Politik

De Wever auf der Suche nach zehn Milliarden Euro

Bart De Wever (N-VA), Premierminister, nimmt an einem Pressestatement teil. Foto: Michael Kappeler/dpa

Die Föderalregierung unter Premierminister Bart De Wever (N-VA) steht vor schwierigen Haushaltsverhandlungen. Bis 2029 sollen rund zehn Milliarden Euro eingespart beziehungsweise durch zusätzliche Einnahmen aufgebracht werden. Nach Einschätzung von Experten reicht dies jedoch nicht aus, um das strukturelle Haushaltsproblem Belgiens zu lösen.

Selbst bei vollständiger Umsetzung der Maßnahmen könnte das Defizit 2029 noch bei rund vier Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) liegen – und damit über der europäischen Grenze von drei Prozent.

Zusätzlichen Druck verursachen die Staatsverschuldung von mehr als 700 Milliarden Euro und die stark gestiegenen Zinskosten. Gleichzeitig bringen frühere Maßnahmen teilweise weniger ein als erwartet. Als Beispiel wird die Mehrwertsteuerreform genannt, die jährlich rund 700 Millionen Euro weniger einbringen könnte als ursprünglich kalkuliert.

Als mögliche Einsparbereiche stehen unter anderem Renten, Arbeitslosenunterstützung, Langzeitkranke, Sozialleistungen und öffentliche Ausgaben im Mittelpunkt. Gleichzeitig sollen die Verteidigungsausgaben wegen der NATO-Verpflichtungen weiter steigen. Auch eine stärkere Beteiligung der Regionen an der Haushaltskonsolidierung wird gefordert.

12.05.2026, Belgien, Brüssel: Mitglieder der Christlichen Gewerkschaft marschieren mit einer Riesenpuppe, die den Premierminister Bart De Wever darstellt, bei einer nationale Demonstration gegen die steigenden Energiepreise und die Sozialreformen der Regierung. Foto: Marius Burgelman/Belga/dpa

Innerhalb der Arizona-Koalition von N-VA, MR, Vooruit, Les Engagés und CD&V ist vor allem die Frage umstritten, wer die Hauptlast der Sanierung tragen soll. Die Parteien streiten unter anderem darüber, wie stark Spitzenverdiener und andere einkommensstarke Gruppen belastet werden sollen.

Für zusätzlichen Druck sorgt bereits die sozialistische Gewerkschaft FGTB. Sie hat für den 9. Oktober eine landesweite Demonstration angekündigt. Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer von 21 auf 22 Prozent sowie weitere Eingriffe in die automatische Lohnindexierung bezeichnet sie als rote Linien. Sollten diese überschritten werden, kündigt die FGTB einen landesweiten Streik an. Statt weiterer Einsparungen fordert sie höhere Einnahmen, unter anderem durch eine stärkere Besteuerung hoher Einkommen und Kapitaleinkünfte sowie durch eine stärkere Bindung staatlicher Unternehmenshilfen an den Erhalt oder die Schaffung von Arbeitsplätzen.

De Wever hat seinen Koalitionspartnern inzwischen einen ersten Entwurf für den Haushalt 2027 vorgelegt. Die Verhandlungen im „Kern“ dürften schwierig werden, da die Positionen der Parteien weit auseinanderliegen. Die zentrale Herausforderung besteht darin, zehn Milliarden Euro zu mobilisieren, ohne die politischen und sozialen Spannungen innerhalb der Koalition und darüber hinaus weiter zu verschärfen.

Bis zum 13. Oktober, dem Tag der allgemeinen politischen Erklärung des Premierministers in der Kammer, muss eine Einigung erzielt werden. Der Sanierungsplan würde anschließend an die Europäische Kommission weitergeleitet, die Belgiens Haushaltskurs im Rahmen der europäischen Fiskalregeln überwacht. Belgien steht weiterhin im Verfahren wegen eines übermäßigen Defizits und muss seinen im Rahmen der EU vereinbarten Korrekturpfad einhalten, insbesondere bei der Begrenzung des Wachstums der staatlichen Ausgaben. (cre)

100 Antworten auf “De Wever auf der Suche nach zehn Milliarden Euro”

    • Gesundheit

      Ich bin ganz anderer Meinung : Belgien kann sich die Regionen, Gemeinschaften, die Zerteilung nicht leisten. Mit ausschließlich Föderalregierung wäre für jeden Bereich 1 Minister zuständig, aber jetzt hat jedes Teilgebiet 1 und so kommt es, dass wir 12 Gesundheitsminister haben, statt einem einzigen zuständigen föderalen Minister. Es ist ja nicht nur der Minister, jeder hat eine Menge Mitarbeiter in seinem Kabinett und den Ministerien. Das ist nicht nur teuer, sondern auch unübersichtlich. Und wenn Schwierigkeiten auftreten, schiebt jeder die Schuld auf einen anderen, unter dem Vorwand, das seien die Kompetenzen eines Kollegen.

    • Alfons van Compernolle

      Das sehe ich auch so !! Das gleiche Problem besteht auch in Deutschland , was soll der Mist , das Berlin & Hamburg & Bremen nicht nur jeweils eine Stadt ist , sondern auch eigenstàndige Bundeslànder !
      Wobei die Mitglieder der Bùrgerschaften in Hamburg und Bremen nur eine ca. € 2500 Zeitzufwandsentschàdigung erhalten und keine Gehàlter , wie in anderen Bundeslàndern.
      Belgien als Einheitsstaat ( so als es schon einmal bestanden hat ) koennte sehrviel Geld einsparen mit der Abschaffung der Teilstaatenparlamente und eigenstàndige Behoerden. Gleichsam auch die ùberfluessigen Gouverneure einspart. Auf eine solche Entwicklung koennen wir aber ewig und lànger warten.

  1. delegierter

    Schon oft beschrieben, jeder Familienvater muß mit seinem Einkommen auskommen. Wieso kriegt ihr das nicht hin. Ihr seit doch sonst “ Experten “ ?
    Ach ja, ist ja das Geld anderer Leute, da kann man schonmal was mehr ausgeben, entschuldigt alles.

  2. Ich würde vorschlagen, die wertschöpfende Mittelschicht noch ein bisschen kräftiger abzumelken. Schließlich gehen bisher ja nur rund 70 % des Einkommens an dem nach Dope stinkenden Vater Staat. Da bleiben tatsächlich noch 30 % übrig – völlig ungenutztes Potenzial! Da geht doch bestimmt noch was.

  3. Selon les projections officielles de l’Agence fédérale de la dette et du Bureau fédéral du Plan publiées début 2026, la charge annuelle des intérêts de la dette publique de la Belgique devrait exploser entre 2026 et 2030, passant de 12,2 milliards d’euros à près de 20,9 milliards d’euros. Cette augmentation massive s’explique principalement par le refinancement des obligations arrivant à échéance à des taux d’intérêt nettement plus élevés que par le passé.
    /////
    Belgien, wie alle EU-Staaten, sehen sich einer alarmierenden finanziellen Situation gegenüber. In den Jahren der „Null-Zinsen“ haben sich die Staaten hemmungslos verschuldet, es kostete ja „nichts“. Warnende Stimmen dass dieses Kartenhaus zusammenbricht sobald die Zinsen wieder ansteigen, wurden ignoriert, so wie immer…. Jetzt steigen die Zinsen und deren Finanzierung wird zum unlösbaren Problem. Wie heißt es im Song von Chris Rea „Fool if you think it’s over It’s just begun“…. das gilt auch für die Schuldenkrise!

