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Green Key-Kennschild für Ferienhaus in Weywertz – Freches: „Der nachhaltige Tourismus wächst weiter“

DG-Tourismusminister Gregor Freches (r) überreicht das Label an die Betreiber Alyssann Brüls und Olivier Vliex. Foto: Kabinett Freches

Mit der offiziellen Verleihung des Green-Key-Kennschildes an das Ferienhaus „Re’source17“ in Weywertz erhält Ostbelgien seinen vierten zertifizierten Beherbergungsbetrieb im Bereich nachhaltiger Tourismus. Zuvor hatten bereits das Sleepwood Hotel in Eupen, der Bütgenbacher Hof und das Ferienhaus Lanterfanter in Schönberg diese Auszeichnung erhalten.

DG-Tourismusminister Gregor Freches (PFF) überreichte das Label in der vergangenen Woche an Alyssann Brüls und Olivier Vliex, die Betreiber des Ferienhauses „Re’source17“.

Das internationale Green-Key-Label zeichnet touristische Unterkünfte aus, die hohe Standards in den Bereichen Umweltverantwortung, Ressourcenschonung und nachhaltiges Management erfüllen. Das Programm wird unter anderem von der Welttourismusorganisation (UNWTO) und dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) anerkannt.

Das Green-Key-Label ist eines der führenden internationalen Umweltzeichen für Nachhaltigkeit im Tourismus. Es zeichnet Unterkünfte, Gastronomiebetriebe und Freizeiteinrichtungen aus, die sich strengen Umweltauflagen verpflichten – beispielsweise in den Bereichen Energieeinsparung, Abfallmanagement, Wasserverbrauch und umweltfreundliche Beschaffung.

Das historische Bauernhaus in Weywertz wurde zwischen 2013 und 2017 umfassend und ökologisch kernsaniert. Heute besteht das Gebäude nahezu vollständig aus natürlichen Materialien wie Lehm, Holz, Kork und Schilf. Auch bei Energieverbrauch, Ressourcenschonung und regionaler Wertschöpfung setzt der Betrieb bewusst auf nachhaltige Lösungen.

Tourismusminister Gregor Freches betont die Bedeutung solcher Initiativen für die Entwicklung Ostbelgiens: „Nachhaltigkeit wird für viele Gäste zu einem entscheidenden Kriterium bei der Wahl ihres Urlaubsortes. Betriebe wie Re’source17 zeigen, dass ökologisches Bewusstsein, Qualität und touristische Attraktivität hervorragend zusammenpassen.“

Freches unterstreicht zudem die Rolle der DG bei der Unterstützung nachhaltiger Tourismusangebote: „Das Green-Key-Label ist nicht nur ein Schild an der Tür. Es ist ein klares Signal, dass sich ein Betrieb bewusst für Verantwortung, Qualität und Zukunftsfähigkeit entscheidet. Genau solche Projekte stärken das Profil Ostbelgiens als nachhaltige Destination.“

Seit April 2024 begleitet die VoG Canopea die Zertifizierung touristischer Unterkunftsbetriebe in Ostbelgien. Die DG übernimmt dabei während der ersten drei Jahre 80 Prozent der Zertifizierungskosten.

Neben ökologischen Vorteilen bietet die Zertifizierung den Betrieben auch wirtschaftliche Chancen: geringerer Ressourcenverbrauch, stärkere Sichtbarkeit bei umweltbewussten Gästen sowie die Einbindung in ein Netzwerk nachhaltiger Tourismusakteure in Belgien. „Wer nachhaltigen Tourismus glaubwürdig entwickeln will, braucht konkrete Beispiele. Diese Auszeichnung macht sichtbar, dass Ostbelgien diesen Weg konsequent mitgeht“, so Freches abschließend. (cre)

14 Antworten auf “Green Key-Kennschild für Ferienhaus in Weywertz – Freches: „Der nachhaltige Tourismus wächst weiter“”

  1. Tourismusminister und Steuern

    Nachhaltiger Tourismus wird doch massiv zerstört durch die Auflagen vieler Gemeinden. Diese Labels sind doch nur Show. Ich kenn unzählige Leute, die wegen der Gemeindebesteuerung ihrer Unterkünfte nicht mehr an Touristen vermieten. Leerstand ist of billiger. In der Regel wird alles kaputt gemacht. Gibt es keine Nachfrage mehr für dieses Gebäude, ist es ganz schnell vorbei mit dem Tourismus.

  2. delegierter

    Demnächst kommen die Züge aus Stolberg im Stundentakt. Dann stehen die Touris wie Deppen am Bahnhof Eupen. Die Stadt ist wie ausgestorben und in den Geschäften wird nur französich gesprochen.
    Sie nehmen also den Vennliner und fahren in die blühende Eifel.

  3. Wa für ein Einfaltspinsel

    „Delegierter: ja, sie gehen zur Eifel, und nachdem sie das Elend dort gesehen haben kommen sie weinend zurück“

    Mal wieder so ein „Geistesblitz“.von Pierre. Was jedoch wahrscheinlicher ist : wenn Blödheit und Dummheit weh tun würde, würde Pierre den ganzen Tag, sowie des nachts, schreiend durch Eupen laufen. Was können die Menschen, ( nicht nur in seiner verhassten Eifel), dafür, dass er, als der liebe Gott die Intelligenz in Eupen verteilt hatte, sich jahrzehntelang in ein Loch verkrochen hat und das Versäumte jetzt nicht mehr nachholen kann.

    • Eifel_er

      Genau WA … ich weiss nicht was dem Burschen damals bloss ultraschlimmes widerfahren ist, jedoch hat es ihn geprägt.
      Zu OD finde ich, dass seine fast, ja, ‚rassistischen‘ Äusserungen hier eigenlich noch freigeschaltet werden.

      Er kann uns ja mal lang und breit erklären was ihm damals schlimmes (uns Gutes) widerfahren ist, jedoch hüllt er oder es sich in Schweigen. Vllt kann man ihm ja helfen?

    • Gärlinde

      @Wa für ein Einfaltspinsel: Tja, da gibr´t es ein keines Probelm:: Als Gott die Intelligenz verteilt hat, waren Eupen und das G-E noch gar nicht erschaffen: Der Norden der Eifel lag in tiefer Dunkelheit und…. nicht nur Pierre läuft schreiend und blökend im Venn herum

  4. Guido Scholzen

    Der Begriff Nachhaltigkeit kommt aus der Forstwirtschaft, und auch in vielen anderen Bereichen zur Erhaltung von natürlichen Lebensgrundlagen (Bodenerhalt, Fruchtwechsel, Fischfangquoten) lässt es sich anwenden.
    Doch wie sieht es im Tourismus aus?
    Das Foto zeigt ein altes Gebäude, das auch mit modernen Architekturelementen renoviert wurde; die Touristen reisen in der Regel mit dem Auto an und konsumieren (wie so vieles in ihrem Alltag) meist Lebensmittel aus Supermärkten und der industriellen Massenproduktion. Und das alles kommt auch nicht mit dem Lastenfahrrad!

    nachhaltiger Tourismus? Tourismus soll sich marktwirtschaftlich rechnen, Tourismus ist ein Geschäft und braucht Werbung, aber keine grün-marxistische dumme Polit-Show. Grüne Politik hingegen braucht diese dumme Show als Existenzgrundlage, reeller Tourismus braucht das nicht.

    Den Betreibern von „Re’source17“ alles Gute für die Zukunft.

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