Etwas mehr als eine Woche nach den tödlichen Polizeischüssen auf dem Eupener Scheiblerplatz hat die Staatsanwaltschaft weitere Einzelheiten zum Ablauf des Einsatzes bekannt gegeben.
Der Vorfall hatte am Sonntag, dem 30. August, offenbar mit einem Streit zwischen Kindern seinen Anfang genommen. Diese hatten auf dem Sportplatz gespielt, bevor es zu einer Auseinandersetzung kam.
Der getötete Mann und seine Familie waren türkische Staatsangehörige. Die andere beteiligte Familie ist ukrainischer Herkunft. Was den Konflikt ausgelöst hat, ist bislang nicht geklärt. Die Kinder konnten noch nicht befragt werden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollen für ihre Vernehmung speziell geschulte Beamte eingesetzt werden.
In der Folge gerieten der später getötete Mann und der Vater eines der beteiligten Kinder zunächst verbal und anschließend körperlich aneinander. Derzeit ist noch nicht abschließend geklärt, welche Rolle weitere Personen spielten, die sich während der Auseinandersetzung um die beiden Männer befanden.

Der Scheiblerplatz am Montag. Man sollte nicht meinen, dass es hier am Vorabend einen Großeinsatz der Polizei gab, bei dem ein 42-Jähriger ums Leben kam. Foto: OD
Nach dem Streit wurde die Polizei verständigt. Vier Beamte rückten zum Scheiblerplatz aus. Nach Angaben von Andrea Tilgenkamp, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Eupen, hatte sich der später Getötete in der Zeit zwischen der Auseinandersetzung und dem Eintreffen der Polizei ein Messer besorgt. Dabei handelte es sich um ein Küchenmesser mit einer rund 20 Zentimeter langen Klinge, das der Mann in der Nachbarschaft geholt haben soll.
Als die Polizeibeamten am Ort des Geschehens eintrafen, kam es zunächst zu einem Gespräch mit dem Mann. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand zeigte dieser auf den Vater, mit dem er zuvor in Streit geraten war. Kurz darauf zog er ein Messer und bewegte sich auf den Mann zu. Ein weiterer Mann versuchte offenbar, sich dazwischenzustellen. Dabei wurde er durch Messerstiche verletzt.
Die vier Polizeibeamten forderten den Bewaffneten mehrfach auf, anzuhalten und das Messer fallen zu lassen. Außerdem kam Pfefferspray zum Einsatz. Dieses blieb nach Angaben der Staatsanwaltschaft jedoch wirkungslos. Der Mann setzte seine Bewegung in Richtung des anderen Familienvaters fort. In dieser Situation gab einer der Polizeibeamten zwei Schüsse ab. Der bewaffnete Mann wurde getroffen und erlag später seinen Verletzungen.
Laut Staatsanwaltschaft gilt der Beamte, der die Schüsse abgab, als erfahren und besonnen. Die weiteren Ermittlungen sollen unter anderem klären, wie sich die Situation in den entscheidenden Sekunden vor der Schussabgabe genau darstellte.
Den Ermittlern liegen Videoaufnahmen vor, die Teile des Geschehens dokumentieren. Wie Andrea Tilgenkamp erklärte, zeigen diese Aufnahmen jedoch nicht die gesamte Abfolge der Ereignisse. Darauf sei unter anderem zu sehen, wie die Polizei zunächst mit dem Mann spricht, dieser anschließend das Messer zieht und sich in Richtung einer Personengruppe bewegt. Die beiden Schüsse selbst sind auf dem bislang bekannten Videomaterial nicht zu sehen.Auch die Frage, ob und in welchem Umfang die Bodycams der eingesetzten Polizeibeamten während des Einsatzes verwendet wurden, ist noch nicht abschließend geklärt. Die Familie des Getöteten konnte bislang ebenfalls noch nicht vernommen werden. Sie hält sich derzeit wegen der Beerdigung des Mannes in der Türkei auf. Mit dem Fall befassen sich Untersuchungsrichter und das sogenannte „Komitee P“.