    • Dafür gibt es eine LÖSUNG!

      @ DAX

      Für den Sachverhalt, den Sie beschreiben, gibt es einfache Lösung! Dr. Joseph Meyer hat die Lösung schon x–mal an dieser Stelle beschrieben – was ihm aber nur böse/dumme Kommentare von „selbsternannte Sachverständigen“ einbrachte!

      Seine Idee, so wie ich sie verstehe und nachvollziehen kann:

      Der Staat soll seine Anleihen bei seiner eigenen Bank machen, damit könnten die Zinszahlungen auf „NULL“ reduzieren, einmal indem man sich das Geld zu einem Null–Zinssatz verleiht oder sich selbst Zinsen zahlt – was auf‘s Gleiche rauskommt. Zur Zeit bezahlt der Staat (also wir Steuerzahler) Zinsen an privatwirtschaftliche Banken deren Gewinne in private Taschen verschwinden! Oft sogar wird „nicht existierendes Geld“ verliehen (Geldschöpfung) und darauf Zinsen kassiert. Siehe Bankencrashs bei denen wir Steuerzahler auch noch „deren Miese“ (Bankenrettung wegen Systemrelevanz) bezahlen müssen, während die Verursacher längst in Steuerparadiesen verschwunden sind und ihren Reichtum genießen!

      Die Belfius wäre zurzeit soeine „belgische“ Bank die diesen Part übernehmen könnte. Leider sieht man aber, dass unsere Politiker an so einer Lösung garnicht interessiert sind, weil sie zur Zeit alles daran setzten möglichst schnell diese Bank an privatwirtschaftliche Investoren zu verscherbeln – warum wohl?!!!

      • Das Wunder der Geldvermehrung gibt es nur im Märchen…. Die beschriebenen paradiesischen Zustände der Geldschöpfung ohne Zinsen hat es ja gegeben, erst vor 5 Jahren, schon vergessen? Was war das Resultat? Noch nie haben sich Staaten so schnell und so hemmungslos verschuldet als in dieser Zeit der „Null-Zinsen“. Das Wirtschaftsmodell von Dr. Meyer entspricht dem des Kegelclubs der bei seiner Vereinsfeier im eigenen Clubhaus alles was gesoffen wird bei „sich selbst“ anschreibt, alle saufen bis zum umfallen und niemand hat dadurch Schulden, bleibt ja alles im Verein…. Der Verein ist trotzdem Pleite, auch wenn das keiner der Kegelbrüder versteht…. 🤪🤪🤔

        • Joseph Meyer

          @Dax
          Wenn Sie Sich im Internet informieren wollen, dann können Sie sehr leicht, z.B. unter „Geldschöpfung aus dem Nichts“ oder „Fiat-Geld“ usw., erfahren, dass die privaten Banken mit der Kreditvergabe tatsächlich das „Wunder der Geldvermehrung“ vollbringen! Letzteres ist leider kein „Märchen“!
          Wir sollten zum leichteren Verständnis berücksichtigen, dass die wichtigste Funktion von Geld dessen Funktion als Tauschmittel ist, indem es den Wirtschaftskreislauf ermöglicht!
          Wenn der Staat diese wichtige Aufgabe übernimmt, und dass muss er, warum sollte er sich dann dafür bei den privaten Banken über Kredite verschulden müssen, warum sollte er nicht selber das notwendige „Tauschmittel“ erschaffen, mit oder ohne Zinsen für die Kreditnehmer, je nach Massgabe der die Geldschöpfung überwachenden staatlichen Institution, z.B. die Nationalbank? Diese müsste selbstverständlich dafür sorgen, dass die Regierung nicht über die Stränge schlägt, und dass es nicht zu einer Inflation kommt!
          Gehen Sie doch interessehalber in die Historie der „Geldschöpfung“, der „Seigneurage“, dem Recht des Souverains, des Fürsten, in einer Demokratie also des Volkes!
          Dann müsste Belgien jetzt nicht um seinen Haushalt bangen, die Unternehmen wären sicher, dass die Bevölkerung genügend Geld zur Verfügung hätte um die notwendigen Produkte zu kaufen und die Lebensqualität fördernden Dienstleistungen zu konsumieren, der Staat hätte das Geld um – OHNE KRIEG, d.h. ohne kriegerische Eroberungen! – ein auskömmliches Leben für Jeden sicher zu stellen, … was wäre daran auszusetzen?!

          • Ach Herr Meyer, Sie sind ein unheilbarer Idealist. Es wird weder eine „Institution“ geben die die Politik daran hindert „über die Stränge zu schlagen“ noch ist der „Souverän“, das Volk so „weise“ nicht genau das zu tun was auch seine Politiker tun; sich verschulden bis der Laden kracht! ALLE Verträge von Maastricht die die Stabilität des Euro garantieren sollten wurden gebrochen, nicht das Papier wert worauf sie gedruckt waren, und das war immer so und wird immer so bleiben.
            https://www.arte.tv/de/videos/RC-027320/die-fabelhafte-geschichte-des-geldes/
            Alles, restlos alles, was heute den Euro entwertet war schon von Anfang an vorhanden. Nur das Gold hat alle Papierwährungen überlebt. Kaufen Sie Gold und verstecken es gut….
            https://finanzmarktwelt.de/markus-krall-neuer-gold-standard-trennung-von-staat-und-geld-177326/

            • Joseph Meyer

              @Dax
              Sie schreiben zu recht „sich verschulden bis der Laden kracht“, aber Ihnen ist der tiefere Grund für diese – im Kreditgeldsystem der privaten Verschwörer in 1913 – automatisch und kriminell eingebauten Zwang zur immer größeren Verschuldung nicht bewusst!
              Ich hatte das hier schon geschildert! Die privaten Systembanker hatten bei ihrem verschwörerischen Treffen auf Jekyll Island in 1913 das Kreditgeldsystem so erschaffen, dass es zu einer automatischen exponentiellen Verschuldung kommen muss! Dadurch, dass die Geschäftsbanken bei der Kreditvergabe nur die exakte Summe des Kredits erschaffen, nicht aber die Summe der zu zahlenden Zinsen, muss also immer wieder ein Wirtschaftsteilnehmer, Privatperson/Unternehmen/Staat, einen entsprechenden Kredit aufnehmen erneut mit zu zahlenden Zinsen, es kommt also zu Zinszahlungen um Zinsen zu bezahlen = exponentielle Kurve! Den Verlauf einer solchen Kurve muss ich Ihnen sicher nicht erklären, zuerst lange Zeit sehr langsam ansteigend dann immer steiler und steiler bis zum Crash … .
              Das passiert in diesem System alle 40, 50, 60 Jahre, aktuell stehen wir eigentlich schon längst darüber … um so mehr Sorge habe ich vor einem grossen Krieg auf europäischem Boden, der ja tatsächlich von diesen Systembankern, die im Hintergrund mit ihrem Geld die Zügel führen, unbedingt gewollt ist! Rothschild mit Sitz in England, kein Wunder also dass ein englischer Premier die Friedensbemühungen zwischen Russland und der Ukraine, in Istanbul 2022, torpediert hat!

