Gesellschaft

TV-TIPP – „Unsere letzte Chance“: ZDF zeigt Dokumentation zum Klimawandel (ZDF, Di., 20.15 Uhr)

Der Klimawandel verstärkt auch die Wüstenbildung. Der Beitrag des Physikers und TV-Moderators Harald Lesch wird in der Reihe „ZDFzeit“ am Dienstag (17. September) um 20.15 Uhr ausgestrahlt. Foto: Halden Krog/ZDF/dpa

An der Schnittstelle von Wissenschaft und Politik hat das ZDF Fakten und dramatische Bilder zur globalen Erwärmung zusammen gestellt. Die Dokumentation von Harald Lesch zeigt, was der Klimawandel bedeutet.

In einer eindringlichen Dokumentation hat das ZDF die Fakten zur globalen Erwärmung aufbereitet. Der Beitrag des Physikers und TV-Moderators Harald Lesch wird in der Reihe „ZDFzeit“ am Dienstag (17. September) zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr ausgestrahlt.

Der ZDF-Wissenschaftsmoderator beginnt ganz lauschig im Pfälzerwald: „Es gibt ihn noch, den gesunden deutschen Wald!“ In der Pfalz deute nichts daraufhin, „auf welche menschengemachte Katastrophe unser Planet zusteuert“. Aber bei genauerem Hinschauen seien auch dort die Anzeichen zu erkennen. Schließlich würden in diesem Jahr 70 Prozent des deutschen Waldbestandes als geschädigt eingestuft.

Harald Lesch und Ute Fenkner-Gies vom Forstamt Kaiserslautern begutachten Borkenkäfer-Schäden. Foto: Zeljko Pehar/ZDF/dpa

Dramatischer sind die Bilder aus entfernten Regionen. Aus Australien werden tote Fledermäuse gezeigt, die Ende 2018 wochenlange Hitze mit 42 Grad nicht ausgehalten haben. Eine Szene zeigt ein winziges Jungtier, das sich an seine tote Mutter klammert. Eine Umweltschützerin sammelt die toten Tiere in einer Schubkarre auf.

Von Australien geht es nach Kalifornien: Dort fährt ein Vater mit seinem Sohn im Auto durch einen brennenden Wald. Plötzlich ist die Straße durch einen quer liegenden Baum versperrt, überall brennt es. In letzter Not retten sie sich an einen See und auf ein Boot.

Nicht nur Hitze und Trockenheit werde mit dem Klimawandel wahrscheinlicher, erklärt Lesch. Da mehr Wasser verdunste, gelange mehr Feuchtigkeit in die Luft. Die Folge seien Starkregen, mehr Superstürme und Überschwemmungen. So zeigt die nächste Szene, wie sich Menschen durch Fluten in Südindien kämpfen.

Zu jedem Clip lässt Lesch Wissenschaftler zu Wort kommen. Die Direktorin des Zentrums für Wissenschaft und Umwelt in Neu-Delhi, Sunita Narain, stellt fest: „Eins ist klar. Es wird noch viel schlimmer werden.“

Der Aletschgletscher in den Alpen hat sich um mehrere Kilometer zurückgezogen. Foto: Shutterstock

Alles weit weg? Vom komplexen weltweiten Ökosystem hänge auch unser Überleben ab, antwortet Lesch. „Wenn wir nicht in den nächsten Jahren und Jahrzehnten dramatisch umsteuern, riskieren wir den Kollaps des Klimas und das Ende unserer Gesellschaft.“

Fürs Umsteuern sind in erster Linie Politiker zuständig. Statements des späteren US-Präsidenten George H.W. Bush aus dem Jahr 1988, der britischen Premierministerin Margaret Thatcher von 1989 oder von Helmut Kohl aus dem Jahr 1991 zeigen, dass es schon im vergangenen Jahrhundert die Mahnungen der Staats- und Regierungschef vor den Folgen einer ungebremsten Erderwärmung gab.

