassungszusatz ins Spiel, der die Absetzung eines Präsidenten bei Amtsunfähigkeit ermöglicht – ein Instrument, das Brennan zufolge im Fall Trump nahezu wie geschaffen erscheine.
Parallel dazu eskaliert auch auf internationaler Ebene ein bemerkenswerter Konflikt zwischen politischer Macht und moralischer Autorität. Mit Papst Leo XIV. steht Trump einem religiösen Oberhaupt gegenüber, das sich offen gegen militärische Eskalation und machtpolitische Drohgebärden ausspricht.
– Papst Leo XIV. weist Kritik von Donald Trump zurück: Papst Leo XIV. hat Kritik von US-Präsident Donald Trump an seinem Appell für ein Ende der verschiedenen Kriege auf der Welt zurückgewiesen. „Was ich sage, ist keineswegs als Angriff auf irgendjemanden gemeint“, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche auf dem Flug nach Algerien, der ersten Station einer Afrika-Reise.

13.04.2026, Algerien, Im Flug: Papst Leo XIV. spricht zu Journalisten an Bord seines Fluges zum Houari Boumédiène International Airport in Algier zu Beginn einer 11-tägigen apostolischen Reise nach Afrika. Foto: Alberto Pizzoli/Pool AFP/AP/dpa
„Ich bin kein Politiker. Ich lade alle Menschen dazu ein, Brücken für Frieden und Versöhnung zu bauen und nach Wegen zu suchen, um Krieg zu vermeiden.“ Zugleich betonte Leo: „Ich habe keine Angst vor der Trump-Regierung“, sagte das Kirchenoberhaupt.
Der US-Präsident hatte dem Pontifex unmittelbar vor dessen Abflug vorgeworfen, eine „schreckliche“ Außenpolitik zu betreiben. Auf der Plattform Truth Social schrieb Trump, Leo sei nur ins Amt gekommen, weil man gehofft habe, dass ein Papst aus den USA besser mit ihm umgehen könne. „Wenn ich nicht im Weißen Haus wäre, wäre Leo nicht im Vatikan.“ Er wolle keinen Papst, der es in Ordnung finde, dass der Iran eine Atomwaffe besitze.
Dazu sagte Leo an Bord seines Flugzeugs vor Journalisten: „Die Botschaft des Evangeliums ist ganz klar: ‚Selig sind die Friedfertigen.‘ Ich werde mich nicht scheuen, die Botschaft des Evangeliums zu verkünden. Meine Botschaft auf eine Stufe mit dem zu stellen, was der Präsident hier zu tun versucht, bedeutet, die Botschaft des Evangeliums nicht zu verstehen. Und es tut mir leid, das zu hören, aber ich werde weitermachen mit dem, was ich für die Mission der Kirche halte.“ (dpa/cre)
„Trump ist geisteskrank“. Vielleicht. US-Präsident Donald Trump inszeniert sich auf seinem Netzwerk Truth Social als heilsbringender Messias. Das Bild wurde KI-generiert auf seiner Plattform Truth Social veröffentlicht. Er vergleicht sich mit Gott.
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“ er hat Jehova gesagt“.
Bin kein Trump Fan, sein Verzäll ist gezieltes Chaos.
Jedoch glaube ich das die Welt sicherer ist wenn seine Präsidentschaft vorbei ist.