Das Komitee P ist in Belgien ein externes und unabhängiges Kontrollorgan für die Polizeidienste. Der offiziell als Ständiger Kontrollausschuss für die Polizeidienste bezeichnete Ausschuss überwacht die Arbeitsweise der Polizei und die Ausübung polizeilicher Befugnisse. Er ist dem föderalen Parlament zugeordnet und weder Teil der Polizei noch der Staatsanwaltschaft unterstellt.
Im Fall des tödlichen Polizeieinsatzes auf dem Eupener Scheiblerplatz befasst sich das Komitee P somit mit dem polizeilichen Handeln. Neben den strafrechtlichen Ermittlungen unter Leitung der Justiz wird damit auch unabhängig untersucht, wie die Polizeibeamten im Zusammenhang mit dem Einsatz gehandelt haben.
Die Staatsanwaltschaft wies am Dienstag auf zahlreiche Spekulationen und Falschinformationen hin, die seit dem Vorfall in sozialen Netzwerken verbreitet worden seien. Auch Hasskommentare und Beleidigungen würden registriert. Polizei und Staatsanwaltschaft würden strafrechtlich relevante Äußerungen nicht dulden, hieß es abschließend (hk/cre)

Wir wussten bereits 30 Minuten nach den Vorfall was gewesen ist. Von Leuten, die vor Ort waren. Und die Staatsanwaltschaft weiss es nach 9 Tagen nicht!
„Die Staatsanwaltschaft wird strafrechtlich relevante Äußerungen nicht dulden.“
Wenn die so bekl**t sind, dann bitte meinen Eintrag löschen!
Zu spät, wir haben Sie auf dem Radar.
Strafrechtiche Äusserungen ?
Die Wahrheit ist keine Straftat sondern eifach nur eine Tatsachenerklärung !
Flüchtlinge hin oder her, wer auch in so einer Situation in seine Heimat reisst, in der er ja angeblch Verfolgt wird, angeblich sein Leib und Leben gefährdet ist, ist definitiv nicht auf der Flucht, sondern aus anderen Gründen hier. Ergo kein Flüchtling.
Ebenso ist es schon KRANK, ob nachträgliich geholt oder nicht, ein Messer auf den Spielplatz mitzunehmen, das Mitführen alleine ist eine Straftat !
Da solche Fälle allzuoft von der StAW nur mit Fragwürdigen Strafen gehandet werden, muss man ja Angst haben in Eupen rauszugehen.
Rassismus durch die StAW gegen das eigene Volk ist auch Strafbar !
„wie die Polizei zunächst mit dem Mann spricht, dieser anschließend das Messer zieht und sich in Richtung einer Personengruppe bewegt“
Ganz klar dass der Täter selbst schuld war !
Integriert oder nicht, ich sehe einen bedingten Vorsatz da er sich das Messer kurzfristig besorgt hat. Das Strafrechtliche Verhalten des Wesersnacks beurteile ich hier mal nicht, sehe jedoch eine Kausalität zur Tat !
Hasskomentare in Netzwerken ! Warum werden die Hasskommentare durch Politik und nicht EU Bürgern die hier leben nicht Strafrechtlich verfolgt ? Warum werden die Hasskommentare gegen Putin / Russland hier bei OD durch die StAW geduldet ? Rassismus durch die StAW ?
Nach Aussagen der StAW, sehe ich kein Fehlverhalten des Poizisten.
Dass der Name und Geschlecht des Polizisten nicht genannt wird durch die StAW, bestätigt eindeutig die zu erwartende Returkutsche. Das ist kein Rassismuss oder Hasspredig dass ist einfach nur Tatsache, diese Menschen haben nun mal eine andere Kultur und Sitten, die leider allzuoft nicht mit unseren Gesetzen und Regeln vereinbar sind.
Traurig dass die StAW regelmässig in diese paranoide Rassismusschiene rutscht !
Zum Glück sind Sie die Person die die „Wahrheit“ definiert.
Nun ja, halten wir fest, dass weder Der Patriot noch oho die „Wahrheit “ definieren. 😉
ach das mitführen ist eine Straftat? Wenn man damit angehalten oder erwischt wird folgt dann eine Hausdurchsuchung? Nein? bitte mal mit einem quasi aufgerauchten Joint erwischen lassen in Eupen…
Oh dann ist mal wieder was los…
@JoKrings
Dann melde dich als Zeuge wenn du es weisst, oder befürchtest du Repressallien?
