Für die belgische Fußball-Nationalmannschaft kann die Weltmeisterschaft beginnen: Nach dem 2:0-Sieg in Kroatien am Dienstag gewannen die Roten Teufel am Samstag auch ihr zweites Vorbereitungsspiel gegen Tunesien mit 5:0.
Die Tore für Belgien erzielten Leandro Trossard, Charles De Ketelaere, Kevin De Bruyne, Dodi Lukebakio und Nicolas Raskin.
Genau wie in den ersten Minuten gegen Kroatien legten die Belgier gegen Tunesien sofort ein hohes Tempo vor. Diesmal gab es mehr Torchancen: In weniger als sieben Spielminuten holten sich die Männer von Rudi Garcia gleich vier Eckbälle. Ein Beweis für ihre Dominanz gleich zu Beginn der Partie.

06.06.2026, Belgien, Brüssel: Der belgische Spieler Jeremy Doku (M) schießt den Ball. Foto: Omar Havana/AP/dpa
Meunier und anschließend De Bruyne hatten dann zwei gute Chancen, die den tunesischen Torhüter Chamack jedoch nicht in Bedrängnis brachten. Auf Seiten der Adler von Karthago profitierte nur Rekik von einem schlecht geklärten Ball, schoss aber über das Tor.
Kurz vor der halben Stunde kam die Erlösung, wie so oft, von Doku. Auf der linken Seite durchbrach Belgiens Dribbelkünstler die tunesische Abwehr und bediente Trossard. Der Spieler von Arsenal, der im Strafraum völlig frei stand, musste den Ball nur noch ins Netz schieben.
In der Schlussphase der ersten Halbzeit bediente Doku erneut Onana, doch dessen Kopfball ging am Tor vorbei.

06.06.2026, Belgien, Brüssel: Der Belgier Nathan Ngoy (l) und der Tunesier Hazem Mastouri kämpfen um den Ball. Foto: Virginie Lefour/Belga/dpa
Zwar bauten die Roten Teufel ihre Führung durch De Ketelaere nach einer herrlichen Flanke von Kapitän Tielemans aus. Die Tunesier machten erst in der 60. Minute auf sich aufmerksam: Nach einem herrlichen Schuss von Achouri prallte gegen den Pfosten.
Der Sturm war damit schon vorbei. Doku läutete (erneut) einen Sturmlauf der Belgier ein. Der Flügelspieler von Manchester City erspielte sich zwei schöne Chancen… und lieferte dann seine zweite Vorlage des Nachmittags. Kevin de Bruyne vollendete die Aktion zwar mit einem schönen Schuss am ersten Pfosten, doch Doku war erneut der starke Mann der Roten Teufel.
Die Roten Teufel waren inzwischen in Überzahl, nachdem der Tunesier Gharbi nach der zweiten Gelben Karte des Feldes verwiesen worden war.
Am Ende der Partie machten Dodi Lukebakio und Nicolas Raskin den Sack zu. Ein herrlicher Kantersieg, der das nötige Selbstvertrauen gibt, bevor es am Montag in die USA geht. (cre)
Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:
Tunesien schwach. keine richtigen Erkenntnisse möglich aus dem Spiel zu ziehen.
Der Einsatz und die Motivation waren auf jeden Fall vorhanden.
1/4 Finale sollte möglich sein.