AKTUALISIERT – Die für den Bereich Gesundheit zuständige Ministerin Lydia Klinkenberg (ProDG) hat am Mittwoch im Ausschuss IV des Parlaments der DG noch einmal die wichtigsten Forderungen der DG-Regierung im Hinblick auf eine grundlegende Krankenhausreform in Belgien erläutert.
Anlass war eine Frage des SP-Abgeordneten Björn Klinkenberg (siehe Bericht weiter unten), der u.a. wissen wollte, was bisher unternommen wurde, damit die Krankenhäuser Eupen und St. Vith als regionale Allgemeinkrankenhäuser weiterbestehen könnten.
Klinkenberg erinnerte in seiner Frage daran, dass die DG-Regierung im Hinblick auf die für Mitte Juni vorgesehene interministerielle Gesundheitskonferenz bis zum 1. Mai eine Stellungnahme zum Bericht einer Expertenkommission abgeben musste.
Es habe keine Stellungnahme der Teilstaaten gegeben, korrigierte die Ministerin den Fragesteller aus der Opposition, sondern ausgewiesener Expertengremien des Sektors selbst. Der Beirat für Gesundheit Ostbelgiens habe ein entsprechendes Gutachten abgegeben. Im Beirat seien neben den Krankenhäusern unter anderem Hausärzte, Krankenkassen, der Patientenrat und Bürger vertreten.
Ministerin Klinkenberg: „Die Forderungen decken sich weitestgehend mit denen der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Dazu gehören die geografische und sprachliche Zugänglichkeit der Gesundheitsversorgung im Allgemeinen und der Notfallversorgung im Spezifischen, die territoriale Gerechtigkeit, die Patientensicherheit in der Notfallversorgung, die wohnortsnahe Versorgung, die Anerkennung der Bedeutung der Sprache für die Versorgungsqualitätmund der Ausbau der ersten Linie.“
Zu den wichtigsten Forderungen der DG-Regierung gehören laut Ministerin Klinkenberg:
1. die Erreichbarkeit der Gesundheitsversorgung und die Sicherung der Notfallversorgung
„Die Erreichbarkeit muss anhand realistischer und nicht theoretischer Parameter gemessen werden. Die durchgeführten Simulationen zeigen, dass eine Verringerung der Anzahl der Krankenhausstandorte zu einem erheblichen Verlust an Erreichbarkeit führen würde, insbesondere in der Wallonie und Ostbelgien, wo die territoriale Struktur bestimmte Einzugsgebiete besonders anfällig macht. Wir treten vehement dafür ein, dass es keine weißen Flecken auf der Karte der Versorgungslandschaft geben darf. Wir stimmen daher mit UNESSA und Santhea darin überein, dass die Erreichbarkeit pro Versorgungsgebiet gewährleistet sein muss.“

Die Eingänge zum St. Nikolaus-Hospital in Eupen (Bild links) und zur Klinik St. Josef in St. Vith (Bild rechts). Fotos: OD
„Eine sichere und gerechte Reform darf die Erreichbarkeit nicht an Landesdurchschnittswerten messen, die den Norden des Landes klar bevorteilen würden und die die realen Bedingungen verzerren. Denn die Wege sind in Flandern oftmals deutlich kürzer und in Ostbelgien oftmals deutlich länger als die genannten Durchschnittswerte“, so die Ministerin.
2. den Schutz der Gesundheitsversorgung in deutscher Sprache
„Die wohnortsnahe Gesundheitsversorgung in deutscher Sprache muss für die Ostbelgier auch künftig gesichert sein. Die Versorgung der Ostbelgier in ihrer Muttersprache darf nicht dem good will von Krankenhäusern in anderen Gemeinschaften des Landes oder im Ausland überlassen werden, wie es der Kollege Coppieters in seiner Antwort vorgeschlagen hat. Die Versorgung unserer ostbelgischen Patientinnen und Patienten in deutscher Sprache muss sichergestellt sein und ist insbesondere in der Notfallversorgung, in der Psychiatrie und in der Geriatrie unerlässlich.“
3. eine wohnortsnahe Versorgung
„Insbesondere für ältere Menschen, chronisch Kranke und Menschen mit eingeschränkter Mobilität sowie für deren Angehörige ist eine wohnortsnahe Versorgung wichtig, zumal wir bereits jetzt einen zusätzlichen Bedarf an Betten in den Bereichen Geriatrie, Psychiatrie, Rehabilitation und Palliativpflege verzeichnen.“
4. eine realistische Zeitplanung und den Ausbau der ersten Linie
„Die Reform basiert auf der Annahme, dass der Abbau der Notaufnahmen zumindest teilweise durch Bereitschaftsdienste der Allgemeinmediziner aufzufangen wäre. Da wir bereits jetzt einen Mangel und daher eine Überlastung der Hausärzte feststellen, muss in unseren Augen sichergestellt sein, dass es ausreichend Hausärzte gibt, um die angedachten Bereitschaftsdienste zu gewährleisten. Anderenfalls riskieren wir, die verbleibenden Hausärzte zu überlasten und zu verlieren. Ein weiterer Knackpunkt ist das vorgesehene Timing der Reform, das – gelinde gesagt – mehr als sportlich ist und an die Grenzen der Umsetzbarkeit stoßen wird! Kurz gesagt: Wir fordern aus Gründen der sprachlichen und geografischen Zugänglichkeit und der Patientensicherheit eine regionale Differenzierung der Reform und – das sage ich hier und überall laut und deutlich – den Erhalt der beiden Krankenhausstandorte in Ostbelgien!“
Laut Ministerin müssen die Kriterien an ländliche und sprachliche Besonderheiten angepasst werden oder entsprechende Ausnahmegenehmigungen vorgesehen werden. „Diese Position vertreten wir auch in der interkabinettarischen Arbeitsgruppe Krankenhäuser, in der die Frage der Ausnahmen für Allgemeinkrankenhäuser zurzeit mit einigen anderen Knackfragen diskutiert wird, um die Beschlussfassung der interministeriellen Konferenz vorzubereiten (…) Nächste Woche treffen sich die Kabinettschefs, um eine erste Auswertung der Gutachten der beratenden Gremien vorzunehmen. Politische Beschlüsse sind nicht vor der interministeriellen Konferenz Ende Juni zu erwarten.“ (cre)
Fortbestand der ostbelgischen Krankenhäuser Thema im PDG
Der Fortbestand der ostbelgischen Krankenhäuser von Eupen und St. Vith ist ein heikles Thema. Die Regierung der DG tut sich im Allgemeinen sehr schwer, wenn sie gefragt wird, wie es um die Zukunft des St. Nikolaus-Hospitals in Eupen und der Klinik St. Josef in St. Vith bestellt ist.
Die Regierung tut sich auch deshalb schwer, weil die DG für das Krankenhauswesen nur teilweise zuständig ist. In Belgien sind die Kompetenzen zwischen dem Föderalstaat und den Gemeinschaften aufgeteilt.
Der Föderalstaat hat die wichtigsten Zuständigkeiten im Bereich der Krankenhäuser, insbesondere die Finanzierung des laufenden Betriebs, die Krankenversicherung über das LIKIV/INAMI sowie die Regelung der ärztlichen Honorare und großer Teile der Krankenhausgesetzgebung.
Die DG ist hingegen vor allem für die Anerkennung und Aufsicht der Krankenhäuser zuständig. Sie kontrolliert also, ob die Einrichtungen die gesetzlichen Normen erfüllen. Sie kann dafür auch Inspektionen durchführen.
