Allgemein

Innenminister bestätigt weitere Risse im Atomreaktor Tihange 2

Kundgebung in Aachen gegen das Atomkraftwerk Tihange im Dezember 2015. Foto: OD

Im belgischen Atomreaktor Tihange 2 bei Lüttich haben Experten bei jüngsten Kontrollen weitere Risse entdeckt. Das erklärte Innenminister Jan Jambon (N-VA). Dies widerlegt Aussagen von Kernenergie-Befürwortern, denen zufolge die tausenden Haarrisse von Beginn an vorhanden waren, nur eben erst später entdeckt wurden.

Im Hochdruckkessel habe man bei einer Ultraschall-Untersuchung 70 Risse mehr als bei der vorigen Inspektion im Jahr 2014 gefunden, antwortete Jambon (N-VA) auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen. Die Sicherheit des Reaktors sei damit in keiner Weise infrage gestellt, erklärte der Minister.

Atomkraftgegner in Belgien und im benachbarten Deutschland kritisieren den Betrieb des Kernkraftwerks bei Huy hingehen seit Jahren als unsicher. Am Sonntag, dem 25. Juni, wollen sie eine 90 km lange Menschenkette bilden, um dagegen zu protestieren, dass Tihange 2 nicht stillgelegt wird (siehe Tweet unten).

Das Atomkraftwerk von Tihange bei Lüttich. Foto: dpa

Die 70 zusätzlichen Risse habe man entdeckt, weil die Kamera bei der neuen Untersuchung anders positioniert worden sei, erklärte Jambon nach Angaben der Nachrichtenagentur Belga. Einige frühere Hinweise würden dem Minister zufolge nach der neuen Kontrolle hingegen nicht mehr als Schäden beurteilt. Das Ergebnis der Prüfung insgesamt habe dazu geführt, dass die belgische Atomaufsicht keinerlei Einwände gegen ein Wiederanfahren des Reaktors erhoben habe.

Die Atomaufsicht hatte im Jahr 2015 insgesamt 3149 Hinweise auf Schäden in Tihange 2 festgestellt. Diese Zahl sei mit der jüngsten Überprüfung um 2,22 % auf 3.219 gestiegen, errechnete die Organisation Nucléaire Stop. Wegen dieser Risse sei der Betrieb des Reaktors unverantwortlich, meinte der Verein.

Der Ecolo-Abgeordnete Jean-Marc Nollet, der die Anfrage an Jambon gestellt hatte, beklagte, dass der Minister nicht von sich aus die Gesamtzahl der Risse und ihre Größe mitgeteilt habe. (belga/dpa/cre)

    • Guido Scholzen

      geile idee!
      wir schalten also den reaktor aus, und schweissen die risse zu. dazu gebrauchen wir aber nur gruenen strom. also nachtschicht faellt schon mal aus, da auch die fotovoltaik dann ausfaellt. also dann an windreichen sonnentagen, wo es genug ueberbelastung im stromnetz gibt. die arbeiten in tihange benutzen wir dann automatisch mit, um das stromnetz zu stabilisieren.
      sie koennen mir ja dann in diesem sommer bescheid sagen, wann solche tage kommen. ich nehme mir dann frei fuer diesen nebenerwerb.
      denn wer das klima statistisch 100 jahre voraussagen kann, der kann auch einen ganzen sommer statistisch voraussagen fuer die produktion alternativen oeko-stroms, nicht wahr, liebe alternativ-energetischen klimaschuetzer.

      • Ist es heute schon so heiß bei ihnen, dass sie halluzinieren ? Sie laufen so etwas von neben der Spur und merken nicht einmal, dass keiner hier sie noch für zurechnungsfähig hält.

      • Vielen Dank Herr Scholzen, dieser Post beweist das auch Sie den Unterschied zwischen Wetter und Klima nicht kennen. Damit haben Sie sich endgültig bei diesem Thema disqualifiziert.

      • RENE THEISSEN

        Hallo Guido
        Wenn du den Reaktor schweißen gehst,sag mir Bescheid. Ich komme mit dir; ich habe noch ein paar Tuben Silicon hier herum liegen. Die könnte man vielleicht noch brauchen.

        • Réalité

          Hallo René und Guido, kommt auch bei mir vorbei, ich stehe am Kreisverkehr an den Linden. Ich habe noch ein paar Eimer kalte Kartoffeln zuviel ¨vom Kartoffelsalat! Der Rentner Bauer und seine ganz grosse Familie hatten abgesagt gestern Abend!

            • @ Guido Scholzen

              Es muss keiner bei der Erforschung der Nutzbarmachung erneuerbarer Energien mitmachen. Wir können die Lizenzen für diese Technologie auch in ein paar Jahren von den Chinesen kaufen.
              Es soll aber Leute geben die der Meinung sind das es unter Umständen besser ware selbst damit Geld zu verdienen statt es zu zahlen.

              • Ach Edi, was wir von den Chinesen kaufen werden sind Thorium-Reaktoren und Brüter. An beidem arbeiten die Asiaten nämlich! Dass sie nebenbei die Weltmärkte mit billigen PV-Modulen fluten ist nur Ausdruck der Öko-Besoffenheit des Westens….

                • @ Dax

                  Im Gegensatz zum Klimawandel werden wir wahrscheinlich noch erleben was wir mit chinesischen Lizenzen nachbauen dürfen.

                  Zitat:

                  Dass sie nebenbei die Weltmärkte mit billigen PV-Modulen fluten ist nur Ausdruck der Öko-Besoffenheit des Westens….

                  Ich denke das ist eher Ausdruck des Unvermögens unsere Patente zu schützen.
                  Das die EU sich im Anschluss nicht auf einen Handelskrieg mit den Chinesen einlassen wollten obwohl die eindeutig gegen alle Regeln der WTO verstossen haben steht auf einem anderen Blatt. Fakt ist das die Chinesen durch Dumpingpreise und unzulässige Subventionen in Europa die Märkte kaputt gemacht haben.
                  Fragen Sie einmal bei Heraeus in Hanau nach den Kosten für die Beschichtung von Glas. Dann können Sie sich mit einem bisschen kaufmännischem Wissen einen marktgerechten Preis errechnen.
                  Die Preise die in diesem Sektor zur Zeit aufgerufen werden sind keinesfalls Kostendeckend, nicht einmal für die Chinesen. Spätestens aber wenn die Wettbewerber vom Markt genommen sind werden die Preise steigen weil die staatliche Exportförderung gestrichen wird.

                    • @ Dax

                      Auch hier dürfen Sie gerne bei Heraeus in Hanau anfragen. Die haben ein Patent auf Verfahren zum Coaten von Glasplatten. Kurz nach der Veröffentlichung haben chinesische Firmen nach diesem Verfahren Glasplatten beschichtet. Zur Aushebelung der Heraeus-Patente waren nur einige Modifizierungen, in erster Linie Arbeitsgänge die manuell vonstatten gehen, vorgenommen worden.

  1. Das interessiert in Belgien keinen Menschen, und war der VRT und der RTBF zumindest heute Mittag keine Meldung wert. Auch beim Soir oder bei der Meuse nichts vermeldet. Nur die Atomgegner und OD machen aus einer Ameise eine Maus und daraus wieder einen Elefanten

  2. Marcel Scholzen Eimerscheid

    Wenn man sich der Sache nicht sicher ist, sollte man das Ding abschalten und ein konventionelles Kraftwerkt bauen.

    Wenn es schon Diskussionen unter Fachleuten gibt, dann muss es sich um ein komplexes Problem handeln, das nur schwer zu lösen ist.

    Das einzige was sicher ist, ist die Feststellung, dass es ohne Strom nicht geht. Zurück in die Höhlen ist auch keine Alternative.

