Gesellschaft

Erklärung der Interkulturellen Dialoggruppe der Stadt Eupen zum Vorfall im Scheiblerpark am 30. August

Der Scheiblerplatz in der Eupener Unterstadt. Foto: OD

Nachdem die Stadt Eupen schon unmittelbar nach dem Vorfall im Scheiblerpark in der Unterstadt am 30. August zur Besonnenheit aufgerufen hatte, hat an diesem Mittwoch die Interkulturelle Dialoggruppe der Stadt Eupen eine gemeinsame Erklärung abgegeben, die „Ostbelgien Direkt“ nachfolgend integral veröffentlicht.

Der Vorfall am 30.08.2026 im Scheiblerpark hat viele Menschen in Eupen tief erschüttert. Ein Mensch ist gestorben, andere wurden verletzt, Familien und Kinder haben dies miterlebt. Unser Mitgefühl gilt allen Betroffenen und ihren Angehörigen.

Als Interkulturelle Dialoggruppe der Stadt Eupen verurteilen wir jede Form von Gewalt ausdrücklich. Mit Sorge stellen wir fest, dass das Ereignis im Scheiblerpark instrumentalisiert wird, um Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder kulturellen Zugehörigkeit pauschal zu stigmatisieren, gegeneinander aufzubringen oder gar zu bedrohen. Gerüchte, Falschinformationen und Hassbotschaften schüren Angst und Misstrauen.

Bei diesem Vorfall handelte es sich nicht um einen Konflikt zwischen Kulturen oder Gemeinschaften, sondern um eine tragische Auseinandersetzung zwischen einzelnen Personen. Die Verantwortung für diese Tat liegt bei den Beteiligten und betrifft nicht eine ganze Bevölkerungsgruppe.

Eupen steht seit vielen Jahren für ein vielfältiges und weitgehend friedliches Zusammenleben. Viele Menschen, Vereine und Gemeinschaften tragen jeden Tag dazu bei. Wir lassen nicht zu, dass ein tragischer Vorfall dieses Miteinander infrage stellt.

Probleme und Konflikte müssen offen angesprochen werden können. Gleichzeitig sind Besonnenheit und ein verantwortungsvoller Umgang mit Informationen unverzichtbar. Sachlichkeit, Respekt und der Wille, einander zuzuhören, sind dabei grundlegende Voraussetzungen.

Gerade jetzt wollen wir Haltung zeigen, miteinander statt übereinander sprechen und dadurch zu mehr Zusammenhalt beitragen.

Die Interkulturelle Dialoggruppe bringt seit 2015 Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Kultur- und Religionsgemeinschaften sowie soziale Akteure der Stadt Eupen zusammen.

Mitgetragen von:

  • ACESE V.o.G. Eupen
  • Armenische Gemeinschaft
  • Assemblée Chrétienne Vie Nouvelle en Christ
  • AZ Ephata
  • Baha’i-Gemeinde Ostbelgien
  • Belgisch-Kurdisches Kulturhaus Eupen
  • o.G. Bildung und Kulturverein „Elif“ Eupen
  • Chudoscnik Sunergia
  • Eupener Sportbund
  • Evangelische Kirchengemeinde Eupen–Neu-Moresnet
  • Info Integration
  • International Sports – Cultural Association Vaynakh
  • Kurdisches Kulturzentrum Eupen
  • Miteinander Teilen
  • Orthodoxe Kirchengemeinde der deutschsprachigen Gemeinschaft Ostbelgiens
  • Patenschaftsprojekt der V.o.G. Median
  • Pfarrverband Eupen-Kettenis
  • Ukraïnians in Eupen
  • Viertelhaus Cardijn CAB Integra

sowie von allen im Stadtrat vertretenen Fraktionen und engagierten Einzelpersonen, die an den Aktivitäten der Interkulturellen Dialoggruppe teilnehmen.

Eupen, 16. September 2026

110 Antworten auf “Erklärung der Interkulturellen Dialoggruppe der Stadt Eupen zum Vorfall im Scheiblerpark am 30. August”

  1. Letztlich resümiert sich die Aussage der „interkulturellen Dialoggruppe“ auf die beiden Begriffe „Einzelfall“ und „Haltung zeigen“. Das kann man so sehen, muss man aber nicht.
    Für mich ist auch dieses Ereignis ein Teil der Entwicklung wie sie von Thilo Sarrazin beschrieben wurde, ob man das wahr haben will oder nicht.
    Seine Analyse ist, leider, zutreffender als das wofür solche Vereinigungen stehen.
    https://youtu.be/7HW19ONEmfk
    Thilo Sarrazin im Gespräch mit Dr. R. Bonelli.

