Romelu Lukaku hat in einem ausführlichen Interview mit „La Dernière Heure – Les Sports“ und „Het Nieuwsblad“ sehr offen über seine Zukunft bei den Roten Teufeln, seine Erwartungen an die Weltmeisterschaft 2026 und die schwierige Phase unter dem ehemaligen Nationaltrainer Domenico Tedesco gesprochen.
Die Aussagen des Rekordtorschützen der belgischen Nationalmannschaft zeigen vor allem, dass er sich nicht mehr nur als Torjäger versteht, sondern zunehmend als Führungsspieler und Orientierungspunkt für die nächste Generation der Roten Teufel.
Mit Blick auf die WM 2026 machte Lukaku deutlich, dass er dort eine wichtige Rolle übernehmen möchte – und zwar nicht ausschließlich auf sportlicher Ebene. Er betonte, dass er seine Siegermentalität an die jüngeren Spieler weitergeben wolle.
Nach seiner Ansicht werde in der belgischen Fußballausbildung manchmal zu wenig Wert darauf gelegt, unbedingt gewinnen zu wollen. Talent allein reiche nicht aus; entscheidend seien auch Härte, Stolz und der unbedingte Wille, sich durchzusetzen. Lukaku erklärte sinngemäß, dass man auf dem Platz manchmal eine kompromisslose Mentalität brauche, um auf höchstem Niveau bestehen zu können.
Dabei machte er deutlich, dass er sich selbst zunehmend als Vorbild sieht. Er möchte Verantwortung übernehmen, die Mannschaft führen und der Gruppe helfen, eine stärkere Mentalität zu entwickeln. Seine Aussagen klingen nach einem Spieler, der sich bewusst ist, dass sich seine Rolle im Laufe der Jahre verändert hat – vom reinen Vollstrecker zum Anführer.

26.11.2022, Katar, Abu Samra: Belgiens Kevin De Bruyne (l) und sein Teamgefährte Romelu Lukaku (r). Foto: Virginie Lefour/BELGA/dpa
Besonders deutlich wurde dies mit Blick auf das erste WM-Gruppenspiel gegen Ägypten. Nach eigener Aussage wäre es überzogen, sofort einen Platz in der Anfangsformation einzufordern. Stattdessen stellte er die Mannschaft über persönliche Ansprüche und machte klar, dass Leistung und Fitness über die Aufstellung entscheiden müssten. Gerade diese Aussage passt zu dem Bild, das Lukaku im gesamten Interview zeichnet: Er sieht sich nicht mehr als unangreifbaren Star, sondern als erfahrenen Führungsspieler, der Verantwortung übernimmt – auch dann, wenn das bedeutet, zeitweise eine andere Rolle zu akzeptieren.

20.06.2023, Estland, Tallinn: Belgiens Cheftrainer Domenico Tedesco (r) spricht mit seinem Kapitän Romelu Lukaku (l). Foto: Dirk Waem/Belga/dpa
Besonders offen sprach Lukaku außerdem über die Zeit unter den ehemalige Nationalcoach Domenico Tedesco. Zwar vermied er persönliche Angriffe, dennoch fiel seine Kritik deutlich aus. Nach seiner Ansicht wurden zu viele Veränderungen vorgenommen. Die Mannschaft sei nicht stabil genug gewesen, es habe zu viele Rotationen gegeben und dadurch habe sich keine klare Struktur entwickeln können. Hinzu seien Diskussionen außerhalb des eigentlichen sportlichen Bereichs gekommen, etwa um die Kapitänsfrage und andere Nebengeräusche innerhalb der Mannschaft.
Noch direkter wurde Lukaku mit Blick auf die Europameisterschaft 2024. Er erklärte, dass die Mannschaft damals einen taktischen Plan verfolgt habe, bei dem viele Spieler früh gespürt hätten, dass er nicht optimal funktioniere. Das habe Frustrationen erzeugt. Zudem deutete er an, dass innerhalb der Mannschaft einige Spieler Thierry Henry lieber als Nationaltrainer gesehen hätten.
