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Freches (PFF): „Rechtschreibung ist keine Erfindung von Besserwissern“

Ein Blick in den Rechtschreib-Duden lohnt sich immer, so die PFF. Gerade im beruflichen Umfeld sei eine gute Rechtschreibung unentbehrlich, bei Bewerbungen zum Beispiel, sagen die Liberalen. Foto: dpa

Viele Menschen tun sich mit der deutschen Rechtschreibung schwer. Während einige Kritiker die korrekte Schreibweise als unwichtige Besserwisserei abtun, will sich die PFF-Fraktion im PDG verstärkt für deren Förderung einsetzen. Denn vor allem in Ausbildung und Beruf spielt sie nach Meinung der Liberalen eine wichtige Rolle.

„Seit/seid, dass/das, tot/Tod“: Die Liste der fatalen Fehler ist lang. Doch obwohl die deutsche Rechtschreibung für viele Menschen ein echter Alb(p)traum ist, darf ihre Bedeutung nicht unterschätzt werden, findet auch Gregor Freches, Fraktionsvorsitzender der PFF im Parlament der DG.

Gregor Freches, Vorsitzender der PFF-Fraktion.

„Gerade im beruflichen Umfeld ist eine gute Rechtschreibung unent- behrlich, bei Bewerbungen zum Beispiel. Wenn das Anschreiben schon voller Fehler ist, mindert das die Chancen auf eine Anstellung oder einen Ausbildungsplatz erheblich.“

Anlass zur Sorge bestehe in jedem Fall, so Freches. Seit 2016 führt die DG bei den neuen Auszubildenden ohne Abitur Lernstandserhebungen durch. „Die Ergebnisse sind erschreckend. Fast zwei Drittel der Lehrlinge erreichen bei den Deutschtests gerade einmal die Hälfte der Punkte, mehr als die Hälfte davon liegen teilweise weit darunter“, so Freches.

Das ist laut PFF nicht nur für die betroffenen Auszubildenden, sondern für die gesamte ostbelgische Wirtschaft ein gefährlicher Trend.

Freches zieht daraus folgendes Fazit: „Wenn wir den Wirtschaftsstandort Ostbelgien fördern und dem Fachkräftemangel Herr werden wollen, müssen wir bei der Ausbildung ansetzen. Wir stehen selbst in der Verantwortung, den jungen Menschen das erforderliche Rüstzeug mit auf den Weg zu geben. Und die Rechtschreibung ist ein wichtiger Bestandteil.“ (cre)

Siehe auch folgenden Beitrag in der Rubrik „Alles nur Satire“ auf „Ostbelgien Direkt“:

  1. Die, denen die Rechtschreibung egal ist und die deshalb anderen etwas nur stockend Lesbares vor die Füße werfen, merken gar nicht, wie auffallend rücksichtslos sie sich damit benehmen. Das ist ähnlich wie beim Zuprosten: Wer nur aufs eigene Glas schaut, merkt nicht, wie sein Gegenüber den Augenkontakt vermisst, ohne den das Ganze nicht recht herzlich wirkt. Ohne ein Mindestmaß an Empathie, Nachdenken und Übung gibt es keine angemessenen sozialen Umgangsformen.

    • Hausmeister

      @ Lionne
      „Ohne ein Mindestmaß an Empathie, Nachdenken und Übung gibt es keine angemessenen sozialen Umgangsformen.“
      Sagen Sie das mal Ihren lieben Migranten, die auf Spielplätzen, in Parks, in U-Bahnen, Bussen und Zügen, Kaufhäusern und Volksfesten unangenehm auffallen.

  2. Peter Müller

    Dann sollte man sehr viele Wörter einfach streichen oder vereinfachen. Was soll der Blödsinn denn überhaupt.
    Seit/seid, dass/das, tot/Tod. Ein Schiff bleibt auch ein Schif mit einem f. oder ein bett bleibt auch mit einem t ein bett. es kann so einfach sein. Genau wie die Gross und Kleinschreibung. Gerade jetzt, in den Zeiten, wo viele Immigranten zu uns kommen.

    • Germano-Belgier

      Na dann hoffe ich mal, dass Sie keinen Schi(e?)fbruch erleiden wenn sie sich ins Be(e?)t legen… ;-)

      Als lustigstes Beispiel der deutschen Spracheskapaden finde ich noch das Wort, dessen Gegenteil genau so geschrieben wird wie das Wort selber, denn das Gegenteil von umfahren ist: umfahren! :-o

  3. R.A. Punzel

    Das mit den Schrechtreibfehlern kann manchmal verziehen werden, in der Eile des Gefechtes geht es ja manchmal drunter und drüber, bzw. neben den Tatsen (;-

    Aber die notorischen Ä…e deren Shift-Taste anscheinend permanent „kaputt“ ist, sind die eigentlichen Kotzbrocken:

    Der Gefangene floh — Der gefangene Floh

    Helft den armen Vögeln — Helft den Armen (nein, das schreib ich nich)….