  2. Der Alte

    Interkulturelle Dialoggruppe, die üblichen Verdächtigen aus der NGO-Szene.
    Obacht liebes OD! Nach dem Schema „Mit Sorge stellen wir fest, dass das Ereignis im Scheiblerpark instrumentalisiert wird“ und „Gleichzeitig sind Besonnenheit und ein verantwortungsvoller Umgang mit Informationen unverzichtbar“, wird dieses Medium im nächsten oder übernächsten Schritt angehalten werden, doch lieber nicht über Ereignisse zu berichten, die Teile der Bevölkerung verunsichern könnten. Oder Berichte zu unterlassen, die den Falschen in die Hände spielen könnten.

  3. Kritisch denken!

    Es hilft absolut keinem Menschen, die Vorfälle zu bagatelisieren! Gewisse Kulturen haben einfach eine andere Auffassung von Gewalt als Reaktion auf …! Das heißt auch nicht, dass alle Menschen,dieser Kultur angehören, so sind!

  4. Peter Müller

    Kein Wort über den Polizisten, der von den zugezogenen bedroht und verfolgt wird. Nur wenige wissen was da abläuft, und dann kommen solche weichgespûhlten Leute ,und wollen uns etwas erzâhlen. Warum wird hier nicht über das Schicksal von dem Polizisten und seiner Familie berichtet?

    • Tja,
      ist halt einfacher für den Staat und seine Ausführenden das steuerzahlende Volk zu verfolgen,vor allem ja jetzt sich mit Rassismus und Beleidigungen zu beschäftigen ,da man ja gegen so große Kriminelle Banden nichts machen will oder eher kann.
      Müssten eigentlich gegen Peter S……Kopf ermitteln,der beleidigt und ist komplett rassistisch gegen anders denkende Einheimische.
      Ist auch einfacher wie gegen organisiertes Verbrechen zu kämpfen.

    • Vater von Peter Müller

      Peter mein Junge , wie oft habe ich dir gesagt du sollst nicht stören wenn Erwachsene sich unterhalten.

      Meiner Meinung nach hat der Polizist falsch reagiert und zu voreilig geschossen .
      (Der Polizist war nicht alleine) wenn es nötig gewesen wäre hätten seine 3 Kollegen auch oder ein weiterer ebenfalls geschossen , Aber es wird nur ständig von einem Polizisten gesprochen.

      Naja warten wir mal auf die Obduktion/ Ballistik/ Forensik und die Bodycam aufnehmen , wenn es welche gibt …

  5. Der Patriot

    „Interkulturellen Dialoggruppe“

    „Probleme und Konflikte müssen offen angesprochen werden“
    Tatsache ist ganz einfach, dass eine Coexistenz zwischen unserer westlichen Kultur und Sitten nicht mit der Kultur und Sitten dieser Herkunft möglich ist und auf Grund der extremen unterschiedlichen Kulturellen Ideologie eine Integration nie funktionieren wird, dass haben schon viele andere in der Vergangenheit versucht und es sind alle Gescheitert, bzw. ist es in Mord und Totschlag bzw. Krieg ausgeartet, dass ist nun mal FAKT !

    Fakt ist, Integration = Anpassung !
    Demnach müssten sich alle Neuankömlinge anpassen ( integrieren ) und Christen werden !
    Auch das ablegen von Kopftüchern und anderen kulturellen Sitten wäre eine Anpassung ( Integriert ) !

    Das diese Menschen ein angebliches Recht daurauf haben ihren Glauben auszuleben ist irrelevant, können sie ja. Aber dann sind sie eben nicht Integriert, wer sich weigert ist nicht Integrierbar !

    „Wir lassen nicht zu, dass ein tragischer Vorfall dieses Miteinander infrage stellt.“
    Wie auch die Eupener Vergangenheit zeigte, ist es eben kein Einzelfall sondern die Regel !
    Ungeachtet der 100.000fachen bekannten EINZELFÄLLEN im In und Ausland !

    „Vertreter unterschiedlicher Kultur- und Religionsgemeinschaften sowie soziale Akteure der Stadt Eupen“
    Bei dieser Zusammenstellung der Dialoggruppe ist das Ergebnis längst klar !
    Ich zumindest, sehe da keine Organisation die die Realität vertritt !

