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In Luxemburg arbeiten, in Ostbelgien leben – ein Glücksfall für alle?

Ein Schild an der Grenze von Belgien nach Luxemburg. Foto: Shutterstock

Rund 3.800 Ostbelgier pendeln zu ihrer Arbeit nach Luxemburg. Viele hiesige Unternehmen gehen über die Grenze, um dort Aufträge anzunehmen. Das ist Grund genug für uns, einmal genauer auf die Bedeutung Luxemburgs für die DG einzugehen, und zu untersuchen, wie sich der Standort in den nächsten Jahren entwickeln wird.

Welche Auswirkungen hat Luxemburg auf Belgien? Auf welche Probleme stoßen die Grenzgänger? Und wie sieht es eigentlich in zehn Jahren aus? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt eines Diskussionsabends am Mittwoch, dem 23. Mai 2018, im St. Vither Triangel.

Nicht nur positive Aspekte

Initiatoren der Veranstaltung sind der ostbelgische EU-Abgeordnete Pascal Arimont (CSP-EVP) und sein Luxemburger Kollege Georges Bach (CSV-EVP). Das Thema des Diskussionsabends, der um 20.15 Uhr beginnt, lautet: „In Luxemburg arbeiten. In Ostbelgien leben. Ein Glücksfall für alle?“

Claude Wiseler (l) und Pascal Arimont im Europahaus in Eupen.

„Im Zentrum stehen dabei die Fragen und Probleme der Menschen hier vor Ort. Darüber hinaus wollen wir auf die möglichen negativen Seiten eingehen: die hohen Immobilienpreise oder den größeren Konkurrenzdruck für belgische Unternehmen“, erklärt Pascal Arimont zum Hintergrund des Themenabends.

Als Impulsredner konnte Claude Wiseler, Spitzenkandidat der CSV bei den anstehenden Nationalwahlen sowie Vorsitzender der CSV-Fraktion in der Luxemburger Kammer, gewonnen werden, der über die wichtigsten Herausforderungen in Luxemburg sowie die dortigen Zukunftsaussichten berichten wird.

Nach Vortrag Podiumsdiskussion

Es folgt eine Podiumsdiskussion mit Curt Meurer (Unternehmer mit Niederlassungen in Belgien und Luxemburg), Audrey Olbertz (CSC-Gewerkschaftssekretärin, zuständig für Luxemburger Grenzgänger), Karl-Heinz Huppertz (Geschäftsführer der Firma Huppertz AG), Colin Kraft (Spitzenkandidat der CSP für die anstehenden PDG-Wahlen), Emile Eicher (Mitglied der Luxemburger Kammer und Bürgermeister der Gemeinde Clervaux).

Das Publikum erhält nach den Diskussionsrunden die Gelegenheit, konkrete Fragen an die Experten zu richten und mitzudiskutieren. Der Eintritt ist frei.

  1. Für den Norden gilt das genau so für Deutschland und ja, es ist ein Segen.
    Es hält unsere Arbeitslosigkeit relativ gering und wir haben auch viele Aufträge aus Deutschland. Mit der Wallonie alleine, hätten wir wohl auch deren Probleme.

  2. deuxtrois

    Hohe Immobilienpreise?
    Eher ein sich selbst lösendes Problem, zumindest eventuell in einigen Jahren.
    Die ganzen leeren Neubauten müssen nur lange genug rumstehen bis auch der letzte Makler merkt, dass luxemburgische Preise in Belgien nicht drin sind, nur weil man „in der Nähe“ wohnt.

    • Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht,deuxtrois.Wenn man die riesigen neuen Gebäude nur in Weiswampach anschaut,fragt man sich schon ,wer sich bei den aktuellen Miet- oder Kaufpreisen
      in Zukunft solche Wohnungen leisten kann.Und wie sieht das in 10 Jahren aus……??!!??
      Und im näheren Grenzbereich ,besonders in der Gemeinde BURG REULAND steigen seit etlichen
      Jahren ebenfalls die Mieten in einem Maße ,welche schon auf Großstadtniveau liegen….. Dabei kann man in ST.VITH noch einigermaßen mit normalen Einkommen sich eine relativ erschwingliche Wohnung leisten……Mal schauen ,was die Damen und Herren demnächst im
      ( TINGEL TANGEL) dazu sagen….. Mit freundlichen Grüßen…..ein EX Grenzgänger….

  3. Arbeiten und leben unter verschiedenen « Régime fiscale » führt immer zu Verwerfungen. Leider ist es so dass die, die in B arbeiten und wohnen die Verlierer sind. In LX oder D verdienen und versteuern, um dann in B zu leben, macht schnell einige hundert Euro mehr an verfügbarem Einkommen im Monat aus. Hier versagt die EU am eklatantesten, eine Einheitswährung ohne Angleichung der Steuer- und Sozialgesetzgebung ist eigentlich ein Unding. Auch für die Betriebe in Ostbelgien wird das zunehmend zum Problem. Durch die hohe Abgabenlast in B ziehen viele Leute eine Stelle im Ausland vor. Und hier klagt man dann dass man keine Fachkräfte mehr findet….

    • Jörg aus dieser Ecke

      Belgien kann eben nicht mehr anders , denn der Staat ist unbedingt auf diese überhöhten steuerabgaben angewiesen und die Staatsschulden haben mittlerweile den absoluten rekord von 456 Milliarden übertroffen seit gestern ( kann man auf Google verfolgen ) . Solange wir über 900.000 Beamten durchfüttern müssen und mehrere hunderttausend von dieser Sorte eine monatliche Pension beziehen zwischen drei und fünftausend Euro im Monat , wird unser Land immer mehr gegen die Wand geschleudert . Aber man kann sich auchmal die bange Frage stellen , ob diese gloreichen Zeiten in Luxemburg weiterhin noch bestand behalten , denn es ist absolut nur gut das dort viele Grenzgänger eine gut bezahlte Beschäftigung haben .

