Trotz zahlreicher Kampagnen und verstärkter Kontrollen halten sich viele Autofahrer in Belgien nicht an das Tempolimit in 30er-Zonen. Verkehrsexperten sind besorgt.
Nach einer Untersuchung des Verkehrssicherheitsinstituts Vias überschreiten rund zwei Drittel der Autofahrer in diesen Bereichen die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass überhöhte Geschwindigkeit weiterhin eines der größten Risiken für die Verkehrssicherheit bleibt.
Für seine Analyse wertete Vias Geschwindigkeitsmessungen auf unterschiedlichen Straßentypen aus. Besonders problematisch sind Straßen mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h – etwa vor Schulen, in Wohngebieten oder in Ortszentren. Dort fahren rund zwei von drei Fahrzeugen schneller als erlaubt.
Zwar liegt dieser Anteil unter den Werten früherer Erhebungen, dennoch bleibt die Zahl aus Sicht der Verkehrssicherheitsforscher deutlich zu hoch. Bereits 2023 hatte Vias festgestellt, dass in vielen Tempo-30-Zonen sogar fast acht von zehn Fahrer zu schnell unterwegs waren.
Nach Einschätzung des Instituts spielt dabei auch die Gestaltung der Straßen eine Rolle. Viele Tempo-30-Strecken waren früher auf 50 km/h ausgelegt. Breite Fahrbahnen und fehlende bauliche Maßnahmen vermitteln Autofahrern häufig den Eindruck, höhere Geschwindigkeiten seien problemlos möglich. Erst Verkehrsberuhigungen wie Fahrbahneinengungen, Aufpflasterungen oder Mittelinseln sorgen nach Erkenntnissen der Forschung dafür, dass das Tempolimit dauerhaft eingehalten wird.
Vias weist darauf hin, dass überhöhte Geschwindigkeit nach wie vor zu den wichtigsten Ursachen schwerer Verkehrsunfälle zählt. Nach Angaben des Instituts ist etwa jeder dritte tödliche Verkehrsunfall auf unangepasste oder überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen. Schon geringe Tempoüberschreitungen können insbesondere für Fußgänger und Radfahrer gravierende Folgen haben. Bei einem Aufprall mit 30 km/h sind die Überlebenschancen deutlich höher als bei einer Kollision mit 50 km/h.
Neben verstärkten Polizeikontrollen empfiehlt Vias technische und infrastrukturelle Maßnahmen. Dazu zählen dynamische Geschwindigkeitsanzeigen, intelligente Fahrerassistenzsysteme, die vor Tempolimits warnen, sowie eine konsequentere Gestaltung von Tempo-30-Zonen. Ziel sei es, das Fahrverhalten dauerhaft zu verändern und die Zahl schwerer Unfälle weiter zu senken.
Die Ergebnisse fügen sich in internationale Untersuchungen ein, die zeigen, dass Tempo-30-Regelungen die Verkehrssicherheit erhöhen können. Entscheidend ist jedoch, dass die Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht nur ausgeschildert, sondern auch tatsächlich eingehalten werden. Ohne wirksame Kontrollen und eine straßenbauliche Anpassung bleibt die Akzeptanz vielerorts begrenzt. (cre)

Ich fahre mehrmals in der Woche eine Strecke mit insgesamt 5 Tempo 30 Zonen. Mit angepasster Geschwindigkeit (auch wenn ich das zum Teil, beispielsweise in der Ferienzeit, in der Schulen und Kindergärten geschlossen sind, für etwas übertrieben halte). Was ich da so alles erlebe…
Am besten gefällt mir, wenn ein Drängler kurz nach dem Überholen dann in eine Einfahrt oder Seitenstraße abbiegt, weil er Anlieger ist.
Kommen sie mal nach Bütgenbach. 30er Zone
Vor der Schule wird man gedrängelt oder überholt ,scheint für normal. Junge Mütter sind die schlimmsten Raser .
Polizei sieht man sehr selten !!!
Schulbusse und sogar der Direktor düsen durch die 30er MONSCHAUERSTRASSE. Wie oft werden, wir wir Richtung Monschau oder Talsperre überholt, obwol wir uns an 30 oder 50 halten, und sogar 70 ab Kreisverkehr. Manchmal im echt Wahnsinnstempo.
