Politik

Medizinchecks für Autofahrer in der EU? – Arimont: Diskriminierung der Ü-70-Jährigen vorerst abgewehrt

05.04.2020, Belgien, Jabbeke: Eine Polizistin kontrolliert die Papiere eines Autofahrers an der Autobahn E40. Foto: Kurt Desplenter/BELGA/dpa

Auf Bürger in der EU kommen neue Führerscheinregeln zu. Wie die genau aussehen werden, wird gerade ausgehandelt. Im Europaparlament zeichnet sich jetzt ein deutlich strengerer Ansatz ab als der, den die EU-Staaten vertreten.

Der Verkehrsausschuss im EU-Parlament hat sich mit knapper Mehrheit für regelmäßige medizinische Untersuchungen von Autofahrern ausgesprochen.

„Diese medizinische Untersuchung wird beim Erhalt und auch der Erneuerung des Führerscheins alle 15 Jahre verpflichtend sein“, sagte die für das Thema zuständige Abgeordnete Karima Delli. Dies gelte für Fahranfänger, junge Leute, aber auch ältere Menschen, so die Ausschussvorsrundlage der neuen Regeln ist ein Vorschlag der EU-Kommission mit dem Ziel, den Straßenverkehr sicherer zu machen.

Eine Seniorin am Steuer. Foto: Shutterstock

Sollte sich die Position des Verkehrsausschusses in bevorstehenden Verhandlungen durchsetzen, müssten Menschen unter Beweis stellen, dass sie körperlich und geistig in der Lage sind, sicher zu fahren. Dabei geht es etwa darum, ob man noch gut genug sehen kann, um Auto zu fahren.

Unklar ist aber, ob es dazu kommt. Die Position des Ausschusses wird voraussichtlich im Januar oder Februar noch im gesamten EU-Parlament abgestimmt, dabei können Änderungsanträge eingebracht werden. Im Anschluss wird das Vorhaben mit den EU-Staaten final ausgehandelt, auch hier sind Änderungen möglich.

Die EU-Länder hatten ihre Position bereits am Montag festgelegt und sich – anders als der Ausschuss – nicht für verpflichtende Untersuchungen ausgesprochen. Sowohl im Parlament als auch unter den EU-Staaten zeichnet sich aber ab, dass begleitetes Fahren ab 17 künftig EU-weit zum Standard werden könnte.

Der ostbelgische EU-Abgeordnete Pascal Arimont bei einer Ausschusssitzung. Foto: Europäisches Parlament

Die Abstimmung über eine Revision der Führerschein-Richtlinie im Verkehrsausschuss des EU-Parlaments kommentierte der ostbelgische EU-Abgeordnete Pascal Arimont (CSP-EVP) wie folgt: „Die Kommission hatte vorgeschlagen, die Gültigkeitsdauer für die Führerscheine von Über-70-Jährigen auf fünf Jahre zu begrenzen. Diese Idee habe ich komplett abgelehnt, denn auf dem Land sind viele ältere Menschen ganz einfach auf ihr Auto angewiesen. Deshalb hatte ich im Vorfeld gemeinsam mit Kollegen meiner Fraktion entsprechende Änderungsanträge eingebracht. Ich freue mich, dass diese Änderungsanträge angenommen wurden und zumindest dieser Vorschlag der Kommission in der Position des Ausschusses nicht mehr erscheint. Kritisch sehe ich allerdings, dass in der Position des Ausschusses weiterhin verpflichtende medizinische Tests alle 15 Jahre für alle Autofahrer vorgesehen sind, weshalb ich letztlich auch gegen den Text in seiner Gesamtheit gestimmt habe.“

„Bei dem durch den Ausschuss angenommenen Text handelt es sich noch nicht um die finale Parlamentsposition für die Verhandlungen mit den Mitgliedstaaten, da der Text noch bei einer der kommenden Plenarsitzungen durch die Mehrheit der Abgeordneten angenommen werden muss. Diese Gelegenheit werden wir dazu nutzen, die verpflichtenden regelmäßigen medizinischen Tests für Autofahrer zu streichen, da hierdurch wieder nur weitere Bürokratie für die Menschen geschaffen wird“, so Arimont abschließend. (dpa/cre)

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:

95 Antworten auf “Medizinchecks für Autofahrer in der EU? – Arimont: Diskriminierung der Ü-70-Jährigen vorerst abgewehrt”

  1. Was ist daran diskriminierend? Und was ist das für eine Argumentation, dass das nicht geht, weil jemand auf sein Auto angewiesen ist. Wenn die Person nicht mehr fahrtüchtig ist, dann muss sie eben Bus oderr Taxi fahren. Ist da wieder jemand auf Wählerfang?

