Politik

Politischer Eklat bei der Gedenkfeier in Marcinelle – Meloni: „Schwerwiegende und beschämende Geste“

08.10.2026, Belgien. Mercinelle: Der italienische Senatspräsident Ignazio La Russa (r) bei der Gedenkfeier zum Bergbaunglück, das sich vor 70 Jahren in Marcinelles ereignete. Foto: Belga

oEs sollte ein Tag des Gedenkens an eine der schlimmsten Bergbaukatastrophen Europas werden. 70 Jahre nach dem Unglück im Kohlebergwerk Bois du Cazier in Marcinelle erinnerten Belgien und Italien am Samstag an die 262 Bergleute, die am 8. August 1956 bei einem Brand unter Tage ums Leben kamen. Doch während der offiziellen Gedenkfeier kam es zu einem politischen Eklat.

Als der italienische Senatspräsident Ignazio La Russa das Wort ergriff, drehten ihm anwesende belgische Gewerkschafter demonstrativ den Rücken zu. Die Szene sorgte in Italien umgehend für Empörung. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni bezeichnete den Protest als eine „schwerwiegende und beschämende Geste“. Ausgerechnet bei einer Gedenkfeier für die Opfer von Marcinelle, so die italienische Regierungschefin, hätten politische Auseinandersetzungen keinen Platz.

La Russa ist einer der führenden Vertreter der Regierungspartei Fratelli d’Italia, die von ihren politischen Gegnern und Teilen der belgischen Gewerkschaftsbewegung als rechtsextrem beziehungsweise postfaschistisch eingeordnet wird. Die Partei selbst weist die Bezeichnung „faschistisch“ zurück und versteht sich als konservativ-national.

Zwei Fördertürme in Le Bois de Cazier bei Charleroi. Die mittlerweile stillgelegte Grube erlebte im August 1956 einen der tragischsten Unfälle der europäischen Bergbaugeschichte. Die traurige Bilanz: 262 Tote. Foto: Shutterstock

Für zusätzliche Brisanz sorgte, dass La Russa während seiner Ansprache auch eine Botschaft des italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella verlas. Mattarella hatte in seinen Botschaften zum Gedenken an Marcinelle stets die italienischen Opfer, die Würde der Arbeit und die Sicherheit am Arbeitsplatz hervorgehoben. Unter den 262 Toten des Jahres 1956 waren 136 Italiener. Für Italien ist Marcinelle deshalb bis heute ein zentraler Erinnerungsort an die Geschichte der italienischen Arbeitsmigration.

Die belgische Gewerkschaft FGTB übernahm nach der Veranstaltung die Verantwortung für den Protest. Nach Angaben ihres regionalen Sekretärs für Charleroi, Vincent Pestieau, hätten sich die Gewerkschafter bewusst umgedreht, um gegen die politische Präsenz von La Russa beziehungsweise von Fratelli d’Italia zu protestieren. Es habe sich um eine antifaschistische Aktion gehandelt. Der Protest habe sich nicht gegen Mattarella und auch nicht gegen das Gedenken an die Opfer gerichtet, sondern gegen die Anwesenheit eines Vertreters einer Partei, die die Gewerkschaft politisch entschieden ablehnt.

Der Streit zeigt, wie politisch aufgeladen die Erinnerung an Marcinelle auch sieben Jahrzehnte nach der Katastrophe geblieben ist. Das Unglück ist nicht nur Teil der belgischen Industriegeschichte, sondern eng mit der Geschichte der italienischen Migration nach Belgien verbunden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg benötigte Belgien dringend Arbeitskräfte für seine Kohlebergwerke. Italien wiederum litt unter hoher Arbeitslosigkeit und wirtschaftlicher Not. Das 1946 geschlossene belgisch-italienische Abkommen „Mensch gegen Kohle“ führte dazu, dass Zehntausende Italiener in die belgischen Kohlereviere kamen. Viele von ihnen arbeiteten unter schwierigen und gefährlichen Bedingungen tief unter Tage.

