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MP Paasch traf Premier Bettel in Luxemburg

Dr. Marc Knauf, Präsident IHK Eupen-Malmedy-St.Vith, Ministerpräsident Oliver Paasch, Luxemburgs Premierminister Xavier Bettel und Volker Klinges, Geschäftsführer IHK Eupen-Malmedy-St. Vith. Foto: Kabinett Paasch

Am Mittwoch nahm Ministerpräsident Oliver Paasch verschiedene Termine im Großherzogtum Luxemburg wahr. Begleitet wurde er dabei von Vertretern der ostbelgischen Industrie- und Handelskammer (IHK).

Bei den Gesprächen mit dem luxemburgischen Premierminister Xavier Bettel und dem Generaldirektor und Chef-Ökonomen der „Chambre de Commerce du Luxembourg“, Carlo Thelen, wurde eine Vielzahl von Themen behandelt, wie etwa die luxemburgisch- ostbelgischen Wirtschaftsbeziehungen, Strategien zur Fachkräftesicherung, der Tourismus oder auch die Gesundheitsversorgung.

Die Regionalgeschichte stand ihrerseits im Zentrum einer Zusammenkunft mit den Historikern Dr. Andreas Fickers und Dr. Christoph Brüll auf dem luxemburgischen Universitäts-Campus Belval.

Mit dem „Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History (C2DH)“ leitet Andreas Fickers das dritte interdisziplinare Forschungszentrum der Universität des Großherzogtums, mit einem Schwerpunkt auf Spitzenforschung in der luxemburgischen und europäischen Zeitgeschichte und deren Sichtbarmachung.

Das Zentrum verfolgt einen interdisziplinären Ansatz und treibt den Einsatz von neuen Methoden und Werkzeugen für die historischen Forschung und Lehre voran, die auch für die ostbelgische Geschichtsforschung von Interesse sein könnten.

10 Antworten auf “MP Paasch traf Premier Bettel in Luxemburg”

  1. Jens Huby

    Was soll‘ s , dieser Herr Paasch eilt von Empfang zu Empfang mit seinem enormen Anhang und die Verschuldungen werden immer größer . Der Schuldenberg beläuft sich mittlerweile annähernd 450 Milliarden Euro . Warten wir noch eine kleine Weile , dann werden die Zinsen steigen , ja dann wird diese Schuldenlast den überflüssigen Politpromis an der Weser zum Verhängnis , geschweigedem das dort dann noch ausgediente pensionierte Beamten sich dort noch herumtreiben um sich noch zusätzlich zu bereichern .

      • Somebody

        450 Milliarden Schulden hat der belgische Staat. Dafür kann Paasch zwar nicht, aber das wird dennoch auch einen Einfluss auf die DG haben, wenn der Föderalstaat zB die Dotationen der DG kürzt und/oder die DG überhaupt garnichts mehr investieren KANN, weil durch die SEC Normen der EU die Schulden ALLER Regierungsebenen berücksichtigt werden und dadurch für ALLE die maximal zulässige Schuld erreicht wurde (auch für Gemeinden!).

      • Jens Huby

        @ ach Gott , sie sind auch bestimmt wieder einer der am Tropf dieses Selbstbedienungsladen an der Klötzerbahn hängt . Ist es Ihnen denn nicht bewusst , das Paasch mit seinem Apparat irgendwie mit für diese Horrorverschuldung mitverantwortlich ist und noch immer so tut , als er der Messias der DG wäre . Höchstalamierend wird es wenn ab 2019 die Zinsen anziehen auf diese 450 Milliarden Schuldenlast , ja dann können über die Hälfte von diesem Weserclan sich eine Arbeitsstelle besorgen und wie der normal arbeitende Mensch sich die Sporen verdienen .

