Politik

Als die heutige DG laufen lernte: 40 Jahre Autonomie und 30 Jahre Regierung

Staatssekretär Willy Schyns (Bildmitte) am 23. Oktober 1973 bei der konstituierenden Sitzung des RdK mit seinem damaligen Mitarbeiter Max Mockel. Foto: DG-Parlament

Die Einsetzung des Rates der deutschen Kulturgemeinschaft (RdK) am 23. Oktober 1973 jährt sich in diesem Jahr zu 40. Mal. An jenem Tag nahm die Autonomie für das Gebiet deutscher Sprache ihren Anfang. Es ist aber nicht das einzige Jubiläum, das gefeiert wird: Die Einsetzung der ersten Regierung, die sich anfangs noch „Exekutive“ nannte, feiert Ende Januar 2014 ebenfalls einen runden Geburtstag: 30 Jahre sind dann seitdem vergangen.

Anlässlich dieses Doppeljubiläums sind zahlreiche Veranstaltungen vorgesehen. Die Festlichkeiten wurden am Dienstag am (alten) Sitz des Parlaments am Kaperberg in Eupen durch PDG-Präsident Alexander Miesen (PFF) und Ministerpräsident Karl-Heinz Lambertz (SP) vorgestellt.

Blick nicht nur nach hinten, auch nach vorne

Als Titelbild des Programmheftes dient die Seite 1 des Grenz-Echo vom 24. Oktober 1973, dem Tag nach der Einsetzung des RdK. Foto: OD

Als Titelbild des Programmheftes dient die Seite 1 des Grenz-Echo vom 24. Oktober 1973, dem Tag nach der Einsetzung des RdK. Foto: OD

Man wolle nicht nur einen Blick zurück, sondern auch nach vorne werfen, sagte Lambertz, der ja auch deshalb seinen Blick nach vorne gerichtet hat, weil im kommenden Jahr u.a. PDG-Wahlen stattfinden. Da macht es sich ganz gut, die Jubiläumsfeierlichkeiten zu nutzen, beispielsweise um der Bevölkerung die Leitlinien des Regionalen Entwicklungskonzepts (REK) näher zu bringen.

Höhepunkt der Festlichkeiten ist jedoch ohne Zweifel der 23. Oktober 2013, der 40. Jahrestag der Einsetzung des RdK durch Willy Schyns, den damaligen Bürgermeister von Kelmis und Staatssekretär für Tourismus und die Ostkantone. Erster Präsident des RdK wurde der CSP-Politiker Johann Weynand.

Am 23. Oktober 2013 findet im neuen Parlament am Kehrweg (bzw. am Platz des Parlaments) eine akademische Sitzung statt, die sogar live vom Fernsehen (BRF oder Offenen Kanal) übertragen wird. Und nicht nur das: Ausgerechnet an diesem historischen Tag besuchen König Philippe und Königin Mathilde die Deutschsprachige Gemeinschaft.

„40 Jahre gelebte Gemeinschaft“

Auch wenn dieses Bild, auf dem sie ein wenig "bedröppelt" dreinschauen, einen anderen Eindruck vermittelt, Alexander Miesen (links) und Karl-Heinz Lambertz gaben sich enthusiastisch, als sie das Programm zum Doppeljubiläum vorstellten. Foto: OD

Auch wenn dieses Bild, auf dem sie ein wenig „bedröppelt“ dreinschauen, einen anderen Eindruck vermittelt, Alexander Miesen (links) und Karl-Heinz Lambertz gaben sich enthusiastisch, als sie das Programm zum Doppeljubiläum vorstellten. Foto: OD

Am darauf folgenden Wochenende, 26. und 27. Oktober 2013, findet im neuen Parlamentsgebäude ein Tag der Offenen Tür statt. Dann hat der Otto Normalbürger die Möglichkeit, sich persönlich ein Bild von dem neuen Parlamentssitz zu machen, der in der Öffentlichkeit für so viel Diskussionsstoff gesorgt hat und noch sorgt. Darüber hinaus ist im Funkhaus des BRF direkt gegenüber die Ausstellung „40 Jahre gelebte Gemeinschaft“ zu besichtigen, ebenso die Studios des BRF.

Hervorzuheben sind noch andere Veranstaltungen:

  • 5. Dezember 2013: Buchvorstellung zur Regionalgeschichte 1945-1973 in Eupen.
  • 31. Januar 2014: 3. Kolloquium „Small is Beautiful“.
  • 31. Januar 2014: Festakt zur Einsetzung der ersten Gemeinschaftsregierung vor 30 Jahren.
  • 7. und 8. Februar 2014: 2. Nacht der offenen Gemeinschaft. Die Bevölkerung kann in Eupen einen Blick hinter die Kulissen des Ministeriums, des Parlaments, des Refierungsgebäudes, des BRF und des Medienzentrums werfen und in St. Vith das Dienstleistungszentrum der DG und das Triangel besichtigen. (cre)

46 Antworten auf “Als die heutige DG laufen lernte: 40 Jahre Autonomie und 30 Jahre Regierung”

  1. Dieses Doppeljubiläum ist ja schon mehrfach gefeiert worden: 20 Jahre RdK und 10 Jahre Regierung, 30 Jahre RdK und 20 Jahre Regierung, jetzt 40 Jahre RdK und 30 Jahre Regierung, in 10 Jahren 50 Jahre RdK und 40 Jahre Regierung… Die Politik feiert sich selbst, diesmal sogar mit dem Königspaar und im neuen Prunkbau Sanatorium.

