Am Donnerstag machte Aachens Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons Ostbelgien seine Aufwartung.
Im Gespräch mit DG-Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) tauschte der CDU-Politiker dabei in Eupen über grenzüberschreitende Handlungsfelder aus, etwa zu Fragen der Mobilität, der Gesundheit, des Unterrichts und der Ausbildung, der Hochschulen oder auch der Energieversorgung. Auch der Stand der Dinge in den Großprojekten Einstein-Teleskop und Gigafactory wurde – im Beisein des Direktors der Euregio Maas-Rhein, Michael Dejozé – erörtert.
„Unsere Zusammenarbeit mit Aachen zeigt, dass Europa dort stark ist, wo Nachbarn gemeinsam handeln. In Zeiten großer Herausforderungen ist dies wichtiger denn je. Unsere guten Beziehungen sind Ausdruck einer lebendigen europäischen Freundschaft, die konkrete Vorteile für die Menschen, Einrichtungen und Unternehmen in unserer Grenzregion schafft“, so Ministerpräsident Paasch im Anschluss.
Oberbürgermeister Dr. Ziemons erklärte seinerseits: „Unsere Region lebt vom Miteinander über Grenzen hinweg. Was uns verbindet, ist weit mehr als geografische Nähe – es ist eine gemeinsame Lebenswirklichkeit. Ob Infrastruktur, Wirtschaft, Gesundheitliche Versorgung, Bildung oder Wissensaustausch: Wenn wir unsere Stärken bündeln, und die Erreichbarkeit und Durchlässigkeit verbessern, so dass Grenzen immer weniger hinderlich sind, schaffen wir konkrete Mehrwerte für die Menschen auf beiden Seiten der Grenze. Wir haben eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit vereinbart für die Menschen und die Zukunft unserer europäischen Grenzregion.“
Es war der Antrittsbesuch des Aachener Oberbürgermeisters in Ostbelgien, der sich in der Bürgermeisterwahl am 28. September des vergangenen Jahres in der Stichwahl durchgesetzt und sein Amt in der Kaiserstadt am 1. November 2025 angetreten hatte.