Außerdem übernimmt sie Aufgaben im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention sowie bei der Finanzierung von Infrastrukturprojekten und der medizinischen Ausstattung.
In Ostbelgien betrifft das insbesondere das St. Nikolaus-Hospital in Eupen und die Klinik St. Josef in St. Vith. Während die DG etwa Bau- oder Investitionsprojekte unterstützen kann, wird der eigentliche Krankenhausbetrieb weiterhin überwiegend durch den Föderalstaat finanziert.
An diesem Mittwoch kommt das Thema „Fortbestand der ostbelgischen Krankenhäuser“ abermals im Ausschuss IV des Parlaments der DG, zuständig u.a. für die Bereiche Gesundheit und Soziales, zur Sprache. Anlass ist eine Frage des SP-Abgeordneten Björn Klinkenberg an Gesundheitsministerin Lydia Klinkenberg (ProDG).
Fragesteller Klinkenberg möchte von Ministerin Klinkenberg wissen, was bisher unternommen wurde, damit die Krankenhäuser Eupen und St. Vith als regionale Allgemeinkrankenhäuser weiterbestehen können. Klinkenberg erinnert in seiner Frage daran, dass die DG-Regierung im Hinblick auf die für Mitte Juni vorgesehene interministerielle Gesundheitskonferenz bis zum 1. Mai eine Stellungnahme zum Bericht einer Expertenkommission abgeben musste.

Dieses Foto wurde in der Klinik St. Vith anlässlich eines Tages der offenen Tür gemacht. Foto: OD
Die Expertenberichte zur Reform beziehungsweise Umstrukturierung des belgischen Krankenhauswesens hatten im Kern vor allem das Ziel, das System effizienter zu organisieren und die Qualität der Versorgung zu verbessern. Ein zentraler Punkt war die stärkere Zusammenarbeit der Krankenhäuser in sogenannten Krankenhausnetzwerken. Dabei sollten nicht mehr alle Krankenhäuser jede Behandlung selbst anbieten, sondern sich stärker spezialisieren und Aufgaben untereinander aufteilen.
Die Berichte betonten außerdem, dass es in Belgien zu viele kleine oder doppelte Angebote gebe, insbesondere bei hochspezialisierter Medizin. Deshalb wurde empfohlen, bestimmte Leistungen zu konzentrieren, damit Ärzte und Pflegepersonal mehr Erfahrung sammeln und die Behandlungsqualität steigt. Gleichzeitig sollte die Grundversorgung wohnortnah erhalten bleiben.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Finanzierung. Die Experten kritisierten, dass das bestehende System Krankenhäuser teilweise dazu motiviere, möglichst viele Leistungen zu erbringen, statt die Versorgung effizient zu organisieren. Deshalb wurden neue Finanzierungsmodelle vorgeschlagen, die stärker auf Qualität, Kooperation und Patientenbedürfnisse ausgerichtet sein sollten.
Auch Digitalisierung, Datenaustausch zwischen Krankenhäusern und eine bessere Zusammenarbeit mit Hausärzten, Pflegeheimen und der häuslichen Pflege spielten eine wichtige Rolle. Und dies natürlich vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels, der auch das Gesundheitswesen erfasst.
Insgesamt zielten die Reformvorschläge also darauf ab, das belgische Krankenhauswesen stärker zu vernetzen, Doppelstrukturen abzubauen und die Versorgung langfristig finanzierbar zu halten.
Der SP-Abgeordnete Björn Klinkenberg bemängelt in seiner Frage an die Ministerin, seit der Veröffentlichung des Expertenberichts über die Umstrukturierung des belgischen Krankenhauswesens habe die Regierung der DG auf seine Fragen in der Vergangenheit nur „eher ausweichend geantwortet“. Man habe sogar der SP-Fraktion den Vorwurf gemacht, sie trage mit ihren Fragen und Befürchtungen zur Verunsicherung bei und sei nicht bereit, in dieser wichtigen Frage an einem Strang zu ziehen. Deshalb will der SP-Politiker nachhaken.
Laut Fragesteller Klinkenberg hat der wallonische Gesundheitsminister Yves Coppieters (Les Engagés) auf diesbezügliche Fragen der beiden ostbelgischen Regionalabgeordneten Freddy Mockel (Ecolo) und Christine Mauel (MR/PFF) viel klarere Aussagen zur Zukunft der ostbelgischen Krankenhäuser gemacht als die Verantwortlichen der DG, obschon er lediglich für das Krankenhaus in Malmedy zuständig sei.
Auf die schriftliche Frage von Mauel vom 25. März 2026, hatte Coppieters erklärt: „Aus dem Bericht geht hervor, dass die Krankenhäuser im Gebiet der Deutschsprachigen Gemeinschaft die vorgeschlagenen Schwellenwerte für den Status als Allgemeinkrankenhaus nicht erreichen und dass sprachliche Garantien konzipiert werden müssen, (…) beispielsweise in Verviers. Auch das Centre Hospitalier Reine Astrid in Malmedy erfüllt die vorgeschlagenen Kriterien nicht.“
Von Ministerin Lydia Klinkenberg will der SP-Abgeordnete wissen:
1. Welche Forderungen hat die Regierung in ihrer Stellungnahme aufgenommen?
2. Hat die Regierung konkrete Derogationen gefordert, damit die Krankenhäuser Eupen und
St. Vith als regionale Allgemeinkrankenhäuser weiterbestehen können?
3. Wieso hat es im Vorfeld der Stellungnahme keine strukturelle Konzertierung mit der
Wallonischen Regierung gegeben? (cre)




Die Investition in beide Krankenhäuser ist immer eine sinnvolle Option zum Wohle der Allgemeinheit!!!
Die hiesigen Krankenhäuser haben Vorrang, danach die Pflegeheime und Schulen! Alles andere muss demselben untergeordnet sein! Angefangen bei überflüssigen Ausgaben in Sachen 4 Ministerien, und darunter jede Menge an Einsparugsräume, wie übervölkerte Abteilungen von A-Z, wie Arbeitsamt-Födekam usw usw. Da ist ein Grossteil zuviel an Personal verhanden!
Vorsorglich hat St.Vith seinem Krankenhaus schon den Einzugsbereich um die Ardennen erweitert und was macht Eupen mit seiner super unersetzlichen Verwaltungsrats–Präsidentin ???
Das fehlt uns gerade noch, in Notfällen nach Verviers fahren oder 3x soweit nach St.Vith … da sind natürlich Schwimmbäder, Sporthallen, Parlament und eine Regierung viel wichtiger (und teurer)!!
Sie vergessen die Schlösser, deren Ruinen, Heidberg u Co! Alles sehr sehr wichtige Objekte!? Das Geld ist futsch, und fehlt!? Pech gehabt!?
Soweit ich in Wikipedia Informationen finden konnte, hat der wallonische Gesundheitsminister als Epidemiologe und Forscher, Dr. Yves Coppieters, bisher noch nicht in einem Krankenhaus gearbeitet, er kennt also die medizinischen Möglichkeiten und eindeutigen Vorteile kleiner, regionaler Krankenhäuser in vieler Hinsicht gegenüber zentralen Kliniken nicht aus persönlicher Erfahrung!
Zum Beispiel ist mitnichten die medizinische Versorgung der häufigen, gängigen chirurgischen und inneten Erkrankungen oder der meisten Unfallverletzungen in großen Kliniken per se besser als in kleinen Krankenhäusern: Gerade hier sind die Fachärzte gezwungen fehlerfrei zu arbeiten, weil es um ihren Ruf und daher um ihren Erfolg geht. Ein ärztlicher Fehler an einer Uni- Klinik wird als Schicksal Gottes hingenommen!
