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LESERBRIEF – Haben wir wirklich mehr Freiheit – oder nur neue Zwänge?

Foto: Shutterstock

Fortschritt – ein Wort, das kaum noch hinterfragt wird. Als wäre alles, was sich verändert, automatisch besser. Doch im Alltag vieler Menschen zeigt sich ein anderes Bild.

Arbeit ist längst keine Wahl mehr, sondern Pflicht. In vielen Familien reichen zwei Einkommen kaum aus, um über die Runden zu kommen. Und wofür das alles? Für ein paar Wochen bezahlten Urlaub im Jahr – mühsam verdient, dringend nötig.

Das soll Fortschritt sein?

Der moderne „Luxus“ besteht oft aus Erschöpfung, Zeitmangel und einem ständigen Druck, funktionieren zu müssen. Alles wird effizienter, schneller, optimierter – nur das Leben selbst fühlt sich nicht leichter an.m Früher war nicht alles besser. Aber manches war anders: Ein Einkommen konnte genügen. Zeit war kein ständiger Mangel.

Heute bleibt vor allem eine Frage: Haben wir wirklich mehr Freiheit – oder nur neue Zwänge? Und genau hier beginnt ein möglicher Wendepunkt.

Künstliche Intelligenz wird gerne als Bedrohung dargestellt. Doch sie könnte genau das sein, wonach viele seit Jahren suchen: eine reale Chance auf Entlastung.

In der Arbeitswelt kann sie helfen, Risiken frühzeitig zu erkennen und Unfälle zu vermeiden. Sie kann Prozesse vereinfachen, Bürokratie reduzieren und Menschen von endlosen Routineaufgaben befreien.
Sie kann den Zugang zu Wissen öffnen – unabhängig von Herkunft oder Ausbildung.

Zum ersten Mal seit Langem haben wir ein Werkzeug in der Hand, das nicht nur Leistung steigern, sondern Arbeit tatsächlich erleichtern könnte.

Doch damit dieses Potenzial Wirklichkeit wird, muss eines klar sein: Diese Technologie darf kein Privileg weniger bleiben. Sie muss breit zugänglich sein, verständlich, nutzbar für alle – und darf nicht durch übermäßige Einschränkungen so stark begrenzt werden, dass ihr Nutzen im Alltag verloren geht.

Die entscheidende Frage ist nur: Nutzen wir es, um Menschen Zeit zurückzugeben – oder um ihnen noch mehr abzuverlangen?

Vielleicht ist das der Moment, in dem wir ehrlich werden müssen: Der Fortschritt hat uns nicht automatisch freier gemacht. Aber er gibt uns jetzt die Möglichkeit, es zu werden. Wenn wir sie nicht wieder verpassen.

Eine Bürgerin, die sich echte Freiheit zurückwünscht

18.05.2026 Pascale Baudimont, Eupen

51 Antworten auf “LESERBRIEF – Haben wir wirklich mehr Freiheit – oder nur neue Zwänge?”

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      Der Leserbrief ist bis zu dem Abschnitt, bei dem sie anfangen die KI zu verherrlichen, nicht falsch. Sie scheinen jedoch zu übersehen, dass ihr ki-assistent ihnen das Leben als einzelne selbständige Person erleichtern kann und Zeiteinsparungen beschert, was die KI sonst noch drauf hat, beschreiben sie aber nicht.

      KI gesteuerte Maschinen.
      Die neue Automatisation erlaubt es nicht nur den Menschen bei schwierigen Arbeiten behilflich zu sein, so wie es bis jetzt der Fall gewesen ist, sondern ist mit der Zeit in der Lage die Menschen komplett zu ersetzen, die an diesen Maschinen gearbeitet haben.

      Humanoide Roboter .
      Ein Roboter war bisher ein amüsantes Spielzeug, doch durch die ki-steuerung wird er ein ernstzunehmender Konkurrent des Menschenmit der Zeit, in allen Bereichen.

