Gesellschaft

Schülerproteste: Innenminister Quintin appelliert an die Eltern – Versammlungsverbot in Lüttich verhängt

07.10.2026, Belgien, Lüttich: Schüler von "La Cité Vivante" senden live im Schulradio um gegen Bildungsreformen und Haushaltskürzungen zu protestieren. Foto: Eric Lalmand/Belga/dpa

Die Lage in Lüttich hat sich nach den erneuten Ausschreitungen am Mittwoch weiter zugespitzt. Insgesamt wurden an diesem Tag 87 Personen festgenommen. Angesichts der anhaltenden Unruhen hat der Lütticher Bürgermeister Willy Demeyer inzwischen eine weitreichende Maßnahme ergriffen.

Seit Donnerstag, dem 8. Oktober, sind im gesamten Stadtgebiet grundsätzlich Versammlungen von mehr als drei Personen im öffentlichen Raum verboten. Die Regelung soll zunächst bis zum 16. Oktober gelten, wobei bestimmte Ausnahmen vorgesehen sind. Demeyer begründet das Vorgehen mit der Notwendigkeit, die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten und weitere Ausschreitungen zu verhindern.

Auch der belgische Innenminister Bernard Quintin hat sich nach den jüngsten Vorfällen deutlich geäußert. Er betont, dass Schüler selbstverständlich das Recht hätten, ihre politischen Forderungen vorzubringen und zu demonstrieren. Dieses Recht könne jedoch keine Gewalt, Sachbeschädigungen oder Angriffe auf Polizeibeamte rechtfertigen.

Belgiens Innenminister Bernard Quintin. Foto: Hatim Kaghat/Belga/dpa

Nach den Ausschreitungen bezeichnete Quintin die Situation als äußerst ernst und kündigte ein konsequentes Vorgehen gegen diejenigen an, die für Straftaten verantwortlich gemacht werden können. Zugleich verwies er auf die Verantwortung der Eltern, insbesondere wenn Minderjährige an den Protesten beteiligt sind. Eltern müssten darauf achten, dass ihre Kinder nicht an gewalttätigen Aktionen teilnehmen.

Quintin sprach außerdem von „infiltrierten Randalierern“, die sich nach seiner Darstellung unter die protestierenden Schüler mischten und die Demonstrationen für Gewalt und Zerstörung nutzten. Diese Einschätzung ist als Aussage des Innenministers einzuordnen. Welche Personen tatsächlich an Straftaten beteiligt waren und welche Rolle möglicherweise außenstehende Personen gespielt haben, muss im Rahmen der polizeilichen und strafrechtlichen Ermittlungen geklärt werden. Gleichzeitig hat die Staatsanwaltschaft darauf hingewiesen, dass die große Mehrheit der beteiligten Schüler nicht an strafbaren Handlungen beteiligt sei.

Die jüngsten Ereignisse sind der vorläufige Höhepunkt einer Entwicklung, die Anfang Oktober mit Schülerprotesten in Lüttich begonnen hatte. Bei den Demonstrationen kam es wiederholt zu Ausschreitungen. Mülltonnen und Bushaltestellen wurden angezündet, Schaufenster und Geschäfte beschädigt und Gegenstände sowie pyrotechnische Gegenstände gegen die Polizei geworfen. Die Sicherheitskräfte setzten unter anderem Tränengas und Wasserwerfer ein. Zeitweise musste auch der Bahnhof Liège-Guillemins geschlossen werden. Neben den 87 Festnahmen vom Mittwoch hatte es bereits zuvor zahlreiche administrative und gerichtliche Festnahmen gegeben, darunter auch Minderjährige.

