Politik

Wie kam es zur Ceuta-Krise?

31.07.2026, Marokko, Fnideq: Marokkanische Sicherheitskräfte nehmen einen Mann fest, der hat versucht, von der nordmarokkanischen Stadt Fnideq in die spanische Exklave Ceuta zu gelangen. Foto: Stringer/AP/dpa

AKTUALISIERT – Die Ereignisse in Ceuta werfen viele Fragen auf: Duldeten marokkanische Sicherheitskräfte den Ansturm? Welche Motive könnte es gegeben haben? Und wer profitierte von den chaotischen Szenen?

Binnen Stunden strömen Zehntausende Menschen in die spanische Nordafrika-Exklave. Bewohner verbarrikadieren sich in ihren Häusern. Andere bedrohen und attackieren die oft sehr jungen Ankömmlinge. Diese irren zunächst ziellos und halb nackt durch die Straßen – und kehren wenig später nach Marokko zurück.

Inzwischen hat sich die Lage in der Exklave deutlich entspannt. Doch die Chaos-Bilder dürften den politischen Streit über Migration in Europa noch lange bestimmen. Wie konnte es dazu kommen? Eine eindeutige Antwort gibt es bisher nicht – aber eine Menge Theorien.

01.08.2026, Spanien, Ceuta: Unbegleitete Minderjährige, die nach Spanien eingereist waren, kehren nach Marokko zurück. Foto: Antonio Sempere/AP/dpa

Über einen Punkt herrscht in Spanien ungewöhnliche Einigkeit: Der beispiellose Ansturm wäre nach Ansicht nahezu aller Beobachter ohne das zumindest zeitweilige Wegschauen der marokkanischen Behörden kaum möglich gewesen. Die normalerweise streng bewachte Grenze gilt als so sensibel und kontrollierbar, dass Zehntausende Menschen sie nach Einschätzung der Zeitung „El País“ nicht ohne „Billigung oder Mitwirkung“ der Verantwortlichen in Rabat hätten überwinden können. Die in zahlreichen Videos dokumentierte Untätigkeit marokkanischer Sicherheitskräfte lasse „keinen Zweifel“  daran.

– Die Spur führt nach Rabat: Auch in Marokko merken einige Beobachter an, dass ein Vorfall wie der in Ceuta nur möglich sei, wenn die Behörden dort sie duldeten. Denn König Mohammed VI. regiert das Land autoritär und hat den Sicherheitsapparat und die digitale Überwachung mit Überwachungskameras massiv ausbauen lassen. Mehrere Migranten schildern spanischen Medien unabhängig voneinander, dass sie nicht gestoppt, sondern zum Grenzübertritt ermuntert worden seien.

Doch welches Interesse könnte Rabat an den chaotischen Szenen gehabt haben? Klar ist, dass Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez trotz enger wirtschaftlicher Verflechtungen der Länder für Rabat zum Ärgernis geworden ist. Der hatte die Beziehungen zu Algerien – Marokkos Nachbar und größter Feind in der Region – vergangene Woche bei einem Besuch gestärkt. Neben dem Streit der beiden afrikanischen Nachbarn über die frühere spanische Kolonie Westsahara betrachtet Marokko zudem die beiden spanischen Exklaven als „besetzte marokkanische Städte“.

Unmut könnte in Rabat auch die jüngste Zustimmung des Justizausschusses des spanischen Parlaments zu einem Gesetzentwurf ausgelöst haben. Er soll vielen Sahrauis – den indigenen Bewohnern der Westsahara – und ihren Nachkommen den Erwerb der spanischen Staatsbürgerschaft erleichtern.

01.08.2026, Marokko, Fnideq: Marokkanische Sicherheitskräfte stehen neben einem durchbrochenen Stacheldrahtzaun Wache, während Menschen, die versucht hatten, nach Ceuta, Spanien, zu gelangen, in die nordmarokkanische Stadt Fnideq zurückkehren. Foto: STR/AP/dpa

In spanischen Medien wird spekuliert, dass Marokko darin auch deshalb eine Provokation sieht, weil Angehörige der von Algerien unterstützten Unabhängigkeitsbewegung Polisario mit einem EU-Pass schwerer verfolgt oder strafrechtlich belangt werden könnten. Die Bewegung Polisario besteht weitgehend aus Sahrauis.

Es ist möglich, dass Rabat Madrid mit einer Lockerung der Grenzkontrollen ein Signal senden wollte. Belege dafür gibt es zwar nicht. Der Verdacht kommt jedoch nicht von ungefähr: 2021 warf Spanien Marokko zuletzt vor, im Streit um die Westsahara Migration und Menschen als Druckmittel eingesetzt zu haben. Damals hatte Madrid den Chef der von Algerien unterstützten Polisario in einem Krankenhaus aufgenommen. Kurz darauf gelangten mehr als 8.000 Menschen nach Ceuta. Madrid sprach von „Erpressung“, Rabat entgegnete: „Handlungen haben Konsequenzen.“

Eine weitere Vermutung ist in der jetzigen Krise: Rabat habe zeigen wollen, dass seine Rolle als ein Grenzpolizist für Europa nicht selbstverständlich ist. Das Land erhält für Maßnahmen zur Eindämmung der Migration EU-Gelder in Millionenhöhe.

– Der Blick nach Washington und Jerusalem: Diskutiert werden zudem mögliche Signale, die die spanische Migrationspolitik gesendet haben könnte. Dazu zählen die Legalisierung bereits im Land lebender irregulärer Migranten und ein Gerichtsurteil, das Zurückweisungen nach einer Einreise über das Meer erschwert. Die erste Maßnahme gilt zwar nicht für Neuankömmlinge, aber es heißt, sie könnten bei Migranten falsche Hoffnungen genährt haben.

Noch weiter gehen andere Spekulationen. Spanien hat sowohl Israels Vorgehen im Gazastreifen als auch die US-Angriffe auf den Iran scharf kritisiert und sich zudem dem Druck von Präsident Donald Trump widersetzt, die Ausgaben für Verteidigung schneller zu erhöhen. Daraus leiten manche Beobachter die Vermutung ab, Marokko könne im Interesse seiner engen Verbündeten USA und Israel gehandelt haben, um die linke Regierung in Madrid zu destabilisieren und gleichzeitig die Migrations- und andere Debatten in Europa anzuheizen.