09.10.1956, Belgien, Marcinelle: Sanitäter der belgischen Armee transportieren einen der geborgenen Toten ab. Die schwerste Bergwerkskatastrophe, die seit den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts Belgien heimgesucht hat, ereignete sich in der Zeche „Bois du Cazier“ in Marcinelle im Hennegau. Foto: picture alliance / dpa

Am 8. August 1956 wurde diese Geschichte auf tragische Weise sichtbar. Beim Einfahren eines Förderwagens kam es in rund 975 Metern Tiefe zu einer Verkettung technischer Fehler. Ein nicht vollständig eingefahrener Wagen blieb hängen, beschädigte eine Ölleitung und elektrische Leitungen und löste einen Brand aus. Feuer und Rauch breiteten sich in den unterirdischen Stollen aus. Das austretende Kohlenmonoxid wurde für zahlreiche Bergleute zur tödlichen Gefahr. Rettungsmannschaften kämpften tagelang unter schwierigsten Bedingungen um das Leben der Eingeschlossenen. Doch am Ende konnten nur 13 der 275 eingefahrenen Bergleute lebend gerettet werden.

Am 23. August 1956 erreichten die Rettungskräfte die Gewissheit, dass sich in den Tiefen des Bergwerks keine Überlebenden mehr befanden. Einer der Retter soll die entscheidenden Worte „Tutti cadaveri“ – „alle tot“ – nach oben übermittelt haben.

Die Katastrophe löste in Belgien eine enorme Erschütterung aus und führte zu einer intensiven Debatte über die Sicherheit im Bergbau und die Arbeitsbedingungen der Bergleute. Marcinelle wurde zum Symbol für die Risiken einer Industrie, in der der wirtschaftliche Druck auf die Kohleproduktion lange Zeit schwer wog. Zugleich wurde das Unglück zu einem Symbol der europäischen Migration. Die Männer, die in den belgischen Bergwerken arbeiteten, stammten aus zwölf Nationen. Die große Zahl italienischer Opfer machte die Katastrophe in Italien zu einem Bestandteil des kollektiven Gedächtnisses der Nachkriegsgeneration. (cré/dpa)

69 Antworten auf “Politischer Eklat bei der Gedenkfeier in Marcinelle – Meloni: „Schwerwiegende und beschämende Geste“”

  1. Marcel Scholzen Eimerscheid

    Eine Gedenkfeier sollte man nicht zu politischen Zwecken missbrauchen. Das Gedenken sollte im Mittelpunkt stehen.

    Politisch demonstrieren kann man noch danach außerhalb des Gedenkortes.

    Das Verhalten des FGTB ist typisch links.Denen geht es um den eigenen Standpunkt und das eigene gute Gefühl.

    Gut in Italien sind sogenannte rechte Parteien an der Macht. Und was ist passiert ? Gar nichts. Italien ist Italien geblieben. Hochverschuldet wie eh und je. Ist eines der beliebtesten Urlaubsländer geblieben mit Besucherrekorden.

    Es gibt nichts, was so ein Verhalten des FGTB rechtfertigt. Die italienische Politik ist unterscheidet sich nicht von anderen europäischen Regierungen. Der FGTB wollte wahrscheinlich die Gelegenheit nutzen, um Werbung in eigener Sache zu machen. Denn es ist eine Tatsache, dass die Gewerkschaften in Belgien immer weniger Mitglieder haben und immer bedeutungsloser werden. Der FGTB demonstriert gegen angeblich rechte diktatorische Parteien und ist selbst nicht besser. Wer dort nicht nach der Pfeife der Führung tanzt, wird schnell mundtot gemacht.

  2. Werner Radermacher

    An dieser Geste hat man gesehen, wie wenig Achtung die Linken vor den toten Bergleute haben. Scheinbar keine, sonst hätten sie die Gedenkfeier nicht dermassen für ihre politischen Zwecke mißbraucht. Waren bei den „Arbeitervertreter“ auch Leute von der kommunistischen PVDA/PTB dabei? Die haben es gerade nötig, über Demokratie zu urteilen.
    Kurt Schumacher, erster Parteivorsitzenden der SPD nach dem Zweiten Weltkrieg sagte“ „Kommunisten sind rotlackierte Faschisten“ . Bestätigt der Eklat von Marcinelle diese Aussage?

  3. Punkt 12

    Die FGTB soll sich in Grund und Boden schämen.
    Solche Aktionen zeigen wiedermal das die Gewerkschaften und zwar alle, mehr kaputt machen als nützlich zu sein.Die meisten Funktionäre haben sowieso noch nie in eine Fabrik oder anderes Unternehmen gearbeitet. Dank des richtigen Parteibuch erhält man hoch dotierte Gehälter.

