Politik

Mauel (MR) lehnt Spies-Vorstoß für verpflichtende Jagdkurse ab: „Motivation wirkt besser als Pflicht“

Illustration: Pixabay

AKTUALISIERT – Der Vorstoß des Regionalabgeordneten Patrick Spies (PS), verpflichtende Jagdkurse einzuführen (siehe dazu Bericht weiter unten), stößt bei der Kollegin Christine Mauel (MR) auf Ablehnung.

Die Zahl der Kandidaten für den Jagdschein sei zwar in der Tat seit 2024 gestiegen und es gebe auch organisatorische Herausforderungen bei der Durchführung der Prüfungen, doch aus diesen Fakten automatisch eine neue gesetzliche Verpflichtung abzuleiten, sei eine politische Entscheidung und keine sachliche Notwendigkeit, so Mauel.

Die ostbelgische Regionalabgeordnete Christine Mauel (MR-PFF) im Wallonischen Parlament in Namur. Foto: MR

„Die zuständige Ministerin Anne-Catherine Dalcq hat deutlich gemacht, wo das eigentliche Problem liegt: in hohen Abwesenheitsquoten und organisatorischen Grenzen des aktuellen Prüfungsmodells. Deshalb wird der Rahmen überprüft und modernisiert, um Kandidaten stärker zu sensibilisieren und Ressourcen effizienter einzusetzen. Das ist verantwortungsvolle Politik“, erklärte Mauel in einer Pressemitteilung.

„Was die Zahlen jedoch nicht belegen, ist ein strukturelles Sicherheitsproblem, das eine verpflichtende zusätzliche Ausbildung rechtfertigen würde. Jägerinnen und Jäger sind keine Problemgruppe. Es gibt keinen belegten sicherheitspolitischen Notstand, der neue Zwangsmaßnahmen erforderlich machen würde.
Die theoretische und praktische Prüfung bleibt anspruchsvoll. Die bestehenden freiwilligen Ausbildungsangebote werden gefördert, weil sie wirken. Wer sich für die Jagd entscheidet, investiert bereits heute Zeit, Geld und persönliches Engagement. Die hohen Erfolgsquoten freiwilliger Kurse zeigen deutlich: Motivation wirkt besser als Pflicht. Eigenverantwortung funktioniert“, so die liberale Regionalabgeordnete aus Hauset. (cre)

Patrick Spies (PS) fordert verpflichtende Jagdkurse: „Wer jagen möchte, muss fundiert ausgebildet sein“

Die Zahl der Kandidaten für den wallonischen Jagdschein steigt deutlich an. Für den ostbelgischen Regionalabgeordneten Patrick Spies (PS) ist diese Entwicklung erfreulich, bringt jedoch auch erhöhte Anforderungen an Qualität und Sicherheit mit sich.

Im Ausschuss für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Jagd des Wallonischen Parlaments befragte Spies die zuständige Ministerin Anne-Catherine Dalcq (MR) zur Organisation der Jagdscheinprüfung. Dabei machte er deutlich: Die Vorbereitungskurse sollten verpflichtend sein; insbesondere der praktische Unterricht im sicheren Umgang mit der Waffe.

– Deutlich mehr Kandidaten: Wie aus der Antwort der Ministerin hervorgeht, ist die Zahl der gültigen Jagdscheine in der Wallonie in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen: von 16.167 im Jahr 1993 auf 20.148 im Jahr 2025.

Während die Zahl der Prüfungsanmeldungen lange zwischen 600 und 800 pro Jahr lag, ist seit 2024 ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen: 1.029 Anmeldungen im Jahr 2024, 1.273 im Jahr 2025 und 1.428 Kandidaten für 2026.

Foto: Shutterstock

Dieser starke Anstieg ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die Wallonische Region die Anerkennung des französischen Jagdscheins abgeschafft hat. Zuvor hatten zahlreiche Kandidaten diese Möglichkeit genutzt, da der Jagdschein in Frankreich einfacher zu erlangen war und so das belgische Prüfungssystem umgangen werden konnte.

Die nun steigende Zahl an direkten Prüfungsanmeldungen in der Wallonie bringt zusätzliche organisatorische Herausforderungen mit sich. 2025 traten 978 Personen zur theoretischen Prüfung an, die 711 bestanden haben. Gleichzeitig lag die Abwesenheitsquote bei rund 30 Prozent in der ersten und sogar 57 Prozent in der zweiten Prüfungsrunde. Die Ministerin kündigte an, das bestehende Prüfungsmodell zu überprüfen und zu modernisieren.