    Ich habe meine Zweifel das hier ein Produktives Ergebnis zustande kommt, mit dem AUCH die EINHEIMISCHE Bevölkerung akzeptieren kann.

    „Sachlichkeit, Respekt und der Wille“
    Das bedeutet gegenseitiger Respekt, und Wille zu Kompromissen, die nicht nur EINSEITIG zum alleinigen Vorteil der Migranten sind, sondern diese müssen auch Kompromisse eingehen !

    Und nocheinmal, Migranten sind keine Flüchtlinge ! Der Staat und die EU spricht eindeutig von MIGRANTEN, nicht von Flüchtlingen, dass ist ein Unterschied !

        • Ein Christ

          @ Der Patriot
          Vielen Dank! Endlich jemand, der offen ausspricht, dass alle Atheisten ganz einfach nicht integriert sind.
          Ich gehe sogar noch weiter. Richtig integriert ist man erst, wenn man nachweisen kann, dass man an mindestens 50 Sonntagsgottesdiensten im Jahr teilgenommen hat.

          • Der Alte

            Vergessen Sie nicht, dass die Kirchen aller Couleur vor allem an Macht und Geld interessiert sind. Reiner Gottesdienstbesuch ist also nicht ausreichend, es muss auch nachgewiesen werden, dass das Gesagte (nicht das Gelebte!) geglaubt wird und dass die Scheine im Klingelbeutel knirschen

          • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

            # Christ/ ……Ich gehe sogar noch weiter. Richtig integriert ist man erst, wenn man nachweisen kann, dass man an mindestens 50 Sonntagsgottesdiensten im Jahr teilgenommen hat………

            Wenn Sie das persönlich so praktizieren, ist dagegen nichts einzuwenden.
            Verkünden konnte man ihre Theorie vor 50 Jahren.
            Heute kann man auch Christ sein, wenn man nur einmal im Jahr die Kirche betreten hat.
            Beispielsweise um sein Beileid, bei einer Beerdigung auszudrücken.
            Es gibt keinen Zwang mehr, um dazu gehören zu dürfen.
            Und das macht auch Sinn.
            Denn religionsfanatiker andere Religionen, haben sich auf Dauer, auch nicht immer, als die besseren Menschen präsentieren können.
            Man muss in den verschiedenen Religionen nicht dafür sorgen, dass Menschen beim Psychologen wegen Zwangsstörungen landen.

              • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

                Nicht richtig integriert ?
                Sollten Sie oder der Patriot, Nachforschungen bezüglich meiner Geburt, im St Nikolaus Hospital von Eupen gemacht haben, verstehe ich eure Behauptung.
                Denn mein Nickname , kann dem Krankenhaus damals, noch nicht bekannt gewesen sein, weil es zu dieser Zeit, weder Handy noch Internet gegeben hat.
                Wenn Sie das nächste Mal in der Kirche Platz nehmen, haben sie aber die Möglichkeit unseren Schöpfer der Erde , um eine göttliche Eingabe zu bitten.
                Wünsche viel Erfolg ;-)

    • „Und nocheinmal, Migranten sind keine Flüchtlinge ! Der Staat und die EU spricht eindeutig von MIGRANTEN, nicht von Flüchtlingen, dass ist ein Unterschied!“

      Unsinn. Jeder Flüchtling ist ein Migrant, aber nicht jeder Migrant ist ein Flüchtling.

      Oder noch einfacher für Sie zu verstehen: Jede Orange ist eine Frucht. Aber nicht jede Frucht ist eine Orange.

      • François

        @ Dieter:

        Dann ist jemand, der aus – beispiesweise – Polizeigewahrsam geflohen ist, also kein Flüchtling, da er Ihrer Logik nach sonst auch noch obendrein ein Migrant sein müßte: „…Jeder Flüchtling ist ein Migrant…“?

        Ich hätte – um mich nicht in Unsinn zu verstricken – da eher den Anker bei der Ursprungssprache gesetzt. In dem Fall wohl Latein. „Migrare“ heißt einfach wandern. Migratio gentorum hieß die Völkerwanderung, beispielsweise, bevor „Theodisce“ (heute als Deutsch bekannt) zur Sprache des Volkes wurde. Diese Wanderer sind nicht vor irgendwas aufs Geratewohl und nach Gusto weggelaufen sondern auf der Suche nach einem besseren Dasein gezielt losgezogen. „Flüchtling“ setzt also irgendwie das „Ausbüxen“, bspw. aus einem Gewahrsam voraus. Wohingegen man durchaus fragen darf, ob manche Länder nicht irgendwie absichtlich wegschauen (bsd. wenn den Grenzwächtern ein kleines Bakschisch in die schwielige Handgedrückt wird), weil sie einen mehr los sind, der bzgl des Bruttosozialprodukts eher eine Negativbilanz aufweist, auch wenn seine Gläubiger dann auf ihren Schuldscheinen sitzenbleiben.

