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Deutschland: AfD liegt jetzt bei 30 und Union bei 18 Pt8zrht

03.10.2026, Sachsen-Anhalt, Schierke: Mitglieder AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland treffen sich zum Tag der Deutschen Einheit auf dem Brocken. Foto: Matthias Bein/dpa

In Deutschland erreicht die AfD in einer Insa-Umfrage bundesweit erstmals die 30-Prozent-Marke – und die Union fällt gleichzeitig auf ein Tief.

Die AfD legt im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt zu, CDU und CSU verlieren einen Punkt und kommen nur noch auf 18 Prozent. Damit liegt die AfD in der Erhebung des Insa-Instituts für „Bild“ zwölf Punkte vor der Union von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU).

Für beide Parteien sind dies innerhalb der Insa-Daten bisherige Höchst- beziehungsweise Tiefstwerte. Einzelne andere Institute haben diese Werte bei der sogenannten Sonntagsfrage aber schon gemessen: So lag die Union Mitte September bereits bei YouGov bei 18 Prozent und die AfD zur selben Zeit beim Institut GMS bei 30. Bei jüngeren Messungen anderer Institute lag die AfD teilweise bis zu vier Punkte niedriger, die Union bis zu fünf Punkte höher.

02.10.2026, Brandenburg, Fürstenwalde: Ein Plakat mit der Aufschrift „Björn Höcke ist ein Nazi“ hängt an einem Lampenmast unweit vom Büro des Stadtverbandes Die Linke. Foto: Patrick Pleul/dpa

In der aktuellen Erhebung unter 1.202 Befragten liegen SPD (unverändert) und Grüne (minus eins) gleichauf bei 14 Prozent. Die Linkspartei verharrt bei 10 Prozent. BSW und FDP liegen mit je 4 Prozent unter der Fünf-Prozent-Marke.

Rechnerisch wären daher bei Insa Mehrheiten bei den Mandaten bereits mit weit weniger als 50 Prozent der Stimmen gegeben. Unter den gegebenen politischen Rahmenbedingungen wären Zweierbündnisse aber ausgeschlossen, reichen würde es nur für eine Dreierkoalition aus Union, SPD und Grünen.

Die gemessene Unzufriedenheit ist zugleich hoch: Jeweils 79 Prozent äußerten sich über die Arbeit des Kanzlers und über die der Bundesregierung insgesamt unzufrieden. (dpa)

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