    • Zappel Bosch

      Besser als jeweils kurz vor den Wahlen, können die Jubiläen garnicht fallen… Diese „Festtage“ werden dann auch bis zum letzten Moment „ausgelutscht“ : laut BRF z.B. noch am 5.4.2014 das Forum zum Regionalen Entwicklungskonzept “Ostbelgien leben 2025″ (10:00 bis 16:00 im Ministerium, Gospert 1, Eupen), selbstverständlich mit entsprechenden Publikationen… Druckschriften „auf Staatskosten“ sind aber eigentlich ab 60 Tage vor den Wahlen gesetzlich verboten, nach der Staatsreform – sofern die denn überhaupt kommt – sogar ab 90 Tage…

  2. Johann Klos

    „bedröppelt“

    Sie können es einfach nicht lassen.

    Selbst wenn Sie im Artikel den Ball flach halten irgendwo findet man immer so ne kleine nennen wir es mal Spitzfindigkeit.

    Wie viele Bildchen muss man aufnehmen um immer solche „Meisterwerke“ präsentieren zu können

  3. Ostbelgien Direkt

    Herr Klos, das war wirklich keine Absicht. Ich habe insgesamt 4 Fotos gemacht, und auf allen schauten die beiden so wie auf diesem Bild. Und weil ich weiß, dass Herr Lambertz sehr empfindlich reagiert, wenn er auf einem Bild nicht günstig getroffen wurde, weil er dahinter oft Absicht vermutet, habe ich bewusst diese Bildunterschrift gemacht. Gruß Gerard Cremer

  4. Wahlen2014

    Klar Herr Cremer, Sie können ja nur das Foto mit den Personen wiedergeben, wie sie sich im Moment der Aufnahme präsentieren. Da haben sie ja keinen Einfluß darauf. Aber wie Herr Klos es schon sagt, bedröppelt schauen beide in die Kamera. Lästige Pflichterfüllungen, Desinteresse oder schon vorausschauend, wa so an Kommentare kommt. Meines Erachtens ist der MP mit seinen Gedanken ganz irgendwo anders. Er bekommt zwar alles mit, erweckt aber den Eindruck eines totalen Desinteresses. Und dieses wird er am Tag der Wahlen auch spüren. Dann bin ich mal auf dieses Bild gespannt. Vielleicht sollte OD einen Fotowettbewerb ausschreiben.

    • Johann Klos

      @2020

      Natürlich – Vorlage und Tor.

      Wenn Sie sich da mal nicht zu früh freuen @2020. Die hier 10 Trolle bei 70.000 Einwohnern, die sich wie die Ratten im Kanal über die Beute stürzen und beim ersten Hundegebell in die Jauchegrube springen sind bestimmt nicht repräsentativ für das durchschnittliche Meinungsbild in der DG.

      Alle die Herrn Lambertz nicht das Wasser reichen können bleibt ja nur dieses Forum im wenigstens ein bisschen der anhaltenden Blähungen los zu werden.

      Vielleicht versuchen sie es mal wie ich – schreibe weiß Gott genug nieder was mir nicht passt. Versuche aber immer die Etikette zu wahren. Auch der politische Gegner verdient Respekt meine Herren.

      Somit lieber 2014 warten sie geduldig bis 2020 dann wird der Stuhl voraussichtlich frei. Wenn bis dahin ihre Zivilcourage aber weiterhin nur bis zum Troll reicht dann lassen Sie besser die Finger davon.

      Man sollte sich nicht selbst ins Knie schießen.

      • Zappel Bosch

        Sie haben Recht, Herr Klos, das Rennen ist bei Weitem nicht gelaufen. Und wenn man sich so umschaut, dann sieht man wirklich keinen, der dem MP z.Z. das Wasser reichen könnte, mit Ausnahme von Olli Paasch. Und Erdrutschergebnisse sind nicht zu erwarten. Obwohl, vielleicht waren die Stadtratswahlen in Eupen nur der Anfang?
        Das schreibe ich hier, obwohl oder gerade weil ich mich am MP ständig reibe. Aber es muss einem ja auch nicht alles an ihm und seiner Politik gefallen…

        P.S.: ‚bedröppelt‘ ist ein „volkstümliches“ (weil nicht nur typisch Eupener) Adjektiv. Ich empfinde das nicht als beleidigend oder ungehörig. Haben Sie denn noch nie bedröppelt ausgesehen? Der MP kann m.E. auch damit leben.

