AKTUALISIERT – Wie berichtet, haben die föderale Regierung und der französische Energiekonzern Engie am Donnerstag in einer gemeinsamen Mitteilung die Unterzeichnung einer Absichtserklärung bekannt gegeben. Diese legt den Rahmen für exklusive Verhandlungen über eine mögliche Übernahme sämtlicher nuklearer Aktivitäten von Engie durch den belgischen Staat fest.
Die Transaktion selbst ist umfassend angelegt. Sie würde sämtliche nuklearen Aktivitäten umfassen, die Engie derzeit in Belgien hält und betreibt – darunter der gesamte Kraftwerkspark mit sieben Reaktoren an den Standorten Doel und Tihange, das betroffene Personal, alle nuklearen Tochtergesellschaften sowie sämtliche Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Dazu zählen ausdrücklich auch die langfristigen Verpflichtungen für Rückbau und Stilllegung der Anlagen. Bis auf Weiteres wurden zudem alle laufenden Stilllegungs- und Demontagearbeiten umgehend ausgesetzt.

MR-Präsident Georges-Louis Bouchez (r) und Premierminister Bart De Wever (l) geben sich bei einer Plenarsitzung der Abgeordnetenkammer die Hand. Foto: Belga
Belgien nutzt Kernenergie bereits seit den 1970er Jahren und betreibt mehrere Reaktoren, insbesondere an den Standorten Doel und Tihange. Im Jahr 2003 wurde jedoch ein schrittweiser Atomausstieg beschlossen, der die Abschaltung aller Reaktoren vorsah. Angesichts steigender Energiepreise, geopolitischer Unsicherheiten und einer wachsenden Abhängigkeit von Stromimporten ist dieser Kurs in den vergangenen Jahren zunehmend ins Wanken geraten.
Die nun angestrebte Übernahme würde dem Staat eine direkte Kontrolle über zentrale Teile der Energieinfrastruktur verschaffen. Damit ginge Belgien einen ungewöhnlich weitreichenden Schritt: Statt sich auf regulatorische Eingriffe zu beschränken, würde der Staat selbst zum Betreiber von Atomkraftwerken werden.
Zugleich betont Premierminister Bart De Wever, dass es sich nicht nur um eine sicherheitspolitische Entscheidung handelt. Die Übernahme wird auch als wirtschaftlich sinnvoll dargestellt: Nach seiner Einschätzung kann der Staat langfristig von stabilen und vergleichsweise günstigen Produktionskosten der Kernenergie profitieren. Damit wird das Projekt ausdrücklich als Investition verstanden, die Einnahmen generieren und zur Stabilisierung der Energiepreise beitragen könnte. „Ein Investment, das sich auszahlt“, so De Wever.

Wasserdampf steigt aus dem Atomkraftwerk Tihange des Betreibers Engie-Electrabel auf. Foto: Oliver Berg/dpa
Gleichzeitig bleibt das Vorhaben mit erheblichen Herausforderungen verbunden. Insbesondere die Finanzierung der Übernahme sowie die langfristigen Haftungsfragen – etwa im Zusammenhang mit dem Rückbau der Anlagen und der Endlagerung radioaktiver Abfälle – müssen noch geklärt werden.
Sollte das Projekt umgesetzt werden, würde Belgien einen bemerkenswerten Kurswechsel vollziehen: weg von einem geplanten Atomausstieg hin zu einer aktiven, staatlich getragenen Nutzung der Kernenergie. Es wäre weniger ein Neubeginn als vielmehr eine bewusste Rückkehr – allerdings unter veränderten politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Insgesamt steht die geplante Übernahme exemplarisch für eine breitere Entwicklung in Europa. Angesichts unsicherer Energiemärkte und wachsender Anforderungen an Versorgungssicherheit und Klimaschutz überdenken viele Staaten ihre bisherigen Strategien. Belgien geht dabei einen besonders weitreichenden Weg, indem es die Kontrolle über einen zentralen Teil seiner Energieversorgung direkt in staatliche Hände legen will. (cre)
Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:
Der wichtigste Satz ist dieser:
….
Bis auf Weiteres wurden zudem alle laufenden Stilllegungs- und Demontagearbeiten umgehend ausgesetzt.
….
Damit sind die Weichen gestellt weitere KKW zurück ans Netz zu bringen. Die Regierung BdW ist das Beste was Belgien passieren konnte. Die „Stopp Tihange“ Aktivisten in Aachen bekommen jetzt wohl Schnappatmung….
😅 😅 😅 👍
Vollkommen richtig. Aber die Schnappatmenden sind in Aachen auch seit längerer Zeit in der absoluten Minderheit. Nur, Dummheit lässt sich nie ganz vermeiden
Die Aktivisten in Aachen könnten den Rasen um die KKWs mähen, dass alles gepflegt aussieht….
Hätte nie abgeschafft werden dürfen.
Jetzt sieht man das die Grüne Träume nicht zu verwirklichen sind weil die Grüne Energie nicht genug liefert.
Sieht man mal was im GE, heute, steht geschrieben, das in Raeren statt 5 nur 3 Windräder genehmigt sind weil…
Immer das gleiche…wir brauchen die Grüne Energie aber bloß nicht in meinen Garten.
Weiterhin haben wir doch Wälder genug, wo man einige Windräder installieren könnte, es sei denn das hüpft ein Frosch oder fliegt irgendein Kehlchen die nicht gestört werden darf…
Gründe zuhauf.
Man muss auch wissen, was man will.
Endlich ein wenig vernünftiger Pragmatismus.
Das nächste Milliarden-Grab, erinnert mich stark an Cockerill in Lüttich, der Abbau kostet zig Milliarden
Wahrscheinlich der beste Deal, den Engie machen konnte. Belgien übernimmt alles einschließlich aller Verbindlichkeiten. Das bedeutet, daß de Steuerzahler auch für die ganzen Rückbaukosten aufkommen müssen. Na dann blüht uns noch Einiges. Wo kommt denn übrigens das Geld für die Übernahme her? Habe ich da etwas überlesen oder bekommt der Staat das alles kostenlos?
„Sondervermögen“ 🤔😂😂😂
„… Gleichzeitig bleibt das Vorhaben mit erheblichen Herausforderungen verbunden. Insbesondere die Finanzierung der Übernahme sowie die langfristigen Haftungsfragen – etwa im Zusammenhang mit dem Rückbau der Anlagen und der Endlagerung radioaktiver Abfälle – müssen noch geklärt werden. …“
Diese ganzen Kosten hat Engie mit Sicherheit schon längst in unseren Stromrechnungen eingebaut und von uns bezahlt bekommen. Mit diesem Deal können diese Einnahmen somit als „Gewinn“ angesehen werden – die Bosse werden sich daher vor den Bonis nicht mehr retten können 🥂. Wir Steuerzahlen bezahlen dann den Rückbau und die Entsorgungskosten ein 2ten Mal und „kaufen“ auch noch den ganzen Mist mit unsern Steuergeldern!!!
Schlau von Engie, die Milliarden-Risiken des Weiterbetriebs und des Rückbaus so elegant loszuwerden. Auf Kosten des Steuerzahlers!!
Dafùr ist Geld vorhanden , trotz massenhafter Staatsschulden ! ENGIE wird sich am Verkauf der AKW’s sanieren und wir die Normalbùrger die Staatsschulden bezahlen , waehrend die reichen und Superreichen ihre bei und mit und an uns verdienten Milliarden unangetatstet bleiben.
Wenn mir die Steuerlast zu hoch wird, wird auf Holz gekocht, abends eine Kerze, anstelle TV gibt’s Kasperletheater mit Fingerpuppen und anstatt Auto tut es auch ein Grautier. Die Straßen werden eben immer voller, da der Verkehr überall ausgebremst wird.
Das teuerste am Atomsstrom ist die Entsorgung. Wenn jeder Belgier 2 qm seines Gartens bereitstellt, ist das Problem gelöst. Mit der Reststrahlung ließen sich dann zentnerweise Fritten backen. Die im Garten spielenden Kinder würden schneller wachsen….und die Atomkraftgegner eines Besseren belehrt.