      • “ Aber man kann sich auchmal die bange Frage stellen , ob diese gloreichen Zeiten in Luxemburg weiterhin noch bestand behalten , denn es ist absolut nur gut das dort viele Grenzgänger eine gut bezahlte Beschäftigung haben“

        Eine berechtigte Frage,“ Jörg…..“ Wie ich des öfteren hier beim Thema „Ländchen“ erwähnt habe, wird die EU, und hier insbesondere die EU-dioten-Kommission, nicht eher Ruhe geben, bis die
        letzte Gleichstellung unter den Mitgliedsländern erfolgt ist! D.h. Wenn diese Bande der Unfähigen in diesem SB-Laden ansonsten rein gar nichts auf die Reihe bekommt ( in der Flüchtlingskrise und v.a.m.) werden, wie gesagt, diese Volkstreter in nicht all zu ferner Zukunft erreichen, dass es infolge deren sprichwörtlichen Regulierungswut keine sozialen und steuerlichen Vorteile mehr in LU gibt, d.h. dass es sich nicht mehr für (hiesige) Betriebe lohnt, sich dort anzusiedeln und dementsprechend Arbeitsplätze verloren gehen werden. Wetten, dass?….

        • Und dann?

          … und was wäre daran so schlimm? Gleiche Behandlung in allen Ländern und die Arbeiter müssten nicht täglich bis zu vier Stunden im Auto rumkurven! Arbeit ist vorhanden, überall, nur der Unternehmer entscheidet wo er am meisten Profit abscheffeln kann
          Außerdem soll an dieser Stelle der Bruttolohn verglichen werden… dann sieht man schnell, dass das so „gelobte Ländchen“ nicht so fette Löhne bezahlt.
          Darum heißt es ja „Steuerparadies“….

    • Es ist wohl kaum verwunderlich, dass die Grenzgänger sich einen Vorteil vom täglichen Weg versprechen und auch erhalten. Wem der Weg zu beschwerlich ist, der soll in seinem Dorf arbeiten aber auch die dort gültigen Konditionen akzeptieren.
      Wenn in Ihrem Verständnis, euro(pa)weit identische Steuer- und Sozialversicherungssätze das erstrebenswerte Ziel sind, dann sollten Sie sich auch die Liste der Verlierer anschauen. Sicherlich Luxemburg, noch sicherer die DG, ebenso sicher die deutsche Eifel. Belgien hat dann weniger Geld in der Kasse, kann deshalb aber keine Staatsdiener vor die Tür setzen, muss also Leistungen kürzen. Oder glauben Sie, das die belgischen Verwaltungen, dann auf einmal haushalten lernen. Die wallonischen, denen das Haushalten noch etwas weniger liegt, werden dann bestimmt als erstes einen Marshall-Fonds für das Notstandsgebiet Ostbelgien auflegen.
      Ob‘s einem gefällt oder nicht, das Einzugsgebiet Luxemburgs erstreckt sich inzwischen 50-100km um seine Landesgrenzen herum. Wem das ein Dorn im Auge ist, der belese sich zum Wohlstand der Grossregion in der Zeit vor 1850.
      Übrigen Gewinner der Angleichung: die meisten osteuropäischen Staaten. Die haben dann mehr Geld in der Kasse und können damit ihre Talente zurückholen und Konditionen für Unternehmen schaffen.

    • Ich kann jeden verstehen der Steuern hinterzieht wo er nur kann. Dem Belgischen Staat weitere Steuern zuführen ist wie einen Bandwurm mästen – der wird immer fetter und der Organismus stirbt ohne eine Nutzen von diesem Bandwurm zu haben.

    • Mit Verlaub, die Schwarzarbeit (übrigens ein ähnlich nationalsozialistisch vorbelasteter Begriff wie „Lügenpresse“ oder „Volksverräter“) ist mitnichten ein Problem.
      Erinnern Sie sich an die Meldung des GE bzgl. der realen Steuereinnahmen der einzelnen Dependancen des Wirtschaftsministeriums vom vergangenen Jahr? St.Vith liegt seit Jahrzehnten bei weit über 90% Einnahmen relativ zur Eintreibung. Lüttich und Charleroi hingegen schafften nicht einmal die 50%-Marke. Und die Krönung war Löwen, wo zufällig die KBC ihren Hauptsitz hat, mit genau einem Prozent.
      DAS ist das Problem!

  4. Interessantes Thema, aber leider nur einen Diskussion, keine Debatte die etwas ändern wird. Da schildert jeder seine Sicht der Dinge und es passiert am Ende doch nichts. Selbstbeweihräucherung vor den Wahlen, mehr nicht!

  5. Ich glaube wenn unser Land dafür sorgen würde das der normale Arbeiter mehr in seiner Kasse hätte würde er auch viel mehr Geld ausgeben und der Staat würde auch dadurch viel mehr Steuern einnehmen aber unsere Politiker denken immer mehr an sich und versuchen noch mehr Geld einzutreiben und dadurch sind viele Arbeiter bereit einen sehr weiten Weg über die Grenze auf sich zu nehmen.

    • Alfons Van Compernolle

      Ich wuerde, was ich auch meiner Partei immer wieder vorhalte, ein paar ueberchuessige Parlamente abschaffen. Weiterhin die weit ueber das Mass aufgeblaehte Beamten Administration auf ein Mass des ertraeglichen und der Groesse Belgiens angemessen zurueckschrauben und noch belangreicher den gewuenschten / geplanten Ankauf von F35 Kampfflugzeugen revidieren!
      Aber da kann sehr lange drauf gewartet werden !!