        • @leni: Warum so agro?
          Sie haben ihren Lappen bestimmt 3x versucht bis Sie bestanden haben! Nicht?
          Also erklären Sie bitte Ihre Sicht!
          Warum verurteilen Sie heir Menschen die das Fahrern noch voll drauf haben!
          Ich meine es jetzt so, mein Vater kann es noch besser als Sie!
          Weil Sie zu einer Generation zählen, welcher alle Probleme abgenommen wurden! Sonst hätten Sie nicht diesen Kommentar hier gepostet!
          Ihr Kommentar erklärt automatisch Ihren Standpunkt.
          Jetzt erwarte ich hier, einen Kommentar von Ihnen, welcher aussagt, dass Sie sich weiterentwickelt haben!

          • @schland: Wer „das Fahren noch voll drauf hat“ der hat ja kein Problem den Test zu bestehen. Es gibt nun mal „fitte“ 80 jährige und die, die zum Schutze der anderen Verkehrsteilnehmer nicht mehr hinters Steuer gehören.

            • @leni: Sie müssen älteren Menschen nicht ihr Verantwortungsbewusstsein hier absprechen. Das können die noch besser entscheiden als Ihre Generation. Ihr habt euch schon genug geleistet wie ich finde, von Oma ist ne Umweltsau bis Opa soll den Lappen neu machen. Dabei findet man die Schuldigen in Euren Reihen.

              • @Schland Es geht nicht darum geht, älteren Menschen die Verantwortung abzusprechen. Es geht vielmehr darum, auf aktuellen Herausforderungen aufmerksam zu machen. Dazu gehört auch, manchmal unbequeme Wahrheiten anzusprechen und Veränderungen anzustoßen. Die Menschen werden immer älter und manche gehören sich nicht mehr hinters Steuer. Jede Generation hat ihre Stärken und Schwächen…

                • @Leni: Wie kommen Sie darauf, dass die Menschen immer älter werden?
                  Ich sage, es kommt Ihnen nur so vor dass, weil Sie darüber nicht nachdenken, sondern plappern vorgekauten Nach_richten Müll nach.

                  Zum Glück, werden Sie nicht entscheiden wer hinters Steuer gehört und wer nicht.

                  Wo Sie bei unbequemer Wahrheit sind, manche behalten ihre Naivität auch bis ins hohe Alter.

            • Wie bitte?!

              @ leni

              Sie scheinen ja eine begnadete Autofahrerin zu sein! Wie viele Unfälle hatten Sie denn bereits? Wieviel Erfahrung haben Sie denn im Straßenverkehr…

              Solche Alleskönner wie Sie erlebe ich allzuoft auf den Straßen. Mein Rat, schalten Sie 3 Gänge zurück und denken über Sie genau über Ihr Selbstbewusstsein nach, psychologische Hilfe wäre auch nicht schlecht. Wer hoch fliegt, kann tief fallen.

        • Leni, fahre jetzt 52 Jahre Auto,beruflich immer 100.000 – 120.00 km jährlich.
          bin noch ganz klar.
          Sie mit ihren 50 Jahre wollen hier nur dumm reden/schreiben.
          Einfach nur Klappe halten.
          Sie machen sich nur noch lächerlich.

  2. 9102 ANOROC

    Klar , die über 70-Jährigen gehören schließlich auch zum Wahlvolk.
    Lasst es krachen !
    Behalten dürften meiner Meinung nach , über 70-jährige den Führerschein nur , wenn sie sich spätestens nach zwei Jahren bei einem Kontrollarzt melden, der darauf geschult ist, festzustellen, ob eine Fahrtüchtigkeit noch gewährleistet ist .
    30 Minuten mit einem Fahrprüfer , im Anschluss eine Runde mit dem Rentner , in seinem eigenen Fahrzeug drehen , oder einem Fahrschulfahrzeug , wenn er über keinen Wagen mehr verfügt , kann auch nicht schaden.

