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KMI bestätigt: Der Sommer 2026 war in Belgien der wärmste seit Beginn der Wettermessungen (1833)

23.05.2026, Belgien, Ostende: Menschen genießen das warme Wetter am Strand von Ostende. Foto: Nicolas Maeterlinck/Belga/dpa

Der Sommer 2026 wird in Belgien als außergewöhnlicher Wettersommer in Erinnerung bleiben. Nach Angaben des Königlichen Meteorologischen Instituts Belgiens (KMI) war der Sommer in Uccle, der zentralen Referenzstation für die belgische Klimabeobachtung, der wärmste seit Beginn der Temperaturmessungen im Jahr 1833. Gleichzeitig gehörte er zu den sonnigsten Sommern der Messgeschichte.

Auf einen zunächst eher kühlen Beginn des Junis folgte ab Mitte des Monats eine lang anhaltende Hitzeperiode. Juli und die erste Augusthälfte waren anschließend von außergewöhnlicher Trockenheit und viel Sonnenschein geprägt, bevor sich gegen Ende des Sommers die Niederschläge wieder etwas verstärkten.

Der Temperaturverlauf des Sommers war besonders bemerkenswert. In Uccle wurde eine durchschnittliche Temperatur von 20,3 Grad Celsius registriert. Damit wurde erstmals seit Beginn der dortigen Messungen für den Sommer ein Mittelwert von mehr als 20 Grad erreicht. Der bisherige Rekord von 19,9 Grad aus dem Jahr 2018 wurde übertroffen.

Zum Vergleich: Das langjährige Mittelwert für die Referenzperiode 1991 bis 2020 liegt bei 17,9 Grad. Der Sommer 2026 lag damit rund 2,4 Grad über diesem Vergleichswert.

25.06.2026, Belgien, Brüssel: Im Cinquantenaire-Park in Brüssel erfrischen sich Menschen in einem Springbrunnen. Foto: Omar Havana/AP/dpa

Auch die durchschnittlichen Höchst- und Tiefsttemperaturen erreichten neue Rekordwerte. Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur lag bei 25,2 Grad, während die durchschnittliche Tiefsttemperatur 15,2 Grad erreichte. Besonders auffällig war somit nicht nur die große Hitze während des Tages, sondern auch das ungewöhnlich hohe Temperaturniveau in den Nächten.

Dabei begann der Sommer zunächst keineswegs außergewöhnlich. In der ersten Hälfte des Juni lag die Durchschnittstemperatur in Uccle sogar ungefähr ein Grad unter dem normalen Wert. Das änderte sich jedoch ab dem 16. Juni grundlegend. Von diesem Zeitpunkt an lagen die Temperaturen während eines großen Teils des Sommers über dem langjährigen Durchschnitt.

Besonders eindrucksvoll war eine Serie von 64 aufeinanderfolgenden Tagen vom 16. Juni bis zum 18. August, an denen die Höchsttemperatur in Uccle jeweils mindestens 20 Grad erreichte. Eine derart lange Serie war seit Beginn der entsprechenden Messungen im Jahr 1892 noch nie registriert worden.

Auch bei den sogenannten Sommertagen, also den Tagen mit mindestens 25 Grad, wurden außergewöhnliche Werte erreicht. In Uccle gab es während des Sommers 46 solcher Tage. Für die Referenzperiode 1991 bis 2020 sind durchschnittlich knapp 24 Sommertage zu erwarten.

Noch auffälliger war die Zahl der Tropentage mit mindestens 30 Grad. Davon wurden 15 registriert, gegenüber normalerweise etwa fünf. Damit erreichte der Sommer 2026 in der aktuellen Referenzperiode einen neuen Höchstwert, auch wenn der absolute Rekord aus dem Jahr 1976 mit 18 Tropentagen weiterhin Bestand hat.

Insgesamt wurden in Belgien drei offizielle Hitzewellen registriert. Die erste und zugleich längste und intensivste Hitzewelle dauerte vom 17. bis zum 28. Juni. Am 26. Juni wurden in Uccle 35,5 Grad erreicht. Während dieser zwölf Tage stieg die Höchsttemperatur an sieben Tagen auf mindestens 30 Grad.