Engie steigt aus Atomkraft aus. Warum wohl? In D winken die ehemaligen Kraftwerksbetreiber ab, wenn von Atomkraft die Rede ist.
Uns Steuerzahler wird man melken!
@Milliardengrab
Gute Frage von Ihnen: Warum wohl steigt Engie freiwillig aus der Atomkraft aus?
Ich glaube, dass die Antwort auf der Hand liegt: Weil ein Investment in die Atomenergie ein zu grosses Investmentrisiko darstellt!
Der Grund ist für mich: Die Erneuerbaren (EE), vor allem Wind- und Photovoltaik, sind im Energiesektor, weltweit, auf der Überholspur!
Auch in Belgien investieren hunderttausende Bürger in diese Energieformen: Mit einer rasant fortschreitenden technischen Leistungssteigerung sowohl bei den Photovoltaikpaneelen als auch bei den Batteriespeichern droht, dank kluger Planung, während der sonnenreichen Monate, eine für Engie natürlich ruinöse Netzunabhängigkeit der meisten Bürger!
Was die Windkraft angeht, so kann sie aktuell von den konventionellen Energiebetreibern und ihren politischen und gesellschaftlichen Netzwerkern noch mit den bekannten Fake-Argumenten abgeblockt werden.
Aber auch die Windräder werden immer leistungsstärker und es lohnt sich für die Gemeinden und für Bürgerkooperativen in Windparks zu investieren – auch ganz ohne irgendwelche Zuwendungen durch den Staat.
Inwieweit für die Besitzer eines Eigenheims die kleinen Windräder die angeboten werden in Zukunft interessant werden könnten, muss man sehen.
Was die Föderalregierung hier plant wäre meines Erachtens in doppelter Hinsicht ruinös für die Bevölkerung:
Erstens hat, wie dargelegt, die Atomkraft gegenüber den Erneuerbaren Energieformen keine reale Chance, denke ich, die Vorteile der EE sind einfach zu gross, so dass diese staatliche Investition tatsächlich, wie Sie schreiben, ein Milliardengrab werden würde! Und
Zweitens, würden dann durch dieses Pro-Atomkraft-Engagement der Föderalregierung im Bereich der Erneuerbaren staatliche aber auch private Investitionen in die EE unterbleiben!
Was Investoren am meisten scheuen ist ja doch Planungsunsicherheit für die Zukunft.
Die einzige Chance für die Kernkraft, die ich sehe, wäre, wenn es gelingen sollte, neu konzipierte AKWs zu entwickeln, welche die abgebrannten, zwischengelagerten Brennstäbe der alten Kraftwerke verwerten könnten.
Das ist scheinbar geplant, aber noch nirgendwo wurde ein solcher Reaktor gebaut, geschweige denn befindet sich ein solcher Testreaktor im Feldversuch!
Ich hoffe also, dass sich genügend viele vernünftige Stimmen gegen diesen Regierungsplan erheben werden, um ihn zu verhindern!
Herr Meyer, im Sommer muss der Strom aus Erneuerbaren teuer entsorgt werden, siehe momentan in Deutschland, und im Winter, wenn richtig viel Strom benötigt wird, liefern die Panels praktisch nichts. Daran werden auch Speicher nichts ändern, denn damit kann man die Bevölkerung auch nur wenige Stunden versorgen.
@Sparwasser
Gut dass Sie diesen gängigen Pseudo-Einwand des zuviel erneuerbaren Stroms im Sommer erwähnen, damit er diskutiert wird!
– Dass im Sommer in Deutschland Strom entsorgt werden muss, zeigt einerseits, dass eine vollständige Stromversorgung allein mit EE, von der Menge her, durchaus machbar ist. Es zeigt anderseits, dass eine Kombination der EE mit zentralen fossilen Kraftwerken sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich ist: Bei dieser Kombination wird nicht das fossile Kraftwerk abgestellt, sondern Windräder werden stillgelegt und Photovoltaikstrom, wie Sie schreiben, wird teuer entsorgt.
Dabei liegt die Lösung dieses Problems auf der Hand, sie lautet: Langzeitspeicherung für Strom aus EE, und zwar durch den Aufbau von entsprechenden Installationen um mit dem nicht gebrauchten Wind- und Solarstrom Wasserstoff, H2, herzustellen. Entweder man lagert dann diesen Wasserstoff direkt, was schwierig ist, oder man stellt damit Methan (= Erdgas) her, und lagert dann dieses Methan in den bestehenden Erdgas-Lagerstätten.
Mit Hilfe dieses erneuerbaren Methan können dann Dunkelflauten im Sommer und eventuell ungenügende Mengen an produziertem Strom im Winter ausgeglichen werden. Dazu ist eventuell noch der Bau von zusätzlichen Gaskraftwerken erforderlich.
OK, das klingt vielleicht ziemlich kompliziert, aber es sind nur bereits bekannte und realisierbare Techniken im Spiel!
Dann kommt sofort der Einwand, dass eine solche Langzeitspeicherung, mit den verschiedenen Transformationsschritten, viel zu viel Energie verbrauchen würde, es würde sogar mehr Energie verbraucht als gewonnen würde. Es wird aber bei diesem Gegenargument geflissentlich verschwiegen, dass es sich bei der „verbrauchten “ Energie um für uns kostenlose Solar-Energie handelt, und es wird auch verschwiegen, dass die Sonne uns, allein was die Strahlungsenergie betrifft, 15 x mehr an benutzbarer Strahlungsenergie sendet als weltweit gebraucht wird! [Es kommt noch Wind- und Wasserenergie, Biomasse, Wärmeenergie, usw. hinzu, alles ja Formen von Sonnenenergie!].
Sie sprechen auch das tatsächlich bestehende Problem der Photovoltaik im Winter an, wenn die Panele bei tiefstehender Sonne, bei Kälte und mit Eis oder Schnee bedeckten Oberflächen nur wenig Strom liefern.
Ja, gegen eine tiefstehende Sonne können selbst die allerbesten Ingenieure nichts ausrichten. Aber auch dieses Problem ist ein Scheinproblem: Nichts hindert uns daran in Kooperation mit den sonnenreichen Ländern des Südens dort das benötigte Methan, und Methanol, herzustellen und bei uns zu nutzen! Da hatten SPD und Grüne, für einmal, die richtige Idee und sie haben dann mit ideologischer Schuselligkeit das tolle Projekt in Namibia in den Sand gesetzt!
Gibt es ein Fazit?
Angesichts der unleugbaren Vorteile der EE gegenüber der Atomkraft, wobei auch zu bedenken ist, dass es wahrscheinlich bis zu 10 Jahre dauern würde um kleine, modulare Kernkraftwerke zu bauen, und dass die Nutzung der alten AKWs ja auch zeitlich begrenzt bliebe, sollte der politische und gesellschaftliche Blick resolut auf die MODERNE, nämlich die Solarenergie gerichtet werden und alle geistigen, materiellen und finanziellen Mittel sollten für diese sonnige Zukunft, eine Zeit des allgemeinen Wohlstands und weltweiten Friedens eingesetzt werden.
Teilen Sie gerne eventuelle weitere Bedenken mit!
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Im Moment sieht es so aus dass die EE Milliarden an Zuschüssen, finanziert über den Strompreis, kassieren und was kommt dabei raus: gestern bezahlten die Deutschen die Schweiz um denen Strom liefern zu dürfen. Die Schweiz pumpte mit diesem Strom seine Wasserspeicherkraftwerke voll und in der Nacht, wenn kein Wind und keine Sonne scheint, verkauft dieselbe Schweiz den von ihr produzierten Strom an die Deutschen zurück. Das ist doch mal ein Geschäft, oder?
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Der Grund ist für mich: Die Erneuerbaren (EE), vor allem Wind- und Photovoltaik, sind im Energiesektor, weltweit, auf der Überholspur!
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Die physikalisch-technischen Grundlagen der Stromwirtschaft werden Sie in diesem Leben nicht mehr verstehen.
Jetzt pöbelt der Dax den Meyer an. Da haben sich zwei gefunden, die einander verdienen.
@ Peter S.
… hier auf OD sind SIE!
