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Jerôme Franssen ist nicht Friedrich Merz: Beinahe Einstimmigkeit auf „Gute-Laune-Parteitag“ der CSP

Beim Gruppenfoto war den Mitgliedern der CSP die Freude ins Gesicht geschrieben. Foto: CSP Ostbelgien

Die CSP Ostbelgien hat am Samstag im Eupener Kolpinghaus ihren Parteitag abgehalten. Es war der erwartete „Gute-Laune-Parteitag“, wie schon die Ergebnisse der einzelnen Abstimmungen zeigen.

So wurde Minister Jérôme Franssen mit 98 Prozent der abgegebenen Stimmen als Parteipräsident wiedergewählt. Und im Anschluss an die Präsidentschaftswahl wurde in Einzelabstimmungen das von Franssen vorgeschlagene Leitungsteam jeweils mit Ergebnissen zwischen 95 Prozeht und 100 Prozent bestätigt.

Zu Vizepräsidenten wurden Steffi Pauels und Fabrice Paulus gewählt. Lukas Teller übernimmt das Amt des Generalsekretärs, Michael Meessen das des Geschäftsführers. Als Beisitzer wurden Daniel Franzen und Robert Nelles durch den Parteitag bestimmt.

Von Amts wegen gehören ebenfalls Parlamentspräsidentin Patricia Creutz-Vilvoye, der EU-Abgeordnete Pascal Arimont und der Kammerabgeordnete Luc Frank dem Präsidium an. Derweil bestimmte die „Junge Mitte“ Damir Lübcke als Mitglied des Präsidiums.

Der alte und neue Parteivorsitzende der CSP Ostbelgien, Jerôme Franssen. Foto: CSP Ostbelgien

Ein weiterer zentraler Tagesordnungspunkt war die Verabschiedung der überarbeiteten Parteistatuten. Die CSP Ostbelgien hatte ihre parteiinternen Regelwerke in einem breit angelegten Beteiligungsprozess gemeinsam mit ihren Mitgliedern weiterentwickelt. Der Parteitag nahm die erneuerten Statuten mit 97 Prozent an.

Jérôme Franssen erklärte nach seiner Wiederwahl: „Dieses Ergebnis ist für mich Bestätigung und Auftrag zugleich. Die CSP-Ostbelgien ist ein Team, das täglich arbeitet und Verantwortung übernimmt: in den Gemeinden, im Parlament, in der Regierung sowie auf föderaler und europäischer Ebene.“ Weiter führte Franssen aus: „Mit dem erneuerten Präsidium, den aktualisierten Statuten und dem Vertrauen unserer Mitglieder sind wir gut aufgestellt, um diesen Weg fortzusetzen. Unser Anspruch bleibt, zuzuhören, zusammenzuführen und verlässlich zu arbeiten. Für die Zukunft Ostbelgiens und für die Menschen, die hier leben.“

Zum Abschluss versammelten sich die Teilnehmer freudestrahlend zum obligatorischen Gruppenfoto. So ein Treffen ist halt auch eine Art „Gute-Laune-Parteitag“ oder ein „Neujahrsempfang im Mai“. Jerôme Franssen ist nicht Friedrich Merz und die CSP nicht die CDU/CSU: Geschlossenheit statt Zwietracht. Zudem überwiegt auch zwei Jahre nach der PDG-Wahl immer noch die Freude darüber, dass man nach einem Vierteljahrhundert in der Opposition endlich wieder der Regierung angehört. (cre)

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