06.10.2026, Belgien, Lüttich: Vandalismus an den Fenstern eines „Quick“-Fastfood-Restaurants und ein Brand ist zu sehen, als sich Schüler vor mehreren Schulen in Lüttich im Rahmen einer Protestaktion gegen Bildungsreformen und Haushaltskürzungen versammeln. Foto: Jonas Roosens/Belga/dpa

Bürgermeister Willy Demeyer hatte zunächst versucht, zwischen den politischen Forderungen der Schüler und den gewalttätigen Aktionen einzelner Gruppen zu unterscheiden. Gemeinsam mit dem Polizeichef und Vertretern der Schulen und der Schüler suchte er das Gespräch. Demeyer erklärte, dass die Forderungen nach besseren Bedingungen im Bildungswesen grundsätzlich legitim seien, Gewalt und Sachbeschädigung jedoch nicht akzeptiert werden könnten. Die Schüler wurden aufgefordert, ihre Anliegen auf friedlichem und politischem Weg weiterzuverfolgen.

Hinter den Protesten stehen vor allem die geplanten Bildungsreformen und Sparmaßnahmen in der französischsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Die Schülerinnen und Schüler kritisieren unter anderem steigende Bildungskosten, überfüllte Klassen, fehlende Unterrichtsmittel und aus ihrer Sicht unzureichende Investitionen in das Bildungswesen. Die Proteste stehen teilweise im Zusammenhang mit den zeitgleich stattfindenden Schülerprotesten in Frankreich, haben nach Darstellung der belgischen Schülerorganisationen jedoch eigene Ursachen und richten sich insbesondere gegen die geplanten Maßnahmen im belgischen Bildungswesen. (cre)

101 Antworten auf “Schülerproteste: Innenminister Quintin appelliert an die Eltern – Versammlungsverbot in Lüttich verhängt”

  1. Zuhörer

    Müssen uns Schüler jetzt zeigen wie’s geht?
    Regierung Macht eine Reform nach der anderen, über die Köpfe der Bürger hinweg.
    Gestern hörte ich mi Radio, dass jetzt auch Familien im Visier der Regierung stehen. Kindergeld Kürzungen sind auch schon beschlossen.
    Sozialtariefe werden gekürzt. Arztbesuche werden teurer, aber nur für Einheimische. Wo geht das hin? Steuererhöhungen und zugleich Kürzungen in allen Bereichen, außer da wo’s richtig wäre.
    Selenkyj macht auch schon wieder Druck, für mehr Geld.

  2. Das Ding

    Der Selensky ist auch wichtiger, als das eigene Volk! Da muss man doch Verständnis für haben, schließlich verteidigt er doch Europa! Er hat zwar eben erst zwei F16 Kampfjets von Belgien erhalten, aber da geht bestimmt noch was!

  3. Beobachter

    Seid ihr selber schuld, wenn ihr immer die Liberalen wählt. Die machen nur Politik für die Dicken: an der Einnahmenseite des Haushalts, die von Reichen und Superreichen genährt werden könnte, wird nicht getastet, wohl aber an der Ausgabenseite des Kleinen Mannes wird gekürzt.

    • Naja jahrelang waren die roten der SP an der Macht, jetzt müssen andere deren Bordelle aufräumen und werden dafür kritisiert!
      Schon Krass, wa!

      Wie hätten die SP denn weitergemacht?
      Noch mehr raushauen und dann?
      Tolle Wurst

  4. Krisenmanagement

    Eigentlich sollten die Ostbelgischen Schüler bei den Protesten dabei sein. Die Schüler in der DG wurden um eine wirklich gute Ausbildung betrogen. Sehen wir uns die Pisastudien der DG, da wird vieles Deutlich. Die Regierungen verachten die Menschen. Das kommt auch irgendwann bei der Jugend. Wer da und warum randaliert, wird in den Medien natürlich nicht wirklich kommuniziert.
    Nur wer kann noch zu Protesten in Belgien gehen. Wir Belgier wurden alle duschdigitalisiert. Polizisten laufen mit Bodycams rum und produzieren mit ihren Behauptungen Straftäter. Mit Demokratie scheint Belgien nicht mehr viel gemeinsam zu haben?

    • Haben Sie nen Knall?
      Haben Sie sich mal unsere Schulen angeschaut? Tag der offenen Türe(n) besucht?
      Alles tolle Gebäude, mit sehr guter Ausstattung.
      Problem ist eher der Lehrermangel bzw. andauernd Krank feierende Lehrer!
      In den Schulferien sind sie alle gesund, kaum fängt das Schuljahr an sind die ersten schon wieder krank!