@Der einzige Pöbler …
Danke, Sie kommen mir zuvor! Ich wollte gerade @Dax in Schutz nehmen, denn @Dax sagt dezidiert seine Meinung, aber er pöbelt nicht!
Damit es in Foren gesittet zugeht, gibt es doch Benimmregeln, oder?!
@Dax
Wenn Sie im Internet eingeben: , dann werden Sie darüber informiert, dass dieses Öl- und Erdgas reiche Land massiv in Wind- und Solarenergie sowie in die Produktion von solarem Wasserstoff investiert, und dass man dort bis 2030 50% des Strombedarfs mit Windkraft und Solarstrahlung abdecken will … .
OK, dieser Plan ist wahrscheinlich zu ambitioniert, trotzdem zeigt dieses Beispiel die allgemeine weltweite Tendenz!
Sogar unter Trump, oder trotz Donald Trump, wird in den USA in den einzelnen Bundesstaaten intensiv in Solarenergie, vor allem in die Windkraft und in Photovoltaik, investiert.
Da geht es um hunderte Milliardenbeträge, also sind es keine wirtschaftlichen Spielereien, in China 150 Milliarden Dollar im Jahr 2026, die globalen Prognosen für Investitionen in erneuerbare Energien betrugen 2025 2 Billionen Dollar … .
Jeder kann sich in seinen Überzeugungen in eine Sackgasse verirren, mir scheint, dass Ihnen das mit der absoluten Ablehnung der EE passiert ist, natürlich in der guten Absicht die Atomenergie zu verteidigen. Vielleicht ist mir das ja auch bei der Ablehnung der Atomkraft passiert und vielleicht gehören kleine, modulare AKWs in Zukunft tatsächlich zum allgemeinen Strommix dazu, wer weiß?!
Wenn Sie im Internet eingeben: Saudi-Arabien und die erneuerbaren Energien
Es wird Sie vielleicht erstaunen aber PV in Saudi-Arabien ist durchaus sinnvoll. Der Betrieb von Klimaanlagen sollte in Wüstenstaaten zwingend an eine PV-Einspeisung gekoppelt sein da sich dabei Produktion und Bedarf bestens ergänzen. Klimaanlagen sollten in Wüstenstaaten nicht an das Stromnetz angeschlossen werden dürfen. PV Auf 50° N hingegen ist totaler Irrsinn….
Lasst uns erst einmal abwarten was bei den Verhandlungen zur Sprache kommt und wie ein eventueller Deal der noch durch die Regierung und das Parlament muss eventuel aussehen wird.
Durch die Politik einiger Parteien wurden Engie alle Trümpfe in die Hand gegeben, so dass Belgien praktisch durch Engie erpressbar ist was die Energie angeht, andererseits hat Engie auch die Kosten von dem beschlossenen Atomausstieg zu zahlen, was auch nicht gerade nichts ist. Ein Deal kann also beiden von Vorteil sein. Die politischen Fehler der Vergangenheit sind nicht mehr gut zu machen und waren wohl die schlechtesten Entscheidungen des noch so jungen Jahrhunderts.
Wir müssen uns bewusst sein: erneuerbare Energie allein wird nie reichen, Gas- und/oder Ölzentralen lösen kein Problem und wir benötigen die Kernernergie. Dies ist und war immer vorauszusehen.
and the winner is Engie. Diese Manager verdienen ein Sonderbonus und unsere Politiker ein gewaltiger Klaps auf den Hinterkopf
Kein privater Betreiber wird weiter das politische Risiko der Kernkraft tragen von daher ist es folgerichtig dass der Staat als einziger Betreiber in Frage kommt. Investitionen in ein KKW haben Laufzeiten von 40 – 60 Jahre und aus Erfahrung wissen die privaten Firmen wie schnell der Staat nach einer Wahl die Spielregeln ändert. Dann soll er das mit seinem Geld machen (also unserem Steuergeld) und nicht mit dem privater Anleger. Das ist die Logik hinter der Firmenpolitik von Engie die da lautet „entweder Ausstieg oder staatliche Übernahme“.
Kleine Zwischenfrage: wem gehören denn die Uranminen weltweit denn? Kleiner Tipp: bis auf Frankreich ist kein Land der EU beteiligt. Also auch wieder Abhängigkeiten
Wer glaubt nur weil der „Wind weht und die Sonne scheint“ wäre man mit Chinesischer WKA und PV Technologie „unabhängig“ hat nichts verstanden…..
@ DAX
Beide Technologien hatten wir schon zu Zeiten als die Chinesen noch in den Reisfeldern standen. Da wir in der EU aber viel zu teuer geworden sind, ist diese Technologie nach China abgewandert. Leider haben unsere Politiker die „Abgaben der Arbeitnehmer“ (nicht der Politiker) so hochgeschraubt, dass wir auf dem globalen Markt nicht mehr konkurrenzfähig sind. Zudem kommt die linke Einstellung vieler Arbeitnehmer, die Ihren Arbeitgeber als Feind ansehen und durch Streik ihren eigenen Arbeitsplatz abschaffen.
Ohne ein völliges Umdenken wird der ganze Laden zwangsläufig an die Wand gefahren. Ich erinnere mich noch gut an die Zeiten, in denen die Arbeitswoche Samstagnachmittags endete – mein Schulunterricht endete auch Samstagmittag. Selbstständige erledigten auch oft Sonntagmorgens noch das was liegen geblieben war. Und heute würden Viele am liebsten schon Donnerstagabends den Riemen von der Orgel schmeißen – das kann nicht gut gehen, aber irgendwann geht eben jede Zivilisation zu Ende,
Belgien steht bei den Exporten pro Kopf an fünfter Stelle weltweit und dann kommt ein Clown und erzählt uns, wir wären nicht mehr wettbewerbsfähig und sollten wieder mehr arbeiten.
@ Peter S.
Ja, ja und Falkland führt die Liste an 😂😂, mit doppelt so hohem Export/Kopf wie Belgien, welches übrigens an 9 ter Stelle der Liste die NULL – Aussagekraft hat.
Dass Renault, Audi, Ford und jetzt wohl auch Volvo Belgien verlässt, um nur einmal im Automobilsektor zu bleiben, ist Ihnen wohl noch nicht aufgefallen – na ja, wer sich so an Russland abarbeitet verliert leicht die Übersicht 🙈!
Ach Peter, im Gegensatz zu dir arbeite ich in der Industrie und haben Ahnung von Märkten, Preisen und Wettbewerbsfähigkeit. Geh du nur schön weiter zum ÖSHZ….
zu grün geduscht morgens am 1.Mai ?
Ich bin im Großen und Ganzen ziemlich zufrieden mit De Wever.
Man kann ihm einen gewissen Weitblick nicht absprechen.
Ganz im Gegensatz zu manchen seiner europäischen Kollegen.
20 Jahre hat Engie Milliarden verdient und nach Frankreich gebracht. Die Schrottreaktoren und der Rückbau der Anlagen und der vorhandene Atommüll übernimmt jetzt der Staat bzw der Steuerzahler….Tolles Geschäft
Ostbelgien wäre sicher ein guter Standort für ein atomares Endlager. Dort soll das Deckgebirge sehr stabil sein und das Endlager würde auch noch Arbeitsplätze für Generationen schaffen. Auch kann man hier nicht immer auf die Hilfe anderer Länder bei der Entsorgung hoffen.
Wenn Belgien den Deutschen den Atomstrom zum Hoechstpreis verkauft, amortisiert sich das bestimmt mittelfristig. Da die Altkomunistin in ihrer Amtszeit den unwiderruflchen Atomausstieg beschlossen hatte, wird vermutlich auch Belgien neben Frankreich von der Dummheit der Politiker aus dem „nahen Osten “ profitieren damit sie ihren Strombedarf auf die Reihe bekommen können. .
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Ich freue mich auf das nette Großplakat
Sorry, zu früh abgeschickt
, dass möglicherweise bald an einer großen Aachener Buchhandlung angebracht wird.
Alles was ein natürliches Monopol darstellt oder systemkritisch ist, darf nicht privatisiert sein.