Selbst ukrainische Nachbarn meinen, in Belgien wäre das wohl Volkssport Nummer eins. Ich musste bestätigen. Daraufhin sagte ich, dass Korruption das Volkssport Nummer eins sei. Das bestätitgten sie…
30.er Zonen sind an gewissen Stellen durchaus sinnvoll, aber deren eigentliches Ziel ist nicht die Verkehrssicherheit. Die Stadt Aachen verzeichnet pro Jahr Einnahmen von rund 8 Mio € aus den „Blitzern“ im Stadtgebiet bzw. Umland. Diese 30.er Schilder sind in den meisten Fällen Wegelagerei, das gilt auch für viele 50.er Zonen auf Bundesstrassen. Diese Schilder werden primär nicht aufgestellt wegen der Verkehrssicherheit sondern um aus den 8 Mio € per anno möglichst 10 Mio. € zu machen….
Ja, alles ist eine Verschwörung und die anderen sind sowieso MINT-Versager.
Du hast kein Auto, Thema betrifft dich nicht….
In den letzten Jahren sind die meisten dieser Schilder zur Verbesserung der Luftreinhaltung aufgestellt worden.
Chips, welche Schilder? Bei 30 muss ich im 3. Gang fahren und verbrauche doppelt so viel wie mit 50. Was aus dem Auspuff kommt, soll trotzdem sauberer sein?
Ja. Nee, ist klar. Dann erkundigen Sie sich mal in Ruhe.
Wenn ich in einer 70er Zone die 70 km/h fahre, kann ich im 5. Gang relativ untertourig fahren. Wenn einer mit 62 km/h vor mir herdümpelt, fahre ich im 4. Gang schon hochtouriger hinterher und die Verbrauchsanzeige bescheinigt einen höheren Verbrauch. Okay, hängt auch vom Motor u. Getriebe des Autos ab.
Was die neue Beschilderung in der BRD zur Reduzierung der Emissionen angeht: Diese Schilder stehen oft an den unmöglichsten Stellen. Z.B. hinter Kurven, mitten in der Steigung. Man hat Schwung, kann mit moderater Drehzahl den Berg hinauf fahren und wird ausgebremst. Runterschalten, üngünstige Drehzahl. Autobahnen das selbe Spiel. Ausbremsen des Verkehrs, Staugefahr etc..
Jedenfalls gibt es nun mehrere Möglichkeiten zu „Blitzen“, da hat man die Kosten der Beschilderung schnell wieder drinnen.
Vielen Autofahrer halten sich sowieso nicht an den neuerdachten grünen Mist, war zumindest mein Eindruck letztens auf deutschen Autobahnen.
Ich finde dass die Beschilderung oft nicht ausreichend erkennbar ist. Zum Beispiel in Robertville. Da sind die Schilder in Hecken eingewachsen. Warum werden die nicht mal frei geschnitten.?
Lobenswert ist es an der Schule in Weywertz. Dort sind unter den 30er Zonen Schilder zusätzlich noch Zeitangaben angebracht. Warum nicht überall an Schulen es gemacht wird ist doch sonderbar. In Deutschland war es schon immer so.
Übrigens, in Malmedy 50 Meter vor dem Carrefour ist das Ortschaftsschild zwischen Sträucher eingewachsen. Für auswärtige Fahrer eine Falle.
Vorige Woche war ich in Flandern. Dort hatte ich erst bemerkt dass ich in einer 30er Zone fuhr, als ich am Ende raus fuhr. Hoffentlich kommt da nichts nach.
Autofahren ist nicht mehr so einfach. Immer mehr Vorschriften, immer mehr Verkehrsschilder. Wer behält da noch den Überblick?
Fußgänger hier, Radfahrer da, Rechtsvohrfahrt und,und,und.
Dazu kommt noch, wenn man irgendwo fährt, wo man nicht ortskundig ist, kommen immer Drängler hinterher. Mir sind die egal, aber meine Frau wird dann nervös. Dafür sind Nummernschilder wie in Deutschland oder die Schweiz besser. Da kann sofort erkannt werden, wer sich nicht im Ort auskennt.