31.07.2026, Marokko, Fnideq: Menschen durchbrechen den Stacheldrahtzaun, als sie versuchen, von der nordmarokkanischen Stadt Fnideq in die spanische Exklave Ceuta zu gelangen. Foto: STR/AP/dpa

Ein Israel-naher Analyst forderte deshalb vor einigen Monaten unumwunden, Israel solle Marokko helfen, Ceuta und Melilla „zurückzuerlangen“, um Spanien zu «bestrafen». Belastbare Hinweise auf eine Beteiligung der USA oder Israels an den Ereignissen in Ceuta gibt es allerdings nicht.

Die marokkanische Regierung kommentiert die Vorfälle auch am Samstag mit keinem Wort. Aus einer politischen Partei mit Nähe zum Königshof heißt es nur, ein „nationaler Dialog“ zu Problemen der Jugend sei nötig. Einige werfen der Regierung vor, die Jugend vernachlässigt zu haben. Autor Abdelhamid Bajouki schreibt, für die Betroffenen sei „das Meer weniger furchteinflößend als das Zuhause“.

– „Das Meer ist weniger furchteinflößend als das Zuhause“: Marokkos Wirtschaft wächst so schnell wie seit Jahren nicht, trotzdem ist die Arbeitslosigkeit vor allem bei jungen Menschen hoch. Laut einer Studie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) hat jeder Dritte zwischen 15 und 29 Jahren keinen Job, kein Studium und keine Ausbildung. Besonders hart trifft es Frauen.

In urbanen Zentren wie Casablanca, Rabat oder Fès wie auch im ländlichen Raum haben Menschen oft keine Perspektive – sie denken an ein Leben in Europa. Viele fassen Spanien und Frankreich ins Auge, wegen der geografischen Nähe und historischer Verbindungen dorthin. Beide EU-Länder beheimaten große marokkanische Gemeinden.

30.07.2026, Spanien, Ceuta: Migranten versuchen von Marokko aus in die spanische Enklave Ceuta zu gelangen. Foto: Antonio Sempere/AP/dpa

Ausgenutzt wird die Lage von Schmugglern. Zwar versucht die Regierung seit Jahren, Menschenhandel einzudämmen. Die kriminellen Netzwerke bestehen aber weiter, in denen auch Migranten aus Ländern südlich der Sahara nach Europa geschleust werden. 2025 meldeten Marokkos Behörden 73.000 irreguläre Einreisen ins Land, vor allem aus der Sub-Sahara.

– Die Rolle von Handys und Social Media: Eine wichtige Rolle spielten in der Ceuta-Krise offenbar auch die sozialen Netzwerke. Zahlreiche Migranten berichten, sie seien durch Videos und Nachrichten auf Plattformen wie TikTok auf die angeblich offene Grenze aufmerksam geworden. Dort habe sich rasch die Hoffnung verbreitet, in Ceuta würden Unterkünfte bereitstehen und die Weiterreise aufs spanische Festland winken.

Vor Ort wich die Euphorie jedoch schnell der Ernüchterung. „Man hatte uns gesagt, wir bekämen eine Unterkunft und ein Visum für Algeciras. Aber das war alles gelogen“, erzählte etwa der 18-jährige Mohamed einem „El País“-Reporter. Eine junge Mutter klagte: „Ich habe nicht einmal Milch für mein Baby bekommen.“ Dass die meisten der 50.000 bis 60.000 Ankömmlinge auch unter dem Druck der spanischen Sicherheitskräfte schnell wieder „freiwillig“ nach Marokko zurückgingen, ist alles andere als verwunderlich. (dpa)

153 Antworten auf “Wie kam es zur Ceuta-Krise?”

  1. Das wird ja lustig!

    Wenn jeder der „schwimmend“ in Spanien ankommt, nicht zurück geschickt werden darf, wird es ja wieder lustig in der EU! Dann werden wahrscheinlich in Zukunft viele Bötchen vor Spaniens Küsten ankommen und 50 Meter vor dem Strand ihre Fracht „schwimmend“ dort anlanden.

    Wann wird den EU Politikern endlich klar, dass das „Boot Europa“ schon seit langem überladen und im Sinken begriffen ist!

    • Der Alte

      Tja, irgendwann reagiert das Volk, zumindest in Teilen, und dann ist die Verwunderung groß. Politiker, Beamte und Juristen haben ein erstaunliches Verharrungstalent. Andere Verhältnisse führen aber zu 100 % Umschwung wie die Geschichte lehrt.

    • Joseph Meyer

      @Das wird ja lustig!
      Ich hatte auch gelesen, dass der Grund für diesen Massenandrang, inzwischen ~49.000-, ein neues spanisches Gesetz sei, wonach „Asylsuchende“ wenn sie schwimmend an der spanischen Küste an Land gehen, nicht ohne aufwendiges Verfahren direkt an der Grenze abgewiesen werden können, stimmt das also?
      Aber egal, wir und unsere politischen Vertreter müssen schnellstmöglich begreifen, dass nur eine effektive wirtschaftliche Entwicklungshilfe in den Fluchtländern den jungen Menschen dort eine Lebensperspektive verschaffen wird und dann den weiteren Massenzustrom verhindern kann. Das bedeutet Zugang zu preiswerter und ausreichend Energie am besten solare Energiequellen, ein positives Geldsystem welches die monetäre Ausbeutung durch die westlichen Systembanken beendet, Hilfe bei der landwirtschaftlichen Nutzung und dem Wassermanagement, Hilfe beim Aufbau industrieller Fertigung, Stopp von Waffenlieferungen in Krisengebiete und Hilfe beim Beenden aller militärischen Auseinandersetzungen in den Fluchtländern, usw.

      OK, angesichts der „Qualität“ unserer Regierungspolitiker und der Abhängigkeit unserer Medien, ein schwieriges Unterfangen! Aber mit weiteren vielfachen Millionen illegalen Zuwanderern nach Europa kann man die Entstehung von Bürgerwehren und sogar Bürgerkriegen bei uns nicht ausschließen, und das wäre sicher schlimmer!

      • Karli Dall

        Nach Angaben der spanischen Behörden ist inzwischen fast die Hälfte der Menschen, die seit Donnerstag nach Ceuta strömten, freiwillig nach Marokko zurückgekehrt, von Euro News.

        Vermutlich sind sie wieder zurückgeschwommen.

        • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

          Karli Dall / Kehrtwende wegen Unglaubwürdigkeit, unter der europäischen Bevölkerung ?
          Der spanische Geheimdienst hatte natürlich keine Ahnung davon gehabt, dass sich 50.000 Menschen, auf die Flipflops machen ?
          Stattdessen soll es jetzt angeblich, nur von der marokkanischen Regierung aus, organisiert gewesen sein.

      • DR ALBERN

        @ Joseph Meyer, SIE betonen Solar-Energie!!! Haben SIE eventuell die Dänemark Rundfahrt auf Eurosport gesehen??? Ich war erstaunt, wie wenige Häuser und Hallen (Industrie) dort mit Solar auf den Dächern versehen sind!!!

      • Die Wahnvorstellungen von „solaren Energiequellen“ wird man Ihnen wohl nicht mehr austreiben können. Trotzdem, wenn Sie einen Vortrag in englischer Sprache verstehen:
        https://eike-klima-energie.eu/2026/08/01/vom-daemon-zum-abendessen-die-wissenschaftliche-rehabilitierung-von-co%e2%82%82-und-brennstoffen-von-willie-soon/
        Willie Wei-Hock Soon ist Astrophysiker und Raumfahrtingenieur. Er arbeitet seit 1991 am Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics in Washington DC.
        Soon gilt als einer der führenden Experten auf dem Gebiet des Zusammenhangs von Sonnenaktivität und Klima. In über 30 Jahren Arbeit hat er Klima-Modellierer herausgefordert, die den Zusammenhang von Sonne und Wolkenbildung drastisch unterschätzten. 2018 gründete er das Center for Environmental Research and Earth Sciences (CERES).

        • Joseph Meyer

          @Dax
          Ich glaube, Sie verwechseln hier die „Kontroverse über die Ursache der Weltklimaerwärmung“, in welche ich mich nicht einmische, mit dem „Potential der solaren Energiequellen Wasser-und Windkraft, Solarstrahlung und Erdwärme, Biomasse“, an welches ich tatsächlich, und insbesondere für das sonnenreiche Afrika, als Lösung für die weltweite Energieknappheit glaube.

          • @ J. Meyer

            Sie haben natürlich völlig Recht Herr Meyer! Man sollte versuchen ein Maximum der von der Sonne zur Verfügung gestellten Energie in für den Menschen nutzbare Energien umzuwandeln, statt die endlichen Ressourcen der Erde zum Nachteil unserer Nachkommen „aufzubrauchen“! Das ist physikalisch und technisch möglich – daran ändert auch der Widerstand von Dax nichts – leider aber auch aufwändig und teuer!

            Bezüglich der Migrationsproblematik bin ich aber der Auffassung, dass wir daran nicht schuld sind und auch nicht die Pflicht haben, in Afrika einzugreifen. Wenn ich jeden Abend in TV die Verbrecherbanden sehe, die dort das Sagen haben, kann Hilfe nur gestürzt durch militärische Gewalt in diese Länder gebracht werden – was aber schon in der Vergangenheit aus diversen Gründen nicht funktioniert hat. Man kann ja inzwischen auch nicht mehr von einem „reichen Europa“ sprechen, ich würde eher sagen, dass Europa inzwischen „aus dem letzten Loch pfeift“ und sich schleunigst um sich selbst kümmern sollte.

            • Joseph Meyer

              @Richtig
              Dass Europa sich um die Fluchtursachen kümmern müsste, wenn verhindert werden sollte, dass Millionen Afrikaner nach Europa drängen würden, das hatte ich schon in 2007 im Parlament der DG während der Debatte um das Cotonou-Abkommen gesagt:
              VIVANT- Fraktion
              Plenarsitzung vom 29.10.2007
              Stellungnahme zum « Cotonou-Abkommen »
              Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege des Parlamentes,
              Das Abkommen, welches uns heute zur Ratifizierung vorliegt, zwischen der Europäischen Union und der Staatengruppe aus Afrika, dem karibischen und dem pazifischen Raum, und welches die früheren Abkommen übernimmt, ist nach dem gleichen Muster aufgestellt, wie der EU-Verfassungsvertrag, welcher in 2004 bekanntlich gescheitert ist, und welcher jetzt erneut, praktisch im gleichen Wortlaut, als Vertrag für Europa vorliegt: Und zwar werden neben einer großen Anzahl von wortreichen Passagen zu den Menschenrechten, zur sozialen Gerechtigkeit und zur Bekämpfung der Armut, im gleichen Text die Bestimmungen der WHO, des IWF und der Weltbank festgeschrieben, und es sind gerade diese Bestimmungen, welche die Missachtung der Menschenrechte und die sozialen Ungerechtigkeiten, bzw. die Armut, bewirken. Das vorliegende Abkommen kann also – in dieser Fassung – unter gar keinen Umständen gutgeheißen werden.
              Das lässt sich an Hand folgender Artikel belegen. So steht im Artikel 37, Absatz 7, dass die bestehenden Handelshemmnisse, im Einklang mit den einschlägigen WTO-Regeln, schrittweise beseitigt werden müssen. Zu diesen zu beseitigenden Hemmnissen gehören ein Festhalten an öffentlichen Dienstleistungen, ein Beharren auf Arbeitnehmerrechten und sozialen Standards, der Schutz vor externen Finanzinvestitionen welche die “Sanierung“ von Unternehmen zum Ziel haben, das Festhalten an Umweltvorschriften, usw. Im Bereich des Dienstleistungsverkehrs betont Artikel 41 die Verpflichtungen aus dem allgemeinen Übereinkommen über den Handel mit Dienstleistungen (das GATS) und weist darauf hin, dass diese Dienstleistungen liberalisiert, d.h. für den Privatsektor frei gegeben werden müssen. Artikel 46 legt die Notwendigkeit fest, einen wirksamen Schutz der Rechte an geistigem und gewerblichem Eigentum, das so genannte TRIPS- Übereinkommen, zu gewährleisten. Unter Abschnitt 5) dieses Artikels wird präzisiert, was unter „geistigem Eigentum“ zu verstehen ist: Dazu gehören z.B. Patente für biotechnische Erfindungen und Pflanzenzüchtungen. In der Praxis führt das dann dazu, dass den Landwirten das Recht auf Nutzung von Pflanzen und Saatgütern verwehrt wird, welche seit Jahrhunderten zum Kulturerbe des betreffenden Landes gehören. Artikel 56 fixiert den kontinuierlichen Zufluss von Finanzmitteln gegen günstige Bedingungen. In Artikel 22 wurde der Aufbau lebensfähiger Bankensysteme zum erklärten Ziel gemacht und Artikel 76 präzisiert, dass es sich dabei um ausländische und private Bankensysteme handelt, welche den kontinuierlichen Finanzmittelzufluss gewährleisten sollen. Auf diese Weise werden all diese Länder in die Schuldenfalle und in die endgültige Abhängigkeit getrieben. Artikel 95 legt die Laufzeit des Abkommens auf 20 Jahre fest, mit der Möglichkeit einer Überprüfung der Bestimmungen nach Fünfjahreszeiträumen – allerdings nicht die Bestimmungen über die wirtschaftliche, finanzielle und handelspolitische Zusammenarbeit.
              Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen des Parlamentes,
              dieses Abkommen unterstreicht einmal mehr das ganze Dilemma, welchem der EU Ministerrat und die EU-Kommission unterliegen. Einerseits möchte wohl jeder Verantwortungsträger in diesen Gremien die bestmöglichen sozialen und umweltpolitischen Standards einbringen, anderseits gibt das internationale Wirtschafts- und Finanzwesen die Richtung und die Grenzen vor, in welchen die EU sich weiter entwickeln darf, und diese Richtung wird von dem Ziel des maximalen Wettbewerbs und des maximalen Profits bestimmt. Dort wo also der EU-Ministerrat und die EU-Kommission nicht im Sinne der Bevölkerung handeln können, obliegt es den einzelnen Parlamenten einzuschreiten, um den freien Markt dort zu begrenzen wo er inhumane Folgen hervorruft. Es ist offensichtlich, dass überall auf der Welt Verelendung und Armut zunehmen, und dass diese negative Entwicklung ganz wesentlich mit den Wirtschafts-, Handels- und Finanzstrukturen zusammenhängt, welche vorrangig die USA und die Europäische Union mit Hilfe von WHO, IWF und Weltbank erzwingen. …
              Wenn Sie also, sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, heute den vorliegenden Text, in dieser Form, gutheißen sollten, dann fördern Sie mit Ihrer Zustimmung Armut und Elend in den betroffenen Ländern, und Sie verschärfen gleichzeitig auch das Problem der Wirtschaftsflüchtlinge hier in der DG. Das Abkommen ist gut für Europa aber nicht für diese Staaten in dieser Form in Bezug auf Wirtschaft und Finanzen. …
              Die WHO und die EU wollen mit diesem Vertrag die komplette Öffnung der Märkte erzwingen: In der Folge würden die afrikanischen Länder noch stärker als bisher mit den massiv subventionierten Lebensmitteln aus Europa überschwemmt und die dortigen Landwirte würden ruiniert. Schon jetzt versuchen 2 Millionen Menschen pro Jahr in die EU zu kommen, jeden Monat sterben rund 1000 Menschen bei diesem Versuch. Bisher hat Europa nur mit militärischer Macht darauf reagiert!
              https://www.j-meyer.be/media/files/Plenarsitzung.29.10.2007.Cotonou.pdf
              ___________________________________________________________