Die beste Energie ist diejenige die man nicht braucht (oder korrekter nicht umsetzt)
Ob man jemals mit 100 Prozent ‚grüner‘ Energie leben kann ist eine schwierige Frage, aber man sollte schon das was möglich ist, versuchen zu erreichen.
Was aber jetzt diese Rechnung der belgischen Regierung betrifft sollte man auf jeden Fall die Kosten der Entsorgung der 170.000 m3 an hochradioaktiven Abfall in Mol mit einbeziehen die dort noch immer provisorisch lagern.
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Ob man jemals mit 100 Prozent ‚grüner‘ Energie leben kann ist eine schwierige Frage, aber man sollte schon das was möglich ist, versuchen zu erreichen.
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Kann man, keine Frage, entspricht dem Lebensstandard, und auch der Lebenserwartung und den Lebensumständen, von vor 1850. Wer dahin zurück will, gute Reise….
Wieso Lebensumstände von 1850? Bei gutem Wetter fahre ich auch schon mal mit dem Fahrrad zur Arbeit. Dort gehe ich auch schon mal die Treppen zur ersten Etage an Stelle des Aufzugs. Das ist alles Bewegung die mir gut tut.
Zu Hause habe ich Steckendosenleisten die im Büro und am Fernseher alles ausschalten. Meine Beleuchtung ist größtenteil LED bis auf eine Glühbirne auf dem Speicher und Sparlampe irgendwo im Keller die noch nicht kaputt gegangen sind. Und diese Beispielliste könnte ich weiter führen. Wieso Lebensumstände wie 1851?
Mal ehrlich, sind Sie so „naiv“ oder tun sie nur so? Lassen Sie doch auf einem historischen Jahrmarkt eine Zahnbehandlung anno 1850 über sich ergehen dann verstehen Sie, vielleicht, dass „an schönen Tagen mit dem Fahrrad fahren“ nichts, aber auch gar nichts, mit den Lebensumständen von vor 200 Jahren zu tun hat. Wie kann man nur so „naiv“ sein…. 🤦♂️
@toll
Ja doch, die Idee Energie zu sparen wo es sinnvoll ist, gehört mit zur Realisierung einer 100% erneuerbaren Energieversorgung. Die Experten, welche das bereits in 1997 untersucht und als machbar befundet hatten, sprachen d
@toll
Ja doch, in 1997 sprachen die Experten die eine 100% erneuerbare Energieversorgung in Europa mit heimischen Mitteln auf ihre Machbarkeit untersucht haben, sogar von 50% Einsparnotwendigkeit! Ich denke, dass es vielleicht nicht ganz soviel sein muss, damals waren die Möglichkeiten der solaren Energiegewinnung noch nicht mit ihrem heutigen Potential abzusehen!
Studie für die Europäische Kommission: „Longterm integration of renewable energies into the European energy system“
https://www.bing.com/search?pglt=2465&q=Studie+f%C3%BCr+die+Eurrop%C3%A2ische+Kommision%3A+%22Longterm+integration+of+renewable+energies+intro+the+European+energy+system&cvid=d2c33c727ce749d0902ce70b19a5515a&gs_lcrp=EgRlZGdlKgYIABBFGDkyBggAEEUYOTIHCAEQ6wcYQNIBCTg0NjI4ajBqN6gCCLACAQ&FORM=ANNTA1&PC=LCTS
Ach Herr Meyer, die Solarkonstante hat sich seit 1997 nicht geändert ebenso wenig der Neigungswinkel der Rotationsachse der Erde. Die Physik der PV Module ist noch immer dieselbe, ein paar % bessere Wirkungsgrade ändern am Grundsatzproblem nichts. Ich rate Ihnen statt grünen Gefälligkeitsgutachten einfach den Quotienten aus der installierten PV-Leistung und der erzeugten Energie zu bilden, dann wird ihnen vielleicht klar was für einen Unsinn Sie da seit Jahrzehnten anbeten. Entweder sind die Anhänger der grünen Sekte mit solchen Rechnungen überfordert oder man blendet sie aus ideologischer Blindheit aus. Beides ändert an der Physik, und deren Grenzen zur Exergiegewinnung durch Strahlungsenergie, nicht das Geringste. Am Ende sucht man jdann Schuldige denn die eigene 🤡 darf es ja nicht sein….
Also am besten keine Energie verbrauchen? Nicht heizen, nicht Auto fahren, keine Maschinen auf Strom laufen lassen? Wegen so Spinner die dies predigen sind wir in der heutigen Lage. Wann begreift die Menschheit eigentlich dass sie nicht auf alle Spinner und Spinnereien hören soll? Energie bedeutet Fortschritt und Wohlstand. Wer verzichten will soll dann auch bitte so leben.
Keine Felder mehr effizient düngen, keine Arzneimittel konsumieren, keine Kühlschränke nutzen, Internet und elektronische Telekommunikation einstellen.
Ich schlage ein Endlager in der Bahnhofsstraße in Raeren vor. Dann können wir dieses Brennpunkt der Klimaskeptiker auch sicher schön aus der Ferne leuchten sehen …
Heute Müll. Morgen Wertstoff.
Der Kram ist für vieles verwendbar. Ich nehme ihn. aber keine Beschwerden später dass es für Waffen gebraucht werden könnte! Voellige Freiheit! ok?
Kein Problem, einen Castor im Garten + Wärmetauscher ist Heizung für 1000 Jahre. Die Russen machen das, verschiedene Forschungseinrichtungen in Sibirien werden mit der Abwärme von Diesen Behältern geheizt.
@Dax
Warum sollte nicht die Abwärme im Rahmen atomarer Energiegewinnung genutzt werden, aber für den Wärmebedarf sollten wir uns ganz sicher eher auf den Kernreaktor „Sonne“ verlassen, als auf die AKWs, finde ich.
Weder Sie noch ich haben Lust, eine Kontroverse über Atomar versus EE auszutragen. Vielleicht gehen Sie trotzdem auf einige erstaunliche Fakten ein?
– Wenn Sie im Internet eingeben „China und die EE“ erfahren Sie, dass China Weltmeister beim Ausbau der EE ist. Warum, wenn es nicht die Zukunft wäre, machen die Chinesen das, denn dumm sind die Chinesen doch nicht?!
– Ein mir bekannter CEO eines mittelständischen Industrieunternehmens – ca. 4000 Mitarbeiter – erzählte mir, dass sie mit Hilfe des Photovoltaikstroms von den Dächern der Produktionshallen den gesamten benötigten Strom der Fertigungsanlagen erzeugen.
– Ich selbst bezahle dank Photovoltaik seit Jahren keine Stromrechnung mehr und lade seit einigen Jahren das e-Auto mit dem eigenen PV-Strom auf.
Was könnte man gegen diesen positiven Fakten sagen?
Herr Meyer, wenn Sie dank Photovoltaik seit Jahren keine Stromrechnung mehr bezahlen und seit einigen Jahren das e-Auto mit dem eigenen PV-Strom aufladen, dann gehören Sie zu den Privilegierten, die ein Eigenheim haben und sich solch eine teure Investition leisten können. Die meisten Menschen können das nicht.
@Sparwasser
Im Süden der DG besitzen sehr viele Einwohner ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung und Photovoltaikanlagen lassen sich auch auf Balkonen installieren, OK, vielleicht dann nicht so effizient wie auf einem optimal ausgerichteten Dach.
Die Photovoltaikanlagen werden immer preiswerter, so dass diese Investition sich, auch durch steigende Strompreise, sehr schnell amortisiert.
Bei den e-Autos werden inzwischen auch Gebrauchtwagen angeboten, die wesentlich billiger und noch sehr gut sind.
Es können also immer mehr Menschen in die neue, erneuerbare, Zeit einsteigen.
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Herr Sparwasser, interessante „Argumentation“!
Mit den von Herrn Meyer genannten Punkten setzen Sie sich nicht auseinander, denn die Tatsache, dass man ohne eigenes Dach (abgesehen von der Balkon-Anlage) keine PV-Anlage auf eben dieses Dach setzen kann, sagt Nullkommanichts zur Leistung einer solchen Anlage aus.
