Frankreich gilt als eines der säkularsten Länder Europas. Und doch erlebt die katholische Kirche einen überraschenden Aufbruch: Immer mehr Erwachsene und Jugendliche lassen sich taufen, zugleich wächst die Zahl der jungen Männer, die einen Weg zum Priestertum beginnen. Papst Leo XIV. trifft bei seinem Besuch auf eine Kirche, die kleiner geworden ist – aber neue Hoffnung schöpft.
Nach Angaben der französischen Bischofskonferenz werden in diesem Jahr mehr als 13.000 Erwachsene katholisch getauft – rund 28 Prozent mehr als im Vorjahr. Vor zehn Jahren waren es gut 4.000. Besonders auffällig ist der Anteil junger Menschen: Die 18- bis 25-Jährigen bilden inzwischen die größte Gruppe unter den erwachsenen Taufbewerbern. Hinzu kommen mehr als 8.000 Jugendliche, die sich auf die Taufe vorbereiten.

25.09.2026, Frankreich, Paris: Papst Leo XIV. trifft an der Kathedrale Notre-Dame ein, um die Vesper zu leiten. Foto: Gregorio Borgia/AP/dpa
Auch bei den Priesterberufungen gibt es ein Hoffnungszeichen. Zwar bleibt die Zahl der Priesterweihen niedrig, doch die Zahl der Männer, die eine Vorbereitungszeit auf das Priesterseminar beginnen, ist deutlich gestiegen. Von einer Rückkehr zur alten Volkskirche kann dennoch keine Rede sein. Frankreich bleibt religiös stark säkularisiert, viele Gemeinden leiden unter Priestermangel und Überalterung.
Seit Freitag ist Leo XIV. erstmals zu Besuch in Frankreich. Höhepunkt am zweiten Besuchstag soll ein Gottesdienst nahe den Champs-Élysées sein.
Mehrere Zehntausend Menschen haben sich im Stadtzentrum von Paris für eine große Messe mit Papst Leo XIV. versammelt. Schon Stunden vor Beginn des Gottesdienstes auf der Place de la Concorde nahe den Champs-Élysées am Nachmittag bildeten sich lange Schlangen. Nach offiziellen Angaben haben sich etwa 600.000 Menschen angemeldet.

26.09.2026, Frankreich, Paris: Ein Mann trägt ein französisches Fußballtrikot mit dem Namen von Papst Leo und der Rückennummer 14. Foto: Christoph Sator/dpa
Viele Gläubige vertrieben sich die Zeit vor Beginn der Messe mit Chorgesängen. Manche trugen Trikots der französischen Fußball-Nationalmannschaft mit dem Aufdruck «Pape Léon» (Papst Leo) und der Rückennummer 14. Aus Sicherheitsgründen war die Umgebung rund um die Champs-Élysées bis auf die andere Seite der Seine weiträumig abgesperrt.
Für den Papst ist dies die erste Frankreich-Reise seit seiner Wahl im vergangenen Jahr. Letzte Station wird am Montag die Stadt Metz unweit der deutsch-französischen Grenze sein. Dort will der Pontifex aus den USA eine Europa-Rede halten.
Am Sonntag ist Lourdes der geistliche Mittelpunkt der Reise. Leo XIV. besucht das Heiligtum und betet an der Grotte von Massabielle. Auf dem Programm stehen außerdem die Begegnung mit den französischen Bischöfen und eine große Messe. Am Nachmittag trifft der Papst Kranke und Helfer des Pilgerdienstes; am Abend folgen Rosenkranz und Lichterprozession.
Am Montag führt die Reise nach Metz, wo der Papst unter anderem den interreligiösen Dialog und die Zukunft Europas thematisieren will. Eine Messe im Metzer Dom bildet den Abschluss des Frankreichbesuchs. (dpa/cre)
Und noch einer von denen die Wasser predigen und Wein saufen, bei einem geschätzen Vermögen von 200 Milliarden Euro an denen viel Blut klebt.
Und 100.000 winken ihm zu, unverständlich!
Soooo neidisch ,oder Problem mit den Nullen (vor dem Komma)?
Das Vermögen beträgt etwas weniger als 2,7 Milliarden €, die Herren haben aber auch 2000 Jahre gebraucht.
Bei manchen Politikern ging’s wesentlich schneller. 😉
Wo haben sie den diese Information her, es sind mindestens (200.000.000.000) Milliarden, genau rückt die Kirche natürlich nicht mit Zahlen raus…und nein, neidisch auf einen Verein von Verbrechern an deren Hände viel Blut klebt und die bis heute Missbrauch praktizieren.
Da möchte ich wirklich nichts mit zu tun haben.
Nicht 100.000, 1.200.000 bisher.
Noch schlimmer, Dummheit ist halt grenzenlos.
Anna Göldi wurde am 13. Juni 1782 in Glarus (Schweiz) hingerichtet.
Sie wurde mit dem Schwert enthauptet, nicht auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Sie gilt als die letzte Person, die in Westeuropa wegen angeblicher Hexerei hingerichtet wurde
Vor 244 Jahren…., Glarus ist protestantisch.
eine kleine Diskussion zum Nachdenken.
„Papst Leo: Gott will Frieden!“
https://www.youtube.com/watch?v=L6tqnGBc8dw
Inhalt:
Wir prüfen die Palmsonntagspredigt des Papstes, in der er als Reaktion auf ein militärisches Bittgebet Jesaja 1,15 zitiert: „Eure Hände sind voller Blut“. Stützt der Kontext der Stelle wirklich die Behauptung, Gott erhöre die Gebete der Kriegführenden nicht? Wir rekonstruieren das umstrittene Pentagon-Gebet, legen den historischen und literarischen Kontext von Jesaja dar und diskutieren, ob hier Theologie zur politischen Botschaft verbogen wird. Am Ende klären wir, wo die Irreführung liegt: im martialischen Gebet, in der päpstlichen Auslegung – oder in beiden.
Frankreich als säkularisierter Staat. Und ich dachte, dass dort der Islam boomt.
HINWEIS – Italien feiert Franz von Assisi – Seit 800 Jahren tot und noch immer ein Star – 4. Oktober neuer Feiertag https://ostbelgiendirekt.be/italien-feiert-franz-von-assisi-442366
HINWEIS – Papst wird wegen „Knoten in der Lunge“ operiert https://ostbelgiendirekt.be/papst-knoten-in-der-lunge-442566