Patrick Spies sprach sich in diesem Zusammenhang für einen moderaten Kostenbeitrag der Kandidaten aus: „Die Organisation der Prüfung bedeutet einen erheblichen administrativen und logistischen Aufwand. Ein symbolischer Beitrag von beispielsweise 15 Euro könnte helfen, die hohe Zahl der Abwesenheiten deutlich zu reduzieren.“

– Verpflichtende Jagdkurse als zentrale Qualitätsgarantie: Im Mittelpunkt der Intervention von Patrick Spies stand jedoch eine andere Forderung: Die Jagdkurse sollen künftig verpflichtend sein, um überhaupt zur Prüfung zugelassen zu werden.

Zwar werden in der Wallonie qualitativ hochwertige Vorbereitungslehrgänge von Verbänden und Vereinigungen angeboten, diese sind jedoch bislang freiwillig. Dabei zeigen die Zahlen, dass Teilnehmer dieser Kurse deutlich bessere Erfolgsquoten erzielen. Eine verpflichtende Vorbereitung wäre im Übrigen kein Sonderweg, da in Luxemburg und Deutschland eine umfassende Ausbildung bereits Voraussetzung für die Zulassung zur Jagdprüfung ist.

Für Spies ist klar: „Wer einen Jagdschein erwerben möchte und damit später Waffen und Munition besitzen darf, muss eine verpflichtende und fundierte Ausbildung durchlaufen.“

Der Regionalabgeordnete Patrick Spies (PS/SP). Foto:privat

Besonders der praktische Unterricht ist unverzichtbar: „Im praktischen Kurs geht es um den sicheren Umgang mit scharfen Waffen. Der Jagdschein berechtigt nicht nur zur Jagdausübung, sondern auch zum Besitz von Gewehren und Munition. Dieser Ausbildungsteil darf demnach keinesfalls nur freiwillig sein.“

Nach Ansicht des ostbelgischen Abgeordneten vermitteln die Kurse weit mehr als reines Prüfungswissen. Sie seien das Fundament für eine verantwortungsvolle Jagdausübung und vermittelten essenzielle Inhalte zu Sicherheit, Ethik, Wildkunde, Naturschutz und Waidmännischkeit.

Spies plädierte daher nicht nur für eine Verpflichtung der Kurse, sondern auch für eine gezielte Unterstützung der Anbieter durch die Wallonische Region: „Wenn wir Qualität einfordern, müssen wir natürlich auch jene Organisationen stärken, die diese Qualität vielfach rein ehrenamtlich vermitteln.“ Er kündigte an, dieses Thema zeitnah erneut mit der Ministerin im Parlament vertiefen zu wollen.

– Jagdschein als Eintrittskarte, Lernen endet nie: Spies unterstrich auch den grundsätzlichen Wert der Jagd in Ostbelgien und in der gesamten Wallonie: „Die Jagd ist in unserer Region tief verwurzelt. Sie ist Leidenschaft, Tradition und gelebte Verantwortung gegenüber Natur und Wild.“

Gleichzeitig stellt er klar: „Der Jagdschein ist die Eintrittskarte zur Jagd, aber er macht noch keinen Jäger. Jäger wird man durch Haltung, Ethik, Erfahrung und einen stetigen Lernprozess. Wobei man in der Jagd nie auslernt.“ Qualität gehe vor Quantität.

Abschließend betonte Patrick Spies: „Es ist positiv, dass sich immer mehr Menschen für die Jagd interessieren. Doch mit steigenden Zahlen wächst auch der Anspruch an Qualität und Sicherheit. Wer jagen möchte, muss fundiert ausgebildet sein. Verpflichtende Jagdkurse sind für mich der logische und notwendige Schritt, um einen hohen Standard in der Wallonie langfristig zu sichern.“ (cre)

76 Antworten auf “Mauel (MR) lehnt Spies-Vorstoß für verpflichtende Jagdkurse ab: „Motivation wirkt besser als Pflicht“”

  1. Hugo Egon Bernhard von Sinnen

    Frage an offizieller Stelle:
    Müssen alle Beteiligten die an der Jagd teilnehmen und mit ihrem Fahrzeug in den Wald fahren, Ihr Fahrzeug zusätzlich kennzeichnen?
    Beispielsweise mit einem Dokument, ähnlich wie bei der Parkscheibe, im Inneren des Fahrzeugs?