23.05.2026, Belgien, Ostende: Menschen genießen das warme Wetter am Strand in Ostende. Foto: Nicolas Maeterlinck/Belga/dpa

Besonders außergewöhnlich waren die nächtlichen Temperaturen. Während der Hitzewelle sank die Temperatur in Uccle in einer Nacht nicht unter 24,1 Grad. Dies war die höchste während einer Hitzewelle gemessene Tiefsttemperatur seit Beginn der entsprechenden Aufzeichnungen. Die durchschnittliche Tiefsttemperatur während dieser Hitzewelle lag bei 19,7 Grad und erreichte damit ebenfalls einen historischen Spitzenwert.

Die zweite Hitzewelle erstreckte sich vom 28. Juli bis zum 5. August. Am 29. Juli wurden in Uccle 34,4 Grad gemessen. Die dritte Hitzewelle folgte u

nmittelbar danach vom 8. bis zum 16. August. Ihren Höhepunkt erreichte sie am 14. August mit 35,9 Grad in Ukkel. Damit wurde zugleich die höchste Augusttemperatur des Jahres gemessen und der bisherige belgische Augustrekord in Ukkel aus dem Jahr 2020 erreicht.

Noch extremer waren die Temperaturen außerhalb von Uccle: Am 27. Juni wurden in Houyet 40,4 Grad gemessen. Damit war 2026 erst das dritte Jahr nach 2019 und 2022, in dem in Belgien irgendwo eine Temperatur von mindestens 40 Grad registriert wurde.

Neben der Hitze prägte vor allem der Sonnenschein den Sommer 2026. In Uccle wurden insgesamt 778 Stunden und 41 Minuten Sonnenschein registriert. Damit war der Sommer der zweitsonnigste der aktuellen Referenzperiode 1991 bis 2020. Nur der Sommer 2022 war mit 779 Stunden und 11 Minuten noch etwas sonniger. Der Abstand zwischen den beiden Sommern betrug somit lediglich 30 Minuten.

Besonders auffällig war außerdem die Zahl der Tage mit vollständig oder nahezu vollständig klarem Himmel. Insgesamt wurden 27 solcher Tage gezählt, während im langjährigen Durchschnitt nur etwa zwölf zu erwarten sind. Für die Referenzperiode war dies ein neuer Rekord.

Die außergewöhnliche Sonnenscheindauer spiegelte sich auch in der globalen Sonneneinstrahlung wider. Mit 519,1 Kilowattstunden pro Quadratmeter wurde in Uccle ebenfalls ein Rekordwert für die aktuelle Referenzperiode erreicht. Besonders deutlich zeigte sich der Überschuss an Sonnenschein während der langen Trockenphase im Hochsommer. Zwischen dem 1. Juli und dem 15. August schien die Sonne dort insgesamt 465 Stunden und neun Minuten. Dies war sogar ein absoluter Rekord seit Beginn der entsprechenden Messungen im Jahr 1931.

Ein Außenthermometer in einem Kleingarten zeigt die Temperatur von knapp 40 Grad an. Foto: Jens Büttner/dpa

Beim Niederschlag ergibt sich ein etwas differenzierteres Bild. Insgesamt fielen in Uccle während des Sommers 200,2 Millimeter Regen. Das langjährige Mittel liegt bei 234,2 Millimetern. Der Sommer war damit insgesamt trockener als üblich, aber keineswegs der trockenste Sommer der belgischen Messgeschichte. Der historische Negativrekord stammt aus dem Jahr 1921, als lediglich 42,9 Millimeter Niederschlag registriert wurden.

Die saisonale Gesamtsumme verdeckt allerdings eine sehr ausgeprägte Trockenphase. Vor allem der Zeitraum vom 1. Juli bis zum 15. August war außergewöhnlich trocken. In diesen 46 Tagen fielen in Uccle lediglich 13,0 Millimeter Niederschlag. Normal wären für diesen Zeitraum rund 115,6 Millimeter gewesen.

Damit wurden nur etwa elf Prozent der üblichen Niederschlagsmenge erreicht. Es handelte sich um die zweitniedrigste Niederschlagsmenge der aktuellen Referenzperiode und um die drittniedrigste der gesamten Messreihe seit 1892. Der Regen fiel zudem an nur sechs Tagen, während normalerweise rund 21 Regentage zu erwarten wären.