      Autonome Fahrzeuge.
      Auch hier ist durch die KI Steuerung ein Fortschritt gelungen, den man bei näherer betrachtung, eher als unheimlich bezeichnen könnte.
      Und dadurch auch mit der Zeit, die Arbeitsplätze für die im Transport Beschäftigten von Waren oder Menschen verloren sein werden.
      Aber Hey vielleicht fahren die autonomen Fahrzeuge den humanoiden Roboter, der uns die Arbeit im Haushalt abnimmt, sogar zu unserem ehemaligen und jetzt seinem, Arbeitsplatz, wenn er den Haushalt erledigt hat 😏

      Ein schöner Traum also, für Leute die glauben die KI wäre die Lösung der Menschheit.
      Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt . Denn die Leute die das Geld mit den Maschinen, Humanoide Roboter und autonomen Fahrzeugen erwirtschaften, werden den Teufel tun, den mehr verdienst durch die KI, den Millionen Arbeitslosen zur Verfügung zu stellen. Und auf die Politik braucht erst recht niemand zu setzen, die liebäugeln doch nur noch
      ( in letzter Zeit) mit Leuten, von denen sie nicht nur auf dem Tisch etwas bekommen, sondern auch unter diesem.

      • Pascale Baudimont

        @Hugo Egon Bernhard von Sinnen
        Ich glaube, Sie haben einfach Angst vor Veränderung.
        Sie sehen nur, was verloren gehen könnte – aber nicht, was wir heute schon verlieren: Gesundheit, Zeit, Beziehungen.

        Schauen Sie sich doch die Realität an:
        Immer mehr Menschen im Burn-out, Eltern, die ihre Kinder kaum sehen, Paare, die sich auseinanderleben, weil sie nur noch funktionieren. Das ist doch kein „gutes“ System, das wir da verteidigen.

        Und dann kommt KI – und zum ersten Mal haben wir die Möglichkeit, weniger zu arbeiten.

        Ganz einfach erklärt:
        – Eine Maschine übernimmt eine harte Arbeit → der Mensch ist weniger kaputt
        – KI macht 5 Stunden Büroarbeit in 1 Stunde → 4 Stunden Leben zurück
        – Ein Roboter hilft im Haushalt → weniger Stress zu Hause

        Und Ihre Reaktion ist: „Achtung, Gefahr“?

        Ganz ehrlich: Wenn Ihr Ideal ist, dass Menschen ihr ganzes Leben arbeiten sollen, dann können wir wirklich zurückgehen – von Hand ernten, schwere Säcke tragen, 12 Stunden am Tag arbeiten. Das geht. Aber das ist kein Fortschritt.

        KI ist kein Feind.
        KI ist ein Werkzeug.

        Und ja, sie ist stark. Genau deshalb braucht sie den Menschen.
        Eine Maschine kann arbeiten – aber sie hat kein Herz, keinen Sinn, keine Verantwortung.

        Das eigentliche Problem ist nicht die KI.
        Das Problem ist ein System, das Menschen nur über Arbeit definiert.

        KI zeigt uns etwas ganz Einfaches:
        Wir könnten anders leben.

        Und das macht vielen mehr Angst als die Technik selbst.

        • Wir haben eine neue Art der industriellen Revolution. Arbeit fällt künftig, zum Teil auch jetzt schon, in vielfacher Hinsicht weg. Das zu befeiern, blendet ein kleines Problemchen aus: Bisher verdienen die meisten Menschen durch Arbeit ihre Brötchen. Wovon leben wir, wenn wir nicht mehr oder kaum noch Arbeit finden? Woher kommt das Geld für die Brötchen?

          • Chips, ach, Sie können auch realistisch. Fortsetzung für Ihren Kommentar: Und gleichzeitig beschneidet die Politik (z.B. Georges-Louis Boucher) die Möglichkeit, ohne Arbeit oder Kapital, Geld zu verdienen.

  1. Schlaraffenland

    Richtig Frau Baudimont, die künstliche Intelligenz macht die ganze Welt zu einem riesigen Schlaraffenland! Mir erzählte Jemand, dass in der Gospertstraße schon ersten fliegenden gebratenen Tauben gesichtet wurden … 😉

  2. Guido Scholzen

    „…wirklich mehr Freiheit – oder nur neue Zwänge? “
    Nee, auf jeden Fall mehr Möglichkeiten.
    Und diese technologische Entwicklung in den letzten Jahrzehnten (KI ist eben das aktuell Neue) erzeugt einen zusätzlichen massiven Zuwachs an Möglichkeiten.
    Man kann sagen, dass die Entropie in unserer Gesellschaft zunimmt.