        • Mischmasch ??
          Bringen Sie absichtlich alles durcheinander.
          Der deutsche Ausdruck „Flüchtling“ ist etwas unglücklich gewählt. Da sind die Begriffe „refugee“ oder „réfugié“ schon etwas logischer. Gemeint ist, der, der vor etwas flüchtet, sich in Sicherheit bringen will – und dem Schutz gewährt werden soll.
          Hintergrund der internationalen Abkommen ist (auch) die Nationalität, die Staatszugehörigkeit.

        • François, „Wohingegen man durchaus fragen darf, ob manche Länder nicht irgendwie absichtlich wegschauen (bsd. wenn den Grenzwächtern ein kleines Bakschisch in die schwielige Handgedrückt wird), weil sie einen mehr los sind, der bzgl des Bruttosozialprodukts eher eine Negativbilanz aufweist, auch wenn seine Gläubiger dann auf ihren Schuldscheinen sitzenbleiben.“ Laut Menschenrechte darf man alle Länder auch sein eigenes immer verlassen. Natürlich kann jedes Land bei der Ausreise kontrollieren, um polizeilich oder gerichtlich Gesuchte zu schnappen und auch Steuersäumige. Man kann auch alle Übergangsstellen zu einem Nachbarland abschaffen, dann geht nur illegaler Grenzübertritt.

  6. Hmm, 2 Schüsse war das wirklich notwendig? Hätte mann mit einem Schuss den Angreifer nicht kampfunfähig gemacht werden können? Des Weiteren denke ich, dass da teilweise ,stellenweiser ,auch von der Polizei überreagiert wurde, da sie leider, oder komischerweise nur mit vier Mann vor Ort waren.,Bei solch einer Aktion, wo sich 50 Erwachsene Menschen, eine Massenschlägerei liefern ist die erste Promise Verstärkung rufen. Es war nur vier Mann da deswegen ist es dazu gekommen, wie es gekommen ist. Ein Toter Familienvater,Ein Polizist wird in einem Video von dem, wie er Passanten bedroht. Die sollen sich von dem Tatort entfernen, mit vorgehaltener Waffe. Wo leben wir? Ist das rechtens? Darf man in einem Rechtsstaat so mit den Menschen umgehen? Als Beispiel in Nivelle wird eine Frau verhaftet die angeblich aggressiv wahr,Bild Material liegt vor,das illegale durchsuchen durch einen Beamten obwohl eine Beamtin 1 Meter weiter stand und inbolviert war,sie wurde aufgefordert in das Polizeifahrzeug einzusteigund ,und hatte noch nicht mal die Chance ,innerhalb von 2 Sekunden danach bekommt sie eine kundzutun!!! Dies ist mein zweiter Beitrag,UND ICH BIN IMMER NOCH Der SELBEN MEINUNG:WENN Ungerechtigkeit AN DER TAGRORDNUNG IST,IST WEHRHAFTIGKEIT PFLICHT!!!
    E.Heinen

    • OPTIMIST

      JezzzMo
      16/09/2026 22:41
      Beim lesen Ihres Kommentares fällt mir nur eines auf : Sie haben von der Realität des Berufes bei der Polizei absolut keine Ahnung.
      Ihre Frage : Darf man in einem Rechtsstaat so mit den Menschen umgehen?
      Die Antwort ist sehr einfach, logisch und eine ganz normale Reaktion : SO WIE ES IN DEN WALD HINEIN SCHALLT, SO SCHALLT ES HERAUS.

    • JoKrings

      Eine 9mm Kugel setzt jemanden ausser Gefecht nur wenn sie am Kopf, Herz, Lunge trifft. Es sieht anders aus bei 12/70 Grosskaliber. Deswegen werden diese auch „Anti-Terror Slugs (ATS)“ genannt, weil eine davon reicht um einen Terroristen auszuschalten, egal ob Bein oder sonstwo die Kugel abbekommt.