      So Vögel wie Sie labern nur rum ohne sich richtig zu informieren.
      Schön auf alle Züge aufspringen die vorbei kommen!
      Glückwunsch!

      Und zu „Polizisten laufen mit Bodycams rum und produzieren mit ihren Behauptungen Straftäter“ naja, Eltern sollte ihre Kinder mal richtig erziehen, sich Zeit nehmen. Dann bräuchte es all das in diesem Ausmass nicht!

      • Krisenmanagement

        @Jupp Die Ausstattung macht noch keine gute Schule. Das Bildungswesen in der DG läuft doch nur der Deutschen Bildungspolitik hinterher. Die Deutsche Bildungspolitik ist bekanntermassen gescheitert. Haben se eigentlich schon einmal unterrichtet? Ich habe es als Vertretung getan. Das hat mir gereicht. Es waren nicht die Schüler. Nein die Kinder können am allerwenigsten für die letzten Jahre.

      • Das Problem ist das 100 Jahre alte Schulsystem und dass es sich nicht weiterentwickelt hat. Schaut euch Vera F. Birkenbihl an, eine bekannte Expertin für gehirngerechtes Lernen. Und das Fach „Finanzielle Bildung“ einführen

    • Kopfschütteln

      @ Krisenmanagement

      Wenn ich Ihren Beitrag lese, wird mir übel!

      … „ Die Schüler in der DG wurden um eine wirklich gute Ausbildung betrogen.“ …

      Eine gute Ausbildung kann man nur durch „gute Mitarbeit des Schülers“ erreichen, der Lehrer kann das Wissen nicht in die Köpfe „einmassieren“!

      An den Schulgebäuden kann es sicherlich auch nicht liegen, die sind in einem viel besseren Zustand (die meisten in Eupen sind neu), als zu den Zeiten, in denen noch Schüler die Schulen verließen die richtig lesen, schreiben und rechnen konnten!

      Ein riesiges Problem für unsere Schulen ist die Migration und die links–grüne Gesinnung die in unserem Staat die Macht übernommen hat. Deren Slogan „Jeder muss mitgenommen werden“ führt zwangsläufig dazu, dass man das gesamte Niveau des Unterrichts „auf den DÜMMSTEN“ ausrichten muss – wohin das führt sehen Sie an der Pisa Studie!

      Um es Ihnen noch einmal bildlich darzustellen … das ist wie ein Marathonlauf, bei dem „Alle hinter dem LANGSAMSTEN bleiben müssen“!

      • Krisenmanagement

        @Kopfschütteln haben sie eigentlich schon einmal mit Eltern und Schülern gesprochen. In den DG Schulen haben die Missstände weniger mit den Problemen in Großstädten zu tun. Die Schule der heutigen Zeit bewegt sich zu viel auf Nebenschauplätzen. Die Grundfertigkeiten, wie Lesen, Schreiben, Rechnen sind zur Nebensache gemacht. Die Defizite snd enorm. Haben sie eigentlich die Coronazeit vergessen?

      • Kopfschütteln: Genau so sieht es aus!! Leider

        Und dann stellen sich Politiker hin und feiern sich Gegenseitig ihrer Reformen….. wobei jede die Probleme verschärft und nicht verbessert geschweige denn löst

  5. Die Lehrer nicht zu vergessen, es trifft weitgehend die richtigen… Die Lehrerzimmer sind, neben den Medienredaktionen, die Brutstätten dieser Entwicklung. Links/grün versiffte Berufsrevolutionäre mit (hohem) Rentenanspruch und viel Freizeit. Jetzt brennt ihre Bude….

  6. Protestieren ist ja legitim aber zerstören?
    Wo bleibt hier die Erziehung der Eltern?
    Da liegt doch ein Teil des Problems!
    Eltern haben keine Zeit mehr, Kinder sind mehr Image als Nähe!
    Alles der Politik in die Schuhe zu schieben ist zu einfach!

