Politik

Karl-Heinz Lambertz im „Franz-Josef-Strauß-Modus“: Verbaler Schlagabtausch mit Michael Balter [VIDEO]

Vivant-Chef Michael Balter (links) und Senator Karl-Heinz Lambertz (rechts) am Montag am Rednerpult des DG-Parlaments. Foto: Screenshot PDG.TV

Seitdem Karl-Heinz Lambertz (SP) Vorsitzender des Europäischen Ausschusses der Regionen (AdR) ist, gibt er sich zumeist versöhnlich. Der Wolf von einst hat in den letzten Jahren viel Kreide geschluckt. Am Montagabend jedoch konnte man noch einmal Lambertz in seinem alten Kampfmodus erleben, als eine Art „Franz-Josef Strauß von Ostbelgien“.

In seiner Replik auf eine wie gewohnt kritische Ansprache von Vivant-Chef Michael Balter zum Thema Regionales Entwicklungskonzept war Lambertz plötzlich wieder ganz der Alte. Jeder, der es wagt, sich ihm zu widersetzen, wird „gebürstet“ oder sogar „gekillt“, weshalb er einst sogar „der Genossenkiller“ genannt wurde.

Am Montag war wieder so ein Tag, wo der ehemalige Ministerpräsident noch einmal seine Stacheln ausfahren wollte.

Der Wolf hatte keine Kreide geschluckt

Lambertz brauchte schon immer einen oder eine, an dem bzw. an der er sich reiben konnte. Das war so, als Dorothea Schwall-Peters (PJU-PDB) in der Opposition war. Später bekam auch Pascal Arimont (CSP) sein Fett weg, wenn er es sich wieder einmal mit dem damaligen Ministerpräsidenten anzulegen wagte. Dann wurde Arimont von Lambertz mit dem Satz „Merken Sie sich das!“ zurechtgewiesen.

Montagabend im PDG war wieder so ein Moment, wo der Wolf in die Arena ging, ohne vorher Kreide geschluckt zu haben. Da wurde Balter „gebürstet“, wie die drei Videos anbei zeigen.

Gleich zu Beginn seiner Replik, als er noch seine Notizblätter auf dem Rednerpult sortierte, war Lambertz die innere Erregung anzumerken. Man hätte meinen können, die Zeit sei stehengeblieben und Lambertz immer noch Ministerpräsident… (cre)

VIDEO 1 zeigt die erste Replik von Karl-Heinz Lambertz (SP) auf eine Rede von Vivant-Chef Michael Balter:

VIDEO 2 zeigt die zweite Replik von Karl-Heinz Lambertz:

VIDEO 3 zeigt die dritte Replik von Karl-Heinz Lambertz:

153 Antworten auf “Karl-Heinz Lambertz im „Franz-Josef-Strauß-Modus“: Verbaler Schlagabtausch mit Michael Balter [VIDEO]”

  1. Der Ameler

    Ich muss Herrn Balter vollkommen Recht geben, was den Inhalt seiner Reden betrifft und bin bin froh das auch mal endlich jemand ausspricht, was viele Bürgerinnen und Bürger denken. Hoffentlich wird Balters Einsatz bei den diesjährigen Wahlen belohnt.

    • Mich würde interessieren, was Sie mit „Inhalt seiner Reden“ wohl meinen könnten ? Ich höre manchmal rein und weiß meist nicht, wovon er redet – auch Herr Cremer scheint nicht wirklich überzeugt, sonst würde er auch die Video-Ausschnitte von Balter verlinken. Alles riecht nach Klüngel: die „Inhalte“ von Balter, die „zensierten“ Posts hier und die bezahlte Werbung rund um die OD-Stories. Im Traum sehe ich diese Amigos manchmal in Gospert 42 sitzen – bisher bin ich immer noch wach geworden und es war nur ein Traum.

  2. Rufer in der Wüste!

    Der Schoppener hat sich verleiten lassen, von einem Balter, welcher die richtigen Worte gefunden hatte. Er betonte das viele Nutzlose und Selbstverständliche des Eupener Vielpostensammelsoriums. Ein solches, welches sich im privaten Handelsgewerbe niemals in der Grössenordnung erstanden wäre. Es ist schlicht und einfach die Aufgabe der Politik, für das Volk zu arbeiten, um gute Bedingungen und Umfeld zu erschaffen!? Wir brauchen deren nicht so viele, dafür aber gute! Selbst da hat Lambertz Partei sicherlich viele ungute Beispiele verursacht. De PS ist der Vorreiter seit Jahrzehnten zu vielem Wirrwar und Wahnsinn, zumeist für die eigene Tasche gewesen. Unser viel zu hoher Schuldenberg geht zum Grossteil auf deren Kappe? Der Lambertz lobt und lobt das Getue, müsste er mit eigenen Händen das nötige Kleingeld erarbeiten, dann hätte man von Anfang an, etwas mehr Sorgfalt, Weitsicht und Gefühl walten lassen sollen. So haben wir in Eupen bereits einen dermassen hohen Schuldenanteil aufgehäuft, an dem wir noch Jahrzehnte zu beissen haben. Der Balter sprach das klar und deutlich an, der Lambertz wollte es zum jetzigen Zeitpunkt nicht anhören, natürlich wegen den Wahlen! Und so deckte der Balter etwas auf, der Lambertz fiel darauf rein, konnte seine Worte nicht mehr zügeln. Seinen Fazit wird sich der Wähler selber machen.

  3. Ostbelgien Direkt

    HINWEIS – Es gibt am Ende des Artikels insgesamt drei Videos von Lambertz beim Schlagabtausch mit Balter. Es wurde noch ein Video der dritten Replik von Lambertz hinzugefügt. Gruß

    • Endlich mal was, wo wir die Klatsch- und Tratschmaschine wieder anwerfen können ! Die Affäre Karnevalsprinz ist ja leider schon vergessen und der Wahlkampf ist so langweilig wie die Plakate der CSP. Ich hatte schon befürchtet, wir würden brotlos …

    • Herr Cremer, Sie schaffen es aber auch nicht, ihren schon eine ganze Generation währenden persönlichen Frust aus Chefredakteurzeiten Lambertz gegenüber zu überwinden. Er trieft förmlich aus jeder Zeile, die Sie schreiben. Auch aus Balters Reden läuft dieser undefinierbare Frustsaft. Und Sie würdigen seine streckenweise üblen Beleidigungsorgien sogar noch als „kritische Ansprache“! Hallo?

  4. Beobachter

    Der Lambertz wirft dem Herrn Balter vor, Unkrautvernichtungsmittel an deutschen Kunden zu verkaufen, die in Deutschland nicht zugelassen sind. Was ist nun schlimmer ? Dies oder zig tausende Euros als Senator zu kassieren und die Hälfte der Zeit nicht an den Senatssitzungen teilzunehmen ?

    • Jockel F.

      Zum Beispiel illegales Plakatieren in St.Vith?

      Mal im Ernst, wer nach all den Skandalen, Skandälchen und Machtspielchen der Sozis tatsächlich glaubt, die hätten mehr zu bieten als das Genannte, der hat entweder Sympathien für diese Art der Politrick oder er verweigert den Blick auf die Realität.

        • Jockel F.

          Interessant.
          Sie sagen also, dass das hier:

          “ Die Polizeiverordnung von St. Vith sagt, dass das Anbringen von Wahlplakaten nur an den Flächen erlaubt ist, die von der Gemeindeverwaltung dafür aufgestellt wurden. Sie verbietet ausdrücklich, Wahlwerbung auf öffentlichem Eigentum anzubringen. Dazu gehören auch Straßenlaternen und Bäume am Wegrand.“

          nicht mehr gültig ist? Ist mir neu.

            • Jockel F.

              Nicht nötig, danke und meine Entschuldigung. Sie haben tatsächlich Recht.
              Wobei ich es doch etwas seltsam finde, dass St.Vith und Büllingen aus der gemeinsamen Polizeiverordnung der südlichen Gemeinden der DG ausscheren. Man wird wohl wissen, warum.

          • Walter Keutgen

            Jockel F., auf den Gemeindetafeln in meiner Gemeinde ist, fürchte ich, nicht einmal genug Platz für die offiziellen Kandidatenlisten. Es sind doch 4 Wahlen gleichzeitig. Leider werden die Listen nur noch an den Wahllokalen plakatiert. In den anderen Gemeinden ist das wohl ähnlich.

  5. JC Flunker

    Von seinem Europa-Tourismus und der permanenten Freizeit im Senat geschlaucht, zeigt der vor den Wahlen nervös gewordene Lambertz sein wahres Gesicht: „Dreck“, „Unkraut“, „ekelhaft“, so faucht er gegen Balters Kritik, dem er wortwörtlich vorwirft: „Sie sind ein schlechter Mensch“. Die Made im ostbelgischen Speck schwingt sich zum Richter auf. Der Genossenkiller, Journalistenverfolger und Postenjäger im Kostüm des Moral-Apostels. Jetzt fehlt ihm nur noch der Kardinalshut.