Am regionalen Krankenhaus wird deshalb ein dienstuender Spezialist sorgfältig abschätzen, ob eine spezielle Erkrankung oder ein komplizierter Eingriff in eine entsprechende Klinik verlegt werden sollte, ja oder nein.
Auch finanziell sind kleine Kliniken für die Basisversorgung und für die gängigen Behandlungen wesentlich günstiger für die Gesellschaft als zentrale Grosskrankenhäuser, das ist für Jeden nachvollziehbar und lässt sich transparent überprüfen!
Die Geschehnisse während der Coronazeit haben offenbart, wie weit Epidemiologen und Forscher von der konkreten gesundheitlichen Realität vor Ort entfernt sein können!
Ich empfehle den Verantwortungsträger der regionalen Krankenhäuser in Ostbelgien deshalb dringend informative Gespräche mit Minister Yves Coppieters zu führen! Das Problem sind nicht die regionalen Krankenhäuser, sondern sehr viel mehr die Überkapazitäten an Krankenhausbetten durch zu viele Großkliniken in den Ballungszentren, für uns also in Verviers und in Lüttich!
Alle Experten liegen falsch !
Lasst uns den Druck auf die Regierung der DG erhöhen, sodass das Krankenhaus in Bütgenbach wiedereröffnet wird, damit die gesundheitliche Versorgung wieder fehlerfrei und kostengünstiger wird.
Den GESAMTEN Kulturhaushalt auflösen und in die Krankenhausinfrastruktur umschichten. Man muss Prioritäten setzen und die Gesundheitsfürsorge muss höchste Priorität haben.
Ihr Eifler könnt machen was Ihr wollt, „Euer“ Einzugsbereich betrifft trotzdem nur verhältnismässig wenig Menschen.
Anstatt gegeneinander zu arbeiten sollte zusammemgearbeitet werden, und da hat Eupen schon die Zusammenarbeit mit. Verviers angefangen.
Eupem und Sankt Vith sollten unterschiedliche Dienste anbieten, siehe Gynäkologie in Sankt-Vith, Nephrologie in Eupen usw., nur dann. besteht eine winzige Chance diese Dienste in OB zu behalten, ansonsten sieht es schlecht aus und alle müssen nach Verviers.
Hans, was ist denn mit der Zusammenarbeit mit Centre Hospitalier Chrétien in Lüttich?
Hans – geht’s noch ?
Fahr doch zurück nach Aachen ?
@Hans
Im Raum Verviers und Lüttich gibt es zu viele Krankenhausbetten! Warum sollen die wirklich gebrauchten Krankenhausangebote in Ostbelgien beseitigt werden, nur um alte Strukturen in Verviers und in Lüttich zu erhalten und zu rechtfertigen?! Dagegen müssen wir uns wehren!
@Meyer: das will ich ja gar nicht, ich bin für eine Zusammenarbeit Eupen-Sankt-Vith, mit einer Aufteilung der Abteilungen. Wie zb jetzt Gynäkologie in Sankt Vith und Nephrologie in Eupen.
Ich kann mir nicht vorstellen dass eine Erhaltung aller Dienste in beiden Krankenhäusern machbar ist.
Eupen hat eine Zusammenarbeit mit Verviers und Lüttich angestrebt, dass ist aus der Not geboren und sicherlich nicht der Idealzustand und wer glaubt beide Krankenhäuser könnten in ihrer jetzigen Form beibehalten werden träumt.
@Hans
Sind Sie jetzt im Gesundheitssektor tätig, sind Sie Arzt, oder nicht, ich vermute eher nicht, denn Sie verkennen meines Erachtens vollkommen die Situation!
Auch im kleinen, regionalen Krankenhaus, wenn es modernisiert wurde, und das ist in St,Vith und in Eupen der Fall (!), kann ein gut ausgebildeter, erfahrener Facharzt, z.B. in der Chirurgie, mindestens genau so ausgezeichnete Ergebnisse erzielen wie das im nächstgelegenen Großkrankenhaus, hoffentlich, der Fall ist! Letztere Kliniken sollten sich um komplizierte hochspezialisierte Eingriffe kümmern und nicht auch noch alle Eingriffe der Grundversorgung an sich ziehen wollen! Da liegt das Problem, auch im Gesundheitssektor geht es um Geld und Macht, leider!
Eine medizinische Zusammenarbeit der Fachärzte von Eupen und St.Vith ist, denke ich, wegen der geographischen Entfernung schwierig, dann schon eher mit den Fachärzten der besagten Großkliniken auf speziellen Gebieten, zum beiderseitigen Vorteil.
Im Verwaltungsbereich mag das ja etwas Anderes sein.
@Meyer: ich bin kein Arzt aber ständig in Krankenhäusern. Es gibt jetzt schon Ärzte, zb ein Hämatologe, der in beiden KH praktiziert. Gynäkologie gibt es nur in St Vith, Nephrologie mit Dialysestation nur in Eupen. Das zeigt doch dass eine fachliche Zusammenarbeit möglich ist.
In Moresnet gibt es ebenfalls eine medizinische Versorgung, mit Ärten die auch in Eupen praktizieren. Es ist mE durchaus zumutbar, dass deutschsprachige in der DG behandelt werden wenn sie bereit sind den Weg von Eupen nach St Vith zu machen oder umgekehrt.
Aber das geht schon jetzt nicht für alle Behandlungen, Bestrahlungen werden in Verviers gemacht.
Das Gesundheitssystem steht vor einem Kollaps wenn keine Einsparungen gemacht werden, nicht nur hier sondern auch in Deutschland oder Frankreich. In England ist es noch schlimmer und ich befürchte wir werden diesen Weg gehen.
Selbst wenn Eupen und St Vith fusionnieren haben wir immer noch eine bessere medizinische Versorgung als zb in England.
Wenn wir wirklich eine gerechte und gute medizinische Versorgung gleicher Qualität für jeden Bürger wollen müssten wir den Sozialismus einführen.
@Hans
Dass ein St. Vither nach Eupen fahren kann und auch fahren wird um dort nephrologisch behandelt zu werden, wenn das in St.Vith überhaupt nicht möglich ist, dürfte wohl klar sein! Dasselbe umgekehrt für spezielle Behandlungen in der Gynäkologie, wobei es mir nicht einleuchtet, dass im Eupener Krankenhaus keine Gynäkologie praktiziert würde!
Ich bin der Meinung, dass es keine Konkurrenz um Patienten in der Krankenhaus-Grundversorgung zwischen Sankt Vith und Eupen geben darf! Deshalb sollte sich, denke ich, die Klinik in St. Vith nicht auf eine „Fusion“ der beiden Krankenhäuser einlassen, da würde St. Vith m.E. nur „untergebuttert“!
Die Krankenhausbehandlung der gängigen internistischen, chirurgischen und gynäkologischen Krankheiten ist im abgelegenen, ländlichen St.Vither Raum kein Luxus sondern m.E. eine Notwendigkeit.
Aber vielleicht liege ich ja auch komplett falsch, und die Führung des Krankenhauses in Eupen ist nur altruistisch unterwegs.
Hans es gibt im Kanton Eupen durchaus Gynäkologinnen, die außerhalb des Krankenhauses praktizieren. Nur wollen oder dürfen sie keine Entbindungen machen.
@Joseph Meyer
Ganz richtig. Eupen und Sankt Vith muss unbedingt erhalten bleiben und es muss DEUTSCH gesprochen werden
@DG: Seit wann wird in der DG deutsch gesprochen? Außer vielleivht in Frittenbuden in Lüttich und Verviers? (Ironie aus).
