Kultur

„Beedabei“: Blumenkästen verwandelten Werthplatz in Eupen in großformatiges Kunstwerk [Fotogalerie]

Ein Kunstwerk als Zeichen für Zusammenhalt, Naturförderung und europäische Verbundenheit. Foto: Helmut Koch

AKTUALISIERT – Am Mittwoch wurde auf dem Eupener Werthplatz das Naturkunstprojekt „Beedabei – Miteinander als Ziel“ umgesetzt. Interessierte Bürger waren eingeladen, das Entstehen und die Auflösung des Kunstwerks vor Ort mitzuerleben und selbst Teil des Projekts zu werden.

Im Rahmen dieser Veranstaltung war der Werthplatz am 3. Juni von 9 bis 18 Uhr für den Verkehr gesperrt. Das europäische Naturkunstprojekt „Beedabei – Miteinander als Ziel“ ist eine Initiative des Künstlerpaares Peter H. Kalb und Gisela M. Bartulec. Nach Realisierungen in Deutschland, der Ukraine, Äthiopien und Luxemburg wurde es erstmals in Belgien umgesetzt.

Am Aufbau des Kunstwerks waen auch Schulkinder beteiligt. Foto: Helmut Koch

Die Veranstaltung wurde mit Unterstützung der DG und der Stadt Eupen umgesetzt und stand unter der Hohen Schirmherrschaft seiner Majestät des Königs.

Das großformatige Kunstwerk bestand aus 211 bepflanzten Blumenkästen. Es machte sichtbar, wie aus vielen einzelnen Beiträgen ein gemeinschaftliches Ganzes wird und setzte damit ein Zeichen für Zusammenhalt, Naturförderung und europäische Verbundenheit. Am Aufbau des Kunstwerks wirkten auch Schulkinder mit (siehe FOTOGALERIE unten).

Die KalbForm „Miteinander“ bildete gemeinsam mit zwölf Europasternen das Zentrum des Kunstwerks – ein sichtbares Zeichen dafür, wie aus vielen einzelnen Beiträgen ein gemeinsames Ganzes wird.

Das Künstlerpaar Peter H. Kalb und Gisela M. Bartulec. Foto: Helmut Koch

Das fertige Kunstwerk wurde gegen 15 Uhr präsentiert. Im Anschluss folgten offizielle Ansprachen der Umweltschöffin der Stadt Eupen, Caroline Völl, des Ministers für Kultur der Deutschsprachigen Gemeinschaft, Gregor Freches, sowie von Hartmut Koschyk als Vertreter der Stiftung Verbundenheit aus Deutschland.

Ab etwa 16 Uhr begann die Auflösung des Kunstwerks. Bürger konnten sich einen bepflanzten Blumenkasten kostenfrei mit nach Hause zu nehmen. So wurden alle Anwesenden Teil des Kunstwerks. Die Beedabei‑Bienenfutterstellen sollen auf Balkonen, Terrassen und in Gärten neue Nahrungsoasen für Bienen und andere bestäubende Insekten als bleibendes Zeichen für ein Miteinander für die Artenvielfalt schaffen.

Weitere Infos unter https://beedabei.de/

Nachfolgend eine FOTOGALERIE mit Bildern von Fotograf Helmut Koch von der Umsetzung des Naturkunstprojekts „Beedabei – Miteinander als Ziel“ auf dem Werthplatz im Eupen am Mittwoch, dem 3. Juni 2026 (Zum Vergrößern Bild anklicken):

69 Antworten auf “„Beedabei“: Blumenkästen verwandelten Werthplatz in Eupen in großformatiges Kunstwerk [Fotogalerie]”

    • Der Alte

      Caroline V. hat aus den Fehlern der Vorgänger gelernt. Die Kübel sind handlich und verschwinden am Abend wieder aus dem Stadtbild und am Montag kommt der Wochenmarkt wieder zum Werthplatz. Minister Freches kommt sicherlich aus Stolberg mit dem Zug nach Eupen angereist um seine Ansprache zu halten. Eupener Grüne kommen für sie kostenlos zu Blumenkästen. Wenn das mal kein Event ist!