    • Jörg Kipper

      Jeder Begeungsschein Inhaber bekommt eine Fahrerlaubniss in der Zeit seiner Jagdperiode .

      Wir fordern eine Waidgerechte Ethische Jagd nach Jörg Kipper
      2 Jahr Ausbildung
      1 Jahr Theorie
      1 Jahr Praxis
      nach Bayern

      Regeln der Waidgerechten Ethischen Jagd
      nach Jörg Kipper Berufsjäger Ausbilder
      bitte , Google oder KI fragen

      LG, Jörg

      • Herr Kipper,

        ich denke Sie haben ein noch größeres Problem als vermutet.
        Wo,wie und wann sollen die Leute denn das alles machen ?
        Und ganz sicher nicht mit Ihnen als Ausbilder.Ein paar Wochen mit Ihnen hat mir und den anderen Schülern schon satt gereicht.
        Das Sie sich frei als Ausbilder bezeichnen,ist schon eine Frechheit.
        Ich würde Sie eher als Unfähigen Propheten betitteln.
        Mfg,

  2. Priveligierter Linker

    Ich weiss nicht, was dieser rote Jagdbaron eigentlich will? Es gab immer Jäger mit oder ohne Jagdschein. In der Eifel sprach man immer von „Ströpper“. Es ist nicht richtig Jagdscheine eines anderen EU Landes nicht anzuerkennen. Das grenzt an Willkür und widerspricht einem freien Binnenmarkt. Ausbildungen des eines EU-Mitgliedsland sind konsequent anzuerkennen. Das sollte auch für Führerscheine gelten. Ich dachte wir wären in der EU.
    Nur stösst die Jagd doch auf viele Behördliche Hürden. Die Landwirte stöhnen, trotz erhöhten Interesse können nicht genug Wildschweine geschossen werden.
    Was will eigentlich dieser Jäger mit Haltung? Soll es noch komplizierter werden?

    • Joe-Wulf

      Es kann nicht schwierig genug sein! Es wäre ja noch schöner, wenn jeder schießwütige Hans und Franz zum Ordnungsamt geht und sich eine Lizenz zum töten von Wirbeltieren holt.
      Deutschland hat nicht ohne Grund die die fundiertes Jagdausbildung weltweit!
      Meiner Ansicht nach muss diese Ausbildung noch praxisbezogener werden und die Jagdethik stärker berücksichtigt und die Schießausbildung dauerhaft verpflichtend werden!

  3. Bierkasten

    Ganz einfach: eine knackige Prüfung.
    oder was schlägt der Herr Spieß vor? Ein Lehrjahr als Treiber? Eins bei einem Jagdhundeführer?
    Wie bei jedem erwachsenem Mensch ist davon auszugehen das ein Jäger sein Hobby mit Verantwortung , Respekt und Passion ausübt.
    Wir brauchen keine zusätzlichen Verwaltungsstellen, darauf zielt der Vorschlag vom sozialistischen Regionalabgeordneten nämlich ab. Wir haben genug Bleistiftspitzer und Sesselfurzer.
    Weniger Regulierung und weniger Bürokratie! Nicht mehr!
    hoffentlich kommt das irgendwann bei den wallonischen Sozialisten an.
    Ausserdem : früher kümmerte sich ein Edmund Stoffels im wallonischen Regionalparlament um echte Probleme des täglichen Lebens. Mit Fleiss, Verantwortung, Respekt und Passion.
    Der Herr Spieß sollte sich davon was abschneiden

    • 👌papier ,und Bürokratie macht keinen Nimrod ..
      und Reglementierungen gibt es schon mehr als🤮
      Der spaß an der jagd ist doch schon längst nicht mehr dass ,was ich noch kenne .. Jedes „Amt “ Tierschutz ,peta ,landwirtschaftskammer ,alle wollen mitreden ,Geld verdienen ,und haben alle was zu kacken .. .. Eines muss man aber auch sagen ,,Die Großstätter“ Wochenendjäger mit viel Kohle kann man oft wirklich nicht als tatsächliche Jàger bezeichnen .. WIR Eifeler sind ja wirklich in und mit der Natur aufgewachsen und haben dadurch von Grund her ein anderes Verständnis zu Natur ,Tier ,und auch W.. und deren Umgang von Kindesbeinen an.. Da herrscht ein ganz anderer Sachverstand zu dem ganzen ..