  6. Réalité

    Gott sei Dank haben wir das G H in der Nähe! Was wären wir wohl ohne!? Die meiste Schuld an vielem in Sachen Arbeitsplätze in der DG ist unsere Politik selber! Da half dann das Steueramt tüchtig mit, und -nach! Kontrollen bis dorthinaus. Lohnunterschiede und besonders Steuerunterschiede en „gros“ setzten dem ganzen die Krone auf! Das G H köderte viele Firmen, die liessen sich nicht 2 X bitten, und verlegten ihren Firmensitz n Süden ins gelobte Land! Und jetzt!? Grosse Augen und Münder! Und unser tolle Juncker ist zum Dauerbrenner beim Tag der DG geworden! Einer der vieles von oben verursacht hatte, dem rollt man heute den Teppich aus!? Inverse Situation! Unsere Leute sind sowieso sehr gesucht im Ländchen! Da: arbeitsam und verlässlich und keine „immer und vielmals Kranke“!
    Besonders wegen der guten Eigenschaften, dazu die Sprachen, sind sie in Lux gerne gesehen und eingestellt! Hätte unser Land bessere Politiker gehabt in den 3-5 letzten Jahrzehnten, dann sähe die heutige Wirklichkeit sicher ganz anders aus!
    Viel zu viele Politiker, Parteien, Regierungen, Instanzen!
    Viel zu hohe Steuern!
    Viel zu hohe Schulden!
    Viel zu grosser „Ausverkauf“ an grossen, mittleren und kleineren Firmen in Belgien!
    Aber immer noch zuwenige Politiker!? Und Posten!?
    Oder stimmt das etwa nicht!?
    Total verrutschte Dimmensionen!

      • Réalité

        wenn Sie richtig lesen, „Herr PUNKT“, dann lesen Sie, u.a.: die meiste Schuld an vielem in Sachen Arbeitsplätze in der D.G. ist unsere Politik selber.
        Dem ist nichts hin zu zu fügen!
        Jetzt verstanden!?

        • Beklagter Satz „… Einer der vieles von oben verursacht hatte, …“.

          Aufbau der Rhetorik:
          – die DG am meisten, der Juncker vieles (steht in Ihrem Post)
          – die Nazis Verbrecher, aber die Juden (steht nicht in Ihrem Post).
          Bei manchen Geistesgenossen der rechtsextremen oder damit sympathisierenden Ecke ist im zweiten Fall, das „aber“ das eigentliche Ziel.
          Die Geistesgenossen, die auf alles schiessen, was bei drei nicht auf den Bäumen ist, nennt man auch Populisten.

          Sprache ist etwas mehr als eine Ansammlung von Worten und Satzteilen. Klarer Aufbau statt plakativen Satzteilen, lassen Ideen und Argumente zweifelsfrei zu Tage kommen.

          Dabei begrüße ich, dass Ihre Feststelltaste zwischenzeitlich repariert wurde und auch die Satzzeichentasten wieder Lebenszeichen von sich geben. :)

          • Réalité

            Man kann wie Sie so alles „drehen und wenden“ wie man’s gerne hätte!? An Ihre „Überschlauheit“ zweifelt hier keiner…….obwohl….vielleicht doch!?
            Meine Art ist „direkt und der Realität angepasst“, die Ihre würde ich eher als für den „Normal Sterblichen, etwas zu hoch angesetzte“ beschreiben!?
            Ich jedenfalls halte meine Linie bei! Real, direkt und nachhaltig“!
            Wenn die Politik nur alleine diese 2 Sachen ebenso praktizierte, ja dann bräuchten wir O.D. schon mal gar nicht!?
            Jedoch unsere Politik sieht das anders, vornehmlich sieht die sich erst mal „SELBER“, erst dann kommt der Bürger dran!?
            Obschon es den Regeln nach „umgedreht“ sein ^müsste!?
            Philosophieren Sie weiter, denn „gewusst, wer!?_?_?“
            Lassen Sie mich also auch weiter machen! Ein jeder hat bekanntlich genug Dreck vor seiner Türe liegen!
            Übrigens, Ihre Professorensätze bringen Sie bei der Uni an, und nicht bei mir, denn „verlorene Zeit“!!!!!

            • Meine Art ist „direkt und der Realität angepasst“,…….

              @ Réalité

              Sie irren! Ihre Art ist es alte, immer wiedergekäute Phrasen zu dreschen. Worthülsen abzusondern und die Menscheit glauben zu lassen Sie seien der große Revoluzzer.
              Keiner Ihrer „Beiträge“ wird irgendetwas ändern. Keine Ihrer Phrasen ist es wert sich damit zu beschäftigen. Sie haben von Poltik und Volkswirtschaft ungefähr soviel Ahnung wie eine Kuh vom Klavierspielen. Ihre Wortmeldungen sind realitätsfern und laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangweilig.

              • Hausmeister

                Trotzdem muss ich @ Réalité Recht geben. Auch ich finde, dass @Der sich mit seinen „Professorensätzen“ hier nur wichtig machen will; sicher so eine Art narzistische Störung. Er schreibt nach dem Motto, wer meine verschnörkelten Sätze und versteckten Anspielungen nicht versteht, ist nicht wert meine Ergüsse überhaupt zu lesen. @Der schreibt ja auch nicht regelmäßig sondern erweist dem handverlesenen Publikum nur alle paar Monate die Ehre, dann aber die volle Ladung stilistischer Angeberei.

                • Alfons Van Compernolle

                  Nun, der Kreativitaet in der Gramatika jeden einzellnen Buergers ist individuell akzeptabel. Jeder so, wie Er / Sie moechte / kann und Lust hat. Gleichsam sollten wir uns zu eigen machen, dass politische Ver- & Beurteilungsvermoegen eines Kommentartoren als das zu nehmen was es ist, eine individuelle Meinung.
                  Ob dieses dann immer „richtig“ bzw. „daneben“ ist, haengt dann auch wieder von der individuellen Betrachtung ab!
                  Hier beginnen die Diskussionsgrundlage miteinander diese wir uns mit Respekt vor dem „Anderen“ zu eigen machen sollten!