„Nur sind die erforderlichen Schritte nie eingeleitet worden“, stellt Lesch fest. Stattdessen kommt US-Präsident Donald Trump ins Bild mit dem Satz: „Das Ganze mit der globalen Erwärmung ist eine Falschmeldung. Es ist nichts weiter als eine Gelddruckmaschine.“ Das Ende naht? „Noch ist es nicht so weit“, sagt Lesch. „Aber es ist unsere letzte Chance.“ (dpa)

107 Antworten auf “TV-TIPP – „Unsere letzte Chance“: ZDF zeigt Dokumentation zum Klimawandel (ZDF, Di., 20.15 Uhr)”

  1. Diese Sendung sollen sich mal alle diejenigen anschauen , die mit ihren alten Oldis drecksschleudern die ganze Gegend verpessten . Anstatt mit ihren vollgefressenen Bäuche in diesen Kisten herum zu hängen , sollten diese sich angewöhnen mit mehr Bewegung etwas mehr ansehnlicher zu werden.

    • Und Tschüss

      Im Glashaus sitzen und mit Steinen werfen. Sie (Daniela) wissen schon dass jeder Mensch alleine durch seine Existenz die Umwelt und das Klima negativ belastet. Das fängt schon beim Ausatmen an. Also halten Sie mal schön die Luft an. Noch besser: Sie verlassen diese arme und geschundene Welt schnellstmöglich. Und tschüss.

      • Bubukaka

        Na na einem direkt den Tod zu wünschen wenn die Meinung nicht schmeckt spricht nicht gerade für einen standhaften Charakter…atmen Sie mal ruhig durch und überdenken Sie Ihre Netiquette!

        • Und Tschüss

          Bubukaka: Feiner Unterschied, ich wünsche nicht, ich schlage nur vor. „Daniela“ könnte doch mit gutem Beispiel vorangehen :-)
          Ein Mensch alleine, im Weltdurchschnitt, produziert laut WELT 58,6 Tonnen CO2 im Jahr und das nicht durch Fliegen und Fahren. Durchs einfache Existieren und vor allem das Ausatmen. Zum Vergleich: Ein Auto produziert im Schnitt 2,4 Tonnen. Was ist also effektiver?
          Daran sieht man deutlich wie absurd so manche Diskussion ist.
          Die WELT empfiehlt übrigens allen Ernstes den Verzicht auf Nachwuchs.
          Das kann ja noch heiter werden. Wieso fällt mir da Afrika usw. ein?

    • Jockel F.

      Ich nehme an, dass Sie sich am Wochenende geärgert haben, weil Sie mit Ihrem Hybrid-SUV hinter einer Kolonne schicker Oldtimer fahren mussten, auf dem Weg zum Fitness-Studio.
      Was andere Leute im Rahmen von Recht und Gesetz tun oder lassen, Teuerste, das geht Sie einen feuchten Kehricht an.

      • Ich nehme stark an , das viele dieser Befürworter dieser Dreckschleudern auf vieles anderes verzichten müssen , damit sie sich diese Umweltverpesster überhaupt leisten können . Es ist eine schlechte Angewohnheit den letzten Groschen für solchen dämlichen Unfug auszugeben , obschon die Mehrzahl von euch aufgeblähten Angebern sowieso aus dem allerletzten Loch am pfeifen sind und bei manchem gähnende Leere im Kühlschrank ist .Angeberei ist eine schlimme Krankheit .

    • Richtig, Daniela! Den meisten Menschen interessiert die Umwelt nicht. In Zaventem gab es diesen Sommer ein neuer Rekord. Noch nie sind soviel Menschen in Urlaub geflogen wie dieses Jahr. Und als Neuwagen muss es ein SUV sein, obwohl man mit solch einem Geschoss nicht schneller von A nach B kommt wie mit einem Kleinwagen. Es gäbe enorm viel Einsparpotential, was nicht nur der Nachhaltigkeit zu Gute käme, sondern auch dem Portemonnaie. Aber wem sage ich das. L

      • Jockel F.

        Sie haben Danielas geistig unter Radar fliegende Ergüsse wohl nicht richtig gelesen. Es geht um stinkende Oldtimer und deren fett gefressene Besitzer mit leeren Kühlschränken und geflickten Unterhosen von der Kleiderbörse.
        Gegen das Fliegen hat die Dame so wenig wie gegen steuerbegünstigte SUV oder fehlende Logik in ihren Kommentaren.

        • Anonyminus(s)

          Verbietet doch Kreuzfahrtriesen.
          Dann sind alle SUV- und Dieseldiskussionen überflüssig und deren CO2werte 10000fach gedeckelt.