  1. ….
    Die Veranstaltung wird mit Unterstützung der Deutschsprachigen Gemeinschaft und der Stadt Eupen umgesetzt und steht unter der Hohen Schirmherrschaft seiner Majestät des Königs.
    …..
    ////
    Ich muss leider während dieser Zeit, wie ganz viele andere auch, arbeiten damit genug Geld in die öffentlichen Kassen fließt um den Blödsinn zu finanzieren.

  2. Oma Doof

    Ich verstehe mal wieder gar nichts.
    Wer bepflanzt die Kästen ? Wo ? Und wer bringt die zum Werthplatz?
    Und warum ist alles gratis zum Mitnehmen ?
    Da stimmt doch was nicht: das rieche ich bis hier .

    • Opa blöd

      Genau Oma, da stimmt wat nich.
      ich wette da hat irgendwie Bill Gates seine Finger mit im Spiel oder die EU.
      Bestimmt, wenn man die Blumen mitnimmt, kommt da ein Duft raus der macht dich willenlos und die Blumen nehmen alles in Bild und Ton auf wat zuhause geredet wird.

      Dax hat dat leider sofort durchschaut. Der geht nicht hin und verkündet öffentlich dass er arbeiten muss.
      Dabei war die ganze Aktion von den rot-grün-versifften nach Eupen geholt worden um ihn gleichzuschalten.

      Tja Oma, es is nicht mehr wie früher

    • Einfach nur aufmerksam lesen:
      „Die Beedabei‑Bienenfutterstellen sollen auf Balkonen, Terrassen und in Gärten neue Nahrungsoasen für Bienen und andere bestäubende Insekten als bleibendes Zeichen für ein Miteinander für die Artenvielfalt schaffen.“

  3. Da scheint mal wieder das Wort „Kunst“ missbraucht zu werden, wie man sieht, wenn man den unten stehenden Link öffnet. In unseren inklusive Zeiten, ist eben alles Kunst … 🤷‍♂️😂.

    Es ist immer interessant, wenn eine Blase Pseudointellektueller vor „einem Gemälde“ (der normale Mensch sieht nur eine beschmierte Leinwand) steht und sich Gedanken darüber machen, was der „Künstler“ damit ausdrücken wollte… na ja, der Untergang jeder Hochkultur scheint ein Naturgesetz zu sein.

  4. Blümchen Bienchen und Pflänzchen

    Endlich wird der Werthplatz mal vernünftig genutzt. Es wird ein ganz anderes Stadtbild.
    Der geparkte Schrott geht mir schon lange auf den Wecker und wer vergisst das am 3 Juni dort Parkverbot ist, dem schütte ich mit dem Radlader , vier Tonnen gute Mutter Erde über sein Auto !!

  5. Na,na,na Hans A.

    Experte:“
    OD ist ein ernsthaftes Medium zum Meinungsaustausch. Bemerkungen wie die Ihrige tragen nicht zum vernünftigen Miteinander und zum reifen Austausch bei.“

    Ist Ihnen das entgangen,Hans A.

    • Der Alte

      Der Gartenbauverein kommt aber nicht aus Deutschland und ist somit in den Augen der Paasch-Verwaltung nur zweite Liga. Im Übrigen handelt es sich bei den hiesigen Garten- und Pflanzenfreunden nicht um sogenannte Aktionskünstler sondern um bodenständige Leute und somit aus dem Blickwinkel der Intelligenzsia nur um dritte Liga.

  6. Pierre II

    Kann OD bitte ermitteln, wie viel Steuergeld für diesen Unsinn verbrannt wurde? Man gewinnt langsam den Eindruck, dass mit öffentlichen Geldern umso sorgloser umgegangen wird, je schlechter die Haushaltslage ist. Ein wenig Recherche würde nicht schaden.

