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Arnaud De Lie Etappensieger nach einem grandiosen Schlussspurt auf Eupener Frankendelle [Fotogalerie]

Völlig erschöpft nach seinem kräftezehrenden Schlussspurt auf der Frankendelle bricht Etappensieger Arnaud De Lie hinter der Ziellinien zusammen. Fotos: Patrick von Staufenberg

Arnaud De Lie (Lotto-Intermarché) hat nun doch noch seinen Sieg bei der Tour de Wallonie errungen.

Der Radprofi von Lotto-Intermarché gewann die vierte Etappe mit Zielankunft in Eupen. De Lie schien keine Chance mehr auf den Etappensieg zu haben, als Riley Sheehan (NSN Cycling Team) mit großem Vorsprung aus der letzten Kurve kam. Doch mit einer beeindruckenden Leistung gelang es De Lie auf der Frankendelle, den Führenden auf der Ziellinie noch zu überholen.

Der Etappensieg auf der 166,7 km langen Strecke zwischen Dison und Eupen ist für De Lie der zweite Sieg in dieser Saison und der 35. in seiner Laufbahn.

Sieger Arnaud De Lie reißt auf der Ziellinie einen Arm hoch. Foto: Patrick von Staufenberg

Sheenan musste sich mit dem zweiten Platz begnügen, Ben Oliver (Modern Adventure Pro Cycling) wurde Dritter. Dank der Zeitgutschriften übernimmt Sheehan das orangefarbene Trikot des Führenden vor Oliver.

Nach dem Zieleinlauf sank Arnaud De Lie glücklich, aber völlig erschöpft zu Boden, so wie Wout van Aert nach seinem unvergesslichen Sieg beim Klassiker Paris-Roubaix.

„Die letzten paar hundert Meter waren mörderisch. Ich konnte nicht einmal mehr meine Arme in die Luft strecken“, so der 24-jährige Belgier, der schon am Vortag die dritte Etappe, die durch seinen Heimatort führte, unbedingt gewinnen wollte, daran aber durch einen Massensturz kurz vor Schluss gehindert wurde.

De Lie nach seinem Sieg auf der Eupener Frankendelle: „Ich habe nicht gezögert, gleich vom Start des Anstiegs an voll anzugreifen. Ich habe auf niemanden geschaut, sondern mich einfach auf meine Leistung konzentriert. Es war eine Minute, in der ich wirklich alles gegeben habe. Das gibt mir nach drei unglücklichen Tagen viel Selbstvertrauen.“

Viel Politprominenz bei der Zielankunft der vierten Etappe der Tour de Wallonie in Eupen. Foto: Patrick von Staufenberg

Genug Selbstvertrauen, um am Freitag wimöglich auch noch um den Gesamtsieg mitzufahren. „Morgen ist das doch eine ganz andere Sache. Es ist eine Art Mini-Ausgabe von Lüttich–Bastogne–Lüttich. Das Gefühl in den Beinen ist gut, aber wir werden sehen, wie ich mich davon erhole.“

Die endgültige Entscheidung um die Gesamtwertung fällt am Freitag auf der letzten hügeligen Etappe über 176,5 Kilometer zwischen Bassenge und Aubel, auf deren Strecke insbesondere der Thier des Forges (1,3 km mit 7 Prozent Steigung) und die Côte de la Redoute (1,6 km mit 9,6 Prozent Steigung) stehen.

Für die DG im Allgemeinen und Eupen im Besonderen war diese vierte Etappe, die von RTL Club live übertragen wurde, eine gute Werbung, auch wenn das Wetter nicht mitspielte. Im strömenden Regen konnte sich die Stadt nicht von ihrer besten Seite zeigen, ganz abgesehen davon, dass viele Radsportfans aus Eupen und Umgebung es vorgezogen haben dürften, das Spektakel im Fernsehen statt am Straßenrand zu verfolgen. (cre)

Nachfolgend eine FOTOGALERIE mit Bildern von Fotograf Patrick von Staufenberg von der Ankunft der vierten Etappe der Tour de Wallonie auf der Frankendelle in Eupen am Donnerstag,dem 4. Juni 2026. (Zum Vergrößern Bild anklicken):

58 Antworten auf “Arnaud De Lie Etappensieger nach einem grandiosen Schlussspurt auf Eupener Frankendelle [Fotogalerie]”

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      # Pierre II / Nein denn nach dem Rennen, Brettern alle noch mal gemeinsam über den Laschetterweg und der Hersteller des Fahrrads, welches am anderen Ende dieses Weges unbeschädigt ankommt, erhält dann auch noch mal einen Preis ;-)

  1. Spawasser

    Wegen der hohen medialen Aufmerksamkeit wird sich die Investition der Stadt Eupen für die Stadt und das Gewerbe mit Sicherheit mehr als bezahlt machen. Wenn das Wetter mitspielt, wird in Eupen sehr viel Volk vertreten sein. Diese Veranstaltung lassen sich die Radsportfans mit Sicherheit nicht entgehen.