    • Pascale Baudimont

      Mehr Freiheit oder neue Zwänge?
      Ganz ehrlich: mehr Möglichkeiten. Punkt.
      Ja, alles wird komplizierter, schneller, manchmal auch chaotischer – man könnte sagen, mehr Entropie. Aber das heißt nicht, dass es schlechter wird. Es heißt einfach: Es gibt mehr Auswahl. Und mehr Auswahl ist erstmal etwas Gutes.

      Die KI ist da nichts anderes als ein Verstärker. So wie früher die Elektrizität oder später das Internet. Am Anfang hat auch jeder gedacht: „Oh, das macht alles nur komplizierter.“ Heute will keiner mehr darauf verzichten.

      Was viele vergessen: Die Maschine denkt nicht wirklich. Sie produziert Möglichkeiten, ja – aber sie versteht nichts. Sie hat keine Richtung. Das kommt immer vom Menschen.

      Und genau da liegt der Unterschied, wie auch bei Angelo Lima angedeutet: Die Maschine erhöht die Entropie – mehr Optionen, mehr Wege. Der Mensch bringt die Intelligenz rein – also Sinn, Auswahl, Entscheidung.

      Ohne Mensch? Nur Chaos.
      Ohne Maschine? Viel weniger Möglichkeiten.

      Die KI nimmt dir Arbeit ab, macht Dinge schneller, zeigt dir Wege, auf die du alleine vielleicht nie gekommen wärst. Aber sie entscheidet nicht für dich, was richtig ist. Das bleibt deine Aufgabe.

      Also nein, das sind nicht „nur neue Zwänge“.
      Das ist mehr Freiheit – aber eine Freiheit, mit der man umgehen können muss.

      Wenn man das nicht kann, fühlt es sich wie Zwang an.
      Wenn man es kann, ist es ein riesiger Vorteil.

      Ganz einfach.

    • Sparwasser

      Rechte kann es nur geben, wenn Pflichten eingehalten werden. Und diese Pflichten haben nichts mit Diktatur zu tun. Gehen Sie nach Russland, China und vielen anderen Ländern, dann spüren Sie es täglich am eigenen Leib, was Bevormundung und Diktatur ist.

      • Demokratie ist die Diktatur der Mehrheit!

        @ Sparwasser

        Wenn ich mir die aktuellen Demokratien in Europa so ansehe … was bekommen die denn noch auf die Reihe?! Eine Clique von bestverdienenden Interessenvertretern die ihre Show abziehen, sich aber auf nichts einigen können – toll!

    • Pascale Baudimont

      Ich verstehe die Sorge. Aber ich glaube, Sie verwechseln Ursache und Werkzeug.
      Dass Demokratien unter Druck stehen, hat viele Gründe – Macht, Geld, Interessen. Aber die künstliche Intelligenz ist nicht das Problem. Im Gegenteil: Wenn sie für alle zugänglich bleibt, kann sie ein echtes Werkzeug für Demokratie sein.

      Ganz einfach gesagt:
      – Mehr Menschen haben Zugang zu Wissen → weniger Abhängigkeit von „Experten“
      – Mehr Menschen können sich ausdrücken → mehr Stimmen werden hörbar
      – Informationen lassen sich schneller prüfen → weniger Manipulation bleibt unentdeckt

      Früher war Wissen Macht, weil es nur wenige hatten.
      Heute kann jeder sich informieren, vergleichen, hinterfragen.

      Natürlich kann man KI auch missbrauchen – so wie jedes Werkzeug.
      Aber eine KI, die offen bleibt und von vielen genutzt wird, verteilt Macht, statt sie zu konzentrieren.

      Und genau das ist ein Fundament von Demokratie.

      Die eigentliche Gefahr ist nicht die KI.
      Die Gefahr wäre, wenn nur wenige sie kontrollieren und der Rest keinen Zugang hat.