      • Um den „Sachverhalt“ etwas richtig zu stellen, in grossen Zügen:
        Die Gerichtsentscheidung betrifft nicht die „spanische Küste“ (Festland oder Inseln), sondern den Strand von CEUTA.
        CEUTA ist eine Halbinsel auf dem afrikanischen Kontinent, an Marokko grenzend, aber zu Spanien gehörend. Die Grenze ist streng bewacht, scheinbar bleibt es aber relativ einfach, den Zaun zu überwinden. Daher eine „Sonderregelung“, laut welchem die Personen, die diese Grenze, Zaun oder Absperrung illegal überschreiten, direkt auf marokkanisches Gebiet zurück gebracht werden.
        In dem ihm unterbreiteten Sachverhalt hat das Gericht entschieden, dass diese „Sonderregelung“ für am Strand von CETA ankommende Personen nicht anwendbar ist.

        Wir hier oben fälschlich beschrieben, spielt es keine Rolle, ob die Person den Strand im „Bötchen“ oder schwimmend erreicht.
        Unda was Dax hier unten verzapft, gehört erneut in seine populistische Lügenkiste.

  2. Spanien wird diese Fachkräfte mit den nötigen Papieren versorgen damit sie weiter nach Frankreich, Deutschland und Benelux reisen können wo man sie auf das herzlichste begrüßt. Natürlich erst wenn AfD, RN u.ä. verboten wurden…. 😬

      • Gelinde Andlerberg

        @ N. Parmentier
        Da kommen Sie mit dem alten Satz aus den 70ern des letzten Jahrhunderts: “ Warum ziehst du nicht nach Russland“ oder “ Mach‘ doch rüber“.
        Wem es also hier nicht passt der soll nicht gross diskutieren, sondern einfach verschwinden?
        Ist das Ihre Art der Problemlösung?
        Armselig.

      • Warum ziehst du nicht nach Dison, dann kannst du von dort schreiben wie toll das „bunte Verviers“ ist. Der Umzug in die Eupener Neustrasse, Haasstrasse, Schilsweg wäre als Alternative auch zu empfehlen…

        • Sind Sie sich eigentlich bewusst, welchen Mist Sie hier verzapfen?
          Sie ziehen über Mitbürger her, die sich nicht wie Sie ein Legohaus auf irgendeinem Hypothekenhügel leisten können – oder wollen.

          Es ist nicht so lange her, da spielte sich das „bürgerliche Leben“ im Stadtkern ab. Durch Fleiss und Einsatz schafften es viele Familien, sich einen Namen zu machen, sei es als Handwerker, Bäcker, Metzger oder irgendeinem anderen Berufszweig.
          Wenn überhaupt, reichte ein (!) Fahrzeug für die ganze Familie.
          Dann kamen die Grosskaufhäuser, Geiz wurde geil, mehr Shein aus China, als Sein aus Europa.
          Lieber in der Backhalle des Kaufhauses weniger verdienen, als 14 Stunden hinter’m eigenen Ofen. Und vor Allem, ‚raus aus der Stadt, wenn auch lebenslang verschuldet.

          Viele Mitbürger hängen an ihrem Eigentum in der Innenstadt, egal ob Ober- oder Unterstadt. Andere können oder müssen vermieten, manchmal unter sehr dubiosen Bedingungen.
          Und die, die nichts haben, müssen auch irgendwie, irgendwo, über die Runden kommen. Und sei es nur, in dem sie spät abends noch öffnen, damit einer wie Sie sich auch noch nach Ladenschluss seinen Schnaps holen kann, damit DSDS verdaulicher wird.