    • Es gibt nur einen Weg Herr Scholzen: den in die Zukunft. Die Zukunft heißt erneuerbare Energie und der Weg dorthin ist vorgezeichnet und schon lange beschritten.
      Nur Ewiggestrige halten an Atomkraft oder Kohle fest.

      • Guido Scholzen

        dann fahren sie bereits ein elektro-auto?
        herzlichen glueckwunsch, sie sind ein leuchtendes beispiel fuer alle energiewende-klimaschutz-idealisten!
        welche marke koennen sie mir denn empfehlen?
        laden sie selber an ihrer fotovoltaik zu hause oder noch immer oeffentlich an tihange?
        wie weit kommen sie denn mit einer akku-ladung?
        haben sie einen stromspeicher zu hause, um diverse AE-stromprobleme zu umgehen?
        oder haben sie ein eigenes windrad auf dem dach? wow, das finde ich so toll :-)
        sie sind ein vorbild… oder sind auch sie nur ein theoretiker auf dem gebiet wie alle anderen auch?
        kennen sie den unterschied zwischen kilowatt und kilowattstunde?
        wieviel kilowatt-peak hat ihre anlage? also die fotovoltaik, nicht ihr mundwerk.
        ist ihr e-auto der zweitwagen fuers wochenende, und in der woche fahren sie einen SUV? oder doch umgekehrt, sie öko-pharisäer?

        ach uebrigens: ich bin nicht schuld daran, dass wir in belgien und anderswo „herkoemmliche“ kraftwerke haben muessen, um eine grundlastige energieversorgung in sachen strom zu haben. die groessten gegner der energiewende sind leider noch die 3 grossen gegner:
        die PHYSIK, die MARKTWIRTSCHAFT und die vorhandene TECHNIK.
        also die REALITÄT
        schade, gell?

        • @ Guido Scholzen

          Entweder Sie haben es nicht verstanden oder Sie wollen es nicht verstehen.

          – ach uebrigens: ich bin nicht schuld daran, dass wir in belgien und anderswo „herkoemmliche“ kraftwerke haben muessen

          Doch, Sie und Ihresgleichen weigern sich immer noch beharrlich die Realität zu sehen. Hätten wir mehr Geld in die Erforschung der „Erneuerbaren“ gesteckt statt die „Konventionellen“ die, durch Steuermittel und Monopole, für die Energiekonzernen eine Lizenz zum Gelddrucken sind, zu alimentieren hätten wir die Steuergelder sinnvoller angelegt.

          -….. und die vorhandene TECHNIK……..

          Das impliziert zumindest die Möglichkeit das auch Sie einsehen das sich das ändern kann. Die Frage ist nur ob sich das erst ändert wenn es nicht mehr anders geht oder ob der Staat, der veraltete Technik mit Milliardensummen fördert, endlich einsieht das zumindest ein Teil dieser Gelder ungeleitet werden muß.
          So wie es im Moment aussieht werden wir wohl die Technik in ein paar Jahren von den Chinesen in Lizenz kaufen müssen weil wir die Entwicklung, wie beim Elektroauto, verschlafen haben.
          Das ist zwar noch Zukunftsmusik aber sie ist schon zu hören —-> http://www.nio.io/visioncar
          Selbst die Amerikaner haben es begriffen, nur Europa pennt noch. Die paar Versuche bei Peugeot sind ein Tropfen auf den heißen Stein und was in Aachen derzeit in Kleinserie produziert wird ist auch ncht dazu angetan die Elektromobilität weiter zu bringen. Wenn allerdings China ernst macht und Diesel-PKW verbietet beginnt in Europa das große Heulen und Zähneklappern.

          Btw. Haben Sie sich inzwischen über den Unterschied zwischen WETTER und KLIMA schlau gemacht oder fabulieren Sie dabei immer noch ins blaue?

          • Lieber Edi, ich weiß es macht keinen Sinn Ihnen etwas über Technik näher bringen zu wollen, ich schreibe das auch nur für evt. Mitleser, nicht dass jemand auf die Idee kommt dass Sie Ahnung hätten. Also, die E-Mobilität ist nichts neues, im Gegenteil sie ist älter als der Verbrennungsmotor (Im Museumskraftwerk in Heimbach steht ein >100 Jahre altes E-Mobil). Anfang des 20. Jahrhunderts fuhren in New York 40% E-Mobile, der Rest war dampfbetrieben, Verbrennungsmotoren waren noch Exoten. Erst der Innovationsschub des 1. Weltkriegs und der legendäre Ford T brachten den Durchbruch der besseren Technik, des Verbrennungsmotors! Und das ist bis heute so, denn die systemimmanente Schwäche des E-Mobils, geringe Energiedichte und lange Ladezeiten, gelten bis heute. Es bedurfte der neuen Öko-Religion um der toten E-Mobilität neues Leben einzuhauchen. Jetzt propagieren Apologeten wie Sie, ohne jede Ahnung der MINT Fächer, die fortschrittliche E-Mobilität. Analog dazu erlebt die Windmühle und die PV-Zelle eine Wiederauferstehung im Namen der Klimakirche. Völlig absurd wird es wenn die Kernkraft als „Dinosauriertechnik“ bezeichnet wird, die Technologie mit der höchsten Energiedichte des Brennstoffs – und das von Leuten die Windmühlen anbeten! Aber wie gesagt, Sie werden das in Ihren Leben nicht mehr raffen, aber vielleicht liest es ja jemand der noch nicht so grün gefärbt ist dass er nicht mehr zwischen Wunsch und Wirklichkeit unterscheiden kann.

            • @ Dax

              Habe ich irgendwo geschrieben dass die E-Mobilität etwas neues ist oder ist es nicht vielmehr so das man das Projekt E-Mobilität im Museum eingemottet und die Entwicklung verpennt hat. Stattdessen wurde die Dieseltechnologie mit Lug und Trug am Leben gehalten.

              VW arbeitet inzwischen mit Lizenzen von Tesla, die inzwischen mit einem Marktanteil von 25% bei E-Mobilen Marktführer in Europa sind. VW liegt aber immer noch hinter dem Street-Scooter aus Aachen. Die Info ist relativ neu……

              http://www.focus.de/auto/elektroauto/unternehmen-elektroautos-weiter-kaum-gefragt-kommt-der-durchbruch_id_6968487.html

              Die Kernkraft wurde von mir nicht als „Dinosauriertechnik“ bezeichnet sondern als
              gefährlich.
              Auch wenn Sie es immer gerne abstreiten, diese Technologie ist nicht beherrschbar. Die Frage ist nicht ob irgendwo etwas passiert sondern wann. Dabei ist es völlig egal ob durch Naturgewalt oder menschliches Versagen. Solange es Katastrophen gibt werden die auch passieren.


              • Der Anteil von reinen Elektroautos liegt nur bei 0,07 Prozent (34 000 Fahrzeuge).
                ….
                Ach Edi, Sie sind so naiv. Sie bejubeln eine „Marktführerschaft“ in einem Marktsegment von 0,07%!!
                Und dann reden Sie etwas von „Entwicklungen“ die man „verpennt“ hätte. Was bitte soll das sein? Geht es etwas präziser? Wer hat genau was bei der E-Mobilität „verpennt“?

                • @ Dax

                  Wo „jubel“ ich denn? Unter den Blinden ist der Einäugige König und auch bei der E-Mobilität gibt es einen „Marktführer“.

                  Die Frage welche Entwicklung in Europa „verpennt“ können Sie nicht ernst meinen. Tesla hat ein E-Mobil mit einer Reichweite von 500 Km zum Preis eines Mittelklassewagens entwickelt das angeblich schon Serienreife hat.Im nächsten Jahr soll er im Handel sein, Bestellungen werden schon angenommen.
                  VW baut diesen Motor in Lizenz mit einer Tesla – Batterie nach. Mercedes und Opel hinken der Entwicklung Jahre hinterher und der BMW ist für „Normalbürger“ nicht bezahlbar.
                  Jetzt fragen Sie doch nochmal wer die Entwicklung „verpennt“ hat.

