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Nach dem schweren Zugunglück in Ostflandern stellt sich die Frage: Wie sicher sind die Bahnübergänge?

Ein Auto hält an am Bahnübergang auf dem Buschbergerweg in Kettenis. Foto: OD

AKTUALISIERT – Der schwere Unfall am Bahnübergang in Buggenhout in Ostflandern (siehe Bericht weiter unten) hat in Belgien erneut eine Debatte über die Sicherheit an Bahnübergängen ausgelöst.

Während die Ermittlungen zur genauen Ursache noch laufen, verweisen Vertreter des Netzbetreibers Infrabel darauf, dass die Sicherheitstechnik nach ersten Erkenntnissen ordnungsgemäß funktioniert habe: Die Schranken seien geschlossen gewesen, Warnlichter aktiviert und der Lokführer habe noch eine Notbremsung eingeleitet. Die Frage richtet sich deshalb zunehmend darauf, wie sich das Risiko an solchen Kreuzungspunkten grundsätzlich weiter verringern lässt.

Dabei zeigen aktuelle Zahlen, dass Bahnübergänge trotz Verbesserungen weiterhin als Schwachstelle im belgischen Schienennetz gelten. Nach Angaben von Infrabel kamen seit 2021 insgesamt 36 Menschen bei 168 Unfällen an Bahnübergängen ums Leben.

Ein Zug Ostende-Eupen passiert den Bahnübergang auf dem Buschbergerweg in Kettenis. Foto: OD

Allein im Jahr 2024 wurden noch 30 Unfälle registriert; fünf Menschen starben, neun weitere wurden schwer verletzt. Gleichzeitig war dies bereits ein historisch niedriger Wert – zwischen 2008 und 2021 lag der Durchschnitt noch bei etwa 45 bis 50 Unfällen pro Jahr. Für 2025 meldete Infrabel sogar nur noch 29 Unfälle – so wenige wie nie zuvor.

Dennoch spricht der Infrastrukturbetreiber weiterhin von durchschnittlich etwa einem Unfall pro Woche und etwa einem Todesfall pro Monat an Bahnübergängen. Nach Darstellung von Infrabel liegt die Ursache in den meisten Fällen nicht bei technischen Defekten, sondern bei Missachtung von Verkehrsregeln – etwa wenn geschlossene Schranken umfahren oder Warnsignale ignoriert werden. Dabei spiele offenbar auch Routine eine Rolle.

26.05.2026, Belgien, Buggenhout: Blick auf den Unfallort eines Zusammenstoßes zwischen einem Zug und einem Schulbus am Bahnübergang Vierhuizen in Buggenhout. Foto: Dirk Waem/Belga/dpa

„Unsere Zahlen zeigen, dass bei sieben von zehn Unfällen die betroffene Person in der Gemeinde oder einer Nachbargemeinde wohnt. Es ist also nicht der Bahnübergang, der gefährlich ist, sondern im Gegenteil vielleicht gerade die Gewohnheit“, erklärte Infrabel-Sprecher Frédéric Sacré gegenüber RTBF.

Mit solchen Aussagen versucht Infrabel zu verdeutlichen, dass viele Unfälle nicht an unbekannten oder besonders unübersichtlichen Übergängen passieren, sondern gerade dort, wo Verkehrsteilnehmer die Situation gut zu kennen glauben und Warnsignale womöglich weniger ernst nehmen.

Gleichzeitig hält Belgien an der Strategie fest, Bahnübergänge schrittweise ganz zu beseitigen oder durch Brücken und Unterführungen zu ersetzen. Nach Angaben des Netzbetreibers wurden seit 2005 bereits mehr als 440 Bahnübergänge geschlossen oder ersetzt; derzeit gibt es landesweit noch rund 1.600 Bahnübergänge. (cre)

Vier Tote und fünf Schwerverletzte nach Kollision zwischen Zug und Schulbus in Buggenhout in Ostflandern – Standen Ampeln auf Rot?

Am Dienstagmorgen ist in Buggenhout in Ostflandern ein Schulbus von einem Zug erfasst worden. Bei dem Unfall kamen vier Menschen ums Leben. Infrabel versicherte, dass die Ampel auf Rot stand und die Schranken am Bahnübergang geschlossen waren.