    • Der Alte

      Also erst mal warten bis 50 Polizisten aus dem Sofa heraus mobilisiert, im Kommissariat ausgerüstet und zum Ort des Geschehens gebracht wurden und dann in einem 50 gegen 50 Faustkampf die Lage befrieden?

  7. Desweitern , eine Frage: wieso werden nicht alle Asylanträge die abgelehnt wurden,und die Personen die sie betreffen abgeschoben….. denkt mal darüber nach und was das denn Steuerzahler kostet….

    • Eine Frage, wenn alle Asylanträge abgelehnt würden, was würde das den Steuerzahler erleichtern! Schon mal darüber nachgedacht, dass diese Asylpolitik, die wir momentan in Europa führen, ein riesiges Geldgeschäft ist. Schleuser, Sozialassistenten, NGOs, Arbeitsgruppen, Psychologen etc. Wenn dort entlastet würde, wären viele Fachkräfte neu auf dem Markt und das Problem dort würde auch entschärft.
      Wehrhaftigkeit hat das Leben eines Polizisten, der auch eine Familie hat, zerstört. Was muss denn noch passieren. Wegen einem Streit zwischen Kindern geht ein Arschloch, der wegen einem ähnlichen Delikt schon polizeibekannt war (wie leider sehr oft), auf Leute los. Wo leben wir denn? Und JezzMo beklagt sich, wie man mit Mensche umgeht? Mit keinem einzigen Wort erwähnt er das Schicksal des Polizisten, der auch nur seine Arbeit macht. Die Pflicht eines jeden Migranten, der hier leben möchte, ist es, die Sprache des Landes zu lernen und sich den örtlichen Gesetzen und Pflichten anzupassen. Wenn das funktioniert, klappt auch das gegenseitige Miteinander und man könnte wieder in Sicherheit leben.

    • Wolfgang

      Gute Frage, aber mit dem abschieben interessiert die nicht, in Manderfeld kommen Asylsuchende an welche in Deutschland abgelehnt wurden, Sie kommen sogar mit Autos angefahren, Münchener Nummernschild und andere.

  8. Der Dialog soll es richten?!?

    Vielen Dank, Peter Müller! Endlich spricht jemand von dem Polizisten. Meine Nachricht war eben diesbezüglich fertig, aber ich habe mich nicht getraut, sie abzuschicken.Also jetzt!
    Es ist wohl allen mittlerweile klar, dass 2 Erwachsene sich nicht kontrolliert bekamen nach einem Streit ihrer Kinder und dadurch die Geschehnisse sehr wohl bewusst hervorgerufen haben, egal wer angefangen hat. Nach einem Kinderstreit… das muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen.
    Hätten sie mal lieber einen interkulturellen Dialog geführt!
    Bei allem Geschwafel um Dialog fehlt ganz eindeutig die momentane Situation des Polizisten und seiner Familie, nämlich wie in den Kreisen der Betroffenen/Beteiligten mit ihm umgegangen wird. Wenn nur die Hälfte von dem stimmt, was „erzählt“ wird bezüglich der Drohungen gegenüber des Polizisten und seiner Familie, dann ist das absolut besorgniserregend. Dieser Polizist hat an diesem Tag seinen Dienst begonnen, um Menschen zu schützen, aber innerhalb von Minuten hat sich sein Leben schlagartig verändert. Das sollte vielleicht interkulturell einmal ausdiskutiert werden.
    Mit diesem Bericht wird aber wie so oft von „uns“ erwartet, Rücksicht zu nehmen. Dass andere das Geschehene über die Landesgrenze hinaus zum Thema machen und von dort aus Drohungen ausgesprochen werden, ist unglaublich und unverständlich.
    Es ist sehr schade, aber momentan kann man interkulturelles Miteinander nicht schönreden. Es muss viel mehr gelebt werden, aber das darf nicht einseitig getragen sein.

  9. Ich finde die Erklärung gut. Brandbeschleuniger wie der berühmteste aller OBD-Foristen sind mitverantwortlich für das agressive Klima in Eupen, und das gsnz bewusst. Er schafft es, seine Mitläufer dass schreiben zu lassen was er suggeriert.
    Ohne Dialog, ohne interkulturellen Dialog, wird die Sache noch schlimmer und die Kommentare hier immer schadender.
    Man kann versuchen, rassistische Kommentare mit der evidenten mangelnden Intelligenz ihrer Schreiber entschuldigen, gleichzeitig sollte man wissen dass Dummheit nicht vor Strafe schützt.
    Meinungsfreiheit hört dort an, wo sie anderen Bevölkerungsgruppen Schaden zufügt.
    Das gleiche gilt auch für die Menschen anderer Kulturen, die Drohungen gegen den Polizisten und dessen Familie aussprechen, auch hier sollte seitens der Staatsanwaltschaft sofort und resolut eingegriffen werden.