                  • Ach Edi, den Preis kennt niemand wirklich da das Auto noch gar nicht zu kaufen ist, und die 500 km Reichweite ist nur ein Laborwert unter den Umgebungsbedingungen von Kalifornien! Im deutschen Winter wird daraus ganz schnell < 150 km wenn Licht und Heizung benötigt werden. Zu dem besteht der Energiespeicher nur aus genz gewöhnlichen Lithium-Akkus (wie im Handy) die a) feuergefährlich und b) schnell altern bei Schnellladezyklen. Wie schon gesagt, keiner der hier mitliest soll auf die Idee kommen dass Sie auch nur einen Schimmer einer Ahnung von Technik haben! Typisch grün eben….

  3. Guido Scholzen

    @EdiG und andere

    sie und andere haben von energie so wenig ahnung wie ein eunuch vom geschlechtsverkehr.
    wenn solche kommentatoren wie sie ueber energie schreiben, dann ist es wirklich so, als wenn ein von geburt an blinder eine doktorarbeit ueber alle sieben regenbogenfarben schreiben muesste. aber einen solchen blinden menschen wuerde ich irgendwie noch bewundern, denn er kann die realitaet nicht voll wahrnehmen und wird dies auch zugeben.
    gruene ideologen und deren lakaien hingegen WOLLEN die realitaet nicht sehen also wahrnehmen. ich nehme mir ihr geschreibsel mal unter die lupe:

    – „Geld in die Erforschung der Erneuerbaren“: da wurde schon soviel geld hineingesteckt, das man sehen kann, dass auch im gruenen sozialismus wasser nicht bergauf fliessen kann.
    – „die vorhandene TECHNIK“: wenn sie bessere technik haben, dann sagen sie mir bitte bescheid. warum wird nicht zuerst die technik entwickelt, unddann erst wird eine energiewende vollzogen? waere doch sinnvoller weil realistischer, oder? zuerst wurde die eisenbahn erfunden, und dann wurden eisenbahnschienen verlegt. oder? zuerst wurde das flugzeug erfunden, dann erst wurden flughaefen gebaut. oder?
    – „der Staat, der veraltete Technik mit Milliardensummen fördert“: in AKWs wird nicht mehr viel vom staat in belgien hineingebuttert, da diese abbezahlt sind. die groessten subventionsschleudern sind windkraft und fotovoltaik. diese gruenen zertifikate machen ein immer groesseres loch in die staatshaushalte, nicht die kernkraft oder kohle.
    uebrigens: die modernste technik in sachen stromerzeugung sind effektivere kohlekraftwerke (44% und mehr wirkungsgrad) und kernreaktoren (bn-800). windkraft+fotovoltaik sind uebrigens auch alte techniken, und da wird auch nicht viel neues kommen. wasserkraft ist uebrigens kein „alternativer“ stromerzeuger, auch wenn die gruenen dies immer so betonen. wasserkraft war bei der elektrifizierung vor ueber 100 jahren von anfang an dabei.
    – „Selbst die Amerikaner haben es begriffen, nur Europa pennt noch“: interessanter satz, nur muss man sich fragen, wobei. vor 15 jahren wurden in europa immer mehr AE/EE per gesetz legitimiert. auch in den USA, wobei man sagen muss, dass zur gleichen zeit auch das fracking gefoerdert wurde. fracking-gas war so erfolgreich, dass er erdoel zum starken konkurrenten wurde. windkraft+fotovoltaik sind bis heute keine konkurrenten fuer „herkoemmliche“ methoden, ausser der staat macht dies per gesetz. d.h. die marktwirtschaft wird ausgeschaltet und alle zahlen drauf. – oder was meinten sie mit USA-europa-vergleich? in sachen automobil? wer kauft denn yankee-schlitten ausserhalb der USA? ich woellte noch keinen US-verbrenner haben, dann will auch kein e-auto von denen. kaufen sie sich selber einen, und dann berichten sie mir.

    noch was: ich weiss ganz gut den unterschied zwischen klima und wetter.
    aber kennen die gruenen ideologen auch den unterschied zwischen wirklichkeit und fantasie?

    vor einigen jahren wurde noch realitaetsbezogen berichtet, das ist ja nun verboten.
    schaut euch folgendes an.
    https://www.youtube.com/watch?v=ek_2Ewo9F88
    https://www.youtube.com/watch?v=9qPI7ebdaMU

    • @ Guido Scholzen

      Ich weiß wirklich nicht worüber ich mehr staunen soll, über die Chuzpe mit der Sie hier Ihren Unsinn und Ihre Vorurteile verbreiten oder über Ihre Vorurteile an sich.
      Schon der erste Satz…..

      * sie und andere haben von energie so wenig ahnung wie ein eunuch vom geschlechtsverkehr…..

      ist an Dummheit schwer zu überbieten. Der Unterschied zwischen Ihnen und einem Eunuchen ist das der im Knabenchor singen darf und nicht reproduktionsfähig ist. Zum Verkehr ist er durchaus fähig.

      Das die AKW nicht mehr subventioniert würden ist eine glatte Lüge. Der letzte Deal mit den Konzernen der eine Verlängerung der Laufzeit brachte geht zu Lasten von Stromkunden und Steuerzahlern. Das ungelöste Problem der Endlagerung für den Atommüll wird auch beim Steuerzahler hängenbleiben.

      * warum wird nicht zuerst die technik entwickelt, unddann erst wird eine energiewende vollzogen? …

      Die Gründe für die Energiewende und die Abschaltung der Kernkraftwerke sollte eigentlich der letzte Depp kapiert haben. Selbst einige Poltiker, die sich die Rettung des Abendlandes vor dem Stromausfall auf die Fahnen geschrieben haben, wissen inzwischen das diese Technlogie nicht beherrschbar ist.

      * vor einigen jahren wurde noch realitaetsbezogen berichtet, das ist ja nun verboten.

      Wer verbietet Ihrer Meinung nach denn die Berichterstattung? Die Spiegel-TV Clips aus 2010 sind immer noch auf Youtube zu sehen, also keine Zensur.

      * noch was: ich weiss ganz gut den unterschied zwischen klima und wetter.

      Dann sollten Sie zum Thema Klimawandel keinen Unsinn über das aktuelle Wetter verbreiten. Vielleicht lesen Sie Ihren Beitrag vom 10/06/2017 – 20:53 nochmal in Ruhe durch, vielleicht erkennen Sie den Denkfehler.

      • Ach Edi, die „ungelöste Endlagerfrage“ ist ja politisch so gewollt! „Ungelöst“ heißt ja dass man damit weiter Ängste generieren kann, und die Angst ist ja die Basis der ÖkIdeologie. Natürlich gibt es Endlagerkonzepte
        https://www.youtube.com/watch?v=hXF0sZBUyvc
        Besser noch ist es den Brennstoffkreislauf zu schließen:
        http://nuklearia.de/2016/12/09/strom-aus-atommuell-schneller-reaktor-bn-800-im-kommerziellen-leistungsbetrieb/
        Aber wer Windmühlen anbetet ( Die deutsche Obergrüne Bärbel Höhn hat das selbst demonstriert mit ihrem dummdreisten Spruch: „Windräder sind unsere Kathedralen!“ ), der hat den Boden unter den Füßen längst verloren….

        • Werter Herr Scholzen,
          das Zitat vom Eunuche stammt von Ihnen und Sie werfen mir „hate-speech“ vor? Das hat nichts mit grün-gefärbt zu tun sondern mit Debattenkultur. Wenn Sie mir „Unwissnheit“ vorwerfen müssen Sie mir schon den Vorwurf der Ignoranz gestatten.