    • Sie verwechseln da was: der Europatourist heißt Pascal, nicht Karl-Heinz. Kalle ist ein Arbeitspferd, der andere bröselt meist nur herum und kostet den Steuerzahler pro Monat rund 40.000 Euro.

      • Lächerlich

        Wenn sie die halbe Zeit an Ihrer Arbeitsstelle fehlen, bezeichnen Sie sich dann auch als Arbeitspferd?
        Und kommen Sie mir nicht mit dem AdR. Dazu hat niemand ihn gewählt. Ein Gremium ohne jegliche Befugnis.

        • Raub am Volke

          Richtig Lächerlich! Der Mann bereichert sich am Volksgut. Er arbeitet für etwas wozu er gar nicht gewählt war. ADR was nützt das Ostbelgien? Er soll den Senatorberuf ausüben, sollte, besser gesagt?! Er fehlte an wievielen Sitzungen, bekam aber den vollen Lohn! Kriegen sie das auch wenn sie für jemanden anders arbeiteten? Der Mann gehört abgewählt! Ganz einfach! Betrug am Volk sowas.

  6. Ich bin kein Vivant Anhänger. Wenn ich aber die konkreten Argumente des Herrn Balter und der übrigen Opposition dem theoretischem Blabla der „Verantwortlichen“ gegenüberstelle, werde auch ich mir bewusst, dass es Zeit für einen Wechsel ist.

  7. Nidrumer.

    Tja Herr Lambertz, da haben Sie was erreicht, mit Ihrem Gekeifere!? Da wurden vielen Ostbelgiern die Augen geöffnet. Sie als deren Vertreter in hohem Hause des Senats, haben sich damit nun wirklich keinen Dienst getan. Geben Sie Ihren Rentenantrag ein; Da sind Sie, bestens aufgehoben. Solche Schimpftiraden hat der Balter sicher nicht verdient. Es wäre besser, sie sähen sich in Ihrem Parteiumfeld um, da ist es sicher schmutzig genug. Der Balter tut seine Pflicht, und prangert an, was nicht normal und gegen des Volkes Sinn bei der Politik geschieht. Dafür sollte es eine Opposition geben, oder nicht? Es ist sogar deren Aufgabe das zu tun. Die Wähler wissen jedenfalls was sie zu tun haben am 26 Mai.

  8. Das Ganze ist die beste Werbung für Balter und Vivant, und das auch noch kostenlos.
    Balter hat in zahlreichen Punkten Recht. Und das Lambertz sagt, dass Balter ein schlechter Mensch sei, ist eine Frechheit.
    Die Wahl wird zeigen was das Volk davon hält.

  9. Châpeau

    @Fellowes Wo sie gerade von Qualifikation reden: wenn ich mir das Geschwafel einiger unqualifizierter Möchtegern-Politiker anhöre, wird mir speiübel! Dann stelle ich mir ernsthaft die Frage, wie die es geschafft haben, ins Parlament einzuziehen! Von Tuten und Blasen keine Ahnung aber wohl das Volk „regieren“! Ich stelle immer wieder fest: Macht macht krank und gierig! Statt sich um die echten Belange der Menschen zu kümmern, regiert man hier am Volk vorbei! Hauptsache die Diäten stimmen.

  10. Balter als AfD-Obergauleiter-Gauweiler-Kopie übelster Sorte. Beleidigt in übelster Weise und am laufenden Band die Sozialdemokratie, deren mutigem Widerstand während der braunen Periode wir auch unsere Freiheit und Demokratie großenteils zu verdanken haben.
    Balter war schon immer – wie frühere Klassenkolleg(inn)en bestätigen – ein wandelndes egomanisches ADHS-Syndrom: auffallen um jeden Preis, dabei peinlich genau darauf achten, dass man nichts sagt, was zur Übernahme von Arbeit und Verantwortung führen könnte.
    Es waren im Laufe der Geschichte übrigens schon immer die Kleinen, ganz besonders Geltungssüchtigen, die Spaltung und Unglück über die Gesellschaft gebracht haben.

    • Also ich habe mir die Debatte angeschaut und muss feststellen, dass Herr Balter sehr gute Argumente hat und diese auch versteht vorzutragen. Dabie bleibt er recht ruhig, lediglich sein Angriff auf Herrn Antoniadis war wohl etwas daneben (die Form, der Inhalt eher nicht!). Und wenn sie hier Herrn Balter als wandelndes ADHS Syndrom betiteln, dann schauen sie sich mal bitte die Mimik und Gestik der „Regierungsbank“ an! das ist an Überheblichkeit nicht zu toppen.
      Herr Balter redet zudem frei und kontert geschickt die Vorwürfer seiner Vorredner. Das schafft sonst nur Herr Lambertz (wobei der sich selber disqualifiziert mit dem Ausspruch“ Herr Balter sie sind ein schlechter Mensch“), der „Rest“ ist wohl damit beschäftigt ständig sein Smartphone zu checken (Frau Weyckmans), ins leere zu starren (Herr Mollers) oder wie die Aleinherrscher ständig durch zwischenrufe zu glänzen (wobei sie bei ihrer Redezeit keinen wirklichen Gebrauch davon machen um die Aussagen des Herrn Balter zu widerlegen).
      Also ehrlich wurde mir etwas mulmig als ich gesehen und gehört habe, wer „uns Volk“ da eigentlich repräsentiert….und Herr Balter hat in meinen Augen zumindest klar Stellung genommen und er scheint auch nahe am Volk zu sein. Auch bezieht er klar Stellung zum Wust des regierungsapparates und deren Kosten.

    • schlechtmensch

      Wenn jemandem nichts mehr einfällt und er keine Argumente mehr hat kramt er die Nazi bzw. AFD Keule aus. Das ist mittlerweile nicht nur überall bekannt, sondern auch noch extrem lächerlich. Solche Leute kann doch keiner mehr ernst nehmen. Wie offensichtlich…

  11. Vivant's Oppositionsarbeit

    Gut gemacht Herr Balter – gefällt mir!

    Im Gegensatz zu Anderen, die Ihr Leben lang am öffentlichen Tropf hängen, können Sie auch Ihr Geld auf dem freien Markt verdienen …

    • Stiller Beobachter aus der Südeifel

      Ich habe beim Zuschauen gleich einige grosse Verlierer festgestellt, und zwar:
      an erster Stelle natürlich den Senator. Mensch ist der aber schnell auf 180? Der fühlte sich sowas von ertappt, so das er gleich ins Unhöfliche herein verfiel. Unwürdige und tollpatschige Bemerkungen, eines solchen Posten’s nicht würdig. Und dann der Herr Miesen. Er hat seiner Funktion keinen Glanz verliehen. Andauernd mit dem Kugelschreiber herum getickt, und keine Maitrise auf dem Posten. Er musste zumindest dem Herrn Lambertz eine Zurechtweisung zukommen lassen, ob seiner fehlplatzierten Ausdrücke. Die Regierungsbank war so wie immer. Einer für alle, alle für Einen. Die vier lächelten etwas süss sauer vor sich hin, was sie sich dabei wohl gedacht haben? Es war weiss Gott keine Sternstunde der Ostbelgischen Politiker!? Noblesse oblige.

      • Sternstunde

        Seit Balter im PDG sitzt und zu jedem Thema, das im PDG behandelt wird, dieselben hohlen Phrasen bringt, gibt es keine Sternstunden mehr im PDG. Der bringt leider nur niveauloses Geschwafel oder aus dem Internet kopierten Verschwörungsmist. Und ein großer Heuchler ist er auch. Gibt den Naturschützer und verdient sich unter der Ladentheke durch eine goldene Nase mit dem Verkauf von Glyphosat unter der Hand. Die deutschen Bauern rennen ihm die Bude ein. „Heuchler“ ist noch ein harmloser Begriff, aber einen anderen möchte ich nicht verwenden, sonst zensiert Herr Cremer wieder wie so oft.

    • Egbert S.

      Unverständlich ist die Formulierung „kritische Ansprache“ seitens Herrn Cremer. Hohle Phrasen, Worthülsen, schwülstige Vereinfachungen und Grobheiten charakterisieren Balters Ausdruck. Das durch ihn inszenierte Spektakel ist so unwürdig, dass man auf keinen Fall von „Rede“ oder „Ansprache“ sprechen sollte. Anstatt u.a. den Vorwurf des Giftmittelverkaufes zu widerlegen, greift Balter pauschal und ohne jegliche Geschichtskenntnisse die Verkörperung der demokratischen Entwickung, die Sozialdemokratie/Sp an. Detail der Geschichte : die SPD war die einzige Formation, die den Nazis bei der Abstimmung zum Ermächtigungssitz widerstand und dies mit Blut bezahlt hat. Balter könnte man in seiner Verbitterung und in seinen schrägen Vorstellungen durchaus mit Roland Freisler vergleichen…..