    Für Piloten gibt es den Flugsimulator , in dem sie jedes Jahr unter Beweis stellen müssen , dass sie es noch können.
    Was jetzt beschlossen wurde , ist in Zukunft natürlich wieder nicht mehr der Rede wert.
    Der Pkw, Bus oder LKW Simulator wird kommen und dann wird es auch für niemanden mehr Ausreden geben.

    • Schwierig umzusetzen…..Ich fahre pro Jahr 70000-80000km Auto. Seit 25 Jahren Unfallfrei; und der letzte Blechschaden war ich noch nicht mal Schuld. Ich habe zuletzt mit 2 meiner Kinder die Simulation durchgeführt, um die theoretische Prüfung zu bestehen. Ich bin bei mehreren Versuchen immer wieder kläglich gescheitert. Die Frage ist doch welche Anforderungen stellt man den älteren Herrschaften um eine Fahrerlaubnis zu verlängern? Ich schätze das 90% der Führerscheininhaber die benötigten Prüfungen, ohne intensive Vorbereitung, auf Anhieb nicht schaffen würden.

  3. Pensionär

    Vielen Dank Herr Arimont, für Ihre Interventionen! Ich hätte aber noch eine Idee für Sie:
    wie wär es mit Folgendem: die Politiker würden zwei Mal gewählt, alsdann nur eine Position inne halten, also keine „Diverse“ dabei, Altersrente ab Alter der von ihnen Gewählten Bürger, In Summe etwas gehobener, aber nicht solch exzessive Summen so wie jetzt. Womit hätten sie die auch verdient!?
    Das war mein Wunschzettel zu Weihnachten 2023.

  4. Erwin Haep

    3 Besprechungen in Ostbelgien direkt, die als Thema dem Verständnis des Volkes näherkommen:
    1. keine Diskriminierung der Ü 70-jährigen,
    2. kein Handyverbot für Schüler/innen,
    3. keine neue Schulferienregelung.
    Wohltuend, nicht erneute Einschränkungen!
    Einen Bericht über das Musical „Neubelgien – unsere Geschichte“, eine rundum epochale bestens gelungene Aufführung, habe ich leider bei Ostbelgien direkt nicht vorgefunden, warum ?

  5. Es gibt viel mehr junge Autofahrer als ältere, die fahruntüchtig sind. Nämlich weil sie unter Drogen- oder Alkoholeinfluss am Steuer sitzen. Schneller fahren als Ältere tun sie auch, weil sie oft unter Zeitdruck stehen, wegen der Kinder oder der Arbeit. Und nicht zuletzt ist man heutzutage mit 70 Jahren nicht alt. Über Achtzigjährige sollten sich jedoch kritisch hinterfragen, ob sie sich noch sicher durch den Verkehr bewegen können. Dazu braucht man sie aber nicht vor einem Arzt zu zerren. Eine Kampagne, die darauf hinweist, genügt.