    • Alfons Velz

      Zu Recht weist Gregor Freches auf die Bedeutung der Rechtschreibung hin. Es ist und bleibt wichtig, in den Schulen dem Rechtschreibunterricht einen hohen Stellenwert einzuräumen, weil von der Fähigkeit zu einer korrekten Rechtschreibung auch heute und morgen oft die Zukunftschancen junger Menschen abhängen, Dies wurde schon in der Stellungnahme im DG-Parlament, die Herr Freches letzen Montag zu diesem Thema im Namen und im Auftrag der drei Mehrheitsfraktionen abgegeben hat, deutlich. Und dies wird auch jeder verantwortungsbewusste Erzieher, Ausbilder, Lehrer oder Politiker sicher gerne unterstützen.

      • De Fränz

        Man sieht eindeutig , das der Wahlkampf nicht mehr weit entfernt ist und der Herr Velz schon Partei ergreift . Ob die klüngelei wieder so vonstatten geht wie 2014 bleibt abzuwarten , denn der rote Baron hat sich mittlerweile seine Hörner ganz gehörig ausgestoßen , oder besser gesagt sie schwer lädiert und PRO DG haben auch viel Porzellan hinterlassen .

      • Werter Herr Velz,

        gehört Herr Freches nicht der Mehrheit an die in diesem unserem Lande für die Schulpolitik zuständig ist?
        Beklagt er hier eigene Versäumnisse oder will er nur eine Debatte anstossen. Wenn er Letzteres will warum macht er das öffentlich und nicht in der Fraktionssitzung?
        Also doch nur „Geklingel“?
        Auch für den Politiker gehört Klappern zum Handwerk, er sollte aber darauf achten wann und wo er „klappert“:

    • @Faust:

      Wie die überwältigende Mehrheit der Regeln hat auch diese Regel die Reform unverändert überstanden: Nach einem bereits vorhandenen Punkt (zum Beispiel nach den drei Auslassungspunkten „…“ oder nach einer mit einem Punkt beendeten Abkürzung) wird am Ende eines Aussagesatzes kein weiterer Punkt hinzugefügt. Gut, dass Ihnen dieser Fehler bis in die 90er Jahre nicht unterlaufen ist.

      Sie können sich doch einfach auf die 1902–1996 unbeschränkt geltenden Rechtschreibregeln berufen und diese anwenden. An das neue Regelwerk sind Sie als Privatperson sowieso nicht gebunden; der erste Satz seines Vorworts lautet: „Das folgende amtliche Regelwerk … regelt die Rechtschreibung innerhalb derjenigen Institutionen (Schule, Verwaltung), für die der Staat Regelungskompetenz hinsichtlich der Rechtschreibung hat.“

      • Boah nee...

        @Lionne: Dieser Kommentar nervt schon wieder gewaltig. Besserwisserin (pensionierte und frustrierte Lehrerin?) bis zum „geht nicht mehr“. Boah nee eh! Und demnächst ist ja auch noch Fußball WM, da kriegen Sie sich wahrscheinlich schon wieder nicht ein,wie schon mehrfach geschehen, mit fußballspezifischen „Wissen“ und klugscheißerischen Kommentaren. Die Hoffnung nicht aufgeben sei erlaubt, aber ich befürchte wieder das Schlimmste!

  4. Ein Verbrechen ist auch das Programm in den Sekundarschulen!
    Aber damit steigt der Bekanntheitsgrad von Freches wieder und…..er wird Bürgermeister, nicht Grommes.
    Ich hörte übrigens neulich von den Rechtschreibkapazitaeten einer hiesigen Schulschoeffin! Das Lehrpersonal hat sich gekugelt vor Lachen…..

  5. Deutsche Rechtschreibreform.
    Gibt es das auch als Pendant in Englisch oder Französisch?
    Oder ist das nur wieder in Deutschland möglich/nötig.

    Gendernötig wäre auch noch wenn der weibliche Stuhl sich aufregt, das es kein „die Stuhl“ gibt.
    Und der Stuhl, der sich weder männlich oder weiblich fühlt, die Bezeichnung „das Stuhl“ vermisst.