          Frage?
          Wie sind eigentlich im Durchschnitt die CO2-Werte beim sportlich angestrengten Radfahrer auf 100Km, im Vergleich zum entspannt stehenden E-Rollerfahrer.
          Ist Radfahren nicht schon wieder umwelttechnisch bedenklich?

        • TÜV-Experte

          Wie doof diese Diskussion um die sog SUV inzwischen geworden ist, geht nicht auf die berühmte Kuhhaut! Glaubt man denn nur noch den Unsinn aus den deutschen Medien, sog. „Experten“ und sonstigen Bekloppten von „drüben“?!? Ein moderner Diesel- SUV stößt weniger Schadstoffe aus als die meisten anderen Fahrzeuge, darunter auch die „umweltfreundlichsten“ Benziner.

          • Experte?

            @ TÜV-Experte

            Na ja, eine Expertenaussage ist das nicht gerade! Bei modernen Dieselmotoren ist der Wirkungsgrad zwar sehr gut, aber der CO2 Ausstoß hängt doch maßgeblich vom Fahrzeuggewicht ab – alles andere wäre „Zauberei“.

            • Walter Keutgen

              Experte?, ja darum geht es, um das Gewicht, aber auch die größere Stirnfläche. Was ist ein SUV? Ein abgerundeter Geländewagen? Ein etwas höher gelegter Van (auf deutsch Hochdachkombi, Großraumlimousine)? Nicht alle haben Vierradantrieb, manchmal ist der noch nicht einmal als Option zu haben. Als die Van-Mode aufkam, in den achtziger Jahren, bemerkte mal ein deutscher Ingenieur im Interview auf WDR-Radio, dass die Autos immer stärker geneigte Scheiben haben, was den Käufern missfiel und sie deshalb die weniger kraftstoffeffizienten Vans kauften. Außerdem kamen dann die Klimaanlagen in Autos auf. Die verbrauchen eingeschaltet in unserer Gegend sicher mehr als 1 l/100 km, denn ihr Verbrauch ist pro Zeiteinheit und hier kann man nur langsam fahren. Bei den Vans ist es so, dass besonders bei den kleinen die Auswahl stark verringert ist und die übrig geblieben wieder wie ursprünglich in den USA umgebaute Lieferwagen sind d.h. zu breit, zu hoch und zu hart gefedert. So haben die gesetzlichen Verbrauchsauflagen zu einer Reaktion der Käuferschaft mittels Klimaanlagen und anderer Karosserieformen geführt die den Auflagen zuwiderlaufen, obwohl diese nicht ausgehebelt sind.

              Die, die sich besonders starke SUVs leisten, würden sich Limousinen der oberen Mittelklasse, die kaum weniger verbrauchen, statt der SUVs kaufen, wenn es diese nicht gäbe. Vielleicht ist das Energieproblem unserer Gesellschaft, dass es immer mehr gut verdienende Mittelständler gibt, die für Auto, Reise, Wohnung und Wohnungsausstattung aus dem Vollen schöpfen können.

  2. Walter Keutgen

    Mit Filmen kann man alles und das Gegenteil beweisen, man muss nur entsprechend fotografieren und kommentieren. Aber der Gipfel ist der Kommentar oben: „Fürs Umsteuern sind in erster Linie Politiker zuständig. Statements des späteren US-Präsidenten George H.W. Bush aus dem Jahr 1988, der britischen Premierministerin Margaret Thatcher von 1989 oder von Helmut Kohl aus dem Jahr 1991 zeigen, dass es schon im vergangenen Jahrhundert die Mahnungen der Staats- und Regierungschef vor den Folgen einer ungebremsten Erderwärmung gab.“ Gerade die zwei europäischen, eine doppelte Bachelor und ein Historiker, haben doch den Neoliberalismus in Europa eingeführt und in den USA war es der Schauspieler Reagan. Alle bestehenden Bestrebungen sind doch mit gesunkenen Erdölpreis im Sande verlaufen.