Was hat diesen Streit ausgelöst ?
Dann bin ich aber mal gespannt …
Lieber eine eine Staatsanwaltschaft die 9 oder mehr Tage gewissenhaft ermittelt und recherchiert, als jemand der nach 30 Minuten vom Hörensagen ein Urteil fällt.
„Die Staatsanwaltschaft wird strafrechtlich relevante Äußerungen nicht dulden.“
Wo liegt da in diesem sensiblen, auch politisch relevanten Bereich die Grenze? Entscheidet das die Staatsanwältin oder muss da der Staatsrat eingreifen, unser freigewähltes Parlament oder der Bürgerrat? Wie steht es um die in den ersten Artikeln der belgischen Verfassung verankerte Presse-und Meinungsfreiheit? Da das Grenz-Echo, wie sooft harmlos blieb, sind offenbar die Lesrermails auf OD gemeint; kommt da noch ein „Zwischenruf“ von Gerard Cremer.
Zur Pressekonferenz von Frau Tilgenkamp selbst gab es außer der Beerdigung des Opfers in seiner türkischen Heimat, nicht Neues. Nicht einmal der Hinweis auf strafrechtlich Relevantes.
Wird der OD-Herausgeber demnächst in Handschellen abgeführt, weil er seine anonymen Leser-Schreiber nicht verrät?
Auch in diesen kritischen Fragen bedarf es einer möglichst gründlichen Aufklärung.
@ Nostradamus fragt,
@Die drei Affen,
Sie haben vollkommen Recht, kann zu 100% ihre Kommentaren nachvollziehen .
Wenn man halb Kalkutta zu uns einlädt und unterstützt rettet man nicht Kalkutta sondern wird selbst zu Kalkutta . Dieser Spruch hat sich wieder einmal als wahr erwiesen.
@M der Block
Inzwischen sind wir nicht nur Kalkutta, wir sind alles Mögliche, nur nicht mehr WIR!
In Belgien sicher umsonst leben, chillen, und dann in der Türkei begraben werden.
Wer übernimmt die Kosten ?
Mit TUI zur Türkei fliegen wir auf unsere Kosten
Kannst dich ja mal anbieten 😊
Diese Person ist auch besser in der Türkei aufgehoben. Alles geht in die Türkei, erst unser Geld und dann im Rentenalter lassen sie sich noch die Rente nachschicken.
in der Türkei, wenn man einmal ein Grab bekommt, hat man es für immer. Man muss nichts mehr bezahlen. Hier aber, nach einer gewissen Zeit – ich weiß nicht genau wie lange – wenn man nicht verlängert, wird der Grabstein entfernt und es ist so, als ob man nie existiert hätte. Ich denke, aus diesem Grund hat er sich in der Türkei begraben lassen.
Könnte es sein, dass es religiöse Vorschriften gibt?
@ Der Alte
Nach islamischer Tradition soll ein verstorbener Muslim so schnell wie möglich, idealerweise innerhalb von 24 Stunden nach Eintritt des Todes, beerdigt werden.
@Mohammad Azir
Zwischen dem Tod des Obersten Führers des Iran Ajatollah Ali Chamenei am 28. Februar 2026 und seiner Beisetzung am 9. Juli 2026 lagen etwa 4 Monate.
Er war also vermutlich kein gläubiger Muslim?
Der Zeitraum war keine normale religiöse Praxis, sondern eine außergewöhnliche Folge der damaligen Kriegssituation und der Entscheidung, die Beisetzung als große staatliche Zeremonie durchzuführen.
Der Alte, Nina hat Recht. Das ist auch religiöse Vorschrift, auch bei den Juden und früher bei uns.
@Eifel_er dir ist offensichtlich nicht bewusst dass der Kerl hier auch gearbeitet hat. Also wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Schnauze halten.