Zuhörer, es gibt doch die beleuchteten Verbotsschilder, aber an der Ausfahrt der 30er Zone steht ein normales.
Das mit den 30er Zonen wäre gar kein Problem, wenn man diese während der Schulzeit kennzeichnen würde… meinetwegen von 7h30 Bis 17h00 wegen Schule.
vor 7h30 und nach 17h00 , während den Ferien und am Wochenende eben 50.
Funktioniert in Deutschland auch !
Dazu gibt es hier übertrieben lange 30er Zonen und Hindernisse zbsp in Moresnet….
Leider wird sich eher während der Schulzeit nicht an die 30 gehalten. Da wird so oft unnötig gerast und man muss als Fußgänger am/auf dem Zebrastreifen aufpassen…. da wird auch nichts unternommen….
Und was ist mit den Einwohnern von 30ern? Haben sie keinen Anspruch auf Sicherheit? Nur während der Schulzeit ist heuchelerisch! Es muss in Belgien rabiater gegen Raser vorgegangen werden!
@. JoKrings. Wenn Sie so besorgt um die Anwohner sind, dann müsste ja überhaupt nur noch 30 gefahren werde. an jeder Strasse gibt es Anwohner. Oder muss man die nur schützen die an einer Schule wohnen?
Bei VIAS scheinen mir die richtigen „Experten“ zusammen zu sitzen:
„… Nach Angaben des Instituts ist etwa jeder dritte tödliche Verkehrsunfall auf unangepasste oder überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen. …“.
=> JEDER Verkehrsunfall ist auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen, wenn sich Niemand bewegt, kann er auch mit Niemanden zusammenstoßen. Wenn diese Einsicht auch bei denen angekommen ist, werden wir wohl Straßenschilder mit einer 0 km/h Begrenzung bekommen.
„… Schon geringe Tempoüberschreitungen können insbesondere für Fußgänger und Radfahrer gravierende Folgen haben. …“
Auch da haben die „Experten“ Recht, wenn jemand mit 30 km/h angefahren wird, ist das halb so schlimm, dann lacht er und geht weiter 🙈! Aber wenn Jemand mit 33 km/h angefahren wird, endet das meistens tödlich, deshalb wurden auch die Strafen „gerade für kleine Überhöhungen“ drastisch heraufgesetzt – nicht um die Staatskassen zu füllen, „Nein“ aus reinen Sicherheitstechnischen Überlegungen.
Das scheint genau so ein Expertengremium zu sein, wie die, die uns jeden Tag erzählen, wieviele Hitzetote es heute wieder gegeben hat!
Offenbar sind 2 von 3 Autofahrern intelligenter als die studierten Verkehrsplaner und erkennen intuitiv was Sinn macht.
Denn 2-3 dieser 30er Zonen sind überflüssig.
Zusammenfassung: viele 30er-Zonen sind Geldabzocke, sind wegen fehlender Uhrzeiten nicht informativ, an belgischen Nummerchildern kann man nicht erkennen, ob der Fahrer ortskundig ist (dass in Belgien überhaupt dieses Fantasieschilder möglich sind, ist ebenfalls Geldabzocke und ein überaus kindisches Verhalten) und DAX scheint ein Aachener zu sein.
Kein Aachener, aber wie viele Belgische Grenzbewohner oft in D unterwegs…
Deshalb soll die EU weg, damit du nur noch in deinem eigenen Land unterwegs sein kannst. Richtig?
Achso Dax, sogar noch vor der EWG konnte man nach Deutschland fahren oder gehen,
… obwohl in Aachen alles so schrecklich ist.
Früher war in unserem Land,
( selbst noch erlebt, mit lenkender Hand )
In der City 60 kmh anerkannt.
Keine Verkehrs Hüvele Verbaut
und an Mopeds wurde auch geschraubt,
damit man fahren konnte, was erlaubt,
manchmal hat es ein wenig gestaubt.
Über land durften es auch 90 sein,
ach mein Gott, was war das fein.
Den Nolan Helm wie eine Krone getragen,
Die Belstaff Jacke durfte bei Stürzen,
nicht versagen.
Bei schönem Wetter blieb sie noch halb offen, Niemand von uns, war jemals besoffen 😇.