  3. Grüner Wahnsinn!

    „Diese Sendung sollen sich mal alle diejenigen anschauen , die mit ihren alten Oldis drecksschleudern die ganze Gegend verpessten“

    Tja und eigenartig dabei ist, dass auffällig viele Grüne, Autonome Linke und sonstigen Anti-Autoritäre mit solchen „Dreckschleudern“ unterwegs sind. (ZB: VW-Bullis aus den 1970,1980- Jahren. Zur Zeit der“ Demos“ noch selbst in der Nähe des Hambacher Forst gesehen!

  4. @ Daniela

    Tja, Sie haben wohl ein massives Neidproblem, weil Sie sich einen Oldtimer nicht leisten können. Und von Motoren haben Sie wohl auch keine Ahnung. Das einzige was Sie nachplappern ist der Begriff „Drecksschleuder“, der von genauso ignoranten Menschen wie Sie geprägt wurde. Ich gönne den Menschen Ihre Prachtstücke aus vergangenen Zeiten und freue mich sehr, wenn ich so etwas sehe.

    Aber machen Sie mal weiter so, in einigen Jahren dürfen Sie dann wieder, wie vor dreihundert Jahren, hinter einem Ochsenkarren laufen … – damit Sie kein Fett ansetzen!

  5. Jockel F.

    Zur Zeit der Renaissance blühte der Handel mit Ablassbriefen. Wer gegen das kirchliche Gebot verstieß, der musste in der Hölle brennen, es sei denn, er zahlte, um dieser dauerhaften Klimaerwärmung zu entgehen. Keiner der Bischöfe und Priester, die da drohten, hatte diese Hölle je gesehen, was auch jeder wusste. Aber Kritik an der Praxis der katholischen Kirche oder gar Zweifel an der Existenz der Hölle wurden mit Exkommunikation und Schlimmeren bestraft. Also schwieg man und zahlte.
    Zur Zeit der blüht der Handel mit CO2-Zertifikaten, Subventionen fließen, die CO2-Steuer ist längst Praxis. Wer gegen das Gebot des Klimaschutzes verstößt, der wird in der selbstgeschaffenen Wüste brennen, es sei denn, er zahlt, um dieser dauerhaften Klimaerwärmung zu entgehen. Keiner der Wissenschaftler und Politiker, die da drohen, haben diese menschengemachte Hölle je gesehen, was auch jeder weiß. Aber Kritik an der Praxis der Klima-Kirche oder gar Zweifel an der Existenz des vom Menschen verschuldeten Klimawandels werden mit Exkommunikation und Schlimmeren bestraft. Also schweigt man und zahlt.

    • @Andlerberg, ihr ständiges Gelaber ohne Inhalt gegen Scholzen geht mir, und vielleicht auch anderen, langsam auf den Wecker.
      Bringen sie mal irgendwelche Argumente oder sonstiges mit einem minimum Niveau und behalten den Rest für sich
      Gruss

      • Guido Scholzen

        das klima kann mir den buckel runterrutschen
        wer beschäftigt sich schon mit statistiken nach feierabend.
        heute abend kommt fussball

        dortmund vs. barcelona

        ich trink en gutes bier dabei.. au weia, da ist ja kohlendioxid drin :-)
        zum glück weiss greta das nicht, die geht ja nicht mehr zur schule.

        • Walter Keutgen

          Andlerberg, Hotte, wer die Sendung gesehen hat, hat erfahren, dass überall, wo Windräder aufgestellt werden sollen, dagegen von der Verwaltung oder den Bürgern gekämpft wird. Eine Verwaltung bemängelte ein Projekt an einer Autobahn wegen der Lärmbelastung auf dem Rastplatz! Ein anderes Projekt, wo 30 Jahre alte Windräder ersetzt werden sollten – ja auch Windräder halten nicht ewig – wurde von der genehmigenden Behörde zusammengestutzt. In Schweden bat man die Windräderparks jetzt schön weit von der Zivilisation in Lappland, das war in einer anderen Sendung.

  6. Hans Eichelberg

    Last chance, last exit….
    „Der Beitrag des Physikers und TV-Moderators Harald Lesch wird in der Reihe „ZDFzeit“ am Dienstag (17. September) zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr ausgestrahlt.“
    Nur vom ZDF?
    Nicht von ABC, CNN, FOX-News, BBC, Bloomberg TV, Discovery Channel, ESPNEWS, Outdoor Channel, The Sundance Channel etc. ?