  2. So schauts aus

    „Die Befürworter verweisen auf den Werbeeffekt für die Stadt: Die Tour de Wallonie werde im belgischen Fernsehen sowie international über Eurosport übertragen, zudem würden mehrere Tausend Zuschauer entlang der Strecke erwartet.“

    Habe nichts gegen den Radsport und irgendeine Stadt wird ja immer Etappenziel sein, warum dann nicht Eupen. So weit so gut. Aber dass dieses Event einen „Werbeeffekt“ für Eupen sei, nur weil in-und ausländische TV-Sender das Rennen übertragen und „Tausende Zuschauer entlang der Strecke stehen“
    Da sehe ich allerdings nichts, was das der Stadt Eupen bringen soll, ausser einigen Geschäften vielleicht
    aber nichts wirtschaftlich Signifikantes. Und sowieso : was interessiert einen Radsportbegeistern , welche Stadt das Etappenziel ist? Antwort : Niemand! Wichtig ist denen das Rennen, bzw. die Ankunft, die Stadt spielt da überhaupt keine Rolle. Wie gesagt, dieser angeblichen „Werbeeffekt“ ist reiner Humbug
    und soll vom finanziellen und personellen Aufwand wohl etwas ablenken. Kein Mensch wird deswegen im Nachhinein aus Charleroi, Gent oder Neuprez nach Eupen kommen, weil diese Stadt mal ein Etappenziel war.

  3. Ostbelgien Direkt

    AKTUALISIERT – Jordi Meeus (Red Bull–Bora–hansgrohe) gewann am Montag die erste Etappe der Tour de Wallonie, die über eine Distanz von 180,7 Kilometern zwischen Manage und Thuin in der Provinz Hennegau ausgetragen wurde. Der belgische Sprinter sicherte sich zudem das Leadertrikot. Arnaud De Lie (Lotto – Intermarché) hatte im Finale einen Reifenschaden und konnte seine Chancen im Sprint nicht verteidigen.

  4. Punkt 12

    Ich habe nichts gegen diese Veranstaltung, allerdings wird hier ungerecht gehandelt, hiesigen Vereinen wir alles gekürzt oder in Rechnung gestellt, Ob Sport oder Kultur. Und dann noch Catering, Blumensträuße und 300 Stunden von den Bauhof Mitarbeiter, die geleistet werden.Diese Stunden werden irgendwann fehlen und der Unterhalt der Parks und Spielplätze drunter leiden.Aber wer weiß, alle Wallonischen Fernsehzuschauer werden sich bestimmt darum reißen, Eupen als touristischen Hotspot zu sehen.

  5. Peter Müller

    Sehr gut ,dass hier ein Paar Amateure ihre Runde drehen. Auf Stockem standen mitten auf der Strasse ungefâhr 6- 10 Monate Bauzäune, weil 1 Quadratmeter Makedam fehlte. Siehe da, seit ein Paar Tage ist das Loch zu, wie durch ein Wunder. War es der Unternehmer, oder der Bauhof der da schnell das Loch geschlossen hat !. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg !.

      • Aussems Hubert

        @Peter Müller

        Am Kehrweg ist mindestens 15x Jahr alles gesperrt weil sich ein paar hundert Leute ein Fußballspiel anschauen. Wie oft ist Eupen Etappenziel eines Profitradrennen? Und dann auch noch ein Rennen wo Spannung bis zur letzten Minute war.

        • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

          #Aussems Hubert / Jetzt haben sie den Peter Müller nicht nur auf dem linken Fuß getreten, Sondern auch noch auf den rechten. Denn für ihn ist der Fußball, heilig, im Gegensatz zu den anderen Sportarten.
          Er wird gleich argumentieren, dass beim Fußball, der Hase im Stadion hüpft und nicht wie beim ausüben vom Radsport, den Verkehr während der gesamten Zeit, auf der Straße behindert.
          Ich wollte sie nur vorwarnen, damit sie sich schon ein Gegenargument einfallen lassen können 😉

        • Peter Müller

          Oh Entschuldigung Hubert. Wusste nicht, dass es das Event des Jahres für Sie und Eupen war. .Und ich schrieb Amateure !. Wo mehr Autos und Polizei in der Karavane mitfuhren als Radfahrer, muss es sich wohl um Profis gehandelt haben. ;-) War aber ein schönes Rennen, konnte es hinter meinem Fenster im Ohrensessel miterleben.