Ich habe mir das Interview der Staatsanwaltschaft angesehen und den Bericht gelesen. Dabei finde ich es sehr ernüchternd, dass Frau Tilgenkamp an vielen entscheidenden Stellen selbst darauf verweist, Dinge nicht zu wissen oder nicht abschließend beurteilen zu können. Gerade bei einem Fall dieser Tragweite sollte aus meiner Sicht alles darangesetzt werden, offene Fragen konsequent zu klären und mit den richtigen Mitteln belastbare Erkenntnisse zu gewinnen. Es wurden sehr viele Punkte aufgeführt, bei denen etwas nicht bekannt, nicht möglich oder nicht nachvollziehbar sei – wirklich neue, konkrete Informationen oder erkennbare Fortschritte blieben jedoch weitgehend aus. Genau das hinterlässt am Ende mehr offene Fragen als Antworten.
…und schon schreibt kaum jemand noch Kommentare.
Immer schön den Mund halten !
Was zu sagen war, ist gesagt/geschrieben worden. Denke, dass die meisten zu ihren Gedanken und Meinungen stehen. Übrigens, im östlichen Nachbarland droht der Kanzelnde einem noch nicht gebildeten Landtag mit Konsequenzen. Haben die Eliten Muffesausen vor dem Volksmund?
Kann man gegen jemand ermitteln, der nicht mehr lebt? Nein! Gegen wen ermittelt man dann also? Seltsam das Ganze.
Es wird ja auch nicht gegen den Toten ermittelt ( wer schon tot ist kann weder ins Gefängnis einfahren noch eine Geldstrafe zahlen) sondern ggf. gegen den Ukrainer und gegen den Polizisten. Ob die Ermittlungen dann etwas ergeben, dass zu Verurteilungen führen wird, muss abgewartet werden.
Das Verhalten des Polizisten wird vom Komitee P untersucht und nicht von der Staatsanwaltschaft. Bleibt also der Ukrainer. Aber der war ja unbewaffnet. Wirklich seltsam das Ganze.
Stimmt. Allerdings hat hat Komité P m.E. ausschliesslich beamtenrechtliche Kompetenz. Kommt das Komité zum Schluss, dass es eine berufliche Verfehlung seitens des Beamten gegeben hat, kann die Sache strafrechtlich verfolgt werden. Die strafrechtliche Ahndung obliegt dann der „normalen“ Justiz.
@Der Alte
Dann bleibt zu hoffen das die/der Polistist/in für sein schnelles handeln der dadurch verhindert hat das noch mehr passiert nicht verurteilt wird sondern ausgezeichnet wird.
# Schelm/ Solange man sich in unserem Land nicht dazu entscheidet, solche Probleme anders zu lösen ( wie ich schon beschrieben hatte ), wird der Polizist bestimmt nicht verurteilt, weil von Schuld (eben durch falsche Gesetze) keine Rede sein kann.
Auszeichnungen verteilen an Leute, die andere Leute getötet haben ,
Habe ich unabhängig von dieser Geschichte, allerdings schon immer als lächerlich empfunden.
Der Friedensnobelpreis macht für mich jedenfalls mehr Sinn.
Natürlich nicht, wenn neuerdings die üblichen Verdächtigen, den Friedenspreis auf Umwegen erhalten.
Frau Tilgenkamp ist Juristin, Staatsanwaltschaft in einem laufenden Verfahren. Dass sie sich sehr allgemein und zurückhaltend äussert ist normal, sie darf ihre Behörde nicht wegen unbedachter Äusserungen im anstehenden Prozess angreifbar machen. Nach dem Prozess darf die Öffentlichkeit auf Transparenz drängen, nicht während. Dass das so ist, ist im Interesse eines jeden, ich möchte auch nicht dass, sollte ich in einem Gerichtsverfahren stehen, Details aus den Ermittlungsakten in den Medien zu lesen sind.
Das Opfer ist tot. Keiner fragt nach dem Alkoholtest des Beamten. Das ist ein Unterschied. Man kann durchaus den Fall etwas erläutern.
Wie kann es sein, dass noch nicht feststehen soll, ob die Bodycams der Polizisten eingeschaltet wurden oder nicht?
Diese Frage stelle ich mir auch
Wahrscheinlich keine Akku mehr oder man wusste nicht wie sie funktionieren..
Oder hatten die Beamten keine Bodycam?
