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Eupener Innenstadt als Kulisse für ZDF-Krimireihe – Dreharbeiten für die neue TV-Produktion „Eifeltod“

Das Bistro „Zum Treffpunkt" ist einer der Drehorte für die ZDF-Produktion "Direktor". Foto: Patrick von Staufenberg

In Eupen laufen derzeit die Dreharbeiten für die neue ZDF-Produktion „Eifeltod“. Bis Ende Oktober entstehen zwei Filme in der Stadt und ihrer Umgebung. Für die Krimireihe verwandeln sich bekannte Orte der Weserstadt zeitweise in Schauplätze der fiktiven Polizeiarbeit.

Seit Donnerstag herrscht in der Eupener Innenstadt an mehreren Orten Filmset-Atmosphäre. Drehorte für die neue ZDF-Produktion sind die Gospertstraße, die Klötzerbahn, die Kirchstraße und der Marktplatz.

Eine besondere Rolle übernimmt das ehemalige Gerichtsgebäude, Klötzerbahn 27. Zumindest vor der Kamera erhält es eine neue Funktion: Für „Eifeltod“ wird es zum Polizeipräsidium Eupen. Auf einem Schild am Eingang war am Donnerstag zu lesen „Polizeizone Eiffel“ (mit zwei „f“ statt nur mit einem). Gedreht wird auch vor und im Bistro „Zum Treffpunkt“.

Auf dem Werthplatz in Eupen werden Vorbereitungen für den Filmdreh getroffen. Foto: Patrick von Staufenberg

Während gefilmt wird, kann der Durchgangsverkehr im unmittelbaren Umfeld der jeweiligen Drehorte zeitweise gesperrt werden.

Die Dreharbeiten machen sich im Stadtbild und im Verkehr bemerkbar. Zeitweise wird der Durchgangsverkehr im unmittelbaren Umfeld der jeweiligen Filmsets gesperrt. Auch einzelne Parkplätze stehen während der Dreharbeiten vorübergehend nicht zur Verfügung.

„Eifeltod“ ist eine neue Krimiproduktion für das ZDF. Bis Ende Oktober sollen zwei Filme in Eupen und der weiteren Umgebung entstehen. Bei entsprechenden Einschaltquoten soll die Serie fortgesetzt werden. Die Region selbst spielt dabei eine zentrale Rolle: Neben der Innenstadt von Eupen gehören auch weitere Landschaften und Orte der belgischen Eifel zu den vorgesehenen Schauplätzen.

Das ehemalige Gerichtsgebäude auf der Klötzerbahn dient für die Dreharbeiten als Polizeidienststelle. Foto: Patrick von Staufenberg

Im Mittelpunkt der Reihe steht ein Ermittlerduo, das mit unterschiedlichen Methoden an die Fälle herangeht. Die beiden ersten Filme erzählen jeweils einen eigenständigen Kriminalfall und führen die Ermittler durch eine Region, deren Landschaft ebenso prägend sein soll wie die Menschen und Geschichten, die dort im Mittelpunkt stehen.

Für Eupen bedeutet die Produktion in den kommenden Wochen immer wieder sichtbare Veränderungen im Stadtbild. Wo normalerweise Menschen einkaufen, spazieren oder ihren Alltag erledigen, stehen zeitweise Kameras, Technikfahrzeuge und Filmteams. Bekannte Straßen und Gebäude erhalten für die Dauer der Aufnahmen eine neue Rolle – und werden Teil der Kulisse einer Krimireihe, die später einem bundesweiten Fernsehpublikum gezeigt werden soll.

„Eifeltod“ ist eine ZDF-Auftragsproduktion der Rowboat Film- und Fernsehproduktion GmbH (Produzenten: Sam Davis und Kim Fatheuer) in Zusammenarbeit mit der Filmproduktionsfirma Beside Line Producers SRL. Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Oktober, die Sendetermine stehen noch nicht fest. (cre)

Zwei Filme: „Das Mädchen im Hohen Venn“ und „Dammbruch“

In „Eifeltod“ spielen in den Hauptrollen Marie Burchard als Hauptinspektorin Jackie Baumgärtner und Bastian Reiber als Hauptkommissar Ernst Weber. Zum festen Ensemble gehören ebenso Mathijs F. Scheepers als Rechtsmediziner Norman Peeters, Christophe Sermet als Staatsanwalt Serge Foubert und Abenaa Prempeh als Inspektorin Nova Zirkowski.