      • Herr Klos,wieso reagieren Sie denn auf einmal so empfindlich? Was „Wahlen2014″
        geschrieben hat in Bezug auf den MP ist doch“ Kindergeburtstag“ verglichen mit dem, was sonst hier zu seiner Person geäußert wird. Bisher hatte ich nicht den Eindruck, dass Sie dem MP den Steigbügel halten und Ihre Kommentare schienen mir eher politik(er)-neutral zu sein.
        Übrigens ist KHL ja auch nicht empfindlich im Austeilen.

        • Johann Klos

          Sehr geehrter Herr … alias Patriot.

          Das Ganze hat mit Empfindlichkeiten nicht das Geringste zu tuen. Ich hatte lediglich Herrn Cremer die auf ein „ fair le point“ hingewiesen. Der Kommentar von 2014 war in seiner Formulierung so aufgebaut das meine vorherige Anmerkung als Meinungsgleich verstanden werden sollte oder konnte.
          Da bin ich ein bisschen empfindlich.
          Im Übrigen: Herr Lambertz braucht mich nicht als SBH und das Politik keine Missionstätigkeit ist brauche ich gerade Ihnen nicht zu erläutern.

      • wahlen2014

        @Klos: Also, was Sie jetzt hier vom Stapel lassen, ist völlig daneben gegriffen. Wer austeilt, muss auch einstecken können. Wer den MP schon mal in Versammlungen oder derartigen Zusammenkünfte erlebt hat, der weiss, wovon er redet. Ich habe so den Eindruck, dass sie sehr eng mit dem MP verbunden sind. Na denn, wünsche ich Ihnen allzeit viel Zivilcourage, wie sie es ja bereits oben zeigen.

  5. senfgeber

    1 Landrat (sozusagen als ein wahres „small is beautiful“), der unsere geliebte Sprache und Kultur im Kernland in voller Autonomie gehalten hätte, hätte es statt unnötig vieler politischer Saugnäpfe natürlich auch getan.

    Doch dann gäbe es für diese Clique ja jetzt auch gar nichts zu feiern, und was gibt es für politische Apparatschiks Schöneres, als sich selbst zu feiern oder bald das Jubiläum des Diktats von Versailles zu bejubeln, das der Welt einen gebürtigen Österreicher als deutschen Reichskanzler und uns Belgien und Wallonien beschert hat?

    Und sollte es nicht auch der historischen Ausgewogenheit und Vollständigkeit dienen, auch die Bekleidung des ersten Präsidenten des RdK in seinen Jugendjahren bei diesen Festlichkeiten zur Sprache zu bringen? Oder passt das nicht ins Konzept von Lobhudelei und politischen Hochglanzbroschüren, mit denen die Bevölkerung zur fröhlichen Geburtstagseinstimmung angefüttert wird?

    • Öppe Alaaf

      Also bis zum Jubiläum des Versailler Vertrages 1919 gehen ja noch ein paar Jahre ins Land.

      Erstmal jährt sich der deutsche Überfall auf Belgien. Dass Sie solche Dinge in den Hintergrund stellen wundert mich immer wieder. …na ja, wahrscheinlich waren ihre Vorfahren unter den Aggressoren und Sie möchten es vieleicht absichtlich verdrängen.

      Ich finde, dass Belgien schon des ersten Deutschen Angriffs gedenken sollte. GANZ Belgien wird das tun!..nicht nur die DG.

      …aber irgendwie sehe ich den Bezug zum Artikel nicht, wenn ich ehrlich bin. Meinten Sie den Thread „Kriegerdenkmal“?

      Sie können ja zuhause die Vorhänge zuziehen und bis 2019 Marschmusik hören.

      Öppe „Oppa Klimbim“ Alaaf

    • senfgeber

      Zappel Bosch, die Biografie des 1. Präsidenten war eben sehr vielschichtig, so wie die ostbelgische Geschichte. Kann gut sein, dass da das eine oder andere bei den Festlichkeiten vergessen wird.

      Den Beitrag vom 11. September 2013 18:17 muss man wohl so verstehen, dass dieser Schreiber mit Wohnsitz Verviers selber kein Nachfahre von jenen ist, die 1920 unfreiwillig zur belgischen Kriegsbeute wurden, denn wie sonst kann er schreiben, dass „unsere“ Vorfahren zu den Aggressoren zählten?

      Das passt auch zum Tenor seiner früheren Kommentare, „ihr“ (also zählt er sich nicht zu „uns“) sollten uns für den Überfall „entschuldigen“.

      Nur soviel dazu, der Begriff „Kollektivschuld“ ist Quatsch, weil Schuld nach europäischem Rechtsverständnis individuell ist. Dass „wir“ heute irgendwelche Entschuldigungen für 1914 leisten müssen ist so naheliegend, wie Franzosen Entschuldigungen für die Untaten Napoleons abzuverlangen. Keiner in der DG hat sich für 1914 zu entschuldigen, aber das hatten wir ja schon mal.