          Also, einfach mal den Schnabel halten…

          • Der Alte

            Tja, die Dinge verändern sich sehr schnell. Vor 25 Jahren war die Neustrasse in Eupen noch eine dermaßen gutbürgerliche Wohngegend, dass Italiener „abgeraten“ wurde sich dort niederzulassen. Heute herrschen dort westasiatische Zustände bezu

  3. Rob-Otter

    Ceuta und Melilla. Beide werden von Marokko beansprucht.
    Warum nicht an Marokko übergeben, warum kein Verkauf oder Tausch?

    Spanien in seiner Einfallslosigkeit „braucht“ unbedingt die Enklaven holt die jugendlichen Schwimmer auf sein Festland und verteilt sie in der EU.

    Das gibt Ärger:
    Italien droht mit Schengen-Aussetzung.

    Finnlands Innenministerin Mari Rantanen forderte Konsequenzen. „Spanien habe völlig versagt die Außengrenze des Schengen-Raums zu schützen.“

    Merz rief die spanische Regierung dazu auf, die Lage schnellstmöglich wieder in den Griff zu bekommen. „Der Schutz der Außengrenzen der Europäischen Union ist entscheidend für die Bekämpfung illegaler Migration“.

    Notfalls schicken die US-Republikaner Kriegsschiffe……..

  4. Politiker

    Nun, das Ganze sah man ja ankommen. Spanien regularisiert über eine Million „Illegale“ und der spanische oberste Gerichtshof urteilt dass man Menschen die Spanien schwimmend erreichen nicht so einfach wieder nach Hause schicken kann. Genau dies macht wie ein Lauffeuer die Runde in den sozialen Medien und Tausende „schwimmen“ nach Spanien. Sozialisten und Richter sollten dann auch für Ihre Entscheidungen gerade stehen. Es gibt kein grösseres Leid als das was man selbst verursacht.

    • Die Wahrheit

      Wenn jemand früher die Landesgrenze illegal übertrat, bestand die Gefahr, erschossen zu werden! Und jetzt können Ausländer sich alles erlauben und die Bürger des Landes werden nur noch zur Kasse gebeten und von den Behörden gedängelt. Man muss doch kein Rassist sein, um das festzustellen. Wir brauchen ja nur mal auf die Autos der ua zu achten, die hier rumfahren! Der Belgier muss zum TÜV, Verkehrssteuer zahlen, Versicherungen etc. Ist das denn normal! Heute steht in der Zeitung, dass die Gemeinde St vith wieder einen neuen Stasi – Mitarbeiter sorry Feststellungsbeamter einstellen will. Nur um das hiesige Volk zu kontrollieren und zu dängeln. Der Beamte kostet wieder viel Geld, dass man ja bekanntlich nicht mehr hat. Es wäre sinnvoller, diese Person in den Staats- oder Gemeindewald zu entsenden, da bekanntlich im Forstministerium Waldarbeiter fehlen.

      Am besten ist es, man tut nichts mehr. Es dauert nicht mehr lange, dann ist alles im Arsch, wie der Eifeler sagt. Und wiederum hat die Menschheit nichts aus der Geschichte gelernt!

        • Der Beobachter

          Vielleicht ist es unterstes Niveau, aber schlichtweg die Wahrheit. Machten die Stasi- Mitarbeiter nicht das Gleiche mit ihren Bürger? Kontrolle, schauen,
          schnüffeln!!! Also, ich würde diesen Job nicht ausüben wollen.,….. Dann lieber Forstarbeiter und seinen Frieden haben.

          • Sparwasser

            Es gibt viele Länder, in denen Gesetzeslosigkeit herrscht. Ich bin überzeugt davon, dass Sie dort nicht leben wöllten. Wenn doch, dann nichts wie dahin. Hier wird Sie keiner davon abhalten.

  5. Der Patriot

    Migranten sind keine Flüchtlinge, seht im Duden nach !
    Migranten haben keinerlei Sonderrechte wie die sogenannten Flüchtlinge !
    Es sind alles illegale Einwanderer, somit „Straftäter“ !

  6. Ein Koalitionspartner der CDU (Brandmauer) fordert die Aufnahme der Flüchtlinge in der EU. Merz wird umfallen, so wie immer….
    ….
    /////
    „Damit darf Spanien nicht allein bleiben. Deutschland und die EU stehen in der Pflicht, bei der Versorgung zu helfen und Schutzsuchende aufzunehmen“, meinte die Linke-Vizeparteichefin Clara Bünger. Und die innen- und fluchtpolitische Sprecherin ihrer Fraktion sieht in mehr Grenzschutz keine Lösung:
    …..
    ////

    • Hans Lohmayer

      Mit Quetsch, Lederhosen und Bier geht es Richtung Untergang.
      Es handelt sich um eine aussterbende Rasse, die sich nochmal amüsiert wie in alten Zeiten.
      Was bleibt von solchen Traditionen in 20, 30 oder 50 Jahren? Eine Frage, die man sich früher nicht stellte.
      Heute, das Fest mit Merkelpollern abgesichert und mit den frischen Bildern von Ceuta im Kopf denke ich ans Alte Rom.

    • Noah Parmentier

      Wie schon früher vorgeschlagen. Einfach mal über eine Auswanderung nachdenken… Russland, oder ähnliche Länder. Wir haben Ruhe, Sie haben Ordnung und eine EU-freie 1A Regierung.

  7. https://youtu.be/HNj7WgrQd2Y
    Gast: Ralf Schuler
    Zwölf Jahre war Ralf Schuler Kanzlerkorrespondent der BILD. Er flog im Regierungsflieger mit, beobachtete Merkels Machtspiele aus nächster Nähe — und bekam in all der Zeit kein einziges Merkel-Interview. Weil er nie zur Mannschaft gehörte.
    Seine Familie betrieb in Ost-Berlin eine private Bäckerei. Als der Staat sie in den 70ern enteignen wollte, weigerten sie sich. Das Verfahren zog sich so lange, bis die Wende kam. Am Ende waren sie die Einzigen, die ihr Grundstück zurückbekamen.
    Dieses Rückgrat bewahrte er sich auch bei Axel Springer. Auch als ein Gastbeitrag von 120 Biologen erschien, der die Existenz von nur zwei biologischen Geschlechtern vertrat, den Konzernchef Döpfner zurückpfeifen wollte: Schuler stellte sich dagegen — und verlor am Ende seinen Job.
    Heute ist er Politikchef bei NIUS und sagt Sätze wie: Wer ein Viertel der Wähler ignoriert, betreibt politische Insolvenzverschleppung. Im Gespräch mit mir erklärt er, wie Macht in Berlin wirklich funktioniert — und warum ihn die DDR gelehrt hat, bei keinem Konformitätsdruck mitzumachen.