DG/ Korrekt. So hätte es bleiben sollen, oder wieder werden. Alles andere, ist Diskriminierung der DG Bürger.
Denn weder ein Dolmetscher noch die KI, haben ihre Nase in den Krankenakten oder Gesprächen zwischen Arzt und Patient zu stecken.
Jedenfalls nicht im eigenen Land.
Schwierig dürfte die Umsetzung für die Frau Klinkenberg trotzdem werden.
Sie meint es gut, wird aber wohl auch wissen, dass die Lokalpolitik immer mehr, einiger Autokraten dieser Welt Folge zu leisten hat.
Und diese Leute scheren sich leider einen Dreck um die Organisation von Krankenhäuser, sondern sorgen lieber für Tote und Verletzte bei Kriegen. Sie missbrauchen für diese zu organisieren unser Geld, welches dadurch für sinnvolle Investitionen fehlt.
Hand aufs Herz…wer hat, sei es aus eigener Erfahrung oder durch Erzählungen anderer Betroffener, Gutes gehört über das Eupener Krankenhaus?
Ich persönlich fahre lieber bis St Vith oder Verviers, als dort hin. Und was das „Deutsch“ sprechen betrifft, gerade in der Notfallambulanz, also nicht wirklich.
Ausnahmen mögen die Regel bestätigen, aber wenn man sich nur die Rezensionen durchliest, macht man einen großen Bogen um dieses Krankenhaus.
Die meisten Ärzte operieren da noch nicht mal mehr, sondern weichen aus nach Lüttich oder
Verviers
@Fabienne: ich bin leider oft in die Notaufnahme, mir wurde dort schon 2 mal durch beherztes Eingreifen das Leben gerettet. Ich kann nur sagen, dass das Eupener Krankenhaus, für mich und meine ganze Familie, sehr viel getan hat. Lesen Sie die Bewertungen von verschiedenen Krankenhäusern, von großen und kleinen, die dind nicht gut, warum: weil die de en geholfen wird nicht darüber schreiben, die, die länger warten mussten odr nicht geholfen wurde aber direkt zum Handy greifen und negative Kommentare machen.
@ Patientin
Sehe ich nach 2 OPs genau wie Sie!
@Patientin & Patient (beide am 12/05/2026).
Eure Meinungen im Ehren und schön für euch das ihr solche schönen Erfahrungen erleben dürften.
Ich für mein Teil kann ganz andere Erfahrungen kundtun.
Ein Montag dringend zur Notaufnahme Verdacht auf Gehirnschlag.
Erst 45 Minuten gewartet im Warteraum um dann von einer Pflegerin den Blutdruck und das Fieber gemessen zu bekommen.
30 Minuten später ein Arzt gesehen, der meinte ein Scan wäre das Richtige.
90 Minuten danach endlich zum Scan.
Nochmals 30 Minuten später ein anderer Arzt der uns den Ergebnissen mittgeteilt hat.
Währenddessen sah ein anderer Arzt fleißig am Computer, beschäftigt mit Videospielen.
Ok, jeder seine Verantwortung…
@ Fabienne, IHREM Schreiben muss ich widersprechen!!! Bin dort immer sehr gut behandelt und operiert worden!!! Die deutsche Sprache ist ein Problem, aber nicht nur dort!!! Das waren bestimmt noch keine Roboter, die operiert haben an Stelle der Ärzte!!!
Also ich und meine Family haben gute Erfahrungen mit dem Eupener Krankenhaus. Ich kenne es seit meiner Kindheit und habe auch andere kennengelernt, aber wenn es geht, dann bevorzuge ich Eupen. Und welche Ärzte weichen denn nach Lüttich oder Verviers für OP’s aus?
Mir ist bisher auch gut in Eupen geholfen worden.
Pannen passieren überall und in jedem Bereich, da wo der Mensch interveniert…
Mmh… ich wohne in Hergenrath und möchte nicht bei einem medizinischen Notfall noch nach Verviers gebracht werden. Das kann nicht wirklich ernsthaft diskutiert werden!
@Fabienne: ich bin da ganz mit Ihnen einverstanden. In die Eupener Notaufnahme setz ich keinen Fuss mehr und das hat nichts mit der Sprache zu tun.
Mit Kranken, Alten, Behinderten und Kindern werden keine Wahlen gewonnen. Überraschung irgendwann kommt das Erwachen. Es ist kein Zufall, was hier geschieht. Das ist eine Folge, der falschen Postengeschacherpolitik. Wir brauchen die ganzen Minister nicht.
Es wäre genügend Geld da, wenn die Politik wirklich vernünftig mit Kohle des Bürgers umgehen würde (Dorfhäuser, Bürgertopf, Vereine). Trotzdem darf man unsere kleinen Krankenhäuser nicht unkritisch sehen. Ich erinnere mich da an einige Geschehnisse in der Sankt Vither Notaufnahme. Ausserdem sind die Wartezeiten teilweise viel zu lang bei dringenden Angelegenheiten. Die Sprache ist mir gelinde gesagt egal, wenn ich wirklich gut behandelt werde im Krankenhaus. Manchmal ist es besser zu guten Spezialisten ausserhalb der DG zu gehen. Das würde ich jedem Patienten raten.
Wie wàre es denn mit der Methode welche hier in Gent Anwendung findet??
AZ.-Jan Palfijn & AZ. Sint Lucas werden 1/6/2026 EIN KRANKENHAUS mit zwei Standorten deren Einzugsbereich in etwa Eurer Krankenhàuser entspricht. Ein staatliches und ein Katholisches (privates)
Krankenhaus fusionieren.
Ich persönlich verzichte eher auf 1 oder 2 Minister mit Kabinett als auf eines der beiden Krankenhäuser.
Subjektiv! Dieser Wunsch ist schon hunderte male geäussert worden, jedoch fällt der immer auf taube Ohren! Keiner des Eupener Kwartetts hat die Courage darauf zu antworten! Hauptsache mein Posten wird von mir besetzt! In der DG wäre ach soviel Sparpotential wie noch nie, und nirgendwo!?
Gerade jetzt , wo sie selber massig Geld versilbert haben, an alten Ruinen und Gebäuden, womit der Schuldenberg in niemals gekannte Höhen wuchs, ohne Zögern, massenhaft viel Geld an Mauern bezahlt wurde, jetzt wird die Sache dermassen heikel, dass die Vier nicht mehr ein noch aus wissen?!
Von ab 01/2027 Ghent hospitals to merge AZ GANDA !!!
Das geht auch in der DG.
Was mich wundert, noch keine freundlichen Kommentare zu den zahlreichen ausländischen Mitbürgern, die scheinbar ständig in irgendwelche Notsituationen landen und nicht nur den Wartebereich der Notaufnahme in Eupen bevölkern.
Ach die lieben Sozen. Bis vor etwa 2 Jahren war das Gesundheitswesen der DG während 10 Jahren in den Händen eines SP-Ministers, und jetzt kommt ein SP-Abgeordneter mit einem Fragenkatalog um die Ecke und tut so als ob Ministerin Klinkenberg die Weichen für die Zukunft der Krankenhäuser gestellt hat.
dann hoffen wir das die zwei Krankenhäuser in der Ostkantone DEUTSCHSPRACHIG uns erhalten bleiben ansonsten soll das Parlament der Deutschsprachige Region (Oliver Paasch) sich dafür einsetzen das wir Deutschsprachigen wieder nach Aachen in die Krankenhäuser gehen können so wie davor mit die eL ZOM karte. man kann doch nicht von uns verlangen nach Verviers oder Lüttich zu gehen wo man dann nichts versteht was der Arzt sagt
„DEUTSCHSPRACHIG uns erhalten bleiben“. Muss wohl eher heißen wieder deutschsprachig werden. Man ist ja schon froh, wenn Arzt und Krankenschwester sich der französischen Sprache bedienen.
