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Wochenmarkt in der Eupener Unterstadt verschwindet – Letzter Händler zieht sich zurück

Foto: Shutterstock

An diesem Mittwoch, dem 23. September 2026, findet in Eupens Unterstadt zum letzten Mal der Wochenmarkt statt.

Die Stadt Eupen teilte am Dienstag mit, dass der Markt danach nicht mehr stattfinden wird. Der Grund ist das schleichende Verschwinden der Händler.

Zuletzt war nur noch ein Markthändler vertreten. Dieser hat nun entschieden, seine Teilnahme zu beenden. Damit geht eine mehr als 33-jährige Geschichte zu Ende.

Der Markt sollte die Unterstadt mit einem regelmäßigen Wochenangebot beleben und gehörte seither zum Alltag des Stadtteils. Doch die Zahl der Markthändler ging in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurück. Für Händler wurde der Markt angesichts der geringen Besucherzahlen zunehmend unattraktiv. Nun ist mit dem Ausstieg des letzten Händlers das Ende gekommen. (cre)

39 Antworten auf “Wochenmarkt in der Eupener Unterstadt verschwindet – Letzter Händler zieht sich zurück”

  1. War sowieso ein Wunder dass der Gemüsehändler so lange durchgehalten hat. Der Wochenmarkt in der Oberstadt hält vielleicht noch ein paar Jahre durch, dann ist auch da Schluss. Was vom Eupener „Stadtbild“ bleibt sind die „nightshop“ und die „barbershop“.

          • Der Alte

            Ach, und Rentner, Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger müssen oder wollen arbeiten? Davon soll es ja in der Eupener Unterstadt ja genügend geben. Wenn ich wochentags in Maastricht bin (dort sind Mittwoch und Freitag Markttage), sehe ich einen sehr gut besuchten Markt. Wer nicht ganz so weit fahren möchte, dem sei Vaals dienstags am Vormittag empfohlen.

            • Peter Müller

              Der Markt in Vaals ist ein Muss. Nicht wegen dem Einkaufen, denn vieles ist sogar teurer als in einem Geschäft. Und drei Blumenkohle, 5 Sellerie, oder 5 Kilo Äpfel für 2.00 Euro braucht ein Rentnerehepaar nicht. Aber der Markt ist ein Treffpunkt für Leute aus Aachen, Kelmis , Vaals oder woanders her. Da wird ein leckers Fischbrötchen jejessen, jemullt, und ein Kaffee oder Bier in den gemühtlichen Cafes getrunken. Ein schönes zusammen sein. Viele Leute kennen sich schon 10- 30 jahre oder noch länger aus früheren Zeiten. Gerade Kelmiser, und aus Plombieres haben ein gutes Verhältniss. Wer kommt schon zum Markt nach Eupen !. Kein Flair, keine Pinte, ausser das übliche Bild. Ansammlungen vor gewisse Läden.

    • DEr RSM engagiert sich alle 2 Jahre für sein Rudelschauen bei einer EM oder WM, weil er eben Fussballfan ist.
      Wenn er dies nicht wäre, würde dahingehend auch nichts stattfinden.
      Des Erntedankfest, schreibt er sich auf der Fahne, obowhl er dies nie angefangen hat, dies waren ein paar andere Leute , auch aus der unterstadt.
      Der CHef des RSM glänzt wie gesagt alle 2 Jahre mal ein paar Wochen und um nicht vergessen zu werden, startet er ein paar Umfragen zum verbessern der Stadt, und was bringt es, ausser Spesen – nochts gewesen.
      In Eupen treut man sich einfach nicht für große Veränderngen, weil lieber gemotzt wird. und das ist nicht erst dies 5 – 10 Jahren s, das wur schon unter Herrn Evers so.
      Schad Eupen hatte Potenzial, aber dies ist verloren.

    • Sehe ich genauso mit dem Versagen…

      Die Märkte sind wirklich eine schöne Tradition. Aber der Mensch ändert sich. Gewohnheiten ändern sich. Den Markt in den Abend legen oder am Wochenende würde ihn wahrscheinlich wieder attraktiver
      machen.
      Aber soweit denkt im Rathaus wieder mal keiner nach. Und bei RSM? Der hat ja keine Zeit für sollche Kleinigkeiten und macht lieber Fußballübertragungen xD

  2. „Damit geht eine mehr als 33-jährige Geschichte zu Ende.“

    Wir brauchen doch keinen bunten Gemüsestand mehr. Eupen ist bunt genug und unsere neuen Mitbürger müssen ja auch ihr Gemüse verkauft bekommen.

  3. Ich war nie dort, aber oft ist es einfach so, dass der Markt während den Arbeitszeiten ist und, zweitens, oft findet man auch keinen Parkplatz. Das Angebot der Supermärkte ist für beide Aspekte besser.

    • Peter Müller

      Das mit dem parken ist nur eine Ausrede. In Vaals ist es viel schwieriger einen Parkplatz zu bekommen. Und die Protokolle können sich sehen lassen. aber trotzdem kommen viele Leute dahin.

      • Piersoul Rudi

        @Peter Müller(26/09/2026 12:31)
        In Vaals ist auf 200 m Entfernung ein mehrstöckiges Parkhaus unter dem „Albert Hein(AH)“.
        Die Einfahrt dazu ist ausgeschildert.
        Sogar Deutschen finden dieses Parkhaus…außer manche ausnahmen.
        Übrigens „darf“ man auch in den Nebenstraßen parken.