  4. Die Übergriffigkeit des Staates nimmt kein Ende

    Ein Bekannter hat mir vor langer Zeit mal gesagt, „warte mal ab, es wird soweit kommen, dass man jeden Stuhlgang in eine Liste eintragen muss, damit der Staat die Kontrolle behält“!

    Weit sind wir davon nicht mehr entfernt. Da fragt man sich, hat der Mann nichts anderes zu tun? Der Staat steht am Abgrund und der versucht, den Menschen ein weiteres Stöckchen hinzuhalten, über das sie springen sollen. Ein paar Jahre in der Privatwirtschaft, würden Abhilfe schaffen …

      • Die Übergriffigkeit des Staates nimmt kein Ende

        @ Frage

        Warum nicht?!

        Das wäre immer noch besser, als rumsitzen und sich überlegen, wie man die Menschen, die den den Buckel krumm machen und 50% ihres sauer verdienten Geldes zur Entlohnung der Politiker (und deren Pensionäre) enteignet bekommen, noch mehr gängeln kann! Wer einmal in der Privatwirtschaft gearbeitet, weiß wovon ich spreche.

    • DR ALBERN

      @ Jäger, kann es nicht sein, dass es vermehrt ein Mangel an Pächterinteressen gibt, daher Regie-Jagd??? Ein Förster hat letztens mitgeteilt, die Abschusspläne, die von der Forstverwaltung aufgedrängt werden, seien nicht zu tätigen, da das dazu benötigte Wild erst gar nicht mehr vorhanden sei!!! Woran liegt das wohl??? Nur am Wolf???

    • Wildschadengeplagter Waldeigentümer

      Das war ja klar. Nach 6 Kommentaren . Wird die Regiejagd ins Rennen geworfen. Hol dir da ein Los. Freier geht’s nicht. Da hast du nix mit Abschussplänen, wildschaden, Organisation, … zu tun. Und das beste Jährlich neu ausgeschrieben. Keine Pachtdauer von 6 Jahren. Also kann man, auch ohne in den Elitären kreisen Schuhe putzen zu müssen, einfach starten und dass sogar als Jungjäger. Selbst wenn man nicht in Büllingen indoktriniert wurde darf man kommen.
      Also einfach Mal den Mund halten bevor man die Regiejagd als unfrei tituliert. Außerdem nehmen die Wildschäden ja zu in Flur und Wald . Da würde ich mein Privatgrund ja auch der Forstverwaltung verpachten wenn ich die Möglichkeit hätte.
      Leider wird das Thema Jagd ja nicht mit Fakten diskutiert sondern mit Emotionen.
      Der Wald zeigt ob die Jagd stimmt.

  5. DR ALBERN

    UNGARN ist da ein Vorzeigeland!!! Dort muss man EIN JAHR LANG mit einem Forstbeamten im Revier mitgehen, bevor man überhaupt erst zum Jagdkursus zugelassen wird!!! Die Jagd stösst doch hier auf 80% Ablehnung der Jagd in der Bevölkerung!!! Es gibt mehr SONNTAGSJÄGER als Jäger im Sinn der Hege!!!

  6. Es geht mehr darum,ob eine Person ohne Kurs und bestandener Prüfung direkt danach frei in der Natur mit einer Waffe auf Wild losgelassen wird.
    Da sind unsere Deutschen Nachbarn doch schon den Belgiern weit voraus.
    Ohne gründliche Ausbildung,und bestandener Prüfung erhält keiner den Schein.
    Aber wie bei jedem Thema hier,gibts ja immer Leute die alles besser wissen und aus Langeweile jeden Artikel kommentieren müssen.
    Aber hinterher Jagdunfälle von ungeübten Jägern, wegen der mangelnden Ausbildung ebenfalls kommentieren.

      • DR ALBERN

        @ Mungo, der Erhalt des Jagdscheins nach bestandener Prüfung beinhaltete bisher 3 Kategorien!!! A für Hochwild (Rehwild, Rotwild, Schwarzwild) B für Niederwild (Hasen, Fasanen, Enten usw.) C für beides, also A+B!!! Bevor die praktische Prüfung eingeführt wurde, gab es damals (so wie der Erhalt eines PKW-Führerscheins) nur eine theoretische Prüfung!!! Ob dies neuerdings geändert wurde, kann ich Ihnen nicht sagen!!! Um in Belgien eine Jagd pachten zu können, müssen Sie jedenfalls beim Notar einen BELGISCHEN Bürger vorweisen können (bisher war das so)!!!