„Hasskommentare und Beleidigungen würden registriert. Polizei und Staatsanwaltschaft würden strafrechtlich relevante Äußerungen nicht dulden, hieß es abschließend.“
Und was Hasskommentare, Beleidigungen und strafrechtliche Äusserungen sind, entscheiden dann die, die solche Situationen erst ermöglichen.
Ist ja auch einfacher dem kleinen Bürger Angst zu machen und zu bestrafen statt das Problem bei der Wurzel zu packen.
Aus der Nachbarschaft? Warum wird nicht erwähnt, dass sich der Täter die Tatwaffe im Wesersnack besorgt hat? Genau dort wurde von der gleichen Person vor ein paar Jahren schonmal ein Blutbad angerichtet. Wo kommen wir denn hin , wenn man sich im Imbiss um die Ecke mal einfach so ein Messer mit 20cm Klinge „ausleihen“ kann???
@ Dieter Schulz
Das wird nicht erwähnt, weil wahrscheinlich sonst jeder versucht sich dort ein Messer oder etwas anderes auszuleihen.
@ Herbert G., SONNTAG war im Scheibler Park aber erneut BUNTES TREIBEN sichtbar!!!
Wissen Sie das? Falls ja, ist das schon ein starkes Stück und der Besitzer des Wesersnack hätte niemals das Messer solch einem Wahnsinnigen aushändigen dürfen.
Mich schockiert aber ohnehin gerade der Umstand, dass mehr Fokus auf Einschüchterung von unliebsamer Meinung als zur restlose Aufklärung des Falls gelegt wird – passt eben nicht ins immer wieder heraufbeschworene, kunderbunte Weltbild.
Es kotzt nur noch an.
Der Familie würde ich übrigens die Einreise verweigern – wenn der Verstorbene angeblich ja so toll hier integriert gewesen wäre, würde er in Eupen beerdigt und nicht in einem anderen Land!
Der Fall zeigt leider mal wieder: manche Leute haben hier einfach nichts zu suchen.
Tschüss und auf Nimmerwiedersehen!
@Peter G
„Der Familie würde ich übrigens die Einreise verweigern“
Prinzip Sippenhaft hatten wir schon einmal. Diese Zeiten wollen Sie doch sicherlich nicht zurück.
Wenn Sie geblitzt werden, weil Sie zu schnell gefahren sind, dann wäre es doch auch nicht fair, zusätzlich zu Ihnen, auch Ihrer Frau und Ihren Kindern, eventuell noch Ihren Eltern den Führerschein zu entziehen.
Zum zweiten Mal lese ich hier auf OD davon, dass der Messermann auch der Täter vom Wesersnack war. Wenn dem wirklich so ist, dann stelle ich mir zwei Fragen:
Erstens: Warum läuft der Typ noch oder schon wieder frei durch die Unterstadt herum?
Zweitens: Warum läuft der Typ überhaupt noch durch Belgien herum?
Hat nach der ersten Tat die Justitz es schon wieder mal bei einem bösen Blick und erhobenem Zeigefinger belassen?
Bei soviel Kuscheljustitz muss sich keiner, aber wirklich keiner mehr über ein Wahlresultat wie in Sachsen-Anhalt wundern.
@ Pensionierter Bauer
Erstens wundere ich mich gar nicht über das Wahlresultat von Sachsen- Anhalt. Das Resultat ist scheinbar auch der Jugend von dort zu verdanken. Die müssen nämlich auf der Straße täglich ihr „Miteinander neu aushandeln, mit Armlänge Abstand “ und ähnliches. Diese Jugendlichen erleben auch hautnah die Kuscheljustiz ihrer Gerichte.
Zweitens wundert mich, dass im konkreten Fall Scheiblerplatz, der Wesersnack dem Typen ein Messer mit 20 cm Klinge rausrückt. Die kannten den doch dann auch schon. Die wären doch dann auch schuldig….
@Herbert G: der Ausländeranteil in Sachsen Anhalt ist unbedeutend.
Nach den neuesten verfügbaren Mikrozensus-Daten (2024) lebten in Sachsen-Anhalt rund 236.000 Menschen mit Migrationshintergrund im weiteren Sinne. Das sind rund 10% der Bevölkerung.