    Dies würde bedeuten, dass nur die Deutschsprachigen schlau gemacht werden sollen. Die sind aber doch in der Minderheit.

    • Anonyminus(s)

      Wenn wir uns alle diese Sendung anschauen, vergeuden wir da nicht zu viel Energie?
      Meist sitzen doch nur 1- 2 Personen vor dem Kasten.
      Könnten wir nicht generell TV-Guckgemeinschaften bilden?
      Jeden Abend die Millionen Tv-geräte die permanent vor sich hinflimmern.
      Bei jedem Zweiten läuft die gleiche Sendung.
      Also nach der SUV-Quote plädiere ich für eine TV-Quote.
      Müsste noch wissenschaftlich ergründet werden und eine Kommision einberufen werden die darüber berät.
      Vom Gefühl her denke ich , dass man mit 1 Fernseher pro 25 Einwohner auskommen könnte.
      Alternativ böte sich ein TV-Sharing an.

  7. Besorgte Mutter

    Diese Sendung stecke ich bereits jetzt, ungesehen, in die Kiste der Grünen Propagandamaschienerie. Diese Propaganda hat mit dem Schreihals Grönemeyer schon wieder eine neue und erschreckende Stufe erreicht.

  8. Eupenzicke

    Wie viel CO2 wird eigentlich in die Luft geblasen, wenn sich viele Leute diese Sendung anschauen? Wie viel wurde beim drehen dieser Sendung in die Luft geblasen?
    Gibt’s noch andere Dinge, als CO2 ?

    • Anonyminus(s)

      Aber natürlich !
      Tihange (gerade out, weil leider immer noch nichts passiert) und Hambacher Forst auf WDR.
      Und natürlich Quiz- , Koch- und sinnlose Diskussionsendungen
      Kurz: Angst schüren, Geld verteilen, Bauch füllen und leere Worte reichen zur kompletten Volksverblödung.

  9. Polarlicht

    Ich bin wirklich mal gespannt, wenn die sog. Umweltschützer in Deutschland und auch die hiesigen , die Rechnungen präsentiert bekommen,von wegen AKW‘ s ausschalten, keine Kohle mehr usw. Strom kommt ja aus der Steckdose! Wer glaubt ihr bezahlt das denn am Schluss? Wofür wird dann protestiert??

    • Die richtigen Umweltaktivisten sind bereit, ihr letztes Hemd zu opfern, um die Natur zu schützen. Von denen gibt’s aber nur eine Handvoll. Aber sei es wie man will: Naturschutz kann nur über den Preis gelingen. Eine andere Sprache verstehen die meisten Leute nicht, siehe Billigfliegen.

      • Polarlicht

        @Logusch
        Zwischen Umweltschutz und die Menschen verrückt machen mit blöden Gerede, was alles verboten werden sollte , oder den Hype um eine 16 jährige, besteht für mich ein großer Unterschied!

  10. Clint Südwind

    Früher gab es in der Billig-Republik mal einen Slogan, der lautete : „Lasst die Dicken zu uns“ ( Hatte was mit der Modebranche zu tun). Heute heißt der in Bezug auf die in D herrschende Klimareligion: „Lasst die Doofen zu uns“

  11. Matthias Grüner

    Lange ist bekannt, dass es im so genannten Mittelalterlichen Klimaoptimum in Grönland grünte – daher der Name. Und in England florierte der Weinanbau. Klimawandel gab es schon immer…wozu diese Panik? Ich mache bei dem Wahn der grünen Welle nicht mit!!

    • Guido Scholzen

      1. klimaschwankungen gab es schon immer, sonst hätten wir kein klima (30-jährige wetterstatistik). die jetzige natürliche klimaschwankung hat eindeutig, wie Sie korrekt schreiben, ähnlichkeiten mit dem mittelalterlichen klimaoptimum, dass inzwischen von den klimaschutz-klimatologen geleugnet wird.
      IM MITTELALTER WAR ES WÄRMER ALS HEUTE. WER DIES NICHT WAHR HABEN WILL, IST EIN KLIMALÜGNER.

      2. ein wirkungsvoller beitrag zum klimaschutz wäre, wenn man den klimaschutz-befürwortern den führerschein entziehen würde, wenn die einen verbrenner fahren. in der bibel steht schon „der glaube ist tot ohne werke“. aber leider hat die öko-ideologie ihren ursprung nicht in der bibel, sondern im marxismus, wo menschen ohne unterschied verfolgt werden, wenn sie einer führungselite nicht folge leisten.