    • 9102 ANOROC

      @ – Logisch 13:48

      Und der 80-Jährige wird behaupten , dass man sich ab 90 selber kritisch einschätzen sollte.
      Eine Kampagne kann man veranstalten , wenn man die bitte an den Bürgern hat , bei einer Rasenhöhe von maximum 15 cm , den Rasen zu mähen.
      Das genügt.
      Hier geht es sich um die Verkehrssicherheit aller !
      Auch jüngere Menschen , können schließlich bei einem Unfall verletzt werden , durch ältere Menschen , die nicht mehr bei der Sache sind.
      Und schon sind wir bei ihrem Arztbesuch , den sie nicht für nötig halten.
      Der Arzt muss die über 70-Jährigen keine 50 Liegestützen machen lassen , sondern nur prüfen , ob wichtige Funktionen wie Herz und Hirn , eine eigene Teilnahme am Straßenverkehr mit einem eigenen Fahrzeug noch erlaubt.
      Die Überprüfungen von Statistiken im Straßenverkehr hat ergeben, das ältere Menschen , mehr in Unfälle verwickelt sind , das ganze ist prozentual gesehen zu betrachten.
      Ältere Menschen fahren nicht zur Arbeit, und allgemein eher seltener.
      Außerdem besteht das Risiko in vielen Fällen , das durch Leute die nicht mehr ganz bei der Sache sind , aufgrund ihres Alters, genau so Unfälle verursachen, wie Drogenabhängige durch zu langsames Fahren und so den normal fließenden Verkehr behindern , oder die Reaktion nicht mehr reicht, einschätzen zu können mit welcher Geschwindigkeit man eine Kurve nehmen kann.
      Wenn man dies in der ganzen Statistik berücksichtigt, ist auch klar , weshalb jüngere Menschen besser in den meisten Statistiken abschneiden.
      Wenn ein Fußballspieler nur selten zum Spiel erscheint, kann er auch keine Tore schießen.
      Und ältere Menschen erscheinen mit eigenem Fahrzeug, seltener im Straßenverkehr.
      Kein Grund die selteneren Verkehrsteilnehmer , nicht zu überprüfen und nur zu warten , das etwas passiert.
      Drogenabhängige oder alkoholisierte Fahrzeugführer überprüft man ja schließlich auch .
      Also müsste auch keiner bei einem Test Angst haben;
      wer vor einem test angst hat, ist sich ja auch gar nicht so sicher , dass er noch fahrtüchtig ist.
      Alleine durch Ihren Kommentar , darf man an ihrer Fahrtüchtigkeit auch Zweifel haben😊

      • Gastleser

        Nein.
        -Weil ich gegen eine Umkehr der Beweislast gegenüber dem Staat bin, die Schritt für Schritt immer mehr wird.
        Es hört auch nicht bei den Alten auf, wenn die Tür geöffnet ist sind die Leute mit 50-60 dran- dann kommt eine Klage und dann sind alle betroffenen- damit keiner diskriminiert wird.

          • Peter S.

            Was wäre daran falsch, wenn man alle 5 Jahre die Führerscheinprüfung erneut bestehen müsste und medizinisch überprüft würde? Das sollte dann für alle unabhängig vom Alter gelten.

            • Gastleser

              Ja was ist daran falsch?
              Es ist Vertragsbruch!
              Ich habe mit 18 und einem „kleinen Vermögen“ aus harter Arbeit in scheiss Ferienjobs vor Jahrzehnten einen Führerschein gemacht – da steht drauf „unbefristet gültig“.
              Von Abo steht da nichts!

              • Robin Wood

                Genau, der Führerschein ist unbefristet und sollte es auch bleiben. Die Bürger sind doch nicht unmündig – bis auf wenige Ausnahmen.
                Sollen die Regierungen sich denn immer mehr in das Privatleben der Bürger einmischen?
                Dann müssten auch Fahrrad- und Motorrad-Fahrer sich einem Gesundheitstest unterziehen. Wo fängt es an und wo hört es dann auf?

  6. Es geht wiedermal um grüne Ideologie!

    Das Autofahren soll verboten werden, so fångt man schonmal an. Noch in den 60zigern ging es auch ohne Führerschein. Dann schaffte man eine neue Berufsgruppe, die Fahrschulen – das war nicht gerade billig für 18 Jährige. In den letzten Jahren hört man, dass unsere sogenannten Verkehrsexperten es geschafft haben, dass es kaum noch Jugendliche gibt, die den Führerschein auf Anhieb schaffen. Das bringt dann auch wieder viel Geld in die Kassen. Aber auch das scheint nicht zu reichen, jetzt muss der Führerschein alle 15 Jahre erneuert werden – so zumindest die Absicht. Da fragt sich doch jeder klar denkende Mensch, was ändert sich an einem Menschen innerhalb eines Jahres?!

    Und ja, die Politiker der EU kriegen nichts auf die Reihe – siehe Migration, siehe Verteidigungsfåhigkeit, … – und suchen sich deshalb neue Betätigungsfelder. Ein radikales Durchforsten dieser Institution wåre dringend erforderlich.