10 Prozent sind unbedeutend, in NRW sind es viel mehr.
In den 10 Prozent sind ja auch die „Alteingesessenen“, sprich der Pizzabäcker oder der Kowalski aus Polen. Es ist bezeichnend dass die Bundesländer im Osten, wo recht wenig Ausländer wohnen, AfD wählen. Genau die, due jetzt ychon 30 Jahre Kapital von den Bundesländern bekommen haben, die die BRD aufgebaut haben. Es sind nicht die Ausländer schuld am Aufstieg der Rechten dort, sondern die dortige Mentalität.
Jaja, alles Schweine außer die Vorzeigedemokraten. Wenn man im Osten Deutschlands nicht richtig wählt ist man ein undankbarer und undemokratischer Ossi hat man halt die falsche Mentalität. Genau diese Arroganz hat für die aktuelle Wahlschlappe der Altparteien gesorgt.
Natürlich kannten die sich. Der Täter bzw. späteres Opfer hat damals dort gearbeitet und auch dort damals ein Blutbad angerichtet. Damals wurde jemand schwer verletzt und hatte knapp überlebt. Aber scheinbar interessiert das niemanden. Dieser Laden gehört geschlossen und müsste von jedem einzelnen boykottiert werden.
Der Polizei kann ich nur Gratulieren in meinen Augen richtig gehandelt . Zu den Kämpfenden Ukrainer ? Wieso werden die Männer hier weiter unterstützt ? Man sollte nur noch Frauen und Kinder unterstützten und die Männer zurück in die Ukraine in ihr doch so geliebtes Land um es im Krieg gegen Russland zu verteidigen. Kämpfen können Sie ja scheinbar !
Also wenn ich das richtig verstehe… Der Bewaffnete entfernte sich von der Polizei um andere anzugreifen.
Der Polizist war also nicht direkt bedroht. Trotzdem schießt er ihm in den Oberkörper? Warum kein Schuß in dem Bein?
Ich verstehe das Verhalten der Polizei nicht!
Der Polizist muss auch zum Schutze dritter schießen, nicht nur wenn er selber bedroht wird. Er kann ja nicht tatenlos zusehen wie jemand vor seinen Augen erstochen wird und wenn er selber dazwischen geht, dann würd es ihn treffen. Würde der Polizist dann dabei sterben, würde jeder sagen: „warum hat er nicht geschossen“
Ins Bein schießen ist nicht ganz so einfach, darüber hinaus wird die gilt der Schuss der Gefahrenabwehr, dabei gibt es kein festgelegtes Ziel und ein Schuss ins Bein kann auch sehr schnell tötlich sein, wenn man die Hauptschlagader im Bein trifft ist man innerhalb von ein paar Minuten verblutet.
Dafür ist die Polizei EIGENTLICH da, für unseren Schutz. Deshalb gilt Gewalt NUR in der Form der „Staatsgewalt“ und wir dürfen nicht einmal ohrfeigen. Das kann nicht gut gehen wenn das Haus voller „Leute“ ist, die sich nicht daran halten (ich meine nicht die Polizei).
@achso, wie sicher jeder hier auf OstbelgienDirekt weiß, bin ich seit der großen Coronademonstration in Brüssel keine Freundin der Polizei mehr. Nur hier muss ich mich voll und ganz hinter der Polizei stellen, denn was tun, wenn da einer mit einem scharfen Messer in Wut auf einem zuläuft, und auf dem Weg dorthin schon eine Person erheblich verletzt hat.
Hätten die Polizisten etwa nur zuschauen sollen?
Hätten sie nur zugeschaut, da möchte ich aber nicht wissen, was sich dann gehoben hätte, und welche Schlagzeilen dann bei RTL, BILD und Co erschienen wären.
Z.B: BELGISCHE POLIZEI SCHAUT BEIM MORD NUR ZU!
Oder: MORD UNTER DEN AUGEN DER GESETZESHÜTER!
Oder so ähnlich.
Ob der Polizist jetzt besser aufs Bein geschossen hätte, vielleicht ja, aber wir wissen nicht wie dynamisch die Situation vor Ort war, und es wird erzählt, dass der schonmal eine Person abgestochen haben soll. Hat der Polizist den erkannt und wusste, dass der jetzt durchdreht?