                • @Hausmeister
                  Vielen Dank für die psychiatrische Beratung.
                  Wenn ich denn schreibe, versuche ich in der Regel schon mir ein wenig Mühe bei der Formulierung zu geben und nicht nur meinen Frust rauszulassen. Es ehrt mich und erfüllt mein Herz mit Freude, dass wenigstens einer Stil erkennt, wenn auch nicht anerkennt.
                  Da Sie in meinen Texten versteckte Anspielungen entdecken, scheinen Sie mit dem notwendigen intellektuellen Rüstzeug ausgestattet zu sein.
                  Wann ich schreibe (ich wusste nicht, dass hier Präsenzpflicht herrscht):
                  – da ich einer etwas zeitraubenden beruflichen Tätigkeit nachgehe, wenn ein wenig Muße ansteht
                  – wenn mich ein Thema interessiert
                  – wenn ich glaube, etwas dazu beitragen zu müssen.

            • In Ihrem Post brauchte ich nichts zu drehen oder zu wenden, waren Ihre eigenen Sätze. Auch wenn sie dann teilweise widerrufen wurden.
              Übrigens: ich verliere nie meine Zeit, ich verwende sie. Wie ich sie verwende, bleibt mein Privileg.

    • Für den Grenzgänger ist die Rechnung einfach. In Grenznähe 15-25 km mehr Fahrt für 500-1.000 Euro netto mehr. Für Jobs in Stadtnähe muss man natürlich oftmals den Hahn wecken (dort herrscht zwischen 7:30 und 9:00 einiges Gedränge). Kleinverdiener regeln das mit flexiblen Arbeitszeiten, Besserverdiener über den Geldbeutel.
      Der Arbeitgeber kann seinen Leuten bei gleichen Kosten sichtbar mehr netto auszahlen. Firmen, die erste bescheidene Standorte in LU aufgebaut haben, sahen sich von den Mitarbeitern gedrängt dort mehr zu machen. Ihm bleiben noch ein paar andere Kostenvorteile.
      Belgien tut sich weiterhin schwer (sehr nett ausgedrückt), diesen Weg zu gehen. Die oft argumentierte Lebensqualität im Sinne von sozialen Vorteilen und Nähe zum Lebensmittelpunkt ziehen offensichtlich nicht.
      Die DG verfügt nicht über die notwendigen Befugnisse und wird dies noch lange nicht tun. Flandern beklagt ja weiterhin, dass man noch viel besser könnte, wenn … Letztendlich müsste die DG dann auch entsprechend Anreize für Unternehmen schaffen, sich anzusiedeln bzw. heimzukehren. Das würde ein grosser und risikoreicher Brocken für die Kleingemeinschaft.
      Luxemburg, bis Mitte des 19. Jahrhunderts ebenfalls ein Armenhaus, hat damit 150 Jahre Erfahrung. Krisenmanagement stand und steht dort alle 15-20 Jahre an. Von Vorteil war (und ist es) seine Souveränität erfolgreich zu verteidigen.

      • deuxtrois

        Es gibt immer seltener „1.000€“ mehr.
        Das haben ostbelgische Unternehmer gewusst zu verhindern, indem Sie selbst in Luxemburg das Lohnniveau im ganzen Norden gesenkt haben. Der Luxemburger selbst findet diese Entwicklung auch nicht immer so toll. Man soll ja denken bei den geringen Lohnkosten würde man in Luxemburg dann ein gutes Gehalt bezahlen, aber weit gefehlt.

          • deuxtrois

            Wieso soll ich Netto und Brutto nicht auseinanderhalten können?
            Wir sprechen vom „Unternehmer“, der bezahlt auch die Lohnsteuer (= Arbeitgeberlasten!)
            Diese ist in Luxemburg für die selbe, geleistete Arbeit wesentlich geringer.
            Es gibt aber keine Jobs (mehr), wo man bei gleicher Arbeit und gleichen Stunden 1.000€ mehr verdienen würde, bei 500€ sage ich eventuell noch Ok, aber mehr auch nicht.
            Deswegen wird immer mehr Mindestlohn bezahlt, da sind die Lohnsteuern am geringsten.

            Schuster, bleib bei deinen Leisten! Sie mögen etwas von Physik kennen, aber bitte kommen Sie nicht daher und erklären mir, was Brutto und Netto ist. Sie haben sich schon mit anderen Kommentaren zum Thema disqualifiziert. Aber das ist normal, wenn man Luxemburg nur als (Tank)Tourist kennt.

  7. Schirmespitter

    Es wäre absolut eine wahre Wohltat für alle Bürger der Gemeinde Burg- Reuland , wenn alle diese Ortschaften in den luxemburgerstaat einverleibt würden . In den Mehrzahl dieser Ortschaften , vor allem Weweler , Stoubach , Oberhausen und Ouren läst die Infrastruktur zu wünschen übrig , weil dort in jeder dieser Ortschaften vernachlässigte Gebäuden vorzufinden sind .

    • Merowinger

      Warum sollten die Bewohner der Gemeinde Burg-Reuland froh sein diese Dörfer los zu werden?
      Warum sollte Luxemburg die Ortschaften überhaupt wollen wenn, laut ihrer Aussage, diese Dörfer größtenteils aus Bruchbuden und Bauruinen bestehen?

      • Na ja. Die Bewohner und die Dörfer werden ja nicht verschwinden, die blieben auch 1920 bzw. 1925.
        Luxemburg verfolgt nun sicherlich keine territoriale Expansion. Es hat im Gegenteil Gebiete abgegeben (Grossteil der Provinz Luxemburg) um seine Souveränität zu erhalten. Kurz nach WK2 warf es (einige) ein Auge auf einige Gemeinden der deutschen Eifel, das hat sich aber schnell beruhigt.
        Für Luxemburg gibt es keinen Grund sich auf die DG hinaus auszudehnen: arbeiten kommen die Leute sowieso, noch eine Minderheit, womöglich noch Exklave Eupenerland, …?
        Wenn es denn überhaupt mal territoriale Anpassungen geben sollte, verschiebt sich die Ostgrenze. Wünschenswert für diesen hypothetischen Fall, das es nicht eines erneuten Gemetzels als Auslöser bedarf.