  4. typisch links, typisch FGTB = hirnlos.
    Italiens Reaktion ist richtig.
    Übrigens auch die Einreisekontrollen für Spanien. Die Meloni gefällt mir im Gegensatz zu dem linken Sanchez der Gelder der EU zweckentfremdet und NATO- Vereinbarungen nicht respektiert.

    • Niedriglohnsektor

      Ohne FGTB & Co lebten die Arbeitnehmer in Belgien in Armut. Man muss sich nur mal die nicht tarifgebundenen Arbeitsverhältnisse anschauen, mickriger Lohn und im Alter Minirenten.

      • Marcel Scholzen Eimerscheid

        Stimmt. Die Gewerkschaften in Belgien haben sehr viel erreicht für die Arbeitnehmer. Nur ist es mittlerweile so, dass Gewerkschaften einem Arbeiter keine Karriere mehr ermöglichen. Man muß studiert haben, um Gewerkschaftssekretär zu werden. Das macht die Gewerkschaften unglaubwürdig.

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      Ob man sich an einer gewissen politische Richtung oder an einer Gewerkschaftlichen Richtung klammert, ist es dabei eigentlich immer unwichtiger geworden, welche Richtung von den politischen oder gewerkschaftlichen Richtungen bevorzugt wird .

      Beides ist wichtig und kann dazu beitragen, dass wir nicht in einer Diktatur enden.
      Wenn allerdings diese Welt nur noch durch einige wenige gesteuert wird, die ihre Macht und Geld geilheit nicht mehr unter Kontrolle haben und Einfluss auf gleich welche Parteien ausüben, die durch Drehbücher aus Davos entstehen, können auch die Gewerkschaften dem Treiben nur noch machtlos zusehen.
      Zugegeben, dass ich persönlich auch manchmal dazu neige, den Macht und Geld geilen auf den Leim zu gehen, die es bestens verstehen, den Keil in der Gesellschaft zu schlagen, um so mit dem Ablenkungsmanöver beizutragen, die normale Gesellschaft dieser Welt zu zerschlagen.
      Die Anormalen müssen also weg, egal zu welchem Preis.
      Denn es ist wohl von vorteil für die gesamte Weltbevölkerung, wenn nur eine Handvoll dermacht und Geld geilen, in einer Mischung aus Burnout und Depression fallen, als wenn es letzten Endes, den Großteil vom Rest der Weltbevölkerung betrifft.
      Zur Rettung unserer selbst, könnten auch die Medien ihren Beitrag leisten, indem sie nicht nur die Politik einzelner der Macht und Geldgeilen hinterfragen, sondern mehr nach Verbindungen innerhalb dieses Clans suchen.

  5. Respekt für Immer

    Die schwer arbeitenden Bergleute und die Stahlarbeiter waren es, die Belgien seit 1850 zu einem bedeutenden Wirtschaftsstandort mit einem starken industriellen Kern machten und gleichzeitig für soziale Gerechtigkeit in einem langen Kampf sorgten.

  6. Hat die Linke wieder mal ihre wahre Fratze gezeigt. Wenn man sich vorstellt das genau diejenigen Europa regieren braucht man sich für nichts zu wundern…..Hoffentlich merken die Bürger es noch rechtzeitig bevor es ein böses Erwachen gibt….

      • Ja, die höchsten Lohnkosten bei geringem Netto-Einkommen und die damit einher gehende Deindustrialisierung der Wallonie. Versteht der gemeine Arbeiter aber nicht, der ist schon mit seinem Netto vom Brutto (incl. „Arbeitgeberbeiträge“) heillos überfordert.

      • Der Alte

        Ja, der Begründer der christlichen Kirche hat auch mal die Händler aus dem Tempel gejagt. Mittlerweile sind seine Nachfolger aber selber zu Geldmachern geworden. Jede gute Idee wird im Laufe der Generationen pervertiert. So auch der Gewerkschaftsgedanke.

  7. 8. August 1956 Belgiens Trauma

    Zu dem Unglück mit 262 Toten wäre es gar nicht gekommen wenn die notwendige Signal – Sicherheitstechnik am Förderschacht durch die Bergwerksbesitzer eingebaut worden wäre. Die Mängel generell in Belgiens Gruben waren der EGKS bekannt. Wenn es um die Erhöhung und Auszahlung von Bonuszahlungen und Aufsichtsratstantiemen geht sind die Bosse immer ganz schnell, der Arbeitsschutz und die Betriebssicherheit die ist dann zweitranig.