            • Werter Herr Scholzen,

              ich kann mich nicht erinnern mit Ihnen schon in einem Briefkasten genächtigt zu haben. Auch von einem gemeinsamen „Zug durch die Gemarkung“ ist mir nichts in Erinnerung und meinen letzten „Filmriss“ hatte ich während meiner Militärzeit. Lang,lang ist’s her. Warum duzen Sie mich also, sind Ihnen die Argumente ausgegangen?

                • Guido Scholzen

                  meinst du hinterfotziger schwaetzer etwa, ich woellte mich mit verlogenen spiessbuergern abtun, die klimaschutz-befuerworter sind aber dennoch mit mehr hubraum als ich durch die gegend fahren?
                  frueher ging der selbe schlag mensch sonntags in die kirche, und in den anderen 6 wochentagen waren die der teufel in person. aber hauptsache die show stimmt.
                  heutzutage hat nur die religion gewechselt. aus der christlichen wurde die grün-sozialistische klima-kirche, die pharisäer sind die selben geblieben. früher hatte man ein kruzifix zu hause, heute hat man fotovoltaik auf dem dach, frueher baute man aufwendig grosse kirche und heute sind die windraeder die kathedralen des öko-marxismus,
                  sogar die katholische kirche ist gruen geworden:
                  https://www.youtube.com/watch?v=qQLPPzSt9mU

                  eines ist immer gleich geblieben:
                  ANDERSGLÄUBIGE WERDEN VERFOLGT.

                  ich haette wirklich nichts dagegen so einem gesellschaftlich korrektem pharisäer-dreck wie dir den strom abzustellen.
                  so, du pharisäer-dreck. nun kannst du mich ans kreuz schlagen.

                  N.B.: 1. ich kassiere seit laengerem keine gruene zertifikate mehr von meiner fotovoltaik-anlage (die schlechteste investition meines lebens). ich habe ueber 15.000 euro darein gebuttert, den strom habe ich umsonst, und jetzt wird einfach in den nechsten jahren diese anlage genutzt, bis das geld wieder rein ist. danach wird das ding abgestellt. ansonsten waere auch ich nur ein pharisäer.
                  2. die gesamte bibel ist voll mit schimpfwoertern, anmaßungen und beleidigungen. da wir im luther-bibel-jahr sind sollten die gutmenschen diese art der diskussion beherzigen.

                  • Grandiose Umsetzung der Netquette.
                    Auch wenn das „… meinst du hinterfotziger schwaetzer etwa, ich woellte mich mit verlogenen spiessbuergern abtun,…. “ nicht auf mich gemünzt ist empfinde ich es, gelinde gesagt als bodenlose Frechheit.

                    • Réalité

                      Hallo Edi!
                      „einfach nur so“: Sie steigern sich da in was rein, all Ihre Kommentare hier bei OD zu diesem Thema, dass sind deren sicher einiges mehr als all die „berühmten Risse“ von dem Sch D… da! Ruhen Sie sich was aus, ist besser, glauben Sie mir mal etwas!?_?_

                  • Ist ja interessant zu lesen, dass der grösste Gegner der regenerativen Energien und der Energiewende selbst Photovoltaik auf seinem Dach hat.
                    Sie haben damals wohl gehofft, finanziell den großen Reibach zu machen. Da sich dies im Nachhinein nicht realisieren ließ haben sie sich vom Paulus zum Saulus gewandelt und verteufeln seit geraumer Zeit die, die ihnen ihrer Meinung nach, das Geschäft versaut haben.
                    Sie sind ein Opportunist Herr Scholzen und hängen ihre Fahne in den Wind.
                    Was und wie sie es schreiben verrät sie als einen boshaften, verbitterten Menschen, getrieben und geblendet von purem Hass. Sie tun mir wirklich Leid.

                    • Guido Scholzen

                      es gibt immer mehr menschen, die dieses system „hassen“, wie sie es nennen.
                      und was die fotovoltaik anbelangt, gibt es genug sammelklagen, wo dieser „hass“ juristisch behandelt wird.
                      die frage ist nur, warum die medien nicht ueber diese verfahren berichten.
                      nein, es werden weiterhin nur siegesmeldungen des gruenen systems vermeldet.

                      der HASS (wie sie es nennen) waechst, und irgendwann kommt der grosse kollaps.
                      und dann will ich wirklich nicht der verlierer sein.
                      seien wir doch mal ehrlich… sind wir nicht alle opportunisten?

                    • kein Opportuner

                      Herr Scholzen, Sie sind Meister im Verallgemeinern!
                      Ich wünschte mir, dass die Menschenkette nach Tihange einen Abwickler um Ihr Haus macht!
                      Sie haben allerdings andere „Züge“ als opportunistische!

  4. An Ihrer Stelle würde ich nicht über Eunuchen schreiben!
    Sie meinen wohl, Herr Dr. Scholzen, die ganze Welt beleidigend nichts wissend unterrichten zu müssen!
    Ein Fachmann ist anders!

  5. Hallo Dax

    Hier einmal ein Artikel aus dem Jahr 2010 —> http://www.zeit.de/auto/2010-10/elektroauto-langstrecke
    Der ist zwar nicht neu, sollte Ihnen aber eine ungefähre Vorstellung davon geben was technisch schon heute möglich ist.
    Frischen Sie einfach mal Ihr Wissen auf und bringen sich auf den aktuellen Stand bevor Sie mich beschimpfen.
    ….
    Ach Edi, Edi wieso solte ich Sie beschimpfen wo Sie sich doch ständig selbst lächerlich machen?? Dieser Artikel aus dem Jahre 2010, den holen nur Leute aus der Versenkung die echt keine Ahnung haben, die Fahrt war nämlich ein Fake!!
    http://www.autobild.de/artikel/e-auto-rekord-in-der-kritik-1287182.html
    Rätsel um den Super-Akku

    Nach der 600-Kilometer-Rekordfahrt von Mirko Hannemann im Elektroauto bleiben noch viele Fragen offen. Die wichtigste: Warum mauert der Entwickler des Energiespeichers?
    ….
    Spielt Hannemann nicht bald mit offenen Karten, dürfte die Rekordfahrt bleiben, was ihm seine Kritiker heute schon vorwerfen. Ein genialer PR-Coup.

    Fazit: diese Fahrt ist niemals wiederholt worden, nur die Ökos beten noch dieses Akku-Wunder an wie die Auferstehung des Herren – die sich ja bis heute auch nicht wiederholt hat….

  6. Iste mundus...

    Wieder mal ein Edi Coup:
    „“Hallo Dax
    Hier einmal ein Artikel aus dem Jahr 2010 —> http://www.zeit.de/auto/2010-10/elektroauto-langstrecke
    Der ist zwar nicht neu, sollte Ihnen aber eine ungefähre Vorstellung davon geben was technisch schon heute möglich ist.
    Frischen Sie einfach mal Ihr Wissen auf und bringen sich auf den aktuellen Stand bevor Sie mich beschimpfen.“““

    hahaha -> das „Wunderauto“ mit „Super Akku“ ist kurz danach dummerweise verbrannt. Der große Tüftler ist mittlerweile aus seiner Firma rausgeworfen worden und die Staatsanwaltschaft ermittelt.

    Da sollte man doch mal Fragen wer hier sein Wissen auffrischen sollte!!

    • Ja, die Realität sieht so aus:
      http://www.zeit.de/2016/15/tesla-tankstellen-deutschland-reichweite
      ….
      Die Batterien sind nahezu voll, als es losgeht in Hamburg. Rund 500 Kilometer Reichweite sind angezeigt, aber ein Tesla-Fahrer lernt schnell, dass diese Zahl in der Wirklichkeit deutscher Autobahnen fast durch zwei geteilt werden muss. Und das, obwohl Klima und Beschleunigung schon auf Sparmodus stehen.
      ….
      E-Mobilität ist ein technischer Rückschritt, aber wie soll Edi das erkennen, jemand der von Technik keine Ahnung hat aber dafür eine grüne Brille vor den Augen.