    • Brandbeschleuniger sind die NGOs und die Politiker, die ungezügelt und kaum kontrolliert die Einwanderung in unsere Sozialsysteme zulassen und fördern. Dialog funktioniert nur, wenn alle Teilnehmer am Dialog die gleiche Sprache sprechen (Deutsch und Französisch in unserem Fall). Pauschal alle Skeptiker als Rassisten und dumm darzustellen ist gleichso ein Brandbeschleuniger. Die Antwort geben Sie aber selbst in Ihrem Post. Die Staatsanwaltschaft sollte sofort und resolut eingreifen. Der Polizist hat nun resolut und final eingegriffen, zu seinem Schaden. Wenn sich nun Volksgruppen wegen einem Streit unter Kinder in die Haare kriegen und Messer gezückt werden, muss ich leider feststellen, dass der interkulturelle Dialog gescheitert ist.
      Es gibt Gesetze, und an die sollte sich jeder halten, egal ob Einheimischer oder Zugewanderter. Leider sind diese Gesetze durch unbegreifbare juristische Entscheidungen häufig ausgehölt worden. Das ist ebenfalls ein Brandbescleuniger.
      Wie ich schon sagte, verpflichtende Sprachtest und verpflichtende Schulungen sind der Anfang einer Integration. Wenn aber Menschen, die hier seit Jahren leben, immer noch nicht die Sprache beherrschen, ist die Integration gescheitert. Wenn sich hier Clanstrukturen aufbauen, die über das Gesetz stehen, ist die Integration gescheitert. Integration ist keine Verpflichtung der Menschen hier. Integration ist eine Pflicht für die Menschen, die hier einreisen und hier bleiben möchten. Und so sehr ich Herrn Merz verachte. Wenn ich das Stadtbild in vielen Städten Europas sehe, ist die Integration gescheitert.
      Es wäre auch angebracht, sich in diesem interkulturellen Dialog mal zu dem armen Polizisten zu äußern, der gewiss nicht grundlos die Waffe benutzt hat in Ausführung seines Jobs.

      • Ich habe schon vor Jahren geschrieben dass wir aus Menschlichkeit jeden Flüchtling aufnehmen müssen, aber:
        – sie müssen nach spätestens 2 Jahren unsere Sprache können
        – dasselbe gilt für ihre Ehefrau
        – sie müssen nach spätestens 2 Jahren eine Arbeit gefunden haben
        – sie müssen akzeptieren dass das Gesetz über religiöse Regeln steht, das gilt auch für das Tragen von Kopfbedeckungen, für Beschneidungen und für das Schächten.
        Der Flüchtling muss zeigen, dass er unsere Sitten und Gebräuche respektiert, ansonsten verliert er und seine ganze Familie jegliche finanzielle staatliche ( also unsere) finanzielle Unterstützung.
        Es wäre nicht mehr als fair, uns gegenüber und den arbeitenden Flüchtlingen gegenüber, denn die spüren auch den undifferenzierten Hass unserer rechten „Freunde“.

        • Hört sich nicht schlecht an und wäre eine Basis. Jedoch stelle ich mir die Frage, warum wir jeden Flüchtling aufnehmen müssen. Warum nehmen die VAE oder Saudi Arabien kaum Glaubensbrüder auf? Die haben Geld im Überfluss, organisieren Sportereignisse, sogar asiatische Winterspiele. Es wären Peanuts für die Scheichs, Zeltstädte in Rekordzeit aufzubauen. Dann könnten die muslimischen Glaubensbrüder ohne Angst ihren Glauben ausleben, müssten keine fremden Kleidersitten ertragen und müssen häufig noch nicht mal eine fremde Sprache lernen. Die Sharia, die manche hier in Europa wollen, wäre dort Gesetz. Eine Wun-Win Situation. Außerdem hätten die Scheichs günstige Arbeitskräfte für weitere künftige Großereignisse.

          • Die Arabischen Golfstaaten werden einen Teufel tun „Palästinenser“ oder Afghanen, Algerier, Syrer, Kurden….usw… bei sich aufzunehmen, die wissen auch genau warum. Nur in Europa ist man so realitätsblind dass man glaubt man habe gegenüber diesen Leute eine „koloniale Bringschuld“ oder es seinen „Fachkräfte für den Arbeitsmarkt“. Europa ist wohlstandsdegeneriert, eine Entwicklung welches bisher noch jede Leitkultur in den Abgrund führte.