    Ich verstehe die, der, das Welt nicht mehr. Bin vielleicht schon zu lange auf dieser unterwegs.😂😇👍😜👹

    • @ Realist

      selten soviel „Stuhl“ gelesen.
      Institute die die Sprache pflegen gibt es auch in Frankreich. Vielleicht neigen die nicht zu Übertreibungen, vielleicht glauben die deutschen Sprachpfleger auch mit einem Schlag alles nachholen zu müssen was von der französischen Revolution bis zur Neugründung des deutschen Sprachinstitutes im Jahre 1948 versäumt wurde.

    • @Realist meinte:
      „Deutsche Rechtschreibreform.
      Gibt es das auch als Pendant in Englisch oder Französisch?“

      Das Englische verfügt über keine Institution, die die Rechtschreibung regelt. Aber das Französische hat gerade erst eine Rechtschreibreform hinter sich.
      http://www.orthographe-recommandee.info/

      Das Niederländische hat im 20. Jahrhundert eine Reihe solcher Reformen gesehen. So wurde beispielsweise aus „Duitsch“ „Duits“, später ging man zum Konzept alternativer Schreibweisen mit einer bevorzugten Schreibweise (voorkeurspelling) über (z.B. „kado“ neben „cadeau“), dann gab man das wieder auf und wollte doch nur noch eine einheitliche Schreibung akzeptieren.

      Auch im Portugiesischen gab es eine berühmte Rechtschreibreform, die dazu geführt hat, dass manche Konsonanten, die in Brasilien (wo etwa 9 von 10 Muttersprachlern wohnen) verstummt sind, nicht geschrieben werden, obwohl sie in Portugal, Angola, Mosambik etc. weiterhin ausgesprochen werden.

      Bei der letzten Rechtschreibreform des Spanischen gab es eine peinliche Panne. Spanien wollte dafür EU-Gelder, die erst einmal wegen eines Formfehlers abgelehnt wurden: Versehentlich wurde nicht für die kastilische Sprache beantragt, wie Spanisch in der spanischen Verfassung und den EU-Institutionen heißt, sondern für die spanische Sprache. Da kam dann natürlich die Antwort, es gebe mehrere spanische Sprachen, darunter Kastilisch, Katalanisch und Baskisch.

  6. Rechtschreibung ist und war noch nie ein einfaches Geschäft. Persönlich mit der alten groß geworden, wurde die neue auch mir ins Bett gelegt. Nach anfänglichen Liebeleien haben wir uns aneinander gewöhnt. Wo immer machbar, gilt für mich noch immer die Devise „safer sex“, sprich Windows „spell and grammar check“ ist (bis auf Randfälle) nicht so schlecht, sofern mit Intelligenz benutzt, und auch „Google is your friend“. Mit diesem Ansatz, so denke ich, kommt man gut durch das Schreiberleben, auch wenn einem von Zeit zu Zeit daneben geht.

    Der Grundsatz bei Sprache und Schrift bleibt doch weiterhin die Einheit (Harmonie) von Inhalt und Form. Man beginnt also mit einer Idee (Schwerstarbeit) und kleidet diese in dem Zielpublikum (sollte man kennen bzw. verstehen) angemessene Worte. Bringt man diese zu Papier, überliest die Rechtschreibung (Hilfsmittel vorhanden), verleugnet nicht gerade jedes mögliche Komma, dann ist die Schlacht schon fast gewonnen. Bleibt noch zu prüfen: Lesbarkeit, logischer Aufbau und Widerspruchsfreiheit. Manch einem gelingt dies wie eine Tasse Kaffee trinken, anderen verursacht dies mehr Mühe. Bei wichtigen Angelegenheiten sollte eigentlich jeder seine Literatur kritisch prüfen und überdenken. Nur wenige werden wohl 30 Bewerbungen an einem Tag verfassen und gerade für dieses Thema ist „one size fits it all“ der falsche Ansatz.

    Bei seiner Grundaussage, fehlerhafte Bewerbungsschreiben sind kontraproduktiv, gebe ich Herrn Grommes Recht. Doch dann: große Leere bzw. große Lehre. Er zieht die Ergebnisse bei Deutschtests (von Lehrlingen) heran und fordert verstärkte Ausbildung zum Thema Rechtschreibung (ich mag ihm Unrecht tun, sofern seine Aussagen aus redaktionellen Gründen verkürzt wiedergegeben wurden).