    {ungeskriptet} by Ben

  8. RaymondW

    Wir werden (überall) nur noch verarscht!

    Die Erklärung für den Tagestrip Ceuta…
    Die Hintergründe und die Logik, warum es genau so geschah, wie es geschah…
    So Leute, ich habe heute Mittag in meinem letzten Beitrag erklärt, was die Presse euch an Ammenmärchen über den angeblichen 50.000-Mann-Tages-Trip nach Ceuta erzählt.
    Jetzt möchte ich euch die tatsächlichen Hintergründe und die Motivlage liefern, falls es euch interessiert, warum das Ganze so abgelaufen ist.
    Was in Ceuta wie ein spontaner Massenansturm wirkte, folgt einem seit Jahren bekannten und bewusst eingesetzten Muster, das weder Zufall noch humanitäre Überforderung ist, sondern kühle Machtpolitik.
    Ceuta hat rund 83.000 Einwohner, und an einem einzigen Tag kamen ungefähr 49.000 Menschen hinzu, während 56 Menschen beim Versuch, die Grenze zu erreichen, ertranken.
    Warum das kein Zufall ist und warum der König von Marokko für eure Steuermillionen sogar Tote in Kauf nimmt, lässt sich klar in drei Punkten erklären.
    1. „DER PREIS“:
    Die EU hat Marokko zwischen 2014 und 2020 bereits rund 350 Millionen Euro überwiesen, damit König Mohammed VI. die Leute aufhält.
    Bis 2027 stehen weitere 500 Millionen Euro für Marokko im EU-Haushalt.
    Spanien allein hat mindestens 125 Millionen Euro nachgelegt, sodass insgesamt mindestens eine Milliarde Euro Schutzgeld fließt.
    Der größte Nettozahler für diesen EU-Grenzschutz ist Deutschland, also ihr.
    Ihr bezahlt offiziell Schutzgeld für einen Schutz, der nur so lange hält, wie ein afrikanischer König das möchte.
    2. „DAS MUSTER“:
    Schon 2021 ließ Marokko in nur 36 Stunden 8.000 Menschen nach Ceuta durch, was Madrid damals offen als Erpressung bezeichnete.
    Im März 2022 erkannte Regierungschef Sánchez den marokkanischen Anspruch auf die Westsahara als Lösungsvorschlag an, und danach war die Grenze plötzlich wieder dicht.
    Ein erpressbarer Präsident ist ein schlechter Präsident.
    3.“DER AKTUELLE AUSLÖSER“:
    Sánchez war vergangene Woche in Algier, also bei Marokkos Erzrivallen, und Madrid plant gleichzeitig, den vor 1976 geborenen Sahrauis die spanische Staatsbürgerschaft zu verleihen.
    Das sind zwei direkte Ohrfeigen für den König von Marokko innerhalb weniger Tage.
    Daraufhin lag die sonst streng bewachte Hafenmole plötzlich frei, Tausende konnten ungehindert überlaufen, und am Abend fuhr Marokko Wasserwerfer auf und machte die Grenze wieder zu.
    Wer hier an einen Zufall glaubt, verkennt, dass ein bezahlter Grenzschutz wie ein privater Sicherheitsdienst funktioniert, den ihr für den lückenlosen Objektschutz bezahlt.
    Der Mann installiert Kameras und Zutrittssysteme, kassiert die Pauschale und behält den Mastercode.
    Sobald es Meinungsverschiedenheiten gibt, schaltet er am nächsten Morgen die Alarmanlage aus und lässt die Leute einfach rein.
    Wer den Sicherheitsdienst bezahlt, kontrolliert eben noch lange nicht die Tür.
    Gleichzeitig wird das Kolonialismus-Argument, das unter vielen Beiträgen auftaucht, auf den Kopf gestellt.
    Die Westsahara steht seit 65 Jahren auf der UN-Liste der Gebiete ohne Selbstregierung, während Marokko seit 55 Jahren rund 85 Prozent davon besetzt und systematisch eigene Siedler dorthin schickt.
    Die Toten vor Ceuta waren keine Kolonialherren, sondern Menschen, die in einem Machtspiel zwischen einem afrikanischen König und europäischen Zahlmeistern zerrieben wurden.
    Europa soll angeblich seine Kolonialschuld mit einer Milliarde an einen König abtragen, der selbst 85 Prozent eines freien Gebietes besetzt hält.
    Es geht hier wie immer um Geld und Macht, und genau deshalb ist es die Aufgabe einer funktionierenden Europäischen Union, solche erpresserischen Spielchen zu unterbinden, statt sie mit Milliarden zu alimentieren.
    Wenn die nationalen Politiker aber weiterhin unfähige Figuren und innenpolitischen Ballast nach Brüssel entsorgen, statt fähige Köpfe zu schicken, dann darf man sich nicht wundern, dass diese Marionetten weder den Willen noch die Fähigkeit besitzen, die Interessen der Bürger gegen solche Türsteher durchzusetzen.

    (Michael Münch)

  9. Wer sich wie die Spanier linke Träumer u Spinner in die Regierung wählt, sollte sich nicht wundern
    Den Müll den die Medien weismachen wolllen, glauben eh nur Besoffene „schwimmend“ “ durchs Mittelmeer“ usw…. lächerlich

  10. Hugo Egon Bernhard von Sinnen

    Sehr viele Möglichkeiten im Artikel.
    sollten wir wieder auf ein gemeinsam organisiertes Schauspiel reingefallen sein, dann sollte man vor Sanchez ein wenig mehr Respekt haben.
    Denn überall wo der Israeli seine Finger im Spiel hat, herrscht doch nur Mord und Chaos.

    …..Noch weiter gehen andere Spekulationen. Spanien hat sowohl Israels Vorgehen im Gazastreifen als auch die US-Angriffe auf den Iran scharf kritisiert und sich zudem dem Druck von Präsident Donald Trump widersetzt, die Ausgaben für Verteidigung schneller zu erhöhen. Daraus leiten manche Beobachter die Vermutung ab, Marokko könne im Interesse seiner engen Verbündeten USA und Israel gehandelt haben, um die linke Regierung in Madrid zu destabilisieren und gleichzeitig die Migrations- und andere Debatten in Europa anzuheizen ….