      Und mit Blick auf günstigen Vorzeichen aus Flandern zur Abschaffung des belgischen Anachronismus ganz ohne Marschmusik braucht es für die Zukunftsgestaltung auch keine Bevormundung von Leuten, die nicht zum „wir“ gehören.

      • Öppe Alaaf

        Lieber Monsieur Saucieur,

        es tut mir wirklich leid, dass Sie sich nach so vielen Jahren (Vielleicht sind Sie ja selbst jung, aber sprechen wir hier von Ostbelgien.) sich noch immer als „unfreiwillige belgische Kriegsbeute“ fühlen.

        In meinem damaligen Post, auf dass Sie schon wieder hinweisen, (Es mag Sie ja beeindruckt haben, andererseits glaube ich, dass Sie gerne alte Dinge wieder hochkochen.) habe ich sinngemäß geschrieben, dass es endlich an der Zeit sei zu erkennen, dass wir Teil von Europa sind und das Nationalstaatengedöns, dass uns die Weltkriege bescherte, endlich zur Vergangenheit gehören sollte. Also kein Wort von „Kollektivschuld“ diesen Begriff scheinen sie in diesem Umfeld hineininterpretiert zu haben.

        Wer das nicht kapiert habe, und der Zeit vor dem ersten Weltkrieg noch immer hinterherhängt, der kann den Tag nicht als Tag der Versöhnung feiern, sondern sollte sich Gedanken machen, wessen Geistes Kind er ist. (Ihre Tiraden danach sind ein Beispiel für Ostbelgische Toleranz und Höflichkeit. Es war mir eine Freude, das Geplänkel zu erlebe.)

        Dass Sie stets darauf anspringen und mich versuchen persönlich anzugreifen (Was tut es zur Sache, dass ich 15 km von Ihnen entfernt wohne?), finde ich witzig. Aber wenn Sie es nötig haben, um ihr Gesicht vor den Stammtischbrüdern nicht zu verlieren, …nur zu! Ich habe schon länger den Eindruck, dass sie lediglich EIN Argument haben, dass Sie lediglich mit anderen Wörtern umschreiben. Selbst ihre persönlichen Anfeindungen sind stereotyp.

        Nur noch ein Wort zum „Wir“: Stimmt! Ich bin nicht in der gleichen Gruppe wie Sie. Ich identifiziere mich nicht als „unfreiwillige belgische Kriegsbeute“ und bin damit stolz, von Ihnen nicht als „Wir“ bezeichnet zu werden. Ich bin stolz auf ein Europa, dass wir Europäer gestaltet haben (ja, ich nahm den Friedensnobelpreis gerne an.) und empfinde es als arm, der wilhelminischen Landkarte nachzutrauern. Solche Figuren haben in Europa keinen Platz. (Es wurde hier oft über Meinungsfreiheit diskutiert. Akzeptieren Sie endlich meine Meinung?)

        Wer den Prozess der Jahre nach dem zweiten Weltkrieg als Umgang mit belgischer Kriegsbeute empfindet, sollte …Halt. Verdienen Sie etwa Geld mit der Verbreitung solchen Mists? OK, dann können Sie nicht anders…

        Öppe „manche müssen Googlen um béarnaise schreiben zu können“ Alaaf

        • senfgeber

          Was zum Thema „Kollektivschuld“ in Beiträge hineineinterpretiert wird oder nicht kann jeder selber nachlesen.

          Zitat des Alaaf-Clowns:

          „Ihr sollt euch nicht mit den Wallonen verbrüdern, sondern euch entschuldigen, dass ihr den ersten Weltkrieg angefangen habt, wenn ihr euch noch immer nicht als Europäer fühlt!

          Kapiert ihr das nie?“

          https://ostbelgiendirekt.be/jahre-erster-weltkrieg-harmonisches-miteinander-19668

          „ihr“ und „wir“, und da ist es nur konsequent, dass sich jemand, der sich nicht zu „uns“ zählt, entscheidet, sich jenseits der Sprachengrenze niederzulassen.

          Auch die Modalitäten des unfreiwilligen Staatenwechsels von 1920 sind bekannt, dass das anachronistische belgische Verwaltungsmodell, dessen Ursprünge für die cantons rédimés auf das Jahr 1920 zurückgehen, auf den Müll gehört, ist auch nicht neu. Da lobe ich mir das Selfkant-Modell.

          Was das hohle Geschwätz über Europa hier soll ist unklar.

          Europa ist eine große Tonne, in die man alles hineindeuten kann.

          Ich halte es für mich da ganz mit dem „Europa der Vaterländer“ von Adenauer und Monnet, das sich von einem inhaltslosen europäischen Brei ohne Mark unterscheidet, den man in einen europäischen Zentralstaat verpacken will, der von Euroclowns moderiert wird. Dass ich mit der belgischen Anti-Identität genausowenig anfangen kann sollte da nicht überraschen.