Der Unfall ereignete sich gegen 8.15 Uhr. In dem Bus, der gerammt wurde, befanden sich neben dem Fahrer sieben Kinder und ein Begleiter. Der Bus war auf dem Weg zu einer Förderschule.

26.05.2026, Belgien, Buggenhout: Blick auf den Unfallort eines Zusammenstoßes zwischen einem Zug und einem Schulbus am Bahnübergang Vierhuizen in Buggenhout. Foto: Dirk Waem/Belga/dpa

Zwei Kinder von 12 und 15 Jahren, die 27-jähruge Begleitperson und der 49-jährige Fahrer des Schulbusses kamen ums Leben. Fünf weitere Kinder wurden zunächst schwer verletzt und in kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht, ihr Zustand sei derzeit stabil. Von den Insassen im Zug wurde niemand verletzt.

Wie konnte es zu dem Unglück kommen? „Unsere Kameras belegen, dass der Bahnübergang ganz normal geschlossen war und eine Schranke von dem Bus verbogen wurde, als dieser auf den Bahnübergang fuhr“, schildert Frédéric Sacré, Sprecher von Infrabel, dem staatlichen Betreiber der Eisenbahninfrastruktur Belgiens, der Nachrichtenagentur Belga. Auch das rote Warnsignal soll geleuchtet haben.

Der Bus sei vor dem Unfall auf einer Straße entlang der Bahnlinie unterwegs gewesen, dann sei er nach links auf den Bahnübergang abgebogen. Demnach prallte der Bus nicht nur gegen die Schranke, sondern auch gegen einen Metallmast, der Teile des Bahnübergangs stützte. Das habe die Situation mit Sicherheit weiter verschlimmert, so Sacré. „Der Zusammenstoß war extrem heftig.“ Als besonders gefährlich gelte der Bahnübergang nicht. Die Staatsanwaltschaft ermittelt noch zur genauen Unfallursache, das müsse man abwarten, sagte Mobilitätsminister Jean-Luc Crucke.

26.05.2026, Belgien, Buggenhout: Blick auf einen umgekippten Schulbus, nachdem dieser mit einem Zug am Bahnübergang Vierhuizen in Buggenhout zusammengestoßen war. Foto: Dirk Waem/Belga/dpa

Ein Mann stand vor dem geschlossenen Bahnübergang und wurde Zeuge des Unglücks. „Der Lieferwagen wurde in die Luft geschleudert, regelrecht katapultiert. Es ging blitzschnell, man glaubt gar nicht, wie schnell das geht. Meine Frau rannte dann hin, sie hörte Schreie und Weinen“, erzählt er der VRT.

Auch ein anderer Mann, der in der Nähe des Unfallorts wohnt, erlebte den Zusammenstoß Berichten zufolge mit. Er war gerade auf dem Weg zu seinem Auto, als er plötzlich einen lauten Knall hörte: „Dann sah ich den Kleinbus. Viele Leute führten Wiederbelebungsmaßnahmen durch, es wurde viel hin und her gerannt, und die Feuerwehr war auch schnell vor Ort.“

Bürgermeister Geert Hermans sagte auf der Pressekonferenz: „Wir vom Krisenteam und aus der örtlichen Gemeinde sind schockiert und zutiefst getroffen von dem, was geschehen ist.“

Auch Premierminister Bart De Wever äußerte sich: „Ich bin zutiefst erschüttert über den schrecklichen Unfall in Buggenhout. Meine Gedanken sind bei den betroffenen Familien“, schrieb er auf X. Innenminister Bernard Quintin drückte sein Mitgefühl aus. „Meine Gedanken gelten den Opfern und ihren Angehörigen. Ich wünsche den Verletzten viel Kraft“, schrieb er X. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schrieb: „Heute trauert Europa mit Belgien.“ (cre/dpa)

37 Antworten auf “Nach dem schweren Zugunglück in Ostflandern stellt sich die Frage: Wie sicher sind die Bahnübergänge?”

  1. Der Alte

    Die Schranken waren geschlossen. Eine wurde durch den Kleinbus sogar gebogen, was m.E. nur möglich ist wenn die Schranke horizontal steht. Bleibt abzuwarten weshalb der Fahrer, der wahrscheinlich den Bahnübergagng kannte (der sich in der Nähe der Schule befindet, zu der die Schüler gebracht werden sollten), den Kleinbus auf die Gleise geleitet hat.