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      #Jean/ Und deshalb habe ich in unseren Wäldern schon zweimal beobachten können, wie jemand mit Waffe und Hütchen, aus dem Fahrzeug steigt ? aber mit deutschen Kennzeichen.
      Nebenbei bemerkt. Es handelte sich nicht um die gleiche Person und auch nicht um das gleiche Fahrzeug.
      Deshalb war auch meine Frage :
      Ob das Fahrzeug eines Jägers im Wald,
      zusätzlich gekennzeichnet sein muss ?
      Beispielsweise mit einem Dokument im Inneren, ähnlich sichtbar wie eine Parkscheibe ?

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      Goodbye Belgien/ Andere Antwort Möglichkeit:
      Wenn sie bei der dating-app alle Fragen ehrlich und richtig beantwortet haben, erhalten Sie den Schein. In Ihrem Fall, vielleicht auch nur den Heiligenschein ;-)

    • Alfons van Compernolle

      Es koennte auch sein , dass der dann eventuell betrogene Ehemann einen Jagdschein samt passender Flinte besitzt und zur Jagd blasen tut.
      Und Hugo Egon Bernhard von SINNEN , einen Heiligenschein erhàlt ein solcher nette Zeitgenosse dann nicht aber ein Gedenkschrein.

  7. Politiker Blafferei

    Mal wieder so ein Sozi der die Welt verändern möchte! Die Politik(er) sollten sich mal um wichtige Themen kümmern und mal überlegen wie sie das Land wieder in Schwung bringen : Von diesen Spezies ist nichts zu erwarten, ausser die schon genug gebeutelten Bürger mit immer grösseren finanziellen Belastungen bzw. Einbussen zu versehen. Die gesamten Einsparungen gehen hauptsächlich zu Lasten des „kleinen“ Mannes. Schaft die Hälfte der Politiker schon mal ab und spart mal bei zuerst bei euch selber!

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      #Politiker Blaffrei/ Leute die die Welt zum Schlechten verändern, findet man im Moment zu haufe in der Weltpolitik und nicht im Wald.
      Es besteht ja noch die Hoffnung, dass man in den unteren Reihen der Politik wach wird und der Truppe, die wirklich für schlechte Weltpolitik verantwortlich ist, mal richtig den Marsch bläst.
      Wir können die entstandenen Probleme und die, die noch auf uns zukommen werden, nicht jedem in die Schuhe schieben.

    • Pasale Baudimont

      In unserer Region gibt es keinerlei Probleme im Zusammenhang mit der Jagd. Die Jäger handeln verantwortungsbewusst, respektieren die Natur und achten strikt auf das Privateigentum. Es besteht daher kein ersichtlicher Grund, verpflichtende Jagdkurse oder zusätzliche Diplome einzuführen.
      Eine solche Maßnahme erscheint weder notwendig noch verhältnismäßig. Wenn ein System seit Jahren gut funktioniert, ohne dass Missstände oder Sicherheitsprobleme auftreten, warum sollte man es durch neue bürokratische Auflagen belasten? Unsere Jäger verfügen über Erfahrung, Praxiswissen und ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein – das zeigt sich täglich im respektvollen Umgang mit Wild, Umwelt und Eigentum Dritter.
      Die Einführung verpflichtender Kurse und zusätzlicher Zertifikate würde vor allem eines bedeuten: zusätzliche Kosten. Für viele Bürger wäre dies nichts anderes als eine neue finanzielle Belastung. Es entsteht der Eindruck, dass hier weniger die Sicherheit oder Qualität im Vordergrund steht, sondern vielmehr eine weitere Möglichkeit, Gebühren zu erheben. Wenn etwas gut und sicher funktioniert, sollte man es nicht künstlich verteuern.
      Statt neue Vorschriften zu schaffen, wäre es sinnvoller, das bestehende Vertrauen in die lokale Jägerschaft zu stärken. Überregulierung führt nicht automatisch zu besseren Ergebnissen – sie führt oft nur zu mehr Bürokratie und höheren Ausgaben für die Bürger.

      • DR ALBERN

        @ Pascale Baudimont, wenn SIE sich da nur mal nicht irren, besonders was das Beachten von Privateigentum betrifft!!! Die Jäger laufen über Wiesen und Felder, wozu sie vom Eigentümer oder Betreiber dieser Wiesen KEINE Berechtigung haben, weder SCHRIFTLICH (Gesetz) noch mündlich!!! Man kann nicht nach dem kölschen Motto handeln: „Et hät noch ömmer jot jejange!!! Muss das Kind denn wieder zuerst im Brunnen fallen, bevor (wenn überhaupt) reagiert wird??? SIE scheinen nicht wissend darüber zu sein, was ein QUERSCHLÄGER einer Kugel für Unheil anrichten kann!!!