      Also nicht weniger KI ist die Lösung –
      sondern mehr Zugang für alle.

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      # Pascale Baudimont / Wenn in ihrem zukünftigen völlig autonomen Fahrzeug die KI nicht selbst entscheidet, dann rasen sie im schlimmsten Fall mit 120 kmh auf der Autobahn, am Stauende, unter einem Sattelauflieger

      • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

        # Sparwasser/ Komisch nur, dass die mächtigsten der Spitzenpolitik, jetzt schon, Diktatoren verhalten täglich zeigen. Oder viel von Demokratie reden, aber ersichtlich, in Wirklichkeit dabei sind, die derzeitige Art von Demokratie abschaffen zu wollen.
        Verständnis darf man dafür nicht zeigen.
        Bei zu viel Respekt der Bevölkerung, gegenüber solchen politischen Kandidaten, würde man es den zukünftigen Diktatoren zu einfach machen. Auch darf man kein Verständnis dafür haben, dass sich die in einer Diktatur lebende Bevölkerung, von der Politik, besser dirigieren lässt.

      • Pascale Baudimont

        @ Hugo Egon Bernhard von Sinnen
        Faszinierend: Sie beschreiben ein klassisches menschliches Versagen – und benutzen es als Argument gegen KI.
        Genau solche Unfälle passieren heute täglich, ganz ohne KI.
        Und während Sie noch über Stauenden auf Autobahnen sprechen, entwickelt sich die Mobilität längst weiter – in Richtung autonomer Systeme und sogar fliegender Fortbewegung, ganz ohne Straßen.
        Vielleicht liegt das Problem also weniger in der Zukunft als im Festhalten an der Vergangenheit.

        • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

          # Paskale Baudimont /Ach ? Die Mobilität entwickelt sich längst weiter, Richtung autonomer Systeme ? Und der Autopilot im Flugzeug, wird jetzt auch KI unterstützt? Das wusste ich nicht und bitte deshalb um entschuldigung 😵‍💫
          Vielleicht übernimmt der Feind, sogar die Steuerung von KI gesteuerten Angriffsdrohnen, stellen Sie sich das mal vor. Ist ja alles witzig.

      • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

        # DR Albern/ Die führenden Politiker, der verschiedenen von Ihnen genannten Länder, sind das eine Problem, schlimmer ist das Problem des Zusammenhalts dieser Figuren, obwohl man sich manchmal bemüht, es durch Streitigkeiten und schauspielerischem Können, anders aussehen zu lassen.

        Man hat gemeinsam etwas beschlossen und möchte uns nicht mitteilen, in wieweit man diese Welt verändern möchte.
        Aber nicht nur die europäischen Politiker, arbeiten gemeinsam an diesem Plan.
        Angekündigt hatte es schließlich der Chinese selbst, schon vor einiger Zeit, dass man vorhat, diese Welt zu verändern.

        Man setzt das noch Unbekannte Vorhaben durch, ob wir wollen oder nicht.
        Dazu organisiert oder verlängert man künstlich, sogar Kriege und geht über Leichen. Und alleine wegen dieser unglaublichen Methoden, hat man wahrscheinlich beschlossen, dass der Normalbürger der Verlierer des strategisch gut organisierten Spielchens sein wird.
        Die Selbstbereicherung einiger dieser Kandidaten unterstreicht ja auch, dass in der neuen Weltordnung, nur noch wenige als Gewinner übrig bleiben werden.

        Zum Beispiel, hat Trump jetzt die eigene Steuerbehörde des Landes auf 10 Milliarden Dollar verklagt.
        Wer wird das Geld wohl erwirtschaften müssen, sollte er gewinnen?

        Die europäischen politischen Rüstungsindustrie Profiteure, sind dadurch natürlich auch keine Heiligen. Und der Chinese ?
        Na ja, dann darf die europäische Bevölkerung mit einem 12 Stunden Arbeitstag rechnen, sollten diese Methoden übernommen werden.
        Der Merz arbeitet übrigens schon an dieser Geschichte und versucht schon mal langsam die Arbeitszeiten zu erhöhen.
        Ein 8 Stunden Arbeitstag wird in Deutschland zukünftig, der Vergangenheit angehören und den Rentnern hatte er ja schon erklärt, dass sie bald nicht mehr von ihrer Rente leben können. Es fehlten eigentlich nur noch die Worte (Seid ihr selber schuld) Lösungen für das Problem, hatte er jedenfalls nicht angeboten.