Die Qualität der Pflege ist mir wichtiger als die Sprache des Arztes oder der Pflegerin, ich hatte fast 70 Jahre Zeit, eine zweite/dritte Landessprache zu Lernen und habe kein Verständnis für Menschen, die geholfen werden wollen und solche Kriterien für ihre Unzufriedenheit brauchen. Ich glaube man ist sich nicht bewusst dass es fast unmöglich ist, gute deutschsprachuge Ärzte und Pfleger für alle Abteilungen zu finden.
wenn ich sie richtig verstehe sind sie einverstanden das wir dann vielleicht nach Verviers oder Lüttich gehen müssten aber SIE denken nicht mal an die Leute die kein Auto haben und müssten mal zur Notaufnahme die sollen dann zu Fuß gehen oder wie
@Roger: wenn man in Raeren, Lontzen, Burg-Reuland wohnt besteht dieses „Problem“ auch, dann muss man sich organisieren, ist für alle Menschen so.
Der Alte: Warum nur „Deutschsprachig“ erhalten bleiben ??? Wie wàre es wenn alle Krankenhàuser in Belgien DREISPRACHIG sein wùrden. Das bedeutet auch die Umsetzung / Einfùhrung von DEUTSCH als vollwertige dritte Amtssprache und als fester Bestandteil des Schulunterrichts von mindestens 3 Unterrichtsstunden pro Woche.
Was aber auch bedeutet das in den Schulen der DG pro Woche min. 3 Unterrichtstunden Nederlands & Franz. zu geben sind. „Wir“ oder „diese Menschen“, sind nur 75000 / 76000 Einwohner
ist fùr mich kein Argument. Ich verstehe wohl, dass eine so geringe Einwohneranzahl, diese zu dem auch noch mit dem einen hohen Altenanteil besitzt , keine vollwertige komplett eigenstàndiger Teilstaat sein kann, die fehlenden Finanzen ist das Problem. Alber eine vollwertige 3. Amtssprache in ganz Belgien besonders bei Behoerden und Krankenhàusern sehe ich sehr wohl als angemessen.
Warum keinen Zusammenschluss der in der DG vorhandenen Krankenhàuser ? In Gent geht das, von ab 1/2027 sind das kathol.AZ.St.Lucas und das stàdtische AZ.Jan Palfijn ein Krankenhaus inklusive alle Nebenstellen (Volkskliniken in Gent und Umland) und ab 1/2028 kommt das kathol. AZ. Maria Middelares hinzu! Den Link zu diesem Thema habe ich Euch in meinem vorherigen Kommentar gegeben! Warum geht das in der DG nicht ???
@roger
Korrekt ✅
Ich würde Eupen dicht machen. Eh man da durch alle Baustellen, Kreisverkehre und Einbahnstraßen gefahren ist, ist man auch in Aachen oder Verviers.
Aber das jahrelange Gehetze vom Balter trägt Früchte. Es gibt ja immer mehr Leute die glauben, dass wenn man einen Minister streicht, man die DG komplett sanieren könnte. Egal was hier in OD geschrieben wird, pochen die Balter-Jünger drauf, dass wenn man nen Minister streicht, alles gut wird. You made my Day. Weiter so :)
Es geht ja nicht nur um des Gehalt des Ministers und den Dienstwagen. Es geht ebenfalls darum, dass dieser seinen Wählern ja etwas bieten will, heisst irgendwelche (kostenintensive) Ideen verwirklichen will und womöglich auch noch ihm nahestehende Personen (direkt oder indirekt) einstellen möchte.
Warum gelingt es Belgien weiterhin, pragmatische Grenzlösungen mit Frankreich und den Niederlanden in der Gesundheitsversorgung aufrechtzuerhalten, während die deutsch-belgische Sonderlösung für Ostbelgien beendet wurde? Diese Frage kann Herr Klinkenberg gerne Frau Klinkenberg stellen!
Nur weil das eine oder andere hier in Vlaanderen besser funktionierd , bedeutet das noch lange nicht
das unser Verantwortlichen auch die Qualifikation und geistig-charakterliche Reife besitzen um fortwàhrend produktiv fùr die Menschen -Tiere und Gesellschaft tàtig zu sein.
Bei uns gibt es genauso viel Mist wie anderswo, dessen kann ein jeder sicher sein.
Alfons van Compernolle, ob die belgische Krankenversicherung den Gang ins Ausland bezahlt hängt von der Föderalregierung ab. Wenn das stimmt, Moneywasters schreibt, sind wir hier eindeutig benachteiligt von der flämisch liberalen Ministerin benachteiligt worden.
KRANKENHÄUSER SIND UNENDBEHRLICH.MAN SOLLTE LIEBER BEIM. CONTROLLING UNDER GIER NACH IMMER NEUER TECHNOLOGIE SPAREN
Krankenhäuser sind unentbehrlich.Man sollte lieber beim CONTROLLING in Krankenhäusern und der Gier nach immer neuer Technologie spsren.
Das absurde System wie Krankenhäuser Geld verdienen
https://www.youtube.com/watch?v=cvfNjw_safU
ok, das hier ist Deutschland in diesem guten Report.
Funktioniert das in Belgien auch so ähnlich?
HINWEIS – Über die ausführliche Antwort von Gesundheitsministerin Lydia Klinkenberg (ProDG) auf die Frage des SP-Abgeordneten Björn Klinkenberg berichtet „Ostbelgien Direkt“ am Freitag.
An die Leute die darauf pochen in Aachen behandelt zu werden: wer glaubt als Kassenpatient im Deutschen Gesundheitssystem gut aufgehoben zu sein, war noch nie krank. Die Deutsche 2-Klassen-Medizin ist eine einzige Katastrophe! Das fängt schon damit an dass man im spärlich ausgestatteten Wartezimmer für Kassenpatienten 3 Stunden sitzt während die Privatpatienten, die nicht auf Stühlen sondern in Sesseln sitzen, sofort bedient werden.
Dax, in Deutschland wurde ich als Kassenpatient hervorragend behandelt. Ärzte nur auf Termin wie hier. Krankenhaus à-la-va-vite wie hier. Ausbildung zur Diagnose der Allgemeinärzte scheint da besser zu sein.
Einmal, als alle in den Osterurlaub fuhren, habe ich wegen starker Schmerzen einen Privatarzt aufsuchen müssen, in seinem letzten Termin. Das habe ich selbst bezahlen müssen.
In Belgien ist jeder Privatpatient, was davon die Kasse übernimmt ist individuell verschieden.
@Dax
„… was davon die Kasse übernimmt ist individuell verschieden.“
Das stimmt so nicht.
Die Erstattung der selben Leistung ist für alle Patienten die gleiche, also keine individuelle Erstattung.
Der verbleibende Restbetrag zwischen gefordertem Arzthonorar und Erstattung durch das LIKIV ist zu Lasten des Patienten.
Die verbleibende Eigenbeteiligung des Patienten kann hingegen schon von Patient zu Patient verschieden sein.
Hängt z.B. auch davon ab, ob der Arzt die Konvention mit dem LIKIV unterzeichnet hat oder nicht, Anrecht auf „Erhöhte Erstattung“, …
meinemeinungdazu, Dax meint wohl die Zusatzversicherungen der Krankenkassen insbesondere für Hospitalisierung.