      • @ Dax

        Sie nennen es Reichweitenangst
        Das letzte Abenteuer auf unseren Straßen: Mit dem Tesla auf der Autobahn quer durch die Republik.
        Von Uwe Jean Heuser
        1. April 2016

        Mehr konnte ich nicht lesen da ich nicht registriert bin, aber dann sah ich das Datum……
        Warum befassen sich eigentlich die Auto-Hersteller mitf diesem „technischen Rückschritt“ wenn auch nur halbherzig und viel zu spät ?
        Seit dem Porsche P1 hat sich viel verändert auch wenn Sie scheinbar in dieser Zeit stehengeblieben sind.

        • Ja Edi warum wohl? Weil es politisch gewollt ist! Von Leuten wie Ihnen, die keine Ahnung von Technik haben aber genau zu wissen glauben was Mobilitätsfortschritt sein soll. Hier zeigt sich das selbe Managerversagen wie in der Stromwirtschaft!! Man beugt sich dem grünen Zeitgeist und ruiniert einen Wirtschaftsbereich ==> hier:
          https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/lichtblicke-kolumnen/das-abc-von-energiewende-und-gruensprech-38-der-negative-strompreis/
          Als nächstes muss dann der Steuerzahler die E-Infrastruktur bezahlen weil die insolventen Autokonzerne es nicht können. Es ist wie mit den Kraftwerken, die werden jetzt via Kapazitätsmarkt verstaatlicht damit der Steuerzahler den Betrieb bezahlt. Dumm, dümmer, grün!

          • @Dax: Windenergie ist mittlerweile ziemlich günstig geworden und kommt oft ohne Subventionen aus.
            AKWs kommen bis heute nicht ohne Subventionen aus. Die Ensorgungskosten und Abbaukosten der AKWs, die noch am Netz sind, haben wohl deutlich höhere Kosten für die Stromzahler zu bedeuten.
            Davon abgesehen wurde die Abgabe an Brennstoffelementen in D als verfassungswidrig eingestuft, d.h. der Steuerzahler muss Millionen an EON zurück zahlen.

            Sie können hier einem Dummen ihre Weisheiten verkaufen, aber nicht, dass die Energiewende am Ende teurer wird als das, was wir für unsere Schrottreaktoren noch einige Jahrzehnte bezahlen müssen. Man müsste, um eine Krise ab zu wenden, also folglich jetzt schon neue Reaktoren bauen.

            Lügen Sie sich eben Ihre Welt selbst in die Faust. Der Fortschritt wird kommen, und es gibt noch einige die ein E-Auto kaufen weil sie keine Reichweitenangst der E-Auto-Kritiker teilen. Die Anzahl an Pendlern im EU-Durchschnitt ist so gering, dass E-Autos für jeden in Frage kommen könnten.

            E-Autos benötigen nicht viel Technik, sondern nur moderne Energiespeicher. Letztere kommen schon zahlreich mit der Zeit. Die Firma Kreisel macht es vor, wie man stabile und explosionssichere Akkus herstellt.

  7. Frau Mahlzahn

    @ Dachs

    „Also, die E-Mobilität ist nichts neues, im Gegenteil sie ist älter als der Verbrennungsmotor (Im Museumskraftwerk in Heimbach steht ein >100 Jahre altes E-Mobil). Anfang des 20. Jahrhunderts fuhren in New York 40% E-Mobile, der Rest war dampfbetrieben, Verbrennungsmotoren waren noch Exoten. Erst der Innovationsschub des 1. Weltkriegs und der legendäre Ford T brachten den Durchbruch der besseren Technik, des Verbrennungsmotors!“

    Da war der Zeitpunkt schon erreicht wo man sich vom Erdöl abhängig machte und Kriege verursachte damit Sie und Herr Scholzen mit dem Auto die Brötchen holen konnte. Sie gönnen der alternativen Energie ja noch nicht einmal eine Entwicklungs und Verbreitungschance. Wie effektiv war denn das erste AKW? Sie kennen sich ja mit Zahlen und Physik aus, Ausbeutung und Umweltverschmutzung ist Ihnen ja egal, passiert ja nicht vor Ihrer Haustüre.

    @Scholzen
    Ich kann Ihnen ja folgen, dass Sie meinen man bräuchte AKW’s. Ich bin nur irritiert, dass Sie meinen man bräuchte Schrott AKW’s. Wann will Belgien denn endlich anfangen ein neues zu bauen? Die Bauzeit überragt ja jetzt schon die vereinbarte Restlaufzeit. Antwort bitte.

  8. Ist es nicht Jan Bens, der die Aufsicht über das AKW hat und heute bei der FANC arbeitet?
    Da rieche ich Interessenskonflikte, und ein enormes Potential an Sicherheitsrisiken.

    Klar, mit Kampfbegriffen wie „Risse im Reaktor“ kann man schon eine gewisse Stimmung erzeugen. Die Argumente aus den Medien sind haarsträubend, und das sage ich als Kritiker der Atomkraft. Da spielt viel Populismus mit. Sicherlich wird das Ding nicht einfach zerplatzen, und es soll noch Leute geben die behaupten, Fukushima sei eine nukleare Explosion gewesen (dabei ist der Wasserstoffanteil an der Explosion „schuld“).

    Entgegen der Relativierungen der Ahnungslosen (die sich gerne aber als Akademiker hier ausgeben, ohne überhaupt einen Nachweis dafür zu erbringen) aber ein paar Fakten:
    – Probleme kann es höchstens geben, wenn eine Notkühlung des Reaktors veranlasst wird.
    – Die Risse sind mitnichten „klein“, wie man anhand einer Grafik schnell erkennen kann:
    http://www.anti-akw-ac.de/wp-content/uploads/CracksD3.png
    – Es kann von FANC keiner erklären, wieso hiervon nur Thiange 2+3 betroffen sind und andere Reaktoren nicht.
    – Die Risse sind nur im Bereich zu finden, wo die einzelnen Ringe des Druckbehälters zusammengefügt werden, auch das kann FANC nicht erklären.
    – Das Wasser für die Notkühlung wird auf 30° C gewärmt, das System ist aber nur für den Betrieb von max. 50° C Wasser zugelassen!
    – Jan Bens hat erklärt, dass die Temperatur des Sicherheitseinspeisewasser (Notkühlwasser) bei 40-45° C liegt. 50° C ist das absolute Maximum! Es gibt also keinen Sicherheitspuffer noch sonstiges, das in einem Störfall etwas Zeit verschaffen könnte.
    – Die Sicherheitsanforderungen an einen solchen Reaktorbehälter würde man heute nicht mehr erfüllen können. Weder bei der Inbetriebnahme, noch jetzt.
    – Niemand kann genau erklären, woher diese neuen Risse jetzt eigentlich her kommen.

    Wir können also wohl davon ausgehen, dass lediglich behauptet wird, der Reaktor sei „sicher“, ohne dass es wirklich belastbare Beweise dafür gibt. Ich habe von keinem, der hier ständig auf „Grüne“ eindrescht irgendeine Lösung für das Problem gelesen, dafür aber viel Stuß, Anfeindungen und eine ideologisch verblendete Debattenkultur die mit Fakten gar nichts zu tun hat.

    • Falls Sie im letzten Abschnitt den Herrn Scholzen meinen, bin ich voll und ganz mit Ihnen einverstanden!
      DER hat nämlich keine Energie- und Klimalösung, denn er ist zu verblendet und krank!