              • ….
                Dadurch, dass die Geschäftsbanken bei der Kreditvergabe nur die exakte Summe des Kredits erschaffen, nicht aber die Summe der zu zahlenden Zinsen, muss also immer wieder ein Wirtschaftsteilnehmer, Privatperson/Unternehmen/Staat, einen entsprechenden Kredit aufnehmen erneut mit zu zahlenden Zinsen, es kommt also zu Zinszahlungen um Zinsen zu bezahlen = exponentielle Kurve!
                …..
                /////
                Das verhält sich nur so wenn der Schuldner seine Schulden nicht tilgen kann sondern immer neue Kredite aufnehmen muss um die alten zu bedienen – womit wir wieder beim Schuldenstaat sind! Damit sind wir bei den investiven und den konsumtiven Schulden. Ich mache es an einem (krassen) Beispiel fest: Wenn der „Staat“ sich verschuldet um eine Straße zu bauen, über die nachher mehr Güter transportiert werden können, also ein Mehrwert entsteht, kann dieser Kredit aus der daraus erwachsenen Wertschöpfung bedient werden OHNE NEUE SCHULDEN! Wenn der „Staat“ sich verschuldet um 1 Mio Migranten zu ernähren erwachsen daraus immer neue Schulden da kein Mehrwert entsteht. Das ist dann die von Ihnen beschriebene exponentielle Schuldenfalle. Und dies ist nicht die Schuld der Banken sondern die Folge falscher politischer Entscheidungen! Und das ist wie ein Naturgesetz, selbst die alte UDSSR, die vom „verschwörerischen Treffen auf Jekyll Island in 1913“ gar nicht betroffen war, war am Ende bankrott! Was viele heute vergessen, oder nie verstanden haben, der Kommunismus kann genau so pleite gehen wie jedes System sobald die konsumtiven Ausgaben die produktiven „auffressen“. Das kann durch „Sozialgeschenke“ oder durch einen Krieg bzw. Aufrüstung (Panzer statt Traktoren bauen) geschehen, aktuell ist die EU dabei sich parallel durch beides zu ruinieren, der Armutsmigration sowie dem Ukrainekrieg. Politiker suchen IMMER Schuldige für ihr Versagen, in der Finanzpolitik sind es aktuell die „bösen Banken“, am besten noch die bösen „jüdischen Banken“, das kommt beim Stimmvieh am besten an….

                • Joseph Meyer

                  @Dax
                  In Ihrem Post gibt es m.E. sowohl richtige als auch falsche Annahmen bzw. Aussagen!
                  Zuerst zu den Falschen, weil die direkt zu Anfang da stehen:
                  Wenn ein Schuldner seinen Kredit tilgt, dann wird dieses Geld tatsächlich getilgt, d.h. es wird vernichtet, also entweder wird im Computer bei Buchgeld die Summe gelöscht, oder wenn der Schuldner mit Bargeld getilgt hat, dann wird dieses Geld vernichtet!, die Banknoten werden geschreddert!
                  Deshalb MUSS zwingend ein neuer Kredit aufgenommen werden, damit es nicht in Richtung „zu wenig Geld im Kreislauf“, sprich Deflation geht! Und da greift dann dieser verbrecherische Betrug der wenigen führenden Banker, die es geschafft haben den US-amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson zu täuschen, so dass dieser in 1913 den unterschrieben hat, eine Tat die er später kurz vor seinem Tod bitter bereut hat, weil er realisiert hatte, dass er damit sein Land an diese Bankerfamilien quasi „verkauft“ hatte.
                  Beim Problem des „seine Schulden nicht mehr bedienen zu können“ ist die Situation bei Einzelpersonen und bei Unternehmen klar: Sie gehen in Konkurs und werden abgewickelt, bei der Einzelperson landet diese als letzte Möglichkeit im Gefängnis, beim Unternehmen kommt dieses unter den Hammer.
                  Bei einem Staat der seine Schulden nicht mehr bedienen kann ist es ja so, dass keine Bank diesem Staat dann noch einen Kredit gewährt und dass die Gläubiger, die betroffenen privaten Geschäftsbanken, sich dann alle interessanten Werte dieses Staates unter den Nagel reißen können … Und wenn dann nicht genug vorhanden ist, so geschehen bei Griechenland als dieser Staat in 2010-2012 insolvent war, ist die EU „eingesprungen“ mit Finanzhilfen in Milliardenhöhe, wobei auch die Banken gezwungen wurden auf rund 100 Milliarden Euro zu „verzichten“ ! Und das war eine Lachnummer, denn dieser Verzicht kostete diese Banken in Bezug auf die von Ihnen vorher geschöpfte Summe garnichts, es hatte sich ja um „“Kredite aus dem Nichts“ gehandelt! Ein Skandal, damals, dieses ganze Getue mit dem Internationalen Währungsfonds IWF. Das Einzige was diese Banken verloren, waren die Zinsen die sie nicht mehr von Griechenland erpressen konnten! Dieses Land leidet noch heute unter den drastischen Sparmaßnahmen welche die EU auferlegt hat!

                  In einem Punkt haben Sie aber recht: Wenn ein Staat nur „investive“ Schulden tätigt, dann dauert es länger bis es zum automatischen Zusammenbruch kommt, deshalb auch die Spanne von 40, 50 oder 60 Jahren bis ein grosser Krieg notwendig wird um den ganzen Schuldenzirkus wieder von vorne anfangen zu können.

                  In Bezug auf die Sowjetunion habe ich gegoogelt: Die Regierung hat tatsächlich ab den 70er Jahren Kredite bei westlichen Ländern und Bankenkonsortien aufgenommen um Technologietransfert zu finanzieren, später kamen zu grossen Staatsausgaben für, wie Sie richtig schreiben „konsumptive“ Güter nämlich Waffen wegen des Wettrüstens mit den USA, der Krieg in Afghanistan, die Katastrophe in Tschernobyl und sicher auch kommunistisches Missmanagement dazu.
                  Ganz anders China! Hier kann das Regime auch auf eigenes, zinsfreies Geld zurückgreifen, UND auf den enormen Fleiss der Chinesen. Dadurch wurde China bis heute zur „Werkbank“ der Welt und verfügt deshalb auf riesige ausländische Devisenbestände inklusive Dollars! Nicht umsonst ist es diesem Diktaturstaat dadurch gelungen laut Weltbank rund 850 Millionen Menschen in sehr kurzen Zeiträumen aus der Armut zu holen.

                  Ich hoffe, ich konnte Sie mit diesen Hinweisen zu weiteren Recherchen animieren … .