      • Mittelalter

        Im Mittelalter Herr Scholzen, war es regional wärmer als heute aber nicht global. So war es im Nordatlantik wärmer, aber im Südpazifik kälter. Die Gründe hierfür sind in Klimaschwankungen zu suchen, die nichts, aber auch gar nichts mit der heutigen Entwicklung gemein haben.
        Wer behauptet, im Mittelalter sei es global wärmer gewesen als heute verbreitet Lügen und ist ein Leugner des anthropogenen Klimawandels.
        Sie, Herr Scholzen betreiben Desinformation und leugnen naturwissenschaftliche Erkenntnisse. Den Nachweis, wer hier der Lügner ist, haben sie selbst geliefert. Danke!

          • Mittelalter

            Es geht nicht um die Temperatur in den Ozeanen sondern um die geografische Zuordnung. Nordatlantikraum, Südpazifikraum.
            Wenn es nicht möglich sein soll, rückwirkend Temperaturen zu bestimmen, darf allerdings auch keiner behaupten, im Mittelalter sei es wärmer gewesen, als heute.
            Machen sie sich mal ein wenig schlau, wie die Temperaturkurve unseres Planeten sich in den vergangenen zweitausend Jahren entwickelt hat, und wie diese Daten zusamnengetragen wurden. Ist gar nicht so schwer…

            • Walter Keutgen

              Mittelalter, Sie haben Atlantik und Pazifik ohne -raum geschrieben. Die Behauptung, im Mittelalter sei es wärmer gewesen, basiert auf Chroniken. Grönland heißt nicht Wittland, die Wikinger haben eine Zeitlang da gewohnt und Ackerbau betrieben und dann ist es wieder kalt, sehr kalt geworden. Das Nordmeer hat sich aus Brügge zurückgezogen und den wirtschaftlichen Niedergang der Stadt ausgelöst. Das Herverland ist im 16. Jahrhundert von Ackerbau auf Viehzucht umgestiegen, erst jetzt sieht man mit dem Maisanbau eine leichte Rückkehr. In Belgien wurde Wein hergestellt. Allerdings kann man die Einstellung des Anbaus gleichfalls der französischen Konkurrenz, seitdem diese geschwefelt werden oder einem Verbot Napoleons anrechnen. Es wird wieder Wein in Belgien, Flandern und Wallonie, hergestellt. Ähnlich in England, da hatte Napoleon nichts zu sagen. In Guernsey stand noch 1986 eine mickrige Palme. In letzten Jahrtausend hat sich die Temperatur in Europa um 1 °C oder 0,13 °C verringert, je nachdem wie man die Kurve erstellt, und das trotz der Erwärmung während der Industrialisierung.

          • Mockingjay

            @ Walter Keutgen
            Paläoklimatologie ist ein bisschen mehr als alte Aufzeichnungen zu durchstöbern.
            Zeugen vergangener Klimaperioden finden sich im Polareis. Im Verlauf der Entstehung dieses Polareises wurden Luftblasen, Sedimente, Steine und bestimmte radioaktive Substanzen im Eis eingeschlossen. All diese Partikel werden durch das Eis in intaktem Zustand konserviert. Sie wiederspiegeln damit Charakteristiken der Atmosphäre und Umwelt ihrer Zeitepoche. Das Polareis enthält also zahlreiche Archive über das Klima der Vergangenheit!
            Die Zusammensetzung der im Eis eingeschlossenen Gase und Aerosole, sowie deren Konzentration geben Aufschluss über Schwankungen und deren Ursache in der Atmosphäre. Dabei handelt es sich meines Wissens vor allem um
            verschiedene Sauerstoffisotope, Wasserstoffisotope und Kohlenstoffisotope. Treibhausgasen wie Kohlendioxid; Methan oder Lachgas lassen sich ebenfalls mit dem Massenspektrometer nachweisen. Durch die jeweiligen Isotopenanteile lässt sich das globale Klima vergangener Jahrtausende gut bis sehr gut bestimmen.