    • Guido Scholzen

      @systray0
      belgien braucht strom. wenn wir diesen mit gas oder kohle erzeugen koennten, waere dies natuerlich auch in ordnung.
      wenn wir aber 2 reaktoren abschalten, dann fehlt strom, der evt. importiert werden muss.
      und wenn dann geld zur verfuegung steht fuer energie, dann werden die herrn politiker so „schlau“ sein, und den auch in die energiewende stecken, und dies muss verhindert werden.

      tihange ist nicht die titanic, die energiewende ist der untergang der sinnvollen stromwirtschaft.

      • @ Guido Scholzen

        Wenn Ihr Bruder im Geiste, der Dax, recht hat gibt es beim Import von Strom doch vom Exporteur noch Geld. Angesichts der Haushaltslöcher kann Belgien doch nix besseres passieren.

        • Das Problem ist wohl das zuviel Strom da ist wenn er nicht gebraucht wird und zuwenig wenn man ihn benötigt. So wäre z.B. ohne belgischen und französischen Atomstrom im letzten Winter in Deutschland das Stromnetz zusammengebrochen …

              • @ Joseph

                Netter Artikel, aber da geht es nicht um die Versorger sondern um die Netze. Das es da Kapazitätsprobleme gibt ist nichts neues, liegt aber wahrscheinnlich auch daran das die meisten Netzbetreiber sich mehr um die Rendite als um den Netzausbau kümmern.
                Wenn dann noch, wie in Bayern, eine unfähige Landesregierung den Ausbau blockiert kann man das wohl kaum der Hinwendung zu den Erneuerbaren anlasten.

                  • Dass die Netzprobleme nur die Symtome der Probleme auf der Erzeugerseite sind, das rafft Edi in seiner Blase nicht. Ich habe es schon oft versucht zu erklären, die Blase ist stärker….

                    • @ Dax

                      Bei Joseph könnte ich noch gelten lassen das er auf Ihre Märchen hereinfällt, das Sie selbst daran glauben lasse ich aber nicht durchgehen.
                      Netzbetrieb und Stromproduktion sind in Deutschland klar getrennt. Da die Netzbetreiber regionale Monpolisten sind liegt der Netzausbau bei ihnen,
                      Um auf der einen Seite die Gewinne zu maximieren, andererseits die Bundesnetzagentur unter Druck zu setzen um Lizenz – Preise zu drücken und die Zinsen für Vorauszahlungen zu erhöhen wird gerne mal eine Drohkulisse aufgebaut.
                      Die KfW Mittel für den Netzausbau können nicht abgerufen werden weil die Landesregierungen (z.B. Bayern) die Freigabe für die Trassen verweigern.

      • Falsch Herr Scholzen. Es gibt bereits funktionierende Systeme. Belgien braucht Strom, aber keine Schrottreaktoren. Kohlenstrom ist unter dem Strich teurer als die alternativen Energien, Windräderstrom ist mit der Zeit immer billiger geworden, und dank Power-to-Gas wurde die Technologie soweit voran gebracht, dass Strom recht zuverlässig gespeichert werden kann.

        Den Strom, den man von Deutschland importieren würde, kostet umgerechnet 15 Cent die kwh. Das ist deutlich billiger, als das was der Endkunde bezahlt. Einen Schrottreaktor zu betreiben, ist sicherlich teurer wenn man alle Kosten zusammen rechnet. Mir ist der importierte Strom dann immer noch lieber, als einen Schrottreaktor weiterhin zu betreiben.

        Abseits von Subventionen hat sich noch keine Energieform als gewinnorientiert bezeichnen können, Atomstrom an allerletzter Stelle.

        • Guido Scholzen

          falsch, systray0,

          1. grüner strom ist teurer. aber den kompletten preis sieht man nicht auf dem preis pro kwst. die EEG-umlage muss dabei gerechnet werden. dieser wird durch den verdummten deutschen stromzahler bezahlt. diese 100-200 euro pro jahr pro haushalt dürfen nicht vergessen werden!!! der preis pro kwst ist eben deshalb so billig WEIL SUBVENTIONIERT WIRD. natürlich bezahlt belgien nur die kw-stunde, keine EEG-umlage. das bezahlt der dumme deutsche michel, und alle sollen in d’land auch stolz drauf sein auf diese grösste wirtschaftschädigende volksverarschung seit der DDR-planwirtschaft.
          2. die bezuschussung für 1 kwst grüner energie ist viel höher als für kernkraft oder kohlestrom.
          Der deutsche stromzahler ist per gesetz dazu verdammt, dieses verfluchte EEG zu bezahlen (fast 7 cent pro kwst). für einen haushalt kann das über 200 euro mehrkosten pro jahr bedeuten. das wäre ja das selbe, als hätte man jahrzehnteland den kohlepfennig bei der kohleverstromung nie mitgezählt.
          grüner strom ist nicht nur teurer sondern auch unzuverlässig.
          also warum sollen wir uns diesen schwachsinn leisten?
          warum wird immer nur gelogen bei EEG? nämlich die Lüge, dass es sich trotzdem rechnet?
          es hat sich noch nie gerechnet!

          • Werter Herr Scholzen,

            Im ersten Moment dachte ich mir :“Keine Ahnung, aber erst mal die Klappe aufreissen.“ Dann aber fiel mir ein das Sie ja kein „deutscher Michel“ sind und es daher gar nicht wissen können.
            Die EEG Umlage ist ein Geschenk der Bundesregierung an die Industrie. Mit ihr sollen energieintensive Betriebe, denen nicht zugemutet werden kann Energie zu sparen, von zu hohen Strompreisen entlastet werden. Gleichzeitig dürfen diese Firmen den in eigenen Kraftwerken produzierten Strom ins öffentliche Netz einspeisen weil es dafür mehr Geld gibt als sie für den „Industriestrom“ beezahlen.
            Die einzige Frage die sich mir dabei stellt ist warum der deutsche „Stromkunde“ sich das gefallen lässt, aber das ist ein ganz anderes Kapitel.

            • Das EEG ein „Geschenk“ an die Industrie? Wenn Sie es sagen…
              Und wem hat die Industrie dieses Geschenk zu verdanken? Kabinett Schröder I. Umweltminister war….
              Jürgen Trittin! Wer hätte das gedacht, der Ober-Grüne als Wirtschafts-Weihnachtsmann. Dumm, dümmer, Grüner.

              • Den Ahlen

                Die Aussage stimmt nur teilweise! Während Stromnetz- und Kraftwerksbetreiber Ende der 90ger dagegen waren, kam das EEG nur durch den Druck der Vertreter der Ingenieure und Technologie-Unternehmen durch! Sogar 2013 hat sich der Verband der deutschen Industrie (DBI) noch für den Erhalt des EEG eingesetzt!

          • Herr Scholzen,
            Sie vermischen gleich immer alles, sei es die EEG-Umlage vs. Windkraft oder sonstiges. Aber ich versuche Ihnen zu antworten, auch wenn das wohl wenig bringt:
            1. Das was Sie schreiben ist total veraltet. EnBW baut bereits einen Windpark ohne dafür Subventionen in Anspruch zu nehmen: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/enbw-baut-windpark-ohne-subventionen-a-1143351.html
            Ich würde als Deutscher mich auch ziemlich aufregen, da die EEG-Umlage nur bedeutet, dass Endkunden das alles finanzieren. Aber wenn wir das gegen Atomstrom oder Kohlestrom rechnen, inkl. aller Subventionen dort, bin ich mir nicht mehr so sicher ob das was Sie hier schreiben überhaupt noch zutrifft.
            2. Ich weiß nicht woher Sie die Zahlen nehmen, aber das was Sie schreiben steht eindeutig im Widerspruch zu dem hier:
            https://www.heise.de/tp/features/Studie-deckt-versteckte-Kosten-von-Kohle-und-Atomstrom-auf-3395446.html
            Das bedeute, Steinkohle werde mit 3,3 Cent subventioniert, Atomkraft kommt sogar auf 4 Cent, Erdgas (als billigste Variante) auf 0,3 Cent. 3,4 Cent pro Kilowattstunde für die Erneuerbaren sind deutlich weniger als die 7 Cent, die Sie angeben. Damit hätten Erneuerbare Energien die Atomkraft um 0,7 Cent geschlagen. Diese Zahlen beziehen sich dann auf die Fördersummen auf den erzeugten Strom. Gemessen wurde hier lediglich der Zeitraum 1970-2012, seitdem hat sich aber auch bei der Windenergie sehr viel getan.

