Politik

OBL fordert für Eupen-Kettenis eine gute Mobilität, wirksamen Klimaschutz und eine lebendige Kultur

Mitglieder der Offenen Bürgerliste für Eupen-Kettenis beim Gruppenfoto. Foto: OBL

Auf einer Klausurtagung hat die Offene Bürgerliste Eupen-Kettenis (OBL) ihre Schwerpunkte für Tourismus, Wirtschaft, Mobilität und Stadtentwicklung beraten.

Viele der Vorhaben des Wahlprogramms von 2024 seien schon umgesetzt worden, aber die OBL bleibe ehrgeizig. Die Bürgerliste wolle ihre Ideen weiterhin innerhalb der Mehrheit und gemeinsam mit den Mehrheitspartnern umsetzen, heißt es in einer Pressemitteilung.

– Stellplätze, Radwege und eine City-App: Die OBL forderte im Wahlprogramm von 2024 bereits zusätzliche Wohnmobilstellplätze. Erste Anstrengungen laufen bereits, doch aus Sicht der Bürgerliste braucht Eupen mehr Übernachtungsmöglichkeiten. Ebenso wichtig ist eine Anbindung an das RAVeLbeziehungsweise Pre-RAVeL-Netz. Zusammen mit sicheren Radverbindungen, auch in Richtung Aachen, könnte Eupen stärker vom wachsenden Fahrradtourismus in Ostbelgien profitieren. Ergänzend will die OBL Carsharing und Bikesharing stärken.

Die Live-Übertragung der Sitzungen des Stadtrates ist der OBL ein wichtiges Anliegen. Foto: Patrick von Staufenberg

Außerdem erneuert die OBL ihre Forderung nach einer City-App, die touristische Angebote, die Veranstaltungen und kommunale Dienstleistungen an einem Ort bündelt. So könnte man beispielsweise hier das vielfältige Sommerprogramm publik machen, oder auch neue Projekte und Ideen, wie beispielsweise Winterterrassen bewerben.

Die City-App und die Live-Übertragung der Stadtratssitzungen bleiben für die OBL wichtige Anliegen einer besseren Kommunikation. „Bei diesen beiden Punkten haben wir bislang noch nicht so viel erreichen können, wie wir uns gewünscht hätten. Sie stehen aber weiterhin ganz oben auf unserer Agenda“, sagt Fraktionssprecher Colin Kraft. „Wir arbeiten gut mit CSP und PFF zusammen und konnten bereits vieles aus unserem Wahlprogramm umsetzen. Dass wir bei manchen Vorhaben mehr Zeit oder Überzeugungskraft brauchen, gehört zur politischen Zusammenarbeit.“

– Eupen und Aachen besser verbinden: Ein weiterer Schwerpunkt ist die Busverbindung nach Aachen. Die OBL würde sich eine Expressverbindung wünschen, beispielsweise als Linie 14E. Damit Eupen auch für Studierende als Wohnort attraktiver wird, sollte die Verbindung – ähnlich wie die Linie 24 nach Kelmis – im Aachener Studierendenticket enthalten sein. „Davon versprechen wir uns auch positive Effekte für den Eupener Einzelhandel und die Gastronomie“, erklärt OBL-Ratsmitglied Philippe Klein.

Der TEC Bus Nr. 14 Eupen-Aachen an einer Haltestelle am deutsch-belgischen Grenzübergang Köpfchen: OBL würde sich eine Expressverbindung wünschen, beispielsweise als Linie 14E. Foto: OD

– Auf Hitze und Hochwasser vorbereiten: Schöffin Caroline Völl sieht bei der Klimaresilienz dringenden Handlungsbedarf: „Wir tun bereits einiges, aber das reicht nicht. Gerade für besonders gefährdete Menschen müssen wir den Schutz vor Hitze und Hochwasser weiter verbessern.“ Die OBL will unter anderem Kühlmöglichkeiten in öffentlichen Gebäuden, öffentlich zugängliche Schutz- und Kühlorte sowie Entsiegelung und begrünte Fassaden voranbringen.

– Kultur braucht geeignete Räume: Zum Abschluss ihrer Klausurtagung bekräftigte die OBL ihre Forderung, die Eupener Kulturstätten zu sanieren und dauerhaft in gutem Zustand zu halten. „Eupen braucht ausreichend geeignete Infrastruktur für all unsere Vereine. Wir müssen die kulturelle Infrastruktur in Ordnung bringen und erhalten“, sagt OBL-Kulturschöffe Nicolas Pommée. Zu diesem Thema plant die OBL in Kürze eine öffentliche Veranstaltung, die an ihre früheren Bürgerversammlungen anknüpft.