    • Marcel Scholzen eimerscheid

      Es stimmt schon, dass der belgische Staat viele Schulden hat. Das sagt aber nicht viel. Es ist besser, das Netto-Geldvermögen pro Kopf zu vergleichen. Und da steht Belgien sehr gut da. Laut Spiegel online steht Belgien auf Platz sechs mit 92 000 € weit vor Deutschland und Frankreich.

      • Réalité

        Schon ein bisschen irrelevant, Herr Scholzen, Ihr Vergleich! Sie wissen sicher auch etwas von den sehr hohen Steuern, die vielen Hemnnisse und Paragraphen, welche allemalle von unserer ach so tollen Politikergilde aufgetürmt und erfunden worden, und immer noch werden, kein Wunder ds viele Unternehmen ins Ausland abwandern, schon alleine hier in Ostbelgien, all die Regierungen und Versorgungsinstanzen unserer Möchtegerne, welche teils x fach besetzt werden pro Person, dabei die extrem hohen Schulden die sich seit Jahrzehnten immer noch steigern, usw usw. Das alles trotz der Masse an Ministern und Bodenpersonal! Da liegen Sie sowas von falsch, Herr Scholzen! Unser Land müsste an alldem vorigen gemessen, wohl um einiges viel besser da stehen.
        Das sagt alles, und genau das Gegenteil von: das sagt aber nicht viel!?
        Sie wollen doch sonst überall und allem der „Schlaueste“ sein!?
        Daher, bleiben Sie bei den Fakten!
        Wenn man heute wieder die Leute in der Zeitung und den Medien sieht, ja dann fragt man sich:
        was tun die sonst so!?
        Auf jeder Eröffnung, und kleinsten Feier sind die präsent. Und das bei super Bezahlung. Da kann man ja fast neidig sein!? Sicher, die Wahlen stehen bevor, da kommen sie vor die Löscher, und es wird zu allem und alles ein geladen.
        Glauben Sie mir, wir bräuchten die Hälfte vom jetzigen, das wäre vollkommen genügend!
        Was zu viel, ist zuviel!

        • Marcel Scholzen eimerscheid

          Ich habe die finanzielle Situation beurteilt und nichts anderes. Ich bin auch der Meinung, dass das belgische Staatsgebilde zu kompliziert und kostspielig ist. Man könnte die Sache auch einfacher organisieren. Nur dazu fehlt der politische Wille. Zuviel sind die Provinzen und der Senat. Die Wallonischen Region und die Region Brüssel könnte man zusammen legen ohne dabei die Rechte der Brüssel wohnenden Flamen zu verletzen. Es gibt ja auch Frankophone in der flämischen Region. Wo vorher drei Regierungen waren, wäre dann nur noch eine. Nur dann würden viele ihr lukratives Poestchen verlieren und deswegen ist dieser Vorschlag nur ein Wunschtraum. Eher wahrscheinlich wird eine siebte Staatsreform, die Belgien noch komplizierter und kostspieliger macht. Es ist politischer Konsens in ganz Belgien, dass man alles so kompliziert wie macht, um möglichst vielen eine politische Karriere zu ermöglichen. Und die Kosten interessieren keinen, da der Steuerzahler alles finanziert.

          Nur Bosnien-Herzegowina ist noch komplizierter und kostspieliger. Da werden 70% der Steuereinnahmen zur Finanzierung der Staatsstruktur verwendet.

          • Heute war das Grenz- Echo wieder voll gepflastert von der heimtückischen Prominenz bei der Immo Eröffnung von Freitagabend . Man muss sich einfach nur die Frage stellen Ob diese Prominenz nicht merkt , das der einfache Bürger diese lieber von hinten als von vorne sieht .

  2. Richtig, Herr Paasch sollte in Eupen bleiben und den immensen Schuldenberg im Auge behalten. Stattdessen versucht er, zusammen mit ostbelgischen Wirtschaftsvertretern Kontakte in einem Land zu knüpfen, in dem es wirtschaftlich rund läuft. Grausame Fehleinschätzung!

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