      Der Unterschied zwischen KHL und Balter : Lambertz ist der grösste Politiker in der hundertjährigen Geschichte Ostbelgiens. Er ist ein überaus intelligenter Stratege und Visionär, der sich um unser aller Wohl verdient gemacht hat. Balter ist der Eupener Hofnarr mit dem Unterschied, dass diese im Mittelalter waidwund nicht so frech, wild und hirnlos um sich schlugen. Dieser Mann ist einfach nur peinlich.

        • Fell, Eine Schande ist nicht Balter sondern die SP, in Ostbelgien aber vor allem in der Wallonie.
          Egbert, wenn einem nichts mehr einfällt kommt das Nazi Gerede. Wozu sollte er den von KHL dargebrachten Quatsch widerlegen?
          Vielleicht Fragen Sie mal bei Wallonen oder Flamen nach wer peinlich ist. Der Name „Balter“ wird nicht fallen, kennt dort auch keiner, wohl aber Lambertz mit seinem Getue.
          Aber ich denke mal das er sich prächtig um Ihr wohl gekümmert hat und Sie auch ein Pöstchen abbekommen haben

      • Jockel F.

        Wer heutzutage in einer politischen Debatte den Begriff „Nazi“ gegen wen auch immer ins Feld führt, ist aus ethischer Sicht ein Lump, aus historischer Sicht ein Verharmloser, aus intellektueller Sicht eine Null.

        Michael Klonovsky

        Dieses Zitat können sich übrigens einige der anwesenden zu spät geborenen Widerstandskämpfer hinter die Ohren schreiben.

  12. standpunkt

    @Norbert:
    genau!!! super Kommentar.
    Die Plenarsitzungen die ich mir bisher angesehen habe, war das immer wieder das gleiche sobald Vivant etwas sagte . Ich fand das immer so arrogant diese körperliche Ausdruckssprache sobald Vivant sich äußerte.

  13. gesunder Menschenverstand

    Da sitzen Menschen, unsere „Vertreter“, die KEINE AHNUNG von der Arbeitswelt haben, Frau Weyckmans z.B. hat noch NIE gearbeitet! Paasch, Mollers ,Lambertz, Antoniadis,… sind Bänker oder Juristen, alles Akademiker. Keiner von denen ist von der Realität betroffen. Nicht vom Handwerk, nicht von finanziellen Sorgen. Balter scheint der Einzige zu sein, der nicht finanziell von UNS „abhängig“ ist, sondern als Unternehmer weiß, was es bedeutet zu arbeiten. Er spricht Probleme der Bürger an, Probleme aus dem realen Leben und wird dafür beleidigt?! Das ist ein Arschtritt für das Volk! Oder kennt jemand von euch eine Kindergärtnerin die sagt, „juhu, die Kinder dürfen ab 2,5 Jahren in den Kindergarten, da freuen wir uns aber.“ Wie könnt ihr (Politiker) noch in den Spiegel schauen? Und wie könnt ihr (das Volk) diese Personen noch unterstützen und wählen?

  14. Karl aus dem Ourtal

    Wo kommt der Lambertz überhaupt her? Monatelang nichts! Nicht gesehen, nicht auf Sitzungen vom Senat, nichts gehört? Jetzt auf einmal wird er munter. Von den Toten auferstanden. Wohl die Wahlen die ihn geweckt haben. Herr Lambertz, sind sie vernünftig, gehen sie in Rente, das Alter haben sie ja. Der Eupener Regierungsclub wird ohne sie fertig werden. Sind ohnehin schon zu viele da. Lassen sie andere Leute dran. Sie kriegen den Hals sicher nicht voll genug?

    • Festus Heagan

      Die durch Roland Duchâtelet gegründete Partei definiert sich auf Wikipedia selbst so :“Vivant setzt sich für soziale Sicherheit ein durch ein bedingungsloses Grundeinkommen, Senkung der Lohnnebenkosten und mehr direkte Demokratie durch Volksabstimmungen ein.“

      Wie kann man das mit den kruden Ideen, seltsamen Gebährden und inhaltlosen Reden dieses hüllscheider Faktotums unter einen Hut bringen???

      • Michael Balter

        Sehr geehrter „Festus Heagan“,
        vor einigen Wochen rief mich Herr Roland Duchâtelet an und sagte, er bedauere es, dass Vivant in Flandern nicht den gleichen Weg gegangen ist, wie wir hier in Ostbelgien. Und er meinte damit insbesondere unsere sachliche Kritik, an den enormen Verwaltungskosten und den zahlreichen überflüssigen politischen Posten.

        • Das glaub ich gerne, dass der seine Euros nicht in Meyerbalter-Taler umgetauscht sehen möchte. Als Liberaler hätte ich das auch gesagt.
          Hat er Ihnen geraten, das Programm auf diese zwei Punkte zusammenzustreichen und dann Weykmans anzurufen?

  15. Hop Sing

    Egbert, Sie haben es auf den Punkt gebracht. Balter wird in zwanzig Jahren reuig seine Memoiren verfassen können und schreiben : “ Ich war 30 Jahre in der Opposition in Eupen : eine verlorene Zeit und Erfahrungen aus einer bitteren Epoche meines Lebens.“

    Eine wichtige Erkenntnis : Bereits Balters schulische Leistungen waren nicht der Rede wert, dieses sonderbare Männchen hat eine bestenfalls mittelmässige Intelligenz, andererseits hat er ein Mundwerk, welches im Lichte der Freudschen Analysen als durch Emotion und Instinkt bestimmt – gewissermassen robotermässig funktionnierend- definiert werden kann.

    Der grosse KHL soll es wie folgt halten : „Was schert es die Eiche, wenn sie ein Hund anpisst?“

  16. Fellowes

    Da kommt wohl Panik auf bei den Vivanten. Sicherlich weil sie jetzt schon wissen, dass sie nach dem 26.05 wieder für 5 Jahre nur auf der Ersatzbank sitzen werden.
    Noch 2 1/2 Wochen, dann wird es wieder ruhig um Balter und Co. Schade, als witzigen Zeitvertreib ist er nicht schlecht

  17. @ Hop Sing, lieber 30 Jahre in der Opposition sitzen, als mit diesen Systemmarionetten zu regieren, diese Leute sehen nur ihre Brieftasche, sonst gar nichts.Da ist Herr Balter mir lieber, bodenständig und volksnah. Es ist mir unverständlich, wie man unseren Altparteien noch trauen kann, geht es uns echt so gut ?Sie scheinen Herrn Balter ausserdem gut zu kennen, wenn Sie so genau über seine schulischen Leistungen Bescheid wissen. Übrigens haben schulische Leistungen nicht viel mit Intelligenz zu tun, wie erklären Sie sonst den Erfolg von Bill Gates, Steve Jobs, Henry Ford… alle ohne Schulabschluss, bei deren Vermögen verzichte ich gerne auf diesen Fetzen Papier. Schwimmen Sie ruhig weiter mit dem Strom, das Erwachen wird auch bei Ihnen einsetzen oder sitzen Sie auch am Futtertrog dieses Bürokratieapparates?

    • Dann sollten sie bei Gates mal nachlesen, wann und auf welchem Niveau der „Schulabbruch“ stattfand. Bei Jobs wären die Gründe noch interessant. Im Vergleich zu Balter sind bei der intellektuellen Leistung einige Unterschiede wahrnehmbar.
      Ehre auch dem kleinsten aller Unternehmer, der Vergleich mit Microsoft, Apple und Ford erscheint mir doch etwas gewagt.
      Alle drei zeichnen sich dadurch aus, dass sie keine Politik betrieben haben.
      Zum Thema Bodenständigkeit. Als Kind von Bill Gates würde ich einiges hinterfragen.

  18. Herr B. sollte lieber weiterhin Krippen, Teppiche, Krims Krams an die Touristen verkaufen. Lieber die Finger davon lassen wovon er keine Ahnung hat oder andere beleidigt. Glyphosat.. Kein Thema. Man sollte ihn dazu mal befragen?

    • Michael Balter

      Sehr geehrter EifelEr,
      ich möchte kurz zu Ihren Vorwürfen Stellung beziehen.
      In einem Unternehmen, an welchem ich auch beteiligt bin, haben wir
      Unkraut-Ex verkauft. Es handelte sich um ein belgisches Produkt (nicht von Bayer oder Monsanto) also kein Glyphosat. Dieses Produkt wurde ausschließlich von Privatleuten gekauft. Vor einigen Jahren haben wir es aus dem Sortiment genommen. Ein Mieter hat dann dieses Produkt, hier in Hergersberg weiterverkauft, bis zum Herbst letzten Jahres. Seitdem gibt es dieses Produkt nicht mehr hier an der Grenze.
      Und zu Herrn „Justiz“, dieses Produkt ist weiterhin in belgischen Baumärkten erhältlich.