Mit diesen Schwerpunkten will die OBL die touristische und wirtschaftliche Entwicklung Eupens mit guter Mobilität, wirksamem Klimaschutz und einer lebendigen Kultur verbinden.

Weitere Infos unter www.ausliebezurstadt.be

45 Antworten auf “OBL fordert für Eupen-Kettenis eine gute Mobilität, wirksamen Klimaschutz und eine lebendige Kultur”

  1. Der Patriot

    Kann der Mensch das Klima überhaupt beeinflussen ?
    – dann ist die wissenschaftliche Antwort:

    NEIN !

    Das Klima hat sich immer verändert – durch Sonne, Vulkane, Erdbahn, Ozeane usw.
    Es gab Eiszeiten, Warmzeiten, Vulkanausbrüche, Änderungen der Sonnenaktivität und Veränderungen der Erdumlaufbahn. Daraus folgt aber automatisch, dass die heutige Erwärmung natürlich ist.

    Selbst wenn Europa seine Emissionen auf null bringt, stoppt es den Klimawandel nicht.

    Wenn Deutschland oder Belgien morgen keine fossilen Emissionen mehr hätten, würde das globale Klima deshalb nicht plötzlich seinen Kurs ändern.

    Das Klima lässt sich nicht wie ein Thermostat einstellen.
    Beispielsweise kann ein Land seine Emissionen um 50 % reduzieren. Daraus folgt nicht automatisch eine messbare Abkühlung des globalen Klimas.

    Also erst Denken, dann Jammern !

    • Zuhörer

      @. Der Patriot. Es ist genauso, wie Sie es beschrieben haben. Nur leider kann man die Menschen damit nicht verängstigten. Und leider kann man damit keine neuen Steuern begründen. Also bleibt alles wie gehabt.

    • Dow Jones

      „Kann der Mensch das Klima überhaupt beeinflussen ?
      – dann ist die wissenschaftliche Antwort:

      NEIN !“

      Wissenschaft kann so einfach sein ;-)

      Man posaunt einfach voller Selbstüberschätzung ein NEIN in die Welt, solange man das vorher als wissenschaftliche Antwort angekündigt hat, sollte das reichen. Prost !

    • Der Patriot, Außer „Kann der Mensch das Klima überhaupt beeinflussen ? – dann ist die wissenschaftliche Antwort: NEIN !“ stimmt alles in Ihrem Beitrag. Natürlich beeinflusst das CO2 das Klima. Aber die in der allgemeinen Presse veröffentlichen Voraussagen sind so lala (der Kölner Dom stände schon im Wasser und die englische Insel wäre schon viergeteilt). Außerdem schmeckt mir Ihr Adjektiv „natürlich“ nicht. Was der Mensch macht, ist „nicht natürlich“ und soll deshalb verboten sein? Seit zweitausend Jahren hat der Mensch Euopas Wald gerodet, um essen zu können. Verboten, zurückzubauen? Wenn Biber Talsperren bauen, sind die Naturschützer entzückt, aber wehe, es würden menschliche Bauwerke überschwemmt.

  2. Als Kulturstätte in Eupen würde sich das Capitol sehr gut eignen. Liegt direkt neben der Moschee und bräuchte im Prinzip nur neue Tapeten und die Auffrischung des Aussenanstrichs!😇🤣

  3. Die Radwege und Stellplätze bitte möglichst weit weg von den Straßen!

    Es ist eine Zumutung, wenn EIN Fahrradfahrer hinter Kettenis die Geschwindigkeit aller anderer Verkehrsteilnehmer bis mindestens Merols bestimmt! Wer unbedingt was für das Klima tun will, kann sich ja auch mit seinem Drahtesel im Buss setzen, um mit einem guten Gewissen unterwegs zu sein.

  4. Reden wir Klartext, der rosa Elefant im Raum. Das „Stadtbild“ der Eupener Innenstadt ist inzwischen das Kopftuch samt männlichem Anhang. Die „Eupener“ leben zum Grossteil in den Neubaugebieten im Umland und meiden die Stadt, dort wohnen will (fast) keiner aus diesem Milieu. Eupen wird Dison und alle tun so als ob „Fahrradwege“, „Nachhaltigkeit“ oder der sterbende Wochenmarkt ein wichtiges Thema sind. Sind Sie nicht, nur Ausdruck des politisch-medialen Schweigekartells welches sich um das wirkliche Problem herum gebildet hat; und das nicht nur in Eupen….