          Und damit stehe ich nicht allein, denn wenn es ans Zahlen für die EU-Südstaaten geht, lässt die Begeisterung für Europa im Norden sehr rasch nach, da pfeiffen die Menschen auf einen europäischen Zentralstaat und denken nicht daran, ihren Nationalstaat aufzugeben.

          Zum Club der Alaaf-Clowns möchte ich nicht gehören. Die stört es beim Verhökern von Identität auch nicht, die abendländische Kultur an Moslems zu verscherbeln und das auch noch als kulturellen Fortschritt preisen.
          Auch da zähle ich mich zu jenen Bürgern in Europa, die sich nicht gleichschalten lassen.

          • Öppe Alaaf

            …dass sie kein Europäer sind und dem Revanchismus anhängen, habe ich ja auch erst später gelernt.

            Wofür stehen Sie denn, wenn Sie weder für Belgien, noch für das Deutschland Adenauers stehen? langsam verstehe ich Ihere Sauce nicht mehr.

            So wie ich es im Moment sehe, wollen Sie aus Belgien raus, weil Sie ja bedauerliche Kriegsbeute sind und dann nach Deutschland rein, um Europa abzuschaffen.

            Sie halten sich nicht für ein wenig paranoid, oder?

            Öppe „der Narr“ Alaaf

            • senfgeber

              Ihren mentalen Defiziten kann ich auch nicht helfen, Sie taugen weder als Historiker noch als Psychiater.

              Deshalb hier noch mal zum Nachlesen.

              Abwicklung des Anachronismus und Selbstbestimmung im eigenen Sprach- und Kulturkreis. Adieu Wallonie.
              Und Ihnen natürlich noch viel Spass beim Pommesverzehr avec sauce béarnaise, beim nächsten Moscheebesuch et bien évidemment bon séjour dans votre terre d’accueil.

              • Öppe Alaaf

                Ich bin weder Psychiater noch Historiker, aber einer Tunnelblick mit extremen Scheuklappen kann ihnen sogar ein pfeifender Teekessel attestieren. Ihrem höflichen Wesen nach zu urteilen, betrachten Sie mich als solchen. :)

                Sie glauben also an ein Nationalresevat ohne ESF Zahlungen für 50.000 Personen? Jetzt ist nicht mehr die Rede von Kriegsbeute und Anschluss an Altpreussen, sondern von Autonomie?

                …sowas habe ich in den 80ern unter dem Namen „Die Klapperschlange“ mit Kurt Russel im Kino gesehen.

                Erklären Sie es bitte HÖFLICH einem armen, dummen Narren. Ich kann Ihrern Gedankengängen wirklich nicht folgen.

                Öppe „wusste nicht, dass man Senf auch rauchen kann“ Alaaf

              • senfgeber

                Sie müssen einfach nur richtig lesen.
                Selfkant-Lösung, verstehen Sie das? Eine autonome Selbstfindung ohne Wallonenbevormundung, da spielte bei den Niederländern übrigens kein wie Sie schreiben „Revanchismus“ mit.

                Dazu muss in Flandern nur noch der Schalter umgelegt werden, eine Rückgabe, wie Sie das ganz richtig formulieren, ist da wohl die beste Lösung, denn wer will schon als boche Teil eines heruntergewirtschafteten Walloniens sein, dessen wirtschaftliche Stärke es am Tropf von Anderen hängen lässt? Die Zeiten, wo sich Wallonien seinen Reichtum mit dem Ausplündern des Kongo verdiente, sind eben vorbei, und es ist nicht unrealistisch, dass Fronkraisch die Rolle des flämischen Sponsors übernimmt, wenn Flandern aussteigt.
                Und mal ährlisch, wer will von den Beute-Boches dann schon Teil der Grande Nation sein?
                Ziehen Sie sich weiter Kurt Russel rein, das passt gut zu Ihnen.

              • Öppe Alaaf

                Danke, lieber Senfgeber

                das haben Sie wieder einmal nett gesagt.

                Wegen 100 jahren „unfreiwilliger Kriegsbeute“ kann man also unter Umständen zum „freiwilligen Gartenzwergtreiber“ im Selfkant mutieren.

                Nun gut, ich akzeptiere Ihre Meinung, ohne Sie einen wilhelminischen Operetten-Untertanen zu nennen.

                Aber ehrlich: Glauben Sie, dass Sie als Europa-Gegner Teil des Geiselaustausches werden? Ich fürchte, dass Berlin für Ihre destruktive Einstellung zum Adenauer-Deutschland nicht einen Euro locker machen wird. (Deutschland hat ja nicht wenig bezahlt für den Selfkant.)

                Natürlich sagt mir die Selfkant-Lösung etwas, aber Sie haben mir die Frage nicht beantwortet, lieber Senfgeber.

                Wie kann man gegen Belgien, gegen Europa und geben das Nachkriegsdeutschland sein und eine Rückgabe Ostbelgiens (Malmedy wird sich freuen) an selbiges fordern?