            Abgesehen davon müsste man bei der Atomkraft die ganze Zeit der Forschung betrachten, und welche Summen hier schon geflossen sind. Übertragen auf die eneuerbaren Energien könnte die Subventionierung an sich noch einige Zeit bestehen, um bei beiden Technologien ähnliche Aussagen machen zu können.

  9. Aber Herr EdiG!
    Der beste Netzbetreiber kann keinen Strom transportieren und kein Netz unter Spannung halten wenn kein Strom eingespeist wird. Ist das denn so schwer zu verstehen ?

    • @ Joseph

      Umgekehrt geht es auch, an der Strombörse in Leipzig wird Strom gehandelt. Er ist also reichlich vorhanden. RWE & Co produzieren in ausreichender Menge. Das Problem ist nur das der Strom nicht da produziert wird wo er gebraucht wird. Der Transportweg wurde privatisiert, die Netzagentur die die Netze überwachen soll ist ein zahnloser Tiger und die Politik der größte Bemser. Ist das wirklich so schwer zu verstehen?

      • Und an der Börse in New York wird Weizen gehandelt, sogar noch bevor er überhaupt ausgesät wurde. Deswegen hat der Bäcker in Eupen aber noch lange kein Mehl zum Brot backen.
        Pipi Langstrumpf hätte eine Freude an Ihnen.

      • Ach Edi in der Blase, „Strom“ gibt es nicht, was als solches bezeichnet wird, um es irgendwie anschaulich zu machen, ist ein leitungsgeführtes elektromagnetisches Feld zur Energieübertragung. Uff, das schwitzt der Öko aber bei so viel Physik. Deswegen kann man „Strom“ auch nicht speichern, sondern nur – unter Verlusten – wandeln. Und es wird auch niemals „zu viel“ oder „zu wenig“ „Strom“ produziert, sondern in jeder Sekunde immer genau die Leistung eingespeist die auch abfließt. An der „Strombörse“ wird nur entschieden wer einspeisen darf, und zu welchem Preis. Und da sind die EE konkurrenzlos billig, die hat der Verbraucher ja schon im Vorfeld zwangsfinanziert. Die restlichen Kraftwerke werden also entsprechend abgeregelt und wirtschaftlich ruiniert. Sie können noch folgen? Die „Windstromleitungen“ aus Norddeutschland können nur zu max. 20% ausgelastet werden, mehr Vollaststunden bringt eben keine WKA. Somit kann auch keine „Windstromleitung“ ein Süddeutsches KKW ersetzen, weil, ohne Wind kein Windstrom – egal wie viele Leitungen man auch immer verlegt! OK, so langsam platzt Ihre Blase, belassen wir es für heute dabei. Nur noch soviel, hier der „Windstrom“ von heute:
        https://www.agora-energiewende.de/de/themen/-agothem-/Produkt/produkt/76/Agorameter/
        Da weiß man nicht ob man weinen oder lachen soll….

        • @ Dax

          Mir kommen manchmal die Tränen, aber vor Lachen. Sie merken gar nicht mehr wie Sie sich verrennen. Ihren „Erklärungsversuchen“ kann nur jemand folgen der sich intensiv mit der Materie auseinandersetzt. Für Normalsterbliche ist das eine Aufzählung Böhmischer Dörfer.
          Meine Wortwahl hält sich vielleicht nicht an physikalische Gesetze aber meine Gedankengänge an die Logik des Menschlichen. Wann immer in der Vergangenheit ein Problem auftauchte wurde auch eine Lösung dafür gefunden. Das ist in jedem Lebensbereich so gewesen.
          Der technische Fortschritt macht auch vor Kleinen Geistern und Fachidioten nicht halt. Ewige Naturgesetze haben nur so lange ihre Gültigkeit bis jemand kommt und sie Widerlegt.
          Unsere Ahnen haben mal gesagt: „Wenn Gott gewollt hätte das der Mensch fliegt hätte er ihm Flügel gemacht.“ Trotzdem fliegen wir, einige sogar schneller als der Schall.
          Wenn Sie Zeit haben lesen Sie einmal Kästner, „Die Entwicklung der Menschheit“. Da können soagr Sie noch was lernen.

          • Vergebliche Mühe

            „….Wenn Sie Zeit haben lesen Sie einmal Kästner, „Die Entwicklung der Menschheit“. Da können soagr Sie noch was lernen.“

            Ja, EdiG, Kästnerlektüre ist wirklich was für Sie, da kommen Sie noch mit! Ihre ewigen Repliken aber gegenüber Dax, der im Gegensatz zu Ihnen, wohl Ahnung von der Materie hat, machen Sie sich mit jedem Post nur noch lächerlicher! das begreift inzwischen jeder Laie hier bei OD.Verstehe nicht, dass Dax sich noch mit so einem Ignoranten wie Ihnen auseinander setzt, da das Ganze doch zwecklos ist.

            • Edi ist ein hoffnungsloser Fall, aber in jedem Forum kommen auf einen Schreiber 20 Leser – und für die schreibe ich. Nicht dass einer auf die Idee kommt, Edi hätte Ahnung und seine Vorstellungen ließen sich realisieren. Es laufen schon viel zu viele hinter dem grünen Karren her….

                • Das war vergebliche Mühe. Beim Kontern hat man Sie wahrscheinlich aus gutem Grund nicht über die Mittellinie gelassen. Machen Sie sich nichts draus, stellen Sie einfach Ihre phantasielosen Nicks zusammen und sie bekommen eine ganze Mannschaft hin.

  10. Wie wäre es, wenn die Facheute hier oben ausnahmseise mal sachlich diskutieren würden, statt sich gegenseitig zu beschimpfen.

    ImPhysikunterricht habe ich vor einem halben Jahrhundert schon die Watts und Volts, die Ampères und Ohms durcheinandergebracht… und seitdem auch nicht mehr benötigt. Inzwischen gibt es auch noch Lumen und Lux, so dass selbst der einfache Wechsel einer Glühbirne problematisch wird.

    Dennoch habe ich einfach mit „Netzstabilität“ gegoogelt und folgenden Artikel gefunden, der mir einleuchtet: https://energie-wissen.de/netzstabilitaet/

    Mir scheint mir ‚Dax‘ da doch Recht zu haben, allerdings unterschätzt er die Möglichkeiten des industriellen Fortschritts, von dem wir doch auf anderen Gebieten (Internet) geradezu überrollt werden. Warum soll das gerade in Sachen Energie nicht möglich sein.

    Schließlich soll die Menschheit noch Tausende von Jahren bestehen. So lange werden die fossilen Energieträger wohl niemals reichen, wenn sie weiter im jetzigen Tempo abgebaut werden. Sie werden ja auch noch für unzählige andere Zwecke genutzt, etwa in der Petrochemie. Innovationsgeist ist also angesagt, auch wenn es da und dort Fehlentwicklungen geben mag.