Unter dem neuen Nationaltrainer Rudi Garcia erkennt Lukaku dagegen eine andere Entwicklung. Er sprach von mehr Stabilität, klareren Abläufen und einer besseren Struktur innerhalb der Mannschaft. Besonders positiv bewertete er die veränderte Mentalität innerhalb der Gruppe. Für ihn scheint das entscheidend zu sein: Belgien soll bei der WM 2026 nicht nur eine talentierte Mannschaft sein, sondern wieder eine Mannschaft mit klarer Identität, größerem Zusammenhalt und mehr Wettbewerbsgeist.
Gerade deshalb wirkt eine seiner Aussagen besonders interessant: Obwohl Lukaku weiterhin als wichtigster Torjäger Belgiens gilt, spricht er inzwischen deutlich häufiger über Führung, Mentalität und Verantwortung als über seine eigene Torquote. Das lässt den Eindruck entstehen, dass er die Weltmeisterschaft 2026 nicht nur als sportliches Ziel betrachtet, sondern möglicherweise auch als seine letzte große Mission mit den Roten Teufeln. (cre)
Ehrlich, einer der diese Saison 64 Minuten gespielt hat und aktuell noch verletzt ist sollte bei einer WM nicht im Kader stehen ! Das ist ja noch lächerlicher als bei unseren Nachbarn wo Neuer plötzlich wieder Nummer 1 ist !
In der belgischen Presse liest das sich aber etwas anders.
https://www.rtbf.be/article/il-n-en-a-pas-fini-avec-les-diables-romelu-lukaku-vise-le-mondial-2030-11729727
Wieso? Ist doch alles identisch.
@Nee jong
„Wieso? Ist doch alles identisch.“
Jetzt ja, weil der erste Titel im Text oben nachträglich abgeändert wurde.
Vorher lautete hier der Titel, 2026 wäre Lukaku seine letzte Weltmeisterschaft.
Dabei geht aus seinem Interview eindeutig folgendes hervor, „Je veux continuer jusqu’à la Coupe du monde 2030, j’aurai alors 37 ans. Après, ce sera fini“.
Wenn schon ein Titel oder eine Textpassage geändert wird, könnte man vielleicht darauf hinweisen.
@meinemeinungdazu: An dem Titel ist nichts geändert worden. Gruß
Meinemeinungdazu sieht doch dauernd und überall Dinge die seiner Fantasie entspringen
Genau ,die sollten diesen Fliegenfänger zuhause lassen ,nacht nur Tore gegen bedeutungslose Mannschaften und sonst bringt er nichts für die Mannschaft ausser unruhe.
@Ermitler: Romelu ist der mit Abstand beste Stürmer Belgiens ever, Sie Rassist.
WAR, seine Zeit ist vorbei
IST, seine Rekorde sind für die Ewigkeit
Nichts ist für die Ewigkeit ! Rekorde sind da um gebrochen zu werden.
Wann und von wem?
werden wir sehen, irgendwann kommt bestimmt jemand
Da hat Lukaku mit allem zu 100% recht!
Ich erinnere hier gerne an die WM 2018 als ein gewisser Vincent Kompany genau in der Situation war und verletzt , ohne viel Spielpraxis, zum Aufgebot gehörte.
Was war hier bei OD das Geschrei groß. Was soll das , den braucht keiner,….
Die gleichen die ihn jetzt nicht genug loben können.
Mit Lukaku verhält dich das âhnlich. Sehr reflektierte Worte, hat seine Rolle deutlich erkannt und formuliert. Und seien wir mal ehrlich. Motiviert bis in die Haarspitzen zu beweisen, dass er es auch auf dem Platz noch kann, ist er garantiert.
Lass ihn mal bei den kommenden Testspielen auflaufen.
Dann reden wir nochmal
„motiviert bis in die Haarspitzen“ ist das jetzt ein schlechtes omen das er eine Glatze hat ? 🤣
Er hat ja nen stattlichen Bart.
Die hochmotivierten Haarspitzen zeigen immer in die Richtig in die er guckt, läuft schiesst, köpft.
