Zwanzig Jahre nach den legendären Weltreiterspielen von 2006 richtet sich der Blick der internationalen Pferdesportwelt erneut nach Aachen. Vom 11. bis 23. August werden in der Soers die FEI-Weltmeisterschaften 2026 ausgetragen.
In den Disziplinen Springreiten, Dressur, Vielseitigkeit, Voltigieren, Fahren und Para-Dressur kämpfen dann die besten Reiterinnen und Reiter der Welt um die begehrten WM-Titel.
Rund 650 Athleten aus mehr als 30 Nationen sowie etwa 800 Pferde werden erwartet. Für Aachen ist es die Rückkehr eines Großereignisses, das bereits 2006 Maßstäbe setzte.
Der traditionsreiche Turnierplatz gilt seit Jahrzehnten als Mekka des Pferdesports. Der CHIO genießt weltweit einen einzigartigen Ruf, und die Atmosphäre in der Soers zählt zu den beeindruckendsten im internationalen Sport. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an die Organisatoren, die an 13 Wettkampftagen Spitzensport vor vollen Tribünen versprechen.

10.12.2022, Schweiz, Genf: Daniel Deußer ist zwar Deutscher und startet international für Deutschland, aber sein privates und berufliches Leben ist seit vielen Jahren eng mit Belgien verbunden: Foto: Jean-Christophe Bott/Keystone/dpa
Sportlich stehen vor allem die olympischen Disziplinen Springreiten, Dressur und Vielseitigkeit im Mittelpunkt. Gleichzeitig geht es in Aachen bereits um wichtige Qualifikationen für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Entsprechend hoch dürfte das Niveau vom ersten Wettkampftag an sein.
Im Springreiten zählen Deutschland, Großbritannien, die USA, die Niederlande, Schweden und Belgien zu den aussichtsreichsten Nationen. Die Leistungsdichte an der Weltspitze war selten so groß wie in dieser Saison, sodass sowohl im Einzel- als auch im Mannschaftswettbewerb enge Entscheidungen erwartet werden.
Aus belgischer Sicht ruhen die größten Hoffnungen auf den Springreitern. Belgien gehört seit Jahren zu den stärksten Nationen der Welt und reist auch nach Aachen mit einer hochkarätigen Equipe.

06.07.2025, Nordrhein-Westfalen, Aachen: Der belgische Dressurreiter Justin Verboomen auf dem Pferd Zonik Plus. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
Besonders schmerzlich ist allerdings der Ausfall von Gilles Thomas. Der Weltranglisten-Sechste hätte mit seinem Spitzenpferd Ermitage Kalone zu den Favoriten auf Einzelgold gezählt, musste seine Teilnahme jedoch verletzungsbedingt absagen.
Der Blick vieler Pferdesportfans aus Belgien richtet sich auch auf Daniel Deußer. Deußer ist zwar Deutscher (geboren in Wiesbaden) und startet international für Deutschland, aber sein privates und berufliches Leben ist seit vielen Jahren eng mit Belgien verbunden. Er lebt seit 2012 in Belgien, zunächst in Wolvertem und später in der Region von Mechelen. Deußer ist mit Caroline Wauters verheiratet, der Tochter des früheren belgischen Spitzenreiters Eric Wauters. 2019 dachte er aufgrund eines Konflikts mit der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) sogar ernsthaft darüber nach, für Belgien zu starten. Letztlich kam es aber nicht zu einem Nationalitätenwechsel.

