Der Belgier Remco Evenepoel (Red Bull-BORA-hansgrohe) hat am Samstag in Spanien die 45. Ausgabe des Radrennens Clasica San Sebastián gewonnen.
Der zweifache Olympiasieger von Paris, der das Rennen bereits 2019, 2022 und 2023 gewonnen hatte, ist nach diesem vierten Sieg bei ebenso vielen Teilnahmen an diesem anspruchsvollen Klassiker nun alleiniger Rekordhalter.
Der Zweitplatzierte der letzten Tour de France setzte sich nach 221,1 km und 4.150 Höhenmetern im Sprint gegen den Ecuadorianer Richard Carapaz (EF Education-EasyPost) durch, der bei der Tour de France Bergkönig war und sich als äußerst kämpferisch erwiesen hatte. Die beiden Fahrer hatten sich 8,7 km vor dem Ziel am letzten Anstieg des Tages abgesetzt.
Der dritte Platz ging mit 29 Sekunden Rückstand an den Briten Ben Tulett (Visma-Lease a Bike), der den Sprint der ersten Verfolgergruppe für sich entschied. (cre)
Und mal wieder kein Wort über Tim Rex, der über weite Strecken das Rennen in der Ausreißergruppe mitgestaltet hat.
Sorry, aber damit müssen Helfer im Radsport leben. Sie arbeiten hart, verdienen wenig, dürfen nicht gewinnen und werden in Berichten nur selten erwähnt. Aber eins ist gewiss: Viele ambitionierte Sportler würden ihr letztes Hemd geben, um nur wie Tim dabei zu sein.
Die Seite hier heißt OSTBELGIEN-Direkt. Da kann man schonmal einen Ostbelgien-Bezug erwarten. Findet hier leider viel zu wenig statt weil man dann selber recherchieren müsste anstatt Artikel zum Weltgeschehen von der DPA zu übernehmen, die gleichzeitig viel mehr Kommentare bringen
@ODK: Die 65 Redakteure von OD sind momentan in Urlaub oder krankgeschrieben. Nur weil wir viel Geld von der DG bekommen, existieren wir seit fast 14 Jahren. Wir können nichts dafür, dass BRF und Grenz-Echo keinen einzigen Cent an öffentlicher Unterstützung von der DG bekommen. [Ironie aus] Gruß
Der BRF wird im Gegensatz zu OD jedes Jahr mit Millionen Euro unterstützt und besitzt eine Armada an Redakteuren. Zum Auftritt von Tim Rex in San Sebastian reichte es aber trotzdem nur zu diesem einen Satz: „Der Raerener Tim Rex (Team Visma – Lease a Bike) machte zwischenzeitlich in einer Ausreißergruppe auf sich aufmerksam.“
@Panda: was soll man denn anders schreiben? Rex macht seine Arbeit mE gut, er ist wie ein guter Handwerker, aber auch über den wird nicht geschrieben. Tim Rex ist der ideale Wasserträger und jeder der von Radsport ein bisschen Ahnung hat weiß dass dies ein Kompliment ist.
Sein Bruder Laurenz, sollte er mal eine Periode ohne Verletzungen haben, kann sicherlich auf mehr hoffen.
Ja Tim Rex , den hatten wie vergessen , ein tüchtiger Helfer. Er wird zwar nie ein Rennen gewinnen dürfen
Er ist als Arbeiter und zubringet engagiert vom Rennstall..
Bei unserm Remco soll und muß man erwähnen und absolut keiner kann es leugnen , er sieht schon seit dem Start der tour de france um fast 5 Jahre jünger aus , weil er über fünf Kilo abtrainiert hat .
Alle unsere Hobby Sportler hier in unserer Gegend sollen sich mal an Remco ein Beispiel nehmen und dessen Figur nachahmen .
Mus es denn sein , das die Mehrzahl dieser gut genährten “ Hobbysportler “ fast täglich auf die Terassen herumhängen und sich Löffel und Gabel verbunden mit Scotsch und Leff hinter den Binsen kippen .
Wohlgemerkt , die Vielzahl kommt zur Einsicht , wenn deren Textilien vorne und hinten nicht mehr passen und der Wams über den Gürtel hängt .
Nur am Rande, aber wahr: Leistungssport ist nicht gesund. Diese Sportler setzen ihren Körper enorme Strapazen aus. Erinnern Sie sich an das Gesicht von Tim Rex in einem der vielen Anstiege beim Giro? Gesünder ist es, eine kleine Runde zu radeln und sich nach einer Weile auf der Terrasse ein kühles Blondes zu genehmigen.
Bin voll mit ihnen einverstanden mit der Genehmigung eines kühlen blonden .
Aber muß es denn sein , das immer mehr von diesen Freizeitsportlern mit xxxl grössen den modernen Umhang sich leisten müssen .
Gute Idee Claudia, sollte sich meine Frau auch mal zu Herzen nehmen. ;-)
@Peter Müller
Sie kriegen heute bestimmt kein Pudding zum Nachtisch :-D