                  • Na ja, der Diskussion über die konsumtive bzw. investive Schuldenaufnahme gehen Sie geschickt, und wortreich, aus dem Weg. Es berührt ja die Frage nach dem Sozialstaatsmodell, dem Sie auch anhängen; von ihrer geliebten „Energiewende“ ganz zu schweigen, beides reine konsumtive Schuldentreiber. Sie versuche sich dieser Erkenntnis zu entziehen durch ein Fantasieprodukt bei dem die „Schuldengeldschöpfung“, wenn sie direkt vom „Staat“ kommt, keine Abwärtsspirale verursacht. Sie machen sich etwas vor! In einem vorwiegend investiven staatlichen Schuldensystem, mit einer funktionierenden Marktwirtschaft, balanciert sich die Inflation und Deflation immer aus. In einem Sozialsystem welches sich aus der industriellen Wertschöpfung und dem Produktivitätszuwachs speist, kommt es nicht zur Schuldenspirale. Damit kann man aber nicht das Sozialamt der Welt spielen, einen Stellvertreterkrieg finanzieren sowie ein Beamtenheer bei Laune halten. Die Banken sind keine Wohlfahrtsorganisationen und versuchen beim Raubzug ihren Teil abzustauben:
                    ////
                    Mhttps://www.youtube.com/watch?v=45rOFO-W2XQ
                    Markus Krall: „Alle Banken, das gesamte Bankensystem ist seit 1920 strukturell pleite.“ – Markus Krall entlarvt den eingebauten Selbstzerstörungsmechanismus unseres Fiat-Systems und warum uns die Elite eiskalt in den finanziellen Abgrund steuert. Markus Krall Crash, Markus Krall Euro, Markus Krall Banken.
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                    Aber zu glauben wenn man Frau Lagarde (Zentralbank) Geld drucken lässt bis es kein Papier mehr gibt, hätte man alle Bedürftigen glücklich gemacht und Putin besiegt, das wird in einem Desaster enden.

                    • Peter S.

                      Der Dax lebt in seiner eigenen Welt und liest Markus Krall, der wiederum davon lebt, Bücher für rechtsradikale Spinner zu schreiben.

                      Wie Dax darauf kommt, Lagarde würde ohne Ende Geld drucken, wo sie doch gerade erst die Zinsen erhöht hat, wird wohl auch sein Geheimnis bleiben.

                    • Joseph Meyer

                      @Dax

                      – Zur “ konsumptiven bzw. investiven Schuldenaufnahme”
                      Die Steuereinnahmen des Staates dienen :
                      1. zur Zahlung der Renten. Das kann man als konsumptiv bezeichnen, es ist aber sozusagen ein finanzielles Nullsummenspiel, denn die Rentner geben das Geld ihrer Rente in der Regel für die Deckung ihrer täglichen Bedürfnisse aus, und damit garantieren sie den Umsatz und die Gewinne der Lebensmittelhändler, der Kleidergeschäftsinhaber, der Friseure, usw., Geld ist ja vor allem ein Tauschmittel! Diese Händler und privaten Diensleister zahlen ihre Steuern mit ihren Einnahmen an den Staat und der gibt einen Teil der Steuereinnahmen wieder an die Rentner. Das Gleiche gilt für die Gehälter der Staatsbediensteten und der Staatspolitiker, wobei diese Gehälter, zugegeben, nicht unverschämt hoch sein sollten.
                      2. benutzt der Staat die Steuereinnahmen um seiner Aufgabe als Unternehmer für die öffentlichrechtlichen Dienstleistungen nachzukommen: Auch hier handelt es sich um ein Nullsummenspiel, denn die beauftragten Unternehmen, z.B. für den Strassenbau- und Strassenunterhalt, zahlen mit dem Geld des Staates den Lohn an ihre Mitarbeiter und natürlich auch ihre Steuern an den Staat … .
                      Jetzt frage ich Sie: Warum sollte ein Staat sich dieses Geld (das Tauschmittel!), welches für all diese Transaktionen notwendig ist, bei privaten Geschäftsbanken gegen Zins- und Zinseszins geben lassen, wo er doch, als ein souveräner Staat, sich dieses Geld (dieses Tauschmittel!) selber, zinsfrei!, geben kann! Wenn dem aktuell so wäre, dann hätte De Wever nicht diese Probleme mit den fehlenden10 Milliarden Euro! Bedenken Sie bitte, dass die privaten Geschäftsbanken das Geld, welches sie an den Staat geben, “aus dem Nichts” erschaffen, das Geld liegt nicht in ihren Tresoren, auch wenn sie die nicht informierte Bevölkerung in dem Glauben wiegen, dass es so ist!

                      Wenn man diese Gedankengänge weiter verfolgt, dann kann man nur zu der Schlussfolgerung kommen, dass der “EURO” als Ausbeutungsmittel der privaten “Systembanken” geschaffen wurde, mit dem Ziel sich unendlich zu bereichern und unendlich viel Macht auszuüben. Beides haben sie seit 1913 ja auch erreicht!
                      Man muss auch wissen, dass diese Bankerfamilien, neben dem Betrug des Zinseszinsmechanismus, den ich oben erklärt habe, sich auch untereinander Kredite “aus dem Nichts” zugestehen und dass sie mit diesem “Fiat-Geld” dann überall auf der Welt reale Werte aufgekauft haben! Übrigens, wegen des Zinseszinsmechanismus stimmt Ihr Satz „In einem vorwiegend investiven staatlichen Schuldensystem, mit einer funktionierenden Marktwirtschaft, balanciert sich die Inflation und Deflation immer aus.“ auf Dauer nicht!
                      Um diesem zentralen Problem in der Eurozone beizukommen muss der EURO abgeschafft werden, und dann muss jedes Euroland wieder seine nationale Währung einführen, natürlich hoheitlich!, und es wäre dann nur gerecht und folgerichtig, dass ein Staat der korrekt und sparsam wirtschaftet Erfolg hat, ein Staat der das nicht macht daran scheitert!
                      Die Information von Marcus Krall “ „Alle Banken, das gesamte Bankensystem ist seit 1920 strukturell pleite.“ ist interessant und verdient auch intensiv diskutiert zu werden. Das würde aber hier zu weit führen, auch müsste ich mir vorher den Link anschauen, wozu mir aktuell die Zeit fehlt. Vielleicht später … Nur ein Satz dazu: Es gibt nur wenige „Systembanken“, und von denen hängen alle privaten Geschäftsbanken ab, wer nicht brav ist, siehe Lehmann-Brothers in 2008, geht pleite und wird abgewickelt!

        • Ah so …

          @ DAX

          … dann ist es also besser, wenn privatwirtschaftliche Banken das „Geld drucken“, was anders ist „deren Geldschöpfung“ nämlich auch nicht, und wir Steuerzahler zahlen die Zinsen die dann in deren private Taschen laden, na ja, so richtig durchdacht finde ich Ihren Post nicht!

          • Ah so …, leider ist es so. Das ist nur eine empirische Feststellung. Theoretisch müsste eine staatliche Institution das richtig können. Es klappt mehr oder weniger, weil die Banken vor dem eigenen Bankrott Angst haben und eine staatliche Institution das doch überwacht.

      • Peter S.