@WK
Die Antwort von DAX folgte auf den Kommentar von Walter Keutgen. In diesem Kommentar war die Rede von von einem Privatarzt.
Wieso vermischen sie alles und argumentieren jetzt mit Hospitalisationsversicherung/Krankenhausversicherung die nur unter bestimmten Voraussetzungen bei Aufenthalten im Krankenhaus greifen?
meinemeinungdazu, DAX hat geschrieben, dass in Belgien jeder Patient Privatpatient ist. Die Zusatzversicherungen bestehen eben.
Oh, jetzt erzählt Onkel Dax auch noch vom deutschen Gesundheitswesen. Wo der schon alles war, was hat der Zeit.
https://youtube.com/shorts/JuWaSMjBPTQ?si=cpz50aR98v6ZokbT Schaut euch diesen super intelligenten Abgeordneten Camillo der PFF-Fraktion einmal an. Er gibt öffentlich zu, dass sich die PFF nicht mit der Materie Impfung befasst. Trotzdem werden Empfehlungen des hohen Gesundheitsrates klaglos übernommen. Es kann doch nicht sein, dass die DG leichtsinnig irgendwelche Empfehlungen weitergibt, ohne sie zu überprüfen. Das ist grob fahrlässig und produziert noch mehr Kranke in der DG. Wenn solche Thekenbrüder die Verantwortung für unsere Gesundheitspolitik übernehmen sollen, dann ist alles verloren. Diese Ignoranz der wissenschaftlichen Fakten ist einfach verantwortungslos. Hier ist der Link mit der vollständigen Sitzung an. https://www.youtube.com/watch?v=KtMzJse45oY&t=1503s Ich frage mich immer wieder, wählt solche Leute?
Thekenbruder! ihr Kommentar entspricht leider dem allgemeinen Tun in Eupen!? Wir müssen die Leute wirklich wählen! Leider!
Thekenbrüder in der Politik, haben nicht alle Politiker in der Welt die Aussagen ihrer hohen Gesundheitsräte übernommen. Fachwissen eines Ministers? Sie wechseln doch so oft ihre Fächer. Und Sie verlangen in Eupen soll man anders sein.
Thekenbrüder! Und solche Qualitäten müssen wir Steuerzahler mit bezahlen!
Ein klassischer DAX Beitrag. So tun als ob er Ahnung hat und bei gleichzeitiger absoluter Ahnungslosigkeit. Egal welches Thema: der kleine Daxi wähnt sich allwissend und läuft dann doch immer wieder vor die Wand. Ist wohl so wenn der Horizont nur von Raeren bis in die Unterstadt reicht.
Das Bild dass du zeichnest ist faktisch einfach falsch. Ich muss als Privatpatient ebenfalls mittlerweile mehrere Wochen auf Termine bei Fachärzten warten und teile mir den Warteraum teilweise für lange Zeit mit allerlei normalen gesetzlich versicherten.
Die Champagnerzeit für Privatpatienten ist seit 10+ Jahren vorbei. Man könnte es gerne abschaffen mMn nur wer zahlt den Ärzten dann die Lücke die sie durch die privaten mit 3,5 fachem Satz abrechnen.
Wenn du aber Tipps für Arztpraxen hast die mir einen schönen Sessel reservieren in dem ich ja aber gar nicht Platz nehmen muss da ich ja sofort dran komme: gerne her damit. Bitte für HNO, Uruloge, Dermatologe, Zahnarzt.
@Privatpatient: ich muss Dax Recht geben: ich bin in Deutschland als Selbstzahler in einer uroligischen Praxis neben dem Louisenhospital sofort in der Uroligie angenommen worde und nin jetzt schon einige Jahre dort Patient, ohne Wartezeit länger als 10 Minuten, ohne überfüllte Wartesääle, ohne gestresste Pflegerinnen und Ärzte.
Desgleichen werde ich weiterhin zu einem Gastrienterologen gehen welcher nur noch in Wiltz praktiziert, für eine gute Behandlung verzichte ich gerne auf andere Dinge.
Hier wird über medizinische Kosten geknottert während man gleichzeitig Boliden von 50.000 bis 60.000 Euro fährt oder 3 x im Jahre drn Flieger nach Teneriffa nimmt.
Es ist eine Frage der Prioritäten.
In den beiden ostbelgischen Krankenhäusern muss eine Notversorgung garantiert sein, alles darüber hinaus eben nicht. Und das „Sprachenproblem“ ist nur politisch, da ein Teil der hiesigen Politiker, Nachfolger der PDB, ihre Daseinsberechtigung darin haben. Die Diskussion wird auch vorwiegend in der Eifel geführt.
Wenn 80.000 von 4.000.000 Einwohnern kein Französich sprechen, dann müssen sich nicht die 4000000 anpassen sondern die 80.000.
Ein realer und Wahrheitsgetreuer Txt von Ihnen!
Privatpatient 2, es geht nicht darum, dass 4 Millionen Französischsprachige Deutsch können sondern nur das Deutschsprachige behandelnde Pflegepersonal, besonders die Ärzte. In den USA muss jedes Krankenhaus Dollmetscher für alle Sprachen unter der Hand haben. Wenige können sich ein Auto für 50.000 EUR oder 3 Mal im Jahr Urlaub auf Teneriffa leisten, gerade die, die kein Französisch gelernt haben. Insofern man Französisch gelernt hat, ist es fraglich ob dabei auch der Gesundheitswortschatz erlernt wurde und man ihn nicht vergessen hat. Also in den Romanen, die ich gezungenermaßen lesen musste, kam das nicht vor, auch keine Bewerbungsschreiben. Ich verstehe, dass Sie alle Arztkosten auf sich nehmen und das nötige Geld dazu haben.
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In den USA muss jedes Krankenhaus Dollmetscher für alle Sprachen unter der Hand haben.
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Wir bezahlen Lehrer die es nicht schaffen den Schülern Französisch bei zu bringen, dann bezahlt die DG Dolmetscher (wo kommen die eigentlich her… 🤔) die Deutsch-Französisch im Krankenhaus übersetzen…. Die Ost-Belgier sind schon leicht bekloppt….
Dax, früher konnten die im Eupener Spital praktizierenden französischsprachigen Spezialisten Deutsch. Warum geht das nicht mehr?
„Wenn 80.000 von 4.000.000 Einwohnern kein Französich sprechen, dann müssen sich nicht die 4000000 anpassen sondern die 80.000.“
Dann ziehen Sie doch direkt um in Richtung Verviers – Lüttich oder noch weiter!
Erklären Sie doch mal einem Wallonen, dass er in einem wallonischen Krankenhaus niederländisch sprechen soll, wenn er es dortselbst mit einem flämischen Arzt zu tun hat; oder einem Flamen in Antwerpen, dass er dort Französisch mit einem frankophonen Arzt reden soll.
Uns hier mutet man zu, sich egal wem anzupassen. Und sowieso : fragen Sie mal jemanden in Flandern ( ausser im Horeca-Sektor) eine Auskunft auf Französisch oder meinetwegen auf Deutsch. In den meisten Fällen wird man Sie fragen, ob Sie Englisch sprechen. Französisch reden die absichtlich nicht ( selbst bei entsprechenden Sprachkenntnissen) und auch auf Deutsch ist das inzwischen der Fall. und da sollen wir uns hier anpassen?
@so what: wir sind 80.000 und „produzieren“ zu wenig hiesige Ärzte um in jeden Fachbereich genügend deutschsprachige Ärzte für Norden und Süden der DG zu finden.