  6. Wieso zahlen wir 6.000.000 €/Jahr an den BRF und der BRF zeigt nicht einen kleinen Filmschnippsel von diesem Sportereignis? Das Ziel war genau vor deren Gebäude, wollten, konnten oder durften sie nichts davon filmen und dem Steuerzahler der DG wenigstens die Zielankunft zeigen?

  7. Der Alte

    Sportliches Fazit: Ein drittklassiges Rennen (Tour de Wallonie) bei dem eine Etappe von einem zweitklassigen Profi (De Lie) gewonnen wurde. Leider ist dieser ein frankophoner Belgier und wir werden uns mangels Masse von leistungsstarken Wallonen monatelang Lobhudeleien der frankophonen Sportjournalisten anhören/lesen müssen, was der Stier von Lecheret doch für ein toller Hecht sei. Das ganze unter der Schirmherrschaft von Lotto, die es seit Jahrzehnten verstehen, frankphone Sportjournalisten „zu pflegen „.

  8. Gerad van Oche

    Hier sind sie wieder versammelt, die Rad-Hasser und freie Fahrt für freie Bürger Fraktion. Wer sich gestern bei den Bedingungen durch die Ardennen gequält hat verdient ein Sonderlob. Dazu eine schier übermenschliche Leistung von A. de Lie im Finale, Jeder von uns ware mit soviel Milchsäure im Blut auf der Krankentrage gelandet. Wahnsinn wozu der Mensch mit Kraft und Wille in der Lage ist.

  9. @Der Alte: de Lie ist 9. Der UCI Weltrangliste und 6. der PCS Weltrangliste.
    Soviel zum zweitklassigen Sieger.
    Wenn Sie weiter so einen Mist verzapfen sage ich Dax dass er nicht mehr Ihr Freund sein soll, bei Willi Müller hab ich das bereits getan.

    • Der Alte

      Seit Jahresbeginn hat A. De Lie das Rennen Famenne Ardenne Classic und die Etappe in Eupen der Tour de Wallonie gewonnen. Bei der Famenne Ardenne Classic waren ganze 2 WorldTour Mannschaften am Start (Alpecin und Lotto), bei der Tour de Wallonie innerhin 6, wobei die großen WT-Mannschaften aber lediglich die zweite Garde ihrer Fahrer aufgestellt haben. Das Gesammtrennen hat dann Neoprofi Ben Oliver der Mannschaft Modern Adventure gewonnen, Soviel zu den Leistungen vom frankophonen Presseliebling De Lie und zur Tatsache, dass Statistiken wie die UCI-Weltranglisten immer mit Vorsicht zu geniessen sind (jede Statistik, muss immer kritisch interpretiert werden).

      • Wenn Sie die Qualität eines Radrenners an einer halben Saison ausmachen ist das Ihre Sache, aber von einem zweutklassigen Radfahrer im Falle de Lie zu sprechen ist falsch.
        Der Lid ist ein Weltklassesprinter mit viel Luft nach oben. Als Landwirtsohn investiert er viel zu viel Zeit in den ekterlichen Betrieb was auf Kosten einiger Resultate geht.
        PCS und UCI Klassierungen basieren sich auf eine ganze Saison und nicht auf den Saisonanfang, das machen nur so Dämel und Wallonrenhasser wie Sie.

    • Warum sollte er? Es gibt viele große Rennen. Man sollte Meinen dass Sie ein totaler Ignorant sind, de Lie gehört zur Weltelite und sprintet in Bestform auf gleicher Höhe wie Philippsen, Merlier, Milan oder Magniet…aber diese Namen sagen Ihnen ja auch nichts.

  10. Geronimo 63

    Sehr gut formuliert Hans.Unserem Peterchen musst Du das verzeihen.Er sollte sich besser beim Fussball halten,vom Radfahren kennt Er nichts.Er möchte eben immer im Mittelpunkt stehen.!Ich glaube dass Er nicht weiss was ein Puncher,Allrounder oder Sprinter ist.Also Peter versuche dich zu bessern.🤣

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