  8. parteiloser Beobachter

    Frage mich, warum man Colin Kraft als Redner für die CSP aufgestellt hat? Die CSP hat in der Person von Herbert Grommes doch ein treffliches Beispiel….Arbeitet seit Jahrzehnten in Luxemburg (selbst während seiner Zeit als Regionalabgeordneter!!!) + Belgien und wohnt offiziell in Belgien….Aber scheinbar erachtet der Organisator ihn nicht als kompetenter Redner zum Thema und man will dem Spitzenkandidaten nur eine Bühne geben….Was soll also bei dieser Runde rauskommen? Ein langer Abend mit viel Blabla und ein paar schöne Fotos für Publicity-Zwecke. Viel Spass

  9. Der Chef von https://www.creutz-partners.com/fr/company (Firmensitz in LX) fährt gestern an mir vorbei, im Tesla, sein Anwesen in Raeren kostet mehr in EURO als eine Hausfrau weiß wie viele Nullen man für diese Zahl schreiben muss. Ich halte meine Gehaltsabrechnung für den 14. Monat in Händen und sehe dass der Belgische Staat sich mit mehr als 50% von Brutto daran gütlich tut. Finde den Fehler im System….

    • Luxemburg ist mit einer Summe von 2.500.000.000.000 Euro nach den USA der zweitgrößte Finanzplatz für Investmentfonds der Welt.
      Das Creutz & Partners sich daher nicht in Eupen ansiedelt versteht sich von selbst…

      • Der Mann macht alles richtig, dem ist kein Vorwurf zu machen. Unser Politikbetrieb in Belgien zehrt die Finanzen aus und quetscht die Arbeitseinkommen aus wie die Zitronen. Alleine für das Belgische Unterrichtswesen gibt es (glaube ich) 6 Minister oder mehr….

        • mehr noch

          Der Mann macht alles richtig….
          Das sehe ich auch so, mehr noch lässt er bei seinem (in der Tat sehr kostspieligen) Bauvorhaben fast ausschließlich hiesige Unternehmer ihr Geld verdienen. Da kann sich so manch anderer „Bonze“ aus Politik und auch Wirtschaft in der D.G. ein Beispiel nehmen….

    • Alfons Van Compernolle

      Haben nicht Alle, die wir ueber eine etwas hoeheres Einkommen oder Rente bzw Pension verfuegen dieses Problem, dass der Staat sich reichlich goettlich tut an unserem „Sauer-Verdienten“?????
      Haben wir nicht „Mitschuld durch unsere Wahlentscheidungen“, dass dieser Zustand sich ueber 30 Jahre
      wie Kazinome ausbreiten konnten ??? Buerokratie ist eine Deutsche Erfindung , aber Belgien hat diese mindestens 150 % uebertrieben perfektioniert und das muss bezahlt werden, siehe auf der Lohn/Gehaltsabrechnung !! Schaffen wir ein paar Parlamente ab, verzichten auf den Kauf von F35 Kampfflugzeugen und neuen Fregatten , schliessen wir die Steuerschlupfloecher fuer die Reichen und Belgien wird genug Geld haben um seine Staatsschulden zu bezahlen , die Wirtschaft anzukurbeln und den Sozialhaushalt menschenwuerdig zu gestallten.

        • „. Mein einziges Diplom ist das „Seepferdchen“.

          @ Hausmeister

          Dieses Diplom ist hilfreicher als jedes Studium. Das merken Sie wenn Ihnen das Wasser bis zum Hals steht.

          @ AvC

          Sie haben auch mehr Geld in der Tasche wenn Sie auf Kranken- Renten- und Arbeitslosenversicherung verzichten. Die kosten nämlich mehr als die Steuer. Ob es Ihnen dann aber besser geht wage ich zu bezweifeln.
          Ich gebe Ihnen aber recht, es ginge uns allen besser wenn Amazon und Co Ihre Steuern da bezahlen würden wo sie erwirtschaftet werden und nicht in Luxemburg. Hilfreich wäre auch wenn die Speditionen ihre LKW statt im Niedrigsteuerland Polen zuzulassen dies in der Heimat machen würden. Warum produzieren ostbelgische Betriebe in Polen und haben ihren „Steuersitz“ in Luxemburg?

          • „Warum produzieren ostbelgische Betriebe in Polen und haben ihren „Steuersitz“ in Luxemburg?“

            Weil die Witschaft nun mal so funktioniert. Ist man teurer als die Konkurenz verschwindet man vom Markt.

            Lösung 1 wäre die Löhne und Steuern im Osten anheben und dann würde man die sich gerade entwickelnde Wirtschaft in diesen Ländern abwürgen. Dies werden die Ostländer auf keinen Fall zulassen.

            Lösung 2 wäre die Löhne und Steuern in den Westländern senken und dann wären die Weststaaten in kürzester Zeit Pleite und die Gewerkschaften wüden Brüssel in Brand stecken.

            Gleiche Frage: warum wohnen 50% ‚Aachener‘ in Raeren? Weil diese nach Kosten-Nutzen -Analyse entschieden haben das ihr Häuschen auch in Belgien stehen kann anstatt in Deutschland. Sollten wir daher die Preise in Belgien künstlich anheben oder die Preise im deutschen aachener Umland senken um eine Anpassung zu erreichen?
            Weder in D noch in B würde das freudig aufgenohmen.

            • @ Lehmboy

              Da brauchen keine Preise „künstlich“ angehoben oder abgesenkt werden. So etwas regelt der Markt über Angebot und Nachfrage. Sehen Sie sich einfach mal die Entwicklung der Immobilienpreise in den letzten 10 Jahren an.

              Einer der „Geburtsfehler“ des Euro war das Fehlen einer Angleichung von Steuersätzen und Wirtschaftsentwicklung. Die Folgen der Ungleichentwicklung müssten wir heute korrigieren, können es aber nicht mehr da zur Korrektur Einstimmigkeit nötig ist. Staaten die vom Steuerdumping profitieren werden der Eindämmung desselben aber nicht zustimmen.