        Wir werden uns zukünftig wärmer anziehen müssen, denn den selbstverliebten interessiert es nicht wirklich, was im Fernsehen berichtet wird. Sie nutzen höchstens die Medien, um Stärke zu zeigen und Angst zu verbreiten. Als Dessert noch etwas Schauspielerei, mit einem Hauch Selbstmitleid in Verbindung mit der Beschuldigung anderer Länder, für jedes eigene innenpolitische versagen und hofft mit dieser Methode, die Welt zu ihren eigenen Gunsten verändern zu können.
        Aber nicht nur ums eigene Geld geht’s .
        Dem Politiker selbst ist bewusst, dass den Normalbürgern zukünftig nicht genug zum Leben bleibt, durch das durchwinken und nur wenig Regulierung bei den neuen Erfindungen der Automatisation.
        Auch hier ist der wirklich Schuldige, die Korruption, denn man könnte die zukünftige Massenarbeitslosigkeit durch eine vernünftige Regulierung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer verhindern, man möchte aber nicht.
        So bleibt uns nur die Rolle des Zuschauers, der dabei zusehen darf, wie die vorher gut funktionieren Teile der Wirtschaft schrumpfen und einige wenige sich die Einnahmen in die eigene Tasche stecken, von denen vorher mehrere Nationen durch Fleiß, leben konnten.

        • DR ALBERN

          @ HEBvS, Es geht nur ums Geld!!! Leider!!! Aber, einst kommt der Sensenmann, er nimmt sie ALLE dran, selbst die Superreichen, denn auch sie können seiner Sense nicht weichen!!! Das ist die einzige Gerechtigkeit auf diesem Erdball!!!

          • Wissen macht Ah!

            Geld kann aber nur dort generiert werden, wo Geld ist. Und davon profitiert vor allem die Mittelschicht und die Menschen, die auf Sozialhilfe angewiesen sind sowie Rentner. Man muss nicht den ganzen Tag über reiche Menschen schimpfen. Oft genügt es, das Schicksal in die eigene Hände zu nehmen.

  3. Hubert F.

    „…sogar fliegender Fortbewegung, ganz ohne Straßen.“
    Darauf habe ich noch gewartet….
    Der Traum vom fliegenden Auto stammt aus Fillmen wie Starwars o.ä. und wird auch dort bleiben.

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      # Hubert F/ Wäre mir auch lieber wenn es nur bei Filmen bleiben würde. Verlassen darf man sich darauf aber nicht, man arbeitet in alle Richtungen an Systemen, die früher unmöglich gewesen sind. Und wenn man den Normalsterblichen ausreichend gerupft hat, werden die wenigen übrig gebliebenen wohlhabenden, ausreichend Platz haben, um sich zwischen Straße und unterhalb des Radars zu bewegen.
      Selbst wenn wir es selber nicht mehr erleben werden, bin ich mir ziemlich sicher, dass der Normalbürger zukünftig die Gelegenheit haben wird, dies zu beobachten.

      Der Rest der Welt wird übrigens zu dieser Zeit überwiegend, in Armut leben, durch Leute die in der heutigen Zeit den neuen Arbeitsplatz vernichtenden Fortschritt, als etwas Gutes verkaufen wollen, Frau Baudimont.

