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Unfall auf Autoscootern und Körperverletzung auf Kirmes – Exhibitionist in Wald gemeldet

Beamte der Polizeizone Weser-Göhl im Einsatz. Illustrationsfoto: OD

Die Berichte der Polizeizone Weser-Göhl werden immer länger: Eine Vielzahl von Einsätzen werden im Polizeibericht von Montag, dem 28. September 2026, gemeldet. Es gab mehrere Fälle von Streitigkeiten, einige davon mit Körperverletzung. Auf der Unterstädter Kirmes kam es zu drei Polizeieinsätzen.

– Fahrer unter Drogeneinfluss: Am 25. September gegen 15.02 Uhr wurden zwei Personen gemeldet, die sich auf dem Parkplatz eines Warenhauses an der Aachener Straße in Eupen aufhielten und mutmaßlich unter Drogeneinfluss standen. Die Personen beabsichtigten offenbar, den Ort mit einem Motorrad zu verlassen. Das Motorrad konnte durch die Polizeidienste angetroffen werden. Die beiden Personen ergriffen zunächst die Flucht. Der Fahrer war den Polizeidiensten aus früheren Einsätzen bekannt und konnte eindeutig identifiziert werden. Kurze Zeit später stellte er sich freiwillig bei der Polizeizone Weser-Göhl. Der Mann stand deutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ein durchgeführter Drogentest verlief positiv. Sein Führerschein wurde umgehend eingezogen.

– Körperverletzung auf Schulhof: Ebenfalls am 25. September erschien ein Jugendlicher auf dem Polizeikommissariat in Eupen und gab an, auf dem Schulhof seiner Sekundarschule von Mitschülern geschlagen worden zu sein. Der Jugendliche wies leichte Verletzungen im Gesichtsbereich auf. Es wurde ein Protokoll wegen Körperverletzung aufgenommen.

Ein Einsatzfahrzeug der Eupener Polizei (Illustrationsfoto).

– Stark alkoholisierter Autofahrer in Eupen-Schönefeld: Am 25. September gegen 19.00 Uhr wurden die Polizeidienste nach Eupen-Schönefeld gerufen. Mehrere Personen hatten unabhängig voneinander einen stark alkoholisierten Mann gemeldet, der mit seinem Pkw zu einem Waldweg gefahren und das Fahrzeug dort abgestellt haben soll. Der Pkw konnte in einer Waldschneise mit geöffneter Fahrertür und geöffnetem Fenster aufgefunden werden. Die Fahrzeugschlüssel befanden sich nicht im Wagen. Nach einer kurzen Suche konnte der Mann in der Nähe angetroffen werden. Er lehnte an einem weiteren Fahrzeug und stand deutlich unter Alkoholeinfluss. Die Fahrzeugschlüssel hatte er nicht bei sich. Der Führerschein wurde umgehend eingezogen. Da die Fahrzeugschlüssel nicht aufgefunden werden konnten, musste der Pkw abgeschleppt werden.

– Entwendete Verkehrsschilder auf der Kirmes: In der Nacht zum 26. September wurden die Polizeidienste gegen 02.36 Uhr zur Kirmes in der Eupener Unterstadt gerufen. Dort war gemeldet worden, dass Jugendliche Verkehrsschilder entwendet hatten. Die Jugendlichen konnten in der Judenstraße angetroffen werden. Die Verkehrsschilder wurden sichergestellt und an ihren ursprünglichen Standort zurückgebracht.

– Mann ins Gesicht geschlagen: Am 26. September gegen 15.49 Uhr wurden die Polizeidienste zum Schilsweg in Eupen gerufen. Ein Mann hatte sich mit einer Frau in deren Wohnung getroffen. Der ehemalige Lebensgefährte der Frau erschien an der Wohnung und klingelte wiederholt an der Tür. Nachdem zunächst angenommen worden war, dass der Mann den Ort verlassen hatte, wurde die Wohnungstür geöffnet. Der ehemalige Lebensgefährte befand sich jedoch noch vor Ort. Zwischen den beiden Männern kam es zu einer Auseinandersetzung, in deren Verlauf der Ex-Partner dem anderen Mann zweimal mit der flachen Hand ins Gesicht schlug.

– Verkehrsunfall auf dem Stendrich: Am 26. September gegen 20.28 Uhr befuhr eine Frau mit ihrem Pkw den Stendrich in Eupen in Richtung Membach. Nach eigenen Angaben wurde sie durch zwei entgegenkommende Fahrzeuge geblendet. In der Folge kam sie von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Laternenmast, den sie vollständig umfuhr. Die Feuerwehr sowie ORES wurden hinzugezogen, um sich um den beschädigten Laternenmast zu kümmern. Die Fahrerin blieb unverletzt.

Illustrationsbild: Shutterstock

– Unfall auf den Autoscootern: Gegen 20.45 Uhr kam es auf der Kirmes in Eupen-Unterstadt zu einem Unfall auf den Autoscootern. Ein Mädchen, das sich gemeinsam mit einer Freundin auf der Anlage befand, wurde von einem anderen Autoscooter gerammt. Anschließend klagte das Mädchen über Nacken- und Kopfschmerzen. Es wurde durch einen Rettungswagen zur weiteren Behandlung in das Krankenhaus Eupen gebracht.

