Politik

Preis des DG-Parlaments in der Kategorie Heimatgeschichte für 2026 geht an Lorenz Paasch

Lorenz Paasch. Foto: OD

Die Jury des Preises des Parlaments der DG hat ihre Entscheidung für das Jahr 2026 getroffen. In der Kategorie Heimatgeschichte wird das Werk Beitrag zur Geschichte der Stadtwerdung von St. Vith im 13.–14. Jahrhundert von Lorenz Paasch ausgezeichnet.

Die Jury, die sich aus Abgeordneten und Gutachtern zusammensetzt, hat sich eingehend mit den eingereichten Werken auseinandergesetzt. Das Werk von Lorenz Paasch, Vater des amtierenden Ministerpräsidenten Oliver Paasch und in den 1970er und 1980er Jahren einer der Protagonisten der PDB (heute ProDG), überzeugt nach Ansicht der Jury insbesondere durch seine Quellenrecherche und Quellenaufarbeitung sowie durch seine zugängliche Wissensvermittlung.

Zur Begründung teilte das Parlaments außerdem mit: „Mit der Auszeichnung würdigt die Jury eine Arbeit, die einen wichtigen Beitrag zur Erforschung und Vermittlung der Heimatgeschichte in der Deutschsprachigen Gemeinschaft leistet. Die sorgfältige Auseinandersetzung mit historischen Quellen und deren verständliche Aufbereitung machen das Werk zu einem wertvollen Beitrag für die heimatgeschichtliche Forschung.“

In den Fachbereichen Staatswissenschaften sowie Bibliotheks- und Archivwesen wurden für das Jahr 2026 keine Werke eingereicht. In diesen Bereichen wird daher kein Preis vergeben.

Die feierliche Verleihung des Preises findet am Sonntag, dem 14. März 2027, im Parlament der DG statt. (cre)

17 Antworten auf “Preis des DG-Parlaments in der Kategorie Heimatgeschichte für 2026 geht an Lorenz Paasch”

  1. Historiker

    Hier in diesem Forum wird über alles und jeden losgepöbelt, ohne zunächst die Sachverhalte zu überprüfen. Das scheint in der postfaktischen Gesellschaft zur Mode geworden zu sein. Lorenz Paasch ist studierter Historiker (da kann sich so mancher Forenschreiber schon mal eine Scheibe abschneiden); ich selbst hatte ihn in seiner Zeit an der BS als Lehrer und ich habe seinen Unterricht und seine Hintergrundinformationen zur Gesellschaft und zur Politik (ohne Indoktrination !!) stets genossen. Ähnliche Koryphäen waren hierbei Gerhard Palm, Joseph Dries und auch Bruno Karthäuser. Bei diesen Herren erhielten wir als Jugendliche eine solide politische Bildung. Ich würde vielen Jugendlichen heute solche dynamischen Lehrer wünschen, damit die politische Bildung im klassischen Wertesystem zwischen Links und Rechts zuerst erklärt und analysiert wird und sich Jugendliche eine eigene, jedoch auf profunderen Kenntnissen basierende eigene politische Meinung bilden können.
    Lorenz Paasch hat sich zudem auch als versierter Geschichtsautor und Heimatforscher einen Namen gemacht. Also Ehre, wem Ehre gebührt! Ich gratuliere Lorenz Paasch jedenfalls zu dieser längst überfälligen Auszeichnung.

    • Der Preis ist heiss

      Ich war damals auch Schüler in der BS; ich habe die von Ihnen erwähnte „Hintergrund Informationen zur Gesellschaft und Politik „auch „genossen, die genannten ähnlichen Koriphaen ebenfalls. Nun, die aufgeführten Personen waren allesamt die Gründer der PDB; hier eine Indoktrination für nicht vorhanden zu erkennen, ist blauäugig. Und der Sohnemann des Preistraegers ist unser jetziger MP von Pro DG, der Nachfolgepartei der PDB. Eben alles naheliegend im kleinen Ostbelgien,und das nicht nur in geographischer Hinsicht. Aber wie gesagt, Paasch Senior gönne ich diese Auszeichnung; besser dass er der Preistraeger ist, anstatt irgendein Politiker

  2. Krisenmanagement

    „Orden sind Spielzeug für große Kinder.“
    Deutsches Sprichwort
    Es geht nicht darum, was Herr Paasch Senior in seiner Freizeit macht. Seine Forschungen mögen auch wirklich gut gemacht sein. Nur es macht den Eindruck einer sozialistischen Gesellschaft, die verdienstvolle Mitläufern eine Medaille verleiht.
    Hat Herr Paasch sich selbst um diesen Preis beworben?

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