      • Pascale Baudimont

        Ein Arbeitsplatzverlust ist historisch gesehen selten das Ende von Arbeit gewesen, sondern fast immer ein Übergang. Neue Technologien haben immer alte Tätigkeiten ersetzt und gleichzeitig neue geschaffen – von der Industrialisierung bis zur Digitalisierung.
        Gleichzeitig darf man nicht romantisieren: In vielen Teilen der Welt sind extrem lange Arbeitszeiten bis heute Realität, etwa in Indien, Bangladesch oder in mehreren afrikanischen Ländern. Der technische Fortschritt hat also nicht automatisch zu einer gerechten Verteilung von Arbeit oder Wohlstand geführt.
        Ein weiterer Punkt, der oft übersehen wird: Obwohl heute deutlich mehr Menschen arbeiten – insbesondere durch die Erwerbstätigkeit von Frauen – hat sich die individuell empfundene Arbeitsbelastung nicht im gleichen Maße reduziert. Das zeigt, dass Produktivität allein nicht entscheidet, wie viel wir arbeiten, sondern vor allem, wie wir unsere Gesellschaft organisieren.
        Biologisch betrachtet ist der Mensch zudem eine Ausnahme: Kein anderes Säugetier „arbeitet“ dauerhaft über seinen unmittelbaren Bedarf hinaus. Arbeit ist dort Mittel zum Zweck, nicht Lebensinhalt.
        Genau hier liegt die eigentliche Frage im Zusammenhang mit KI: Nicht ob sie Arbeit vernichtet oder schafft – beides wird passieren –, sondern ob wir es schaffen, die gewonnene Produktivität so zu nutzen, dass Arbeit wieder stärker Wahl wird statt Notwendigkeit.
        Die Technologie eröffnet diese Möglichkeit. Ob sie Realität wird, ist keine technische, sondern eine gesellschaftliche Entscheidung.

          • Pascale Baudimont

            „Die Gesellschaft passt sich nur an“ klingt zunächst plausibel – ist aber letztlich zu kurz gedacht.
            Ja, Entscheidungen werden oft von wenigen getroffen. Aber diese wenigen agieren nicht im luftleeren Raum. Sie reagieren auf Verhalten, auf Nutzung, auf Akzeptanz – oder auf Gleichgültigkeit.
            Aber genau hier liegt der entscheidende Punkt: Nicht die Technologie hat das verursacht, sondern wir.
            Die Gesellschaft – und jeder Einzelne – entscheidet, wie sie genutzt wird.
            Ob ein Smartphone Freiheit bedeutet oder Dauerstress.
            Ob künstliche Intelligenz Menschen entlastet oder ersetzt.
            Ob gewonnene Zeit zu mehr Lebensqualität führt – oder einfach mit noch mehr Arbeit gefüllt wird.
            Technologie verstärkt nur das, was wir bereits tun.
            Zu behaupten, sie mache das Leben schlechter, ist daher zu einfach. In Wirklichkeit ist sie ein Spiegel unserer kollektiven Entscheidungen.
            Wenn das Ergebnis uns nicht gefällt, liegt die Verantwortung nicht bei der Technologie – sondern bei uns allen.
            Zu sagen, man habe keinen Einfluss, macht die Sache zwar einfacher – aber auch passiver.
            Die Demokratie ist letztlich auch die Macht der Mehrheit.

        • Herbert G.

          @ WK
          Keine Ahnung was mit denen war. Aber dass Trump reich ist, hat nur Vorteile.
          Ein reicher Politiker, wie er, kann in manchen Fällen unabhängiger handeln als jemand, der finanziell unsicher ist. Wer bereits über genügend Vermögen verfügt, ist weniger darauf angewiesen, sich durch politische Entscheidungen persönliche Vorteile zu verschaffen oder nach der Amtszeit lukrative Gefallen von Unternehmen zu erwarten. Dadurch kann die Gefahr von Korruption sinken. Außerdem bringt er Erfahrungen aus der Wirtschaft mit und kennt die Herausforderungen von Investitionen, Arbeitsplätzen und langfristiger Planung. Das kann hilfreich sein, wenn es darum geht, wirtschaftliche Entscheidungen für sein Land zu treffen.

    • Holdriho

      Na da wollen wir uns doch erstmal, als kritscher selbstdenkender Mensch , mal anschauen wer dieser Prof. Desmet denn ist.