Doch mit zunehmendem Verkehr,
tut sich diese Art von fahren schwer.
Weshalb muss man nicht hinterfragen,
Die Mopeds konnten uns jedenfalls schneller tragen,
als die Fahrradfahrer von sich sagen.
In Zukunft soll es in der City 20 Werden ?,
damit die autonomen Fahrzeuge mit den Sieben Zwergen,
unseren Kindern etwas lernen.
Der Fortschritt kann selbstständig bremsen,
bis wir überholt werden, von den Gänsen.
Wünsche allen gute Fahrt,
Fahrt an Schulen trotzdem zart.
In der „guten alten Zeit“ gab es verglichen mit heute auch sensationell hohe Todesraten im Straßenverkehr.
Wenn Sie die Panzer mit hinzuzählen und die Folgen die durch solche Fahrzeuge im Verkehr auf dem Gelände oder der Straße entstehen, haben sie versucht, mich mit ihrem Kommentar, ganz schön zu belügen 😉
Die vielen Straßenschäden sind doch auch eine Art verkehrsberuhigender Maßnahme.
Früher war alles besser. An den Linden in St Vith standen 3 mal pro Schultag 6 Schülerlotsen und ein Feldhüter für die Sicherheit der Schüler zur Verfügung. Die Straße wurde immer Gruppenweise überquert. Heute rennen sie einzeln und am besten mit Handy in der Hand drauflos. FUßGÄNGER HABEN NICHT NUR RECHTE SONDERN AUCH PFLICHTEN. DARAUF SOLLTE UNSERE WERTE POLIZEI AUCH MAL ACHTEN UND REAGIEREN.
# Detlef / Dafür muss man Verständnis haben.
Ohne Handy mit navigation, finden die Kinder den Heimweg nicht 😉
Alles korrekt was sie ✍️ Schreiben.
Fraglich ist aber, ob die Polizei heutzutage dafür noch Zeit hat ?
Fakt ist:
z.B. Paveé Ecke Hufengasse.
Jeder zweite mit Handy am Ohr, jeder dritte ohne Gurt, der Vorrang für Fußgänger am Zebrastreifen wird grundsätzlich missachtet, jeder 5te missachtet die Vorfahrt der Hufengsse und die Geschwindigkeit.
PS: auch unser Bürgermeister, Fachanwalt für Verkehrsrecht, Handy am Ohr in seinem Volvo,, zu schnell ohne Gurt und nimmt auch den Leuten am Zebrastreiffen den Vorrang. Eben so einige Minister und Beamte der Stadt und ÖSHZ.
Zu den e- Scootern und e-Bike Fahrern, zumeist mit zwei oder drei auf dem Teil, Ohne Helm, unter 16 Jahre, zuschnell usw., aber die Cops gucken nur Dumm und belästigen unbescholdene Bürger.
Laut aktueller Gesetzgebung, nur eine Person, max. 20km/h mindestalter 16 Jahre, auf dem Gehweg bis 10 Jahre und nur wenn das e-Bike und e-Scooter von der Bauart her nicht mehr als 6km/h fährt. Ebenso haben die Scotterfahrer und Fahradfahrer auf der Strasse zu fahern oder Fahradweg, nicht auf dem Gehweg, und unter Achtung der StVO. Eltern Haften für ihre Kinder !
Alle Motorangetriebene Scooter und Bikes die schneller als 25km/h fahren bedürfen u.a. einen Führerschein. Fahren ohne Fahrerlaubnis ist eine Straftat !
Sorry, „ich wusste nicht dass man dass nicht darf“ ist keine Ausrede !
Ich weiß auch nicht dass man Polizisten und Bürgermeister nicht überfahren oder Schlagen darf ! Wenn ich es mache werde ich trotzdem Bestraft !
Ich persönlich bin für eine verpflichdenede Führerscheinpflicht für e-Scooter und e-Bikes und Seniorenmobile inkl. voheriger MPU !
Wer die StVO nicht kennt hat nichts im Strassenverkehr zu suchen, da er eine Gafahr für alle anderen ist !
Und ie Cops, sollten mal anfangen ihre Arbeit ernst zu nehmen und die Bürger vor diesen Raudis Schützen und ihre Pflicht zu tun !