Interessant ist deshalb auch der große Unterschied zwischen den einzelnen Sommermonaten. Der Juni war trotz seiner zunächst kühlen ersten Hälfte insgesamt sehr niederschlagsreich und gehörte in Ukkel zu den fünf nassesten Junimonaten der aktuellen Referenzperiode. Der Juli entwickelte sich dagegen zum völligen Gegensatz und war der zweitniederschlagsärmste Juli der Referenzperiode.

Auch der August blieb insgesamt trockener als üblich, obwohl gegen Ende des Monats wieder mehr Niederschlag fiel. Die Kombination aus hohen Temperaturen, außergewöhnlich viel Sonnenschein und langen trockenen Phasen führte daher vor allem im Juli und in der ersten Augusthälfte zu einem deutlich sommerlicheren Eindruck.

Trotz der insgesamt trockenen Witterung kam es im Sommer immer wieder zu heftigen Gewittern und lokalen Starkregenereignissen. Insgesamt registrierte das KMI 35 Gewittertage in Belgien, während normalerweise rund 39 solcher Tage zu erwarten sind. Besonders starke Niederschläge wurden an mehreren Tagen im Juni und August gemessen. Die höchste gemeldete Tagessumme in Ukkel betrug 36,3 Millimeter am 27. Juni. Regional waren die Mengen teilweise deutlich höher. In Beitem bei Roeselare wurden 59,6 Millimeter innerhalb eines Tages registriert.

16.08.2026, Nordrhein-Westfalen, Monschau: Blick von dem Ortsteil Monschau-Kalterherberg auf die belgische Seite, wo das Hohe Venn in Flammen steht. Foto: Thomas Banneyer/dpa

Auch stürmische Wetterereignisse blieben nicht aus. Am 28. Juni wurden im offiziellen belgischen Messnetz Windböen von mindestens 100 Kilometern pro Stunde registriert. Während einzelner Gewitter konnten lokal ebenfalls sehr hohe Windgeschwindigkeiten auftreten. Am 19. August wurden zudem in Büllingen und Vaux-Chavanne bei Manhay mutmaßliche Tornados beobachtet, die erhebliche Schäden verursachten.

Eine weitere Folge der extrem trockenen und warmen Witterung zeigte sich im Hohen Venn. Am 14. August brach dort ein größerer Wald- beziehungsweise Flächenbrand aus. Das KMI unterstützte die zuständigen Einsatzkräfte unter anderem mit speziellen Wettervorhersagen, der Modellierung der Rauchentwicklung und Messungen in der Region. Die Kombination aus hohen Temperaturen, lang anhaltender Trockenheit und intensiver Sonneneinstrahlung verdeutlicht dabei die zunehmende Bedeutung solcher Wetterlagen für die Waldbrandgefahr.

In der Gesamtbetrachtung war der Sommer 2026 in Belgien somit nicht einfach nur ein „schöner Sommer“, sondern ein meteorologisch außergewöhnlicher Sommer mit zahlreichen Rekorden. Die Durchschnittstemperatur erreichte mit 20,3 Grad einen historischen Höchststand, die durchschnittlichen Tageshöchst- und Tiefsttemperaturen lagen ebenfalls auf Rekordniveau, und mit 46 Sommertagen sowie 15 Tropentagen wurden außergewöhnlich viele warme beziehungsweise heiße Tage registriert. Gleichzeitig gehörte der Sommer mit fast 779 Sonnenstunden zu den sonnigsten seit Beginn der modernen Vergleichsperiode. Dem stand eine unterdurchschnittliche Niederschlagsmenge gegenüber, die vor allem durch die extreme Trockenheit von Anfang Juli bis Mitte August geprägt wurde. (cre)

31 Antworten auf “KMI bestätigt: Der Sommer 2026 war in Belgien der wärmste seit Beginn der Wettermessungen (1833)”

    • USA 2026

      Nirgends steht geschrieben dass die Erhebung seit 1833 immer vom 01/06 bis 31/08 war.
      Könnte mir vorstellen dass früher der kalendarische Sommer vom ca. 20/06 bis ca. 20/09 geltend gemacht wurde. Somit wäre diese Statistik nicht viel wert.