    Wie waren die Schulen in unserer Kindheit? Holzofen, Toilette auf der anderen Seite des Schulhofes, …
    Und wir waren glücklich und gute erzogen.
    Jetzt alles Waschlappen!

    • So what?

      „Interessantes Foto der Demonstranten aus Lüttich im GE Seite 11“

      Sind Sie sicher, dass dieses Foto in Lüttich aufgenommen wurde? Ich erkenne darauf keinen Arnaud, Jean-Pierre, Jean-Luc, Frédéric etc. Und Antoine ist auch nicht dabei. ……. 🐫🐪🏜️

      • Der Alte

        Es sind zwar auch Schüler, die protestieren, durch Eltern, Lehrer und Gewerkschaften dazu angehalten, aber wie der Leitartikler der Meuse richtig anmerkte, sind die Feuerwerker und Vermumten Eingeschleuste, womöglich durch die kommunistische PTB/Antifa oder durch Clanstrukturen. Diese greifen Schulgebäude und alles Mögliche, das sie vorfinden an, um Schüler, die sich in den Gebäuden aufhalten einzuschuechtern. Bin gespannt wie die Lehrerkollegien und Gewerkschaften da wieder raus finden.

  7. Vereidiger

    Manche Demo wäre schon „entschärft“, wenn alle, die da mit Sturmhauben und/oder Mundschutzmasken herumlaufen, herausgefischt würden.
    Denn wer nicht erkannt werden will, führt etwas im Schilde – davon muss man einfach bis zum Beweis des Gegenteil ausgehen. Genau wie bei gewissen „Fans“ in Fußballstadien …

  8. Das hat mit Protest nichts zu tun.
    Jeder der sowas als „Demo“ oder „Protest“ macht sich schon mitschuldig.
    Auffällig auch die fehlenden Franzosen u Belgier, wenn auf einem Bild was zu erkennen ist…

  9. Die Kinder werden zuhause erzogen, nicht in der Schule. Elementare Regeln werden den Kindern nicht mehr beigebracht, Hilfsbereitschaft, Höflichkeit, Respekt, alles vergessen. Hat ein Schüler schlechte Punkte ist erstmal der Lehrer schuld. Wie soll man so erzogenen Kindern etwas beibringen.
    Wenn ich mal ne Strafe hatte bekam ich zuhause noch eine.
    Meine Eltern haben die Schule mit 12 Jahren verlassen. Sie waren danach selbstständig. Ich habe nie gesehen, dass in ihren Abrechnungrn Fehler waren, habe nie Rechtschreibefehler gefunden und ihre Schrift war gestochen scharf. Alles mit 6 Jahren Schule! Weshalb ist der Unterschied so groß? Das Zauberwort heißt Disziplin.

  10. Das ist erst der Anfang, es kommt schlimmer…
    https://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/frankreichs-anleihendebakel/
    ….
    Der Anleihenmarkt verliert das Vertrauen in die französischen Staatsfinanzen. Die Zinsdifferenz zu deutschen Anleihen öffnet sich weiter, wiederholte Migrantenkrawalle erschüttern das Land: Frankreich ist nicht mehr ohne schwere Konflikte reformierbar. Für die EU bedeutet dies nichts Gutes.
    …..
    Frankreichs Straßen machen eines klar: Der Weg durch diese Krise ist vorgezeichnet. Er wird durch die Monetarisierung der Staatsschulden, über dornige Pfade finanzieller Repression und schließlich zu Kapitalkontrollen führen. Es bleibt keine politische Möglichkeit: Die importierte islamische Gewalt wird sicherstellen, dass der Reformdruck letztlich auf die Geldpolitik übertragen wird. Fiat-Kredit ist die naheliegende Lösung für eine intellektuell überforderte und ideologisch heruntergebrochene politische Elite.

    Die kommende Krise wird eine Lehre bereithalten: Künstlicher Kredit zur Finanzierung eines neuen Sozialismus, einer neuen grünen Staatswirtschaft und eines immer weiter expandierenden Wohlfahrtsstaats schafft keine Werte. Er stiftet lediglich soziales Chaos, zerstört die Ersparnisse des privaten Sektors und damit die produktive Basis der Gesellschaft. Und ohne wachsenden Wohlfahrts-Kitt lassen sich auch die Widersprüche von Migration und Zentralplanung nicht länger übermalen.