Wir sind auf einen “ Import“ von Ärzten angewiesen. Wenn die Deutsch können, top, alles in Butter. Können die kein Deutsch haben wir die Wahl: wir nehmen sie nicht, wir nehmen sie trotzdem und versuchen eine Fremdsprache zu sprechen oder wir nehmen sie unter der Bedingung dass sie Deutsch lernen. Wenn diese Ärzte aber keinen Mehrwert darin sehen tun die das nicht, da haben wir keine andere Möglichkeit als entwerder nach Deutschland zu fahren oder eben dass zu zun, was meine Generation zumindest im Norden der DG immer getan hat: Französich sprechen, auch mit Knubbel drin.
Meine Eltern hatten nur Volksschulabschluss aber sprachen besser Französisch als so mancher Abiturient. Sie können 1000 x auf die Aversion von Wallonen hinweisen eine Fremdsprache zu Lernen, das hilft uns nicht weiter, wir, die DG, brauchen Fachärzte, wenn möglich Deutschsprachige, wenn nicht müssen wir die nehmen die bereit sind zu kommen auch ohne Deutsch.
@WK: ich antworte Ihnen mit einer Gegenfrage: warum konnten die Menschen früher besser Französisch?
Ich habe den Eindruck dass manche hier meinen die gebratenen Tauben würden uns in den Mund fliegen. Dem ist nicht so: wir müssen sie fangen, töten, ausnehmen und braten, dann erst können wir sie essen.
Auf Französich sagt man „yakas“ dazu…
Privatpatient 2, dass die Leute früher besser Französisch konnten, stimmt nur teilweise. Nur die, die eine höhere Schule besucht haben. Und, wenn die Volksschule, die sie besucht haben, keinen Lehrer hatte, der Französisch lehrte, dann eben nicht. Davon leben noch welche, aber da sie stockalt sind, ist es egal ob sie hops gehen, nicht wahr. Und „ist es fraglich, ob dabei auch der Gesundheitswortschatz erlernt wurde und man ihn nicht vergessen hat“.
Meine Eltern haben genug Französich gelernt um sich bein den Ärzten in Verviers verständlich zu machen, man braucht dazu keine medizinischen Fachausdrücke die viele ja auch auf Deutsch nicht verstehen. Das Französisch haben sie im Umgang mit Wallonen gelernt, nicht in der Schule.
Hans, haben Ihre Eltern eben Glück gehabt.
@WK: kein Glück, sondern selbstständig, und interessiert, andere Menschen und ihre Sprachen Kennenzulernen.
Sie waren sich der Tatsache bewusst, dass es vorteilhaft ist eine Zweitsprache wie Französisch in einem Dreisprachigen Land wie Belgien zu Erlernen, mit den Flamen konnten sie sich sowieso verständigen.
Hans, Sie hatten Eltern auf dem Weg zur Elitenschaft. Ihre Mutter wurde nicht von den Eltern als Dienstmädchen platziert und Ihr Vater nicht als Knecht. Darüber gab es Bücher bei Logos zu kaufen. Und nochmals, ob man in den Volksschulen Französisch lernt hing vom Lehrpersonal ab. Damit Sie verstehen, ob ein Lehrer oder mehrere Lehrer Französisch können.
Pp2: Wir sind auf einen “ Import“ von Ärzten angewiesen. Wenn die Deutsch können, top, alles in Butter. Können die kein Deutsch haben wir die Wahl: wir nehmen sie nicht, wir nehmen sie trotzdem und versuchen eine Fremdsprache zu sprechen oder wir nehmen sie unter der Bedingung dass sie Deutsch lernen
Oh, eine mutiple choice Frage.
Dann wähle ich C: wir nehmen sie unter der Bedingung dass sie Deutsch lernen
Klappt in deutschen Krankenhäusern ja auch wunderbar.
Und nicht nur in großen Kliniken. Besuch in.Simmerath reicht
@Heiko: bei 85.000.000 Deutschen ist das in Deutschland, wo nur eine Sprache gesprochen wird und somit ausländische Ärzte nur eine Sprache zu lernen brauchen auch normsl.
Warum sollte ein Bosnier, wenn er in Belgien praktizieren will, Deutsch lernen? Und wenn er Deutsch kann, warum sollte er nach Ostbelgien kommen, wo tiefe Provinz ihn etwartet.
Vorschlag eines ostanatolischen Philosophen: Probleme mit Genick, gehst zu „Gynikologe“, Probleme mit Ohren: geh zu „Urologe“, Probleme mit die Därme: gehst zu „Dermatologe“, Probleme mit dem Po: geh zu „Podologe“, Probleme mit Hämorrhiden: gehst zum Griechen, die Griechen haben die besten „Archäologen“ (Ironie aus).
Somit dürfte das „Sprachenproblem“ in Ostbelgistan weitgehend gelöst sein.
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Ich muss als Privatpatient ebenfalls mittlerweile mehrere Wochen auf Termine bei Fachärzten warten und teile mir den Warteraum teilweise für lange Zeit mit allerlei normalen gesetzlich versicherten.
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Weil Sie zwar Privatpatient sind aber nur in der Grundversorgung, nennt sich PKV Basistarif. Für den Arzt sind Sie auch nur ein Kassenpatient und werden entsprechend behandelt….
Zum Glück weißt du besser als ich wie ich versichert bin – du bist echt der Knaller 🤣🤣
Das sagt mehr über dich als über mich…. 😉
Das stimmt. Auf dein besserwisserniveau lasse ich mich nicht ein. Feinen Tag in deinem Paralleluniversum in dem nur du Recht haben kannst.
@Privatpatient, wenn man so Ihre Einlassung liest, dann tun einem die Ärzte und Ärztinnen ja fast leid, dass sie in Deutschland auch noch die lästigen Kassenpatienten mit behandeln müssen.
In unserem mehr oder weniger Einklassensystem leiden die Ärzte und Ärztinnen auch nicht unbedingt an Unterernährung. Würden die Deutschen ein System wie in Belgien einführen, dann würden die Mediziner nicht unbedingt ärmer, aber für den Großteil der Menschen würde vieles besser.
Zum Ausgangsartikel, es ist schon sehr schlimm, dass man überhaupt zum „Fortbestand der Ostbelgischen Krankenhäuser“ eine Debatte führen muss, denn der Fortbestand soll eine Selbstverständlichkeit sein!
Sie scheinen das Problem nicht zu verstehen. Die Frage ist: wer bezahlt die entstehende Lücke? Das müsste dann die GKV machen und diese Summe wird der Bundeshaushalt nicht tragen wollen. Daher wird es bei dem 2 Klassensystem bleiben, was am Ende für beide Seiten immer unattraktiver werden wird.
@Privatpatient, wenn all jene die heute in der Privatversicherung einzahlen, sich einer Art von Bürgerversicherung anschließen müssten, dann würde das ganze schon gut funktionieren. Denn hier in Belgien funktioniert es ja schließlich auch, und eines ist auch klar, die hiesige Medizin steht der von jenseits der Grenze in nichts nach.
Vielleicht müssten die deutschen Halbgötter in weiß mal von ihrem ganz hohen Roß ein wenig herabsteigen und ein wenig bescheidener sein.
Wir in unserer Familie haben uns schon hier als auch in Deutschland in medizinische Behandlung begeben müssen, und haben uns immer hier besser umsorgt gefühlt. Alleine schon die herabwürdigende Frage ob man Privat- oder Gesetzlichversicherter ist, ist zum Übergeben.