  7. Fordere National und EU-Politikertauglichkeitstest...

    …und zwar alle 3 Monate !…und es sind die, die nicht mehr fahren dürfen, die das entscheiden werden !…die können dann so ihren sozialen Wert beweisen, da sie eh, verknackt, viel Zeit haben…

  8. Ein standardisierter Hör-, Seh- und Reaktionstest für Menschen ab einem bestimmten Alter wäre durchaus angebracht. Auch im eigenen Interesse der Betroffenen. Die Senioren (ich gehöre inzwischen auch dazu…) sehen es als normal an dass ihnen eine Rente zusteht wenn sie körperlich nicht mehr in der Lage sind zu arbeiten, aber dass mit dem Alter auch andere Fähigkeiten verloren gehen will man nicht wahrhaben. Das gehört aber auch zur Wahrheit dazu. Es geht sich nicht darum die Führerscheinprüfung zu erneuern, aber ein Check der fundamentalen Körperfunktionen sollte eigentlich jedem zuzumuten sein der weiter 1,5 T Stahl durch die Gegend bewegt……

  9. Herr Arimont, wie kommt es das ein Fahrer aus Mürringen der nicht gut sieht und dringend eind Brille braucht kann es auch leisten ist nur zu geizig dann nimmt er schlaftabletten und man darf damit nicht Fahren. Muss der erst ein Mensch tot fahren ehe was gemacht wird? Man muss doch an jede denken. Der ist nicht sehr dicht und man sollte ihn den Fuhrerschein wegholen ehe was passiert. Er ist nicht alleine auf die Strasse oder????

          • 9102 ANOROC

            @ Stein Häger 08:55

            Ob es nur an den Dröpscher Gelegen hat ? 😄.
            Hätte man einen Spanngurt über den Stuhl geworfen, und diesen unter der Palette zusammengezogen , bevor jemand Platz nimmt , dann hätte der arme Nikolaus🎅 sich bei Schwankungen des Fahrzeugs am Stuhl festhalten können, da der Stuhl aber ins Wanken geraten war, konnte er ja nur noch mit dem Stuhl vom Traktor fallen.
            Hoffe er hat sich nicht verletzt , hatte im Video aber zum Glück auch nicht so ausgesehen.
            Wahrscheinlich hat er danach noch ein Dröpcher als medizinische Hilfe eingenommen ,
            damit er im Anschluss die nächsten Kinder glücklich machen konnte.-)
            Hoffentlich dann mit Spanngurt über den Stuhl.😊

      • Peter S Diese Mann nimmt schlaftabletten und auf die dose steht geschrieben verboten zu fahren und der nimmt 4 stuck pro tag. Kann kein eter vor sich sehen und fährt ein Auto. Der ist sehr gefährlich und hat schon ein Auto schrott gefahren. Muss er erst ein Mensch tot fahren ehe der sein Fuhrerschein abgenommen wird?

    • @Gaia; Ich verstehe Sie sonst gut, hierbei nicht, bitte tun Sie das in NL oder F, dann verstehe ich Sie. :)
      Etwas an der Übersetzung hat nicht so geklappt….;(
      Ich lese Ihre Kommentare sonst ganz gerne mal. ;)

    • Erfahrener

      Wieviel Menschen nehmen nicht Medikamente. Die dürften auch nicht fahren laut Beipackzettel, fahren trotzdem. Wenn man den Älteren den Führerschein abnehmen würde nimmt man ihnen ein Stück Freiheit ab und das ist diskriminierend. Laut Versicherungsagent machen die jungen Autofahrer die meisten Unfälle nicht die Älteren. Also soll man alles lassen wie bisher. Die meisten Alten sind sehr vorwitzig und lesen jeden Tag Ostbelgien direkt, die sind schon gezwungen regelmäßig zum Augenarzt zu gehen.

  10. Krisenmanagement

    Mit Ausgrenzungen kennt man sich im EU-Parlament aus. Seit den QR-Codes für privilegierte wundert mich nichts. Wann bricht die EU endlich zusammen. Es reicht! Nun will man uns im Alter auch noch aller Freiheiten berauben. Alles hat seine Grenzen! Die rote Linie wurde schon lange überschritten. Meine Aufforderung an Herr Arimont ist ganz einfach: Treten sie endlich zurück! übernehmen sie endlich Verantwortung für ihre Taten.

    • @Krisenmanagement: Madam, auch hier bei Ihnen, nur bitte um Absätze im Text!
      Sie sind eine schlaue Frau, also achten Sie demnächst darauf!