Hauptinspektorin Jackie Baumgärtner (Marie Burchard) und Hauptkommissar Ernst Weber (Bastian Reiber) in „Eifeltod“. Foto: ZDF/Guillaume Van Laethem

Michael Schneider inszeniert zwei Filme mit den Arbeitstiteln „Das Mädchen im Hohen Venn“ und „Dammbruch“ nach den Drehbüchern von Thorsten Wettcke und Adrian Illien.

Für Jackie Baumgärtner und Ernst Weber, der sein Frankfurter Großstadtrevier gegen die vermeintlich ruhigere Eifel eingetauscht hat, beginnt der erste gemeinsame Mordfall mitten im Hohen Venn. Dort wird eine 23-Jährige tot im Moor gefunden.

Die junge Frau stammt aus einer Eupener Hoteliersfamilie und schien ihr Leben fest im Griff zu haben. Doch Jackie und Ernst stoßen schon bald auf Widersprüche im Umfeld der Toten und auf eine Liebesgeschichte, die vor allem digital existiert. Was verbirgt sich hinter Chats, gelöschten Profilen und falschen Identitäten der jungen Frau?

Im zweiten Film führt ein Mord an das Eifel-Athenäum. Die neu gewählte Direktorin wird tot an der Eupener Wesertalsperre gefunden. Kurz darauf gerät ein Konflikt in den Mittelpunkt, der die Schule seit Monaten beschäftigt: Eine 15-Jährige muss sich vor Gericht verantworten, weil sie einen Mitschüler so schwer verletzt haben soll, dass dieser ein Auge verlor. Während Eltern, Lehrer und Schüler längst Partei ergriffen haben, beginnt für Jackie und Ernst die Suche nach dem, was tatsächlich geschehen ist.

19 Antworten auf “Eupener Innenstadt als Kulisse für ZDF-Krimireihe – Dreharbeiten für die neue TV-Produktion „Eifeltod“”

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      Also im Film selber, gehören meiner Meinung nach ein paar Szenen, bei denen die Schauspieler mit der Online-Zeitung ostbelgiendirekt beschäftigt sind, weil sie auch die Kommentare lesen.
      Man könnte das Drehbuch ja ein wenig umschreiben und es im Film so aussehen lassen, als hätte jemand der Schauspieler, etwas Wichtiges in den Kommentaren erfahren.
      Dadurch wird der Film natürlich viel spannender und die Einschaltquoten sind garantiert 😉

    • Subjektiv

      „USA 2026“. Ich verstehe nicht was Sie mit Ihrem Kommentar ausdrücken wollen. Sind über Sechzigjährige nicht fähig zu streamen, oder sind Krimis nur was für ältere Menschen, ist Fernsehen obsolet? Übrigens haben fast alle TV-Programme eine Streaming-Plattform, wo man quasi jeden Film, Dokus oder Nachrichten zu jedem Zeitpunkt, Jung oder Alt, streamen können.

  1. Der Alte

    Wenn ich mich nicht irre, befindet das ehem. Gerichtsgebäude nicht in der Gospertstraße sondern auf der Kloetzerbahn. Das erste Gebäude der Gospert ist die ehm. Garage Kalscheuer, heute Ministerium.

  2. JoKrings

    Wären sie an richtigem zum richtigen Zeitpunkt gewesen, hätten sie filmreife Szenen drehen können, ohne dafür Schauspieler einsetzen zu müssen. Reality-TV in the Unterstadt. Jede Menge Filmmaterial gibt es da zu drehen!

  3. So schauts aus

    Ja, der Alte: und sozusagen gegenüber dem als Polizeipräsidium dienenden ehemaligen Gerichtsgebäude war doch diese Kneipe, wo ja schon Menschen ermordert wurden ,oder? Hieß dieses Lokal nicht „A ge Poempge“ oder so ähnlich. Sorry, spreche leider kein Eupener Platt).Wie gesagt, in Eupen könnte man genauso gut Dokus über echte Mordfaelle drehen anstatt Spielfilme mit frei erfundenen Handlungen, nicht wahr? ☹️

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