            • Walter Keutgen

              Mockingjay, ziehen sie die Chroniken in Zweifel? Für die letzten tausend oder zweitausend Jahre braucht man doch nicht auf die komplizierten Methoden, die sie aufführen, zurückzugreifen. Außer dass das der neue Broterwerb von Naturwissenschaftlern ist.

              • Mockingjay

                Es geht um das Gesamtverständnis, wie stark der Mensch auf das dynamische System Klima einwirkt. Historische Schriften liefern keine Daten zur statistischen Analyse sondern sind nur subjektive Feststellungen.
                Computermodelle die das Klima voraussagen sollen, beruhen auf Chaostheorie und daraus resultierenden Wahrscheinlichkeiten und besitzen eine starke sensitive Abhängigkeit der Anfangsbedingungen, um ein Szenario zu berechnen.
                Die gesammelten Daten, die Ihrer Meinung nach nur einen Broterwerb für Naturwissenschaftler sind, ermöglichen es, diese Modelle zu verfeinern, die genauen Anfangsbedingungen besser zu verstehen sowie die Genauigkeit der Prognosen zu verbessern. Aber es bleiben immer nur Vorhersagen, die eine Wahrscheinlichkeit ausdrücken, nicht mehr und nicht weniger.
                Die Prämisse eines aufgeklärten Menschen ist es, den Dingen auf den Grund zu gehen und Altes kritisch zu hinterfragen. Dafür braucht man Naturwissenschaftler, Ingenieure und Mathematiker, die in der Forschung tätig sind, um unser Verständnis der Welt stetig zu vergrößern.

                • Walter Keutgen

                  Mockingjay, also die historischen, niedergeschriebenen Beobachtungen unser Vorfahren, über was wann bei ihnen wuchs sind subjektiv. Vielleicht hatten sie schon als Ziel, unsere Klimadiskussion zu Gunsten von Exxon zu beeinflussen? Also ich halte es naturwissenschaftlich so, Beobachtungen Vorrang vor Berechnungen zu geben. Übrigens wenn man die Paläoklimatologie über viele Jahrtausende ernst nimmt, weiß man, dass die Erde sich insgesamt langsam abkühlt. In Europa gab es drei echte Eiszeiten und die vierte ist uns fast gewiss, wird nur etwas dauern.

          • Mittelalter

            In ihrer Filterblase finden sie das, was sie finden wollen. Schlau ist es nicht, Fakten zu ignorieren und sich seine Wirklichkeit selbst zu basteln. Eigentlich ziemlich dumm. Aber genau dies beweisen sie uns tagein, tagaus…

  12. Theaterstück

    Ich bin mir nicht mehr sicher ob ich das schon mal geschrieben habe…
    Die Europäer sind an einem Ausstieg aus Öl und Fossilenbrennstoffen interessiert. Wieso? Ganz einfach um den Ländern die sich daran eine goldene Nase verdienen, den Boden unter den Füßen wegzuziehen. Wir waren und sind immer noch die Kronvasallen der USA. Wir haben kein Öl und uns allen in Europa würde es besser gehen, wenn die EU Staaten den Strom und das Wasserstoff als Brennstoff nutzen würden nicht nur Klimatechnisch € = no $ 🤫. Noch was zum SUV Wahn. Ein SUV bekannter Marke mit den vier Ringen aus dem Jahre 2015 mit 150 PS Diesel stößt 119 g CO2 aus (Euro 6 )schaut einfach mal im Internet was Autos so im Schnitt verbrauchen und hört auf diese Neiddebatte weiterzuführen. Viele Kleinwagen wie z.B Renault Clios und Twingos mit 110 Ps stoßen genausoviel CO2 aus. Zudem hängt der Ausstoß mit der Fahrweise zusammen. Wenn ich mein Elektrofahrzeug mit 220 über die Autobahn jage ist der Akku innerhalb von 1 Stunde leer. Ich Tanke dann ca 80 kWh nach . Dass das Elektroauto dann schlechter abschneidet leuchtet ein. Das Thema ist natürlich wesentlich komplexer und für den interessierten Leser kann ich diesen Artikel empfehlen. Man merkt ein plattes dafür und dagegen gibt es in dieser Debatte nicht.
    Quelle des Artikels:
    https://edison.handelsblatt.com/erklaeren/vergleichsrechnung-so-viel-co2-sparen-e-autos-gegenueber-verbrennern/22654278.html

