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Rote Teufel zur WM mit Lukaku und Fernandez-Pardo, aber ohne Sels, De Cat und Openda

18.11.2025, Belgien, Lüttich: Die belgischen Spieler stellen sich für ein Gruppenfoto auf. Foto: Geert Vanden Wijngaert/AP/dpa

Die Weltmeisterschaft der Roten Teufel hat am Freitag um 13.20 Uhr begonnen, als Nationalcoach Rudi Garcia seine WM-Aufgebot live in den Fernsehnachrichten bekanntgab.

Zeno Debast und Romelu Lukaku, deren Einsatz noch ungewiss war, befinden sich in der Liste der 26 Spieler, ohne Ersatzspieler. Neuling Matias Fernandez-Pardo wird Lukakus Hauptkonkurrent im Sturm sein, nachdem seine Entscheidung, für Belgien statt für Spanien spielen zu wollen, offiziell bestätigt wurde (siehe dazu Bericht an anderer Stelle).

Mit dem 21-jährigen Stürmer von OSC Lille, der auch auch für Spanien hätte entscheiden können, hat Garcia eine echte Alternative zum Rekordtorschützen, der zuletzt verletzungsanfällig war und ohne Spielpraxis ist.

Belgiens Cheftrainer Rudi Garcia während einer Pressekonferenz im Proximus Basecamp. Foto: Virginie Lefour/Belga/dpa

Mike Penders (dritter Torwart hinter Thibaut Courtois und Senne Lammens), Nathan Ngoy, Joaquin Seys, Axel Witsel und Diego Moreira sind ebenfalls dabei, zum Nachteil von Spielern wie Matz Sels, Nathan De Cat oder Loïs Openda.

„Meine Hauptkriterien waren der Teamgedanke, mit der Absicht, diejenigen zu belohnen, die Belgien in der Liga A der Nations League gehalten haben, und diejenigen, die Belgien für die Weltmeisterschaft qualifiziert haben“, erklärte Rudi Garcia einleitend.

Und der Franzose fügte hinzu: „Der sportliche Aspekt, die Balance zwischen Jugend und Erfahrung und die Absicht, alle Positionen doppelt oder sogar dreifach zu besetzen, waren natürlich ebenfalls wichtige Kriterien.“

Der Nationaltrainer stand vor schwierigen Entscheidungen. Er ließ zwei wichtige Akteure der Qualifikation außen vor: „Matz Sels und Loïs Openda hätten es verdient gehabt, dabei zu sein, es bricht mir das Herz, ohne sie auskommen zu müssen. Mike Penders wäre oft nominiert worden, wenn er nicht der U21-Auswahl hätte helfen müssen.

14.11.2024, Belgien, Brüssel: Belgiens Romelu Lukaku (M) ist trotz mangelnder Spielpraxis im WM-Aufgebot. Foto: Bruno Fahy/Belga/dpa

Loïs Openda ist das Opfer seiner mangelnden Spielzeit in den letzten Monaten bei Juventus Turin, und wir konnten es uns nicht leisten, mit Romelu und ihm zwei Stürmer mit mangelnder Spielpraxis zu nehmen“, bedauerte Garcia, der alle vorläufig Nominierten auf der 55-köpfigen Liste, die der FIFA vorgelegt wurde, auffordert, sich für den Fall eventueller Verletzungen bereit zu halten.

Zur Erinnerung: Eine Änderung kann bis 24 Stunden vor dem ersten Spiel des Turniers bei Krankheit oder Verletzung vorgenommen werden, vorbehaltlich der Genehmigung durch die medizinische Kommission der FIFA. Ein Regelpunkt, der für Rudi Garcia von Vorteil sein könnte, der mit zahlreichen Fragezeichen aufgrund der körperlichen Probleme von Lukaku oder auch Debast zu kämpfen hat.

Die Roten Teufel beginnen ihre Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in der letzten Mai-Woche. Zwei Vorbereitungsspiele sind geplant: am 2. Juni in Kroatien und am 6. Juni in Brüssel gegen Tunesien. Letzteres Spiel ist bereits restlos ausverkauft, ein Zeichen dafür, dass die Fans der Roten Teufel zuversichtlich sind, dass Belgien bei dieser WM eine bessere Figur machen wird als vor vier Jahren in Katar. (cre)

Das belgische Aufgebot für die WM 2026

Torhüter: Thibaut Courtois (Real Madrid), Senne Lammens (Senne Lammens), Mike Penders (Racing Straßburg)

Abwehrspieler: Tim Castagne (Fulham), Maxim De Cuyper (Brighton & Hove Albion), Thomas Meunier (OSC Lille), Arthur Theate (Eintracht Frankfurt), Zeno Debast (Sporting Lissabon), Nathan Ngoy (OSC Lille), Koni De Winter (AC Mailand), Brandon Mechele (FC Brügge), Joaquin Seys (FC Brügge)

Mittelfeldspieler: Youri Tielemans (Aston Villa), Amadou Onana (Aston Villa), Nicolas Raskin (Glasgow Rangers), Hans Vanaken (FC Brügge), Kevin De Bruyne (SSC Neapel), Axel Witsel (Girona)

Stürmer: Leandro Trossard (Arsenal London), Jérémy Doku (Manchester City), Alexis Saelemaekers (AC Mailand), Dodi Lukebakio (Benfica Lissabon), Charles De Ketelaere (Atalanta Bergamo), Romelu Lukaku (SSC Neapel, Diego Moreira (Racing Straßburg), Matias Fernandez-Pardo (OSC Lille)

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:

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