              • Angebot und Nachfrage sind aber nur unter gleichen Bedingungen ein funktionierendes Regulativ. Ich würde bei identischem Brutto-Einkommen, in D versteuert, monatlich min. 500 € mehr netto haben. Dadurch können Belgier die in D arbeiten (oder schlimmer in LX) Preise zahlen die die „Einheimischen“ dank Belgischer Steuersätze nicht mehr stemmen können. Müssten die Einkommen am Wohnort versteuert werden, sähe es anders aus, dann gäbe es „Auslandsbonus“ am Immobilienmarkt in OB nicht mehr….

            • Einkommenssteuer am WOHNORT zahlen, dann hätten im Ausland beschäftigte eben keinen Vorteil mehr ggüb. den „Einheimischen“. Dann zieht man eben nach D oder LX oder zahlt die selben Steuern wie die Belgier die in Belgien leben UND arbeiten….

          • Alfons Van Compernolle

            EdiG: Ich kann mich betr. meiner Pension nicht beklagen. Ich bin aber Ihrer Meinung, dass alle Betriebe ihre Umsaetze dort versteuern sollten wo sie erwirtschaftet werden. Es aendert aber nichts an den Faktum; dass unsere weit,weit uebertriebene administrative Buerokratie und die vielen unsinnigen Parlamente in diesem kleinen Land zusammen mit den Ankauf neuer F35 Kampfflugzeugen und Fregatten und und und erhebliche Unsummen an Steuergelder kosten, die wir tatsaechlich sehrviel besser an anderer Stelle einsetzen koennten.
            Zum Beispiel unter anderem auch zur Senkung der Lohn/Einkommenssteuer.
            Ich bin der Meinung jeder sollte dort Arbeiten wo immer Er/Sie Arbeiten moechten nur die Einkommens/Lohnsteuer sollten solidarisch am Wohnsitz bezahlt werden.
            Ich verstehe sehrwohl, dass Menschen sich Aufgrund ihrer wirtschaftlichen Situation oder der besseren Bezahlung im Ausland einen Job suchen, sollen Sie gerne tun. Fakt ist aber auch, dass sich hier bei uns in Belgien so einiges Aendern muss, damit diese Menschen auch hier eine reale und finanzielle sich lohnende Chance haben. Ich fuehre immer wieder sehr gerne das Beispiel fehlender Ingenieure an. Ich kenne diverse abstudierte Ingenieure in Oost-Vlaandern, die keinen Job finden mangels Berufserfahrung und daher als Lagerarbeiter bei der DSV jobben. Aeltere und erfahrene Ingenieure finden keinen Job, weil sie Aufgrund zuvieler Erfahrung doch etwas mehr Lohnkosten verursachen. Mit anderen Worten, auch in den Chefetagen muss ein Umdenken stattfinden. 20 Jahre alt, abstudiert und 15 Jahre Berufserfahrung zum Billigpreis muss ein Ende haben.

            • …… mit den Ankauf neuer F35 Kampfflugzeugen und Fregatten …..

              @ AvC

              In Anbetracht der Tatsache das wir in Zukunft militärisch auf uns selbst gestellt sind ist die Anschaffung und Wartung von Militärgerät leider unerlässlich.
              Wir sollten aber, statt den USA Wirtschaftshilfe zu leisten unsere Eigenen Systeme entwickeln.

              Das Gesetz des Dschungels, soziale Kälte und Ellenbogenmetalität. Krieg als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln und ein nationaler Egoismus sind die Folgen amerikanischer „Politik“. Selbst wenn Trump „weg vom Fenster“ ist wird es sich nicht mehr bessern.

              • Alfons Van Compernolle

                Nun, im Bezug auf den zu Recht angeprangerten nationalen Egoismus, sind wir in Europa auch nicht gerade ein Entwicklungsland. Nur bei Trump nimmt das langsam aber sicher krankhafte Zuege an. Was die Entwicklung eigener Waffensysteme anbelangt, frage ich mich ab ob das ueberhaupt sinnvoll waere in anbertacht der Tatsache, dass uns die Russen / Chinesen / Israelis / USA und wenn ich nicht ganz verkehrt liege auch bald Nord-Korea , ohne auch nur einen einzigen Soldaten auf Reisen zu entsenden, mit ihren Raketen & Drohnen etc, den Zuckerwuerfel vom Kaffeeloeffel schiessen koennen ?????
                Eine der Verteidigungsdoktrien frueher war, dass die Bundeswehr den angreifenden Ost-Block 24 Std. lang aufhalten sollte, wozu sie nie in der Lage gewesen ist, damit dann die Nato-Verbuendeten Zeit haetten um ihre Truppen einzufliegen. Ich denke das „Mao“ auch heute noch Recht hat, denn er hat damals gesagt: “ Ich schicke Euch 1 Millionen Soldaten, die macht ihr sicherlich kaputt, dann schicke ich Euch eine 2 Millionen Soldaten, die macht ihr eventuell auch noch kaputt, aber dann schicke ich Euch eine 3 Millionen Soldaten und die machen Euch garantiert kaputt“! Zitat Ende !! Bei der heutigen Waffentechnik kommen nur noch im Ausnahmefall Soldaten in Europa zum Einsatz, da kommt alles blitz-schnell von „Oben“ ohne Chance auf Ueberleben!
                Hier stellt sich die Frage, ob wir alle nicht langsam aber sicher einmal ueber ein „friedliches Miteinander“ nachdenken sollten, anstatt immer wieder erneut ueber Aufruestung und moeglichen Verteidigungstheorien.

                • Hier stellt sich die Frage, ob wir alle nicht langsam aber sicher einmal ueber ein „friedliches Miteinander“ nachdenken sollten,

                  @ AvC

                  Seit der erste Mensch festgestellt hat das es „gewinnbringender“ ist seinem Nachbarn den Schädel einzuschlagen statt mit ihm etwas aufzubauen hat sich die Illusion vom frie1dlichen Miteinander erledigt.
                  Seit der US Botschafter in Deutschland sich aufführt wie der Reichsprotektor und die deutsche Bundesregierung kuscht sollte für den letzten klar sein das es nur zwei Möglichkeiten gibt. Entweder sich auf die eigene Stärke zu besinnen oder der Blinddarm der USA zu bleiben.