        • Eifeler, haben Sie vielleicht auch mal was Brauchbares, irgendwelche Argumente, sinnvolles beizutragen?
          Einige Kom weiter unten wird nach Beweisen gefragt, für Mr Lambertz aussagen!
          Eigentlich müsste Mr Lambertz sich bei Mr Balter entschuldigen, wenn die Aussage von Mr Balter hier oben stimmt

        • Walter Keutgen

          EifelEr, die Justiz, auch die belgische hat nur die Gesetze anzuwenden, wenngleich viele Richter der kreativen Rechtsprechung frönen. Grundsätzlich sind Pflanzenschutzmittel, Schimmel, Unkraut und Insekten vernichtende, nicht verboten. Für Glyphosat hat der EU-Landwirtschaftsministerrat den Gebrauch weiter erlaubt, aber den Mitgliedsländern erlaubt, es zu verbieten. Da die Erlaubnis mit dem Stimmengewicht Deutschlands zustande gekommen ist, glaube ich nicht, dass Deutschland es verboten hat. In der Wallonie ist der Verkauf an Privatpersonen verboten, nicht aber an Landwirte.

  19. Der Unterschied zwischen Demagogik und Schaffen(ostbelgisch für erledigen) ist die Ansprache von Lambert. Glaubt ernsthaft jemand das Herr Balter, die DG, sprich uns, weiterbringt? Es ist bestimmt nicht alles perfekt, wird auch nie behauptet, aber Geschwätz bringt uns nicht weiter.

  20. Ich hab grade auszugsweise die Videos geschaut. In einem beruft sich KHL auf die Leistungen seiner Sozialisten. Jetz fuhr ich grade eben durch Amel…. gefühlte 200 Plakate des Studienabbrechers der jetz als Ministerberater“ unvorstellbare „Leistungen bringt und mim breiten Grinsen in die nächste Stufe des Profitierens aufsteigen möchte. Einfach nur mehr nervend die lächerliche Bande.

  21. Istambul

    Was derzeit in Istambul läuft, droht uns auch hier mit Typen wie Balter und – wie heißt nochmal der arrogande Phrasenschwinger von der CSP – und Stimmungsjournalismus mit Hass gewürzt. ostbelgien ist keine Insel mehr.

  22. Herr Balter tut das, was er tun sollte: der Mehrheit auf die Finger schauen. Das gefällt aber dem Herrn KHL gar nicht, da er gewohnt ist zu tun und lassen was er will.
    KHL greift Balter persönlich an, hat er überhaupt Beweise für seine Äusserungen?
    Auf jeden Fall wird es Zeit das KHL und die SP aus der Regierung verschwinden, u in dem Punkt hat Balter recht, wo die SP regiert läuft ausser Korruption nicht viel, betrachte man nur den Zustand der Wallonie.

    • Komisch!?

      Eine Frage an den Ratspräsidenten?
      was darf ein Abgeordneter alles sagen, um sich einen Verweis ab zu holen?
      Herr Miesen, wo bleibt Ihre Kompetenz, bzw Fairness!? Kennen Sie diese Wörter überhaupt?

    • @ Tp

      Wie Recht Sie doch haben. Persönliche Attacken „gehen überhaupt nicht“!

      Das sind verzweifelte Versuche Herrn Balter zu diffamieren, wenn einem die politischen Argumente vollends ausgegangen sind – das wäre dann eher das, was ich als „Dreck“ bezeichnen würde.

  23. Ich konnte in diesen Videos lediglich zwei Klassenclowns entdecken, die sich in ihrer Freude ob einer eingeschmuggelten Stinkbombe suhlten.
    Bedauerlich war in diesem Falle nur die Videoübertragung, die Lambertz zu einer sichtlich bemühten Contenance veranlasste. Repliken in Schoppener Dialekt hätten den Unterhaltungswert der Veranstaltung auf höchstes Niveau katapultiert. Ein geneigter Journalist hätte schon für die Interessierten aus dem Norden übersetzt.

  24. Es ist längst an der Zeit , das dieser rote Baron mit all den langjährigen in den Jahren gekommene Profitören aus den banalen der Politik verschwinden . Keiner weint diesen Helden eine Träne nach .

  25. Intipuca

    Bin nicht wirklich politisch engagiert. Doch, finde ich, kann ein Parlementarier nicht ungestraft persönlich/privat sich über einen Kollegen auslassen. Das Geldverdienen, vermutlich mit falschen oder unrichtigen Aussagen über Glyphosat gehören nicht in eine solche Debatte. Und dabei stößt er indirekt eine Debatte über Verhaltensaspekte in der Schule an. Wo kommen wir denn da hin? Auch finden dann die reifen politischen Überlegungen kein Gehör.

  26. Parteiloser

    Die Beschimpfungen des „Roten Barons“ an die Adresse von Michael Balter war beste und dazu noch kostenlose Werbung für Vivant! Es ist klar davon auszugehen, dass Lambertz (zurecht) fürchtet, dass Vivant Stimmen dazu gewinnen wird und die SP auf Talfahrt ist… Die „Ära Lambertz“ ist nun mal vorbei
    und er hat es schwer, dies zu akzeptieren.

  27. KLEINkariert

    So wie die meisten, ich bin auch dafür das der Lambi abrasiert wird. Er gehört in Rente in dem Alter! Es war schon dick was er sich da erlaubte! Hat dem Antonius keinen Gefallen getan!? Wie kann ein so routinierter Herr (er meint es wenigstens) nur so heftig aus der Rolle fallen!? Der Balter ist noch gnädig, manch einer würde glatt eine Entschuldigung verlangen. Mit Recht übrigens.

    • Der Schöne und das Biest

      “ Der Balter ist noch gnädig, manch einer würde glatt eine Entschuldigung verlangen. Mit Recht übrigens.“
      Stimmt, KLEINkariert . Der Balter ist eben ein kluges Köpfchen, der verhält sich meiner Meinung nach hier (wahl)-strategisch richtig, so kurz vor den Wahlen. Balter ist im wahrsten Sinne des Wortes „volksnah“, nicht zuletzt durch seine beruflichen Tätigkeiten; er bekommt doch, wie viele andere auch, mit, dass Vivant in der Bevölkerung immer mehr Zuspruch erfährt und dass Lambertz & Co das Gegenteil erfahren.
      Wie gesagt, klar dass Balter so kurz vor den Wahlen keine Schlammschlacht mit KHL anzetteln will.
      Der weiß doch selbst, dass der gemeine Wähler ein Gespür dafür hat, wer hier “ der Schöne und das Biest“ darstellt

  28. treesche

    Da hat Michael aus Hüllscheid in ein Vespennest gestochen. Die Unzufriedenheit in der Bevölkerung ist groß. Das Benehmen von PDG-Präsident ist unter aller Schublade. Das ist eines Demokraten nicht würdig. Lambertz sollte endlich regelmäßig zu einer Logopädin gehen. Das Sprachniveau ist schon schlimm. Um vorzugaukeln, dass er gebildet ist, flüchtet er sich Fremdwörter, die er selber nicht versteht. Lambertz weiss garnicht was die Bevölkerung empfindet. Vorbildlich übt er sein Amt als Senator nicht aus. Bei den Fehlzeiten wäre er in der Schule nicht durchgekommen. In einem gebe ich Vivant vollkommen recht. Eltern müssen mehr Zeit für ihre Kinder bekommen. Es war für mich beruflich zwar nicht besonders gut, dass ich zuhause war wie die Kinder klein waren. Ich beneide die jungen Eltern nicht, die sich zwischen Berufstätigkeit und Elternschaft zerreißen müssen. Da muss noch viel getan werden. Babys gehören nicht unbedingt in Grippen. Da muss ich immer an die DDR denken.

  29. Hirn Ein

    Lambertz und Co sollten sich dich Frage stellen, weshalb Vivant immer mehr Anhänger findet. Das Problem ist, diese Regierung hält sich für unfehlbar. Alleine durch Mollers wird die Regierung und damit ProDG stimmen verlieren. Im Unterrichtswesen brodelt es. Lehrermangel und dann immer wieder neue Experimente, wovon der Minister selber keine Ahnung hat. Am meisten hat mich die Reaktion der Regierung schockiert, als Balter von Norwegen sprach. Darauf hätte man sachlich reagieren können. Doch es fehlten einfach die Argumente. Wie immer…

  30. Die Zeit ist reif , das alte Profitören welche nur durch arschkriescherei und schleimereien in politkreisen hineingeraten sind von der Bildfläche verschwinden.Lange genug hatten diese Steuergelder verschlungen und alle Vorteilen mit den engsten Angehörigen herausgepickt .