Wollen Sie sagen, dass alles das, was manche Leute sich nicht leisten können, nichts wert ist oder nicht funktioniert? Zum Beispiel Autos, weil andere sich nur ein Fahrrad kaufen können? Absurde „Argumentation“!
Das ist wirklich keine Argumentation, sondern pure Emotion.
Dass sich die meisten Menschen auf der Welt keine PV-Anlage plus E-Auto leisten können, hat mit Emotion nichts zu tun. Das ist Fakt. Die meisten Menschen sind froh, wenn sie ihre Rechnungen bezahlen können. Und ohnehin lebt ein Großteil der Menschen zur Miete in Städten. Da ist eine PV-Anlage und ein E-Auto aufladen ein Ding der Unmöglichkeit.
@Sparwasser
Sie haben recht mit der zunehmenden Verarmung in der Gesellschaft!
Wenn man dann aber den Hauptgrund für diese Misere, nämlich die Ausbeutung der Bevölkerung in ALLEN Euroländer durch einige wenige Bankerfamilien mit ihrem Kreditgeldsystem, wenn man das anspricht, dann wird man als Phantast, oder sogar als Antisemit tituliert …
Wenn wir diesen Bankerfamilien die Geldschöpfung „aus dem Nichts“ verbieten würden, dann gäbe es keine Staatsverschuldung (!) und keine erdrückenden Steuern oder Sozialabgaben, es gäbe eine blühende Wirtschaft und Kultur überall, keine Kriege um ÖL so wie jetzt in der Ukraine und im Iran, und vorher im Irak, in Libyen, Syrien, … , denn wir hätten dann längst – und zwar beginnend nach der Energiekrise in 1973 – eine 100% erneuerbare Energieversorgung.
Ja, wenn schon einmal wenigstens alle Rentner und Rentnerinnen sich für ein schuldenfreies Geldsystem einsetzen würden, wir können damit doch nur gewinnen … !
Joseph Meyer, das Geldsystem, das Ihnen vorschwebt, brächte nur Deflation und unsägliche Armut, ja Hunger.
@WK
Ich erkläre kurz das Geldsystem welches wir m. E. übrrnehmen sollte. Alles Geld würde dann vom Nationalstaat, stellvertretend von der Nationalbank, neu geschaffen (geschöpft) und in Umlauf gebracht. Das bedeutet, es gibt keine Staatsverschuldung mehr, keine vom Stast zu bezahlenden Zinsen und Zinseszinsen. Die Banker der Nationalbank haben die Aufgabe, Inflation d.h. zuviel Geld, und auch Deflation, d.h. zuwenig Geld im Wirtschaftskreislauf zu vrrhindern un sie müssen dem Föderalpsrlament darüber regelmässig Rede und Antwort stehen.
Ihre Kritik beruht möglicherweise auf der Annahme, mir würde nur die Einführung einer Regionalwährung vorschweben, der „Venntaler“ …?
So einfach ist das nicht, wobei ich es auch nicht komplizierter machen möchte als das Geldwesen ist!
Wenn Sie Sich im Internet das Kapitel über das Geldwesen in meinem kleinen Buch „Um-Denken“ anschauen und auch den einen oder anderen Link die dort aufgeführt sind lesen, dann kommen Sie der Sache schon etwas näher. Und wenn Sie gerne spannende Bücher lesen, dann empfehle ich Ihnen das Buch „Die Kreatur von Jekyll Island“, von Edward Griffin, über die Gründung der US- Notenbank Federal Reserve in 1913, eine Verschwörung der internationalen Hochfinanz.
Joseph Meyer, das Problem dabei würde sein, dass es politischen Druck auf die Nationalbank geben würde, so wie es Trump mit der Fed gemacht hat. Ja, und wie die Nationalbank Geld schöpft oder vernichtet, würde doch in einer Demokratie zumindest am Anfang der Debatte der politischen Parteien unterliegen. Man kann durchaus Kredite der Nationalbank sehen oder Geschenke, etwa Personen bei der Geburt oder dem 21. Geburtstag oder dem Staat für gewisse Vorhaben. Und darüber werden sich Linke und Rechte streiten. Die Schweizer haben das Vollgeld durch Abstimmung verhindert. Im Vollgeldsystem vergibt nur die Nationalbank letztendlich Kredite. Die Schweizer hatten zurecht Angst vor den Verwerfungen, die eine Systemänderung bringen könnte.
…
Ein mir bekannter CEO eines mittelständischen Industrieunternehmens – ca. 4000 Mitarbeiter – erzählte mir, dass sie mit Hilfe des Photovoltaikstroms von den Dächern der Produktionshallen den gesamten benötigten Strom der Fertigungsanlagen erzeugen.
….
Dazu sage ich Ihnen, als Techniker, das ist eine Lüge! Sie können es glauben, das ist ihre Sache, aber es bleibt eine Lüge!
…..
ch selbst bezahle dank Photovoltaik seit Jahren keine Stromrechnung mehr und lade seit einigen Jahren das e-Auto mit dem eigenen PV-Strom auf.
……
Die zweite Lüge, ihr Zähler läuft rückwärts weshalb andere ihre Stromrechnung bezahlen. Dass Sie das nicht verstehen wollen ist menschlich enttäuschend. Und natürlich laden Sie im Winterhalbjahr ihr E-Auto nicht an einer PV-Dachanlage auf die gar keinen Strom produziert. Sie benutzen dafür die Steckdose und „verrechnen“ dass mit dem Sonnenstrom im Sommer. Ein weiterer Ökobetrug der spätestens dann aufhört wenn auch bei Ihnen ein digitaler Zähler installiert wird.
Und Dax sprach:“ Noch bevor das Windrad einmal gedreht hat, wirst du zweimal gelogen haben“.
@Dax
– Ich glaube nicht, dass der CEO mich belogen hat, die Firma benutzt leistungsstarke Batteriespeicher um den gesamten, produzierten PV-Strom zu speichern. Aber, da haben Sie recht, es ist nicht nur der eigene PV-Strom, sondern zusätzlich, wie ich gerade im Internet lese, der Solarstrom, den seine Firma von einer anderen, regionalen Quelle in der Nähe des eigenen Standortes bezieht. Ich nehme aber den CEO in Schutz, sehr wahrscheinlich habe ich seine Erklärung falsch interpretiert. Außerdem Eigenverbrauchsoptimierung, nachhaltige Produktion, …
– Dass ICH keine Szromrechnung bezahle, lediglich die Netzbenutzng, das ist keine Lüge! Aber auch da haben Sie natürlich recht, mein Stromzähler dreht noch bis 2030 rückwärts, wenn die PV-Paneele Strom produzieren. Wenn dann die Wallonische Regierung mit dem von mir eingespeisten Solarstrom Schindluder betreibt, weil sie diesen Strom nicht vernünftig kurz oder langfristig speichern, das ist dann ja wohl nicht mein Fehler!
– Hier liegen SIE daneben: Die PV-Paneele produzieren sehr wohl Strom im Winter! Natürlich nicht soviel wie im Sommer bei höher stehender Sonne, aber die Paneele werden in ihrer Effizienz laufend verbessert!
Sie sind doch Ingenieur und wissen besser als ich, zu welch tollen Leistungen Ihre Zunft fähig ist, warum also so pessimistisch?!
Joseph Meyer, haben Sie nicht vor einiger Zeit hier in diesem Forum stolz mitgeteilt, dass Sie Ihr E-Auto in der Nacht aufladen, weil Ihre Paneele tagsüber Strom ins Netz einspeisen? „Das Netz ist der Speicher (Baerbock)“.
Genau wie ich, Dax und Sie, weiß Ihr Industrieller nicht, woher der Strom, den wir und er verbrauchen kommt. Es ist ein Gemisch von allen Produzenten im Netz. Mein Elektrizitätslieferant, einer der Großen, die nach und nach die anderen aufkaufen, behauptet, er liefere mir nur grünen Strom. In Wirklichkeit liefert er so viel grünen Strom wie seine Haushaltskunden verbrauchen, aber auf ein Jahr gemittelt, keineswegs Sekunde um Sekunde, und er hat natürlich auch Industriekunden und erhält vertraglich einen Anteil an dem Strom aus Tihange.