                  • Alfons Van Compernolle

                    Oder aber eine generelle Abkehr von diesen ewigen Ruestungswahnsinn in Angriff nehmen. Wenn sie heute die HLN nieuws gelesen haben sollten Ihnen zwei Pressemeldungen auffallen. a – die neuen ferngesteuerten Kampfpanzer der Russen & b- die neue von Russland entwickelte Unterwasserdrohne, diese selbststaendig und zielsicher in 1000 Meter tiefe mit einer Reisegeschwindigkeit von 130 km/h drei Atomsprengkopfe
                    mit drei megatonnen Sprengkraft ( das 100 fache der auf Japan abgeworfenen A-Bombe) ins vorgegebene Zielgebiet
                    transportiert. Da ich mein ganzes Berufsleben mit Schiffbau / Reparatur / Wartung verbracht habe, behaupte ich, dass diese Unterwasserdrohne in einer solchen Tiefe und mit einer solchen Schwindigkeit nicht aufzuhalten ist.
                    Was fuer ein Wahnsinn dieser Ruestungswettlauf.
                    Ich denke, dass hier langsam die Zeit gekommen ist um etwas UMZUDENKEN .

                    • Merowinger

                      @AVC
                      Leider wohnen wir nicht in Utopia, rundherum um Europa gibt es bewaffnete Konflikte und unsere kleine Wohlstandsinsel ist in Gefahr (Ukraine, Syrien, Libyen….).
                      Die absteigende Hegemonialmacht USA wird in Zukunft nicht mehr für die Sicherheit Westeuropas sorgen (wollen und können). Die aufsteigenden „Regionalmächte“ Russland und China werden ihre Interessen und Einflussgebiete ausweiten. Staaten wie Russland und China werden niemals liberale, demokratische Staaten werden da unsere Demokratie auch auf Gewaltenteilung beruht.

                      Das sich deutlich abzeichnende Ende der globalen US-Hegemonie sollte für Europa auch als Chance empfunden werden endlich Außenpolitisch selbstständig zu werden. Um unsere Sicherheit auch in Zukunft zu gewähren muss es aber ein starkes Miteinander der EU Staaten bei der Materialbeschaffung geben. In Europa haben wir zurzeit einen großen Wirrwarr an verschiedensten Waffensystemen. Es ist ein teures, ineffizientes Durcheinander nationaler und wirtschaftlicher Interessen. Sollte jeder Nationalstaat der EU den Verteidigungshaushalt einfach nur erhöhen, wird Europa nicht leistungsfähiger werden, sondern wird lediglich mehr Geld verbrannt.
                      Dass wir uns nicht ewig auf den nuklearen Schirm der US-Amerikaner verlassen können, während in den USA ein nur schwer berechenbarer Politiker an der Macht ist wird immer deutlicher. Warum soll Belgien also einen amerikanischen Joint Strike Fighter kaufen wenn der französische Flugzeugbauer Dassault den Rafale-Kampfjäger liefern kann oder EADS den Eurofighter. In Zukunft wird eine aufeinander abgestimmte, eine „ verzahnte EU-Armee“ für Europa wichtiger werden als die Nato.

                      PS
                      Können Sie als Nautischer Experte mir bitte kurz erklären wie in einem dichten Medium wie Wasser und eines relativ großen Körpers (immerhin Platz für 3 Sprengköpfe + Antrieb + Treibstoff + Technik) Geschwindigkeiten von 130 km/h über tausende von Kilometern möglich sind . Die Leistung dafür muss doch gigantisch sein?

                  • Alfons Van Compernolle

                    Die neuen russischen Torpedos :
                    Typenkl. Status 6 / Nato-Code Kanyon! Reichweite 10000 km / unbemerkt in Tiefen von 1000m , autonome Zielansteuerung , Reisegeschwindigkeit ueber 56 knoten /
                    maximal 100 Megatonnen Atomsprengkraft. Explosion in Kuestennaehe kann eine Tsunami-Welle von 500 m Hoehe erzeugen , Ueberschwemmungen bis zu einer Entfernung von 500 km . Grosse Territorien readioaktiv verseucht! Info: Terra Germania – Nachrichten zur neuen
                    Wehrtechnik !

  10. Tja, mit den höchsten Lohnkosten in Europa sollte man sich nicht wundern wenn unsere Arbeitgeber- und nehmer den Katzensprung über die nahe Grenze machen. Ob nach D oder Lux.
    Übrigens sitzt mittlerweile auch NMC mit einer kleinen Manschaft in Weiswampach.

    Die Abeitgeber beklagen sich seit Jahren das der Steuer- und Sozialdruck in Belgien zu hoch ist. Getan wird wenig.

    • Habe gelacht! Würde man die Steuereinnahmen aus dem Verkehrssektor zweckgebunden einsetzen, wir rollten über vergoldete Strassen! Die Steuereinnahmen in B werden von einem Krebsgeschwür namens „service public“ gefressen, da kann man hinein schütten so viel man will, es wird niemals genug sein! Ein Beispiel: Referentenstellen in der DG…

  11. Der einarmige Bandit aus dem ourtal

    Wir brauchen keine drei Jahren mehr zu warten , dann sieht die wirtschaftliche Lage hier in unserer Gegend und im Ländchen ganz anders aus . Der wirtschaftliche Aufschwung hat seinen Höhepunkt erreicht und die zinswende steht fast schon in den Startlöcher , so kann man fast schon erahnen , das der morgendliche und abendliche Pendelverkehr sich langsam aber sicher entspannt und den Höhepunkt erreicht hat . Hatte noch vorgestern mit zwei Ostbelgischen Unternehmer Kontakt , die jeweils über vierzig Arbeiter beschäftigen , diese könnten nur bestätigen , das die Zukunft im Ländchen nichts Gutes erahnen läst und ihre Aufträge schon anfangen zu stocken . Jeder merkt es auch langsam bei uns hier in der St- Vither Gegend , das die Immobilienpreise jetzt schon talabwärts tendieren , noch nie wartete eine solche Appartementsschwemme auf Käufer und die Zeiten sind endgültig vorbei , wo noch bis zu 50.000 euro für eine Baustelle hingeblättert wurden .