Fragen über Fragen, warten wir mal die Untersuchung ab.
@achso. Wenn Sie weitere oben angefangen hätten sich hier einzulesen, hätten Sie sich Ihre Fragen sparen können. Das wurde von einigen Kommentatoren bereits diskutiert.
Sind sie schon mal in so einer Situation gewesen, auf einen Menschen zu schiessen?. Also schweigen sie bitte.
Warum hat man überhaupt eingeriefen denn alles hätte sich da von alleine geregelt und wären von einige woll befreit worden.
Wenn die Staatsanwaltschaft Hasskommentare und Beleidigungen registriert, dann ist sie hoffentlich auch auf Tik-Tok und Instagramm unterwegs. Dort werden unter anderem Videos veröffentlicht, wo die Gesichter der Polizisten im Einsatz zu erkennen sind, wo bleibt da der Personenschutz? Weiterhin wird das Video der Sprecherin der Staatsanwaltschaft dort präsentiert und kommentiert.
Presse-und Meinungsfreiheit ist ein kostbares Gut. International, national,doch auch regional. In meiner 40jährigen Laufbahn als Journalist, musste ich die schmerzliche Erfahrung machen, dass die Justiz dafür nicht immer ein Garant ist und ihre Fehlurteile der höheren Instanz überlässt.
Dabei fallen mir Worte unseres Fred Evers ein, der in kritischen Fällen wiederholt ein Zitat des großen Aufklärers Voltaire zitiert hat:
“ Ich bin mit ihrer Meinung nicht einverstanden, mein Herr, doch werde ich alles dafür tun, dass sie diese äußern können“.
Ob nun diese Meinung laut oder leise, schrill oder moderat, banal oder geschliffen daher kommt, spielt keine Rolle. Der spontane Volksmund ist nicht selten näher bei der Wahrheit als hundertseitige Doktorarbeiten.
Eine Erfahrung als journalistischer Ruheständler möchte ich in der aktuellen Debatte nicht verschweigen: Die heftigen Kritiker von besagten Oniline-Kommentaren sind meist solche, die sich nie ein offenes Wort zutrauen und die ostbelgische Demokratie mit einem Kuscher-Regime verwechseln.
Ohnehin ist der OD-Chefredakteur ein politisch oft verschmähter Routinier, der zwischen forsch-frech und gemein-verletzend zu unterscheiden weiss.
Eine ganz andere Frage, wie oft haben Eupener Polizeibeamte schon Pfefferspray eingesetzt? Laut Staatsanwaltschaft hat es seine WIRKUNG verfehlt. . Frage,war es Eventuell Bio Spray oder war es schon abgelaufen…
HINWEIS – Video von Polizeigewalt sorgt für Empörung [VIDEO] https://ostbelgiendirekt.be/polizeigewalt-empoerung-442012
HINWEIS – Erklärung der Interkulturellen Dialoggruppe der Stadt Eupen zum Vorfall im Scheiblerpark am 30. August https://ostbelgiendirekt.be/dialoggruppe-zu-scheiblerplatz-442050
Falsch kann ja viel bedeuten, Geht es da um die dritte Nachkommastelle?
Ich denke die Staatsanwaltschaft bleibt den Bürgern sehr viele Fragen schuldig, hier einige davon.
– Wie viele Streifen hat die Polizeizone?
– Wie viele Polizisten arbeiten in der Zone und was sind ihre Tätigkeiten?
– Wurde das Opfer vor dem Vorfall observiert oder digital überwacht?
– Hat das Opfer irgendwelche Drogenprobleme gehabt?
– Gab es psychologische Gutachten über das Opfer?
– Wozu braucht die Polizei eigentlich diese psychologischen Gutachten?
– Wie steht es um die Drogenbekämpfung in OB? (Man liest sehr wenig davon)
– Wie viele Menschen werden bei uns aktuell digital überwacht, wie läuft diese digitale Überwachung ab?
– Und aus welchen Gründen dürfen diese Menschen überwacht werden?
– Wer führt das durch?
Ich denke, die Menschen haben ein Recht darauf diese Dinge zu erfahren.