    • @Der Alte Herr yxwvycds schmiert am 26/05/2026 um 13:36 Uhr folgenden Sermon:

      „Bleibt abzuwarten weshalb der Fahrer, der wahrscheinlich den Bahnübergang kannte (der sich in der Nähe der Schule befindet, zu der die Schüler gebracht werden sollten), den Kleinbus auf die Gleise geleitet hat.“

      Dann warte doch auch einfach ab und halt xxxxx xxxxx xxxxxx xxxxxxxx, bis die Ermittler fertig ermittelt haben.

      Sie verstehen, was ich Ihnen sagen möchte?

  2. Der Alte, da der Fahrer tot ist, kann man nur spekulieren. Dazu kann man nur anmerken, dass die roten Blinklichter der SNCB an Bahnübergängen denen der Signale auf der Strecke mit ihren Fresnellinsen gleichen, d.h. sie sind gut von Weitem sichtbar aber in der Nähe nicht. Der Bus soll wie immer links abgebogen sein, um auf den Übergang zu kommen.

    Dass es ein Kleinbus war, bezweifele ich, eher ein kleiner Autobus. In Flandern ziehen sich solche Fahrten durch den frühen Morgen oder die Nacht.

    • Alfons van Compernolle

      WK: der Schulbussverkehr von Selectcar & MaxMobiel in Vlaanderen geht von 7u00 bis 8u30 !
      Der Berufswerksverkehr van MaxMobiel von 4u30 bis 10u00 / van 14u00 bis 21u00.
      Der Behindertenbusverkehr / Transport( Hinrichs) van 8u00 tot 19u00 !
      Eine Beschrankung je Fahrtrichtung ist unsicher , war es auch frùher schon, da ob mit dem Auto,Motorrad,Fahrrad oder zu fuss , versucht wurde noch schnell mal ùber den geschlossenen Bahnùbergang zu gelangen. Dummheit kann Lebensgefàhrlich werden.
      Eine Vollverschrankung ist angebrachter und sicherer. Die neue Planung in Vlaanderen ist aber die, dass alle Bahnùbergange durch Tunnel geleitet werden soll. Diese Planung wird schon seit 10 Jahren in Brussel erarbeitet. In Gent wird seit 1968 eine Untertunnelung des Dampoorts bis zum Vrijdagsmarkt geplant. Fùr die Planung sind fùr das Jahr 2026 € 250.000 eingeplant. Bis heute ist ein etwas breiterer Fahradweg und vier Ampeln montiert worden. Pl

      • Schrankenbedienung

        @ AvC

        Alfons, Sie kennen sich offensichtlich gut mit dem System aus. Mich würde interessieren wie diese Schranke gesteuert wurde. Früher habe ich oft erlebt, dass man eine (gefühlte) 1/4 Stunde vor einer geschlossenen Schranke stand, ohne dass ein Zug auftauchte … wer dafür verantwortlich war??? Das war nämlich der Grund, warum, wie Sie schreiben, „schon mal einer versuchte noch an einer geschlossenen Schranke vorbei zu fahren…“.

