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Fahrrad-Viertelboxen auch für Berufstätige während der Arbeit – Stadt Eupen erweitert Kreis der Nutzer

Eine Fahrrad-Viertelbox wurde an der Bergstraße, hinter dem Wegekreuz, aufgestellt. Foto: OD

Bisher wurden die Fahrrad-Viertelboxen in Eupen nur wenig genutzt. Mitte April waren nur zwei Plätze in der Box an der Bergstraße vermietet, wie Mobilitätsschöffe Nicolas Pommée (OBL) auf eine Nachfrage von Lukas Teller (CSP) bekanntgab.

Die Stadt Eupen hatte aufgrund einer noch von der alten Mehrheit von Ecolo, PFF und SP ergriffenen Initiative im vergangenen Jahr fünf Viertelboxen für Fahrräder an verschiedenen Standorten auf dem Stadtgebiet in Betrieb genommen.

Ziel sollte es sein, sichere und wohnortnahe Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und E-Bikes zu schaffen – insbesondere für Menschen, die zu Hause keine geeignete Unterbringung haben.

Die Entriegelung erfolgt per Smartphone über die EVVA-App (verfügbar für iOS und Android). Foto: OD

Jetzt weitet die Stadt den Kreis der potenziellen Interessenten aus. Ab sofort können nicht nur Anwohner die Viertelboxen nutzen, sondern auch Personen, die im Umkreis von 500 Metern arbeiten. Außerdem wird die Mindestdauer für einen Mietvertrag von einem Jahr auf 6 Monate verkürzt.

Interessenten können über den Online-Schalter der Stadt einen Antrag stellen. Die monatliche Miete für einen Stellplatz beträgt 5 Euro. Hinzu kommt eine einmalige Kaution von 30 Euro. Der Zugang erfolgt per Smartphone über die EVVA-App (verfügbar für iOS und Android).

Die aktuellen Nutzungsbedingungen und Standorte findet man auf der Website der Stadt Eupen. Die Maßnahme wird durch die DG im Rahmen des Integrierten Energie- und Klimaplans gefördert. (cre)

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:

4 Antworten auf “Fahrrad-Viertelboxen auch für Berufstätige während der Arbeit – Stadt Eupen erweitert Kreis der Nutzer”

  1. Öffentliche Toiletten

    Vielleicht wäre es finanziell lukrativer öffentliche Toiletten daraus zu machen und das „Gemachte“ den grünen Initiatoren zur Weiterverarbeitung zu wertvollem Kompost zur Verfügung zu stellen. Dabei sollte aber auf jeden Fall ein Gremium erstellt werden, welches wie in der DG üblich, vorher einen „Beratervertrag mit einer Universitären Institution“ abschließt, damit die Weiterverarbeitung nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen erfolgt und damit man im Falle eines Misserfolges seine Hände in Unschuld waschen kann.

    • Willi Müller

      Wenn man schon diese schmucken Viertelboxen in der Stadt aufstellt, hätte man wenigstens vorher irgendwelche Stadtexperten an diesen Standorten in Containern für mehrere Wochen zur Probe leben lassen sollen.
      Jetzt weiss man gar nicht, wie die Fahrräder sich dort fühlen.

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