  31. Baltimania

    Warum Balter wählen?
    Dies ergibt keien Sinn, denn Balter wird neimals Minister werden. Dafür müsste er seine Unternehmen aufgeben und das wird er ganz bestimmt niemals machen. Seine Geschäfte sind ihm wichtiger und es wäre nicht klug, das alles auf eine Karte zu setzen.

    • Oppositionsarbeit

      @ Baltimania

      „… Warum Balter wählen? …“

      Ganz einfach – weil es außer ihm kaum einen richtigen Oppositionspolitiker gibt, der sich wagt Missstände anzuprangern. Er ist eben nicht auf ein gut bezahltes „Pöstchen“ angewiesen, weil er in der Lage ist, sein Geld auf dem freien Markt zu verdienen. Das gibt ihm die Freiheit sich mit Ministern und Senatoren an zu legen und SOLCHE Leute brauchen wir.

  32. Baltimania

    @ Oppositionsarbeit
    Oppositionsarbeit bedeutet nicht nur Missstände anzuprangern, sondern auch konkrete Vorschläge einzubringen um diese Missstände zu beheben. Alles andere ist Populismus.

    • Populist

      Hört sich gut an, geht aber aber an der Realität vorbei.
      Glauben Sie wirklich, die stolze Mehrheit würde bei einem einzigen konkreten Vorschlag mal sagen: „Teufel, der Balter hat Recht! So machen wir das jetzt !“
      Selbst wenn Balter behaupten würde der Himmel sei blau, bliebe er auf verlorenem Posten.
      Oder wenn im Nachbarland die AfD einen Vorschlag einreicht…dasselbe Spiel bei allen anderen Parteien.
      Kann es sein dass Sie ein bisschen naiv sind?

      • Baltimania

        @Populist
        Naiv sind diejenigen, die die Schuld bei anderen suchen. Und ausserdem treffen sie den Nagel auf den Kopf, indem sie die Afd nennen. Parolen auf den Plakaten von Herrn Balter sind den Afd Parolen sehr ähnlich. Sowas brauchen wir nicht in Ostbelgien.

    • Oppositionsarbeit

      @ Baltimania

      Konkrete Vorschläge gibt es doch, wie z.B. die Abschaffung der 4 + 1? Minister – Fahrer … .

      Aber selbst wenn es keine konkreten Vorschläge geben würde, wäre mir die Arbeit des Herrn Balter sehr, sehr wichtig, da er der EINZIGE ist, der es wagt die Missstände auf zu decken!

      Und was ist schon so schlimm an Populismus? Populus ist das Volk und wer die Meinung des Volkes (also seiner Wähler) vertritt, handelt doch im Sinne seiner Wähler.

    • Michael Balter

      Sehr geehrter „Baltimania“,

      wir haben in den vergangenen 5 Jahren
      zahlreiche Abänderungsvorschläge zu Dekreten eingereicht, wovon einige auch von den
      Mehrheitskollegen angenommen wurden.
      Wir haben 11 Resolutionen eingereicht wovon 5 vom ganzen Parlament
      also auch von der Mehrheit mit „Ja“ abgestimmt wurden.
      Siehe hierzu: https://vivant-ostbelgien.org/category/resolutionen/

      Wir haben in den Ausschüssen aktiv mitgearbeitet und natürlich unsere sachliche Kritik angebracht aber auch die Regierung kontrolliert. Mit Abstand haben wir die meisten schriftlichen Fragen eingereicht.
      Hier eine kurze Bilanz, wobei in den letzten Wochen noch einiges hinzugekommen ist:
      https://vivant-ostbelgien.org/wp-content/uploads/2019/01/2019-01-22-VIV-Bilanz-parlamentarische-Arbeit-2014-2019.pdf

  33. Ich bin nicht so naiv zu glauben dass wenn die DG abgeschafft würde ich dann weniger Steuern zahlen müsste. Eine Gefahr wäre aber gebannt, die der DG-Steuer! Was die wenigsten wissen, die DG hat das Recht eigene Steuern zu erheben. Bisher hat man darauf verzichtet, aber wehe die Gelder aus Namur und Bruxelles werden weniger, dann ist es soweit, wir zahlen direkt für den Irrsinn der da betrieben wird. Und wetten dass die erste DG Steuer eine CO2 Steuer sein wird! Wir müssen doch das Klima retten, wer hätte dafür kein Verständnis – und ein paar tausend EURO im Jahr zur Verfügung…..

    • Nette Lektüre. Achten Sie auf Ihr Gewicht und meiden Sie das Mobiltelefon.

      Für die Horrorvorstellung einer Regierungsbeteiligung oder noch viel schlimmer einer absoluten Mehrheit Ihrer Bewegung, steht aber weiterhin dass Meyersche (ggf. Duchateletsche Programm). Letzterer hält seine „Assets“ weiterhin in Euro und empfiehlt, unter Bedauern dass er nicht selber auf die Idee gekommen ist, Ihnen (Ihr Beitrag) weiter in der Meckerkiste zu bleiben, Steuersenkungen zu fordern und den Staat abzubauen.

      Duchatelet hatte die Intelligenz mit Vivant seine Popularität zu steigern, die Fahne zu wechseln und letztendlich, nachvollziehbar, seine eigenen Interessen zu verfolgen.

      • Haben Sie in einer Frauenzeitschrift geblättert, oder woher kommen solche tiefschürfenden Ratschläge? Sozialwissenschaften studiert?
        Es wäre schon ein Fortschritt wenn eine Regierung gebildet werden könnte die sich nicht weiter von König KH in das Abenteuer „Kompetenzübertragung“ treiben lässt. Die PDB ist nur Befehlsempfänger am roten Hofe. König KH rastet doch nur aus weil er sieht dass einzig Balter ihm gefährlich werden kann, alle anderen sind nur seine Marionetten die sich prima gegen die CSP aufhetzen lassen.

    • Nicht naiv zu sein läuft in Ihrem Falle auf Skeptizismus hinaus.
      Grundsätzlich nicht unanständig. Doch fällt es mir schwer Ihre Befürchtung nachzuvollziehen , dass eine nutzbare Steuerhoheit der DG genutzt wird, wenn die Kassen der Wallonie noch klammer werden, wohingegen Ihrerseits unbeanstandet bleibt, dass schon heutzutage Ihre föderale, regionale und provinziale Steuerlast genutzt wird, um (in geringem Masse) die DG zu sponsoren.

      • Es ist doch egal aus welchem Steuertopf das Geld kommt, es sind immer die selben die ihn füllen. Das Problem ist dass mit der DG ein weiterer Steuereinnehmer auf den Plan treten kann, on top, zu den anderen Wegelagern. Das was die DG an „Zuständigkeiten“ an Land gezogen hat kann sie niemals aus eigener Wirtschaftsleistung finanzieren. Das soll nur keiner bemerken – bis zu dem Tag wo wir die neue DG-CO2 Steuer zahlen müssen. Aber die Leute werden zahlen, und stolz sein dass „wir“ so eine tolle Autonomie haben…..

        • karlh1berens

          Zitat @Dax 11/05/2019 09:45

          „Das was die DG an „Zuständigkeiten“ an Land gezogen hat kann sie niemals aus eigener Wirtschaftsleistung finanzieren“

          Das kann die DG nicht mal aus eigener Denkleistung liefern ! Sieht man besonders schön bei der „Wegsehministerin“ und ihres Vorgängers Franz Josef.

    • Dieser Satz liest sich gut, entbehrt aber einigem Sinn für Realität.

      Ein Politiker überzeugt seine Wähler mit seinen Ideen. Sofern gewählt, hat er schon einige Schwierigkeiten seinen Wählern zu vermitteln, dass die Koalitionspartei auch Wähler mit anderen Vorstellungen hatte.

  34. Oppositionsarbeit

    @ Mithörer

    Falsch! Hinter solchen Sprüchen verstecken sich Politiker, die vor den Wahlen ALLES versprechen und nach den Wahlen NICHTS halten – daher kommt ja die allgemeine Politikverdrossenheit der Bevölkerung.

    Ein EHRLICHER Politiker sagt vor der Wahl was er tun wird (… im Interesse der Gesamtbevölkerung …) und tut nach der Wahl was er gesagt hat.

    • Mithörer

      @Oppositionsarbeit
      Eine Geisteshaltung wie die ihrige führt zu Situationen wie man sie im Moment aus England kennt.
      Eine Geisteshaltung wie die ihrige führt im Extremfall zur Spaltung der Bevölkerung. Aufgabe eines Politikers ist es nicht, das Volk zu spalten oder gegeneinander auszuspielen sondern im Interesse der Gesamtbevölkerung Verantwortung zu übernehmen und zu handeln.
      Ihre Geisteshaltung ist nicht meine.