        • Alfons van Compernolle

          Nun, ich kenne ein paar Bahnùbergànge in Gent seit den 1965 Jahren und fast alle Bahnùbergaenge in Norddeutschland ( nach 56 Jahren in HH wohnen )!
          2 Nachbarn hier in Gent Arbeiten bei Infrabel so wurde mir berichtet , dass die meisten Schranken an Bahnùbergàngen mit Hilfe von Sensoren gesteuert werden.
          Ich ùberquere beinahe tàglich seit 2004 2 Bahnùbergànge, diese vor der den Modernisierungsarbeiten mit Vollschranken ausgestattet waren , so dass keiner ohne ùber die Schranken zu klettern, die geschlossenen Bahnùbergànge ùberqueren konnte.
          Jetzt , nach der Modernisierung sind diese Bahnùbergànge mit zwei Halbschranken ausgestattet worden ! Ich erlebe es tatsàchlich tàglich , dass irgendwelche Dummkoepfe die roten Lichter und die geschl. Bahnschranken ignonieren und umgehen.
          Ich sah Mùtter mit Kinderwagen , junge Menschen mit Fahrrad oder 25 km/h Roller oder Knutschend Junge/Màdchen Hand in Hand den geschlossenen Bahnùbergang ùberquren.
          Ich koennte aus Hamburg mehr erzàhlen ( berichten) aber egal ! Kenne ich gut das Belgische Bahnsteuersystem NEIN , aber als grad.Dipl.Ing. hoere ich aufmerksam meinen Nachbarn von Infrabel zu , wenn wir auf meiner / Ihren Terrassen zusammensitzen und Diskutieren. Und ja, es ist durchgehende Reaelitaet , dass an Bahnùbergaengen Wartezeiten von zwischen 5 Minuten und 15 Minuten bestehen und dann kommt kein Zug sondern nur eine
          Lok im Schritttempo angetuckert.

      • Alfons van Compernolle, Sie bringen wieder viele Details. Ich habe da meine Zweifel. Kann sein, dass im stinkreichen Ostflandern alles wie geschmiert verläuft. In Limburg ist das weniger der Fall. In 2025 oder 2024 habe ich eine Sendung auf VRT gesehen, wo die Journalisten bemängelten, dass für die Fahrt nach ihrer Schule, die behinderten Kinder um zwei Uhr nachts aufstehen mussten. Denn der Bus fährt die Wohnungen aller Kinder hintereinander an und so viele Sonderschulen gibt es nicht.

        • Alfons van Compernolle

          WK: Sie haben recht ! Das Vlaanderen reich ist stimmt auch, aber das hier alles wie geschmiert làuft, habe ich noch nicht gemerkt! Wo haben Sie denn diese Info her ???
          Seit den 1960 Jahren ist eine Untertunnelung des Dampoort bis an den Vrijdagsmarkt geplant bis heute 2026 ( 58 Jahre spàter ) planen sie noch immer , was jaehrlich € 250.000 kostet! Ich bin mir sehr sicher, in meinem diesen Leben , werde ich nicht mehr erleben , dass mit dem Bau begonnen wird ! Der gleichen Meinung war mein Vater und er hatte recht behalten (1978 verstorben) ! Ja ich kann ein paar Details nennen, da ich im Parteivorstand von Vooruit Gent Oost sitze in dem die meisten Vooruit Schepen und Minister auch
          Mitglied sind ! Zum anderen hatte ich das Glùck; dass ich in der Zeit von 1979 bis 1981 als Student ein paar nette Studenten kennengelernt habe, die heute Schepen oder Minister sind / waren! WK.- nicht Tàuschen lassen von Ostflandern, stinkreich und làuft alles wie geschmiert , hahahahahhaha , Bitte noch so einem Witz, ich habe herzlich gelacht.

        • Schrankenbedienung

          @ WK

          …“ In 2025 oder 2024 habe ich eine Sendung auf VRT gesehen, wo die Journalisten bemängelten, dass für die Fahrt nach ihrer Schule, die behinderten Kinder um zwei Uhr nachts aufstehen mussten.“ …

          Genau da könnte das Problem gelegen haben. Der gestresste Fahrer hatte vielleicht die Erfahrung, dass an diesem Übergang, den er täglich benutzte, die Schranke schon 20 Minuten bevor der Zug kommt, zugemacht wird, nicht aus Sicherheitsgründen, sondern … (würde der Zensur zum Opfer fallen).

          Von 2 erfahrenen Berufskraftfahrern (Reisebus/LKW) habe ich gelernt, dass man nie über einen Bahnübergang (beschränkt oder nicht) fährt, ohne sich vorher zu vergewissern, dass kein Zug sich nähert.

          • Schrankenbedienung, gegen eine geschlossene Schranke zu fahren,sie zu verbiegen und dann weiterzufahren, ist schon ein starkes Stück. Zu wenig Schlaf?