27.07.2026, Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf: Gesprächsrunde zur Reitsport-WM in Aachen mit u.a. Isabell Werth (2.v.l.), der erfolgreichsten Dressurreiterin der Welt, und Henrik von Eckermann (r), dem amtierenden Springreit-Weltmeister. Foto: Christoph Reichwein/dpa
Auch in der Dressur besitzt Belgien mit Justin Verboomen einen echten Hoffnungsträger. Der Dressurstar hat sich mit Zonik Plus in der Weltspitze etabliert und zählt zu den Anwärtern auf eine Einzelmedaille. Darüber hinaus ist Belgien auch in der Vielseitigkeit vertreten und verfügt im Fahrsport über erfahrene Gespannfahrer. Zwar sind dort die Medaillenchancen geringer als im Springreiten und in der Dressur, doch Topplatzierungen sind durchaus möglich.
Die Nähe zu Belgien dürfte zudem für eine außergewöhnliche Kulisse sorgen. Tausende Pferdesportfans werden aus dem Nachbarland nach Aachen reisen und für eine fast heimische Atmosphäre sorgen. Gerade für die belgischen Reiter könnte diese Unterstützung ein zusätzlicher Motivationsschub sein.
Wer die Weltmeisterschaften nicht vor Ort in Aachen verfolgen kann, muss dennoch nichts verpassen. Die wichtigsten Entscheidungen im Springreiten, in der Dressur und in der Vielseitigkeit werden unter anderem von ARD, ZDF, WDR und RTBF übertragen. Sämtliche Wettbewerbe aller sechs Disziplinen sind zudem live und auf Abruf über die offizielle Streaming-Plattform ClipMyHorse.TV (FEI.TV) zu sehen. (cre)
Belgien ist auf gutem Wege zur Spitzenim Pferdesport! Vor allem Dressur und Springreiten sind Grosse Hoffnungen! Weiter so, dass wird schon!
@Go Pferdchen, lauf Gallop: Gehen Sie doch mal in eine Pfedseschlächterei, wo die gequälten Kreaturen endlich „erlöst“ werden. Je jünger, ja zarter das Filet.Ekelhafte Tierqüälerei.
Wie immer werden Pferde zur Bespaßung von Erwachsenen rund um die Welt geflogen damit sie in Aachen an den Start gehen können. Und niemand redet dann wie sonst immer vom Klimaschutz und vom Tierschutz hört man auch nichts. Na ja der Pferdesport ist ja auch Frau Königin von der Leyens liebstes Hobby.
„Pferdesport“, schon das Wort ist Hohn. Ein Pferd würde nie freiwillig Sport machen.
Diese armen Kreaturen, also die Reiter, zwingen die Pferde zu einem atypischen Verhalten. Es muss über Hindernisse springen, die es in freier Natur umlaufen würde. Diese aufgezwungene Fehlverhalten wird unter großem Druck dem Tier beigebracht, mitunter mit Gewalt.
Aber Hauptsache im Kinderkarussel läuft kein Pony mehr.
@Tierexperte: Das haben sie sehr gut beschrieben, so sieht es aus.
Boykott und PETA helfen gegen diesen Schrott in Aachen und in der Welt!
PETA?
diesen kriminellen u kranken Kreaturen gehört der Stecker gezogen?
Sie sind von der Sorte?
@Ach: Wo drückt der Schuh? Dann erzählen sie mal, wann und warum sie mit PETA aneckten? Was wurde ihnen verboten? Wie viele Flocken mussten her?
Hm, wo ist die Logik? Muss ich persönlich angeeckt sein? Muss man im Krieg gewesen sein um dagegen sein zu dürfen?
Peta ist in großen Teilen eine Ansammlung kranker Kreaturen. Das man öffentlich „Arbeiter“ sucht, die es „mit dem Gesetzt nicht so genau nehmen“, Einbrüche toleriert und forciert gehört bestraft und nicht mit noch mit Steuergeld gepimpert….
Aber eigentlich sind ihre Fragen ja schon weit unten
@Ach: Ach schaue mal an, „großen Teilen“ also nicht ALLE. Dem Kamm sind einige Zacken jetzt ausgebrochen?! Soso.
Nehmen die Tierqueller es denn so genau mit dem Gesetz? Oder sie selbst? Sind sie ein Staatstreuerdiener? Sie wissen schon, Recht und Ordnung etc.
Ihr Vergleich mit dem Krieg hinkt.
Diese Ansammlung kranker Kreaturen gibt es scheinbar überall werter Ach.
Wie weit nach unten möchten sie noch?
Typisch für euch Spinner. Bla bla u das war es dann.
So tief wie du bist, ist für mich nicht mal mit Mühe erreichbar
@Ach: Klären Sie uns doch mal auf. Was ganz konkret schlagen Sie vor, wenn Sie schreiben „diesen kriminellen u kranken Kreaturen gehört der Stecker gezogen?“
@ Chips
Ich glaube es ist wie bei @Patriot; es geht um Elimination…
@Ach: Blub,,blub, bluub, ohne Mühe erreicht. Und dein bla bla, damit wars dann….Hauptsache gegen, ohne Begründung!
Für PETA spricht:
Tierschutz: Einsatz gegen Tierleid in Fleisch- und Milchwirtschaft, Pelzindustrie, Zucht- und Versuchstierhaltung.
Vegane Lebensweise: Förderung von pflanzenbasierter Ernährung, um Tierleid und Umweltbelastung zu reduzieren.
Alternativen in der Forschung: Werbung für tierfreie Forschungsmethoden und humane Alternativen.
Aufklärung: Öffentliche Aufmerksamkeit für Missstände in Tierhaltung, Transport und Schlachtung.
Umweltschutz: Weniger Tierproduktion kann Umweltwirkungen wie Treibhausgase, Landnutzung und Wasserverbrauch senken.
Tierschutzgesetze: Einfluss auf Politik, Gesetze und Unternehmenspraktiken zugunsten des Tierschutzes.
Tierwohl in Betrieben: Unterstützung von Audits, Transparenz und Standards in Betrieben.
Bildung und Gemeinschaft: Ressourcen, Bildungskampagnen, Unterstützung von Tierliebhaber-Gemeinschaften.
Du musst nicht für PETA-Methoden und -Taktiken sein, diese sind umstritten, doch ich schätze die direkte Ansprache und Provokation.
Jetzt du!
@ Soso
“ Nehmen die Tierqueller es denn so genau mit dem Gesetz?“
Wer Tiere quellt, gehört ins Gefengnis.
Wie quellt man Tiere? Ertränkt man sie in Quellwasser?
@Hans, das geht so: Sie haben qwertz und ich qwerty, die quellen dann ohne Auto mit Auto werden sie gequällt.
Sowas noch im 21.Jahrhundert. Tiere Quälen ist
kein Sport .