PS: da fällt mir gerade noch der Fall eines inzwischen verstorbenen Bekannten meines Ehegatten ein, der gute Mann war immer stolz darauf, dass er zu den Privatversicherten gehörte, als er dann pensioniert wurde, da viel er vom Glauben ab, als er die Beitragssätze präsentiert bekam. Aber er hatte Glück, denn er konnte in die Gesetzliche zurück, dies aber nur weil er in seiner Karriere länger in der Gesetzlichen war als in der Privaten. Bei ihm war es aber nur ein einziger Monat.
Die deutsche Zweiklassenmedizin ist einfach nur krank!
AKTUALISIERT – Ministerin Klinkenberg: „Gesundheitsversorgung der Ostbelgier wohnortsnah und in deutscher Sprache“ https://ostbelgiendirekt.be/ostbelgische-krankenhaeuser-438893
Frau Klinkenberg war wohl noch nie im eupener Krankenhaus.
In deutscher Sprache geht da nicht mehr viel
Man stelle sich vor in Lüttich würden die Patienten von flämischsprechenden Pflegerinnen,ärzten und Sozialassistenten versorgt.
Okay, in Eupen…wenn man wirklich Hilfe braucht, ist die Sprache dann egal. Insofern man unterstützt wird und das ist meist der Fall.
In Lüttich oder Verviers würde man das nicht akzeptieren
Hier gibts wohlwollende Worte der Ministerin an der Realität vorbei.
Jetzt bleibt mal alle auf dem Teppich… Was will die DG denn machen? Nur noch Deutschsprachige Ärzte und Personal einstellen? Dann können sie den Laden sofort dicht machen, die gibt es schlicht nicht! Die „Deutsch-Belgier“ sind eine verschwindend kleine Minderheit die sich oft wie ein störrisches Kind aufführt und laut „ich will aber… „ruft.
Unsere Kinder sollen nach 12 Jahren Französichunterricht perfekt zweisprachig sein, alles andere ist inakzeptabel.
Wir sollten anfangen, alle wissenschaftlichen Unterrichte in Französich oder Englisch bekommen.
Anstatt Madame Bovary, Gerbauchsanweisungen, medizinische Themen und Wirschaftswortschatz lernen, im letzten Jahr nur noch Deutsch in der Muttersprache lernen.
Stattdessen verteidigen Eifeler Politiker das Eifeler Platt und wollen überall in Deutsch bedient werden.
Wir nehmen uns in OB viel zu wichtig, viele Belgier wissen gar nicht dass es uns gibt.
Ich bin froh so ein super Klinikum in der Nähe zu haben. Ich will jetzt nicht urteilen wer wo besser behandelt worden ist. Ich kann nur sagen, ich bin immer gut in Aachen behandelt worden, als Kassenpatient. Besonders bei schweren Krankheiten, z.B. bei Krebs oder Herzoperationen hat man alles vor Ort, an Ärzte die man nötig hat. Man muss nicht nach andere Ärzte fahren. Wenn ich die selbstbeteiligung für Medikamente in Belgien sehe, kommen mir die tränen. Wartezeiten sind in den letzten Jahren überall üblich, dass haben wir unseren lieben Einwandern zu verdanken, die sich hier alle von Kopf bis Fuss runderneuern lassen, mit der Genehmigung von unserer Politik.
@Peter Müller das viel besagte Klinikum in AC ist nicht mehr im selben Zustand, wie vor 15 – 10 Jahren. Das ist überall vorbei. Es liegt auch nicht unbedingt an den Zuwanderern. Es liegt eher daran, dass unser Staat die falschen Prioritäten setzt. Das Geld geht in die falschen Kanäle. Minister, Dorfhäuser, Waffen, Staatssekretäre., Drohnenabwehr.. Es wäre genug Geld da. Aber schaut euch die letzten Gesundheitsminister an. Allesamt sind es Sklaven der Pharmaindustrie. Da schliesse ich Frau Klinkenberg nicht aus. Gesunder Menschenverstand ist Mangelware in der Berufspolitik. Zum Teil bekommt man Belgien für manche Erkrankungen gar nicht die richtigen Medikamente verordnet.Das kann dann in die tausende Euros gehen. Natürlich sind gerade chronisch Kranke immer finanziell am Limit. Da hilft auch die erhöhte Zuzahlung nix.
Thekenbrüder, eine Priorität hüben wie drüben ist die Studienplätze für Mediziner zu begrenzen mit jeweils verschiedenen Mitteln.
Die Deutsche Sprache können wir uns die Haare schmieren. Frau Klinkenberg lebt in einer anderen Realität. In unseren Provinzkrankenhäusern haben wir doch fast nur Anderssprachige Ärzte. Entscheidend ist doch, ob wir wirklich geholfen bekommen im Fall der Fälle. Die Wartezeiten sind doch mittlerweile viel zu lange. Ich denke da einen Ohrenarzt-Termin in Eupen. Ich hörte nicht mehr gut. Natürlich habe ich das Problem auch etwas zu lange vor mir her geschoben. Erst als die Ohren total blockiert waren , versuchte ich einen Termin zu bekommen. Mein Termin bei Dr. Hütte wäre im Juni… Naja, was habe ich getan? Patient begab sich online auf die Suche nach einem Facharzt in Belgisch Limburg. Ich konnte kurzfristig einen Termin in Hasselt bekommen. Der liebe ältere HNO Arzt sprach sogar Deutsch und hat seine Arbeit zu meiner vollsten Zufriedenheit gemacht. Die DG macht die Situation vielleicht nicht besser durch ihr eingreifen. Für sehr gute Ärzte sind unsere kleinen Krankenhäuser nicht gut genug. Und noch eins: Frau Dr. Klinkenberg ist recht leichtsinnig die Empfehlungen des Pharmalobbyistenverband Hoher Gesundheitsrat zu übernehmen. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie Lydia, Camillo und wie sie alle heissen ohne Sachkenntnis. Denn kein Mittel ist ohne Nebenwirkung.
Die geplante Krankenhausreform darf nicht dazu führen, dass die medizinische Versorgung in der Deutschsprachigen Gemeinschaft geschwächt wird. Denn die gesetzlich vorgeschriebenen SMUR-Dienste sind direkt an anerkannte Notaufnahmen gekoppelt. Wenn die Notaufnahmen in St. Vith oder Eupen wegfallen, verschwindet damit auch die wichtige Notarztfunktion (SMUR) dieser Standorte. Ambulanzen alleine dürfen keine invasiven Maßnahmen durchführen. Schwerkranke, Schwerverletzte und instabile Patientinnen und Patienten könnten dann nicht mehr vor Ort notfallmedizinisch stabilisiert und unter notärztlicher Begleitung sofort und sicher in spezialisierte Kliniken Belgiens oder das Universitätsklinikum Aachen transportiert werden. Gerade in ländlichen Regionen zählt jede Minute – Zentralisierung darf nicht auf Kosten der Überlebenschancen gehen.
Löwenzahn, auch in Deutschland und Frankreich (und in der Provinz Luxemburg), wo es keine Sprachenprobleme gibt, ist die Zentralisierung der Krankenhäuser ein Problem. Alles wird für die Patienten schwieriger, weil die Wege zu lang werden. Dies ist besonders im Notfall ein Problem.
Also, ich gehe nicht wegen der Sprache ins Krankenhaus, sondern um Geholfen zu werden, was soll der Quatsch?
Jedes Krankenhaus hat seine qualitäten, und wenn es schlimer ist wird man automatisch zum klinikum oder CHU gebracht uns das auf schnellstem Weg.
ich kann nichts negatives über das Nikolaushospital sagen
HINWEIS – Behandlungen wie Akupunktur oder Homöopathie in Zukunft nicht mehr von Krankenkassen erstattet? https://ostbelgiendirekt.be/krankenkassenreform-439082