      • Oppositionsarbeit

        @ Mithörer

        „… Ihre Geisteshaltung ist nicht meine. …“

        Das muss ja auch nicht sein, jeder darf SEINE Geisteshaltung haben.

        Sie bevorzugen Politiker die Ihnen tolle Versprechungen machen aber nicht einlösen und ich suche mir Politiker aus, die meine Ideen vertreten und wenn die Mehrheitsverhältnisse es zulassen, auch umsetzen.

        Der Brexit hat damit garnichts zu tun, der wurde hauptsächlich durch die Migrationspolitik einiger EU Protagonisten (die sich über die EU-Gesetzgebung stellten) hervor gerufen.

        • @ Oppositionsarbeit

          > und ich suche mir Politiker aus, die meine Ideen vertreten und wenn die Mehrheitsverhältnisse es zulassen, auch umsetzen.

          …. und ich habe aus Ihren Posts herausgelesen Sie würden Vivant wählen, oder glauben Sie wirklich die würden ihre „Ideen“ umsetzen wenn sie gewählt würden?

          > hauptsächlich durch die Migrationspolitik einiger EU Protagonisten (die sich über die EU-Gesetzgebung stellten) hervor gerufen.

          Wenn Sie sich die Migration nach Groß-Britanien ansehen werden Sie feststellen das sie sich überwiegend aus Polen und Bürgern der ehemaligen Commonwealth – Staaten zusammensetzt. Erstere haben durch die EU-Freizügigkeit das Recht sich dort niederzulassen, die Anderen durch die Commonwealth Abkommen.
          Das haben die Brexit Befürworter allerdings schamhaft verschwiegen.

            • Walter Keutgen

              Dax, da irren Sie sich doppelt oder wollen uns falsch belehren.

              1. Die EU-Mitgliedstaaten bestimmen souverän, wen sie auf ihr Gebiet zulassen, außer a. alle EU-Bürger mit gültigen Papieren, die sich im Land nicht strafbar gemacht haben und verurteilt sind, zum Tourismus (3 Monate), b. alle EU-Bürger mit … zum Zweck der Berufsausübung, die müssen sie zulassen.
              2. Großbritannien hat bei den Beitrittsverhandlungen in den Siebzigern darauf bestanden, dass es weiter Leute aus dem Commonwealth annehmen darf. Der Brexit ist auch ein Rückzug auf vergangene Größe d.h. Commonwealth. Um denen den Eintritt in Großbritannien zu verwehren, hätte es nur eines britischen Gesetzes ohne Einmischung der EU bedurft. Als ich einem Forum Briten darauf aufmerksam machte, dass außer den Polen Commonwealth-Leute dort leben, antworteten sie, dass etwa die EU- und Commonwealtheinwanderer halbe-halbe verteilt sind.
              3. Die zwingende Aufnahme von Asylanten ergibt sich aus einem UN-Abkommen. Eigentlich ist aber nur das unter den Unterzeichnerstaaten erste sichere Land zur Aufnahme gezwungen. Ja, weil die EU-Mitgliedstaaten sich auf die Menschenrechte verpflichtet haben betrifft das auch die EU. Die fast tollpatschigen Versuche Junckers, den Südstaaten Malta, Italien und Griechenland einen Teil der Last durch Verteilung der Flüchtlinge auf die ganze EU abzunehmen, sind gescheitert.

              • Ihre Juristerei ist nicht wählerwirksam, die Bilder die Mutti erzeugte, sowie das Lager in Calais hingegen waren wahlentscheidend für den Brexit. Auch wenn man sich in gewissen politischen Kreisen eher die Zunge abbeißt als das zuzugeben….

                • Walter Keutgen

                  Dax, was Sie da schreiben, glaube ich nicht. Die Leute auf Ihrem Bild kann man nicht von Commonwealthbürgern unterscheiden. Vielleicht war das Commonwealth tatsächlich nicht ganz so groß. Was man zum Brexit am Fernsehen in Interviews auf der Straße hörte, war, dass es nicht ginge, dass Pensionäre vier Monate auf einen Arzttermin des öffentlichen Gesundheitsdiensts warten müsse. Und nochmal, der Brexit ändert nichts an der Einwanderungspolitik für Nicht-EU-Bürger. Das andere Hauptargument war, dass es ohne alle Vorschriften für die britische Wirtschaft viel leichter werden würde zu wachsen. Außerdem, warum sollten die britischen Medien die Lage in Deutschland oder um Calais groß herausbringen? Die europäischen Medien sind doch noch sehr national, ein Grund mehr die Integration, die gewisse politische Kreise unbedingt wollen, anzuzweifeln. Die staatlichen französischsprachigen belgischen Medien haben nichts von der Migrationskrise in Deutschland gebracht, noch nicht einmal von Chemnitz, dabei müssten sie ihrer ideologischen Ausrichtung folgend nichts auslassen, wenn man auf Nazis, wenn auch vermeintliche, eindreschen kann.

                  • Glauben Sie wirklich dem Wähler an der Wahlurne wäre der Unterschied zwischen Commonwealthbürgern und anderen Farbigen bewusst? Das interessiert doch gar nicht, man will diese Leute nicht im Land haben. Punkt! Ist das denn so schwer zu verstehen?

                    • @ Dax

                      Schlimm genug wenn es dem Wähler nicht bewusst ist, noch schlimmer aber das diejenigen die es wissen müssen mit Desinformation auch noch Stimmung machen und Ängste schüren.
                      Mit dem Verfall des Empire haben die Briten diese Verträge gemacht deren Einhaltung von interessierten Kreisen dazu benutzt wird einen verlogenen Wahlkampf zu führen.

                • Auch wenn man sich in gewissen politischen Kreisen eher die Zunge abbeißt als das zuzugeben….

                  @ Dax

                  Stimmt, besonders in Kreisen der Lügner und Betrüger die heute unter dem Namen „Bexitiers“ bekannt sind.
                  Nennen Sie mir einen vernünftigen Grund warum sich diese Leute wieder in Europa-Parlament wählen lassen wollen wenn sie doch so sehr dagegen sind. Das ist als ob ein Veganer eine Stelle als Fleischerei Fachverkäufer antritt.

          • Oppositionsarbeit

            @ EdiG

            „… herausgelesen Sie würden Vivant wählen …“

            Ich habe in meinen Posts ausdrücklich die Arbeit des Herrn Balter als vorzügliche Oppositionsarbeit gelobt – alles Weitere wurde von Ihnen hinein interpretiert.

            „… die Migration nach Groß-Britanien …“

            Selbstverständlich haben auch die Innereuropäischen Migrationsströme zum Brexit beigetragen. Ich kann aber jeden UK-Einwohner verstehen, wenn er nicht damit einverstanden ist, wenn ein Zuwanderer (egal woher) ihm den Arbeitsplatz streitig macht. Aber das Fass zum Überlaufen brachte die illegale Migrationswelle übers Mittelmeer – das haben doch wohl die Zustände in Calais deutlich gemacht.

            • @ Oppositionsarbeit

              > Ich kann aber jeden UK-Einwohner verstehen, wenn er nicht damit einverstanden ist, wenn ein Zuwanderer (egal woher) ihm den Arbeitsplatz streitig macht.

              Das Argument greift in dem Moment nicht mehr wo man betrachtet in welchen Bereichen die „innereuropäischen Einwanderer“ sich betätigen. Viele haben Arbeit im Bildungs- und Gesundheitswesen gefunden. Arbeit für die in ganz Europa händeringend nach Fachkräften gesucht wird. Ohne Polen, Bulgaren und Kroaten wäre das Gesundheitswesen in UK längst kollabiert. Wie schlimm es tatsächlich ist werden die Briten feststellen wenn die Menschen in ihre Heimatländer zurückkehren müssen.
              Auch die Gastronomie wird vor große Probleme gestellt. In London gehören 70% der „Tea-Rooms“ polnischen Besitzern. Es wird interessant sein zu beobachten wer die, von denen geschaffenen, Arbeitsplätze erhält.

              > … das haben doch wohl die Zustände in Calais deutlich gemacht.
              Da England eine Insel ist und auch ohne Brexit nicht zum Schengen-Raum gehört, da sie diesem Abkommen nicht beigetreten sind, werden dort die LKW gründlich durchleuchtet und „blinde Passagiere“ umgehend zurückgeführt. Calais ist damit in erster Linie ein französischen Problem.

              • Oppositionsarbeit

                @ EdiG

                „… Arbeit für die in ganz Europa händeringend nach Fachkräften gesucht wird …“

                Ich dachte das Thema hätten wir längst „durch“.