– Körperverletzung auf der Kirmes: Um 21.07 Uhr wurden die Polizeidienste erneut zur Kirmes in Eupen-Unterstadt gerufen. Dort gab ein Jugendlicher an, von einem anderen Jugendlichen geschlagen worden zu sein. Der Betroffene begab sich selbstständig zur medizinischen Behandlung in das Krankenhaus. Wegen des Verdachts einer Körperverletzung wurde ein Protokoll aufgenommen.

– Fehlalarm in einem Altersheim: Gegen 21.38 Uhr erfolgte ein Einsatz in einem Altersheim in Astenet, nachdem dort ein Brandalarm ausgelöst worden war. Die Polizeidienste trafen gemeinsam mit der Feuerwehr vor Ort ein. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte.

– Verletzter Mann in Kelmis: Am 26. September gegen 22.52 Uhr wurde in der Poststraße in Kelmis gemeldet, dass ein Mann von zwei weiteren Männern zusammengeschlagen worden sei. Die mutmaßlichen Täter sollen zuvor aus einem weißen Lieferwagen ausgestiegen sein. Der betreffende Mann konnte angetroffen werden. Er wies Verletzungen am Kopf auf und stand unter Alkoholeinfluss. Gegenüber den Polizeidiensten erklärte er jedoch, nicht geschlagen worden zu sein. Auch Personen, die sich zum fraglichen Zeitpunkt in umliegenden Gebäuden aufhielten, hatten nach eigenen Angaben nichts gehört, was auf eine Auseinandersetzung oder Schlägerei hindeuten würde. Ein Sturz kann daher derzeit nicht ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen dauern an.

– Drei Verletzte bei Auseinandersetzung in Kelmis: Am 27. Setember 2026 gegen 01.17 Uhr wurden die Polizeidienste zum Schnellenberg in Kelmis gerufen. Eine Frau wollte gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten persönliche Gegenstände aus der Wohnung eines anderen Mannes holen. Zwischen der Frau und dem Bewohner hatte es bereits im Vorfeld Probleme gegeben. Als der Bewohner die Tür öffnete, soll die Frau auf ihn eingeschlagen haben. Der Mann wies entsprechende Verletzungen auf. Anschließend wurde die Wohnungstür geschlossen, wobei sich die Frau und der Bewohner innerhalb der Wohnung befanden. Es kam zu einem Streit und lautstarken Auseinandersetzungen. Der Lebensgefährte der Frau versuchte daraufhin, die Eingangstür von außen aufzutreten, wobei diese beschädigt wurde. Die Frau verließ anschließend die Wohnung und verständigte die Polizei. Insgesamt wurden drei Personen verletzt. Die Frau und ihr Lebensgefährte gaben jedoch an, ihre Verletzungen nicht durch den Bewohner erlitten zu haben. Die Frau stand sichtbar unter Alkoholeinfluss. Die nötigen Protokolle wurden erstellt.

Eine Spielzeugpistole. Illustrationsfoto: Shutterstock

– Gemeldete Schusswaffe stellt sich als Spielzeug heraus: Am 27. September gegen 09.51 Uhr wurde den Polizeidiensten eine mögliche Schusswaffe in einem Wohnhaus im Pappelweg in Lontzen gemeldet. Nach Angaben des Melders sollte eine Handfeuerwaffe offen herumliegen.Eine Polizeistreife begab sich vor Ort und konnte einen Bewohner antreffen. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass es sich bei der gemeldeten Waffe um eine Spielzeugpistole handelte.

– Schwere Verletzungen nach Fahrradsturz: Am 27. September gegen 12.40 Uhr befuhr eine Frau mit ihrem Fahrrad die Straße Langesthal in Eupen in Richtung Staumauer. Sie kam zu Fall und erlitt schwere Verletzungen. Durch die herbeigerufenen Rettungsdienste wurde sie zur weiteren Behandlung ins Eupener Krankenhaus gebracht.

– Exhibitionist im Waldgebiet gemeldet: Am 27. September gegen 12:44 Uhr wurde im Waldgebiet zwischen Eupen-Schönefeld und Raeren-Petergensfeld ein Exhibitionist gemeldet. Nach Abgaben der Meldenden soll sich der Mann mit heruntergelassener Hose und in eindeutigen Posen weiblichen Spaziergängerinnen gezeigt haben. Der Verdächtige konnte vor Ort nicht mehr angetroffen werden. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

– Streit in Wohnung in Kelmis: Am 28. September gegen 01:13 Uhr wurden die Polizeidienste zur Stiefelstraße in Kelmis gerufen, nachdem aus einer Wohnung ein lautstarker Streit gemeldet worden war. Vor Ort öffnete der Bewohner den Polizeibeamten die Wohnungstür. Der Mann stand offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Er erklärte, zuvor lautstark mit seinem schwerhörigen Großvater gestritten zu haben. Der Großvater konnte ebenfalls angetroffen werden. Ihm ging es gut.

– Zahlreiche Lärmbelästigungen: Neben den genannten Einsätzen wurden die Polizeidienste der Polizeizone Weser-Göhl zu einer auffällig hohen Anzahl von Lärmbelästigungen gerufen. Dabei handelte es sich unter anderem um private Feiern sowie um Beschwerden über zu laut abgespielte Musik zu später Stunde.

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