    • Politiker

      Zu der Zeit des Grubenunglücks waren die Gewerkschaften doch schon so stark vertreten. Warum haben diese dann nicht (mit) für die nötige Sicherheitstechnik gesorgt, warum haben diese dann zugelassen dass die Bergwerker „in den Tod geschickt wurden“?

  8. Das Lohnsystem in Belgien (und nicht nur hier…) basiert darauf dass die überwältigende Mehrheit der Lohnempfänger den Unterschied zwischen dem was sie KOSTEN (also der Kunde für ihre Arbeitszeit bezahlt) und dem was sie davon NETTO auf dem Konto wiederfinden nicht verstehen. Ich weiss genau wovon ich rede. Die Differenz verschwindet aber nicht in den Taschen der „gierigen“ Kapitalisten, sprich ihrer Arbeitgeber, sondern zum aller-aller-allergrössten Teil in den tiefen, ständig defizitären, Kassen der Steuerämter sowie der Sozialkassen damit die Politiker sich, nachdem sie ihren Teil abgegriffen haben, mit der Umverteilung dieses Geldes ein schönes Image aufbauen können. Das System wird auch von den Gewerkschaften gestützt die ständig gegen die „Kapitalisten“ zu Felde ziehen, den Raubzug am erwirtschafteten Einkommen ihrer Mitglieder durch die Politik aber nie thematisieren; eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus…

    • Da isser wieder, der Dax, der genau weiss, wovon er redet – die überwältigende Mehrheit der Anderen sind Dummköpfe.
      Der Arbeiter sieht auf den Cent genau, wie hoch seine Arbeitsleistung entlohnt wird und was davon wohin in Steuer oder andere Abgaben geht.
      Verstehen tut er vielleicht nicht, was er den Arbeitgeber wirklich kostet, Arbeitsbereich, Infrastruktur, usw.
      Vor Allem wenn er sich während der Arbeitszeit zu Lasten des Chefs oder der Firma mit was anderem beschäftigt oder die ihm zur Verfügung stehende Arbeitszeit und Ausstattung für private Zwecke nutzt.
      Da wissen Sie bestimmt, wovon Sie reden.

    • Achso Daxi

      Also treibst du einerseits „komplexe Industrieprozesse“ voran und andererseits kümmerst du dich um die Lohnbuchhaltung des Kabeles? Du bist echt ein Tausendsassa und ich frage mich wie das Unternehmen überleben soll, wenn du mal in die Rente gehst. Und ich dachte immer, du wärst ein ganz normaler Bürobüll der durch den nächst besten ersetzt werden kann!? Danke, dass ich es nun besser weiß.

  9. Politiker

    Ob sich die Arbeiterschaft eigentlich darüber bewusst ist was ihre Gewerkschaft mit ihnen im Rücken und mit ihrem Geld so alles anstellt?
    Die Gewerkschaften übernehmen ganz offen die Aufgaben politischer Parteien, übernehmen deren Standpunkte und rebellieren gegen demokratisch gewählte Instanzen, auch demokratisch von Gewerkschaftsmitgliedern gewâhlt.
    Gewerkschaften treten ganz offen für eine Flüchtlingspolitik der offenen Grenzen ein, jeder ist willkommen, jeder hat Recht auf Essen und Wohnung, jeder hat Recht auf Anwalt und Arzt und Pension. Ist das die Meinung deren Mitglieder?
    Die Gewerkschaften demonstrieren ganz offen fûr ein Palestina „from the river to the sea“, also mit der Vernichtung Israels, sprich der Juden. Sie unterstützen eine Terrororganisation, die Hamas. Ist das im Sinne der Mitglieder der Gewerkschaft?
    Die Gewerkschaft setzt sich für eine unbezahlbare Rentenpolitik ein, insbesonders für Staatsangestellte und einige bevorzugte Berufsgruppen. Ist das im Sinne der Mitglieder, die dies mit ihren Sozialabgaben und Steuern bezahlen müssen?
    Die Gewerkschaften gehören zu den reichsten Organisationen des Landes, die unzählige Vorteile und Steuerfreiheit geniessen und ihren Kadern Spitzenlöhne zahlen. Sie bekommen Unsummen aus der Staatskasse. Ist das im Sinne der Mitglieder?
    Nun, wenn die Mitglieder glauben dies alles unterstützen zu müssen, durch ihre Mitgliedschaft und ihre Beiträge, so machen sie sich auch alle mitschuldig.