  5. Hansifransi

    Es ist so peinlich was hier wieder geschrieben wird, und was rein gar nichts mit der OBL zu tun hat. Eupen ist schön, und das liegt bei Weitem nicht an der „Arbeit“ der OBL, die lässt nämlich zu wünschen übrig. Ich hoffe es ist jedem Klar dass nur die vorherige Mehrheit (grün/blau) wirklich was bewirkt hat. ich habe nichts gegen die Werte der CSP, allerdings wird aktuell mehr geredet als getan. @Dax was ist denn „das wirkliche“ Problem? ich bin „Eupener“ und fühle mich überall hier sehr wohl. @Patriot. ich glaube sie haben sich im Thread vertan. Was haben ihre Klimabelehrungen denn hier verloren?

    • ….
      @Dax was ist denn „das wirkliche“ Problem? ich bin „Eupener“ und fühle mich überall hier sehr wohl.
      …..
      ////
      Da Sie sich korrekt in der Schriftsprache ausdrücken, was auf eine gewisse Intelligenz schließen lässt, gehe ich davon aus dass diese Frage eine rhetorische ist; Sie wissen ganz genau was gemeint ist, „dumm stellen“ als Stilmittel der Diskussionsführung. Versuchen Sie etwas intelligenteres….

      • Dow Jones

        Ach Dax, vielleicht siehst du mal ein, dass nicht jeder die gleichen Probleme hat wie du. Du hast Probleme mit dem Stadtbild, Probleme mit Migranten, Probleme mit Arbeitslosen, Probleme mit der Stromversorgung, Probleme mit der E-Mobilität, Probleme mit Wärmepumpen, Probleme mit der Politik, Probleme mit der Intelligenz deiner Mitmenschen, Probleme mit der Akzeptanz deines Gegenpol-Clübchens, und wenn man deine Frau, deinen Arzt und deinen Psychiater fragt, wahrscheinlich noch ein paar mehr.

        Freu dich doch darüber, dass andere Menschen vieles etwas entspannter sehen und damit gut klar kommen. Wäre ja schade, wenn alle so griesgrämig wie du durch die Gegend laufen würden. Das würde dem Stadtbild ja auch nicht gut tun.

        • Dow Jones
          Sie sehen die Welt durch die rosa Brille und übersehen den Elefanten im Raum. Haben Sie Kinder, Töchter, vielleicht sogar Enkel und Enkelinnen?
          Fragen Sie sich nicht in welcher Welt die groß werden müssen ?
          Alles wird gut und der politische Islam existiert gar nicht.

        • ….
          Freu dich doch darüber, dass andere Menschen vieles etwas entspannter sehen und damit gut klar kommen.
          ….
          /////
          Zum „Entspannt sehen“ rauchst du dann das passende Kraut. So kann man auch, für sich, Probleme lösen…..

      • Hansifransi

        Hi @Dax, nein ich weiß nicht was genau Sie mit „das Problem“ meinen. Erklären Sie es mir (ohne Ironischen Ausschweifungen bitte) Ich kann nur vermuten dass Ihre Wahrnehmung des „einen Problems“ umfangreiche und komplexe Ursachen und Hintergründe haben, die man so nicht alle zusammen in eine Schublade stecken kann, und zu dessen Entstehung wir im wohlhabenden Westeuropa wesentlich zu beigetragen haben

  6. Wie sieht’s denn mal mit einer öffentlichen Toilette am Eupener Busbahnhof aus.Das Geld wäre hierfür viel besser angelegt.wenn so viele Personen solch einen Umsteigeplatz benutzen gehört für mich eine öffentliche Toilette dazu.

  7. Zuhörer

    Es ist Wissenschaftler und Forscher bis heute nicht gelungen, etwas gegen Husten, Schnupfen und sonstige Erkältungen zu finden, Krebs ist auch noch immer nicht heilbar. Aber ruckzuck, wissen die , was ist in Hundert Jahre. Sind die Klimaforscher etwa viel, viel schlauer, als der Rest der Forscher. Was da ist kann man nicht erforschen, aber was in Ferner Zukunft kommt ist schon Sicherheit.
    Welcher eigenmächtig denkender Mensch glaubt denn immer noch an die Horrorszenarien? Alles was uns prophezeit worden ist, ist bis heute noch nicht eingetroffen.

  8. Zuhörer

    Hier erkennt man, dass der ganze schwindel nicht’s mit Klimaschutz zu tun hat. https://www.grenzecho.net/147294/artikel/2026-10-05/installation-von-pv-anlagen
    Klima kann man nicht schützen. Es geht nur ums Geld.
    Ich hatte mir vor Drei Jahre auch eine PV Anlage montieren lassen. Ab 2030 produziert die Anlage nur noch für den Stromkonzern. Hätte ich mir lieber für das Geld Dauerlutscher gekauft, dann hätte ich lange Genuß davon gehabt.

Antworten

Impressum Datenschutzerklärung
Desktop Version anfordern