Herr „Patriot“, SIE kümmern sich um Gesetze??? Wie ist es mit Verherrlichung von Mord? Hasspredigt? Billigung von Gewalt? Da kümmern SIE sich ernsthaft um Verkehrsregeln?
Der Patriot ist sicher einer von denen, die den ganzen Tag auf der Terrasse am Marktplatz mim Gläschen Bier rumhängen und alles beobachten. Wie kann er sonst so toll und super informiert sein? Wenn der Bierpegel dann ein gewisses Niveau erreicht hat wird hier auf OD mal richtig Gas gegeben bis hin zum Aufruf der Exekution von Menschen, die nicht seiner Meinung sind. Kleiner Screenshot an die richtige Adresse wäre beim Patrioten mal angebracht.
@Det Patriot
Du sitzt oft vor dem Fernseher und nennst hier einen Namen ohne Beweis.
Andere Politiker werden namentlich nicht genannt. Solch einen Blödsinn hier zu posten wird wahrscheinlich von einem Hirni losgelassen .
Da wäre noch etwas. Warum sind die 30 Zonen Schilder an Schulen so klein? Wäre es nicht besser zum Schutz unserer Kinder gerade diese Schilder Überdimensional und beidseitig aufzustellen?
Zuhörer, man kann es nicht glauben: In einer Radiosendung im ersten Prgramm der RTBf vor 2007 mit dem Thema, dass die Politiker nicht wussten, was sie mit den neu eingeführten Bußgeldern für Verkehrsübertretungen zugunsten der Gemeinden machen sollten – sie dürfen nämlich nur für Verkehrsmaßnahmen ausgegeben werden –, stellte ein Zuhörer telefonisch Ihre Frage für alle dreißiger Zonen. Antwort eines Politikers: „Dafür ist nicht genug Geld da“.
@. WK.
Da war wohl schonmal einer auf die Idee gekommen.
Damals, als die Schilder aufgestellt wurden hatte die Stadt Malmedy, in Geromont auf der Hauptstraße und in Hedomont auch an den Schulen welche platziert. Wohl wissend dass die neue Schule nach den Ferien eröffnet wurde. Also mussten da auch neue Schilder hin..An den alten Schulen mussten die Schilder wieder abgebaut werden. Auf die Fragen der Anwohner hin ob man nicht die „alten“ Schilder wieder verwenden könnte, wurde ihnen gesagt, das geht nicht. Man dürfe keine benutzte Schilder wieder aufbauen. Die „alten“ Schilder müssten entsorgt werden. Diese Schilder waren kein halbes Jahr alt. So wird unser Geld zum Fenster raus geworfen.
Wenn man versucht zu ergründen warum viele Verkehrsteilnehmer sich nicht an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten so ist wohl ein Grund: viel zu viele unnötige Begrenzungen.
Wer kennt das z.B. nicht: das gab es eine Baustelle, da waren dann tatsâchlich einmal einige Arbeiter auf oder neben der Straße beschäftigt und dann: Arbeiten beendet oder/und keine Arbeiter und Behinderung mehr weit und breit und was bleibt (manchmal monatelang) stehen? Die Geschwindigkeitsbegrenzung.
So etwas hat zur Folge das kaum mehr einer diese Schilder ernst nimmt. Auf wievielen Stellen stehen wohl Schilder die gar keinen Sinn machen, ob zu bestimmten Uhrzeiten oder rund um die Uhr.
Nur wenn man immer wieder auf sinnlose Begrenzungen trifft, sieht man in Begrenzungsschildern sehr schnell nur noch die Schikane, den Unsin, die Dummheit der Behörden und nimmt die Begrenzung nicht mehr als das wahr was sie sein sollte: eine Massname zur Sicherheit der Bürger.
# Zuhörer / … warum sind in den 30er Zonen die Schilder so klein ….?
ist eine Frage die ich mir seit Jahren auch schon gestellt habe.
Ein Schelm würde vermuten, damit man die Schilder übersieht und so sicher sein kann, dass es mit dem blitzdingsbums, besser funktioniert.
Könnte man als grob fahrlässig bezeichnen.