„Wenn dann die Wallonische Regierung mit dem von mir eingespeisten Solarstrom Schindluder betreibt“. Das ist arg, soll eine Regierung auf Wunsch der grünen Parteien das Unmögliche tun? Übrigens war Ecolo von 1999 bis 2004, von 2009 bis 2014 und von 2019 bis 2024 in der Wallonischen Regierung.
Nachtrag zum Schindluder: Der Träger des belgischen Atomausstieggesetzes von 2002 war der Ecolo Olivier Deleuze, Staatssekretär für Energie von 1999 bis 2003. Warum hat er denn nichts gemacht um den zukünftig fehlenden Strom aus erneuerbaren Quellen herzustellen? https://fr.wikipedia.org/wiki/Olivier_Deleuze
Ich erinnere mich an ein Interview mit dem Mann im Jahre 2003 wo er auf die Frage „D’où vient le courant après la sortie du nucléaire si il n’y a pas de vent, ni soleil ? “ antwortete: „Ce n’est pas mon problème…“. Man hat das den Grünen 25 Jahre durchgehen lassen! Ein Skandal!
Deleuze ist sogar lange Bürgermeister von Waetermael-Boitsfort in der Region Brüssel gewesen.
@WK
Ich war nie Mitglied von ECOLO, und ich habe dieser Partei immer vorgeworfen. dass sie sich programmatisch von allem Möglichen – Soziales, Aussenpolitik, Unterricht, Kultur, …- ablenken lassen und sich nicht gründlich auf die Umwelt und die nachhaltige Energieversorgung, sprich erneuerbare Energiewirtschaft, konzentrieren würden! Die aktuelle Misere bei der Stromversorgung in Belgien geht deshalb ganz klar auch wesentlich auf die Kappe der Politiker von ECOLO zurück. Dass die EU- Mitgliedstaaten sich die Sanktionen gegen Russland von den USA aufs Auge drücken lassen und deshalb das preiswerte russische Erdgas nicht mehr zur Verfügung steht, hat ja auch, zumindest in Deutschland, mit den Grünen zu tun!⁶
Frage an Dr. Meyer: Warum wird es im Winter kalt?
@Dax
Ihre Frage zielt womöglich auf die umstrittene Ursache der Weltkmimaerwärmung ab, vielleicht wollen Sie sogar auf clevere Art und Weise vom Thema der EE ablenken … ?
Da bitte ich Sie um Verständnis, dass ich keine Lust habe mich darauf einzulassen, sondern ich möchte Ihnen stattdessen eine Gegenfrage stellen:
Wie tief würde die Erdtemperatur im Winter bzw. dann über das ganze Jahr hinweg sinken, wenn es gar keine Sonne gäbe?
Die Antwort aus dem Internet lautet: Innerhalb weniger Jahre würde die Erde zu einem Eisball, die Oberflächentemperatur würde auf Werte unter – 100 Grad Celcius fallen!
Mit anderen Worten: Auch im Winter wärmt die Sonne unseren Planeten hier in Ostbelgien von – 100 Grad C auf sagen wir vielleicht -10 Grad C auf. Das ist doch eine gute Leistung, oder nicht?!
Entsprechend geben die Solarstrahlen doch auch im Winter ihre Energie um Strom erzeugen zu können, denke ich mal mit meiner physikalischen Unbedarftheit.
Ich lasse mich aber gerne von Ihnen eines Besseren überzeugen!
@ Joseph Meyer
Lieber Herr Meyer, meine PV – Anlage (6kWp) liefert an trüben Wintertagen, innerhalb von 24h, mitunter 0,25 kw/h ab. Ich glaube kaum, dass Sie damit Ihr E–Auto auch nur aus der Garage fahren können. Im Sommer ist das natürlich anders, aber auch an guten Sommertagen, würde die PV–Anlage bestenfalls für „realistische und ohne Nebenverbraucher, wie Klimaanlage, …)“ 150 km mit dem E–Auto reichen. Die „Erneuerbaren“ erfordern sehr aufwändige und teure Änderungen unserer kompletten aktuellen Infrastruktur UND bisher kaum vorhandene Speichermöglichkeiten …
Die Antwort, Herr Meyer, ist ganz einfach, im Winter wird es in Europa kalt weil die Sonneneinstrahlung durch die Schrägstellung der Rotationsachse der Erde stark zurück geht. Eigentlich ganz simpel, oder? Weshalb können Sie die Frage dann nicht beantworten? Fragen wir doch einmal bei Sigmund Freud nach. Verdrängung und infantiles Wunschdenken. Jedem klar denkenden Menschen muss doch sofort der inhärente Widerspruch zwischen diesem Fakt und der Vorstellung einer auf Strahlungsenergie beruhenden Stromversorgung „ins Auge springen“. Nur den grünen Sektengläubigen nicht, die, wie alle Sekten, Fakten die ihrem Glauben widersprechen einfach ausblenden. Von daher ist so eine simple Frage wie „warum wird es im Winter kalt in Europa“ ein blinder Fleck im Auge der Sonnenanbeter….
Ich muss der Belgischen Regierung recht geben. Es wurde uns zwar jahrelang suggeriert Kernkraft sei böse. Aber wie wollen wir in Belgien eine stabile Stromversorgung gewährleisten? Die sogenannten erneuerbaren Energien können dies nicht leisten. Scheint die Sonne, wird zu viel Strom in die Netze eingespeist. Noch schlimmer ist es mit angeblich so grünen Windkraft. Man spricht vom Flatterstrom. Gerade die schlechte Regulierbarkeit alternativer Energien ist Gift für Industriebetriebe und die Wirtschaft.
@Krisenmanagement und Realist
Ja, um die Frage, ob die erneuerbaren, solaren Energieformen eine 100% und verlässliche Energieversorgung leisten können, geht es ja eigentlich.
Und ohne funktionierende Langzeitspeicherung des “ überschüssigen Photovoltaikstroms“ und des „Flatterstroms“ aus Wind, das ist klar, geht es nicht! Der für mich sicherste und überall durchführbare Weg ist der, mit dem in diesem Augenblick nicht gebrauchten Photovoltaik- und/oder Windstrom in den entsprechenden Anlagen Wasserstoff herzustellen, welcher bei Bedarf dann genutzt würde um ihn wieder zu Strom umzuwandeln. Dieser Wasserstoff kann dann noch zu Methan verarbeitet werden, welcher natürlich leichter zu handhaben, das heisst zu speichern und in den bestehenden Gaskraftwerken zu verstromen, ist. So lassen sich dann „Dunkelflauten“, der vordergründige Nachteil der Wind- und Solarkraft, überbrücken.
Dieser Weg scheint kompliziert, er benutzt aber bekannte und funktionierende Techniken und ist vertretbar, weil die Sonne uns ein Überangebot an Energie, und das gratis, auf die Erde schickt.
ABER, das ist der eigentliche Stolperstein weshalb die Regierungspolitiker auch in Belgien, und das seit der Energiekrie in 1973, immer wieder vor der atomar-fosdilen Energielobby eingeknickt sind, die Solarenergien kann man nicht monopolisieren um damit dann Milliarden zu verdienen. Die Sonne scheint überall, der Wind weht überall, Flüsse fliessen überall, Biomasse wächst überall, oberflächliche Erdwärme kann überall genutzt werden …
Ich hoffe, ich konnte Sie etwas zum Nachdenken bringen und zum Recherchieren anregen!
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Der für mich sicherste und überall durchführbare Weg ist der, mit dem in diesem Augenblick nicht gebrauchten Photovoltaik- und/oder Windstrom in den entsprechenden Anlagen Wasserstoff herzustellen, welcher bei Bedarf dann genutzt würde um ihn wieder zu Strom umzuwandeln. Dieser Wasserstoff kann dann noch zu Methan verarbeitet werden, welcher natürlich leichter zu handhaben, das heisst zu speichern und in den bestehenden Gaskraftwerken zu verstromen, ist. So lassen sich dann „Dunkelflauten“, der vordergründige Nachteil der Wind- und Solarkraft, überbrücken.
