Angesichts einer außergewöhnlichen Hitzewelle hat der nationale Krisenstab die Alarmphase des nationalen Hitze- und Ozonplans ausgerufen. Die aktuelle Hitzeperiode wird mindestens bis zum kommenden Sonntag andauern und sich in den nächsten Tagen weiter verschärfen.
Nach aktuellen Prognosen werden in den kommenden Tagen in weiten Teilen des Landes Höchsttemperaturen von über 35 Grad Celsius erreicht. Auch nachts sinken die Temperaturen nur geringfügig. Gleichzeitig werden außergewöhnlich hohe Ozonwerte erwartet. Für nahezu das gesamte Staatsgebiet gilt daher eine Wetterwarnung der Stufe Orange.
Gesundheitsministerin Lydia Klinkenberg appelliert an die Bevölkerung, die Risiken der außergewöhnlichen Wetterlage ernst zu nehmen: „Die kommenden Tage werden insbesondere für ältere Menschen, chronisch Kranke, Kleinkinder und sozial isolierte Personen eine große Herausforderung darstellen. Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger, auf sich selbst zu achten, die Schutzempfehlungen zu
befolgen und zugleich ein offenes Auge für Menschen in ihrem Umfeld zu haben. Ein Anruf, ein Besuch oder eine kleine Unterstützung können in diesen Tagen einen großen Unterschied machen.“
Die Behörden empfehlen, während der Hitzeperiode einige grundlegende Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten:
- Ausreichend Wasser trinken, auch ohne Durstgefühl.
- Alkoholische Getränke, stark gesüßte Getränke und übermäßigen Kaffeekonsum vermeiden.
- Beim Verlassen des Hauses stets Wasser mitführen.
- Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden und möglichst kühle Orte aufsuchen.
- Fenster und Rollläden auf der Sonnenseite geschlossen halten und nur in den kühleren Morgen- und Abendstunden lüften.
- Auf intensive körperliche Aktivitäten während der heißesten Tageszeit verzichten.
Leichte und helle Kleidung tragen. - Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden.
- Niemals Menschen oder Tiere in abgestellten Fahrzeugen zurücklassen.
Extreme Hitze kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben und in Einzelfällen
lebensbedrohlich werden. Auch Veranstalter von Events sowie Arbeitgeber werden gebeten, geeignete
Schutzmaßnahmen zu ergreifen, um Besucher beziehungsweise Beschäftigte bestmöglich vor den Auswirkungen der Hitze zu schützen.
Die Bevölkerung wird gebeten, die aktuellen Wetterinformationen und Mitteilungen der zuständigen Behörden aufmerksam zu verfolgen und die empfohlenen Schutzmaßnahmen bis zum Ende der Hitzewelle möglichst konsequent einzuhalten.
Mehr Infos unter https://ostbelgienlive.be/desktopdefault.aspx/tabid-8383

Ich verstehe nicht wie meine Grossmutter (*1889 – †1984) ohne diese Warnungen und Ratschläge der Behörden so alt werden konnte…. 😎🤔
Dax. Frueher waren die Personen mehr abgewartet.Heute Klagt man immer. Entweder ist es zu warm oder zu kalt oder zu windig und zu regnerisch und man verlässt nicht das Haus.Es beginnt bei den Schulkindern.Wir sind damals immer zu Fuß zur Schule gegangen.
Wuff Wuff
Wahrscheinlich Weitblick durch Lebenserfahrung statt ein Blick im Internet…
Sehr geehrter Herr Dax,
Würden Sie sich die Wetteraufzeichnungen der letzten 100 Jahre mal anschauen wüssten Sie wie Sinnbefreit Ihr Kommentar ist.