    Ein Israel-naher Analyst forderte deshalb vor einigen Monaten unumwunden, Israel solle Marokko helfen, Ceuta und Melilla „zurückzuerlangen“, um Spanien zu «bestrafen». Belastbare Hinweise auf eine Beteiligung der USA oder Israels an den Ereignissen in Ceuta gibt es allerdings nicht.

    braucht man wirklich ein Hinweis, oder braucht man nur 1&1 zusammenzählen zu können ?
    Der Israel nahe Analyst, würde besser seine Nase zum analysieren des Chaos benutzen, welches Israel in letzter Zeit zu verantworten hat.

  11. JoKrings

    Alle Finger zeigen auf: Israel. Aus Rache weil Sanchez und Spanien ihre Stimme gegen den Genozid an Palästinensern ist und die US-Bomber nicht zwischen landen lässt.
    Israel ist der beste Freund, den man haben kann, und das lernen gerade die USA auf die harte Tour…

  12. Zur Spanischen Migrationspolitik: es werden 500.000 illegale Aufenthalte regularisiert:
    ////
    Die außerordentliche Regularisierung in Spanien (beschlossen im April 2026) gewährt irregulären Migranten und Asylbewerbern, die sich vor dem 1. Januar 2026 mindestens fünf Monate ununterbrochen im Land aufhielten, eine einjährige Aufenthaltsgenehmigung mit Arbeitserlaubnis.

    Die damit verbundene Reisefreiheit ist im Schengen-Raum auf touristische Kurzzeitaufenthalte beschränkt:

    Erlaubt: Reisen in andere Schengen-Staaten für maximal 90 Tage innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen.
    Nicht erlaubt: Das Recht zum Wohnen oder Arbeiten in anderen EU-Mitgliedsstaaten wird durch diese Aufenthaltserlaubnis nicht gewährt.
    ////
    Besonders der letzte Satz ist von Bedeutung, soll er doch die Nachbaren beruhigen von wegen Weiterzug in andere EU Staaten. Natürlich ziehen die Leute weiter, legal, illegal, 💩egal… Ich erinnere an die Worte der Bundeskanzlerin Merkel: „Nun sind sie halt da“. Die Realität sieht so aus: „Zum Stichtag 30. Juni 2026 waren 258.845 Personen (in D) ausreisepflichtig. “ Glaubt denn wirklich jemand dass das formale Verbot sich in D (oder B, oder F, oder NL…) niederzulassen jemanden davon abhält es zu tun? Das „Stadtbild“ beweist das Gegenteil.

    • Ja, auch wenn Sie es nicht glauben:
      Es gibt „Leute“, die froh sind, in Spanien leben zu dürfen und dort zu arbeiten.
      Wenn man das Schengen System nicht versteht, sollte man den Mund halten – Sie nicht nur dann…

      • Ach Herr Lehrer, Sie verbieten niemandem mehr den Mund…. Und dass die Belgischen Rentner nach Spanien ziehen, und die Migranten Richtung Belgien, finde ich auch ganz toll denn letztere kommen um für unsere Rente hier zu arbeiten – während die pensionierten Lehrer es sich in Spanien gut gehen lassen. Habe ich das richtig verstanden?

  13. Hans Eichelberg

    „Neue Informationen aus mehreren Quellen der militärischen und zivilen Geheimdienste legen nahe, dass die Regierung frühzeitig vom Risiko einer massenhaften Einreise von Migranten nach Ceuta wusste.
    Trotzdem ergriff sie nicht ausreichend Maßnahmen, um die Entwicklung zu stoppen. Warnungen trafen tagelang ein, teils noch wenige Stunden, bevor Zehntausende Menschen in die autonome Stadt kamen.“ (Euronews)

    https://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/ceuta-geheimdienst-warnte-spaniens-regierung-schon-tage-vor-der-krise/ar-AA29eXeV?ocid=winp1taskbar&cvid=4fc0a20f1f954a7d8e6bd4823a4d0407&ei=10#comments

  14. Zahnloser Tiger EU

    Die EU-Leitung arbeitet gegen die Bürger in Europa. Viele Staaten im Magreb räumen ihre Gefängnisse auf. Das ist einfach und günstig, schwere Straftäter los zu werden. Die EU Staaten üben eine starke Anziehungskraft aus. In einigen Staaten erhalten diese Invasoren ohne Bedingungen erfüllen zu müssen Geld. Nun kommt eigentlich die EU ins Spiel. Noch nicht Mals die Aussengrenzen werden geschützt. Das ist Vorsatz.

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      # Hans Eichelnerg / Das (die Regierungen) anstelle von Regierung ??
      frühzeitig davon wussten ?
      Es wird wohl einen Grund haben, dass das Irrenhaus in Brüssel, keine Stellung bezieht.

    • Guido Scholzen

      Wie sagte Show-Größe Harald Schmidt mal aus Jux und Dollerei über zuviel linke Politik:
      „Wo ist die Waffen-SS, wenn man sie braucht?“
      Man stelle sich einen solchen Klaf bei heutiger political Correctness im TV vor…🤐

  15. Marcel Scholzen Eimerscheid

    Vielleicht mal sich beruhigen und die Sachlage vernünftig analysieren. Was ist eigentlich passiert ? Unkontrolliert haben Horden von Migranten eine kleine isolierte Besitung von Spanien überrannt.

    Nur gibt es dort nicht viel zu holen oder auszurichten. Von da aus in die EU ist es schwierig einzuwandern. Man muß übers Meer und man wird kontrolliert beim betreten des spanischen Festlandes.

    Genau wie beim Sturm auf das weiße Haus ist vor allem Imageschaden entstanden. Das verlangt dann nach einer Reaktion.

    Jetzt ist die Aufmerksamkeit wieder gerichtet auf die Einwanderungspolitik in der EU. Und da braucht es wirklich eine grundlegende Änderung. Am besten Australien zum Vorbild nehmen. Nur noch Asyl und Auswanderungdanfragen per App aus dem Ausland akzeptieren. Wer unerlaubt kommt, in ein entferntestes Land wie Afghanistan deportieren.