    • Pascale Baudimont

      Eine Frage beschäftigt mich noch: Wie kommt man eigentlich an einen dieser berühmten Blumenkästen? Werden die glücklichen Gewinner ausgelost? Gibt es Bonuspunkte für regelmäßige Werthplatz-Besucher? Oder findet am Ende ein großer Ansturm mit Schubkarren und Anhängern statt? 😂
      Wie auch immer: Lächerlichkeit ist bekanntlich nicht tödlich. Und wenn es etwas kostet, gibt es ja immer noch den Steuerzahler – der hat sich in den letzten Jahren als bemerkenswert belastbar erwiesen. 😉

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      Wenn Steuergelder in Milliarden bis Billionenhöhe aus dem Fenster für Kriege geworfen werden, regt sich keiner auf.
      Sollen wir jetzt noch den Kindern deshalb den Spaß verderben?
      Auf dem Display vom Handy, wächst nun mal nichts, weil man es schlecht begießen kann 😉

    • Ich liebe die Grünen und ihre Ideologie !
      Erst die herrlichsten Bäume, und wunderschönsten Plätze der Stadt vernichten, um diese anschließend für sehr viel Geld mit Beton in “ Begegnungszonen “ zu verwandeln… dann lächerliche Bäumchen in Kübel setzen und jetzt gratis Pflänzchen fürs Volk damit die Bienchen kommen ! Aber jedem seine Ansicht, das ist Demokratie :-)

  7. Eifel_er

    Wo kann man da Kunst erkennen ?
    Paar Kasten hingestellt in 🌟 Form ?
    Hammer – ich werde auch Künstler 👩‍🎨 . Mein erstes Projekt stelle ich der dg vor dann habe ich ja fettes Start Budget!

  8. Der Fotogalerie nach zu urteilen hält das Besucherinteresse sich, sagen wir es freundlich, „in Grenzen“. Aber vielleicht sind die vielen Hundert Besucher dem Fotografen nicht vor die Linse gelaufen… 😁

  9. Ex-Exilbelgier

    Für Kunst und Kultur sollte immer Platz in der Gesellschaft sein.
    Die Schönheit (oder nicht) liegt immer im Auge des Betrachters.

    Was die Kosten betrifft?
    Verglichen mit den Kosten, welche wir für all die politischen Fehlentscheidungen zahlen, können solche Kunstprojekte bequem aus der Portokasse gezahlt werden.

      • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

        #Dax /Genau. Bienen kann man mittlerweile täuschend echt nachbauen und werden zur Spionage eingesetzt. Was sollen wir denn noch mit Blumen? Das hat doch mit Grün zu tun.
        Und alles Grüne ist doch schlecht in ihren Augen.
        Von diesem ihrem geglaubten Blödsinn, hängt auch nicht das Leben der Bienenvölker auf dieser Welt ab und hat auch niemand behauptet.
        Es wären etwas zu wenig Blumenkästen, oder?

        Was die Besucherzahlen betrifft, muss man sich nicht wundern.
        Denn unserm Forum AKW Papst, ist es schließlich gestattet, jedes Projekt das in Verbindung mit einer sicheren und sauberen Umwelt steht, schon vorab schriftlich zu sabotieren.

        • ….
          Was die Besucherzahlen betrifft, muss man sich nicht wundern.
          Denn unserm Forum AKW Papst, ist es schließlich gestattet, jedes Projekt das in Verbindung mit einer sicheren und sauberen Umwelt steht, schon vorab schriftlich zu sabotieren.
          /////
          Über diese Reichweite wird H. Cremer sich aber freuen…. 😁. Was stimmt bei Ihnen nicht, im Kopf? Als wenn der ausbleibende Publikumserfolg solcher Veranstaltungen etwas mit Diskussionsbeiträgen in OD zu tun hätte….

      • @Dax,
        Davon, Kleines aber Positives zusammen zu fügen, um Grösseres zu verwirklichen, oder auch zu vermeiden, hatten Sie noch nie Ahnung.
        Von Bienen scheinbar auch nicht – lol.

        Menschen wie Sie denken nicht weiter als den eigenen beschränkten Horizont: Alles andere ist für Sie „Blödsinn“.
        Aber ja: von Ihrer in die Natur geschmissenen Bierdose, Ihrem im Abluss entsorgten Motoröl oder dem Häufchen Ihres Hundes auf der Strasse allein geht die Welt nicht unter…

        Bei mir wird aber, beim Spazieren durch die Stadt, ein gelber Blumenkübel auf dem einen oder anderen Balkon, ein positives Schmunzeln hervorrufen.
        Eher als das Häufchen auf dem Bürgersteig…

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      # Dax/ Demnach wäre ihre mühsame Arbeit als AKW Papst, hier völlig vergebens. 😁
      Denn hier erreichen Sie ja niemanden ?
      Der Baum auf den sie wieder klettern wollten, hatte schon seine GRÜNEN Blätter verloren, bevor sie oben angekommen sind. 😅

  10. Cocolöres

    Den Fotos nach zu urteilen ein Rentnertreffen und eine Fotoshow Kinder mit Minister.
    Ich habe einen extra für Bienen angelegten Garten, kommt der Ostbelgien Publicity-Tross jetzt auch bei mir vorbei mit Schampus und Häppchen?