        Was da vorgeschlagen wird, bedeutet nichts anderes, als dass der Staat sich nach Belieben Geld druckt. Kann man machen, aber dann soll man sich nicht über die kommende Geldentwertung beschweren.

        • Wenn ich das richtig verstanden habe druckt der „Staat“, die Europäische Zentralbank , Geld nach belieben, gibt es den privaten Banken für sagen wir 0,2% Zinsen. Diese privaten Banken verleihen es dann ihren Kunden: Unternehmen, Privatleuten oder dem „Staat“ (Gemeinden, Provinzen, Regionen, Gemeinschaften, Föderalstaat) für 4-5 % Zinsen.
          Bitte korrigiert mich falsch ich falsch liege.

          • Joseph Meyer

            @Mensch
            Sie haben es richtig erfasst: Die EZB arbeitet zusammen mit den privaten Geschäftsbanken in diesem System, welches im EU-Vertrag von Lissabon so festgelegt wurde. Siehe Artikel 123, Abschnitt 1) .
            Mit anderen Worten: Wenn die Staaten die Geldschöpfung durchführen würden, wären diese Schuldzinsen nicht zu bezahlen, dieses Geld käme der Bevölkerung zu Gute!

            • Ach Herr Meyer, wer „Geld schöpft“ um damit, trivial gesprochen, „Mäuler satt zu machen“ (dazu gehören auch die vielen Staatsangestellten, bzw. Staatspensionäre) geht IMMER pleite, ob nun zusätzlich private Geschäftsbanken dazwischen geschaltet sind oder nicht – siehe Zusammenbruch der UDSSR.

              • Sehe ich anders

                @ DAX

                Wenn der Staat mit seiner eigenen Bank Geld schöpft, braucht er „sich“ dafür keine Zinsen zu zahlen. Wenn er sich von einer „privaten Bank geschöpftes Geld“ leiht, muss er dafür Zinsen zahlen, die in den Taschen der BÄNKER landen … das ist der Unterschied und wofür das Geld „ausgegeben“ wird, spielt dabei keine Rolle.

                • Das scheint bei einigen Leuten nicht in Birne zu gehen…. Belgien lebt nicht von der eigenen „Geldschöpfung“ sondern von der Industriellen Wertschöpfung! Und dafür braucht man, neben fähigem Personal, Energie und Rohstoffe sowie Absatzmärkte. Ersteres muss man importieren und dafür nehmen die Lieferanten keine bunten Scheinchen die man selbst druckt sondern nur international konvertierbare Währung! Und die „erschafft“ man nicht im sozialistischen Paradies mit der Druckerpresse! Firmen brauchen Kreditlinien, das Kabelwerk hat eine Kreditlinie von 47 Mio € (ist kein Geheimnis, kann man in der öffentlichen Bilanz nachlesen), wer stellt die zinslos zur Verfügung? Sie? Die DG? Oder wer? Gruppenversicherungen, Lebensversicherungen… usw… finanzieren sich durch das Zinsgeschäft, alles egal, weg damit? Sie erinnern mich an den Nachbaren der sich, auf Pump, eine Auto kaufte was er sich niemals leisten konnte und nach dessen Pfändung allen erzählte „die Bank hat mich ruiniert“…..

                  • Joseph Meyer

                    @Dax
                    Es braucht Beides wenn ein Staat – auf Dauer! – gedeihlich funktionieren soll!
                    Sowohl, wie Sie richtig schreiben eine “Industrielle Wertschöpfung” als AUCH ein nachhaltiges Geld, ein Taschmittel also welches den Staat NICHT auf die Dauer von einigen Jahrzehnten AUTOMATISCH in die Pleite führt, denn das macht dieses Fiat-Geld der privaten Systembanken!
                    Nehmen wir an, Belgien kehrt zum belgischen Franken zurück, dann ist es richtig dass Belgien nur mit international akzeptierten Währungen Waren und Dienstleisungen aus dem Ausland importieren kann. Und dafür hat Belgien ja Produzenten und Dienstleister die im Ausland ihre Produkte und Leistungen gegen solche Währungen verkaufen können und die somit diese Währungen ins Land bringen. Dann stehen sowohl die eigene nationale zinsfreie Währung für Transaktionen im Inland als auch die ausländische, international akzeptierte Währung für Importe zur Verfügung.
                    Wenn das Kabelwerk dann für eine Investition oder zur Überbrückung von laufenden Kosten eine gewisse Geldsumme braucht, dann könnte durchaus der belgische Staat dem Kabelwerk den entsprechenden Kredit in der Nationalwährung überweisen, wohlgemerkt, das Kabelwerk könnte mit der Nationalwährung u.A. auch seine Steuern und Sozialabgaben leisten! Würde der belgische Staat so handeln, dann ginge es ihm m.E. nach einer Übergangsphase sehr viel besser!
                    So macht es im Übrigen China und dieses Land wird damit – und mit dem Fleiss seiner Bewohner natürlich – immer reicher!
                    OK, im Netz kursieren alle möglichen Nachrichten, aber dass China vor der Pleite stehen würde, das dürften wohl fake-news sein, denn bei den Berechnungen werden scheinbar nur die Schulden bei Privatleuten und Unternehmen, nicht aber die Staatsfinanzen einbezogen.(?)

                    Wer sich für das gesamte Geldthema interessiert, der sollte sich auch das “Wunder von Wörgl” auf Wikipedia anschauen …
                    https://de.wikipedia.org › wiki › Das_Wunder_von_Wörgl

  4. Der Alte

    Ob die Regierung 10 Milliarden findet oder nicht tut nichts zur Sache. Solange Belgien meint, Armutsmigration und den slawischen Bruderkrieg finanzieren zu müssen, bleibt das Problem strukturell bestehen. Da die Flamen kulturell stark von den Niederlanden geprägt werden, die als treueste Vasallen der USA in die Geschichte eingehen wollen und da die Wallonen kulturell stark von Frankreich geprägt werden, das einem idealistischen Menschenrechtsbild nachhängt, wird sich in Belgien bis zum Staatsbankrott wohl wenig ändern.

      • Der Alte

        Es ist immer heikel eine Aussage über Menschen, Firmen, Gesellschaften zu machen, denen man nahesteht. Nicht umsonst vermeiden Mediziner Diagnosen für Angehoerige zu stellen, von banalen Erkrankungen abgesehen. Für die DG würde ich sagen, dass wir wohl als Gesamtgesellschaft preußisch-protestantisch geprägt sind. Dies obwohl die offiziell stärkste Religionsgemeischaft die römisch-katholische ist und wir wohl dem Rheinland (ehem. Rheinprovinz) nahe stehen. Dieses preußisch-protestantische kommt möglicherweise daher, dass Preußen seine Militärmacht und seine Sekundartugenden dazu genutzt hat die mehrheitlich katholischen Gegenden des Landes kulturell unter Kuratell zu stellen. Es sei mir erlaubt als Beispiel die Positionen der Deutschen Bischofskonferenz zu nennen, die der Evangelischen Kirchen näher stehen als der Roemischen Kurie. Dass wir unter deutschem Einfluss stehen wird m.E. dadurch bedingt, dass wir seit Ende der erzwungenen Zweisprachigkeit der Sekundarschueler in den ersten Jahrzehnten nach WK2 nunmehr Mehrheitlich wieder fast ausschließlich deutschsprachige Medien konsumieren. Und sogar der ORR der DG hat das Kapitel „Bindeglied zu Belgien“ seit Ausscheiden der Journalistengeneration „Derwahl/Maraite/Reul/Kremer/usw“ größtenteils abgeschlossen. My two cents.