    Den Lehrlingen fehlt sicherlich die zielsichere Einschätzung, ob sie nun armen Vögeln oder Armen vögeln helfen wollen bzw. einige hundert andere Randfälle in den Griff kriegen. Zu diesen bedarf es nicht der Neukonzipierung von zwei Dutzend Unterrichtseinheiten mit entsprechender Theorie und Tests, sondern einer gemeinsamen Recherche bei unserem Freund „Google“. Zwei bis vier Stunden kommentiertes gemeinsames Durchsehen und der humoristische Charakter dieser Unterrichtseinheit, lässt diese Schüler Dinge fürs Leben behalten. Die Klassiker wie „das / dass“ sind ja wohl auch heute schon im Standardunterricht abgedeckt, gegebenenfalls wäre hier weniger mehr.

    Potentielle Arbeitgeber von Lehrlingen (und auch vielen anderen Jobs) und (sofern vorhanden) deren Personalabteilungen haben anderen und auch wichtigeren Zeitvertreib als ellenlange Bewerbungsschreiben durchzulesen und auszuwerten. Im Unterricht wären 8-10 Stunden zu diesem Thema von grösserer Bedeutung als eine weitere Runde „was wollte der Autor damit sagen“ oder noch fünf Kommaregeln. Inhaltlich bietet sich da an:
    – Zielsetzung eines Bewerbungsschreibens: ein Job. Falsch. Ein Gespräch.
    – Grundelemente: ihr, ich, wir.
    – Zusatz: Recherche über das Unternehmen ist mehr als hilfreich (ein Punkt, der das Unternehmen von anderen unterscheidet, natürlich positiv und zutreffend).
    – Grundregel: kurz und knackig. Was nicht in einer Seite Text, angenehm und luftig präsentiert, gesagt werden kann, ist für das Gespräch.
    – Vermarktung 1: bis zur 8. Zeile den Leser Turm weiterlesen anregen, bis zur 16. das (fett) Argument liefern, zum Bewerbungsgespräch zu laden.
    – Vermarktung 2: der Verweis auf den anhängenden Lebenslauf ist wichtig (ein konkreter Punkt), keine Notwendigkeit den ganzen Lebenslauf in Textform voranzuschicken.
    – Google: Beispiele, Beispiele, Beispiele kommentieren.

    Diese Unterrichtseinheit stände allen Schülern (nicht nur Lehrlingen) gut zu Gesichte. Das Thema beschränkt sich nicht nur auf Rechtschreibung.

    Zwei letzte Anmerkungen:
    – Einer solchen Unterrichtseinheit bedarf es auch in französischer und englischer Sprache.
    – Obwohl ich Lehrern dieses Talent nicht absprechen will, darf man sich aber die Frage stellen, wann dieser sein letztes Bewerbungsschreiben verfasst hat bzw. welche lesen durfte (um dann eine Entscheidung zu fällen) und inwieweit die Adressaten eines solchen im privaten Wirtschaftsumfeld anzusiedeln sind. Das Hinzuziehen von Praktikern für eine solche Unterrichtseinheit bleibt zu empfehlen.

    • Besser mal den Rosenkranz beten , als sich mit solchen Weißheiten bemerkbar zu machen . Es gibt halt Zeitgenossen , die meinen sie wären von einem andern Stern und lassen eben solche Litaneien vom Stapel .

      • Da gibt es andere, die mich erbleichen und den Rechtschreibespezialisten blau anlaufen lassen, denen aber ob ihrer Weisheit ein wenig Schamröte gut zu Gesichte stehen würde.

  7. Ehe die (meisten) Menschen schreiben konnten, hatten sie eine sehr große Merkfähigkeit, danach war das nicht mehr so nötig. Ehe es das Radio gab, konnten sie sehr gut zuhören, danach viel weniger. Ehe es TV gab, hatten sie viel mehr Konzentration und Fantasie, danach viel weniger. Ehe es das Handy gab, war Rechtschreibung ziemlich wichtig, danach viel weniger. Ehe es das Smartphone gab, war Allgemeinbildung wichtig.
    In Zukunft werden Rechtschreibung und Zweitsprache immer weniger wichtig, da die digitale Entwicklung nicht nur die Politik überrollt. Es gibt jetzt schon Apps, die besser als Abiturienten sind. Sucht euch doch wichtige Themen aus: Umwelt, Zunahme der Kinder- und Altersarmut, Verkehr, Steuerungerechtigkeit,…
    Und ehe die Schulen wieder mehr Französisch und mehr Rechtschreibung erteilen müssen: Sagt zuerst, was sie dafür fallen lassen sollen.

  8. die quadratur des kreises…….
    die allermeisten unter uns haben hauptschule und das deshalb, weil ihr intellekt nicht weiter reicht. Leider…..
    Und einem blinden kann man nichts von farben beibringen. Warum wohl ist englisch eine weltsprache geworden? Weil sie einfach zu lernen und zu schreiben ist.
    Deutschland hat bei der letzten rechtschreibereform eine große chance verpasst.