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      # Börsenrecord. Wegen Reichtum geschlossen;-) könnte man tatsächlich, bei einigen vermuten, die des öfteren Insolvenz anmelden.
      ————————————————————————
      # Politik / Nicht schlecht versucht.
      Nur frage ich mich, wem sie dieses einseitige Märchen verkaufen wollen?

  10. links oder rechts

    Dass man bei solchen Gedenkfeiern von politischer Polemik absehen soll, ist eine Aussage, der ich voll und ganz zustimme.

    Ich bin allerdings schon darauf gespannt, ob der übliche OD-„Stammtisch“ in genau einem Monat immer noch dazu bereit sein wird, das so zu sehen, wenn in New York der dort amtierende Bürgermeister an der 25. Gedenkfeier der Attentate teilnehmen wird.

    (Ich höre es jetzt schon: „Aber das ist doch nicht dasselbe“, usw. Yeah, right…)

      • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

        Anscheinend scheint man innerhalb Europas doch zum eigenen Gerichtshof zu stehen.
        Von Merz selbst, war es natürlich nicht zu erwarten, aber immerhin hatte VDL zu meinem Erstaunen, mit dem Glöckchen geläutet und stellt sich indirekt also auch in der Schlange, zur Meinung des Bürgermeisters von New York.
        Irgendwann muss man ja mal wach werden, um auch nicht aufzufallen . Denn ich glaube nach wie vor, dass VDL sich oft genug blamiert hat.
        Dem Merz so wie dem ehemaligen BK Scholz, kann man eigentlich nur noch frohes gelingen, beim Umzug nach Israel wünschen.
        Verstanden wollten die beiden jedenfalls nicht viel, vor, während und nach dem Genozid haben.
        —————————————————————————
        https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-klage-trump-strafgerichtshof-100.html

      • links oder rechts

        Also gut, WK, wenn Sie’s unbedingt ausführlicher brauchen, bitte sehr: besagter Bürgermeister ist SELBER als Redner geplant. Und wenn andere dann IHM den Rücken zuwenden werden, glaube ich eher nicht, das diejenigen Kommentatoren, die sich darüber empören, wenn diese Protestform La Russa trifft, sich ebenfalls darüber empören werden, wenn Mamdani an der Reihe ist.

  11. Blaues Hufeisen

    Was für eine idiotische und unsensible Aktion: durch solche Trottel wird das ganze Land in ein schlechtes Licht gerückt. Nur weil man sich selber >>wiedermal<< zu wichtig nimmt und meint irgend ein Zeichen setzen zu müssen.
    Peinlich, Peinlich und nochmal Peinlich.
    Auch ne Art sich "Freunde" zu machen

  12. Der Digitale Produktpass (DPP) ist eine von der EU vorgeschriebene digitale Datendatei, die lebenszyklusbezogene Informationen zu einem physischen Produkt enthält, um Transparenz, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft zu fördern. Eingeführt durch die Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte (ESPR) und die Batterieverordnung, fungiert der DPP als digitale Identitätskarte, die über einen QR-Code, Barcode oder NFC-Chip zugänglich ist
    //////
    Ich weiss aus erster Hand dass die hiesigen Betriebe gar nicht wissen wie sie so etwas erstellen sollen, bzw. welcher Aufwand dafür nötig ist. Am Ende droht diese irre EU den Betrieben auch noch mit „empfindlichen Strafen“ wenn sie den Irrsinn nicht mitmachen. Ich habe noch nie gehört dass die Gewerkschaften sich bei der Politik stark machen diesen Irrsinn umgehend zu beenden, aber wenn die Firmen wegen der völlig durchgedrehten EU-Bürokratie den Laden dicht machen, dann laufen sie mit der Fahne durch die Strassen, unsere Gewerkschaften….

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      # Dax /Sie werden mit ihrem Gewerkschaft Bashing , nicht dazu beitragen, dass die Vorbereitungen zum Untergang Europas, durch die Parteien gestoppt werden, die sie teilweise unterstützt haben, oder noch immer indirekt unterstützen.
      Auch wenn sie jetzt vielleicht bemerkt haben, dass ausgerechnet diese Parteien teilweise den Untergang fördern.

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