Politik

MP Paasch interveniert bei Föderalminister Crucke für den Erhalt der Kfz-Zulassungsstelle (DIV) in Lontzen

Die Einfahrt zur Kfz-Zulassungsstelle (DIV) in der Campusstraße auf dem Gebiet der Gemeinde Lontzen. Foto: OD

In einem Schreiben an den für Mobilitätsfragen zuständigen Föderalminister JeanLuc Crucke (Les Engagés) hat sich Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) im Namen der DG-Regierung mit Nachdruck für den Erhalt der Kfz-Zulassungsstelle (DIV) in Lontzen ausgesprochen.

Nach derzeitigen Überlegungen soll die Antenne im East Belgium Park zum 1. Januar 2027 geschlossen werden.

Paasch fordert Klarheit über die Zukunft der Dienststelle. Dabei stehe weit mehr auf dem Spiel als nur ein weiterer Anlaufpunkt.

Foto: OD

„Die Lontzener Dienststelle ist derzeit die einzige DIV-Antenne, an der Bürgerinnen und Bürger auf Deutsch bedient werden können. Eine Schließung der Dienststelle sollte daher unbedingt vermieden werden“, so der Ministerpräsident. Zudem sei die weite Anfahrt zur nächstgelegen DIV-Stelle im Raum Lüttich auch mit Blick auf Zeitaufwand und Umweltbelastungen kaum zu rechtfertigen.

Paasch verweist auch darauf, dass die Lontzener Antenne regelmäßig vollständig ausgelastet sei. Die Regierung der DG werde weiterhin auf den Mobilitätsminister zugehen und sich in diesem und anderen Kontexten auch künftig für kurze Wege, funktionierende öffentliche Dienstleistungen und die
uneingeschränkte Berücksichtigung der deutschen Sprache einsetzen.

24 Antworten auf “MP Paasch interveniert bei Föderalminister Crucke für den Erhalt der Kfz-Zulassungsstelle (DIV) in Lontzen”

  1. Da sieht man mal wieder, wie in der Föderal Regierung über die unbedeutende DG denken.
    Da können die blöden Deutschsprachigen sehen wo sie hinfahren.
    Da kann der DG Mini Minister soviel labern wie er will,

  2. Hugo Egon Bernhard von Sinnen

    Sollte es nicht gelingen, die erste Ansprechstelle hinter der Grenze offen zu halten, bin ich gespannt, wie man das Problem lösen wird,
    bei Fragen zu Einfuhr oder ausflur-Fahrzeugen.

    Das größte Problem werden die Spediteure haben, denn beim Vorfahren muss der Auflieger leer sein.
    Bedeutet : Ein Transportunternehmer der hier in der Industriezone seinen Auflieger Ausladen lässt und beispielsweise in Aachen zurückladen muss, hat hier die Gelegenheit vorzufahren, ganz gleich woher der Spediteur kommt, solange der Auflieger belgische Kennzeichen hat.
    Auch für die hiesigen Transportunternehmen, dürfte es zu unnötigen Unkosten kommen, wenn man wieder Steine in den Weg legt, die nicht dort liegen sollten.

  3. noergeler

    Der Bahnhof Herbestal wurde in den 60er Jahren um 500 Meter nach Welkenradt( Wallonie) Verlegt
    Die Polizei wurde in der rue mitoyenne von einer Strassenseite zur anderen verlegt.
    Die DIV soll verschwinden,liegt auf der falschen Seite. Zuerst Namur, Wallonie d‘ abord !

      • Der Alte

        Natürlich geht es auch um den Respekt, den die dritte Landessprache verdient. Es geht aber auch darum, dass foederale Geldmittel in die DG fließen. Jeder Euro, der hier als Gehalt ausgezahlt wird ist gut mitgenommen, denn wenn es ans Zurückzahlen der Pharaoninschen Schulden geht (oder zumindest an das Zahlen der Zinsen) werden die pays redimes wohl nicht vergessen werden.

  4. Leute hört mal auf, Lontzen als Inspektions Stelle, ist doch sowas von Spitze, für Deutschsprachige Personen aus der DG. Mann wird sehr freundlich empfangen und wenn ein Problem am Kfz vorhanden ist, wird mann freundlich darauf hin gewiesen!!! was anderes als in Malmedy ! Und wie mann in den wald hineinruft schallt es auch wieder raus.

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