      Inzwischen laufen wir über den Regenbogen, noch nicht gemerkt?
      Lach, merken Sie den Regenbogen nicht?
      —-Alles Gut, ich auch nicht, und sonst auch niemand der denkt ;)
      Corona2019 ist ein Denker!!
      Dann wissen Sie wie es um Sie steht!
      Ich hätte Ihnen gerne etwas anderes erzählt, so Gott mir helfe! Leider kann ich Sie nur auf Corona2019 verweisen, danach wissen Sie alles, ….so kommen Sie endlich zu denen die so denken wie Sie!!;)

  11. Zuhörer

    Und schon wieder eine neue Enteignung auf dem Weg. So kann es doch nicht mehr weitergehen.
    https://blackout-news.de/aktuelles/eu-plant-autobesitzern-die-entscheidungsgewalt-ueber-verschrottung-ihres-fahrzeugs-zu-entziehen/

    Eines Tages steht der Abschleppwagen vor der Haustür, und dann ist dein Fahrzeug weg. Die EU will jetzt bestimmen wann dein Auto verschrottet wird.
    Wir werden nur noch mit Hiobsbotschaften erpresst. Kann denn niemand diesen Wahnsinn stoppen?

  12. wenn es -eindeutige- hinweise darauf gibt, das bestimmte unfälle am „Alter“ schlechthin liegen, dann sollte man -diese unfallursachen- beschreiben und mal darüber nachdenken, ob ncht „technik „helfen kann.
    Wer sich schlecht „drehen“ kann, dem hilft eine kamera als spiegel, wer bremse mit gas verwechselt, dem hilft eine „Fußsperre“ zwischen den pedalen, wem das alles „zu schnell“ geht, dem hilft eine techn. tempobegrenzung auf z.B. 60 oder 80 km/h., ggf. inkl. ein blinklicht, damit andere den grund der langsamfahrt erkennen können usw.usw…..auto´s, die nur 45km/h fahren dürfen gibt es ja bereits. Ja, ggf. das gesamte verkehrsgeschehen verlangsamen, DAS HILFT ALLEN.

    kreativ denken ist angesagt……

    • @Gast. Das gesamte Verkehrsgeschehen noch mehr Verlangsamen? Na dann ist es doch kein Problem, wenn mein Auto mal zwangsverschrottet wird. Dann kaufe ich mir einen Esel und bin damit noch schneller als der Verkehr in zehn Jahren. ;-)

  13. Gastleser

    Würde nicht immer gesagt dass die Autos so sicher geworden sind?
    Im Vergleich zu einer Ente/2cv sollte man dann doch mit einem Citroen C3 aktueller Produktion noch bis zum Ende fahren können…

  14. Pensionierter Bauer

    Da bin ich ganz auf der Seite des Herrn Arimont, der mir trotz der Tatsache, dass er ein CSP Mann ist, immer besser gefällt.
    Ich finde keine Beweise dafür, dass Senioren mehr Unfälle verursachen wie der Rest der Bevölkerung und wenn, dann sind es meist harmlose Unfälle. Die meisten Unfälle werden sowieso von rücksichtslosen und gestressten Menschen herbeigeführt. Auch wird der Erfahrungsschatz auf den wir Älteren im Verkehr und auch generell im Leben zurückgreifen können und auch die Tatsache, dass wir uns nicht mehr gegenüber Halbstarken beweisen müssen, gerne ignoriert. Mit unseren Erfahrungen machen wir die ganz langsam schwindende Reaktionsschnelligkeit problemlos wett.
    Auf der anderen Seite merkt jeder vernünftige Mensch doch, wenn es schwieriger wird mit den Gegebenheiten fertig zu werden und zieht hieraus seine Konsequenzen und fährt, wie es einige meiner Altersgenossen es jetzt schon tun, nur noch tagsüber oder nur noch im gutbekannten Raum.
    Auf der anderen Seite erschreckt es mich immer wieder aufs neue, wieviele jüngere und auch ältere Verkehrsteilnehmer die Verkehrsregeln nicht aus dem effeff begolgen und beherrschen.