            Bei der automatischen Schließung der Schranken sind im Prinzip keine solche Wartezeiten in Belgien zu erwarten. Aber, wenn eine Sraße genau neben einem Haltepunkt verläuft, dann bleibt die Schranke geschlossen, solange eine Zug am Haltepunkt steht.

            An Bahnübergängen, prüfe ich auch immer, so weit ich Einsicht habe.

  3. Peter Müller

    Ich finde das die Bahnübergänge genug beschildert sind. Man muss nur den Gesetzen folge leisten. Wenn ich mich ins Auto setzte, muss ich auf alles gefasst sein. . OK. ist schwer, aber so sind die Reglen. Was zu dem schlimmen Unglück geführt hat, kann vieles sein.

    • Peter Müller, erstaunlich, dass solche Unfälle scheinbar nur in Belgien passieren. In Nordrhein-Westfalen ist mir aufgefallen, dass man ganz normale Straßenampeln verwendet. Außerdem habe ich Stellen gesehen, wo die Schranken und Lichter nicht genau an den Bahnübergängen aufbaut, sondern etwas davor.

      Passen Sie auf, dass, wenn die roten Lichter angehen, Sie auf jeden Fall im Fehler sind, wenn Ihr Auto auf den Bahnübergang gerät. Da hilft eine Vollbremsung, wenn Sie genau davor sind, nicht.

      • Der Alte

        Nicht nue in Belgien. Am 06.04.26 fuhr in Nordfrankreich ein mit schwerem Militaergeraet beladener LKW derart geschickt ueber einen Bahnuebergang, dass es zu einem Zusammenstoss mit einem TGV (!) kam.

  4. Hugo Egon Bernhard von Sinnen

    Mit der Technik der heutigen Zeit, ist ein Bahnübergang ohne Schranke ein No go .
    Aber selbst mit Schranken, passieren die schrecklichsten Dinge, wie man sieht.

    Eine Übertragung von Bildern des Bahnübergangs selbst, mit einer Webcam, zum Arbeitsplatz des Lokführers, in der sich nähernden,
    (aus zeitiger bremsentfernung, fahrenden Lok) dürfte technisch gesehen überhaupt kein Problem sein. Und die Kosten dafür, wären sehr überschaubar.

    Ahne aber schon politisches Geplänkel, und Vettern wirtschaftliche Vergabe von Aufträgen in Milliardenhöhe, sollte man meine Idee umsetzen.
    Was würde die Umsetzung dieser Idee wirklich kosten? 2000 € Pro Bahnübergang ?
    Wenn allerdings in der Politik und Wirtschaft, Ein oder mehrere Menschenleben, diese Summe nicht wert ist, erübrigt sich auch eine weitere Diskussion.
    Und natürlich kann es dann noch immer zu Unfällen kommen, wenn der Zug schon so nahe ist und etwas Unvorhersehbares geschieht.

    Dass der Lokführer sich im Voraus schon einen Überblick verschaffen könnte, hätte aber sicherlich auch schon manche Unfälle verhindert.
    Die zahlreichen Aufnahmen von Dashcams aus LKW, Bus und PKW, beweisen doch, dass es nicht selten auf dieser Welt vorkommt, dass sich ein Zug einem Bahnübergang nähert, auf dem schon länger ein Fahrzeug steht und die Insassen im besten Fall, das Fahrzeug noch verlassen konnten.
    Spekulieren möchte ich hier aber nicht ,wie es zum jetzigen beschriebenen Unfall gekommen ist.
    Denn # Der Alte hat es schon beschrieben.
    Nach der Autopsie des Fahrers, wissen wir vielleicht mehr.

    Bleibt nur den Schwerverletzten gute Besserung zu wünschen und den Angehörigen, auch aus der DG, unser herzliches Beileid zu übermitteln.

  5. „Nach dem schweren Zugunglück in Ostflandern stellt sich die Frage: Wie sicher sind die Bahnübergänge?“

    Völlig falsche Frage. Sie müßte lauten „Was für Gestalten sitzen in diesem Land hinter den Lenkrädern von Schulbussen?“

    Nach der belgischen Schulbus-Tragödie kommen immer mehr erschütternde Details über den Fahrer ans Licht

    https://archive.ph/fp0PT (aus der NZZ)

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