Dieser Weg scheint kompliziert, er benutzt aber bekannte und funktionierende Techniken und ist vertretbar, weil die Sonne uns ein Überangebot an Energie, und das gratis, auf die Erde schickt.
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https://sites.google.com/view/gegenpol-ostbelgien/energie/wasserstoff-l%C3%B6st-keine-energieprobleme
@ DAX
Habe die Seite mal geöffnet, physikalisch gesehen „ziemlicher Quatsch“, die Physik sagt: „Nichts VERSCHWINDET in einem Prozess“, verloren geht nur etwas, wenn man es nicht nutzt.
Stimmt, nichts verschwindet, alles vergrössert letztlich die Entropie in diesem Universum welches dadurch irgendwann den Kältetod stirbt. Was wir aber aktuell auf der Erde brauchen ist Exergie, also eine Verringerung der Entropie (2 HS der Thermodynamik), was via Wasserstoff keine gute Methode ist. Aber das verstehen Sie als Physiker sicher ohne weitere Erklärungen, oder?
@ DAX
Je nachdem welchen Prozess man nutzt, hat die Elektrolyse bezüglich H2 (und O2) Erzeugung einen Wirkungsgrad von ca. 70%, der Rest ist Wärme ( 40 – ca. 70 Grad C). Da man in unserer Gegend ca. 9 Monate im Jahr nicht ohne Heizung und warmem Wasser auskommt, kann man diese Wärme sicherlich nutzen … und ich bin mir sehr sicher, dass unseren Ingenieuren noch andere Nutzungsmöglichkeiten einfallen.
Also wo da Massen an Entropie herkommen sollen, wenn das System ingenieurmäßig aufgebaut ist, sehe ich nicht … aber das können Sie es mir ja sicherlich erklären 😎
Es ist ermüdend immer wieder zu hören was unseren Ingenieuren so alles einfallen soll, müsste, oder wird. Der Systemwirkungsgrad vom „grünen Wasserstoff “ wurde in dem Gegenpol Artikel erklärt, wenn Sie es nicht verstehen, ihr Problem. Sollte Ihnen, und nicht den Ingenieuren, ein System mit besserem Wirkungsgrad „einfallen“, melden Sie sich bei ECOLO die bringen Sie und ihre Erfindung dann ganz gross raus…. 🤦♂️
@Dax
– 04/05/2026 11:53
Leider kann ich nicht oft, sofort, hier antworten, es gibt noch einige andere Dinge im Leben, und ja, Sie erklären die Tatsache, dass die Sonne im Winter an Strahlungsintensität verliert sehr korrekt.
Nur, leider, gehen Sie nicht auf mein Argument mit der Erdaufwärmung durch die Sonne selbst im Winter bei uns mit z.B. -10 Grad Celsius, dann trotzdem noch um +90 Grad Celsius, ein!
– 04/05/2026 11:55
OK, Ihr Link, ich verstehe, Wasserstoff als Energiespeicher soll schlecht geredet werden, und ja, es braucht wesentlich mehr Energie um diesen Wasserstoff und dann noch das Methanol herzustellen, als dann bei der Umwandlung in Strom an Energie zur Nutzung zurückkommt.
Aber Sie gehen nicht auf die Tatsache ein, dass die Sonne uns genug Energie liefert um das zu bewältigen, ob wir in den Elektrolyseanlagen und in den Gaskraftwerken mehr oder weniger Solarenergie verbrauchen ändert die grosszügige Haltung der Sonne nicht … sie schickt uns keine höhere Rechnung weil wir mehr von ihrer Energie bei diesen Vorgängen verbrauchen …!
@Dax, das ist, finde ich, Verdrängung von Tatsachen bei Ihnen …, wo sollte ich doch noch nachfragen, ach ja, bei Sigmund Freud … kleiner Scherz!
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Aber Sie gehen nicht auf die Tatsache ein, dass die Sonne uns genug Energie liefert um das zu bewältigen, ob wir in den Elektrolyseanlagen und in den Gaskraftwerken mehr oder weniger Solarenergie verbrauchen ändert die grosszügige Haltung der Sonne nicht … sie schickt uns keine höhere Rechnung weil wir mehr von ihrer Energie bei diesen Vorgängen verbrauchen …!
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Ach Herr Meyer…. kein Primärenergieträger schickt eine Rechnung, weder die Kohle noch das Gas oder das Uran. Es sind immer die Wandlungstechnologien von der Energie zur Exergie, zusammen mit der Energiedichte des Energieträgers, die den Preis bestimmen. Und da sieht es bei Sonne und Wind nun einmal schlecht aus! Stochastisches Angebot bei geringer Energiedichte. Ich habe Ihnen schon vorgeschlagen den Quotienten aus installierter PV und WKA Leistung mit der erzeugten Energie zu bilden, dann sieht man deren Mängel sofort. Sie kommen dann mit „schicken keine Rechnung“ um die Ecke, als wenn das ein Alleinstellungsmerkmal sei, ist es aber nicht. Es gibt bei den „Energiewendern“ genug Leute die diese Fakten nicht abstreiten und von daher ist die Basis der gesamten „Energiewende“ die „Klimakrise“; wer sich auf sie beruft muss keine wirtschaftlichen oder technischen Argumente diskutieren, „Klimakrise“, das ist wie ein religiöses Dogma. Wobei das auch nur ein Märchen aus dem Öko-Märchenwald ist, aber ein gefährliches, ein verführerisches, wie man sehen kann….
Noch etwas, Herr Meyer, wie ich Ihnen schon weiter oben geantwortet habe (bzgl. Saudi-Arabien) kann PV durchaus sinnvoll sein. Die Klimaanlagen in Wüstenstaaten können damit bestens funktionieren weil Leistungsbereitstellung und Bedarf bestens zusammen kommen. Man sollte die Klimaanlagen dort verpflichtend mit PV-Anschluss versehen und sie aus dem Stromnetz heraus halten, die brauchen das nicht. Ich bin kein Fanatiker, dort wo PV Sinn macht soll man es einsetzen, aber man soll mir nicht erzählen dass PV auf 50° N eine funktionierende Alternative zu einem Kraftwerk sei….
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Nur, leider, gehen Sie nicht auf mein Argument mit der Erdaufwärmung durch die Sonne selbst im Winter bei uns mit z.B. -10 Grad Celsius, dann trotzdem noch um +90 Grad Celsius, ein!
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Es ist der advektive Wärmetransport aus den Tropen der die Wintertemperaturen an den Polen auch bei ausbleibender Sonnenstrahlung ermöglicht. Wobei das regional sehr unterschiedlich ausfällt. Wir haben das Glück dass der Golfstrom uns den Winter erträglich macht, gehen Sie einmal auf 50° N auf dem Globus Richtung Osten und schauen sich die Wintertemperaturen in Asien an, -50°C sind dort im Winter normal….
@Dax
Und die Wärme welche aus den Tropen zu uns transportiert wird, wo kommt die her, wer oder was hat Sie erzeugt … ?
@Dax
Noch ein Gedanke zu Ihrer Aussage „die Wärme bei uns im Winter kommt aus den Tropen zu uns“, wobei auch Sie die wärmenden Sonnenstrahlen an windstillen Tagen selbst im Winter spüren sollten …:
Wenn es so ist, dass die Wärme an Wintertagen hier bei uns – zum Teil! – aus den Tropen kommt, dann unterstreicht das doch nur, dass wir die Energieversorgung auf weltweiter Basis organisieren und lösen sollten!
Da gab es ein gutes Projekt zur Herstellung von Photovoltaikstrom in der Sahara um damit den steigenden Strombedarf bei uns zu decken: Irgendwie wurde dieses Projekt, genauso wie jetzt das „Wasserstoffprojekt in Namibia“, still und leise begraben, die Überlegung war aber doch richtig. Bei Uran, Kohle, Öl und Gas machen wir das doch auch!
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„Wasserstoffprojekt in Namibia“, still und leise begraben, die Überlegung war aber doch richtig. Bei Uran, Kohle, Öl und Gas machen wir das doch auch!