  5. Das kapitalistische System welches auf Ausbeutung der Bevölkerung zu Gunsten einiger weniger aufgebaut ist ist kaputt.
    Wie löst man dieses Problem: man zerbombt alles und baut es wieder auf, zugunsten der jetzt schon Reichen. Putin hatt die andere Variante gewählt: man erobert ein anderes Land und stiehlt dort die Bodenschätze.
    Solche Zeiten enden immer mit Krieg und man muss blind sein dass nicht zu verstehen.
    PS: ich weiß selbst dass der Kommunismus keine Lösung ist.

  6. Fassungslos

    Ist doch klar das der ach so solle De Wever 10 Milliarden sucht um diese direkt wieder dem Bettelfutzi vom Selensky in den Ars…. zu schieben… diese ganzen Politiker sollten mal sanktioniert werden indem die wie jeder Ottonormalverdiener bezahlt werden das was die an Diäten & Co kassieren, könnten dann in die Staatskasse fließen… Aber nein die Melkmaschine wird nur bei dem kleinen Bürger angehängt, die so oder so schon am Existenzminimum leben….

  7. François

    @Fassungslos
    So läuft das nicht bei denen. Das organisierte Parlamentariat legt seine Entschädigung im großen und ganzen *selber* fest und orientiert sich dabei an der Spitzenbesoldung der fonctionnaires d’état, indem es da noch eine Schippe drauflegt, man muß schon zeigen, wo das Pouvoir steckt. Dazu kommen dann noch die Diäten, die Sitzungsgelder, etc: Aufwandspauschalen…Man ist stark im Nehmen, es geht ums Volkswohl! Das hat seinen Preis.

  8. Woran diese Gesellschaft pleite geht? Heute Mittag bei Fonk, Unterstadt, der Kunde vor mir bekommt sein Mittagessen fertig gemacht und spaziert dann mit seiner Tüte in eine der benachbarten Sozialwohnungen. Und das kann man tagtäglich erleben. Der schuldenfinanzierte Sozialstaat wird zusammenbrechen, das gibt ein böses Erwachen für so manche…

  9. Beamtenpensionen abschaffen!

    Laut KI gibt der belgische Staat ca. 22,45 Milliarden jährlich für Beamtenpensionen aus … darüber sollte sich DeWever einmal Gedanken machen. Pensionen die die werteschaffende Bevölkerung bezahlen muss, sind ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten. Da die Politiker aber selbst fürstlich davon profitieren, werden sie dieses System nicht ohne Druck des Volkes abschaffen!

    Der deutsche grüne Politiker Banaszak der selbst von dem System profitiert, sagte in einer Talkshow sinngemäß „Wie kann es sein, dass ich nach 8 Jahren in der Politik Anrecht auf eine Pension habe, die bedeutend über der Rente meines Vaters nach über 45 Arbeitsjahren als Lohnempfänger, liegt!“

    Also „weg mit diesem archaischen System“! Der Staat soll für „seine Angestellten“, wozu auch ALLE Politiker gehören, in die Rentenkasse einzahlen und Renten die nach dem gleichen Modus wie für alle anderen berechnet sind, an seine Angestellten auszahlen!

    Damit bräuchte sich DeWever keine Gedanken mehr zu machen, wo man dem arbeitend Volk noch etwas abpressen kann!

    • BdW hat das erkannt und agiert entsprechend, als erster und einziger. In Zukunft werden die Beamten in Sachen Altersversorgung genau so behandelt wie die Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft. Das greift aber erst bei der nächsten Generation, aktuell müssen noch horrende Beträge für die Staatspensionen aufgebracht werden.

      • Et bien alors

        Es ist absolut zum haare raufen , das immer noch die alten Beamten am spekulieren sind wo noch Flocken neben deren hohen Pensionen zu holen sind .
        Diese könnten sich doch damit zufrieden geben das ihre Nachfolger im Ländchen untergebracht sind .
        Aber nein , spekulieren war immer deren ihren Waffen.

      • Beamtenpensionen abschaffen!

        @ DAX

        … da habe ich wohl etwas verpasst. Ist das denn schon gesetzlich verankert und eingeführt? Ich kann mir nicht vorstellen, dass DeWever so etwas politisch „überleben“ würde, die Profiteure des Systems werden sich das doch nicht gefallen lassen …?

        • La réforme des pensions pour la période 2025–2029, portée par le gouvernement et le ministre des Pensions Jan Jambon (N-VA), a été définitivement votée par le Parlement le 28 mai 2026 et publiée au Moniteur belge le 1er juin 2026. Cette réforme modifie en profondeur le régime de retraite des fonctionnaires belges afin d’harmoniser les différents statuts professionels.
          Calcul sur l’ensemble de la carrière : C’est le changement le plus radical. Auparavant, la pension des fonctionnaires était calculée sur la base des barèmes de leurs 10 dernières années de service. Désormais, le montant sera basé sur l’intégralité de la carrière, s’alignant sur le modèle des salariés et des indépendants.

          • Beamtenpensionen abschaffen!

            @ DAX

            Vielen Dank für die Info.

            Wenn die Radikalität der Änderung aber nur darin besteht, dass die Pensionsberechnung auf die ganze Laufbahn ausgedehnt wird, dann wird ja nicht viel passieren.

            Ich stelle mir eine „ehrliche“ Änderung so vor, dass jeder Beamte, wie auch jeder privatwirtschaftlich Angestellte, in die allgemeine Rentenkasse einzahlt (paritätisch mit dem Arbeitgeber Staat) und dann auch genau wie „Alle“ aus dieser Rentenkasse, berechnet nach dem gleichen Modus wie auch „für privatwirtschaftliche Angestellte“, seine Rente und nicht mehr seine Pension bekommt.

            Der letzte Satz in dem französischen Text, lässt m.E. diesen Zweifel zu.

            • ….
              Wenn die Radikalität der Änderung aber nur darin besteht, dass die Pensionsberechnung auf die ganze Laufbahn ausgedehnt wird, dann wird ja nicht viel passieren.
              ….
              /////
              Doch, das ist ein markanter Systemwechsel. Bisher war es so dass bei den Beamten nur die letzten 5 Jahre zur Festlegung der Pension zählten statt die ganze Karriere.
              Beispiel: Meine Frau hat wegen der Kinder viele Jahre Halbtags gearbeitet, ihre Freundin, Lehrerin, auch. Die Lehrerin geht die letzten 5 Jahre wieder ganztags arbeiten und kassiert eine volle Pension! Meiner Frau werden 15 Jahre halbtags angerechnet, sie verliert dadurch Pensionsansprüche. Das System hat BdW abgeschafft, jetzt gilt die gesamte Karriere auch für die Beamten als Berechnungsgrundlage ihrer Altersbezüge.