        • 9102 ANOROC

          Wenn ihre Freiheit kurzfristig zum Tode führt; kann von Freiheit keine Rede sein.
          Oder glauben Sie auch , dass nach ihrem Tode sieben Jungfrauen ihnen das Leben versüßen.-)
          ?
          Wir sind keine politischen Gefangenen gewesen.
          Sie können niemanden vorwerfen, Ihnen die Freiheit zu entziehen , der um ihre Sicherheit und die Sicherheit anderer besorgt ist.
          Ganz einfaches Beispiel .
          Weshalb darf man bei uns wohl Maximum zu 5 Personen , in einer normalen Limousine sitzen?
          Könnte es an der Bremsanlage liegen , oder daran dass es nur fünf Gurte gibt?
          Die Sicherheit im Straßenverkehr , hat sich nicht durch Leute verbessert , die abergläubig gewesen sind und glaubten , durch Sicherheit den anderen die Freiheit nehmen zu wollen , sondern durch Leute vom Fach , die von ihrem Fach auch etwas verstehen und schon viele Menschen das Leben gerettet haben , die sonst ihre Freiheit nicht mehr genießen könnten.

          • Robin Wood

            @9102 ANOROC
            „Sie können niemanden vorwerfen, Ihnen die Freiheit zu entziehen , der um ihre Sicherheit und die Sicherheit anderer besorgt ist.“

            Inzwischen hat sich aber herausgestellt, dass viele „Schwurbler“ Recht hatten, dass die Impfung nur dem Selbstschutz galt und nicht einmal die Pharmafirmen selbst wussten, wieviel Schutz überhaupt gegeben war. Immer mehr Berichte kommen darüber nun auch ab und zu in MSM. Politiker, Experten und Pharmafirmen haben alle Menschen absichtlich belogen, nur um die Impfung an den Mann zu bringen. Und dass eine Von der Leyen (schon wieder ist sie involviert) sogar die EMA unter Druck gesetzt hat, damit sie die Impfung zumindest bedingt zulässt.
            In Slowenien werden inzwischen aufgrund der Lügen die Strafen zurückgezahlt, die man Bürgern bei angeblichen Verstössen aufgezwungen hat.
            Links zu diesen Aussagen habe ich während der letzten Wochen hier gepostet.
            Wenn Politiker mir aufgrund ihrer Lügen meine Freiheit entziehen, sollten sie sich schon vor einem Gericht verantworten müssen. Aber eine Aufarbeitung ist genau aus diesen Gründen nicht erwünscht.

  15. Laut Verkehrs-Statistiken sind die unter 25 jährigen für ein gutes Viertel, die 25 bis 65 jährigen für die Mehrheit und die über 65 Jährigen für gut 10% der Verkehrsunfälle verantwortlich.

    • Gastleser

      Jawoll!
      Und dann alle Ausländer, insbesondere die aus dem UK.
      Und Holländer müssen ab Eupen den Bus nehmen – die Höhenluft im Venn könnte zu ungewohnt sein.
      Und erst der Winter.
      Da sollten am besten alle Zuhause bleiben!

      Sicher genug?
      Aber Vorsicht!
      Der Haushalt ist noch viel gefährlicher als eine Autofahrt…

  16. Peter Müller

    Gastleser
    11/12/2023 09:13
    Wir haben schon einmal Freiheit gegen „Sicherheit“ getauscht…
    Das wâre das gleiche , als wenn der Staat uns verpflichten würde das Präservativ beim Sex zu benutzen. :-))

  17. Peter Müller

    Es werden doch immer mehr Pensionierte gesucht, für Schulbusse, Taxen, Lieferranten/ Kurierfahrer von Zahnärzten, Labore, Bâckereien und Kleinunternehmer. Sogar für Reisebusse werden 65- 70 jährige gesucht. Ob gesund oder nicht , Hauptsache Führerschein. Ärztliche Untersuchungungen sind Lachhaft.

  18. Peter Müller

    Ja Walter. Sind sie schon mal da gewesen ? Husten sie mal , Blutdruck gut, Sehen sie Nachts gut ? O.K. sie sind tauglich. Alles ein Witz, In meinem VW Bus kann ich Privat, mit mir 9 Personen befördern. Auch noch mit 85 Jahre.

Antworten

Impressum Datenschutzerklärung
Desktop Version anfordern