Nachrichten

Schwerer Verkehrsunfall auf der B258 zwischen Fringshaus und Konzen – Versuchter Betrug durch falsche Polizeibeamte

Ein Einsatzfahrzeug der Eupener Polizei (Illustrationsfoto).

Wieder gab es für die Polizeizone Weser-Göhl am Donnerstag mehrere Einsätze, wie aus dem Polizeibericht von Freitag hervorgeht.

– Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten auf der B258: Am 10. September 2026 wurden die Dienste der Polizeizone Weser-Göhl gegen 09.50 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit Verletzten auf der Bundesstraße 258 zwischen Fringshaus und Konzen gerufen. Auch deutsche Polizeikräfte befanden sich vor Ort. Die Einsatzkräfte trafen auf ein Trümmerfeld, an dem drei Pkw sowie ein Anhänger beteiligt waren. Aufgrund des Unfallgeschehens musste die Bundesstraße vollständig gesperrt werden.

Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein Pkw die Bundesstraße, als der Fahrer einen Reifenschaden an der hinteren linken Seite seines Fahrzeuges bemerkte. Er hielt an und verließ das Fahrzeug, um den beschädigten Reifen zu überprüfen. Ein nachfolgender Pkw-Fahrer erkannte das stehende Fahrzeug offenbar zu spät und fuhr ungebremst auf dieses auf. Der Fahrer des ersten Pkw befand sich zu diesem Zeitpunkt neben seinem Fahrzeug und wurde durch den Zusammenstoß mehrere Meter mitgeschleift. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde mittels Rettungshubschrauber in das Klinikum Aachen gebracht.

Durch die Wucht des Zusammenstoßes geriet der zweite Pkw auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem weiteren Pkw samt Anhänger. Beide Pkws kamen im Straßengraben zum Stehen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Eupen wurde ein Unfallexperte mit den weiteren Untersuchungen beauftragt, welcher sich unverzüglich vor Ort begeben hat. Die drei beteiligten Fahrzeuge wurden abgeschleppt und sichergestellt. Die Bundesstraße konnte gegen 13.50 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden.

– Ladendiebstahl mit Gewaltanwendung in Eupen: Gegen 16.17 Uhr wurden die Dienste der Polizeizone Weser-Göhl zu einem Warenhaus in der Hochstraße in Eupen gerufen. Dort war es zu einem Ladendiebstahl gekommen. Der Verdächtige hatte im Zuge des Vorfalls eine Kassiererin geschubst.

Foto: OD

Der Verdächtige konnte vor Ort angetroffen und festgenommen werden. Die entwendeten Waren wurden zurückerstattet. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Verdächtige am selben Tag bereits in einem weiteren Warenhaus einen Ladendiebstahl begangen hatte. Zudem wurde festgestellt, dass er sich illegal in Belgien aufhält.

150.000 Liter Milch aus Tank in Walhorn ausgelaufen: Um 16:51 Uhr wurden die Dienste der Polizeizone Weser-Göhl nach Walhorn, Molkereiweg, zu der dort gelegenen Molkerei gerufen. Aus einem Tank waren rund 150.000 Liter Milch ausgelaufen. Die Feuerwehr befand sich ebenfalls vor Ort.

Nach ersten Feststellungen gelangten etwa 500 Liter Milch in einen nahegelegenen Bach. Nachdem die Verantwortlichen der Molkerei den Schaden festgestellt hatten, wurde der Zulauf zum Bach umgehend abgesperrt. Die restliche ausgelaufene Milch konnte vollständig in einem Rückhaltebecken aufgefangen werden. Nach ersten Erkenntnissen gab vermutlich die Unterkonstruktion des Tanks nach, wodurch der Tank beschädigt wurde und die Milch auslaufen konnte. Die Umweltpolizei wurde über den Vorfall informiert und mit der weiteren Bearbeitung des Sachverhalts befasst.

– Verdacht auf Gasaustritt in Eupen: Gegen 18.12 Uhr meldete sich eine Bewohnerin aus der Paveestraße in Eupen bei den Polizeidiensten. Die Frau hatte in ihrem Badezimmer einen ungewöhnlichen Geruch wahrgenommen und anschließend über Schwindelgefühle geklagt.

Da der Verdacht eines möglichen Gasaustritts bestand, wurde in Absprache mit der Feuerwehr ein Sicherheitsperimeter eingerichtet und das betreffende Gebäude evakuiert.

Die Feuerwehr führte entsprechende Messungen durch. Diese verliefen ohne Feststellung einer gefährlichen Gaskonzentration. Das Gebäude konnte anschließend wieder freigegeben und der Sicherheitsperimeter aufgehoben werden.

– Versuchter Betrug durch falsche Polizeibeamte: Ebenfalls am 10. September 2026 erhielt eine Frau aus Eupen einen Anruf von einer unbekannten Person. Der Anrufer gab sich als Angehöriger eines Polizeidienstes aus Flandern aus und teilte der Frau mit, dass sie Opfer eines Betrugs geworden sei. Im weiteren Verlauf wurde der Frau mitgeteilt, dass man zu ihr nach Hause kommen werde, um ihre Bankkarten sicherzustellen. Die Familie der Frau wandte sich daraufhin an die Dienste der Polizeizone Weser-Göhl. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen versuchten Betrug unter Verwendung einer falschen Polizeibezeichnung handelte.

– Drogen- und Waffenbesitz bei Verkehrskontrolle in Hauset: Gegen 18.48 Uhr richteten die Dienste der Polizeizone Weser-Göhl in Hauset auf der Aachener Straße eine Kontrollstelle ein. Während der Kontrolle fuhr eine Gruppe von Radfahrern über den Bürgersteig auf die eingesetzten Polizeibeamten zu. Die Beamten nahmen dabei einen eindeutigen Cannabisgeruch wahr.

Bei zwei Personen der Gruppe konnten mehrere Gramm Cannabis aufgefunden werden. Eine weitere Person führte Pfefferspray mit sich. Gegen die betreffenden Personen wurden Protokolle wegen des illegalen Besitzes von Betäubungsmitteln beziehungsweise des unerlaubten Besitzes einer Waffe.

Antworten

Impressum Datenschutzerklärung
Desktop Version anfordern