  4. Mich würde mal interessieren, in welchem Umfang die Standmieten evtl. nicht mehr zu stemmen gewesen sind.

    Und ja, – wenn ich gutes Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch oder sonstiges (z.B. meine Arko Rasierseife im Tiegel https://www.aboutbodycare.de/arko-rasierseife-im-tiegel-150g/ ) brauche, dann kaufe ich in Aachen bei den zahlreichen Syrern und/oder Türken ein. Super Qualität meistens und das zu Preisen, die noch deutlich unter denen der Discounter liegen. Dazu eine faszinierende Höflichkeit allermeist.

    Ich würde niemals auf die Idee kommen, irgendwelche Waren auf dem Öcher Wochen-Markt am Elisenbrunnen zu kaufen. Da könnte ich ja gleich in eine Apotheke einkaufen gehen.

    • Standgebühr

      Das ist Nachzulesen
      Standgebühr für die Nutzung…. bei Märkten.
      Da stehen die Gebühren drin. Früher wurde das mal pro laufendem Meter gerechnet, heute pro m2.
      Und reden sie einfach mal mit den Marktleuten, weshalb kein Abendmarkt, weshalb nicht an einem anderen Tag, weshalb nich dies oder das.
      Die Markleute machen fas nicht zur Belustigung, sondern versuchen davon zu Leben….

  5. @: Standgebühr 25/09/2026 10:43 „Die Markleute machen fas nicht zur Belustigung, sondern versuchen davon zu Leben….“

    Pardon, aber das machen die Menschen, die NICHT! mehr auf Wochenmärkten kaufen ebenfalls. Cui bono? Quid pro quo!

  6. Ich habe es schon mal gesagt,Freitags Markt gehört genau wie Lambertusmarkt in der Innenstadt.Die lässt sich dafür leicht sperren und die Lokale und Geschäfte würden davon auch was spüren. Vorteil der Werthplatz bliebe frei zum parken,und ich weiss auch nicht weswegen die Stadt vieles nach außerhalb plaziert dafür wurde die Begegnungszone geschaffen also nutzt sie auch .Ich denke das unsere Politiker sowas einfaches!Doch hin bekommen.

    • Wac, allerdings führte die N67 (Weißes Haus-Mützenich) durch die Innenstadt. Die jetzige Verbindung Hookstraße-Malmedyer Straße (N68) bestand nicht. Man könnte also jetzt überlegen, den Freitagsmarkt in die Begegnungszone zu verlegen. Man muss dabei bedenken, dass auch Platz sein muss, um die Fahrzeugen der Händler abzustellen und zu manövrieren.

  7. Zuhörer

    Wie ich schon mein Vater sagte; Eupen ist eine Tote Stadt und wird es auch immer bleiben.
    Früher war der Markt in der Oberstadt nicht nur auf dem Wehrtplatz,sondern auch gegenüber auf dem Platz. Dann noch ein Stückchen Richtung Nispert. Jetzt ist fast nichts mehr vom Freitagsmarkt geblieben. Damals kamen auch Verkäufer aus der Eifel.

    • Es hat in erster Linie damit zu tun,das ein Wochenmarkt so langsam aber sicher überall verschwindet.
      Wer hat denn von der arbeitenden Bevölkerung noch vormittags in der Woche (Frei)Zeit zum einkaufen auf dem Markt?
      In kleineren Städten werden die nach und nach überall verschwinden.
      Ein Relikt aus vergangenen Zeiten.
      Die hiesigen Einzelhändler haben ja schon mit den Geschäften mittlerweile grosse Umsatzprobleme.

        • Peter Müller, als Kind bin ich noch mit meiner Mutter regelmäßig aber nicht jede Woche zum Freitagsmarkt gegangen (nicht gefahren), das war echt weit. Was man kaufte, musste man auch nach Hause schleppen. Jetzt können Sie natürlich sagen, dass die Hausarbeit keine Arbeit ist – „das bisschen Haushalt, sagt mein Mann“. Im alten Schema, Mann auf der Fabrik, Mutter zu hause ging die arbeitende Bevölkerung sehr wohl zum Freitagsmarkt.

    • Der Alte

      Eupens Innenstadt lebt und verfällt im Winterschlaf mit und vom Wetter. Mild und sonnig, Terrassen gut besucht. Kühl, grau oder gar nass, auf dem Friedhof ist mehr los als im Stadtzentrum.

    • Peter Müller

      Wenn die Leute von der Gemeinde zu bequem sind ,sich selber einen Überblick zu schaffen, wird das nix.
      Die sollen sich in die Stadt stellen und die Leute selber fragen, warum ,und wieso. Es ist ja einfacher der Sekretärin eine Aufgabe zu erteilen !.

  8. Zuhörer

    Markt Verkauf ist auch vom Staat nicht gerne gesehen. vor etwa 30 Jahre wollte ich selbst einen Marktstand eröffnen. an der Gemeinde sagte man mir, es könnte über ein Jahr dauern, bis man eine Genehmigung erhält. Ich sagte Warum? Die Antwort war damals schon, bald wird es keine Strassenmärkte mehr geben, weil es in Brüssel nicht gerne gesehen Würde.
    Die Elite in Brüssel weiß genau wie man Arbeitsplätze vernichtet. Genauso im Einzelhandel. Bald wird es nur noch riesige Geschäfte geben und Onlineshops. Die kann man bequemer kontrollieren,als dutzende kleine Läden.

  9. Tut mir Leid aber keiner erwähnt die waren Gründe ,wer soll denn noch nach Eupen kommen um was zusehen,Verviers-Lüttich-Aachen kann ich nicht beurteilen da ich schon Jahre (20)nicht mehr gewesen bin.Maasstrich wohl, da wir da fast wöchenlicht hinfahren wegen der gemütlichkeit und uns auch Sicherfühlen.

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