    • JoKrings

      60.000 Männer auf einmal. Das war organisiert. Von wem? Israel, aus Rache. Siehe die… Analyse von Kevin Barret, die ich verlinkt habe. Die spanischen Geheimdienste können die Rekrutierung wohl in den (a)sozialen Netzwerken bestimmt nachverfolgen und die Schwimmer befragen: wer hat euch bezahlt?

      • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

        # Carine / Mit der empörungsstrategie,
        hat Israel die Welt doch lange genug an der Nase rumgeführt.
        Mittlerweile ist die Generation, die das Recht hatte sich zu empören, zahlenmäßig noch im vierstelligen Bereich ?
        Die israelische Regierung pocht aber auf das Recht, sich bis in alle Ewigkeit empören zu dürfen, weil man mit dieser Strategie finanziell nicht schlecht von anderen gelebt hat und glaubte auch dadurch alle Rechte auf dieser Welt zu besitzen.
        Ob das allgemein mit Judenhass zu tun hat?, ist doch eigentlich ein Teil dieser empörungsstrategie der israelischen Regierung.
        Aber stimmen diese Anschuldigungen seitens der Regierung, vom allgemeinen Judenhass, durch das Sprachrohr Netanyahus auch ?
        Natürlich nicht !
        Auch liegt der Haftbefehl (auf europäischen Boden) gegen den Mann, nicht aus Spaß, noch immer vor .
        Auch wenn das Irrenhaus in Brüssel, niemals wirklich vor hatte, den Straftäter festnehmen zu lassen.
        Man wird dort eher erleichtert sein, wenn Trump den Europäischen Gerichtshof zerschlagen hat.
        Und im Anschluss werden wir erst recht erfahren, was es für uns Europäer bedeutet, alle Entscheidungen in den Händen einiger weniger gelegt zu haben, die schon vor längerer Zeit damit begonnen haben, uns zu verkaufen.

      • Leute wie Sie haben erst Khomeini zur Macht verholfen in dem Glauben jetzt Teil der „Revolution“ zu werden; anschließend hat Khomeini euch an Baukränen öffentlich aufgehangen….
        https://www.srf.ch/news/international/islamische-revolution-von-1979-der-grosse-verfuehrer-wie-der-ajatollah-den-westen-taeuschte
        Linke wie Sie und ihre Brüder im Geiste lernen aber nichts daraus sondern winken jetzt zehntausende Muslime (Flüchtlinge, Schutzsuchende.. 😁🤔) in die EU. Schade dass Sie wahrscheinlich schon zu alt sind um die Folgen Ihres Handels am eigenen Leib zu spüren. Aber vielleicht haben Sie ja Kinder und Enkel… Danke Opa.

          • Hubert F.

            @ WK
            Was wollen Sie denn in dem Kontext mit Chirac?
            —–
            Jacques René Chirac * 29. November 1932 in Paris; † 26. September 2019 ebenda) war ein französischer Politiker und von Mai 1995 bis Mai 2007 Staatspräsident Frankreichs. Zuvor war Chirac von 1974 bis 1976 und 1986 bis 1988 Premierminister sowie von 1977 bis 1995 Bürgermeister von Paris .
            ——–
            Er war Gaullist und hatte mit dem Salonsozen 5/11 nichts gemein.

            • Hubert F., Chomeini hat in Neauphle-le-Château Asyl erhalten. Stimmt, es war in der Tat nicht Chirac sondern Barre der Premierminister war. Beide unter dem Präsidenten Giscard d’Estaing. Von Frankreich aus hat Chomeini weiter gegen den Schah gehetzt. Von der französischen Presse, Radio und Zeitschriften, die ich damals verfolgte, wurde nur positiv über Chomeini berichtet. Er gatte dort in einem Schloss einen richtigen Hofstaat. Ich dachte, die Franzosen wollten wieder einmal den USA eins auswischen. Aber: „Während der vom 4. bis 7. Januar 1979 stattfindenden Konferenz von Guadeloupe beschlossen der französische Präsident Valéry Giscard d’Estaing, US-Präsident Jimmy Carter, der britische Premierminister James Callaghan und Bundeskanzler Helmut Schmidt, den Schah nicht mehr zu unterstützen und Chomeini die Rückkehr nach Iran zu ermöglichen“. Das naive Gutmenschentum hat schon lange Tradition. Ab „Ausweisung aus dem Irak“ in Wikipedia den Artikel „https://de.wikipedia.org/wiki/Ruhollah_Chomeini lesen“. Man kann da auch Chomeinis politische Ansichten und Umsetzung finden.

              • Valéry Giscard d’Estaing, gehörte während seiner politischen Karriere 6! verschiedenen Parteien an (CNIP, FNRI, PR, UDF, „Démocratie libérale“ et finalement „République solidaire“) , also jemand ohne jedes Rückgrat. Jimmy Carter, linker Demokrat, Callaghan ein Labour Politiker und Schmidt, ein SPD Politiker. Eine Truppe aus Opportunisten und Linken Träumern wurde von Khomeini so richtig über den Tisch gezogen. Als Dank für seine Hilfe fand der naive Carter seine Botschaftsangehörigen in Teheran alsbald in Geiselhaft wieder. Die westliche Migrationspolitik ist heute leider noch genau so desaströs wie damals, die Folgen kann man am „Stadtbild“ ablesen…

      • Bei all dem Unsinn, der hier verzapft wird, meist nur ohne eigene Meinung kopiert undweitergeplappert, finde mich zwar geehrt.
        Aber zwischen Khomeini, de Gaulle und Chirac ist viel Platz.
        Dazwischen findet man jede Menge Opas und Lehrer. 🤣🤣

  16. Ermitler

    Als wirklich gehandelt werden sollte vor einigen wart ihr nicht da,ich schon wohl, aber man wurde als Rassist beschimft und nun? Was soll denn nun gemacht werden was denkt ihr.Leider ist es für vieles zuspät,seht was nur überall passiert und immer die selben Leute ,von wo die herkommen sieht man sofort und nun bin ich dafür Rassist wenn man die Wahrheit sieht.

  17. https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/ceuta-massenansturm-schleuser-dschihadisten/
    Madrid und linke Medien erklärten die Krise für nahezu beendet. Doch tausende Migranten sind noch in Ceuta, Islamisten verstecken sich im Gelände und Schleuser setzen ihre Kunden per Jetski aufs spanische Festland über. In marokkanischen Netzwerken wird derweil der nächste Ansturm vorbereitet. Das Einsickern nach Europa geht weiter.
    ….
    //////
    Warte, warte nur ein Weilchen…. dann kommen sie auch zu uns….

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