  11. Wenn man sich die Fotos so ansieht, frage ich mich ob da nicht eine Verwechslung vorliegt, statt weiß gelb und offen statt geschlossen.
    Doch leider ist das die heutige Realität, Werte werden verdreht, Schwachsinn wird etabliert, so setzt man bei den Jüngsten an, das hat sich nicht verändert, war schon immer so.

  12. Kunstbanause

    Leute, regt euch nicht über dieses Werthplatz-Kunst-Ereignis auf, nachstehendes toppt das doch bei weitem:

    Der Vorfall mit der Fettecke . Das Kunstwerk: Im Jahr 1982 drückte Beuys in einer Raumecke seines Ateliers an der Kunstakademie Düsseldorf rund fünf Kilogramm Butter an die Wand. Für Beuys waren Fett und Filz wichtige Materialien, die für ihn Energie, Wärme und Verwandlung symbolisierten.Die Zerstörung (1986): Wenige Monate nach dem Tod von Beuys im Jahr 1986 meinte es ein Hausmeister (oft fälschlicherweise als Putzfrau überliefert) der Kunstakademie zu gut. Er hielt das ranzig gewordene Fett für Schmutz und schabte es gründlich von der Wand.Das Nachspiel: Es entbrannte ein riesiger Rechtsstreit um Schadensersatz, da das Werk einem Sammler und Schüler von Beuys versprochen war. Das Land Nordrhein-Westfalen musste schließlich 40.000 D-Mark Schadensersatz zahlen.Ein ähnlicher Fall: Die Putzfrau und die BadewanneIhre Erinnerung an eine „Putzfrau“ stammt vermutlich von einem zweiten, sehr ähnlichen Vorfall mit einem Werk von Joseph Beuys, der sich bereits 1973 ereignete:Bei der „Unvollendeten Badewanne“ handelte es sich um eine Säuglingswanne, die Beuys mit Heftpflastern und Fett versehen hatte.Bei einer Feier im Schloss Morsbroich in Leverkusen entdeckten zwei SPD-Politikerinnen die Wanne und hielten sie für schmutzig. Eine der Frauen holte Scheuerpulver und einen Schwamm, um die Wanne gründlich zu schrubben, damit man darin Gläser spülen konnte. Auch hier zahlte das Land später hohen Schadensersatz (86.000 D-Mark).Warum passiert das immer wieder?Solche Vorfälle ereignen sich in der modernen Kunstszene regelmäßig. Im Jahr 2011 schrubbte beispielsweise eine Reinigungskraft in Dortmund ein Kunstwerk von Martin Kippenberger kaputt, weil sie einen absichtlich gestalteten Kalkfleck unter einem Holztrog für echten Schmutz hielt

    Die Moral von der Geschicht : Künstler sollen werder Hausmeistern noch sog. „Putzfrauen“ ohne kunstwissenschaftlichen Abschluss Tätigkeiten in Kunsthäusern und dergleichen, erlauben.

    Wie gesagt, gibt es sowas Beklopptes nur in der Buntesrepublik oder noch anderswo auf diesem Planeten? Meine vorgezogene eigene Antwort : Nein, ausser vielleicht in den USA ( auch eher unwahrscheinlich)

  13. Auf einem mit Teer verdichteten Boden ein paar Blumenkästen aufstellen, ein paar Kinder hinzuholen, ein paar grüne Freaks, die umsonst ein paar Blümchen mit Nachhause nehmen können und das ganze dann als Kunst darstellen und schon ist die Welt der Gutmenschen und Bienen wieder in Ordnung.
    Lächerlich

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