        • Pascale Baudimont

          Die Jäger laufen über Wiesen und Felder, ohne dass sie vom Eigentümer oder Betreiber dieser Wiesen eine Berechtigung haben, weder schriftlich (Gesetz) noch mündlich! Es gibt bereits klare Gesetze zum Schutz des Privateigentums. Wenn es darum geht, Gesetze durchzusetzen, braucht es keine zusätzlichen Jagdkurse oder weitere Diplome für Jäger – sondern Polizei und Justiz, die diejenigen zur Rechenschaft ziehen, die bestehende Gesetze brechen. Die Aufgabe, Recht und Ordnung durchzusetzen, liegt nicht bei den Jägern selbst, sondern bei den zuständigen Behörden. Jeder, der sich über Eigentumsrechte hinwegsetzt, muss entsprechend verfolgt werden – unabhängig davon, ob er einen Jagdschein hat oder nicht.

  8. Realpolitik

    Die Jagd ist auch heute noch bei Links – Wählern sehr unbeliebt, das hat auch historische Gründe denn früher war die Jagd dem besitzendem Hochadel und den autoritär regierenden Landesherrn vorbehalten. Und diese kleine aber mächtige Oberschicht betrachtete die Bevölkerung als Untertanen, sowas bleibt im kollektiven Gedächtnis haften.

  9. Sagittarius

    Dass die Zahl der Jagdschein-Kandidaten steigt, mag statistisch interessant sein. Ob dies jedoch eine politische Schwerpunktsetzung rechtfertigt, darf man bezweifeln. Viele Bürger erwarten von ihren gewählten Vertretern Antworten auf drängendere Fragen. Wenn ein Abgeordneter wiederholt die Jagd ins Zentrum seiner politischen Arbeit stellt, entsteht zumindest der Eindruck einer thematischen Nähe zum eigenen Freizeitinteresse. Politik sollte jedoch Distanz wahren und Prioritäten im Sinne der Allgemeinheit setzen.
    Begriffe wie „Waidmännischkeit“ klingen nach Ethik und Verantwortung. In der Praxis bleibt entscheidend, ob Tiere tatsächlich vor Leid bewahrt werden. Worte und Rituale ersetzen keine reale Verantwortung.
    Auch traditionelle Inszenierungen, wie etwa das Jagdhornblasen nach dem Erlegen eines „kapitalen“ Hirsches wirken auf auf mich heute aus der Zeit gefallen. Für mich liegt die Würde eines Hirsches in der freien Wildbahn, nicht in seiner Präsentation nach dem Schuss.
    Zudem wird Jagd gesellschaftlich oft als Naturschutz oder Verantwortungsgemeinschaft dargestellt. Beobachter nehmen sie jedoch nicht selten auch als Raum der Beziehungspflege wahr – ähnlich wie manche Serviceclubs, die offiziell Wohltätigkeit betonen, während informelle Netzwerke eine zentrale Rolle spielen. Gerade deshalb ist politische Zurückhaltung angebracht.
    Qualität und Sicherheit sind wichtig. Aber politische Energie sollte sich vor allem an den wirklichen Herausforderungen unserer Gesellschaft orientieren.

  10. Eifeljagd

    Jagd ist Handwerk ,man kann es oder ebend nicht ..
    mancher hat den jagdschein und ist absolut Talentfrei..
    und umgekehrt auch.. .. und der schein jagd nicht ,sondrn der mann hinter der waffe .. zu viel Bürokratie .. schadet nur ..
    und diese überlegungen des Herren Spieß.. 🤢naja ..