                Also: Bitte um mehr Information, Herr Senfgeber.

              • senfgeber

                Lieber Alaaf-Clown, wir sind alle Europäer, nur ist Ihr Europa ein anderes als das, was mir vorschwebt. Da haben Sie wieder mal nicht richtig gelesen.

                Sie haben es immer noch nicht gerafft. Ich bin weder gegen Europa noch gegen Nachkriegsdeutschland, finde aber, dass der belgische Anachronismus 2013 keine Daseinsberechtigung mehr hat. Das sieht man auch in Flandern so. Belgien ist die Ursache der belgischen Probleme, nicht deren Lösung. Und in solchen Fällen bedarf es einer Entsorgung. Erfolgreiche Vorbilder sind die Abwicklung der UdSSR, der CSSR oder Jugoslawiens.

                Ich fordere gar nichts, aber die Selfkant-Lösung finde ich um ein Vielfaches besser als ein Protektorat Walloniens zu sein, das in Westeuropa zu den wirtschaftlichen Schlusslichtern zählt, einen kulturellen und sprachlichen Überlegenheitsfimmel hat und das mir so sehr am Herzen liegt wie Timbuktu. Je früher wir diesen Klotz los sind, desto besser. An unserer geografischen Lage ändert sich dadurch gar nichts, Gartenzwerge kann man also ruhig behalten.

                Ihre Befürchtung, dass Berlin für diesen Landstrich keinen Cent locker machen wird (an wen soll auch gezahlt werden, wenn ein gescheiterter Staat abgewickelt wird?) teile ich zu 100 %, aber ich denke, dass sich da so etwas wie ein Mitleideffekt einstellen wird und wir wieder in den Schoß jener Nation zurückfinden können, der wir unsere Sprache und Kultur zu verdanken haben und die zudem gesund Wirtschaften kann. Darin unterscheidet sie sich grundlegend zu Ihrer Wahlheimat, aber dafür punktet die ja auch mit schönen Schildchen, auf denen Forcer l’avenir zu lesen ist. Die Hirne hinter diesem Spruch scheinen aber vergessen zu haben, dass sich die Zukunft nicht erzwingen lässt, doch was die Abwicklung des Operettenstaates aus dem Jahr 1830 angeht sitzen die Financiers ja auch bekanntlich in Flandern. Und da bin ich was die Zukunftsaussichten angeht im Gegensatz zu Ihrer belgizistischen Einstellung sehr guter Dinge.

                Ich muss Ihnen gestehen, dass ich mir keine Sorgen um Måmdey mache, die sprachliche Flurbereinigung ist dort so gut wie beendet, so dass es gut in das zukünftige Galloromanien passt.

                Lassen Sie sich die Pommes mit béarnaise gut schmecken, mit der Brabanconne im Hintergrund schmecken sie Ihnen bestimmt noch besser.

  6. Johann Klos

    Sehr geehrter Herr W 2014,

    Ihr Eindruck täuscht. Habe bisher in meinem ganzen Leben nur ein einziges kurzes Gespräch mit Herrn Lambertz geführt.
    Wie sie richtig anmerken: wer auch ……muss auch…. usw.
    Fanden Sie nicht dass auch Sie eben schön ausgeteilt haben.
    Ich war noch auf keiner Veranstaltung wo Herr Lambertz irgendwie „ausgeteilt hat“.
    Außerdem so wie sie schreiben müssten Sie doch dann auch die passenden Antworten haben –oder?
    Wichtig wäre nur, das man sich natürlich zuerst einmal intensiv mit der Materie befasst.
    Jeder kocht nur mit Wasser. Ich, Sie und auch Herr Lambertz.
    Nur wenn er was zu sagen hat dann sagt er das bestimmt nicht als Troll oder?

    Somit zurück zum Anfang.

    Selbst dem Gegner gerade in der Anonymität gebührt Respekt!

  7. Der Mediengott

    Der Meister namens Lambertz und sein Sitznachbar sollte aber soviel Profi sein. Das man immer lächelt oder irgendwie ein gute Laune vermittelt. Gibt es überhaupt Bilder wo er lächelt? Gut Frau Merkel hat eigentlich auch nur ein Gesichtsausdruck. der aber manchmal ein Lächeln erahnen lässt. „Bitte Lächeln“ Herr Minister! ;)