                In Ihrem Satz fehlt das Wort „billigen“. Als ehemaliger Coach müssen Sie doch wissen, dass Unternehmer bei gleicher Qualifikation immer den „billigeren“ Bewerber nehmen – Sie dürfen also 3 mal raten wer den Job kriegt, wenn ein Rumäne und ein Brite sich bewerben … .

                “ … in erster Linie ein französisches Problem …“

                Dieser mentale Purzelbaum ist Ihrer wahrlich nicht würdig.

                Die Migrationswelle kam richtig in Fahrt, als die Migraten quasi von einigen EU-Granden „durchgewinkt“ wurden („Euere Kanzlerin hat mich eingeladen“ hat anscheinend ein Migrant vor laufender Kamera gesagt). Damit waren die Brexiteers nicht einverstanden und das UK bewachte seine Grenzen schärfer, dadurch entstand der „Stau“ in Calais und übrigens auch in Brüssel (Transmigranten).

                • Walter Keutgen

                  Oppositionsarbeit,

                  zum ersten Punkt haben Sie natürlich marktwirtschaftlich Recht. In Ländern wie Frankreich gibt es aber Tarifverträge, die in staatliches Recht umgewandelt werden. Nur über den Umweg EU-Rechts mit einem Arbeitgeber außer Landes kann man legal billigere Löhne erzielen. Ein Fall für Anwälte, siehe Jost.

                  Zu Calais sind Sie ganz im Falschen. Schon vor dem Tunnel hatte Großbritannien Forderungen in Millionenhöhe gegenüber der Regie des Transports Maritimes, weil sie Passagiere nach Dover befördert hatte, mit Fahrschein oder blind. Denn, wenn man jemand nach Großbritannien bringt, ob man den Passagier gesehen hat oder nicht, der nicht hinein darf, muss man 100.000 BEF Strafe zahlen. Mit der Eröffnung des Tunnels liefen mutige Migranten einfach dem Schienenstrang nach. So musste Frankreich das verhindern. Frau Le Pen und die Nationale Front

                • Walter Keutgen

                  aus Versehen abgebrochen.

                  Frau Le Pen und die Nationale Front haben daraus Kapital geschlagen und die in Verantwortung stehenden französischen Politiker dazu gebracht, aufzuräumen. Deshalb unser Problem mit dem Parc Maximilien. Dieses Interview eines Asylanten, wo er sagt Frau Merkel habe ihn eingeladen, habe ich noch nicht einmal gesehen, wobei ich garnicht anzweifele, dass es besteht. Wie können Sie jetzt behaupten, viele Engländer hätten es gesehen, wo doch die ganzen Medien in Europa nach Ländern oder zumindest Sprachen getrennt funktionieren? Von einem mentalen Purzelbaum EdiGs ist wirklich nicht zu sprechen.

                • @ Oppositionsarbeit.

                  Ich bin kein ehemaliger Coach, habe aber den Beruf des Kaufmannes erlernt. Meine Erfahrung sagt mir aber das es keine „billigen“ Fachkräfte gibt. „Billig“ bekommen Sie Angelernte oder Ungelernte. Wenn Sie eine Fachkraft brauchen müssen Sie auch ein paar €uronen auf den Tisch legen.
                  Die gleiche Qualifikation werden Sie nicht finden wenn, wie in den letzten Jahren passiert, die Ausbildung der Fachkräfte vernachlässigt wurde. Betriebe die Fachkräfte ausgebildet haben konnten die in der Regel auch übernehmen. Betriebe die an der Ausbildung gespart haben gucken in die Röhre oder müssen Fachkräfte importieren. Die Importierten müssen aber erst integriert werdenm damit ergibt sich aus der geglaubten Einsparung ein neuer Kostenfaktor.

                  Da ich Ihnen keine Böswilligkeit unterstelle gehe ich davon aus das Sie nicht richtig informiert sind. „Durchgewunken“ wurden die Migranten von Griechenland und Italien. In meinen Augen ein Akt der Notwehr da der Rest Europas diese beiden Länder mit dem Problem alleingelassen haben. Die Lager platzten aus allen Nähten und die Staaten blieben auf den immensen Kosten sitzen. Das konnte auf Dauer nicht gut gehen.
                  Das Märchen von der Einladung durch Frau Merkel geistert zwar seit Jahren durch das Internet, wahrer wird es dadurch aber nicht. Das Netz wirkt dabei wie ein Katalysator der größte Blödsinn verbreitet sich in Windeseile und wird von (leider) viel zu vielen geglaubt.
                  Frau Merkel hat nie jemanden eingeladen sie hat aber, auf bitten des damaligen österreichischen Kanzlers Kern, zeitweilig die Grenzen geöffnet um eine humanitäre Katastrophe zu verhindern.
                  Groß-Britanien hat seine Grenzen schon immer „scharf“ bewacht. Daran haben die „Brexitiers“ keinen Anteil.
                  Im Übrigen betrifft das aucvh nur Personenkontrollen, der Warenverkehr lief ohne Beeinträchtigungen.

                  • Oppositionsarbeit

                    @ EdiG

                    „…Meine Erfahrung sagt mir aber das es keine „billigen“ Fachkräfte gibt …“

                    Sorry, aber dann widerspricht Ihre Erfahrung sämtlichen Regeln der Logik und den Prinzipien der freien Marktwirtschaft.

                    „… Das Märchen von der Einladung …“

                    Ob Sie wirklich besser informiert sind als ich, ist die Frage.

                    Das „Märchen“, wie Sie es nennen, entstammt laut Spiegel/Focus einem Protokoll eines höheren Polizeiführers. Solche Leute sind meines Erachtens in der Regel keine Märchenerzähler.

                    Um einer erneuten Replik vor zu greifen … natürlich ist Frau Merkel nicht zu dem jungen Mann nach Syrien gefahren und hat ihn eingeladen, aber die Öffnung der Grenze und der freundliche Empfang mit Applaus für die Ankommenden kann in der blumenreichen Sprache der Orientalen als „Einladung“ ausgedrückt werden.

                  • Arnold Heck

                    „Frau Merkel hat nie jemanden eingeladen sie hat aber, auf bitten des damaligen österreichischen Kanzlers Kern, zeitweilig die Grenzen geöffnet um eine humanitäre Katastrophe zu verhindern.“
                    Wie lange ist bei Ihnen „zeitweilig“?
                    Sie hat nicht die Grenzen geöffnet, sondern sie nachhaltig, bis heute, nicht geschlossen.
                    Ihre Mär von der humanitären Katastophe wird auch nicht wahrer, wenn Sie sie immer wiederholen. Kein Migrant hätte zu Schaden kommen müssen; oder liegen Ihnen andere Erkenntnisse vor?
                    Humanitäre Katastrophen gibt es wohl momentan eher in Libyen.

        • Mithörer

          @Oppositionsarbeit
          „… Wenn die Mehrheitsverhältnisse es zulassen“ Sehen Sie, in diesem Fall müssen sie eventuell schon Wasser in ihren Wein schütten. Die Aussage, die ihr gewählter Politiker vormals gemacht hat, kann er nicht mehr einhalten. Und dann? Bezichtigen sie dann den Politiker, den sie voller Überzeugung gewählt haben, der Lüge? Oder wie oder was? Ihre obige Aussage fällt schnell wie ein Kartenhaus zusammen.

          • Oppositionsarbeit

            @ Mithörer

            Was soll da zusammenbrechen?!

            Sie versuchen da etwas zu konstruieren … wenn „mein“ Kandidat in der Opposition „landet“, kann er seine Wahlversprechen nicht umsetzen – dafür ist er aber kein „Lügner“ er steht ja nach der Wahl auch noch dazu. Es liegt in der Natur eines Wahlversprechens, dass es nur im Falle günstiger Mehrheitsverhältnisse umgesetzt werden kann.

            • @ Oppositionsarbeit

              Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch das Herr Balter, wohl wissend das er es nie umsetzen muss, versprechen kann was sein gutgläubigen Anhänger hören wollen.
              Sie haben also das Problem erkannt, welche Konsequenz ziehen Sie daraus?

            • Mithörer

              @Oppositionsarbeit
              Quatsch, wenn ihr Politiker eine Koalition bildet, sitzt er in der Mehrheit und nicht in der Opposition! Und in der Koalition wird er seine vorherigen Versprechen nicht alle einlösen können. Aber damit scheinen sie dann leben zu können. Soviel zu ihrer Behauptung, „Ehrlicher Politiker, der vor der Wahl sagt, was er tut, und nach den Wahlen tut, was er gesagt hat.“ Er wird ihnen bei entsprechendem Nachhaken möglicherweise antworten, „Was stört mich mein Geschwätz von gestern“.