  11. Persönlichkeiten von Berufspolitiker

    „Privateigentum an Produktionsmitteln wird im klassischen Sozialismus stark begrenzt oder abgeschafft. Das kann unternehmerische Freiheit und individuelle wirtschaftliche Entscheidungen einschränken.“ KI
    Herr Spies ist ein privilegierter Ideologe aus einer Lehrerdynastie. Ich vermute mal, dass Herr Spies sein Studium der politischen Wissenschaften abgebrochen hat (2014 – 2016).“Beruflich arbeitete er drei Jahre lang im Kabinett von Minister „Antoniadis“. 2019 beschloss er, in die Politik einzusteigen und bei den Wahlen zu kandidieren. Mit 24 Jahren wurde er Abgeordneter im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Heute ist er Vorsitzender der sozialistischen Fraktion.“ PS Wallonie. Es scheint als habe dieser Sozialist keine Ahnung vom wirklichen Leben.Ja er geht zur Jagd. Nur kann dieser Theoretiker sich vorstellen, dass manch guter Jäger kein Theoretiker ist. Die meisten betreiben die Jagd in der Freizeit. Schon der Jagdschein nimmt viel Zeit in Anspruch. Wer soll in Zukunft noch zur Jagd gehen?

  12. Peter Müller

    Wo ist das Problem mit dem Jagdschein ?. Für alles gibt es einen Schein !. Und nicht jeder ist geeignet um mit einem Gewehr durch die Gegend zu laufen, vor allem, wenn der Alkohol noch ne Rolle spielt !!. Aber in der ländlichen Gegend, wo das jagen einen hohen Stellenwert hat, siehe Eifel und Unternehmer, will natürlich jeder dabei sein. Aber bitte nur mit einer guten Ausbildung.

    • Pascale Baudimont

      Ich habe kein Problem mit der Jagd. Was ich sage, ist etwas anderes: Es gibt bereits genügend bestehende Gesetze – zum Schutz des Privateigentums, zum Waffenrecht, zum Schutz der Biodiversität und zum Tierwohl.
      Wenn die zuständigen Behörden nicht in der Lage sind, die bestehenden Gesetze konsequent durchzusetzen, sehe ich nicht ein, warum man noch mehr Vorschriften schaffen, zusätzliche Bürokratie aufbauen und die Steuerzahler weiter belasten sollte.
      Bevor man neue Regeln erfindet, sollte man erst einmal dafür sorgen, dass die bereits vorhandenen Gesetze korrekt angewendet und kontrolliert werden.

          • Forstwirtschaft

            @Baudimont: dann sollten Sie aber merken dass in manchen Wäldern, zb in Rocherath, die Artenvielfalt im Wald durch ständigen Verbiss sehr leidet. Desgleichen sollte Ihnen aufgefallen sein, dass dort fast nur faules Holz geerntet wird da die Bestände zu 100 Prozent geschält sind.

            • DR ALBERN

              @ Forstwirtschaft, geschält wird, weil es kaum Strauchgewächse gibt, die sich immer wieder selbst regenerieren!!! Auch gibt es keine Wildäcker und Wildwiesen mehr!!! Dazu FEHLT aber laut Förster beim Staat oder der Gemeinde das GELD!!! Mit 2mal Schneisen mähen, damit sich das Binsengewächs nicht weiterverbreitet, ist es halt nicht getan!!! Schneisen müssen auch mal gekalkt werden!!! Man schiebt lieber dem Rotwild als Rindenfresser die Schuld zu!!!

              • Forstwirtschaft

                @Albern: der Unterhalt der Schneisen zu jagdlichen Zwecken obliegt dem Jagdpächter.
                Weichhölzer gibt es zuhauf auf den riesigen Kahlschlägen, da bedarf es nicht noch Wildwiesen.

                • DR ALBERN

                  @ Forstwirtschaft, SIE widersprechen sich ja!!! Zum einen gibt es nur totes Holz (also Bäume, denn Strauchgewächs wird ja nicht geerntet) zum anderen gibt es laut IHRER Aussage Weichhölzer (Strauchgewächs) zuhauf!!! Wenn es davon genügend gäbe, wurde der Verbiss und das Schälen nicht in so grossem Maasse auftreten, wie SIE es schildern!!! Vielleicht im Süden der Eifel, aber nicht hier im Norden!!!

              • Forst- und Waldexperte

                @ DR ALBERN
                Heutzutage ist es eher Usus, die Stichwiesen mit Feldbüschen zu ornieren. Dadurch können die Heidschnucken sich besser in den Waldrand integrieren.
                Geschälte Strauchgewächse hindern das Mittewild an der Behufung und können von Wallachen abgefräst und somit gebunden werden. ;)

  13. Tannenzapfen

    An alles Ströpper und an alle, die Lust am Jagen verspüren: Leben auszulöschen sagt viel über den Charakter eines Menschen aus. Auf die Jagd zu gehen ist nicht dasselbe wie zu kegeln oder im Chor zu singen. Die Lust am Töten kommt beim Abschuss der Flinte vermutlich einer Ejakulation gleich. Der Alkohol trübt dazu die Sinne und führt zu einer romantisch-verklärten Cliquenfreundschaft von Menschen, die kaum, dass sie es zu etwas Wohlstand gebracht haben, meinen, sie müssten ihr trauriges Leben dadurch bereichern, indem sie Leben zerstören.