              • Beamtenpensionen abschaffen!

                @ DAX

                Ok, das ist natürlich für die Betroffenen sehr ärgerlich und ungerecht.

                Aber die Änderung diesen Sachverhalts wird nur einen Bruchteil dessen für die Staatskasse bringen, was im Verhältnis die komplette Abschaffung des „Pensionssystems“ mit sich bringen würde.

                Bei irgend einem der letzten Streiks der Eisenbahner habe ich gelesen, dass die schon mit 45 (oder 50?) Jahren in Pension gehen können … wo gibt es sowas in der Privatwirtschaft? Gleiches gilt aber nicht nur für die Eisenbahner …!

                Wieso gibt es so ein „extra Süppchen“ für „UNSERE“ Angestellten, wir, die Steuerzahler sind nämlich die Arbeitgeber des Beamtentums und bezahlen die Zeche.

                Nehmen Sie nur die in letzter Zeit veröffentlichten Pensionsansprüche unserer Minister (8.000 € + …) nach 2 Legislaturperioden, da kann ein Rentenempfänger mit seinen 2 bis 2.500€ nach einem ganzen Berufsleben doch nur von träumen. Vom „Abschiedsgeld“ (mehrere Jahresgehälter!!) ganz zu schweigen, im Privatsektor beschränkt sich das Abschiedsgeld in der Regel auf „einen feucht–warmen Händedruck“!

                Es geht hier absolut nicht um ein Beamtenbashing sondern um die einfache Gleichbehandlung „Aller Bürger“ und um die (Teil)–Gesundung der Staatsfinanzen. Wie gesagt, laut KI 22,4 Milliarden/a …

        • @ Beamtenpensionen abschaffen .
          “ Die Profiteuren des Sytem werden sich das nicht gefallen lassen „“.
          Das geht dann genau wie 2010 in Grieschenland , dort wurden die Beamtenpension zur Hälfte gekürzt ohne wenn und aber .
          Zuerst gingen die Beamten auf die Straßen um alles zu demolieren , aber der Staat gab nicht nach .
          Hier wird es genau so kommen , man spürt schon bei verschiedenen dieser Sorte das denen Ungemach droht .

  10. In dem Zusammenhang möchte an die Worte von Lars Klingbeil, Deutscher Finanzminister (🥳😱🤦‍♂️) erinnern: „Zahlen sind nicht wichtig wenn man überzeugt ist das Richtige zu tun“. Diese Einstellung erklärt mehr als tausend Theorien, es sind solche Ignoranten die JEDES Staatswesen an die Wand fahren – in bester Absicht! Um es mit den Worten von Albert Camus zu sagen: Tout détruire, c’est se vouer à construire sans fondations.

  11. Joseph Meyer
    24/09/2026 10:52
    @Dax

    – Zur “ konsumptiven bzw. investiven Schuldenaufnahme”
    Die Steuereinnahmen des Staates dienen :
    1. zur Zahlung der Renten. Das kann man als konsumptiv bezeichnen, es ist aber sozusagen ein finanzielles Nullsummenspiel, denn die Rentner geben das Geld ihrer Rente in der Regel für die Deckung ihrer täglichen Bedürfnisse aus, und damit garantieren sie den Umsatz und die Gewinne der Lebensmittelhändler, der Kleidergeschäftsinhaber, der Friseure, usw., Geld ist ja vor allem ein Tauschmittel! Diese Händler und privaten Diensleister zahlen ihre Steuern mit ihren Einnahmen an den Staat und der gibt einen Teil der Steuereinnahmen wieder an die Rentner. Das Gleiche gilt für die Gehälter der Staatsbediensteten und der Staatspolitiker, wobei diese Gehälter, zugegeben, nicht unverschämt hoch sein sollten.
    …..
    //////
    Denkfehler, Herr Meyer, Geld drucken, an die Rentner (oder sonst wen…) verteilen ist NIE eine Nullsummenspiel, selbst wenn diese Leute dieses Geld im eigenen Land rotieren lassen. Wäre es so einfach, es gäbe keine „armen Leute“ mehr.
    Nochmal, der Konsum dieser Leute (Nahrung, Kleidung, Wohnung, Heizung…) muss ERWIRTSCHAFTET werden, wenn nicht von ihnen, dann von anderen. Das Geld erhält seinen Wert (= Kaufkraft) durch die Wirtschaftsleistung und nicht umgekehrt. Wie Sie richtig erkannt haben, Geld ist ein universelles Tauschmittel aber damit es diese Rolle spielen kann muss etwas „da sein“ wogegen man es tauschen kann. Nochmal, Geld erschafft keine Waren, nur die Waren erschaffen das Geld. Und wenn mehr „Geld“ im Umlauf ist als Waren bzw. Dienstleistungen dagegen stehen setzt die Inflation ein, Geldentwertung; das was wir aktuell erleben. Schauen Sie sich die von mir verlinkte Dokumentation über die Geschichte des Geldes auf Arte an, entgegen der dort sonst üblichen links/grünen 💩 ist das richtig gut gemacht…. Besonders interessant die Parallelen zum Untergang des Römischen Reichs, dort grassierte eine rasende Inflation weil der Staat (Banken in dem Sinne gab es noch nicht), genau wie heute, sich masslos verschuldete. Ablesbar am Silbergehalt der Münzen der zum Ende hin kaum noch vorhanden war, es waren wertlose Kupferplättchen, Rom war pleite; genau wie heute das EZB-Schulden-EURO-Geld….

    • Dafür gibt es eine LÖSUNG!

      @ DAX & @ Joseph Meyer

      Mit viel Interesse lese ich Ihre Beiträge zum Thema „Geld“, finde aber, dass Sie inzwischen weit vom Thema abgewichen sind.

      Es ging ursprünglich um die Zinsen, die unser Staat für seine Schulden bei „PRIVATbanken“ zu bezahlen hat (wenn ich mich recht erinnere inzwischen ca. 11 Milliarden €/a mit steigender Tendenz).

      Dass Geldschöpfung, ob von der EZB oder auch von privaten Banken zu Inflation führt, ist auch klar.

      Das eigentliche Problem ist doch, dass unsere Staaten für von Privatbanken geschöpftes, also nur auf dem Papier existierendes Geld, leihen und dafür Zinsen zahlen! Wenn die Staaten dieses Geld bei ihrer „eigenen Bank“ leihen würden, würden die Zinsen wieder in die Taschen des Staates zurückfließen und NICHT in PRIVATE Taschen landen … das ist doch der entscheidende, für den Steuerzahler wichtige Unterschied!

      Ihre inzwischen theoretisch – philosophischen Überlegungen sind zwar interessant, verwirren aber eigentlich nur die vielen betroffenen Steuerzahler und sind so für das eigentliche Thema eher kontraproduktiv.

      • Peter S.

        Tolle Lösung. Wenn die Zinsen an den Staat zurückfließen würden, würden die Schulden den Staat nichts kosten. Darüber freuen sich unsere Voodoo-Ökonomen. Natürlich ohne an die Konsequenzen zu denken. Denn in einer solchen Situation könnte der Staat sich unbegrenzt verschulden, was natürlich auch zu einer unbegrenzten Inflation führen würde.