    Europa stehen sehr schwere Zeiten bevor.

    • Marcel Scholzen Eimerscheid

      Nicht nur Frankreich ist hoch verschuldet, sondern alle Industrieländer einschließlich China.

      Historisch betrachtet kommt es immer dann zu Revolutionen und Umbrüchen, wenn es ums Geld geht. Das war so bei der Reformation und der französischen Revolution.

      Die französische Politik ist einfach am Ende ihres Lateins. Die hohen Schulden haben Frankreich davon abgehalten, sich militärisch in der Ukraine zu engagieren. Das ist der einzige positive Aspekt.

      • MSE,
        völlig richtig – und schade d’rum…
        Das von de Gaulle eingeführte Staatsystem funktionniert nur mit 2 starken Parteien, die Franzosen sind nicht bereit, Koalitionen oder Kompromisse einzugehen.

        Bis zur Präsidentenwahl wird es aus gleich welchem Grund „Proteste“ geben, welche extreme Partei dann gewinnt, steht noch in den Sternen.

        • „Kompromisse“ funktionieren eine Zeit lang, bzw. vermitteln das (falsche) Gefühl ein Problem zum Nutzen beider Parteien gelöst zu haben. Vor allen Dingen besteht der politische Kompromiss daraus alle Differenzen mit Geld zuzuschütten, man löst nichts, man kauft sich „Ruhe“, aber nur auf Zeit. Das verstehen Leute wie Sie nicht die glauben der Kompromiss an sich wäre eine Lösung, nein er ist, wie das Wort es sagt, eben nur ein Kompromiss. Irgendwann kommt es unweigerlich zum Schwur und dann wird die endgültige Entscheidung um so blutiger je mehr falsche Kompromisse im Vorfeld erkauft wurden. Das werden Leute wie Sie aber nie verstehen bzw. akzeptieren….

            • „Blutiger“ im übertragenen Sinne, kann auch „teurer“ bedeuten. Und nein, dass eine Fußballmannschaft die immer nur auf Unentschieden spielt, und nie auf Sieg, keinen Pokal gewinnt verstehen Sie auch nicht. Es geht sich nicht um Begeisterung für „Macht und Reichtum“ sondern um die Illusion dass der beste Weg immer der ist der ein Stück weit in jede Richtung führt. Das funktioniert, aber man geht dann immer nur im Kreis!

  11. Alfons van Compernolle

    Die Dummheit greift um sich ! Damit auch die letzten zwei IQ nicht verloren gehen, wird eine Sturmhaube aufgesetzt. Hier fehlt die alte Rijkswacht und das Thema wàre schon lange verknùppelt und die blauen Augen und Beulen durch die Wasserwerfer gekùhlt, mit dem Nebeneffekt, die Strassen wàren auch gleich mit wieder sauber gemacht.

  12. Ex-Gendarm

    Die randalierenden jungen Männer identifizieren und den Eltern eine gesalzene Rechnung für die Behebung der Schäden schicken. Wenn die Randalierer minderjährig und belgisch sind, mit 17 zur Zwangsrekrutierung zur Armee schicken – nach dem Motto: „Wer unbedingt Gewalt ausüben will, kann das in disziplierter Form bei der Armee tun.“ Und wenn der Minderjährige kein Belgier ist, seiner ganzen Familie strenge Auflagen erteilen. Am Ende des Schuljahres werden die Randalierwütigen vermutlich nicht versetzt, weil sie sich lieber mit der Polizei rumprügeln. Es ist nicht normal, dass so viele Polizisten bei ihren Einsätzen verletzt werden. Staat und Justiz sollte zuallererst seine Beamten schützen.