    • deuxtrois

      Sind das auch dieselben „Unternehmer“, die ihre Angestellten prinzipiell an den Mindestlohn bezahlen oder geht es hier um Unternehmer, die sich wirklich in Luxemburg integriert haben wollen?

  12. Wie bereits gesagt — es gibt kein anderer Staat wie Belgien wo die Politiker mehr bescheissen und betrügen als in Belgien ! Daher bin ich froh in Lux zu arbeiten ! Gerne gebe ich auch einen Teil an die armen Belgier ab.. als Spende ! So spare ich steuern in diesem asi Land

    • Vollkommen einer Meinung mit Ihnen,EifelEr, in keinem Land in Europa ,wo ich gearbeitet habe,
      wird man so beschissen und ausgebeutet,was Steuer und Sozialabgaben angeht.
      Dank dieser Wegelagererpolitik des belgischen ,korrupten Staatswesens…….
      Am liebsten würde ich auswandern,………wohin……..????

      • Egal wohin!

        Lieber Gugus,
        Da Sie sich offensichtlich nichts anders als Belgien Leisten können fragen Sie doch EifelEr ob er nicht mit Ihnen in Lux eine illustere WG gründen möchte. Dann leben Sie beide nicht mehr im Asi Land Belgien und gehören in Lux richtig dazu und werden ab sofort fair behandelt. In diesem Sinne Tschüssikowski… „Belgier wie Sie werden wir nicht vermissen, da Sie nur wertvollen Wohnraum besetzen, jedoch nichts für Belgien als Gegenleistung erbringen.

        • Werter Egal(Was)Wohin,
          zum Glück habe ich steuermäßig nicht mehr viel in Belgien am Hut,außer vielleicht
          ein paar Euro Gemeinde-Müll und Kanalsteuer……
          Aber…..wieso werden die 4 harten Lehrjahre nicht bei der Pension angerechnet,
          obwohl Sozialleistungen und Steuern von dem schon mickrigen Lehrgeld abgezogen wurden…… Nennen Sie sowas “ keine Leistungen erbracht“……..?!?!
          Zum Glück wird mein Dienst als Vaterlandsverteidiger wenigsten seit einigen
          Jahren zur Pension dazugerechnet…… und für 11 Jahre harte Arbeit in Belgien werde ich von
          der Pensionskasse mit einem TASCHENGELD entlohnt,in ein paar Jahren.
          Da bin ich glücklich 25 Jaher in Luxemburg gearbeitet zu haben….und TSCHÜSS….

    • Schnauze voll

      habe 45 Jahre gearbeitet und soll jetzt 1570 € Rente erhalten. Das muss für 2 reichen…und für Miete, Auto.Damit könnten unsere Volksvertreter nicht überleben. Belgien hat sich überlebt und sollte unbedingt in seine Anrainerstaaten eingegliedert werden.

      • „sollte unbedingt in seine Anrainerstaaten eingegliedert werden.“

        Da müsste es aber erst mal eine Mehrheit – aber bitte etwas mehr als 50,1 % wie beim Brexit – in jedem Landesteil geben. Dafür sehe ich keinerlei Anzeichen, weder bei den Flamen, die den Niederländern in herzlicher Feindschaft verbunden sind, noch bei den Wallonen, deren Frankophilie sich auf Feiern am 14. Juli in Lüttich und auf Ferienreisen beschränkt (Na ja, es gab mal Leute wie Perin und Gendebien…).

        Die Brüsseler? Staatenlos?

        Und die DG? Spruchbänder am Eupener Rathaus: „Eupen grüßt Angela Merkel“?
        Und dann, Eupen, eine Kleinstadt nahe Aachen…
        Das käme doch einer Selbstkastration gleich!

        Wenn man schon Patentlösungen anbietet, sollten sie wenigstens ein klein wenig realistisch sein.

  13. Ekel Alfred

    @ Schnauze voll, in Deutschland erhält der Normalbürger gerade mal 694 Euro….dort muss man, nach 45 Jahren Vollarbeit, einen Nebenjob haben, um überhaupt überleben zu können….viele Bürger wandern aus nach Bulgarien….

    • @ Alfred

      Woher haben Sie die 694 €uronen? Die Rente in Deutschland wird nach dem Einkommen berechnetWer 45 Jahre in Vollarbeit war erhält mit Sicherheit, wenn er ordentlich eingezahlt hat eine entsprechende Rente.

      • Leider sind Sie keine Frau, sonst hätten Sie nicht so viel Zeit Ihren Blödsinn kund zu tun. Denn dann müssten Sie einen 450,- EUR Job machen, damit neben der kargen Rente wenigstens ein bisschen Geld reinkommt. Ich kenne genug Leute denen es so ergeht. Denen dürfen Sie gerne mal Ihre tollen Aussagen erklären. Für Folgeschäden können Sie selber aufkommen.

    • Marcel Scholzen eimerscheid

      Über ihre Zahl kann man diskutieren. Fakt ist, dass die gesetzliche Rente nicht immer reicht, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Und nicht jeder hatte die Möglichkeit, Geld auf Seite zu legen, weil der Lohn zu niedrig war; weil das Geld fürs Studium der Kinder gebraucht wurde oder ein anderer Schicksalsschlag (Krankheit, Arbeitslosigkeit, Scheidung,etc) dazwischen kam. Da gibt es dann nur die Möglichkeit, in ein anderes Land der EU zu gehen, wo das Leben weniger kostet. So kann man mit weniger Geld den gleichen Lebensstandard halten. Osteuropa, Spanien oder Portugal biete sich an. Mit 1500€ pro kann man dort seinen gewohnten Lebensstandard halten.

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