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# Politiker / Wenn Schilder unnötig an Baustellen ersichtlich sind, die auf Bauarbeiten hinweisen, aber dort nicht mehr gebaut wird und die Baustelle für den Verkehr selbst, keinerlei andere Behinderungen darstellt, würde ich als Gesetzgeber die Differenz zwischen der baustellengeschwindigkeit und ohne notieren und dem Bauunternehmer ein Protokoll zukommen lassen, von 100 geblitzten Fahrzeugen, die beispielsweise mit 50 km/h durch die Baustelle gefahren sind anstelle von erlaubten 30kmh .
Wenn der Bauunternehmer es dann noch immer nicht begriffen hat, kann vielleicht ein Führerscheinentzug weiterhelfen.
Nach meiner Beobachtung ist das Problem in ganz Europa nicht so gravierend, wie in unserem eigenen Land.
Weshalb tausende Autos (beispielsweise am Wochenende) unnötig in die Eisen steigen müssen, um dann wieder zu beschleunigen, kann auch daran liegen, dass es dem politischen Teil vom Staat, gut gefällt, wenn sich dadurch der Verbrauch erhöht.
Denn schließlich ist MWS das Zauberwort, welches auch die Beamten füttert, die sich eigentlich um den unnötigen und fahrlässigen schweren Eingriff in den Verkehr, zu kümmern haben.
Richtig von ihnen bemerkt ist auch, dass die Schilder nicht mehr wahrgenommen werden, eben weil diese mehr als oft, unnötig stehen gelassen werden.
Politiker, ganz abgesehen von der Kreativität damit: Machmal groß, manchmal klein, manchmal hoch manchmal niedrig, manchmal rechts vom Gehsteig, manchmal zwischen Fahrbahn und Gehsteig. Und da wundert man sich, dass da, wo die Verkehrsverwalter disziplinierter sind wie in Deutschland und den Niederlanden und viele mehr, weniger Unfälle passieren.
@Politiker. Das ist leider so und wird sich nie ändern. Nehme solche Schilder auch nicht für voll.
Ich habe es mehrmals hier geschrieben, Rasen ist Volkssport Nummer eins in Belgien! In Holland kann man kein Km zu schnell fahren ohne zur Kasse Kasse, und mehr, gebeten zu werden. Wieso ist es hier nicht möglich???
# JoKrings/ Rasen ist Volkssport in Belgien?
Wo sehen Sie denn dazu noch eine Möglichkeit? Durch die schlechten Straßen, ist Rasen doch fast nicht möglich und auf der Autobahn beobachtet man auch nur wenige.
Fahren sie auf den Autobahnen mal in Italien , durch die teils veralteten Tunnel, oder in unserem Nachbarland (D) , auf den Strecken ohne Geschwindigkeitsbegrenzung.
Oft werden doch hier auch, durch verkehrsberuhigende Maßnahmen Rückstaus verursacht, bei der alleine durch die Länge der Staus Rasen auch nicht möglich ist.
Und viele behindern doch alleine dadurch den Verkehr, dass sie durch ihre Träumerei außerhalb geschlossener Ortschaft, bei erlaubten 70 kmh, Stur mit 60 tuckeln.
Das alles wiederum führt natürlich auch zu Überholmanövern, die eigentlich nicht nötig wären und dadurch das Unfallrisiko steigt.
Natürlich führt tatsächliche Raserei, auch zu Unfällen, die nicht selten Staus von 10 km verursachen, wie in Deutschland oft zu sehen.
Wenn die Autobahn voll gesperrt ist, läuft der Verkehr auf den Bundesstraßen auch nicht mehr und keinem ist geholfen.
Aber selbst ich als Belgier habe die Feststellung gemacht, das meiner Meinung nach bei uns im Lande , die Unfälle eher durch völlig unkonzentriertes fahren entstehen, als durch Raserei.
Wer am Verkehr teilnimmt sitzt ja noch nicht im völlig autonomen Fahrzeug, wie auf der Kirmes in der Schneebahn.
Man kann nur noch von Glück reden, dass einige Verkehrsteilnehmer bei uns, die immer träumend unterwegs sind, nicht die Möglichkeit haben während der Fahrt, die Vorhänge zuzuziehen ;-)
@JoKrings
Sie wollen jetzt ernsthaft den menschen den „Rasen“ verbieten. ☹️