Machen Sie sich keine Sorgen. Das passt schon😬
„Lass ihn mal bei den kommenden Testspielen auflaufen…“
Ich bin schon froh wenn er aufsteht!
Ja ich bin auch froh ,wenn er wieder „aufsteht“ wenn er gefallen ist. ;-)
Nein, ich halte ihn nach wie vor für einen guten Stürmer. Nur muss das System zu ihm passen.
Das sind Spieler, die Spiele entscheiden können!.
Na ja, was soll er auch sagen. Der alte Trainer war nicht gut, der neue ist der richtige. Die Spieler sollten sich mal selber hinterfragen, als immer die Schuld bei anderen suchen !.
Garcia hat noch nicht versucht Doku hinten rechts und Saelemakers als linke Back in entscheidenen Turnierspiele einzusetzen.
Und ich bin mir ziemlich sicher, dass auch nicht auf solche Ideen kommen wird.
Vermutlich würde niemand niemals nie nicht auf die Idee kommen.
Aber was soll’s. In der Türkei wurde Tedesco gefeuert und wie es aussieht ,will Bologna jetzt ein Abenteuer mit Tedesco erleben.
Ist einem Deutschen Nationalspieler auch schon passiert auf einer falschen Position zu spielen. So wie sich Lukaku ausdrückt , war die Stimmung unter den Spielern auch nicht die Beste. Das sagt schon einiges aus.
Alles lesen,Peter
:“Besonders offen sprach Lukaku außerdem über die Zeit unter den ehemalige Nationalcoach Domenico Tedesco. Zwar vermied er persönliche Angriffe, dennoch fiel seine Kritik deutlich aus. Nach seiner Ansicht wurden zu viele Veränderungen vorgenommen. Die Mannschaft sei nicht stabil genug gewesen, es habe zu viele Rotationen gegeben und dadurch habe sich keine klare Struktur entwickeln können. Hinzu seien Diskussionen außerhalb des eigentlichen sportlichen Bereichs gekommen, etwa um die Kapitänsfrage und andere Nebengeräusche innerhalb der Mannschaft.
Noch direkter wurde Lukaku mit Blick auf die Europameisterschaft 2024. Er erklärte, dass die Mannschaft damals einen taktischen Plan verfolgt habe, bei dem viele Spieler früh gespürt hätten, dass er nicht optimal funktioniere.
Ich habe alles gelesen, und ziehe aber andere Schlüsse aus seiner Aussage, als sie.
Dann sind Ihre Schlüsse eben falsch.
Nicht schlimm. Nur halt falsch gedacht.
Kann man ändern.
Lesen Sie die Worte noch 10 mal. Schreiben Sie sie ab. Pinnen sie an die Wand und lesen Sie die von Ihrer eigenen Hand geschriebenen Worte täglich 5 mal, bis Sie vertehen und die richtigen Schlüsse ziehen
Das klappt bestimmt
Danken Sie mir später
Wenn man nicht zwischen den Zeilen lesen kann, kann ich ihnen auch nicht helfen. Leichte schläge auf den Hinterkopf erhöhen das Denkvermögen !. ;-)
Danke, der Tipp ist gut.
So, mein Hinterkopf wurde sanft
geschlagen.
Zwischen Ihren Zeilen steht Tedesco war ne Lusche als Trainer.
Moment das stand auch schon vorher da. Wenn ihre Frau zurück ist vom Friseur in Welkrnraedt oder vom Bier holen im Keller, lassen Sie sich mal ein paar sanfte Schläge auf den Hinterkopf verpassen. Soll Wunder wirken
Ich bin da eher bei Peter als bei Meter.
Komm her Kevin. Oder Rotbäckchen der völlig überwertet ist und international ein Nichts.
Komm her Kevin. Du brauchst ein paar sanfte Schläge auf den Hinterkopf🤗
HINWEIS – Erster Härtetest für die Roten Teufel: Kroatien weckt gute (2013) und schmerzhafte (2022) Erinnerungen https://ostbelgiendirekt.be/haertetest-fuer-rote-teufel-kroatien-439328