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Leider muss ich mich ständig wiederholen, dass mit der Energiedichte und dem Wirkungsgrad der Wandlungstechnologie werden Sie in diesem Leben wohl nicht mehr verstehen….
Die Sonne natürlich. Siehe 2. Dokument, Kapitel 4.
https://sites.google.com/view/gegenpol-ostbelgien/klima/der-atmosph%C3%A4reneffekt-eine-alternative-zur-co2-theorie
@Joseph Meyer Es steht uns ja nichts im Wege, auf dem eigenen Grundstück unabhängig von einer externen Energieversorgung zu werden. Mittlerweile klappt das sogar mit speziellen Wechselrichtern. Auf dem Gebiet der Speicherung tut sich auch einiges. Es gibt sogar Warmwasserbereiter, wo man direkt die Solarpanelen anschliessen kann. Nur dann muss alles selbst in die Hand nehmen und kontrollieren. Für Industrieunternehmen, Krankenhäuser, Schulen und alle möglichen staatlichen Strukturen klappt das nicht.
@ Krisenmanagement und Realist
Das üben wir aber nochmal!!! Ein AKW lässt sich genau so schlecht regeln, wenn dem nicht so wäre, wäre die Einspeisung von „Flatterstrom“ kein Problem.
https://ensi.admin.ch/de/technisches-forum/betriebliche-flexibilitaet-und-netzregelung-bei-schweizer-atomkraftwerken/
KKW lassen sich problemlos im Lastfolgebetrieb fahren, in Frankreich ist das üblich. Es ist ein weiteres Märchen der Grünen Sekte dass ein KKW besonders „träge“ sei, im Gegenteil, KKW erlauben hohe Lastgradienten. Es ist nur wirtschaftlicher ein KKW im Grundlastbetrieb laufen zu lassen, aber das ist aber keine technische Notwendigkeit.
@Dax
Ja, Kernkraftwerke und auch Kohlkraftwerke werden, wenn sie für die Sicherstellung des Strombedarfs eingeplant sind, dann aus wirtschaftlichen Gründen im Dauerbetrieb eingesetzt, und bei einer Kombination von Kernkraft und EE wird nicht das Großkraftwerk abgestellt, sondern dann werden die Windräder stillgelegt und Photovoltaikstrom wird irgendwie „verworfen‘ …!
Das bedeutet im Umkehrschluss, wenn ein Land die EE ausbauen will, dann sind zentrale AKWs und Kohlekraftwerke tabu! Sinnvoll ist eine Kombination von EE mit Gaskraftwerken, denn mit zunehmendem Ausbau der EE kann dann das Erdgas in den Gaskraftwerken durch erneuerbares Methan, wie schon dargestellt, ersetzt werden.
OK @Dax, ich verstehe, das ist nicht Ihre Sichtweise, und wohl auch nicht die Sichtweise von Premierminister De Wever. Ich bin aber sicher, meine Sichtweise, dass Länder die sich jetzt noch immer gegen einen massiven und beschleunigten Ausbau der Solarenergien stellen, in wenigen Jahrzehnten dafür einen zunehmenden, hohen, wirtschaftlichen Preis zahlen und abgehängt werden!
Ach Herr @ joseph Meyer , man kann sie wirklich nur bewundern , das Sie in Ihrem schon fortgeschrittenem Alter noch immer voll auf dem laufendem sind ,sei es sonnenenergie , klimaerwärmung ,oder sonst noch egal was ihre Finanzen schonen soll .
Hut ab vor Ihnen , wenn man bedenkt , daß so mancher in Ihrem Alter in ihrer direkter nachbarschaft mit zusammensetzen von Bauklötzer , oder mit dem Rollator auf kompletter Pflege angewiesen sind .
@ Parplis Franz aus Deidenberg
Na ja, wenn man Jemandem nicht „das Wasser reichen kann“, versucht man es mit Beleidigungen – diesen Kommentar hätten Sie sich sparen können, alt werden auch SIE, ob Sie aber auch weise werden, wage ich zu bezweifeln.
@Parplis Franz aus Deidenberg
Auch wir Ältere können und sollen, finde ich, uns politisch einmischen. OK, man kann nur das tun was möglich ist, aber viele von uns haben Kinder und Enkelkinder, und die Entwicklungen hin zu immer mehr Verarmung und Unfreiheit der Bevölkerung durch eine kleine Clique von Multi-Billionären und deren Netzwerken ist real!
Ich füge Ihnen zwei sehr informative Texte bei, welche das aufzeigen und die überprüfbar sind!
23.04.2026
Die Rothschild-Verschwörung – Teil 1: Krieg der Finanzmafia gegen die Menschheit
https://www.kla.tv/40704?autoplay=true
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01.05.2026
Warum die USA gegen den Iran Krieg führen und warum der Krieg zwar eine Pause einlegen könnte, aber nicht enden wird
https://uncutnews.ch/warum-die-usa-gegen-den-iran-krieg-fuehren-und-warum-der-krieg-zwar-eine-pause-einlegen-koennte-aber-nicht-enden-wird/?utm_source=follow.it
Welche Himmelsrichtung ist denn die Beste, um soviel Strom wie möglich zu produzieren ?. Die Meisten Firmen sagen einfach Süden, und knallen dir dat Ding aufs Dach !.
@ P.M.
… nach Süden nimmt sie ihren Lauf, im Westen wird sie untergehen, im Norden ist sie nie zu sehen – sagt ein altes Sprichwort. 🤷♂️
Ist aber nicht immer richtig. Eine andere Himmelsrichtung kann auf den Tag verteilt besser sein !.
In der WDR Fernseh-Nachrichtensendung um 18:00 Uhr wurde in dem Beitrag über Tihange die Belgische Regierung als „Rechtspopulistisch“ bezeichnet. Soviel zum Respekt der Deutschen Medien vor den Wahlentscheidungen ihrer Nachbaren….
Rechtspopulist ist auch nur in Deutschland ein schlimmes Wort…..😉
Icch glaube, so manche bekommen gar nicht mit, wie sehr die Regierung – und auch die Bevölkerung – über den Tisch gezogen wird.
Wenn die Anlagen verstaatlicht werden, sind die Energiekonzerne die Kosten für den Atommüll und den Rückbau los. Diese Kosten sind nämlich immens, und das Problem der Endlagerung ist noch nicht ansatzweise gelöst. Am Ende werden wir alle wieder dafür zahlen müssen.
Atomstrom ist praktisch, wenn man die Nachteile des Atommülls und die begrenzte Lebensdauer der Reaktoren ausblendet. Denn eines ist auch klar: Atomanlagen sind nie zu 100 % sicher. Die Unfälle, die es gab, sind immer durch unvorhergesehene Ereignisse geschehen.
Der Aufschrei war groß, und keiner wollte mehr Atomkraft. Die Erinnerungen verblassen, und die Gier nach Geld und Konsum hat wieder die Oberhand gewonnen. Der Mensch lernt nie aus seinen Fehlern.
https://sites.google.com/view/gegenpol-ostbelgien/energie/atomares-endlager-in-belgien
@Dax
Ich habe den Beitrag von Gegenpol-Ostbelgien gelesen, und habe eine Verständnisfrage:
Angenommen es gäbe in Belgien, so wie bereits in Russland, einen funktionierenden Schnellen Brüter der als Brennmaterial die alten Brennstäbe der konventionellen AKWs benutzen würde, dann würde dieser Reaktor, wie sie schreiben, 4000 Jahre mit dem eingebrachten Brennmaterial auskommen? Das würde dann doch auch bedeuten, dass die alten Brennstäbe trotzdem noch tausende Jahre zwischengelagert werden müssten, bis alle im Schnellen Brüder „entsorgt“ wären? Habe ich das richtig verstanden?
Der Atomausstieg war die wohl politisch, wirtschaftlich und ökologisch schlechteste Entscheidung der letzten Legislaturperioden, endlich eine Kehrtwende!
Ob man nun den alten Ramsch der Franzosen abkaufen soll oder lieber gleich an Maas und Schelde je ein neues AKW neuester Generation bauen sollte, ist die Frage… vielleicht beides, angesichts der Baufristen solcher Anlagen.