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Frankreich brennt – und Spanien auch…

23.07.2026, Frankreich, Le Porge: Feuerwehrleute versuchen in der Nähe von Le Porge im Südwesten Frankreichs mit einem Waldbrandlöschfahrzeug, die brennenden Bäume zu löschen. Foto: Romain Perrocheau/AFP/dpa

Die Waldbrände in der französischen Gironde haben sich in den vergangenen Tagen zu einer der schwersten Feuersituationen des Landes entwickelt. Besonders betroffen ist die Region rund um das Bassin d’Arcachon und die Halbinsel Cap Ferret nordwestlich von Bordeaux.

Nach aktuellen Angaben wurden bereits rund 8.700 Hektar Wald- und Buschland zerstört. Die anhaltende Hitze, extreme Trockenheit und wechselnde Winde erschweren die Löscharbeiten erheblich und begünstigen eine schnelle Ausbreitung der Flammen.

Die französischen Behörden haben deshalb umfangreiche Evakuierungen angeordnet. Die Halbinsel Cap Ferret wurde vollständig geräumt, wobei Zehntausende Einwohner und Urlauber über die einzige Zufahrtsstraße sowie mit Booten in Sicherheit gebracht wurden.

23.07.2026, Frankreich, Lège-Cap-Ferret: Ein Löschflugzeug wirft bei der Bekämpfung von Waldbränden in der Region Lège-Cap-Ferret im Westen Frankreichs Brandhemmnis ab. Foto: Caroline Blumberg/AP/dpa

Auch südlich des Bassin d’Arcachon, insbesondere im Raum Biscarrosse und Cazaux, mussten zahlreiche Menschen ihre Häuser und Campingplätze verlassen. Mehrere Straßen wurden gesperrt, um den Einsatzkräften den Zugang zu ermöglichen und die Bevölkerung zu schützen.

Zur Bekämpfung der Brände sind Hunderte Feuerwehrleute sowie zahlreiche Löschflugzeuge und Hubschrauber im Einsatz. Da die Lage weiterhin als äußerst angespannt gilt, hat Frankreich zusätzlich den EU-Katastrophenschutzmechanismus aktiviert. Mehrere europäische Staaten, darunter Kroatien, Portugal, Tschechien und die Slowakei, unterstützen die französischen Einsatzkräfte mit Löschflugzeugen und Personal.

Die genaue Brandursache wird derzeit noch untersucht. Nach Einschätzung der Behörden haben jedoch die außergewöhnlich hohen Temperaturen, die lang anhaltende Trockenheit und die leicht entflammbaren Kiefernwälder der Region entscheidend dazu beigetragen, dass sich die Feuer so rasch ausbreiten konnten.

24.07.2026, Frankreich, Arcachon: Ein Freiwilliger gibt Urlaubern aus Lege-Cap-Ferret bei ihrer Ankunft per Boot in Arcachon während einer Evakuierungsaktion der gesamten Halbinsel Cap-Ferret im Südwesten Frankreichs Anweisungen, während sich ein Waldbrand in der Region ausbreitet. Foto: Romain Perrocheau/AFP/dpa

Für die kommenden Tage bleibt die Situation kritisch, da bislang keine ergiebigen Niederschläge in Sicht sind und bereits mäßiger Wind ausreichen kann, um neue Brandfronten entstehen zu lassen.

Die Einsatzkräfte setzen daher ihre Arbeiten ununterbrochen fort, um eine weitere Ausbreitung der Brände zu verhindern und gefährdete Ortschaften zu schützen.Wenn Sie möchten, kann ich den Text auch im Stil eines Zeitungsberichts oder einer Nachrichtenmeldung formulieren.

Hals über Kopf müssen Touristen aus Deutschland, Frankreich, Belgien und zahlreichen anderen Ländern ihre Ferienunterkünfte an der Atlantikküste bei Bordeaux verlassen. Nach Angaben der französischen Behörden wurden inzwischen fast 20.000 Menschen vorsorglich in Sicherheit gebracht – nicht nur Urlauber, sondern auch zahlreiche Anwohner.

Besonders betroffen sind die Halbinsel Cap Ferret sowie die Umgebung des Bassin d’Arcachon. Dort haben die Flammen bereits große Waldflächen zerstört und bedrohen Campingplätze, Ferienhäuser und Ortschaften. Mehrere Straßen wurden gesperrt, um die Evakuierung der Bevölkerung zu ermöglichen und den Einsatzkräften freie Zufahrt zu den Brandherden zu verschaffen.

Spanien ruft für zwei Regionen Notstand aus

Wegen der schweren Waldbrände hat Spanien für die Umgebung der Hauptstadt Madrid und eine weitere Region den Notstand ausgerufen. Das Innenministerium kündigte in der Nacht die Entsendung weiterer Kräfte zur Bekämpfung der Flammen an.

23.07.2026, Spanien, San Martín de Valdeiglesias (mad: Ein Fahrzeug des spanischen Zivilschutzes überwacht die Ausbreitung des Feuers. Foto: Carlos Luján/EUROPA PRESS/dpa

Das operative Kommando übernahm eine militärische Kriseneinheit, die direkt bei der Regierung angesiedelt ist. Zudem steht mit der Ausrufung eines „Notstands von nationaler Tragweite“ mehr Geld zur Verfügung.

Nach einem Bericht des öffentlich-rechtlichen Senders RTVE ist dies das erste Mal, dass wegen Waldbränden ein solcher Notstand erklärt wird. Wegen der Brände mussten inzwischen mehr als 11.500 Menschen ihre Häuser verlassen, davon allein 10.000 im Großraum Madrid. In der nordwestlich davon gelegenen Region Ávila wurden etwa 1.500 Anwohnerinnen und Anwohner evakuiert. In mehreren Gemeinden bedrohten die Flammen sogar das Zentrum.

Viele warten nun in Notunterkünften, bei Familienangehörigen oder Freunden darauf, dass sie zurückkönnen – ohne dass es dafür einen konkreten Termin gibt. Befürchtet wird, dass noch mehr Menschen evakuiert werden müssen, weil die Feuer nicht mehr unter Kontrolle gehalten werden können. Das Innenministerium warnte für Freitag vor „besonders ungünstigen“ Wetterbedingungen: Starke Windböen könnten die Brände weiter anfachen. (dpa/cre)

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