        • Wie man sieht …

          @ Peter S.

          Ihr Zitat: „… in einer solchen Situation könnte der Staat sich unbegrenzt verschulden, …“

          Das tut der Staat doch offensichtlich sowieso, nur mit dem Unterschied, dass er sich jetzt noch zusätzlich verschuldet durch hohe Zinszahlungen die zu allem Überfluss auch noch in privaten Taschen landen 🤷‍♂️😵‍💫

    • Joseph Meyer

      @Dax, ich gebe @Dafür gibt es eine LÖSUNG! recht, so wie Sie das angehen, verwirrt man doch nur die Leser, und das bringt uns überhaupt nicht weiter!
      Wenn Sie z.B. schreiben “Geld erschafft keine Waren, nur die Waren erschaffen das Geld”, dann assoziieren Sie gleich 2X das Wort “erschaffen” mit dem Wort “Waren”, und das kann man doch SO nicht machen! Weder erschafft “Geld” Waren, ich habe noch nie einen hundert Euroschein z.B. mit einer Schaufel arbeiten gesehen – sondern Menschen erschaffen die Waren, und Waren erschaffen auch kein “Geld”, ich habe noch nie gesehen, dass z.B. ein frisches Brot plötzlich einen Euroschein von 5, – € ausgespuckt hätte …, sondern Menschen erschaffen auch das Geld!

      Sorry, @Dax, ich will mich nicht lustig machen und ich will auch nicht arrogant oder belehrend sein, Vieles was Sie schreiben stimmt ja auch, ich möchte nur, dass so viele Leser wie möglich begreifen, wie sehr wir alle von einigen wenigen privaten Geschäftsbanken, die Familien Rothschild und Rockefeller gehören dazu, mit Hilfe deren Kreditgeldsystem überall auf der Welt ausgebeutet werden!

      Es sind also die Geschäftsbanken welche, durch die Vergabe von Krediten, und zwar in dem Augenblick der Kreditvergabe, aus dem Nichts!, oder durch die Annahme von Staatsanleihen, das Geld erschaffen!
      Diese Banker haben sich 1913 mit dem federal reserve act die Geldschöpfung in den USA erschlichen, später dann auch in England und im gesamten Commonwealth, in Frankreich dann in 1973 mit dem Gesetz von Pompidou-Rothschild und anschliessend in den französischen Kolonien in Afrika, in Deutschland konnte ich keinen diesbezügliche Gesetzesakt finden, die Bundesbank hat aber in 2017 korrekt erklärt “wie Geld entsteht: “Banken können also allein mittels eines Buchungsvorgangs Buchgeld schaffen”:
      https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/themen/wie-geld-entsteht-665288

      Das Ganze ist im Euroraum gesetzlich im Vertrag von Lissabon mit Artikel 123, Abschnitt 1) erneut festgezurrt worden.

      • Wenn Sie z.B. schreiben “Geld erschafft keine Waren, nur die Waren erschaffen das Geld”, dann assoziieren Sie gleich 2X das Wort “erschaffen” mit dem Wort “Waren”, und das kann man doch SO nicht machen! Weder erschafft “Geld” Waren, ich habe noch nie einen hundert Euroschein z.B. mit einer Schaufel arbeiten gesehen – sondern Menschen erschaffen die Waren, und Waren erschaffen auch kein “Geld”, ich habe noch nie gesehen, dass z.B. ein frisches Brot plötzlich einen Euroschein von 5, – € ausgespuckt hätte …, sondern Menschen erschaffen auch das Geld!
        /////
        Herr Meyer, der Wert des Geldes entsteht entweder durch feste Anbindung an ein reales, endliches Gut (Goldstandard) oder an reale Werte (Waren und Dienstleistungen). Ich weiss nicht wieso man Ihnen (und nicht nur Ihnen) das nicht klar machen kann…. Geld drucken um damit Sozialtransfer zu ermöglichen ist wie Maschinen mit „Sonnenenergie“ betreiben zu wollen. Aber das erklärt womöglich Ihren Standpunkt zu diesen Themen, der Wunsch „dass es möglich sein muss“ ist letztlich immer stärker als die rationale Einsicht dass es nicht möglich ist. Natürlich sind die Privatbanken Nutzniesser des Systems, aber sie nicht der Verursacher der Verschuldungsspirale, das sind, und bleiben, Politiker und Leute die glauben dass das Geld tatsächlich aus dem Bankautomaten kommt und wenn man den Banken das Geld abnimmt wird alles gut…. 🤦

        • Joseph Meyer

          @Dax
          Sorry, aber auch DAS ist nicht richtig ! Der Wert einer Währung wird bestimmt durch das VERTRAUEN, welches die Bevölkerung in ihre Währung hat, also auf die konkrete Erfahrung, dass man für eine gewisse Menge seines Geldes auf Dauer eine gewisse Ware oder Dienstleistung erhalten wird. Wenn Sie sich sicher sind, dass Sie in 5 oder in 10 Jahren noch den gleichen Wertgegenstand, z.B eine Wohnung, damit kaufen können, dann sind sie auch bereit dafür zu sparen.
          Im Schuldgeldsystem entsteht immer mehr Geld, weil die Kreditnehmer und letztlich der Staat, auf Grund der eingebauten exponentiellen Verschuldung immer weniger in der Lage sind die Kredite auch zu tilgen, um dieses Geld durch die Tilgung wieder verschwinden zu lassen ! Immer mehr Geld im Umlauf bedeutet Entwertung des Geldes, also Inflation ! Das hat nur indirekt mit einem Goldstandard oder mit einer festen Anbindung an reale Werte zu tun !
          @Dax, warum wehren Sie Sich so vehement dagegen, sich mit der Geldschöpfung, der Seigneurage, in früheren Zeiten dem Recht des Fürsten Geld zu prägen, zu befassen? In einer Demokratie sind wir, das Volk, so zu sagen „der Fürst“, dem das Recht der Geldprägung zusteht!
          Kann es sein, dass es diesbezüglich bei Ihnen Informationsbedarf gibt ?

  12. Profiteur

    Sollte es so kommen, müssten Beamten, so wie gehabt, nebenbei oder nach der Pensionierung noch Tapezieren gehen. Schwarz natürlich. Und der lästernde Volksmund profitiert von den geringeren Stundenlöhnen, mit denen ein regulärer Betrieb nicht konkurrieren kann.

  13. Arschkriecherei made in Ostbelgien

    Es ist gut zu wissen, dass DW diese Seiten regelmäßig liest und die darin enthaltenen Tipps natürlich umsetzen wird.
    Die Antwort auf die Frage, wo er zehn Milliarden Euro finden wird, ist banal: Bei Euch.
    Selbst wenn er 50 Milliarden einscheffeln würde, es wäre immer noch nicht genug.
    Denn der belgische Saftladen hat kein Einnahmenproblem, sondern ein Ausgabenproblem.
    Paasch wird das sicher bestätigen.

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