    • “ Warum wohl ist englisch eine weltsprache geworden? Weil sie einfach zu lernen und zu schreiben ist.“

      Mitnichten. Dass Englisch, aber auch Spanisch und Französisch Weltsprachen geworden sind, im Gegensatz zum Deutschen, hat schlicht und einfach damit zu tun, dass GB, E und F riesige Kolonialreiche zusammengerafft haben. Dabei haben sie dann selbstverständlich ihre Sprache und Kultur mitgebracht und der einheimischen Bevölkerung aufgezwungen.
      Genau wie in der Antike das Latein sich als Weltsprache durchgesetzt hat.

      Dass dann noch die USA eine weltbeherrschende Stellung erhielten, tat ein Übriges.

      Sprache war und ist ein Machtmittel, ob auf politischem oder wirtschaftlichem Gebiet.

  9. Alfons Van Compernolle

    Die neue Deutsche Rechtschreibung nur ein paar Beispiele:
    KaffEEErnte – SchiFFFahrt – SchneLLLebig – ZOOOrganisation – GEOGRAFIE – MIKROFON
    TUNFISCH !
    Ich bleibe bei der ALTEN Rechtschreibung, bin wohl fuer die neuen Rechtschreibregeln zu bloede!

      • Alfons Van Compernolle

        Niemand beherscht die Deutsche Sprache perfekt, auch ich nicht, sagte in den 1960 Jahren Studiendirektor Hans Scheer zu mir. Er hat wohl Recht !! Ich habe nun die Schulzeit in 1967 abgeschlossen, aber von „Perfekt“ ist wohl jeder von uns weit entfernt. Dafuer sorgen ganz bestimmt die klugen Sprachwissenschaftler in der Hoffnung, dass sie immer ihre neuen Gramatikregelungen verstehen. Nein, ich bin nicht Perfekt !!

        • Vielleicht nicht perfekt, aber nah´dran, Herr van Compernolle. Immerhin haben Sie mehrere Diplome, können bei Dieselmotoren ebenso mitreden wie bei Atomkraft oder Blue Ray oder AfD. Außerdem wissen Sie noch was Sitte und Ordnung bedeutet und haben diesen Seltsamen @ Klein-Mufti zusammen gestaucht. Weiter so!

          • Alfons Van Compernolle

            Daniela: Auf meine Diplome lege ich keinen besonderen Wert. Fuer mich ist es immer nur um Wissen im Maschinenbau & Physik gegangen. Ich bin aber sehr weit entfernt von auch nur annaehernd „Perfekt“ zu sein. Was Klein-Mufti anbelangt, wie so einiges mehr, gehen mir solche Kommentare gehoerig auf meine sonst so sprichwoertliche Gelassenheit ( behaupteten frueheren meine Mitarbeiter)!
            Meine Diplome vergessen Sie diese mal, mir geht es um Begreifen / Verstehen / Wissen ! Ich bin in Rente, was aber nicht bedeutet, dass mein Hirn einrosten muss
            oder sich Dr.Alzheimer zum Kaffee angesagt hat !! Ich bin nicht mehr oder weniger als jeder Andere auch, ein mit Fehlern behafteter Mensch mit Verfallsdatum !

  10. Auch bei unseren Nachbarn „drüben“, deren Muttersprache ja nun wirklich „Deutsch“ ist, im Gegensatz zu dem Pidgindeutsch hier bei uns („Kevin, komm mal bei die Oma, waaaa!“), gibt es allerlei zu bestaunen:

    In einem Ort an der Mosel haben wir mal ein Werbeplakat für die örtliche Kirmes gesehen:
    „11:00 Uhr Frühshopen“

    Also, ob da um 11 Uhr ein morgendliches Shoppen oder der altbewährte Frühschoppen stattfinden sollte … oder aber eine Kombination von beidem, um Männlein wie Weiblein ein sonntägliches Vergnügen zu gönnen?

    • Alfons Van Compernolle

      Nun ja, das Nederlands ist auch nicht viel simpler ! Die Gramatika bestehend teilweise aus English-Franzoesisch-Deutsch und noch ein paar Eigenkreationen, wobei denn die Aussprache alle 5 km eine andere ist , macht es zu keiner leicht erlernbaren Sprache, wie das Deutsch eben auch.
      Fahre ich dann 20 km weiter nach Nederland, ja, dann wird es in der Gramatik und in der Aussprache noch komischer, die Hollaender haben gewisse hoeflichkeitsformen „u“ – uw“ etc etc einfach abgeschafft !

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