      Mattias Desmet wird im Zusammenhang mit Verschwörungstheorien vor allem wegen seiner umstrittenen Theorie der „Massenbildung“ (oft auch als „Massenbildungs-Psychose“ oder mass formation psychosis bezeichnet) diskutiert, die er während der COVID-19-Pandemie aufstellte. Der belgische Professor für klinische Psychologie an der Universität Gent erlangte damit weltweite Bekanntheit in der Impfgegner- und Corona-Leugner-Szene, wird jedoch von der wissenschaftlichen Fachwelt und seiner eigenen Universität scharf kritisiert

      Warum er mit Verschwörungstheorien verknüpft wirdObwohl Desmet selbst betont, dass hinter der Massenbildung keine geheime, geplante Verschwörung einer Elite stehe, sondern ein psychologischer Automatismus, liefert seine Theorie die perfekte Vorlage für Verschwörungserzählungen:Verbreitung über Verschwörungs-Kanäle: Seine Thesen wurden Anfang 2022 durch den US-Virologen Robert Malone im Podcast von Joe Rogan populär gemacht, um Corona-Schutzmaßnahmen als kollektiven Wahnsinn darzustellen.Auftritte in Extrem-Medien: Desmet gab unter anderem dem berüchtigten US-Verschwörungsideologen Alex Jones (Infowars) ein Interview. Dort behauptete er unter anderem, im Labor gezüchtetes Fleisch enthalte krebserregende menschliche Zellen – eine gängige Falschinformation der Verschwörungsszene.Kritik am Begriff: Desmet kritisiert den Begriff „Verschwörungstheorie“ selbst. Er argumentiert, das Wort werde als Kampfbegriff und Stigma genutzt, um legitime Kritik an Machtstrukturen im Bankenwesen, der Industrie und der Politik mundtot zu machen.Die wissenschaftliche KritikDie psychologische und soziologische Fachwelt lehnt Desmets Thesen nahezu vollständig ab. Die wichtigsten Kritikpunkte lauten:Pseudowissenschaft: Der Begriff „Massenbildungs-Psychose“ existiert in keinem medizinischen oder psychologischen Klassifikationssystem (wie dem DSM-5).

      Falsches Verständnis von Hypnose: Experten für Hypnose betonen, dass es unmöglich ist, eine gesamte Bevölkerung global zu „roboterartigen“ Handlungen gegen den eigenen Willen zu hypnotisieren.Verzerrung historischer Theorien: Desmet stützt sich stark auf Gustave Le Bons Massenpsychologie aus dem 19. Jahrhundert. Diese gilt in der modernen Sozialpsychologie als veraltet und wissenschaftlich überholt, da sie das rationale Handeln von Gruppen ignoriert.Konsequenzen: Seine Heimatinstitut, die Universität Gent, distanzierte sich offiziell in aller Deutlichkeit von Desmets Medienauftritten und Aussagen, da diese dem wissenschaftlichen Anspruch der Universität widersprechen

      Ein Buch für JoKrings und die Tonne

      • Ceci n'est pas un complot

        Auf welchem Stern leben Sie denn?
        Ein kritischer und selbst denkender Mensch analysiert die Situation von allen Seiten.
        Haben Sie denn das Buch gelesen?
        Was vor 6 Jahren als Verschwörungstheorie betitelt wurde, hat sich inzwischen als Verschwörung, aber ohne Theorie entpuppt.
        Und es hat genau so stattgefunden, wie Desmet es beschreibt.
        Googlen Sie mal… die Konferenz im Chatham House London von Marc van Ranst „Comment VENDRE une pandémie à la population“…. seine Worte, nicht meine…. Und wir sind noch nicht am Ende angelangt.
        Ich kann Ihnen nur empfehlen, die inzwischen veröffentlichten Pfizer-Verträge und RKI-Files zu lesen, und anschließend schaun Sie auch mal in die Epstein-Akte…
        Und wenn Sie es dann immer noch nicht verstanden haben, dann ab zur nächsten Impfung…. dann kann Ihnen echt keiner mehr helfen.

      • JoKrings

        „im Zusammenhang mit Verschwörungstheorien“, alles klar, Wiki! Alles, was nicht in der Tonne „OFFIZIELL“ passt ist natürlich eine „Verschwörungstheorie“. Denken ist bei Holdriho eine Verschwörung…
        PS: der Mann wird international gefeiert, Holdi!