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      Steine und Feuerwerkskörper bringen gar nichts.
      Man muss sich einig sein was man will und die Demonstrationen so oft wiederholen, bis man das Ziel erreicht hat.
      Denn es kann nicht sein, dass man Milliarden für Rüstungsgüter ausgibt, zu blöd sein wollen muss um bei Friedensverhandlungen weiterzukommen und für den Rest der Gesellschaft das Geld immer knapper wird.
      Ob nun für Schulen, Infrastruktur oder dem gesundheitswesen, muss man für Geld betteln, aber zum aufrüsten gibt man Gelder schneller frei, als wir sie zählen können.

  13. Der Alte

    Nach jahrelangen Arbeiten für die Straßenbahnlinie und den Auswirkungen der allgemeinen Wirtschaftskrise nun Plünderungen und Brandstiftungen in der Lütticher Innenstadt. Diese Stadt hat definitiv fertig.

    • Der Alte, das Geld, das man an Straßenbahn, Brüsseler Museum an der place de l’Yser, Calatrahaz-Bahnhöfe zsw. ausgegeben hat, fehlt für die Schulen. Schule ist Zukunft? Jedenfalls Gold für die planende Oberschicht.

      • Der Alte

        Solange der halbe Orient das Niveau des Unterrichts nach unten zieht, solange jeder eher handwerklich geschickter junger Mensch in ein Laberwissenschaften Abitur getragen werden muss, solange kann soviel Geld ins Schulsystem gepumpt werden wie es aktuell geschieht ohne dass sich etwas ändert.

    • Der Alte

      Sie erwarten aber doch nicht wirklich, dass ideologisch gefestigte Journalisten die Subsidien gefaehrden, die ihre Arbeitgeber fuer konforme Presseerzeugnisse erhalten? Zudem leben diese Menschen, unfrisiert, in einem Biotop aus dem sie umgehend ausgeschlossen wuerden und wer will schon mit Mitte 40 eine neue Freudin suchen?

  14. Alles schon da gewesen, nichts daran ist wirklich neu….
    https://fr.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%A8ve_g%C3%A9n%C3%A9rale_de_l%27hiver_1960-1961
    ….
    La gendarmerie intervint et le gouvernement fit même appel à l’armée (plusieurs journaux socialistes invitant les soldats à la désobéissance furent saisis). Il y eut quatre morts lors d’affrontements pendant les manifestations. La gare des Guillemins à Liège fut saccagée.
    …..
    /////
    Die Wallonen sind halt sehr streikfreudig und die Migration aus Nord-Afrika hat nichts zur Verbesserung der Arbeitsmoral beigetragen.

  15. Die Schüler haben dich für das Klima und gegen Kapitalismus demonstriert. Das kein Geld mehr da ist kommt durch diese Politik also sollten diese Schüler einfach genießen was sie „gewählt“ haben. Natürlich muss die Polizei jetzt hart durchgreifen und den Schülern auch diese Lektion lernen, denn man muss ja das ernten was man gesät hat. 🤷

  16. Greifvogel Paul

    Natürlich ist der Klimawandel schuld. Es war viel zu warm die letzte Zeit, viel zu warm für die kleinen Köpfe.
    Mit diesen Protesten ist es wie mit dem Borkenkäfer, wenn jetzt Herbst und Winter kommen verschwinden Käfer und Proteste..

  17. Der Alte.

    In den sozialen Medien ist zu sehen, wie die Schausteller der Foire sich der Vermummten annehmen, die versuchten auf dem Boulevard d’Avroy zu randalierern. Zugegeben, ein Sonnenschirm der Brasserie „Le Prince Albert“ an der Ecke Boulevard d’Avroy/rue Hazinelle könnte angezündet werden bevor es Schluss mit lustig war. Hätte die politisch gebremmste Polizei wahrscheinlich so nicht hinbekommen.

    • Die „Forain“ wissen wie man in eine körperliche Auseinandersetzung geht. Die Polizei, politisch zu 50% feminisiert“ ist damit überfordert. Sobald es körperlich wird sind die Polizistinnen total überfordert, es gibt genügend Videos in den sozialen Medien die das zeigen….

      • Der Alte

        Auch männliche Polizisten müssen den Befehlen der Offiziere genüge leisten. Welche politische/weltanschauliche Ausrichtung hat ihrer Ansicht nach der leitende Hauptkommissar einer Polizeizone einer Stadt, die seit Jahrzehnten durch Sozialisten geleitet wird? Wieso braucht der Bürgermeister mehrere Tage um ein Versammlungsverbot zu erlassen?

