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Großbrand im Hohen Venn – Drohnen im Einsatz

Die Rauchwolken konnte man von der Hochstraße in Kettenis aus sehen. Foto: OD

Am Freitagnachmittag ist es im Hohen Venn auf dem Gebiet der Gemeinde Baelen zu einem Großbrand gekommen. Das Feuer brach gegen 13-14 Uhr in einem relativ schwer zugänglichen Gebiet aus. Deshalb wurden Drohnen eingesetzt, um den Brandherd zu lokalisieren und zu überwachen.

Auch Quads und andere bodengestützte Einsatzmittel wurden erwartet, um die Flammen zu bekämpfen und ihre Ausbreitung zu verhindern, berichtete RTL Info. Eine große Rauchwolke ist von mehreren Orten in der Region aus sichtbar.

„Die Hubschrauber der Föderalen Polizei werden ebenfalls vor Ort erwartet, ausgestattet mit den Bambi Buckets, diesen Wasserbehältern, mit denen Wasser abgeworfen werden kann“, erklärte Bürgermeisterin Nathalie Thönnissen (Baelen) gegenüber Journalisten.

Foto: OD

Ein Bambi Bucket ist ein spezieller, zusammenfaltbarer Löschwasser-Außenlastbehälter aus robustem Material, der an einem Seil unter einem Hubschrauber hängt. Er wird weltweit von Feuerwehr, Polizei und Militär zur effektiven Bekämpfung von Wald- und Flurbränden in schwer zugänglichem Gelände eingesetzt.

Kurz nach 14 Uhr war bereits fast ein Hektar in Flammen aufgegangen. Nach ersten Schätzungen der Feuerwehr könnte sich das Feuer jedoch auf eine Fläche von 1.000 Hektar ausbreiten.

Noch sind die genauen Umstände der Brandentstehung noch nicht bekannt. In diesem Gebiet ist größte Vorsicht geboten. Es wird dringend empfohlen, das Venn zu meiden und sich nicht dem Einsatzort zu nähern, um die Arbeit der Rettungskräfte nicht zu behindern. Spaziergänge im Venn sind bis auf Weiteres verboten.

Die Bevölkerung wurde auch über Be-Alert informiert und gebeten, die Gefahrenzone unverzüglich zu verlassen. Wegen des Brandes wurde die Vennstraße zwischen Sourbrodt und Eupen gesperrt. (cre)

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