  1. Gerad van Oche

    Dax wird auf die kommenden Warmzeit verweisen. Die Problematik ist das der Hitzetote nicht als Eigenheimbesitzerim Klimatisierten Räumen stirbt. Jetzt kann man natürlich Klimageräte für alle fordern. Oder an die Ursachen rangehen. Weniger Verkehr in den Städten, Transportkosten für Güter und Verkehr rauf

  2. Das argumentieren mit „mittleren Temperaturen“ ist physikalischer Nonsens. Temperatur ist eine intensive physikalische Grösse, daher nicht addierbar und somit auch nicht als Mittelwert brauchbar. Es gibt keine „mittlere Erdtemperatur“, auch keine „mittlere Sommertemperatur“ und auch keine „mittlere Fiebertemperatur“ in einem Krankenhaus. Mit mittleren Temperaturen lässt sich Klimapolitik betreiben, mehr aber auch nicht….

    • Statistiker

      Anscheinend verstehst du von Statistik genau so wenig wie von Physik. Statistik ist keine Physik, da gebe ich dir sogar recht, aber ein über Fläche und Zeit gemittelter Wert ist für die Physik genau so elementar wie die Luft die auch du normalerweise atmest.

      • Skalare können Sie mitteln wie Sie wollen, daraus eine physikalisch sinnvolle Größe ableiten ist etwas grundsätzlich anderes. Statistiker haben kein Problem damit sich in ein Krankenhaus zu begeben wo ihre Medikation nicht nach ihrer diskreten Körpertemperatur, sondern nach dem Mittelwert der Körpertemperatur aller Patienten, bestimmt wird…. 😁🤪😎

    • @Dax: Sie schaffen es immer wieder, mit pseudowissenschaftlichen Argumenten konkrete Fakten zu verdrehen, nur weil diese Ihnen nicht in den Kram passen. Die Frage ist doch längst nicht mehr, ob es den Klimawandel gibt, denn den gibt es ohne jeden Zweifel. Allenfalls kann man darüber streiten, inwieweit der Klimawandel menschengemacht ist oder nicht.

  3. Politiker

    Was mich an diesen Berichten und dieser „Panikmache“ am meisten stört, ist dass man sich die Zahlen und Statistiken so zusammensucht dass sie zu der Aussage passen.
    Wann war der wärmste Tag seit dem Beginn der Aufzeichnungen? In 1911 oder 1947 oder 1976? Jedenfalls scheinbar nicht in 2026. Dann sucht man halt in den Zahlen bis man fündig wird. Man nimmt eine länger Periode und vergleicht diese Kalendertage mit den Aufzeichnungen der vergangenen Jahrzehnte und siehe da: diese Woche, diesen Monat, diese Periode war es insgesamt wärmer als bisher … Lachhafte Manipulation der Zahlen.
    Das Gleiche z.B. mit den „Hitzetoten“ im Sommer: man hat doch tatsächlich ein Wochenende gefunden an dem es mehr „Hitztote“ gab als an einem Wochenende „Coronatote“ während der Coronazeit.
    Ehrlich, was soll das?
    Mit Zahlenspielereien kann man alles beweisen, sogar das Gegenteil.

  4. Peter Müller

    Ja die Welt dreht sich weiter, und verändert sich wie immer schon. Aber wer hat Schuld ?.Normal nicht wir, die einfachen Bewohner dieser Erde, sondern die Menschen die auf das viele Geld raus sind. Sicher, wenn wir natürlich eine Advocado angeboten bekommen werden wir sie kaufen, aber haben wir sie nötig?. So ist es mit vielen Sachen , was wir nicht brauchen, aber anderen Menschen das leben schwer machen, und der Umwelt schadet. Den Transport ncht eingerechnet. Das sind die Probleme, die angefasst werden sollten, aber jetzt kommen wir ins Spiel. Wir wollen auf keinen Luxus verzichten, Neue Autos, Klamotten, anderes Essen ,Urlaub und so weiter. Früher haben wir auch gut gelebt, und waren noch zufrieden, aber der Egoismus, und immer mehr haben zu wollen, auf Kosten von anderen Menschen geht uns am Arsch vorbei. Aber mit dem Verbot, hier eine Zementtüte zu verbrennen, oder Kaffeefilter ja oder nein in die Biotonne ,retten wir die Welt nicht.