      • Peter Müller

        Frauen haben nichts bei der Polizei zu suchen, auser im Büro oder als Putzfrau. Auf der Strasse haben die nichts verloren. Früben gab es noch eine Mindestgrösse von 168 cm bei der Gendarmerie, heute ist sie abgeschafft worden.

  18. Herbert G.

    US-Präsident Donald Trump kommentiert aktuell die Bilder der Proteste aus Frankreich: „Was da geschieht, ist nichts anderes als eine außer Kontrolle geratene Masseneinwanderung.“
    (tichyseinblick.de)

  19. Der Patriot

    Für alles ist mehr als genug Geld da, für Migranten, für die Ukraine, für Klimaschutz, für paranoide Hilfen in fremden Ländern, nur nicht für die Bildung unserer Kids !

    Da liegt das Problem !

    • Dann frag doch mal wie diese Studenten zur Migration, zur Ukraine, zum Klimaschutze und Hilfe in fremden Ländern der Welt stehen. Sie werden alle sagen, dass ihnen das sehr wichtig ist! Also? Wie gewählt, so geliefert! Man kann jeden Euro nur einmal ausgeben!

  20. Pascale Baudimont

    Ich finde es zu einfach, hier nur zwischen „guten Schülern“, „Randalierern“ und „Polizisten“ zu unterscheiden.

    Natürlich sind Gewalt, Zerstörung und Angriffe auf die Polizei nicht zu rechtfertigen. Aber auch Polizeigewalt darf nicht einfach ausgeblendet werden.

    Am Ende sind viele dieser jungen Menschen – Schüler, Demonstranten und Polizisten – selbst Opfer einer Krise, die immer mehr Menschen trifft.

    Schon 2014 habe ich vieles von dem kommen sehen, was wir heute erleben. Deshalb bin ich damals sogar selbst zu den Wahlen angetreten, in der Hoffnung, diese Entwicklung noch bremsen zu können.

    Heute habe ich eher das Gefühl, dass wir erst am Anfang stehen. Die eigentliche Krise hat vielleicht noch gar nicht begonnen.

    Deshalb sollten wir aufhören, junge Menschen gegeneinander auszuspielen. Der Schüler mit dem Plakat und der junge Polizist mit dem Helm haben möglicherweise mehr gemeinsam, als sie denken. Beide müssen in einer Gesellschaft zurechtkommen, die ihnen immer weniger Sicherheit und Perspektiven bietet.

    Die Frage sollte deshalb nicht nur sein: Wer ist schuld?

    Sondern auch: Warum sind wir überhaupt an diesem Punkt angekommen?

  21. Es ist alles eine Frage der Auslegung.
    „In Frankreich wütet seit Tagen ein migrantischer Mob. Das Land erlebt eine Welle von Gewalt, die frühere Proteste und Unruhen in den Schatten stellt. Straßenschlachten, Brandstiftungen, Plünderungen und hunderte verletzte Polizisten: Was die deutschen Mainstreammedien als „Schülerproteste“ verniedlichen, ist die Vorstufe zum Bürgerkrieg.“
    ( Von Werner Reichel /exxpress)

  22. polizeibekannter Einheimischer

    Protest der jungen Generation war lange überfällig. Und natürlich muss das ganze als sehr gewaltbereit von den Medien beschrieben werden um Ihnen jegliche Zustimmung zu nehmen. Wer nichts sagt, stimmt zu. So ist es immer gewesen und so wird es immer bleiben.

    Das erinnert einen schon stark an Corona und die Querdenken oder an Russland und die schnelle Niederlage, die das Land erleiden werde.

  23. Anstreicher

    @polizeibekannter Einheimischer:

    „… oder an Russland und die schnelle Niederlage, die das Land erleiden werde.“

    Ich glaube, Sie verwechseln da etwas.
    War es nicht eher so, dass die Russen die Ukraine in ein paar Tagen niederwalzen wollten?

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