            • Sollten Sie mit „Afghanen, Algerier, Syrer, Kurden….usw…“ Migranten arabischer Herkunft meinen (pauschalisieren ist ja Ihre Stärke), sollten Sie wissen, dass weit über ein Drittel der Immigration in den Golfstaaten arabischer Herkunft ist.
              Auch besteht die Bevölkerung z.B. der Emirate aus ca. 35% Migranten.
              Sie können es wirklich nicht lassen, Unwahrheiten zu verbreiten…

              • JoKrings

                Und Sie können es nicht sein lassen die Realität zu verdrehen, weil sie ideologisch verpeilt sind.
                Es sind Arbeitskräfte aus dem indischen Subkontinent und den Philipinen. Keine Migranten wie die meisten hier, die entweder illegal sind oder nichts tun.

                • JoKrings, hängt davon ab, was man Migrant nennt. Im anglo-aerikanischen Raum ist schon ein Tourist ein Migrant. Jemand, der für ein längere Zeit arbeiten kommt und dafür umzieht, ist ein Migrant.

                  • JoKrings

                    „Im anglo-amerikanischen Raum ist schon ein Tourist ein Migrant.“ Wot? Ich war viel in England, den USA und Kanada unterwegs, privat und beruflich, und never bin ich „migrant“ genannt worden. Never!

                  • WK, das ist für Jo und Konsorten zu kompliziert.
                    Wenn man versucht, mit Populisten in’s Detail zu gehen, bekommt man meistens keine Antwort 😉, oder wird mit standardisierten Antworten abgespeist.

                • @JK,
                  Da haben Sie ja vielleicht die Lösung:
                  Falls die „Migration“ nicht gestoppt wird, brauchen wir doch nur die Ausbeutung nach dem Modell der Emirate zu übernehmen.
                  Alle sind zufrieden: der „Migrant“ kann ohne Hilfe überleben, sich sogar selbst sein Zelt leisten (muss wohl unserem Klima angepasst werden…). Unser Sozialsystem ist gerettet. Und der Arbeitgeber freut sich riesig.
                  🤡

  10. JoKrings

    Schlussendlich ist die hiesige Bevölkerung (ok, im Schilsweg nur noch Einzelfälle, nicht einmal unter Denkmalschutz) die grosse Verliererin, ihre Stadt wird seit Jahrzehnten und vor allem seit gut 25 Jahren, vorsätzlich verändert. Die Namensgebung „Weser-Snack“, „Tante Emma Laden“ haben bereits historischen Charakter.

  11. Der Eynattener

    Das schlimmste ist nicht das, was passiert ist. Das schlimmste ist, dass man alle Migranten in einen Topf wirft, obwohl es viele Migranten gibt, die sich unserer Kultur, unseren Werten angepasst haben.

    Da die Waffengewalt aber meistens von Migranten ausgeht, ist es nur logisch, dass die Menschen so denken.

    Wer hat das nächste Messer im Nacken, wer die nächste Kugel?

    Seitdem die Migration aus allen Nähten platzt, seitdem steigt auch die Gewalt mit Waffen. Statistiken dazu gibt es mittlerweile genug.

  12. //////
    Bei diesem Vorfall handelte es sich nicht um einen Konflikt zwischen Kulturen oder Gemeinschaften, sondern um eine tragische Auseinandersetzung zwischen einzelnen Personen. Die Verantwortung für diese Tat liegt bei den Beteiligten und betrifft nicht eine ganze Bevölkerungsgruppe.
    //////
    Eine Aussage die für sich genommen stimmt. Das Problem dabei ist, dass sich diese Beurteilung letztlich auf jeden Einzelfall anwenden lässt. Bei der gesamtgesellschaftlichen Beurteilung hingegen sieht die Sache anders aus. Wenn aus der Summe der Einzelereignisse eine statistisch relevante Zunahme der Gewaltdelikte resultiert, und diese Zunahme statistisch eindeutig bestimmten Bevölkerungsgruppen zugeordnet werden kann, dann bleibt die Tat als solche juristisch natürlich immer ein Einzelereignis aber das dahinter stehende gesamtgesellschaftliche Problem lässt sich dann nicht mehr abstreiten. Die Kriminalstatistiken zeigen genau diese Entwicklung, eine Korrelation zwischen Migration, steigender Gewaltkriminalität und der Zuordnung zu bestimmten Volksgruppen.
    Der „interkulturelle Dialog“ wird diesen grundlegenden Konflikt nicht lösen können, er wird scheitern und dann Schuldige für sein Scheitern suchen. Als Schuldige benannt werden dann nicht die Verantwortlichen der Migrationspolitik, sondern deren Kritiker.