    • Natürlich wird es auch in der Energiebeherrschung Fortschritt geben. Doch leben wir im jetzt und heute und müssen die Probleme mit den Möglichkeiten lösen die wir haben. Sich einfach darauf zu verlassen dass wir morgen schon die Lösung finden ist doch sehr blauäugig.
      Wenn ich heute mein Auto verkaufe im Glauben dass morgen alles elektrisch und sauber durch die Lüfte segelt, so ist die Wahrscheinlichkeit dass ich morgen wieder zu Fuss laufe doch sehr gross.

      • Niemand spricht von Hauruckverfahren. Gefordert sind Forschung, Entwicklung, Mut zum Neuen.
        Nur zu jammern, dass „erneuerbare“ (was sie nicht sind) Energien teuer seien, hilft nicht weiter. Dann hätten wir bei der Kohle bleiben sollen.

        Jede Zukunftstechnik war am Anfang teuer und ineffizient. Wenn ich meinen ersten PC aus den 90er Jahren mit dem jetzigen vergleiche, so liegen da Welten zwischen dem Preis und der Leistung der damaligen Geräte und den heutigen.

        Die Probleme, die wir heute haben, lösen wir eben nicht mit den Möglichkeiten von heute, sondern mit denen von morgen. Funzelnde Petroleumlampen wurden durch Glühbirnen überflüssig, nicht durch neue Modelle von Petroleumlampen.

        • Mag ja stimmen, nur haben die Menschen die Petroleumlampen nicht weggeworfen bevor überhaupt elektrische Leitungen verlegt wurden.
          Und doch, ja, es wurden auch bessere Petroleumlampen erfunden bevor sie abgeschafft wurden.
          Und solange es keine elektrischen Leitungen und Anschlüsse gab wurden auch noch weiter Petroleumlampen gekauft und verwendet.

    • Guido Scholzen

      diese fragerei ist absolut berechtigt. obwohl in einem dichtbesiedelten benelux ist jeder standort nicht weit von menschlicher besiedlung.
      die schweiz hatte ihren ersten reaktor in einem BERG untergebracht. das war der reaktor „Lucens“. und dort kam es am 21. januar 1969 zur ersten kernschmelze in europa. nicht in tschernobyl oder so, was für uns wichtig ist, sondern in der korrekten und sauberen schweiz, in der (fast) alles so funktionieren soll wie ein uhrwerk. radioaktivität wurde keine in die umwelt getragen, weil es früh erkannt wurde und weil es eben in einem berg war.
      man hatte diesen reaktor aber nicht in einen berg gebaut wegen sicherheitbedenken, sondern wegen möglicher angriffe feindlicher mächte. denn man bedenke, dass der 2. weltkrieg noch keine 20 jahre zurücklag. man hat jahrzehnte gebraucht, um diesen radioaktiven müll dieser kernschmelze wegzuräumen.

      auf 3sat kam vor einigen jahren eine gute dokumentation dieser ereignisse.
      „Kernschmelze in der Schweiz: Der eigene Atomreaktor Lucens 1969“
      https://www.youtube.com/watch?v=Endt3lkaZhw

      • Fritte Martha

        Gut, Herr Scholzen. Da Sie ja scheinbar über gutes Fachwissen verfügen, hätte ich auch mal eine Frage an Sie. Warum baut man an den Flüssen nicht mehr Wassermühlen um Strom zu gewinnen? Im Gegensatz zu Sonne und Wind ist das fließende Wasser doch eine EE -Quelle zur Stromgewinnung, die eher unabhängig von Tag und Nacht oder vom Wetter abhängig ist. Warum baut man nicht am Rhein oder an der Maas alle hundert oder zweihundert Meter eine Strom erzeugende Wassermühle? Auch wenn die Frage Ihnen kindisch vorkommt, würde ich mich über eine Antwort freuen.

        • Merowinger

          Ein Laufwasserkraftwerk ohne Stauwehr kann nur die hydrokinetische Energie des Flusses in Elektrizität umwandeln. Ein ökonomisch sinnvoller Betrieb solcher Anlagen kann nur an Flüssen mit einer hohen Fließgeschwindigkeit und einem großen Wasserdurchfluss erreicht werden. Erst das Zusammenspiel diesen beiden Parametern macht den Bau eines Laufwasserkraftwerks lohnenswert.

          • Guido Scholzen

            danke für die antwort.
            es wird heute soviel energie verbaucht (hat man sich vor 60 jahren kaum vorstellen können), dass man auf enrgieträger angewiesen ist mit hoher ENERGIEDICHTE.
            „erneuerbare energien“ haben eine sehr geringe energiedichte.

            • Fritte Martha

              Danke für die Stellungnahmen. Aber: Kann denn nicht eine Vielzahl von Wassermühlen mit geringerer Energiedichte zu einem virtuellen, grossen Kraftwerk zusammengeschlossen werden? Oder anders gefragt: Kann man Strom addieren? Im Internetzeitalter? Eure Fritte Martha.

              • Auf die Idee sind die Grünen in D schon vor 30 Jahren gekommen. In Hessen gabe es ja die erste rot/grüne Regierung. Man hat ihnen dann vorgerechnet dass das Laufwasserpotential aller Hessischen Fließgewässer dem Potential der… Notstromversorgung des KKW Biblis entsprach! Also völlig bedeutungslos. Das Wasser muss aufgestaut werden und strömt mit geringem Höhenunterschied durch die Niederdruckturbinen.

              • Maßgeblich ist der nutzbare Höhenunterschied. Das hintereinanderschalten von Anlagen ohne Höhenpotential ist zwecklos, die Leistungsausbeute ist gering, die Kosten hoch. Das Internet hat dabei keine Bedeutung, einzig die Formel Ep = m*g*h ( Energie = masse * Erdbeschleunigung * Höhe) bestimmt wieviel Leistung aus einem Wasserkraftwerk gewonen werden kann. Die Maas z.B. fließt so gemächlich an Tihange vorbei, die kann nur Kühlwasser liefern aber keine elektrische Energie….

  11. Berhard Winterspelt

    Ein Riss mehr im Betonblock und der teut‘sche Weltenretter (Tarnname: „der Grüne“) hüben wie drüben der Versailler Schandgrenze verfällt in schnappatmendes Verbotsgelüst.
    Es wundert mich doch sehr, dass seit einigen Jahren auf Deibel komm‘ raus tihangiert wird, man aber kein Wort zu den US-Atomwaffen in Kleine Brogel (B), Büchel (D) oder Volkel (NL) verliert.
    Mag es vielleicht daran liegen, dass es der gutmeinenden Internationalen nicht möglich ist, hierzu zu trump-eten, da es ihr friedensbombender Messias Obama, sein Name sei geheiligt, war, der die Raketen an den genannten Orten erneuern und auf eine nicht bekannte Zahl aufstocken ließ?
    Oder liegt das dröhnende Schweigen der windbekrafteten Solargroßverdiener womöglich darin begründet, dass es nur äußerst schwierig möglich sein sollte, CO2-neutrale Massenvernichtungswaffen herzustellen?
    Sieht man bundesdeutscher- wie deutschwallonischerseits die Bömbchen vielleicht gar nicht als Problem an, weil, ätsch, weder die einen noch die anderen Streitkräfte – obschon als Wachschutz eingesetzt – das Kommando über einen etwaigen Abschuss haben, sondern jene links vom großen Teich?
    Es sind ja auch hier einige Schampus-Radikalinskis mit steuergeldbezuschussten Panelen noch auf dem letzten Schuppen anwesend. Lassen Sie doch mal lesen, Sie Helden.

    • Risse hin Risse her. Mich interessieren eher die Risse ins belgische Stassennetz. Da fahr ich täglich drüber. Schon mal unser „Sommerloch“ in der Industriestrasse in Eupen besichtigt? Bei Chocolaterie Jacques. Lasst die Grünen sich um Thihang kümmern , die haben dann Zeit ein paar Pullis zustricken

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