  8. „Kriegsbeute“ ist sicherlich nicht der heutige Zustand der DG in Belgien bleibt aber ihr Ursprung.
    Ob wir uns nun dem belgischen Staat, der nun wahrlich Probleme genug hat, als Teilstaat aufzwingen müssen, bleibt zweifelhaft. Sicherlich nicht wenn sich die Beweggründe auf einige Politiker- und Verwaltungsbeamtenkarrieren beschränken. Der Dauerjammerstatus ist ja wohl auch kein Zukunftsmodell.
    Kulturell sind wir auch nach 90 Jahren noch immer Deutsche. Einige mögen sich da neu orientiert haben, doch sollte man unterscheiden zwischen denen, die ihre Verwaltungspapiere in französischer Sprache ausfüllen (z.B. In Verviers), und denen, die glauben auf Basis elementarer Französischkenntnisse zum Weltbürger zu werden.
    Die DG ist ein Verwaltungsmodell, dass wir aufgrund mangelnder Größe nicht allein gestemmt bekommen. Das Management der größeren Aufgaben, sollten wir anderen überlassen. Um so mehr diese uns kulturell nahestehen, umso besser. Im Moment öffnet sich das Zeitfenster.
    Wer das nicht will, sollte aufhören Privilegien zu nutzen. Dann gehört die DG französisiert oder flamandisiert. Alles andere ist irrational.

  9. @senfgeber
    Den belgischen Anchronismus kann ich nachvollziehen. Voraussichtliche Entwicklungen für das Jahr 2014 eröffnen tatsächlich ein Zeitfenster.
    Als erfolgreiche Abwicklung würde ich aber lediglich den Fall der CSSR bezeichnen. Bei der UDSSR habe ich so meine Bedenken mit dem Ergebnis und Jugoslawien kann man wohl kaum als erstrebenswerten Ansatz bezeichnen.

    Flucht aus wirtschaftlichen Gründen als Motivation ist mir aber ein wenig zu dünn. Dies rechtfertigt nämlich auch den Verbleib, sofern man an eine fortdauernde Minderheiten-Alimentation glaubt. Ob von wallonischen oder flämischen Gnaden macht da keinen Unterschied.

    Am Anfang jeder Überlegung eines Ausscheidens aus Belgien sollte die Frage der kulturellen Identität stehen. Gefolgt von der Überlegung, dass wir in den bevorstehenden Turbulenzen nicht mit weiteren „Gewinnen“ rechnen sollten. Neue Zuständigkeiten ohne Finanzierung sind kein Gewinn. Ob unsere Gemeinschaft über angemessene Kompetenz verfügt, diese Zuständigkeiten zu verwalten, ist ebenfalls fraglich. Gegebenenfalls sollten wir Zuständigkeiten ablehnen.

    • Öppe Alaaf

      Ich gebe nur zu Bedenken, dass die Beispiele sich auf einen Zerfall in mehrere Teilstaaten beziehen. Das kommt für die DG, da glaube ich sind wir uns alle einig, nicht in Frage.

      Warum zitiert keiner die ehemalige DDR als Beispiel für eine Reintegration? War sie gelungen? …der Soli wird auch heute noch fleißig vom Gehalt abgezogen.

      Deutsche Kultur wird die DG reichlich bekommen. Identität, so fürchte ich, nicht. Aber anscheinend ist das ja der Wunsch an dieser Stelle.

  10. Bezüglich des Zerfall in Teilstaaten pflichte ich Ihnen bei. Teilstaat oder Nachfolgestaat ist keine Option für die DG.
    Die Kosten für die „Einverleibung“ (Wiedervereinigung klingt in diesem Kontext lächerlich) der DG sollten sich aber in Grenzen halten: Strassenreparaturen, Wiedereingliederung einer Reihen von Mandataren und Beamten in das Berufsleben.

    Identität ist ein sehr interessantes Stichwort.
    Wenn Sie anzweifeln, dass es in einem deutschen Umfeld keine Identität für uns gibt, dann ist zu bezweifeln, dass wir heute eine besitzen.
    Vor 25 Jahren waren die Gräben zwischen Nord und Süd sehr viel tiefer. Auch innerhalb dieser Teilgebiete herrschte nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen. Vielleicht ist unsere „gemeinsame“ Identität lediglich dem Ausleben unseres Minderheitenstatus geschuldet. Ähnelt der Situation beim Militärdienst. Zieht man den Stecker Minderheit raus, ist die gemeinsame Identität dahin.

    • senfgeber

      Es gibt tatsächlich Leute, die glauben, dass es so etwas wie eine belgische Identität gibt. Das ist einer jahrzehntelangen Indoktrination geschuldet, und bei manchen hat das sogar gezogen.

      Dumm nur, dass es mit der Beherrschung der Sprache der angeblichen Landsleute dann richtig hapert und es beim Umverteilen von Geld oder der Umsetzung von Partikularinteressen mit dieser gemeinsamen Identität rasch ein Ende hat. Vielleicht kann der gemeinsame Verzehr von Pommes ohne Majo, dafür aber mit béarnaise für eine belgische Idenität sorgen.

      Alaaf-Clown, bitte übernehmen Sie!

      • Öppe Alaaf

        Es tut mir leid, dass Ihre Französisch und Niederländischkenntnisse nicht ausreichen, um Ihnen das Gefühl der Geisel zu nehmen.

        Schon daran gedacht, ins Belle Vue zu ziehen und zusammen mit den anderen Kriegsflüchtlingen end mal zu erleben, was eine echte diskriminierte Minderheit ist?