    • Der Begriff der Gesamtbevölkerung scheitert schon daran, dass der eine Teil (gegebenenfalls) rechtmäßige Bedürfnisse hat der andere Teil, die besagte Rechtmäßigkeit (gegebenenfalls) anzweifeln, bezahlen sollen.

      Die Bedürfnisse der Gesamtbevölkerung (dass was allen gemeinsam ist) definieren sich per Definition nach unten. Versuche dieser Art konnte man im angewandten Sozialismus beobachten.

      • Das Entropiegesetz gilt eben auch im Gesellschaftsbereich. Von alleine werden alle immer ärmer, nur durch Zuführung von Arbeit (Ungleichheit) in das System kann sich ein höherer Lebensstandard einstellen. Aber wer versteht schon das Entropiegesetz….

        • @ Dax

          In der Thermodynamik ist aber nicht vorgesehen das die Wärme immer mehr zunimmt während die Wärmequelle immer mehr reduziert wird. Physik kann scheinbar doch nicht alles erklären. Oder das Entropiegesetz gilt in der sozialen Geselschaft eben doch nicht.
          Es wird nichts einfacher nur weil Lieschen Müller es sich einfacher vorstellt.

          • Walter Keutgen

            EdiG, Sie haben ganz Recht, man soll sich davor hüten, Gesetze einer Disziplin einfach auf eine andere zu übertragen, hier von Physik auf Volkswirtschaft. Auch innerhalb von naturwissenschaftlichen Disziplinen muss man aufpassen, wobei es mehr eine Frage des Wie als des Ob ist. Dabei ist Ihre thermodynamische Aussage jedoch falsch. Wenn das System isoliert ist, nimmt die Wärme weiter zu, auch wenn man die Wärmequelle im System reduziert. Für die Klimadiskussion: Die Erde ist jedoch kein isoliertes System.

  35. Schuster, bleibe bei deinen.....

    Herr Keutgen, und all die Schlau-Meyer hiervor!
    wisst ihr überhaupt um was es da geht!? OD schrieb im Titel und Text über den Lambi und den Balter!? Während ihr hier mit Klimagedöhns usw hantiert. Bleibt doch mal bei der Sache anstatt hier Land und Leute belehren zu wollen. Das Thema hier ist nun mal das Thema. Nur das interessiert die Leute, nicht euren Lehrerhaften Kram übers Klima etc, das gehört sicher nicht in diesen Text.

    • @ Schuster

      schon witzig das Sie auf Kommentare antworten ohne die Vorigen gelesen zu haben. Hätten Sie das hätten Sie vielleicht erkannt das es nicht um Klima geht sondern um die Konstruktion von zusammenhängen zwischen physischen Gesetzmässigkeiten und volkswirtschaftlichen Vorgängen.
      Da sich Herr Balter mit Herrn Lambertz um diese Vorgänge zofft sind wir sehr wohl im Thema. Da Ihnen aber, wie Sie an anderer Stelle schon beschrieben haben, der Kontext völlig uninteressant erscheint kommen solche Kommentare zustande.

  36. Pflichte ihnen bei, Schuster! Das Thema Lambertz beschäftigt die ganzen Oskantone. Was der Hobbysenator da ablieferte war Hochgeradig deplatziert und Unhöflich obendrein. Es gehört sich sich nicht, in dem Dienstgrade über einen Menschen einer anderer Partei so frech polternd her zu fahren. Das er mit dem Überfall seiner Partei sehr geschadet hat, liegt geradezu auf der Hand und ist Tatsache. Welch eine Blossstellung, und das vor grossem Publikum!? Wahrlich keine Glanztat! Gut das die Kameras das ganze auch noch aufnahmen, und somit die Öffentlichkeit teilnehmen liess.

    • @ Ourener

      Donald Trump hat im Wahlkampf die Beleidigung zum Mittel seiner Wahl erklärt. Er lügt und beleidigt die ganze Zeit und befindet sich permanent im Wahlkampfmodus. Einige hier auf OD finden das erfrischend ehrlich. Jetzt versucht sich Herr Lambertz in dieser Disziplin und wird von den selben Schreibern niedergemacht. Wird da mit zweierlei Mass gemessen?
      Einige in diesem Tread gemachte Vergleiche sind ohnehin nicht angemessen. Herrn Balter mit Freisler zu vergleichen ist völlig unangebracht. Ebenso wie ein Vergleich mit Josef Goebbels.
      Auch Analogien zu Stasi, Gestapo und anderen Organisationen sind absolut daneben.
      Werter Herr Cremer, bei aller Hochachtung für Herrn Lambertz ihn mit Herrn Strauss zu vergleichen wird Franz – Joseph absolut nicht gerecht,
      Rhetorische Hochleistungen wie zu Zeiten von Strauss, Barzel und Wehner sind im Zeitalter des Internet auch nicht zu erwarten.

      • F.J Strauss war ein sehr kluger Politiker,aber bei Lambertz ist das alles nur amateurhaftes und dummes Geplänkel.Über Strauss spricht man heute noch, aber wer spricht in ein paar Jahren noch über Kalle Lambertz.

        • Kleine Nummer!

          Recht haben Sie Petz! Ganz kleine Nummer der Lambertz, auch wenn er versucht sich gut zu verkaufen. Er ist zu Zerfahren in seinen Arm- und Handbewegungen, sein Wortschatz bekommt 4 auf 10, und er ist zuviel Herrschertyp! Der Miesen ist kein glänzender Präsident. Hier in dem Falle musste er eingreifen. Da ist der Lambertz viel zu weit gegangen, er wurde sogar unhöflich. Da fehlte da nötige Fingerspitzengefühl gewaltig! Schlechte Note jedenfalls!

    • Der einarmige Bandit

      @ Politik Müll , ebenfalls bleibt nur zu hoffen , das auch alle Profitören mit verschwinden , welche in den letzten zwanzig Jahren nur durch schleimereien sich an Steuergeldern bereichert haben . Viel zu lange musste die Allgemeinheit diesen Zirkus über sich ergehen lassen .

  37. Zaungast

    @ EdiG

    Was den Vergleich von Balter und Lambertz mit FJS und Herbert Wehner betrifft, so gebe ich Ihnen recht.
    An die rhetorischen Glanzleistungen aus der damaligen Zeit reichen die beiden Westentaschenpolitiker aus dem Kleinstgliedstaat Ostbelgien nicht heran:
    https://www.youtube.com/watch?v=2aigGIVcOEw
    https://www.youtube.com/watch?v=94aWTFGKrvY
    Unvergessen auch Wehners „Sie Schleimer“ an die Adresse von Rainer C(andidus) Barzel.

  38. Beobachter

    Der Balter ist vielleicht ein bisschen grob und sehr direkt; der Lambertz ist aber auch schon sehr frech, sogar beleidigend, fast so wie Donald T.
    Was der Losheimer an wen verkauft, wenn es denn legal ist, ist es seine Sache; was der Lambertz während seiner ganzen Karriere gedreht hat um an „seine“ Ziele zu kommen, ich denke da an die ganzen Wahlabkommen, geheime Koalitionsabkommen vor den Wahlen, usw… war ja auch nicht immer die feine Art.
    Der Mann muss seine Brötchen selbst verdienen und machen mit dem was er hat und kann.
    Er konnte nicht wie Karl Heinz auf die Uni geschickt werden von Papa und Mama; er hat ja dann schliesslich auch nicht so viel gelernt wie Karl Heinz; zum Beispiel beim 1. Glockenschlag das 1. Bier trinken und vor dem 12. Glockenschlag das 12. Bier schon intus haben, nein, das kann der Balter nicht.
    Ich habe nur in den ganzen Reden vom Losheimer reelle Fakten gehört.
    Die Vorschläge von Abschaffung oder Reduzierung von Ministerposten, Senat, Provinz und ich weiss nicht was noch alles ist die Reaktion eines Selbstständigen, der ein Unternehmen führt.
    Viele Bürger denken auch in diese Richtung, man wird es bei den Wahlen merken.
    Wäre die DG ein Unternehmen, wäre sie schon längst bankrott.
    Günstigere Zinsen, Streckung der Rückzahlungsfristen und ich weiss nicht was den Finanzjongleuren noch einfallen wird, ist doch nur eine Aufschiebung des Desasters in de DG.
    Und die DG-Chefs wollen noch immer mehr Autonomie.
    Ich würde der DG alle, aber auch wirklich alle Zuständigkeiten geben, dann hätten wir auch die Strassenarbeiten mit im Paket.
    Dann wäre unsere DG in maximal 5 Jahren unwiderruflich bankrott oder die Bürger müssten mit dem Traktor über Land fahren, weil die Strassen kaputt sind, soviel Geld bekämen sie nicht mehr zusammengeschwindelt.
    Bin mal gespannt wie es ausgeht Sonntag; vielleicht ziehen die Bürger ja noch die Reissleine und wählen den Vivant Mann.

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