  5. Hitzewellen, oder wie aus normalem Sommerwetter eine Klimakatastrophe wird.

    Der Begriff „Hitzewelle“ ist der propagandistische Begleiter in jedem Sommer. Was ist eine Hitzewelle? Fragen wir das „Bundesministerium für Gesundheit“
    //////
    Wann spricht man von einer Hitzewelle?
    Eine Hitzewelle ist dabei eine Folge mehrerer aufeinander folgender Tage mit Belastung durch hohe Temperaturen. International existiert keine einheitliche Definition des Begriffs Hitzewelle. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) spricht von einer Hitzewelle, sobald die Temperatur an mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen über 28 °C liegt.
    //////
    Da wird die Propaganda schon offensichtlich, denn „drei aufeinanderfolgende Tage über 28 °C“ sind in jedem Sommer zu erwarten. Ergo, es wird immer „Hitzewellen“ geben vor denen Politik und Medien warnen, und die als „Beweis“ für die „menschengemachte Klimakrise“ über das Stimmvieh ausgeschüttet werden können. Zudem ist die alleinige Betrachtung der max. Temperatur (der heißeste 3. August seit bla, bla…) physikalischer Nonsens wenn man die Hitzebelastung in Gebäude (Dachwohnungen, Altenheime…) beurteilen will. Hierfür muss man die Dauerlinie der Temperatur über 24 h betrachten, deren Integral ist maßgebend für das Aufheizen von Gebäuden. D.h. hohe Nachttemperaturen sind für die Innentemperatur von Gebäuden maßgeblicher als der Temperaturpeak gegen 17:00 Uhr. Auf das Thema der Hitzebelastung des Organismus (wet-bulb temperature) will ich hier nicht eingehen, das ist ein eigenes Kapitel.
    Fazit: was durch die Medien geht ist „Klima-Alarmismus“ und ein Skandal dass sich Institute wie der DWD oder KMI dafür hergeben.

  6. Guido Scholzen

    ich fragte mal die K.I. nach Definition einer Hitzewelle:

    * Nationales Krisenzentrum Belgien:
    Eine Hitzewelle ist ein zusammenhängender Zeitraum von mindestens fünf Sommertagen, an denen es mindestens 25 Grad warm wird, wobei an drei Tagen eine Temperatur von mindestens 30 Grad erreicht wird (heiße Tage).
    * Der Deutsche Wetterdienst (DWD) spricht von einer Hitzewelle, wenn an mindestens drei Tagen in Folge die maximale Lufttemperatur 30 °C oder mehr erreicht wurde (sogenannte Heiße Tage)
    * Der Kachelmann-Index definiert eine Hitzewelle oft über einen Zeitraum von mindestens fünf aufeinanderfolgenden Tagen, an denen die Höchsttemperatur das langjährige Klimamittel um mindestens 5 Grad übersteigt.
    * Internationale Kriterien: Häufig wird eine Hitzewelle ausgerufen, wenn die Temperaturen an mehreren Tagen das 95. Perzentil der lokalen historischen Temperaturdaten überschreiten – das bedeutet, die Werte gehören zu den heißesten 5 Prozent, die je an diesem Ort gemessen wurden.

    😳😳😳Häää???🤔🤔🤔

    • Jede Definition beschreibt letztlich das was in einem Mitteleuropäischen Sommer zu erwarten ist. Nicht jeden Sommer, ich erinnere mich an „Sommerwetter“ wo ich im Pullover im Büro saß und im Juli die Tageshöchsttemperaturen kaum die 20°C Marke schafften. Dann setzen sich Tausende Belgier in die Flugzeuge Richtung Mittelmeer um wenigstens dort eine „tödliche Hitzewelle“ zu erleben…. Wer den Klimazirkus noch ernst nimmt hat die Kontrolle über sein Leben verloren.

  7. JoKrings

    Es geht um das WETTER, nicht um das Klima! Erst wenn das WETTER sich über tausende von jahren verändert, in eine Richtung, erst dann kann von KLIMAwechsel die Rede sein. Wir haben das gleiche Klima seit tausenden von Jahren. Aber Wetterschwankungen, ja…

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