        Braune Sauce, bitte kommen

        • senfgeber

          Verstehe, der somalische Bürgerkrieg oder der Konflikt in Syrien sind gute Gründe, die DG weiter als Teil Walloniens zu belassen.
          Und wo kämen wir auch hin, wenn wir europäische Maßstäbe anlegen würden?

          Soßenloses Öppe Alaaf

          • Öppe Alaaf

            Ich verstehe Sie einfach nicht mehr. Kann es sein, dass es Ihnen nicht mehr um den Diskurs, sondern um die Beschimpfung meiner Person geht?

            Meine Bemerkung bezog sich auf Ihre Argumentation zu Minderheiten.

            Die DG ist keine „unfreiwillige Kriegsbeute“ mehr (spätestens nach dem zweiten Weltkrieg sollte ein Umdenken eingesetzt haben.) und ist heute keine diskriminierte Minderheit in Belgien. Wer so fühlt, sollte sich einmal mit echten diskriminierten Minderheiten (zu Recht oder unrecht) auseinandersetzen.

            Wenn Sie wirklich nicht mehr auf der Pfanne haben, sollten Sie endlich aufhören, den Narren zu verprügeln, der Ihnen nur den Spiegel vorhält. … Nun ja, ich gebe zu, dass es schwer ist, wenn man erst einmal so ein Assi-Image aufgebaut hat, dass man nur noch mit persönlichen Anfeindungen weiterkommt.

            Öppe „macht mal wieder Prolldiskussion für die Massen“ Alaaf

            • senfgeber

              Wenn Sie mich verstehen würden, würde auch etwas nicht stimmen, da bleibt Ihnen eben nur noch das Prollen.

              Historische Fakten bleiben Fakten, das 1920 annektierte Gebiet ist Kriegsbeute, daran ändert auch die von Ihnen hier versuchte Geschichtsverfälschung nichts, die Boches wurden ungefragt mitgenommen und dürfen bis heute ungebeten mit Spitzensteuersätzen die wallonische Misswirtschaft, ein Faß ohne Boden, „unsere“ Provinz und einen aufgeblähten politischen Apparat für Leute, die außerhalb der Politik nicht unterkommen, mitfinanzieren, die suprématie culturelle wallonne kommt ungebeten zu uns und macht keine Anstalten, unsere Sprache zu lernen, von Ausnahmen abgesehen. Dafür gibts Straßen auf 3.Weltniveau, wie das mit der Achtung unserer Sprache durch Wallonenverwaltungen und andere Nettigkeiten aussieht steht auch auf einem anderen Blatt.

              Auf diese Art von Bevormundung und Neokolonialismus kann man getrost pfeiffen, die Konsequenz ist das Raus aus Wallonien.

              Das Alleinstellungsunterscheidungsmerkmal Sprache/Kultur gibt es dann mit der Selfkant-Lösung nicht mehr.

              Da passt es gut, dass es in Flandern Bicentennaire-Spielverderber gibt und die Zeichen für eine Zerlegung ziemlich gut aussehen. Zum Nachtrauern gibts da nichts.

              Wenn der Alaaf-Clown nach der Abwicklung Nostalgie verspürt, kann er ja ins Belgienmuseum. Und wenn der Frust zu groß wird, soll er sich eine Doppelpommes bestellen und richtig viel Béarnaise draufklotzen, dazu lässt er sich die Brabanconne abspielen und gröhlt laut Alaaf. Le bonheur parfait pour un belgicain.

            • Kettenis1

              „…..und ist heute keine diskriminierte Minderheit in Belgien“, das kann ich nicht unterschreiben. Klar, es geht uns nicht schlecht in Belgien, doch ich erinnere an die ostbelgischen Führerscheinkandidaten, die sprachlich diskriminiert wurden, wie im Netz zu lesen war usw…. es gibt sehr wohl für uns Deutschsprachigen in Belgien Diskriminierung z.B. gewisse Webseiten, diese existieren zwar zwar 3 sprachig, doch häufig sucht man Deutsch vergeblich

              • Öppe Alaaf

                10.000.000 Belgier leisten sich eine dritte Amtssprache für 50.000 Ostbelgier und rund 20.000 Ausländer. (Warum eigentlich? Recherchieren Sie das bitte einmal.)

                …und hier beklagt man sich, dass der Verwaltungsaufwand für den eigenen Larifari zu hoch ist.

                Was will Ostbelgien denn eigentlich noch mehr? …ja, ja, ausser „Heim ins Reich“.

                Öppe „Es gibt mehr Moslems als Ostbelgier in Belgien“ Alaaf

  11. Öppe Alaaf

    Sie machen Ihrem Namen alle Ehre. Genau so sehe ich es auch.

    Die Frage bleibt dann lediglich, ob die DG als Minderheit glücklicher wird. Dies wäre meine Meinung!

    Deutschland ist nicht mehr mit dem Deutschland des Jahres 1957 vergleichbar.

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