    • Arztpraxis

      „Die Lust am Töten kommt beim Abschuss der Flinte vermutlich einer Ejakulation gleich“

      Nun ja, wenn Sie denn mal selbst Probleme mit einer Ejaku…. haben sollten, besorgen Sie sich am besten eine Flinte; dann klappt es bestimmt….

  14. Herr Spies hat wohl den Karneval bzw. die Getränke noch nicht ganz aus dem Kopf. Anders sind solch blödsinnige Vorstöße kaum zu erklären.
    Ein weiterer Beweis das die Roten weg können

  15. Wer wählt die Sozies?

    Machen sie mal den Test bei Herrn Spies und rufen sie den mal an? Ausser Gequatsche über rechts und links, kommt da nichts bei rum. Es ist eben kein Stoffels in seiner Topzeit, der nicht danach fragte, welche politische Überzeugung Fragesteller hatte. Herr Spies bleiben doch nur Brotkrumen. Die Sozis verschwinden in der Bedeutungslosigkeit. Schauen sie mal, was dieser Mann auf Instagram postet. https://www.instagram.com/patrick_spiies?utm_source=ig_web_button_share_sheet&igsh=ZDNlZDc0MzIxNw==

  16. Es wäre viel besser ihr würdet euch mal um die Politiker Überzahl kümmern! Dass sind viel wichtigere Sachen und Probleme, als dieses hier! Unser Land braucht diese vielen Politikerjobs nicht, man sieht übrigens wo die uns hinsteuern! Es würde jede Menge Geld gespart dabei, was in viel besseres investiert würde!

  17. So ist es Prosper! Anstatt euch hier zu kritisieren, geht z Bspl mal zum Roten Kreuz, wenn da Essens- und Kleiderausgabe usw ist! Schaut euch das mal an, und sprecht mit den Menschen. Oder geht mal in die Kranken- und Pflegehäuser. Das sind viel wichtigere Probleme!

  18. Vermute mal

    @Prosper
    Jeden Tag ein neues Pseudonym, warum ändern sie das täglich?
    Ob jetzt Peter, Paul oder neuerdings Propster, ihre Kommentare erkennt man sofort.
    Sie wissen nachher ja selbst nicht mehr, wer sie sind.

  19. Vermute mal! Von wo Sie herkommen, ist schnell gewusst! Der erste Schuss ist schon ein Fehlschuss! Also, keiner der das Schiesspulver erfand! Ich vermute mal, auch einer von diesem Schützenverein?

  20. Viel Wichtigeres

    Diese überflüssigen Zwischenrufe bei der Politik!? So u a auch diese ewigen Fragenstellereien, vom eigenen Parteikollegen?! Lachhafte Vorgänge, und nur Gebrauch zum Alibi! Oh, der Mann/Frau ist aber eifrig!? Der stellt aber viele Fragen?!

  21. Peter Müller

    Nein, aber das es für alles eine Prüfung geben soll, finde ich für normal.
    Und unsere Christine Mauel, hat sie Ahnung !. Mit Motivation und gut zureden ändert sich nichts.
    Aber so ist unsere weichgespülte Jugend. Mit verantwortlicher Politik hat das nichts zu tun. Es geht nur mit Gesetze und Strafen.

  22. Jörg Kipper

    ein DAS Problem des Schälchen ist auf die permanent Störung des Wildes zurück zuführen.
    Ruhezonen und Ruhezeiten (überwachte) sind wichtiger als Fütterungen .
    Wir benötigen in den Ruhezeiten, Winter keine Jagd ,denn Tiere die in Notzeiten ihren Stoffwechsel ( Fasten) durch Bewegungs Jagd aufgeschreckt werden , können verenden,schaffen es nicht bis zum Frühjahr….

    Wir fordern eine Waidgerechte Ethische Jagd nach Jörg Kipper
    Einen EU Jagdschein mit einem Jagdrecht und Jagdzeiten
    Wild kennt keine Grenzen .

    Wmh, Jörg Kipper
    Berufsjäger Ausbilder
    Ermittlungen D.J.S.V.

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