  13. Hubert F.

    Die Aussagen der Interkulturellen Dialoggruppe der Stadt Eupen sind natürlich wertvoll und müssen ernst genommen werden.
    Die Dialoggruppe könnte aber auch Tipps geben, wie man sich in solchen Fällen wie beim Vorfall vom Scheiblerplatz verhalten sollte.
    Im konkreten Fall hätte der Ukrainer sich gar nicht mit dem Türken/ Kurden anlegen sollen, denn anscheinend war er ja als gewalttätig bekannt. Auch in den Streit der Kinder hätte er sich nicht einmischen sollen.
    Er hätte dem ganzen ausweichen müssen.

    • Neneewaa

      @Hubert F
      Und die Zivilcourage geht Hops.
      Habe das selber mal erfahren müssen als unbeteiligter Zeuge einer Klöpperei zwischen Türke und Kurde. Ich wurde danach von der Polizei vernommen, und daraufhin wurde ich von dem Türken bedroht
      Aber so war halt Verviers, und Eupen ist auf dem besten Weg dahin : das ist die Realität

    • Am Besten wäre es wenn die interkulturelle Dialoggruppe eine Notfallnummer einrichten würde die man, bei Konflikten dieser Art, statt den Notruf der Polizei anrufen kann. Damit wäre sichergestellt dass interkulturelle Konflikte friedlich gelöst werden und sich nachher alle versöhnlich die Hand geben…..

    • Wenn Sie die Stellungnahme noch einmal lesen, werden Sie verstehen, dass es sich um das Verhalten NACH dem Vorfall geht.
      Aber ein „verantwortungsvoller Umgang mit Informationen“ ist für die TikTok Meister und Konsorten ein Fremdwort. Hauptsache stänkern.
      Horizont ähnlich beschränkt wie die Qualität bei Shein.

      • Hubert F.

        @ 5/11
        Das habe ich schon mitbekommen, dass es sich „um das Verhalten NACH dem Vorfall geht“.
        Deshalb schlage ich ja vor, diese „Interkulturelle Dialoggruppe der Stadt Eupen“ möchte doch bitte auch Anweisungen mitliefern, wie man sich verhalten soll, damit es gar nicht erst zu solchen Auswirkungen kommt.
        PS: Ihr Textverständnis lässt eher zu wünschen übrig. Hauptsache stänkern.
        Horizont ähnlich beschränkt wie die Qualität bei Shein.

        Antworten

  14. Willi Müller

    Die Eupener müssen langsam auch die Erfahrung machen, dass , bei aller Buntheit, sie sich vor den Schutzsuchenden mitunter selbst schützen müssen.
    Bleibt gesund und haltet eine Armlänge Abstand.

    • Heinz F.

      @ Willi M.
      Die interkulturelle Dialoggruppe der Stadt Eupen empfiehlt aber folgendes:
      “ Gerade jetzt wollen wir Haltung zeigen, miteinander statt übereinander sprechen und dadurch zu mehr Zusammenhalt beitragen.“
      Ich für meinen Teil bin auch ein wenig eingeschüchtert.

      • Peter Müller

        Die Stadt Eupen gibt das vor. Aber von wem wird das vorgegeben. 80 % der Angestellten sind aber anderer Meinung. Wenn mein Chef ja sagt, heisst das noch lange nicht, dass ich da auch seiner Meinung bin. Nur alle schweigen, denn keiner will seinen Arbeitsplatz verlieren. ich könnte kotzen.

  15. Einer von hier

    Die Interkulturelle Dialoggruppe der Stadt Eupen betont:
    „Sachlichkeit, Respekt und der Wille, einander zuzuhören, sind dabei grundlegende Voraussetzungen.“
    Da aber liegt das Problem.: Bestimmte Völker haben ein ganz spezielle Vorstellungen von Respekt, von Ehre usw.
    Wenn mein Gegenüber sich nicht mal unter Androhung von Waffengewalt beruhigt, liegt das Problem außerhalb unserer Reichweite.

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