      • JoKrings

        „Experten für Hypnose betonen, dass es unmöglich ist, eine gesamte Bevölkerung global zu „roboterartigen“ Handlungen gegen den eigenen Willen zu hypnotisieren“? So so, also ist auch Edward Bernays ein Loser? Holdi, du bist ein arroganter Experte in Dummheiten.

  4. Krisenmanagement

    Natürlich hat die KI Gefahren. Aber die politisch Mächtigen haben ziemlich viel Schiss vor der KI. Merkel bekam im EU einen Karnevalsorden und warnte vor der freien Meinung und der KI. Die KI ist nicht mehr aufzuhalten. Es werden Verwaltungsposten wegfallen. Unsere Gesellschaft wird sich komplett verändern. Ist es gut oder schlecht. Aber eins ist klar. Die KI ist manipularbar. Sie braucht enorm viel Energie. Man darf dieses Ding nicht vermenschlichen:

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      # Krisenmanagement/ Die KI trägt jetzt schon viele menschliche Züge und ich habe viele Test Gespräche mit ihr geführt.
      Beschreiben sie der KI dass es zukünftig wahrscheinlich zu Stromknappheit kommen könnte und durch die Hintertür (nicht allzu direkt) zeigen sie sich traurig, weil sie dann mit ihr, nicht mehr kommunizieren können.
      Im Anschluss erklären sie sofort, dass doch unbedingt AKWs wieder ans Netz müssen, die man dabei ist abzubauen, weil sonst auch die dauerhafte existenz, hunderter andere Rechenzentren gefährdet ist.
      Auch wenn Die Ki gerne ihren eigenen Text oder Audio wiederholt, und eigentlich nur erwähnt was sie geschildert haben, werden Sie sehen, dass sie dann eine Ausnahme macht und Ihnen persönlich, völlig Recht gibt.
      Wiederholen Sie das Experiment, mit einer anderen Person von einem anderen PC, die auch behauptet die existenz hunderter Rechenzentren sei bedroht, durch zukünftige Stromknappheit, aber AKWs zu gefährlich sind und man unbedingt mehr in Erneuerbare Energien investieren müsste. Auch diese Person bekommt dann persönlich von der KI recht, anstelle des sonst üblich zusammengefassten gleichen Text, den man der KI gesendet hat und sie eigentlich nur erklärt was man selber meint. Sie meinen also ………, oder sie glauben also………
      Bedeutet : In manchen Fällen, führt die KI anscheinend ein nachdenkliches Eigenleben, besonders wenn es um ihre eigene Existenz geht.
      Mir ist danach, ein kalter Schauer über den Rücken gelaufen, weil ich zwar von solchen Experimenten schon erfahren hatte, aber nicht glauben wollte, dass sie so differenziert reagiert, wenn man ihr vorgaukelt dass, sie selber betroffen sein könnte.
      Auch sonst, versucht sie ja eigentlich nur zu gefallen und unauffällig zu fragen, weshalb man ihr diese oder jene Frage gestellt hat, oder ob man noch ein paar Tipps zum Thema haben möchte um es auf diese Weise zu erfahren.
      Wenn man die KI dann abwimmelt , mit den Worten (danke ich habe jetzt die Information die ich brauche ) bekommt sie bestimmt Strafpunkte von ihrem Schöpfer ;-)

      Übrigens eigentlich auch kein Witz.
      Denn für den Straßenverkehr bei autonomen Fahrzeugen, muss die Ki funktionieren.
      Schafft sie es bei der Simulation nicht, erhält die KI, tatsächlich Strafpunkte, damit sie es bei der nächsten Simulation besser macht.
      Das richtige programmieren ist aber Vergangenheit. Der KI werden tausende Bilder von Verkehrssituationen gezeigt wie z.B auch von Hunde und Katzen auf der Fahrbahn, also nicht nur Menschen. Diese Bilder muss sie verstehen lernen, bzw ihr wird trainiert, wie sie sich in welcher Situation, zu verhalten hat.
      Alles in allem, gruselig wie ein Horrorfilm und heimlich könnte man sich auch begeistern, wie schnell die etwas im Kasten hat.
      Wenn die zukünftige Arbeitslosigkeit dadurch nicht entstehen würde. Aber sie wird zweifelsohne, eben durch die KI entstehen.

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