  13. Dieser Tage hörte ich einen interessanten Bericht im BRF (kommt schon mal vor..) dass mit Johnson & Johnson der letzte Pharmakonzern die Forschung an neuen Antibiotika eingestellt hat. Eigentlich eine alarmierende Meldung denn ohne neue Antibiotika droht die Rückkehr der Seuchen. Und was ist die größte Sorge unserer « Klimakinder » – das CO2 Klimagespenst ! « Hüpfen für das Klima » während im Medizinschrank die Antibiotika ausgehen !! Schöne Zukunft, man fürchtet sich vor 700 ppm CO2 während man wieder an Bakteriellen Infektionen stirbt. Heilige Greta bitte für uns…..

  14. Walter Keutgen

    Dax, die alten Antibiotika werden aber noch produziert, vermutlich in Indien, weil unsere Regierungen und linken Lobbyisten sie nur noch zu Kampfpreisen wollen. Es geht um die resistenten Bakterien, die noch selten sind. Krebs macht aber noch mehr Angst und deshalb werden entsprechende Medikamente höher vergütet. Sollten die resistenten Bakterien doch mal die Überzahl sein, ist das schlimm, denn die Entwicklung neuer Medikamente ist langwierig. Vielleicht auf Impfen ausweichen, aber das wollen die echten Grünen auch nicht.

    • Ich glaube Sie verstehen gar nicht worum geht. Die „alten“ Antibiotika sind irgendwann so wirkungslos wie weiße Salbe und es geht sich nicht darum wo die produziert werden. Es geht darum dass die Pharmaindustrie das Wettrennen gegen die Resistenzen aus Kostengründen aufgegeben hat, was das für die Zukunft bedeutet wird in den Öko-Medien nicht thematisiert. Hier heilt Globulin alles und das lange Leben ist eh umweltschädlich. Gegen Bakterien kann man nicht impfen, das geht nur bei (bestimmten) Viren. Hüpfen für das Klima, wir schaffen uns….

      • Walter Keutgen

        Dax, glauben Sie bitte nur nicht, dass ich wenig verstehe. Zur Zeit werden die alten Antibiotika noch gängigerweise verschrieben und das noch lange. Die Kostengründe, die Sie anführen, sind umgekehrt zu verstehen. Der Verkaufspreis müsste sehr hoch sein, weil sie nur gegen resistente Bakterien eingesetzt würden, also die Entwicklungskosten durch eher wenig Verkäufe gedeckt würden. Hohe Verkaufspreise wollen die Linken aber nicht, im Gegenteil, die Preise für gängige Medikamente werden so gedrückt, dass sie in Ländern mit schwacher Währung hergestellt werden müssen. Wenn wir weiter so deindustrialisieren, brauchen wir keinen elektrischen Strom mehr. Geschafft!

  15. Grüner Wahnsinn!

    Und immer wieder dieser Bull-shit betreffend der sog. SUV. Selbst die BLÖD kann da scheinbar nicht anders als der Rest der Bekloppten in D. Bei dem tragischen Unfall in Berlin, wo scheinbar ein Geländefahrzeug in eine Fußgängergruppe hinein raste und dabei 4 Personen ums Leben kamen, hatte diese Zeitung sinngemäß folgende Schlagzeile parat : “ Warum raste der SUV in die Menschengruppe „? Klingt so als ob ein SUV prädestiniert wäre, schwere Unfälle zu verursachen und Menschen zu töten.
    Was hat denn der Fahrzeugtyp denn damit zu tun? Auch ein 2 PS Citröen kann bei einem Verkehrsunfall einen solchen Unfall wie den in Berlin verursachen. Aber nein, man muss bei der BLÖD für Schlagzeilen sorgen und da kommt ein SUV mitten in der Klima-Diskussion bei einem schweren Unfall gerade recht! In dem erwähnten Fall waren es aber anscheinend gesundheitliche Gründe des Fahrers, die zu dem bedauerlichen Unfall beigetragen haben und nicht das Fahrzeug als solches. Aber man muss in D ja was haben, worauf man mit dem Finger zeigen kann! Armes Land, deren Menschen solchen Medien ausgesetzt ist.

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