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Militärflugzeug in der deutschen Eifel abgestürzt – Ein Verletzter

22.09.2026, Rheinland-Pfalz, Spangdahlem: Kräfte der US-Armee sichern am Begrenzungszaun der US-Airbase Spangdahlem vor Neugierigen. Dort ist am Mittag ein Kampfjet neben der Start- und Landebahn abgestürzt. Personen in Schutzanzügen sind mit der Untersuchung der Absturzstelle beschäftigt. Foto: Harald Tittel/dpa

Beim Absturz eines Militärflugzeugs in Spangdahlem in der deutschen Eifel, etwa 16 km von Bitburg entfernt, wird ein Mensch verletzt. Zur Ursache gibt es noch keine Angaben. Was bisher bekannt ist.

Im Bereich der US-Airbase Spangdahlem in Deutschland ist ein Militärflugzeug abgestürzt. Dabei sei nach ersten Erkenntnissen ein Mensch verletzt worden, teilte der betroffene Landkreis, der Eifelkreis Bitburg-Prüm, mit. Kräfte des Brand- und Katastrophenschutzes seien im Einsatz gewesen.

„Zum Unfallhergang sowie zu weiteren Einzelheiten des Ereignisses können seitens des Eifelkreises derzeit keine Angaben gemacht werden“, so die Kreisbehörde. Die US-Luftwaffe äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht zu dem Unglück.

29.07.2020, Rheinland-Pfalz, Spangdahlem: Ein Schild mit dem Schriftzug „U.S. Air Force Spangdahlem Air Base“ weist auf den US-Militärflughafen hin. Foto: Harald Tittel/dpa

In Spangdahlem ist eine F-16-Kampfjetstaffel mit rund 20 Flugzeugen beheimatet. Die Staffel, die weltweit Einsätze der US Air Force und der Nato unterstützt, ist das Kernstück des Flugplatzes. Der Standort zählt nach jüngsten Angaben rund 5.000 militärische und zivile Mitarbeiter – plus Angehörige. Der US-Flugplatz ist auch Arbeitgeber für 700 bis 800 Deutsche.

Zuletzt war im Oktober 2019 ein US-Kampfjet vom Typ F-16 in der Nähe der Airbase in einem Wald bei Zemmer-Rodt (Kreis Trier-Saarburg) abgestürzt. Der Pilot hatte sich damals bei dem Routine-Übungsflug mit dem Schleudersitz aus dem Flugzeug gerettet. Er kam mit leichten Verletzungen davon.

Die US-Luftwaffe ist seit Mitte der 1950er Jahre in Spangdahlem präsent. Die Airbase Spangdahlem gilt neben Ramstein bei Kaiserslautern als eine der wichtigsten Flugplätze für das US-Militär in Deutschland. Vor einigen Jahren gab es Abzugspläne unter dem damaligen wie heutigen US-Präsidenten Donald Trump, die die US-Regierung aber nicht umsetzte und 2021 auf Eis legte. Die Entscheidung sorgte damals in der Eifel für große Erleichterung. (dpa/cre)

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